Leserstimmen zu
Angelfall - Nacht ohne Morgen

Susan Ee

Angelfall-Reihe (1)

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Die gesamte Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Penryn erzählt. Dadurch ist man ihr sehr nahe, erlebt die Geschichte aus ihrer Sicht mit. Die Autorin schafft es allerdings nicht, diese Perspektive bis zum Ende konsequent einzuhalten. Immer wieder werden Dinge mitgeteilt, die Penryn aus ihrer momentanen Lage gar nicht sehen kann und somit eigentlich dem Leser auch nicht vermitteln kann. Mich hat das allerdings nicht sehr gestört, da diese Dinge wichtig für das Vorankommen der Handlung waren. Penryn ist eine sehr starke Protagonistin. Sie ist schon vor dem Angriff der Engel für ihre Mutter und ihre Schwester verantwortlich und übernimmt jetzt, im Angesicht des Chaos eine neue größere Verantwortung. Sie handelt im Großen und Ganzen überlegt und zielstrebig. Mir fiel es leicht, mich mit Penryn zu identifizieren, weil sie bei allem, was sie auch an grausamen Dingen tut immer menschlich bleibt. Sie reflektiert immer wieder ihr eigenes Verhalten. Raffe ist ein ebenso starker und anziehender Gegenpart zu Penryn. Auch wenn ich die ganze Zeit nicht sicher war, wie er mit den Engeln in Zusammenhang steht, ob er diesen Krieg befürwortet oder nicht und ich so immer wieder an ihm gezweifelt habe, habe ich ihn doch ins Herz geschlossen. Die Geschichte um die Engel und vor allem um die Erzengel ist sehr apokalyptisch. Man bekommt in diesem Band aber leider noch keine Ahnung, warum die Engel die Menschen angreifen und ihre Städte in Schutt und Asche legen. Es wirkt noch sehr willkürlich. Ich erhoffe mir da im nächsten Band mehr Aufklärung über die Zusammenhänge. Insgesamt ist die Geschichte aber logisch aufgebaut und entwickelt sich kontinuierlich vorwärts. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin unbedingt noch ein bisschen zu viel Gewalt und „Splatter“ ins Spiel bringen wollte. Mir war das fast ein wenig zu übertrieben. Weniger wäre aus meiner Sicht hier mehr gewesen. Gefallen hat mir auch, dass es in dieser Dystopie nicht vordergründig darum geht, die Welt zu retten. Penryn geht es darum, ihre kleine Familie zusammen zu halten, sie zu beschützen. So geht es ihr vor allem darum, ihre entführte Schwester wiederzufinden und ihre unter Wahnvorstellungen leidende Mutter so gut es geht, zu beschützen. Diese Aufgabe ist für ein junges Mädchen schon immens, auch ohne gleich die Welt retten zu wollen. Von mir gibt es 4 Sterne für einen spannend zu lesenden ersten Band, der am Ende mit etwas weniger „Splatter“ deutlich mehr Grauen hätte vermitteln können.

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Ich bin ein großer Fan davon, Bücher zu lesen, von denen ich noch nie etwas gehört habe und auf die ich nur durch Zufall gestoßen bin. Es kommt selten vor, dass mich eine Buchempfehlung eines Verlags so fasziniert hat wie Angelfall – immerhin versuchen ja alle Verlage ihre Produkte zu bewerben. Dennoch habe ich nachgegeben und das Buch mit in meinen Urlaub genommen, weil ich gerade kein anderes Lesematerial zur Hand hatte. Glück gehabt! Engel sind in den meisten Romanen hilfsbereite Wesen, doch mit der Zeit werden diese Figuren immer mehr zu den Bösewichten der Bücherwelt. So auch in Angelfall, in denen sich diese Fabelwesen wie gefallene Engel benehmen und die Menschheit vernichten wollen. Das Buch erinnert schon während dem Lesen sehr stark an eine Mischung aus "I am Legend" und "The Purge". Und dennoch ist es auch eine komplett neue Geschichte, wie man sie nicht erwarten würde. Die Hauptprotagonistin Penryn ist ein Mädchen, noch im Teenageralter, und trotzdem hat man während des Lesens die ganze Zeit eine junge Erwachsene vor Augen. Ich hab mich schwergetan, sie als Teenager wahrzunehmen, und deshalb immer wieder die Passagen ignoriert, in dem ihr Alter vorgekommen ist. Penryn ist ein sehr starker Charakter mit überaus viel Mut, wodurch es sehr viel Spaß macht, sich mit ihr zu identifizieren. Sie ist kein hilfloser Protagonist, der ständig von einem Mann gerettet werden muss, sondern zieht auf eigene Faust los, was sie noch unwiderstehlicher macht. Genauso verhält es sich aber auch mit Raffe, dem männlichen Hauptprotagonisten und einem Engel. Er gibt dem Roman einen gewissen Kick und sorgt dafür, dass der Leser gute Laune bekommt. Alle Charaktere in diesem Buch, die etwas länger und öfter vorkommen, haben ihre eigenen Eigenschaften, die den Roman ausmachen. Besonders hat es mir auch Penryns Mutter angetan, die verrückt und gruselig ist, wodurch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter noch interessanter wird. Das Buch enthält eine unglaublich gute und faszinierende Geschichte, bei der man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Der Hass und die Verachtung zwischen den Hauptprotagonisten sind schön spürbar und ziehen den Leser in seinen Bann. Ich freue mich schon unglaublich auf den nächsten Band, den ich bestimmt auch wieder verschlingen werde.

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Die Story hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Die Idee mit der Engel Apokalypse fand ich super interessant und absolut spannend. Die Charaktere und Handlungsorte werden toll beschrieben und man kann sich z.B. sehr gut in Penryn hineinversetzten. Der Schreibstil ist flüssig und leicht geschrieben, sodass man das Buch locker leicht weg lesen kann und die Geschichte wird aus der Sicht von Penryn erzählt. Auch Raffe ist ein Charakter den ich sehr interessant finde und der am Anfang nicht leicht zu durchschauen war. Die Wandlung dieser beiden Charaktere finde ich richtig toll! Zum Ende des Buch wurde es noch einmal richtig spannend, was ich sehr gut fand! Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der zum Glück schon griffbereit liegt.

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WOW!!!

Von: Enchanted_Books

01.02.2017

Die Welt, so wie wir sie kennen, liegt in Trümmern. Die Apokalypse ist da. Eine ganze Engelsarmee ist gekommen und hat die Erde zerstört. Mittendrin lebt Penryn mit ihrer psychisch kranken Mutter und ihrer kleinen Schwester Paige, die nach einem Unfall nicht mehr laufen kann und deswegen im Rollstuhl sitzt. Als die drei aus ihrer Wohnung fliehen, passiert das schreckliche: Engel entführen die kleine Paige und Penryn wird von ihrer Mutter getrennt. Nur ein schwer verletzter Engel bleibt zurück. Penryn knöpft ihn sich vor, um herauszufinden wo und wie sie ihre Schwester retten kann. Penryn ist die Hauptprotagonistin des Buches und ich liebe sie. Sie sorgt für das Überleben und Wohlergehen ihrer Familie, eine riesige Verantwortung die sie knallhart antreibt. Deswegen setzt sie auch ihr eigenes Leben aufs Spiel, um Paige aus den Fängen der Engel zu retten. Nur deshalb hilft sie Raffe, dem verletzten Engel, um im Gegenzug von ihm Hilfe zu bekommen. Er soll sie zu Paige führen, mitten hinein ins Hauptquartier der Engel. Auf dem gefährlichen Weg dorthin entwickelt Penryn wider aller Instinkte Gefühle für Raffe, auch wenn sie sich immer wieder daran erinnert, dass er ja ein Engel und somit das Böse ist. Auch Raffe habe ich nach und nach in mein Herz geschlossen, ist er doch so ganz anders als seinesgleichen. Er geht den „Deal“ mit Penryn ein, da er selbst noch eine Rechnung mit den Engeln offen hat und dankbar für ihre Hilfe ist. Der große, unglaublich gut aussehende Engel gibt aber nur wenig von sich preis. Nur selten kommen seine Gefühle an die Oberfläche durch. Er will so schnell wie möglich zu seinesgleichen zurück, aber je näher er seinem Ziel kommt, desto mehr hat er Penryn ins Herz geschlossen. Er will ihr nichts böses und möchte, dass sie lebend aus ihrer Mission zurückkehrt. Der Schreibstil von Susann Ee ist wirklich toll. Sie versteht die Kunst, das ganze Buch über unglaublich spannend zu halten. Raffe und Penryn sind zwei liebenswerte Hauptcharaktere, die sich trotz der Feindschaft zwischen ihren Arten zusammentun und ein großartiges Duo werden. Die Charakterentwicklung ist super und die Wortgefechte der beiden sind einfach himmlisch. Auch der „Charakter“ der Mutter lies mich immer wieder schmunzeln, wenn ihre hauseigenen Dämonen sie mal wieder unberechenbar werden ließen. Trotzdem ist dieses Debütwerk nichts für ganz zartbesaitete, da es keine Liebesgeschichte, sondern eine knallharte Dystopie ist, die wirklich unter die Haut geht. Fazit: "Angelfall - Nacht ohne Morgen" ist für mich ein riesiges Buch-Highlight das mich total flashen konnte und eine Reihe die viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Die Geschichte über die Zerstörung durch Engelshand ist neu, innovativ und faszinierend. Die immer und überall guten Engel sind einmal die Bösen. Dabei ist es der Autorin gelungen, durch konstante Spannung und eine komplexen Geschichte den Leser zwischen die Buchdeckel zu fesseln. Ⓒwww.enchantedbooks.de

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Meine Meinung: Bei gefallenen Engeln muss ich als Supernatural Schauerin sofort an meinen Schatz Castiel denken. Doch nicht nur die Engel sind eine Gemeinsamkeit zu der Serie, sondern auch die Stimmung ist ebenso düster und spannend. Mitten in der Apokalypse muss Penryn sich durchkämpfen, doch sie ist nicht alleine, anfangs sind da noch ihre im Rollstuhl sitzende Schwester und ihre psychisch kranke Mutter. Eben jene machen die Situation nicht leichter. Dadurch lernt man sehr schnell, dass Penryn eine Kämpferin ist, sie weiß wie hart das Leben ist und versucht das beste daraus zu machen, wobei es eigentlich nur zählt zu überleben. Man merkt auch deutlich, wie sehr sie ihre Schwester liebt und das sie für sie alles macht. Sie hat einen sehr starken Charakter, der durch ihre Lebensumstände geprägt ist und ihre Handlungen wirken sehr nachvollziehbar, auch wenn sie manchmal unüberlegt erscheinen. Auf der Suche nach ihrer Schewster wird sie von Raffe begleitet. Einem Engel und damit eine ständige Gefahr, den immerhin sind Engel in ihrer Welt böse Kreaturen, die zudem ihre Schwester entführt haben. Obwohl Raffe keine Flügel mehr hat, da Penry diese nach einem Vorfall an sich genommen hat, ist er dennoch stark und strahlt etwas gefährliches aus. Dazu ist er ein eher schweigsamer Typ, dem es in erster Linie um sein eigenes Überleben geht. Zumindest soll dieser Eindruck entstehen, aber es ist klar, dass Penryn ihm wichtig wird und es auch um ihr Überleben geht. Wie es natürlich sein muss, entwickeln sich bei Penryn im Laufe der Geschichte Gefühle für den gutaussehenden Raffe und das obwohl sie sich dagegen sträubt. Die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf. Schon am Anfang überschlagen sich die Ereignisse beinahe. Zwischendrin wird es dann ruhiger, aber keineswegs langweilig. Die Geschichte ist durchgehend spannend und die Gefahr ein gegenwärtiger Begleiter. Immer wieder werden neue Charaktere eingeführt, bei denen ich immer sehr misstrauisch war, weil schnell klar wird, dass man in diesem Buch niemanden zu schnell trauen sollte. Zudem gibt es immer wieder überraschende Wendungen, besonders am Ende. Der Schreibstil ist wirklich gut und schafft es einen zu fesseln. Susan Ee schafft es wirklich hervorragend die Spannung aufrecht zu halten und man bekomme den Eindruck beinahe Teil der Handlung zu sein. Außerdem lässt sich das Buch sehr schnell lesen, da es nicht nur spannend sondern auch sehr kurzweilig geschrieben ist. Trotzdem bin ich hier und da ins stolpern geraten, weil einige Sätze unglücklich formuliert sind, dies ist aber wahrscheinlich bei der Übersetzung passiert. Alles in allem konnte mich der Auftakt dieser Reihe überzeugen. Das Buch ist spannend, hat gelungene Charaktere, eine solide Handlung und es macht Spaß Penryn und Raffe zu begleiten. Wer auf Abenteuer mit Apokalyptischen Touch steht, der macht mit diesem Buch definitiv nichts falsch.

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Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext. Handlung Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Das Setting ist düster und apokalyptisch, Spannung und Action gibt es gleich von Beginn an. Durch die kurzen Kapitel merkt man gar nicht, dass die Seiten nur so an einem vorbeifliegen. Sehr interessant fand ich, dass dieses Mal die Engel die Bösen sind (naja, nicht alle *g*). Nach einem turbulenten Anfang wird es gegen Mitte des Buches etwas ruhiger, aber keinesfalls langweilig. Man erlebt, wie Penryn und Raffe zusammenwachsen und langsam Gefühle in den beiden aufkeimen. Die Liebesbeziehung steht aber nicht im Fokus des Geschehens, was den Emotionen aber keinen Abbruch tut. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und es wird noch einmal nervenaufreibend, schockierend und teilweise sehr gewalttätig. "Nacht ohne Morgen" ist Teil einer Trilogie und man bleibt als Leser mit klopfendem Herzen und vielen Fragen, die hoffentlich in den Folgebänden geklärt werden, zurück. Charaktere Penryn ist eine toughe Protagonistin, die genau weiß, was sie will. Für die Menschen, die sie liebt, geht sie bis an ihre Grenzen und darüber hinaus. Sie war mir gleich sympathisch und ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Aus Raffe wurde ich nicht schlau. Durch seine arrogante Art bin ich ihm mit Vorsicht begegnet. Im Lauf der Geschichte lässt er einen aber hinter seine Maske blicken und er eroberte mit Charme und Witz mein Herz. Anfangs noch eine Zweckgemeinschaft, merkt man jedoch bald, dass mehr hinter der Beziehung von Penryn und Raffe steckt. Die witzigen Dialoge machen einfach nur Spaß! Alle Charaktere sind perfekt ausgearbeitet und wirkten gerade durch ihre Ecken und Kanten sehr authentisch auf mich. Schreibstil Susann Ee hat einen bildhaften und sehr angenehmen Schreibstil, welcher mich nur so durch die Seiten gleiten ließ. Sie hat eine apokalyptische Welt mit düsterer Atmosphäre geschaffen, die einen in ihren Bann zieht. Der Autorin ist es gelungen, ihre Ideen zu jeder Zeit kreativ umzusetzen und so ein wahres Lesevergnügen zu schaffen. Fazit "Nacht ohne Morgen" ist ein vielversprechender Auftakt einer Trilogie, dich mich überzeugen konnte. Die Folgebände werde ich auf jeden Fall noch lesen. Gerne vergebe ich: 4 Würmchen Vielen Dank an den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Beim Stöbern durch andere Blogs (ich hab vergessen, bei wem ich das Buch gefunden habe… Schande über mich), fiel mir dieses Buch ins Auge und veranlasste mich, es mir sogleich zuzulegen. Penryn lebt in einer postapokalyptischen Welt, in der Engel die Welt in Schutt und Asche gelegt haben, und nun über die Welt herrschen und die Menschen als minderwertige Affen oder Sklaven ansehen. Bei dem Versuch ihre verrückte Mutter und ihre an den Rollstuhl gefesselte Schwester Paige in Sicherheit zu bringen, werden sie in einen Kampf zwischen Engeln verwickelt. Die Mutter kann fliehen, Paige wird entführt und Penryn bleibt mit einem Engel mit abgeschlagenen Flügeln zurück. Weniger aus Mitleid als vielmehr in der Hoffnung, dass dieser sie zu ihrer Schwester führen kann, hilft sie dem Engel. Doch der Weg durch das zerstörte San Francisco ist voller Gefahren. Angelfall – Nacht ohne Morgen ist der Auftakt zu einer neuen Reihe der Autorin Susan Ee. Der zweite Teil soll im Januar erscheinen. Der Leser wird ohne Vorwarnung mitten ins Geschehen geworfen, es gibt keine Einführung und keiner Erklärung, was passiert ist. Wir lernen sofort Penryn und ihre Familie kennen, die sich noch in ihrer Wohnung verstecken. Man erfährt in Nebensätzen, dass wohl Engel auf die Erde gekommen sind, um diese in Schutt und Asche zu legen. Dadurch bleiben zunächst viele Fragen offen und so startet das Lesen ein wenig unbefriedigend. Gerade die ersten 20 Seiten ziehen sich dadurch nur so dahin und richtiges Lesevergnügen kommt zunächst nicht auf. Dies ändert sich ab dem ersten großen Kampf, bei dem Penryns Mutter flieht, ihre Schwester Paige, die an den Rollstuhl gefesselt ist, von den Engeln entführt wird, und Penryn allein mit einem Engel zurück bleibt. Diesem wurde jedoch die Flügel abgeschlagen. Doch in ihm sieht Penryn die einzige Chance ihre Schwester wiederzufinden und das ist alles, an was sie denken kann. Also sucht sie mit ihm ein vorerst sicheres Versteck und versucht Nahrung für beide zu finden und ihn daran zu hindern zu verbluten. Der Engel ohne Flügel stellt sich als Raffe vor, braucht aber ein paar Tage, um wieder zu Kräften zu kommen. Da er ohne seine Flügel sehr hilflos ist, verbündet er sich mit Penryn und verspricht sie zu dem Engelhorst zu bringen, wo sich höchstwahrscheinlich ihre Schwester aufhalten dürfte. Doch der Weg dahin ist lang und nicht ohne Gefahren. Während die ersten 20 Seiten sich sehr ziehen, wird es ab da sehr schnell spannender. Und selbst als die Spannung im eigentlichen Sinne sich etwas zurückzieht, bleibt man gefesselt am Buch. Die Informationen über das, was passiert ist, bleiben zwar spärlich, aber trotzdem hofft man auf den nächsten Seiten mehr Informationen zu bekommen. Obwohl die Handlung ein bisschen zäh erzählt wird, bleibt man am Buch gefesselt. Das Ende ist zwar irgendwo schlüssig und rund, und vor allem mutig, weil es absolut unvorhersehbar kommt, lässt den Leser aber doch etwas unbefriedigt zurück. Es ist zwar nur ein kleines offenes Ende, aber trotzdem scheint die Zeit bis zur Fortsetzung im Januar unvorstellbar lang. So hat Angelfall einen sehr schwachen Anfang, einen gelungenen Mittelteil und ein unbefriedigendes Ende. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und interessant gezeichnet. Die Protagonistin Penryn, aus deren Sicht das Buch erzählt wird, wird als recht starke Frau dargestellt, aber auch mit einer schlüssigen Begründung, warum sie zum Beispiel kämpfen kann und warum ihr Wille so stark ist. Auch ihre Intention ihre Schwester so dringend zu retten, ist glaubhaft begründet und wird nicht einfach als selbstverständlich vorausgesetzt. Damit geht Angelfall einen großen Schritt weiter, als vergleichbare Bücher des Genres. Raffe, der Engel, dem zum Anfang die Flügel abgeschlagen wurden, bleibt während des ganzen Buches ein bisschen undurchsichtig und seine Intention etwas zu tun, sehr verschwommen. Natürlich ist er irgendwo auf die Hilfe Penryns angewiesen ohne seine Flügel, aber trotzdem scheint dies nicht immer der einzige Grund zu sein, zumal er sich in mehr Gefahren stürzt, als er müsste. Penryns Mutter (die das ganze Buch über keinen Namen bekommt) ist ein wiederkehrender Charakter, der zwar in den meisten Situationen sehr nervig ist, aber trotzdem sehr interessant charakterisiert wurde. Alles in allem ein interessanter Gedanke Engel einmal als das Böse einzusetzen, aber die Umsetzung weist gerade in der Spannungskurve ein paar Lücken auf.

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Ich bin ein großer Fan davon Bücher zu lesen, von denen ich noch nie etwas gehört habe und auf die ich nur durch Zufall gestoßen bin. Es kommt selten vor, dass mich eine Buchempfehlung eines Verlags so fasziniert hat wie Angelfall – immerhin versuchen ja alle Verlage ihre Produkte zu bewerben. Dennoch habe ich nachgegeben und das Buch mit in meinen Urlaub genommen, weil ich gerade kein anderes Lesematerial zur Hand hatte. Glück gehabt! Engel sind in den meisten Romanen hilfsbereite Wesen, doch mit der Zeit werden diese Figuren immer mehr zu den Bösewichten der Bücherwelt. So auch in Angelfall, in denen sich diese Fabelwesen wie gefallene Engel benehmen und die Menschheit vernichten wollen. Das Buch erinnert schon während dem Lesen sehr stark an eine Mischung zwischen I am Legend und The Purge. Und dennoch ist es auch eine komplett neue Geschichte, wie man sie nicht erwarten würde. Die Hauptprotagonistin Penryn ist ein Mädchen, noch im Teenageralter, und trotzdem hat man während dem Lesen die ganze Zeit eine junge Erwachsene vor Augen. Ich hab mir schwergetan sie als Teenager wahrzunehmen und deshalb immer wieder die Passagen ignoriert, in dem ihr Alter vorgekommen ist. Penryn ist ein sehr starker Charakter mit überaus viel Mut, wodurch es sehr viel Spaß macht sich mit ihr zu identifizieren. Sie ist kein hilfloser Protagonist, der ständig von einem Mann gerettet werden muss, sondern zieht auf eigene Faust los, was sie noch unwiderstehlicher macht. Genauso verhält es sich aber auch mit Raffe, dem männlichen Hauptprotagonisten und einem Engel. Er gibt dem Roman einen gewissen Kick und sorgt dafür, dass der Leser gute Laune bekommt. Alle Charaktere in diesem Buch, die etwas länger und öfter vorkommen, haben ihre eigenen Eigenschaften, die den Roman ausmachen. Besonders hat es mir auch Penryns Mutter angetan, die verrückt und gruselig ist, wodurch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter noch interessanter wird. Das Buch enthält eine unglaublich gute und faszinierende Geschichte, bei der man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Der Hass und die Verachtung zwischen den Hauptprotagonisten sind schön spürbar und ziehen den Leser in seinen Bann. Ich freue mich schon unglaublich auf den nächsten Band, den ich bestimmt auch wieder verschlingen werde. r[h]ealized dankt Heyne herzlichst für die Bereitstellung dieses Produkts.

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