Leserstimmen zu
Die Widerspenstigkeit des Glücks

Gabrielle Zevin

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Die Widerspenstigkeit des Glücks ist vor allem ein Roman über das Lesen und die Liebe zu Büchern, zur Literatur. Protagonistin ist eine Buchhandlung und ihr Personal: Der exzentrische Buchhändler A.J. Fickry, seine Tochter Maya und Verlagsvertreterin Amelia Loman. Ein Roman also, der bei begeisterten Lesern sofort auf Interesse stößt. Dementsprechend sind auch schon viele, viele Rezensionen auf Bücher-Blogs zu finden… Verlagsvertreterin Amelia Loman ist noch relativ neu in ihrem Job, als sie nach Alice Island fährt, um dem Besitzer der Buchhandlung “Island Books” das Herbstprogramm ihres Verlags vorzustellen. Buchhändler A.J. Fickry zeigt sich nicht sehr zugänglich, die Bücher entsprechen nicht seinem Geschmack und Höflichkeit gehört nicht zu seinen Tugenden. Trauernder Witwer, spezieller Literaturgeschmack A.J. leidet immer noch unter dem Tod seiner Frau, mit der gemeinsam er die Buchhandlung gegründet hat. Fast widerwillig führt er das Geschäft weiter, denn die Käufer seiner Bücher haben leider keinen so exklusiven Literaturgeschmack wie er. A.J. wird erst wieder menschlicher, als er eines Tages in seinem Laden die zweijährige Maya findet. Auf einem Zettel bittet ihre Mutter, dass er sich um das Mädchen kümmert. Zurück ins Leben Maya ist sehr aufgeweckt und liebt Bücher ebenso sehr wie ihr Adoptivvater. Der entdeckt dann auch, nachdem er sie vier Jahre kennt, wie interessant er Amelia findet. Aus ihnen wird ein Paar, später auch ein Ehepaar. Den Weg zur Liebe ebnen viele Gespräche über Bücher und Literatur. Auch in die Buchhandlung zieht wieder Leben ein, mehrere Buchclubs tagen in “Island Books”, A.J. wird auch weniger streng in seinen Anforderungen an seine Kunden. Das Happy-End des Romans befindet sich irgendwo in der Mitte des Buches, am Ende wechselt “Island Books” den Besitzer und die Gründe sind nicht sehr erfreulich. Oberflächlich erzählte Handlung Wie man an dieser knappen Zusammenfassung schon erkennen kann, umspannt die Handlung mehrere Jahre, der Roman aber nur knapp 180 (E-Book-)Seiten. Da bleibt kein Platz für Beschreibungen von Orten oder Menschen, kein Platz für Details, die sich nicht auf Bücher beziehen, kein Platz für Gefühle oder ausführliche Charakterisierungen. Was und wie es erzählt wird, ist wirklich gut, die Menschen werden einigermaßen lebendig, aber leider bleibt die Geschichte recht oberflächlich. Als Leser erfährt man vom Leben der Protagonisten quasi “in groben Zügen”. Oft kann man aus dem Verhalten natürlich auf Charaktereigenschaften oder Gefühle schließen, aber leider viel zu selten. Weiterführende Lektüre empfohlen Am meisten über A.J. und Amelia lernt man vermutlich, wenn man ihre bevorzugten literarischen Werke kennt. Und vermutlich eröffnen sich neue Perspektiven auf den Roman, wenn man den Literaturempfehlungen A.J.s für Maya folgt, die sich am Beginn jedes Kapitels befinden. Vermutlich sollte man alle diese Romane und Kurzgeschichten ebenfalls lesen, um Die Widerspenstigkeit des Glücks besser schätzen zu können. Aber, Hand aufs Herz, wer von uns “normalen” Lesern wird das schon machen? Sehr viel Buchbegeisterung Wenn also auch die Menschen in diesem Roman ein wenig zu kurz kommen, so hat die Literatur hier doch einen großen Auftritt. Die meisten Leser werden deshalb ein wenig ihrer eigenen Begeisterung für Bücher in diesem Roman wiederfinden und ihn vermutlich schon deshalb lieben. Gabrielle Zevin. Die Widerspenstigkeit des Glücks. München: Diana, 2015. | Original: The Storied Life of A. J. Fikry. Chapel Hill, NC: Algonquin, 2014. Übersetzung Renate Orth-Guttmann.

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Rezension: "Die Widerspenstigkeit des Glücks" von Gabrielle Zevin Verlag: Diana Verlag Erscheinungsdatum: 11.Mai 2015 Preis: 12,99€ Seitenzahl: 288 Seiten Reihe od. Einzelband: Einzelband Bewertung: 5 von 5 Schmetterlingen Gabrielle Zevin ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Sie absolvierte Havard. Ihr erstes Buch "Elsewhere" erregte Aufsehen in der Kritik und wurde in 16 Sprachen übersetzt. Auf der Fähre nach Alice Island lackierte Amelie Loman ihre Nägel gelb, und während sie darauf wartet, dass sie trocknen, überfliegt sie die Notizen ihres Vorgängers. A.J. Fikry ist ein etwas verschrobener, anfangs recht unsympatischer, Buchhändler, der einzigen Buchladen auf einer Insel betreibt. Sein Herz gehört der Literatur, doch er ist nicht glücklich. Seit seine Frau verstorben ist, hat er nichts in seinem Leben mehr im Griff, trinkt zu viel Alkohol und verzeichnet große Umsatzeinbußen. Eines Morgens jedoch erwartet ihn ein Ereignis, das alles verändert. In seinem Buchladen entdeckt er ein zweijähriges Mädchen namens Maya, die einen Brief mit der Bitte, dass A.J. sie bei sich aufnehmen solle bei sich trägt. "Ich glaube nicht an Gott, ich bin nicht fromm. Aber diese Buchhandlung ist für mich so etwas wie eine Kirche. Sie ist ein heiliger Ort" (S. 285) "Alles, was du über einen Menschen wissen musst, erfährst du aus der Antwort auf die Frage: Welches ist dein Lieblingsbuch?" (S.207) Die Widerspestigkeit des Glücks ist eine grandiose Geschichte für Bücherliebhaber, denn in der Geschichte geht es vor allem um eines: die Liebe zu Büchern. A. J. Fikry ist ein sehr anspruchsvoller Leser, der alle möglichen Arten von Literatur verabscheut, während er von anderen nicht genug bekommen kann. Es ist herzerwärmend zu lesen, wie er über Bücher schwärmt, und seine zu Beginn abweisende und miesepetrige Art macht ihn nicht zum durchschnittlichen Romanhelden. Mir war er Anfangs etwas unsymptatisch, doch seine Liebe zu Büchern machten dies wieder wett. Die anderen Charaktere sind herzallerliebst und mir sogleich ans Herz gewachsen. Selbst die Nebencharaktere haben ihren ganz eigenen Charme und ihren persönlichen kleinen Platz im Gefüge des Romans. Maya, das Waisenmädchen, ist aufgeweckt, intelligent und liebt Bücher genauso innig wie A. J. Die beiden geben also ein unschlagbares Team ab und es ist wunderbar zu beobachten, wie Maya ihren Adoptivpapa verändert und wie sie die Welt um sich herum kennenlernt. Auch der Polizist Lambiase ist einmalig: Zu Beginn besucht er A. J. bloß in seinem Laden, um zu schauen, wie es Maya geht, und so wird der wenig lesefreudige Chief auf einmal zu einem Bücherwurm, der kurz darauf einen Buchclub mit seinen Kollegen gründet. Ebenfalls liebgewonnen habe ich die Verlagsvertreterin Amelia, die so herzlich und außergewöhnlich (und Besitzerin eines Hermine Granger-Wackelkopfs) ist, dass ich mich sofort in ihr wiedergefunden habe. Auch sie ist – wie sollte es anders sein? – eine unverbesserliche Literaturliebhaberin. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Besonders toll fand ich die Literaturempfehlungen von A. J., die er Maya zu Beginn jedes Kapitels gibt. Ich muss definitiv so einiges davon lesen! Schön war, dass ich einige Werke schon gelesen habe und daher genau wusste, wovon A. J. schreibt – das hat das Ganze noch lebendiger gemacht. Insgesamt ist der Geschichte eine besondere Dynamik zu eigen. Das Tempo ist trotz der Zeitsprünge nicht rasant, sondern gemächlich und irgendwie gemütlich, kuschelig. Ich habe mich unglaublich wohl in dem Buch gefühlt und konnte es einfach nicht weglegen. Die Geschichte ist ehrlich, authentisch, witzig und berührend. Gabrielle Zevin hat mitDie Widerspenstigkeit des Glücks ein tiefgründiges und wunderschönes Werk geschaffen, das einen zum Lachen und Weinen, zum Freuen und Nachdenken bringt. Ich kann diese Geschichte jedem Buchliebhaber nur empfehlen, es hat seinen ganz eigenen Charme!

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Ein Buch, das in einer Buchhandlung spielt und in dem es viel um Bücher und Literatur geht, das klingt für Leseratten wie mich sehr verführerisch, und tatsächlich wimmelt es von literarischen Zitaten und Anspielungen. Um diese allerdings einigermaßen einordnen und genießen zu können, hilft es, wenn man zumindest eine Ahnung vom zeitgenössischen angelsächsischen Literaturgeschehen hat und auch ein paar Klassiker gelesen hat. Dass Bücher im Roman einen so breiten Raum einnehmen, hat aber auch den Nachteil, dass nicht mehr viel Platz für anderes übrig bleibt, denn die Geschichte ist verhältnismäßig kurz, obwohl sie einen langen Zeitraum abdeckt, was immer wieder zu recht abrupten Zeitsprüngen führt. Auch die Charakterentwicklung kommt etwas kurz, gerade die Protagonisten bleiben abgesehen von ihrer Bücherliebe eher blass. Wer also eine nette romantische Geschichte erwartet, wird enttäuscht werden, wer aber Bücher und (angelsächsische) Literatur mag, dürfte viel Freude an der „Widerspenstigkeit des Glücks“ haben, denn in diesem Roman sind die Bücher das Zentrale und die Figuren nur Beiwerk.

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Der eigenwillige Buchhändler A J. Fikry hat seinen Laden für gehobene Literatur auf der Ferieninsel Alice Island. Um seinen Anspruch an Bücher zufriedenzustellen muss man schon sehr genau suchen. Der Witwer ist Anfang 40 und lieber allein, als dass er mit Leuten zusammen ist, die er nicht mag. Er guckt zu tief ins Glas, ist oft mürrisch und kümmert sich nicht um die Belange anderer. Eines schönen Sommertages gerät seine beschauliche Welt jedoch ins Wanken. Zuerst stellt er den Diebstahl seiner Erstausgabe von Tamerlane fest und dann wurde offenbar ein Kleinkind bei ihm in der Buchhandlung ausgesetzt. Obendrein muss er sich nun auch noch an einen anderen Verlagsvertreter gewöhnen. An diesem Punkt tritt Amelia Lomann in das Leben des Eigenbrödlers. Sie ist nun die neue Verlagsvertreterin und soll nun zweimal jährlich mit Fikry sein Bestellsortiment durchsprechen. Die Vielleserin wurde durch die unzähligen romantischen Romane für die reale Männerwelt verdorben. Jedenfalls ist das die Meinung ihrer Mutter, wenn sie sich über Amelias nichtvorhandenes Liebesleben auslässt. Irgendetwas zieht sie an A. J. an und auch er kann es spüren. Die geschäftlichen Gespräche wecken bei den beiden die Vorfreude auf ein neues Wiedersehen. Die Drehbuchautorin Gabrielle Zevin gelang mit diesem Roman der Durchbruch. Die Idee, die hinter der Geschichte steckt, ist vielschichtig. Der vom Leben enttäuschte Mann wird durch die Veränderungen in seinem Leben gezwungen, eine Entscheidung über den weiteren Verlauf seines Lebens zu treffen. Er wiegt die einzelnen Komponenten ab und nutzt dazu sein Wissen über die Literatur. Jedes Kapitel beginnt mit einem Eintrag aus seinem Lesetagebuch, aus dem der Leser nicht nur kurz über seine Gedanken zum Gelesenen informiert wird, sondern schon bald auch Bezug zu seinem Leben hergestellt wird. Aus diesen kurzen Texten ahnt der Leser schnell, dass hinter der harten Schale ein durchaus liebenswerter Mensch steckt. Der verwendete Schreibstil ist ideal, um sich langsam an diese Wendung zu gewöhnen. Die Wortwahl ist stets geeignet, dem Protagonisten bis auf den Grund seiner Seele zu schauen. Ebenso wird Bezug auf die Umwelt genommen. Officer Lambiase, der zunächst nur den Diebstahl untersuchen soll, entwickelt sein Interesse für Bücher. Das eröffnet ihm eine ganz neue Welt, in der auch er neue Entscheidungen treffen muss. Diese Beispiele sind auf einer kleinen Insel bestens platziert, da ansonsten kaum Ablenkung geboten wird. Der Roman wird die Leserschaft sicherlich spalten. Die Eintönigkeit des Alltags zwingt den Leser dazu, es sich gemütlich zu machen und die Geschichte an sich vorbeiziehen zu lassen. Es werden tiefgehende Gedanken aufgeworfen, die man sich bald nicht mehr entziehen kann. Das setzt aber Interesse und die Fähigkeit, sich manchen Aussagen unvoreingenommen hinzugeben, voraus. Dann eröffnen sich Überlegungen, ob es tatsächlich Auswirkungen auf das eigene Leben hat, in welchem Geschäft man sich wiederfindet. Der wohl schönste Satz ist: Kein Mensch ist wie eine Insel; jedes Buch ist eine Welt. Wer diesen Gedanken zustimmt, wird viel Spaß mit dem Roman haben.

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Zum Inhalt A. J. Fikry ist ein liebenswerter Eigenbrötler. Nachdem er seine Frau bei einem Autounfall verloren hat, verfällt er dem Alkohol. Als er einmal seinen Rausch ausschläft, verschwindet ein wertvolles Buch, dass seinen Ausstieg aus dem Arbeitsleben ermöglichen hätte sollen. Der Buchhändler hat nicht mehr viel Freude an seinem Buchladen. Das wertvolle Buch ist weg; dafür bekommt er einen Brief und die zweijährige Maya. Das süße Mädchen hat eine verzweifelte Frau in seinem Laden ausgesetzt. Amelia ist Verlagsvertreterin und lernt viele schrullige Buchhändler kennen. Sie hat den Auftrag A. J. den neuen Katalog vorzustellen. Als sie die Buchhandlung auf der Ostküsteninsel Alice Island betritt, ist sie erst einmal schockiert, über die am Boden gestapelten Bücher. Der Buchhändler A. J. erweist sich als total unfreundlicher Nerd. Und trotzdem ... sprühen da nicht irgendwie Funken? Meine Meinung Ich habe mich auf Anhieb in dieses Cover verliebt. Der Klappentext hat mir ein Buch versprochen, das zu hundert Prozent auf uns Leseratten zugeschnitten ist. Ich habe mich nicht getäuscht! Ein paar Seiten habe ich gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden. Der Erzählstil ist sehr eigen. Fast schon sachlich. Trotzdem hat mich die Story voll gepackt. Wie kann man ein Buch so nüchtern schreiben; dennoch so viel Wärme vermitteln? Die Autorin hat das geschafft. A. J. war mir sehr sympathisch. Er hat sich auf Anhieb in die kleine Maya verliebt. Die Kleine hat ihn seinen Verlust, von der wertvollen Ausgabe Tamerlane, vergessen lassen. Die Verantwortung tut ihm regelrecht gut und hält ihn vom Alkohol fern. Ich war sehr gespannt, ober er das Kind behalten wird (darf)! A. J. liebt Short Storys. Amelia liebt die Biographie Späte Blüte von Leon Friedman. A. J. mag keine Autorenlesungen in seinem Buchladen. Amelia schafft es, dass A. J. Leon Friedman zu einer Lesung einlädt. Ich war sehr überrascht, was da an´s Tageslicht kam ..... Die Protagonisten in dieser Geschichte wirken glaubhaft . A. J. und Amelia unterhalten sich viel über Literatur. Des öfteren sind Bemerkungen über Buchtitel gefallen, die ich sofort erkannt habe. Lambiase ist ein geschiedener Polizist, der die Liebe zur Literatur entdeckt hat. Ja, nicht nur zur Literatur! Er lernt die unglückliche Schwägerin von A.J. näher kennen .......... Amelia stellt fest, dass A.J. eigentlich ein ganz Lieber ist ....... Fazit Ein Buch über Bücher, das mich begeistert hat. Protagonisten mit denen ich gerne mal einen Bummel durch Bücherläden machen würde. Noch lieber wäre mir ein Besuch bei Island Books! Ein Schreibstil der nüchtern anmutet und doch so emotional ist. Autoren die alles andere als erfolgreich und seriös sind und uns einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Das widerspenstige Glück zeigt uns genau den Weg zu selbigen. Das Ende hat mir wieder einmal den Griff zu Taschentüchern beschert. Ich war richtig fassungslos! Ich empfand es als Cliffhanger. Eine Fortsetzung könnte ich mir gut vorstellen. Liebe Gabrielle Zevin, wird es eine geben? Vielen Dank für dieses wundervolle Buch. Eine absolute Empfehlung von mir und 5 Sterne

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Der grummelige und eher ruhige Buchhändler A.J. Fikry lebt in seiner Welt. In seinem Buchladen türmen sich zwar die Bücher (wortwörtlich) aber man findet nicht unbedingt die neuesten Bestseller. Er mag nur ganz bestimmte Bücher und Verlagsvertretern macht er es nicht wirklich leicht ihm Bücher zu empfehlen. So ergeht es auch Amelie. Einer jungen und engagierten Vertreterin eines kleinen Verlags namens Knightley Press. Eines Tages sitzt plötzlich ein 2 jähriges Mädchen mutterseelenallein in der Kinder-Buch-Ecke. Und auch Amelie geht ihm immer wieder durch Kopf... Nun muss sich A.J. Fikry entscheiden. Will er seinem Leben eine neue Wendung geben? Will er sich öffnen und auch seinen Schmerz überwinden? Ganz klar muss ich bei diesem Buch den absolut liebevollen Schreibstil hervorheben. Dieser fällt ab den ersten Zeilen wirklich auf und zieht sich durch das ganze Buch. So etwas mag ich! Was mich allerdings immer wieder gestört hat, waren die Sprünge. Gerade spricht A.J. Fikry noch mit einer Kundin und im nächsten Satz schießt er ganz ohne Übergang die Türe der Buchhandlung ab. Ebenso fand ich die Handlungen und Geschehnisse manchmal zu "konstruiert". Die Geschichte fließt nicht richtig. Klar wollte ich wissen, wie es ausgeht, aber manchmal hat mich nur der tolle Schreibstil am Weiterlesen gehalten. Schade.. A.J. Fikry (der Name naja) ist als Person toll und ich habe mit ihm gelitten und mich auch mit ihm gefreut. Maya der kleine Wonneproppen ist super! Da gibt es nix zu deuteln. Dieses Persönchen muss man einfach lieben. Und auch Amelie ist interessant und liebendwert. Und immer wieder der wahnsinnig gute und liebevolle Schreibstil :-) Ja, da schwärme ich echt *grins* Die Autorin Gabrielle Zevin hat definitiv Potential. Ich hoffe wirklich, dass die Autorin in ihrem nächsten Buch ihrem Schreibstil treu bleibt. Dazu dann noch eine fließende Geschichte. Dann wäre es wirklich perfekt. Ich würde 3 von 5 Punkten geben

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