Leserstimmen zu
Die Krumpflinge - Egon zieht ein!

Annette Roeder

Die Krumpflinge-Reihe (1)

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wundervoll

Von: CogitoLeider

21.03.2015

Genau solche Kinder(hör)bücher liebe ich. Ein Feuerwerk an Phantasie zusammen mit sympathischen Wesen, die ein bisschen anders sind - und in diesem Fall eine richtig coole 'Botschaft', die ich so noch nie gehört habe. Welche das ist? Geht in die dunkelste Ecke im Keller, da leben sie, die Krumpflinge. Und sie sind sooo süß! Und verschroben. Und liebenswert. Nun aber mal ernsthaft! Die Idee mit den kleinen, grünen Wesen im Keller, die aus Schimpfwörtern Tee kochen, ist wirklich genial und so richtig schön kindlich. Annette Roeder ist hier etwas richtig Schönes gelungen. Und trotzdem bin ich froh, das Hörbuch zum bestimmt richtig tollen Buch gehört zu haben. Denn so, wie es Bücher gibt, die man am besten liest, so gibt es auch Bücher, die man getrost hören kann, weil das Hörbuch kongenial ist. Natürlich liest Stefan Kaminski richtig, richtig gut, mit vielen verschiedenen Stimmen, schafft Atmosphäre und Geräusche, die das Kind in mir laut lachen ließ und die Augen leuchten. Und die Erwachsene hat sich köstlich amüsiert, wenn auch eine Situation etwas kritisch war. Kinder, deren Eltern sich häufig streiten, werden wohl weniger Freude haben. Schön ist auch der Krumpfling-Song, der am Anfang und am Ende gesungen wird, ein Lied, das sicherlich Hitpotential hat, wenigstens in den Köpfen so mancher Kinder. Interessanterweise hatte ich das Bedürfnis, die CD gleich noch ein Mal zu hören. Fazit? Ein rundum gelungenes Kinder-Hörbuch, an dem auch Erwachsene Freude haben können

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Zum Inhalt Die Krumpflinge sind kleine Wesen, die in Kellern von Menschenhäusern leben. Sie lieben nichts so sehr wie Krumpflingtee. Aber um diesen herzustellen benötigen sie die Schimpfwörter der Menschen. Egons Sippe geht der Vorrat an Krumpflingtee schon zu Neige als die Familie Artich in die Villa zieht und mit ihnen hoffentlich die Schimpfwörter. Doch Familie Artich streitet sich nie und so muss Egon nach oben um sie mit ein paar Streichen zum Schimpfen zu bringen. Dabei verläuft natürlich nicht alles nach Plan. Meine Meinung Ich habe dieses Hörbuch zusammen mit meinem 6jährigen Sohn gehört und wir sind beide begeistert. Der Kleine hört die CD jetzt jeden Abend vor dem Schlafen gehen! Die Geschichte ist niedlich und kindgerecht. Und die vorkommenden Schimpfwörter sind überhaupt nicht schlimm sondern echt kreativ. Aber ein Hörbuch steht und fällt mit seinem Sprecher. Stefan Kaminski hat dieses Buch wieder einzigartig vertont. Jeder Figur gibt er eine andere Stimme. Am besten gefällt mir dabei Oma Krumpfling.

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Die spinatgrüne Krumpflingsfamilie wohnt seit jeher im Keller der Villa des alten Herrn Artich. Dort sind sie ungestört und bekommen vor allem genug Zutaten für Krumpftee, ihr absoluten Lieblingsgetränk. Denn die Hauptzutat sind Schimpfworte - je wüster, desto besser. Als Herr Artich stirbt warten die Krumpflinge gespannt auf die neuen Mieter. Denn ohne Menschen gibt es keine Schimpfworte und ohne die keinen Krumpftee. Als die neue Familie dann einzieht, ist der Schrecken groß. Es sind Nachfahren von Herrn Artich, doch die sind keine launischen Stinkstiefel sondern folgen einem ganz anderen Leitsatz: "Wir heißen Artich und sind artig." Kurz und knapp: bei den Krumpflingen bricht Panik aus und schließlich meldet sich Egon, der kleinste Krumpfling mit dem hellen Herzfleck im Fell, freiwillig, bei der Familie Artich für Stunk zu sorgen, sodass sie schimpfen, bis sich die Balken biegen. Und tatsächlich: sein Plan geht auf. Er schnarcht Mutter Artich die ganze Nacht ins Ohr, sodass sie nicht schlafen kann. Die rüttelt an ihrem Mann, weil sie denkt, er sei dafür verantwortlich, und so kann auch Herr Artich nicht schlafen. Das Resultat sind "Übermüdete Stinkstiefel". Allerdings funktioniert Egons Plan so gut, dass die Eltern kurz vor der Scheidung stehen und sie das Haus wieder verkaufen wollen. Oh weh. Zum Glück hat Egon noch einen Plan B. Naja, eigentlich hat Sohn Albi diesen Plan. Aber das muss Oma Krumpfling ja nicht erfahren. Annette Roeder hat mit ihren Krumpflingen eine freche Rasselbande aus spinatgrünen, griesgrämigen und doch niedlichen Wesen erschaffen. Sie lieben Schimmel, sie vergöttern aus Schimpfwörtern aufgebrühten Krumpftee und stiften gerne Chaos. Da ist Oma Krumpfling, die den Teevorrat bewacht, den Tee braut und die Tassen an die anderen Krumpflinge verteilt. Außerdem ist sie für die Zuteilung der Behausungen zuständig: der Skistiefel Größe 48 ist ein Palast, die Gießkanne eher eine schäbige Absteige. Dusselkurt, der Müllmann, bringt die Krumpfteeabfälle weg, denn davon bekommen die Krumpflinge ganz furchtbare Bauchschmerzen. In den Kandiszucker ähnlichen Krümeln ist nämlich nur noch pure Freude und wahres Glück enthalten, nachdem die Oma alles Schlechte und Schimpfige aus ihnen herausgefiltert hat. Und gute Laune vertragen die Krumpflinge gar nicht. Dann sind da noch die unausstehlichen Zwillinge Zwurz und Zara und natürlich Schorschi, Omas Liebling. Nur Egon ist irgendwie anders und eigentlich viel zu nett und seine Pläne gehen immer ganz furchtbar schief. Achtung, liebe Eltern, in diesem Buch wird nach anfänglicher Artigkeit geflucht, was das Zeug hält. Die Kleinen könnten neue Bandwurmflüche und Schimpftiraden wie "Du albtraumschlimme Rüsselnase" (zu einem schnarchenden Mann) oder "Rotzpopler", "FlunderfresseI" und "Schimpfschnepfe" lernen. Nicht zu vergessen "Stachelbeerstaubundmuffelmatsch!" als Ausruf der absoluten Entnervung. Ich habe diese grüne Rasselbande ins Herz geschlossen. In einem fiktiven Interview mit Egon erklärt die Autorin, warum er so anders ist. Dass die anderen Krumpflinge schadenfroh und gemein seien, er aber das Herz am rechten Fleck habe (sogar bildlich gesprochen) und dass er etwas ganz besonderes sei, weil er Mitgefühl hat und ihm böse Streiche eigentlich gar keinen Spaß machen. Mit ihrem Buch zeigt sie ihren kleinen Lesern, dass Streiche zwar Spaß machen können, dass man dabei aber auf keinen Fall zu gemein sein und auch immer an die anderen denken sollte.

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Die Krumpflinge, kleine grüne wuschelige Wesen, wohnen im Keller der alten Herrn Artich. Dort haben sie sich im Gerümpel häuslich eingerichtet und leben ganz in Ruhe. Zudem werden sie jeden Tag mit Menschen-Schimpfwörtern versorgt, denn Herr Artich ist ein alter Griesgram und stänkert den ganzen Tag vor sich hin. Aus diesen Schimpfwörtern, die zu Teekrümeln zerstoßen werden, kocht Oma Krumpfling leckeren Krumpftee. Den lieben die Krumpflinge über alles. Auch Egon, der es aber gar nicht so leicht hat. Er ist nicht nur der Jüngste in der Sippe, er hat auch noch einen hellgrünen herzförmigen Fleck auf der rechten Brust. Und nicht nur sprichwörtlich hat er das Herz am rechten Fleck, egal wie Egon sich auch bemüht, es gelingt ihm nicht, so böse und gemein zu sein, wie die anderen Krumpflinge. Doch nachdem Herr Artich gestorben ist und die jungen Nachfahren des alten Griesgrams ins Haus ziehen, die aber zum Leidwesen aller Krumpflinge ihrem Namen alle Ehre machen, bekommt Egon die Chance, es allen aus seiner Sippe zu zeigen… Das Cover des Buches ist recht schlicht gehalten, hat Jasmin (7 Jahre) aber sofort angesprochen. Den kleinen Egon fand sie so süß, dass sie gleich mehr über ihn erfahren wollte. Und das können die kleinen Leser gleich auf den ersten Seiten, denn auf den Seiten 6 und 7 gibt es einen Freundebuch-Eintrag von Egon. Ab da hat Jasmin Egon fest in ihr Herz geschlossen. Deswegen fand sie es auch sehr gemein, dass Egon so arg in seiner Sippe geärgert und teils ausgegrenzt wird. Doch er kann sich ja beweisen und das findet Jasmin sehr mutig von ihm, so ganz allein als Kleinster aus der Sippe. Da sieht man mal wieder, auch Kleine können ganz groß rauskommen. Jasmin hat beim Lesen immer wieder sehr lachen müssen, denn im Buch kommen doch viele Schimpfwörter vor, aber keine bösen, sondern sehr lustige. Wie z.B. „albtraumschlimme Rüsselnase“ oder „Stachelbeerstaubundmuffelmatsch“. Diese langen Wörter sind natürlich auch kleine Herausforderungen für Erstleser, die allerdings sehr viel Spaß machen. Jasmin ist da schon etwas geübter im Lesen, hat sich aber manchmal trotzdem zwischendurch etwas die Zunge verknotet, was zu noch viel lustigeren Wörtern führte. Dass Familie Artich ihrem Namen alle Ehre macht und niemals schimpft, fand Jasmin etwas merkwürdig. Denn es gibt immer mal etwas, was einen ärgert oder nervt, so dass man schimpft. Aber mit der Zeit hat sie ja gemerkt, dass das auch der Familie Artich nicht auf Dauer gelingt, immer lieb zu sein. Und nachdem Frau Artich das Haus dann deswegen auch noch verkaufen wollte, hatte Jasmin ein wenig Angst um die Krumpfling-Sippe, wo sollen sie denn dann hin? Mehr möchte ich jetzt aber nicht verraten ;) Jasmin mag die babyspinatgrüne Krumpflingsippe mit ihren Eigenarten sehr gerne, besonders natürlich den kleinen Egon und möchte nun natürlich wissen, wie es mit Ihnen weitergeht. Band 2 ist im November 2014 bereits erschienen und wird bald in Jasmins Bücherregal einziehen. Und wie wir gelesen haben, erscheint Band 3 am 23. März 2015! Jasmin empfiehlt ‚Die Krumpflinge‘ an alle Erstleser ab Ende der 1. Klasse weiter, denn die Schrift ist sehr schön groß, so dass es sich leicht lesen lässt und zudem sind auf jeder Seite wunderschöne farbige Illustrationen zu finden, die den Fließtext auflockern. „Egon zieht ein“ ist eine spannende und zugleich lustige Geschichte, in der es um Mut und Freundschaft geht, die sich nicht nur zum Selberlesen ab ca. 6/7 Jahren eignet, sondern auch schon zum Vorlesen ab ca. 5 Jahren.

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Meine Meinung zum Buch: Die Krumpflinge -> Egon zieht ein -> Band 1 Inhalt: Die Geschichte ist sehr niedlich. Die Familie kämpft darum, das sie nicht anfangen sich zu beschimpfen. Doch da kennen sie Egon nicht. Egon kommt in die Familie und zwar als heimlicher Untermieter. Dort versucht er ziemlich viel Chaos anzustiften, das teilweise wirklich sehr witzig anzusehen ist. Bis die Familie anfängt sich zu beschimpfen mit den ulkigsten Namen (also keine XXX Wörter ;) ). Leider will diese Familie nun umziehen, den sie geben dem Haus die Schuld. Bis Egon und Albert einen Plan aushecken. Letztlich bleibt die Familie dort wohnen und nun geht es darum, wie kommt Egon bitte an seine Schimpfwörter, denn diese sind Lebensnotwendig, damit die Familie von Egon happy bzw knurrig bleiben darf. Wie fand ich das Buch? Dieses Buch ist nicht nur süß zu lesen. Die Bilder sind einfach so schön illustriert und auch das Egon, ja unser Egon. Sein Fleck auf seinem grünen Fell. Denn Egon hat einen Herzfleck. Und ich finde das auch gerecht. Denn Egon ist wirklich ein ganz liebenswerter kleiner Kerl. Fazit: Das Buch ist für Kinder ein absolutes muss. Voller Gedankengänge, voller Charme und Witz. Und stets eine Brise Schimpfwort. Doch das Schimpfwort ist eher ein kleines Kosewort. Sterne: 5 Sterne.

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