Leserstimmen zu
Die Engelsmühle

Andreas Gruber

Peter Hogart ermittelt (2)

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Mich hat das schlichte Cover direkt angesprochen und der Inhalt hat den Rest erledigt. [wp-svg-icons icon="wink" wrap="i"] Ich fand es sehr interessant und cool, dass der Autor ganz am Anfang nicht direkt mit der Geschichte angefangen hat. Nein, er hat ein wenig über sich erzählt. Wie es zu diesem weiteren Teil mit Peter Hogart kam und wie er sich seine Zeit zum Schreiben eingeteilt hat. Der Schreibstil ist flüssig. Peter Hogart ist ja kein Ermittler, er ist ein Detektiv. Einer für Versicherungen. Ich finde diesen Job macht er sehr gewissenhaft und genau. Hogart selbst finde ich äußerst sympathisch (auch wenn ich den ersten Fall mit ihm nicht gelesen habe), da er auf die alten Dinge viel Wert legt. Auf Flohmärkten verkauft oder versucht er seine Edgar Wallace VHS Kassetten und anderen alten Kram zu verkaufen. Ins Geschehen findet man hier richtig schnell rein und es wird zu keiner Zeit auch nur ansatzweise langweilig. Ein guter Thriller, den man gelesen haben sollte.

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📚📚Rezension - " Die Engelsmühle" von Andreas Gruber 📚📚 ⭐️⭐️Highlightbuch⭐️⭐️ ____________________ Zunächst einmal möchte ich wieder einmal dem Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares danken! Gerade, wenn es sich um meine Lieblingsautoren handelt freue ich mich umso mehr über die Exemplare! Vielen lieben Dank für die tolle Zusammenarbeit. 🤗 ____________________ DIE FAKTEN Erschienen: 16. April 2018 (in 2. Auflage) im Goldmann Verlag 384 Seiten Taschenbuch 9,99€ ISBN: 978-3442481231 Klappentext: In einer Villa am Stadtrand Wiens wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky brutal gefoltert und ermordet. Vor seinem Tod konnte Ostrovsky noch ein Videoband verstecken. Auf der Suche nach diesem Film zieht der Mörder eine blutige Spur durch die Stadt. Dem Privatdetektiv Peter Hogart gelingt es, das Video zu finden, von dem er sich einen entscheidenden Hinweis auf den Täter erhofft. Doch die rätselhafte kurze Schwarz-Weiß-Sequenz, die über den Bildschirm flimmert, gibt Hogart nur noch weitere Rätsel auf. Der entscheidende Hinweis zu deren Lösung scheint in der Vergangenheit zu liegen – und in einer verlassenen Mühle vor den Toren der Stadt ... _______________________ COVER UND KLAPPENTEXT Das Cover ist wunderbar gestaltet. Es hält am Design und der Farbstruktur von Band 1 ("Die schwarze Dame") fest, welches mich als Büchermonk natürlich sehr freut. Der Titel, welcher vor dem Inhalt großartig gewählt ist, prangert in Großbuchstaben in der oberen Mitte des Buches, weshalb das Fenster darunter nicht auf den ersten Blick auffällt. Auf den zweiten Blick aber vermittelt es eine urige Atmosphäre, was zur im Klappentext erwähnten alten Mühle passt. Der Klappentext an sich ist grob gefasst, verrät allerdings schon einige Züge der Handlung. Nichtsdestotrotz machte er mich neugierig und ich wurde nicht enttäuscht. _______________________ FIGUREN Unseren Protagonisten Peter Hogart haben wir schon in Teil 1 kennengelernt, auch wenn er sich mir dort noch nicht gänzlich erschloss. Er gibt nicht unbedingt auf der Stelle Dinge von sich preis und versteht es, sich mit gewissen Aspekten seines Lebens bedeckt zu halten. In "Die Engelsmühle" habe ich mich sehr gut in Hogart hineinversetzen können und lernte seine sarkastische, eigenmächtige und Regeln ignorierende Art zunehmend zu schätzen und zu lieben. Was mir sehr gut gefallen hat, war der stärkere Einbau Hogarts Familie. Seine Nichte Tatjana spielt immer mal wieder eine Rolle und sorgt damit für erfrischenden, jungen Wind, der oftmals dialogmäßig mächtig Schwung in die Sache bringt. Mir hat die Figur Tatjana und ihre Entwicklung wirklich gut gefallen und ich hoffe, dass wir auch in Zukunft noch etwas von ihr lesen werden. Eigentlich wollte ich nicht weiter auf die Familie Hogart eingehen, lernen wir doch vor allem seinen Bruder Kurt auch schon in "Die schwarze Dame" kennen, doch.... seine Mutter ist ein wahrer Drachen. Grandios dargestellt, aber für mich während des Lesens eine absolute Hassfigur. Auch die Polizeikollegen Garek und Eichinger finden hier ihren Platz und runden die Ganze Ermittlungsarbeit ab. Natürlich finden wir auch andere Figuren im Buch, deren Wichtigkeit für die Handlung nicht abzustreiten ist. Ich möchte nur so viel sagen: Phänomenale Ausarbeitung! _________________________ SCHREIBSTIL UND INHALT Auch bei Gruber möchte ich gar nicht viel über den Schreibstil sagen, da ich großer Fan seiner Werke bin und viele von euch bestimmt schon das ein oder anderen Büchlein von ihm gelesen haben. Trotzdem muss ich sagen, dass ich auf den ersten 100 Seiten leichte Probleme hatte in die Story zu finden. Der Schreibstil war etwas klobig und die Umschreibungen der Umgebung, sowie Anekdoten zu Politik, Geschichte und Kunst haben mich eher gelangweilt, sodass ich hier schleppender voran kam. Doch plötzlich, als wären die ersten 100 Seiten gar nicht da gewesen, nahm die Handlung wie von selbst seinen Lauf. Gruber hat ein großes Personengeflecht aufgebaut, durch das man immer wieder neue Handlungsstränge und Hintergrundinformationen erhält, die man als Leser sofort selbst in Verbindung zu setzen versucht. Es gibt immer wieder Hinweise auf mögliche Täter und Zusammenhänge zum anderen Plot, der die erste Hälfte des Buches noch etwas abgekapselt erscheint (wobei mir klar war, dass dieser ebenfalls etwas mit der vordergründigen Handlung zu tun haben muss). Ich bin nur so über die Seiten geflogen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen... und dieses Gefühl, dieses Kribbeln in den Fingern und die verschiedenen Theorien im Kopf hatte ich schon lange nicht mehr! Der Spannungsbogen steigt stetig rapide an und hält sich auf einem äußerst hohen Level, sodass man eigentlich gar keine Wahl hat, als weiterzulesen. Spannung und Interesse vermittelten auch kleinere Sagengeschichten rund um Wien und bestimmte Gemäuer, die mich fasziniert und zugleich schockiert haben. Ich, als eingefleischte Thrillerliebhaberin, die so gut wie nie in der Lage ist eine richtige Theorie bezüglich der Auflösung zu entwickeln, habe es diesmal geschafft, in einem bestimmten Aspekt richtig zu liegen. Und es war der Hammer!! Obwohl ich es vermutet (oder eher erhofft hatte), langweilte mich dieser Plottwist zu keiner Zeit. Eher noch war ich umso aufgeregter darüber, dass es so gekommen ist. Dieses Mal hat Gruber sogar einige psychologische Spannungsaspekte eingebaut, die es für mich nur noch packender machten. Das Ende gestaltet sich als ziemlich actionreich und blutig, was mich auch bei den vorherigen Ereignissen an einigen Stellen ziemlich an den Autorenkollegen Chris Carter erinnert hat (von dem ich auch ein großer Fan bin!). ________________________ FAZIT: Was soll ich noch dazu sagen? Herr Gruber, danke für dieses fantastische Buch! Kauft es! Lest es! Liebt es! Nachdem mir "Die schwarze Dame" zwar von der Story her gut gefallen hat, ich aber mit der Prager Umgebung und den Figuren kleinere Problemchen hatte, weil ich nicht unbedingt gerne über osteuropäische und skandinavische Handlungsorte lese, habe ich mich umso mehr darüber gefreut, dass "Die Engelsmühle" in Wien spielt. Die Atmosphäre in der Mühle und generell die gesamte Umgebung mit den eingebauten Sagen und Legenden, sowie Geschichtsaspekte bezüglich einiger alter Bauten, fand ich absolut spitze. Die Charakterentwicklung von Hogart, der Einbau von Tatjana und generell die Ausarbeitung jeglicher Figuren geschieht hier auf einem äußerst hohen Niveau, was mich einfach nur begeistert zurücklässt. Die Story ist perfekt konstruiert, ist stimmig und erscheint realitisch. Da gibt es keine andere Bewertung als 5/5 Sternchen⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ mit ++++ und Auszeichnung! 🙂

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Das zweite Band mit dem Ermittler Peter Hogart, hat mir persönlich besser gefallen als Band Eins. Hier wurde man gleich in die Story mit rein gezogen und die Spannung hat sich von der ersten Seite an aufgebaut und sich bis zur letzen Seite gehalten , ohne das Langeweile beim lesen aufgekommen ist . Der Schreibstil flüssig wie gewohnt und Charaktere und Schauplätze wundervoll bildlich beschrieben . Der Autor , hat es geschafft , das de Leser wieder miträtseln konnte über den Täter und seine Beweggründe. Richtig toll gelungen auch die Weiterentwicklung der Charaktere , man lernt den Ermittler immer besser, von seiner auch persönlichen Seite kennen mit all seinen ecken und Kanten . Ein Buch das es Spaß gemacht hat zu lesen und garantiert nicht das letze des Autors . Von mir eine klare leseempfehlung für Krimi Fans Inhalt Der Versicherungsdetektiv Peter Hogart hilft seinem Bruder ein Videoband aus der Wohnung eines frisch ermordeten Bekannten zu entwenden. Das Band ist wenig spektakulär, zeigt es doch nur eine Frau in einem Rollstuhl, die in einem Krankenhaus physiotherapeutisch behandelt wird. Doch mit diesem Video häufen sich die Todesfälle. Der Mörder konzentriert sich einzig und allein auf die Bekannten der Frau, die sich als Dozentin an einer Kunsthochschule heraus stellt. Je mehr Ermittlungen Peter Hogart anstellt, desto mysteriöser und gefährlicher wird der Fall, nicht zuletzt deshalb, weil er sich mehr als einmal in die Arbeit der Wiener Polizei einmischt, sein Bruder wegen Mordverdachtes inhaftiert und er selbst ebenfalls von einem der Polizisten angezeigt wird.

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"Die Engelsmühle" ist der zweite Thriller von Andreas Gruber und ist von ihm überarbeitet und neu aufgelegt worden. Und was soll ich sagen? - Das ist wieder mal ein Thriller ganz nach meinem Geschmack! Die Handlung ist super spannend und zieht sich durch das komplette Buch. Die Charaktere sind bis ins letzte Detail fantastisch ausgearbeitet, alle mit ihren ganz speziellen Ecken und Kanten. Ich finde es übrigends klasse, dass Andreas Gruber in die Figur des Peter Hogart einige autobiografische Elemente gesteckt hat - das bringt einem auch den Autor immer so ein bisschen näher. Sein Schreibstil konnte mich auch diesmal wieder vollkommen begeistern. Beim Schreiben erzeugt er eine tolle, oft mystische Atmosphäre - seien es Schauplätze oder auch einzelner Situationen - und was Andreas Gruber nicht selbst beschreibt, hat mein Kino im Kopf visuell ergänzt. Und natürlich hat er mir Wien näher gebracht - die Wiener Geschichte ist schon interessant. Ich habe "Die Engelsmühle" an einem Tag hintereinander weglesen müssen, was bei mir nicht so häufig passiert. Ich muss hier eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen!

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Hogart ist Privatdetektiv. Allerdings für Versicherungen. Aber als sein Bruder ihn anruft, weil sein damaliger Dozent sich nicht mehr meldet und wollte das er ein bestimmtes Video bekommt und Kurt ihm auch noch erzählt dass er tot ist, schaut sich Hogart das mal an. Und als dann auch noch sein Bruder ins Visier der Ermittler rückt, geht es um mehr als nur Interesse. Das Cover finde ich wirklich klasse. Durch das düstere drumherum und das hell erleuchtete Fenster in der Mitte wirkt alles so atmosphärisch. Ich mag ja Andreas Grubers Romane generell gerne lesen. Sein Stil ist einfach fesselnd und interessant und dabei lässt er auch immer wieder witzige Stellen einfließen. Und auch in Die Engelsmühle wurde ich wieder nicht enttäuscht. Genau die Elemente, die ich so an seinen Thrillern mag finden sich hier wieder. Eine gut konstruierte Story, die die ganze Zeit die zentrale Frage behandelt: Was ist nun passiert? Man kann fast bis zum Ende nicht erahnen wie sich alles zusammensetzt. Und obwohl ich es sonst nicht immer so mag wenn Privatermittler bzw. –detekive der eigentlichen Polizei einen Schritt voraus sind, ist es hier einfach nur stimmig und passt sehr gut in die Geschichte. Es ist nur logisch das Hogart ein bisschen mehr weiß als die ermittelnden Beamten. Hogart ist übrigens ein toller Charakter. Wer die anderen Bücher von Gruber kennt, kennt vielleicht Sneijder. Aber Hogart ist so anders. Er scheint zwar auch manchmal total muffelig, aber trotzdem lässt er immer wieder seine gefühlvolle, nette Seite durchblitzen. Eine gute Mischung. Sehr gut hat mir der Einstieg gefallen, denn man erfährt vieles über die Legenden in und um Wien. Und so eine Vermischung finde ich immer spannend und interessant. Leider kommt das dann in der Hauptstory etwas zu kurz, denn diese entwickelt sich dann doch in eine andere Richtung als ich gedacht hätte. Das Ende ist auch wirklich einfach nur klasse und lässt keine Fragen offen. Außerdem überrascht es unseren Ermittler vollkommen, das finde ich auch mal sehr interessant, denn meist wissen diese ja doch schon vorher immer was passiert ist. Okay, ich gebe es zu, so im letzten Drittel hatte ich schon eine leichte Vermutung, aber ich konnte mir nicht denken, wie der Autor sich das genau überlegt haben sollte. Deshalb konnte er mich dann doch mit seinem gut durchdachten Ende überraschen und vor allem überzeugen. Mein Fazit: Die Engelsmühle ist wieder ein total gelungenes Buch von Andreas Gruber, das eine gut konstruierte Story hat, die keine Lücken aufweist. Obwohl ich mir vielleicht etwas mehr Einfluss der erwähnten Legenden gewünscht hätte, aber das ist jammern auf hohem Niveau. Deshalb kann ich nur sagen: Einen Roman von Andreas Gruber kann man einfach immer lesen! :)

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„Die Engelsmühle“ ist der zweite Band der Peter Hogart-Reihe und selbstverständlich habe ich auch den Auftaktsband dieser Reihe mit dem Titel „Die schwarze Dame“ gelesen. Die Bände können jedoch unabhängig von einander gelesen werden. Schon auf den ersten zwei Seiten hat mich dieses Buch mehr als begeistert. Ein Vorwort des Autors finde ich generell immer sehr schön – es verleiht dem gesamten Buch eine persönliche Note und verrät meist noch ein paar Hintergrundinformationen zu der Geschichte. Und da ich ein großer Fan von Andreas Gruber bin, habe ich mich über dieses Vorwort umso mehr gefreut. Die persönlichen Details, die er auf den zwei Seiten preisgibt, ließen mein Fanherz höher schlagen. Schon da war mir klar, dass ich dieses Buch lieben werden. Der fabelhafte und flüssige Schreibstil von Andreas Gruber ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Gemeinsam mit Peter Hogart ermittelt der Leser dieses Mal in Wien, in der Heimat von Peter Hogart, und lernt ihn dabei immer besser kennen. Da mir der Schreibstil so unglaublich gut gefiel und ich Peter Hogart sehr sympathisch finde, war „Die Engelsmühle“ purer Lesegenuss für mich. Ganz oft musste ich schmunzeln oder dachte mir einfach, ‚mein Gott ist das gut geschrieben‘. Peter Hogart ist für mich der Inbegriff eines Ermittlers: engagiert, mit gutem Spürsinn, fast schon verbissen, keine Gefahr ist ihm zu groß, noch dazu hat er immer einen coolen Spruch auf den Lippen, aber er ist auch ein bisschen „altmodisch“ – mag am liebsten Schwarz-Weiß-Filme, hat eine Antipathie gegen Handys und die „neuen“ Medien – und kommt gut bei den Frauen an, was ich sehr gut verstehen kann. Auch die Geschichte hat mir gut gefallen. Gerade am Anfang habe ich versucht die Puzzleteile zusammenzusetzen und mitgerätselt. Nach und nach fügte sich dann das Bild und gegen Ende war mir klar, wie die Story ausgeht. Wenn man schon viele Thriller und Krimis gelesen hat, kann man erahnen, wer hinter dem bzw. den Morden steckt. Einige Passagen waren auch schraurig-gruselig. Für mich ist Band zwei der Peter Hogart-Reihe ein absolutes Wohlfühlbuch gewesen, bei dem ich jede einzelne Zeile mit großer Freude gelesen habe.

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Inhalt: Der pensionierte Arzt Abel Ostrovski wird in seiner Villa ermordet aufgefunden. Vor seinem Tod wurde er brutal gefoltert. Die Polizei verdächtigt schnell Peter Hogarts Bruder Kurt. Hogart setzt alles daran, um die Unschuld seines Bruders zu beweisen und gerät dabei in große Gefahr, denn der Mörder ist völlig skrupellos. Meine Meinung: Nach „Die Schwarze Dame“ ist „Die Engelsmühle“ der zweite Teil der Thrillerreihe mit dem Detektiv Peter Hogart. Beide Bücher, die bereits vor etwa zehn Jahren zum ersten Mal erschienen, wurden vom Autor überarbeitet und neu aufgelegt. Peter Hogart ist Versicherungsdetektiv und klärt auf seine eigene Art die spektakulärsten Mordfälle auf, übersieht dabei geflissentlich Vorschriften und Gesetze, findet die geheimsten Verstecke und bringt sich selbst in haarsträubende Situationen. Seine Schwäche sind schöne Frauen und Zigaretten. Außerdem ist er der Polizei immer einen Schritt voraus. Trotz dieser Klischees ist Hogart ein sympathischer Protagonist, denn er hat auch Humor. Auch seine Nichte Tatjana hat mir gut gefallen. Der Schreibstil von Andreas Gruber ist wie gewohnt flüssig, bildhaft und teilweise sehr amüsant. Aber wie auch in seinen anderen Thrillern sind die Morde ziemlich grausam und auch an ekligen Beschreibungen wird nicht gespart. Trotz verschiedener Vorkommnissen nimmt das Buch erst im letzten Drittel so richtig Fahrt auf. Dann konnte ich es aber auch nicht mehr weglegen. Obwohl ich schon früh eine Vermutung hinsichtlich des Täters hatte, fand ich es deshalb nicht weniger spannend. Fazit: Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Im Vergleich zu A. Grubers anderen Reihen, finde ich die Peter Hogart Reihe allerdings am schwächsten.

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Superspannend!

Von: Angi

23.04.2018

Peter Hogart und seine 17-jährige Nichte Tatjana sind mir schon im ersten Teil der Reihe ans Leserherz gewachsen. Sie bilden ein gutes Team und sind absolut sympathisch mit ihren Ecken und Kanten. Genau wie die anderen Charaktere wirken sie sehr lebendig und authentisch und auch die Dialoge erscheinen nie gekünstelt. Überhaupt gefällt mir der Schreibstil des Autors ausgesprochen gut. Die Story wird fesselnd und spannend erzählt, man kann sich die Schauplätze immer bestens vorstellen und bekommt richtig Lust auf eine Reise nach Wien. Andreas Gruber versteht es wirklich, die Leser neugierig zu machen auf seine Heimatstadt. Total interessant fand ich die Infos über den „Narrenturm“, der früher eine psychiatrische Anstalt war und heute die wohl weltweit größte Sammlung pathologischer Exponate beherbergt. Dieses Museum muss ich mir unbedingt mal ansehen. Der Autor verknüpft geschickt wahre Begebenheiten mit einer fiktiven Story und das finde ich immer sehr spannend. Es geht im zweiten Teil der Reihe einerseits um einen Brand, bei dem Hogart herausfinden soll, ob die Ursache tatsächlich nur eine kaputte Gasleitung war und andererseits steckt sein Bruder Kurt in großen Schwierigkeiten. Ein Arzt wurde brutal gefoltert und ermordet und die ersten Ermittlungen der Polizei führen ausgerechnet zu Kurt. Als dann in kurzer Folge noch weitere Tote auftauchen, geht Peter erst mal dieser Sache nach und vertröstet seine Auftraggeber bei der Versicherung. Es wird wieder sehr brisant für ihn und am Ende auch echt schmerzhaft. An blutigen Szenen wird nicht gespart in diesem Thriller, zartbesaitete Leser müssen etwas stark sein an einigen Stellen. Aber insgesamt lohnt sich das Durchhalten auf alle Fälle, denn man wird mit einem super durchdachten, fesselnden Thriller belohnt, den ich sehr gerne weiterempfehle. Es handelt sich zwar um die ersten Werke des Autors, die er noch einmal überarbeitet hat, aber ich hoffe trotzdem, dass wir uns vielleicht irgendwann noch auf eine Fortsetzung dieser Reihe freuen dürfen.

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