Leserstimmen zu
Totenfrau

Bernhard Aichner

Die Totenfrau-Trilogie (1)

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Ich habe schon so viel von dem Buch gehört und dass es richtig gut sein soll, und nun kann ich endlich mitreden. - Wow, dieses Buch, hat mich gefesselt, mich sprachlos gemacht und ich musste es so gut es geht an einem Stück druchhören. Das Hörbuch ist mitreißend und die Stimme von Christian Berkel verschafft dem Leser eine Gänsehaut am Körper. Die Geschichte um die Totenfrau, ich denke Bernhard Aichner meint damit Blum, die Bestatterin, ist faszinierend und extrem zugleich. Sie ist eine wunderbare Frau, Hausfrau, Mutter zweier Kinder, macht einen tollen Job als Bestatterin und führt ein wundervolles Leben mit ihrem Mann Mark und dessen Vater, um den sie sich kümmern. Sie hat alles was sie sich so sehnlichst gewünscht hat und sie liebt ihr Leben. Bis zu dem einen Schicksalsschlag, als ihr Mann auf der Straße mit seinem Motorrad von einem Auto überfahren wurde. Ihr komplettes Leben bricht auseinander und sie versteht die Welt nicht mehr. Der Autofahrer hat Fahrerflucht begangen und die Polizei tappt im Dunkeln. Der beste Freund von ihrem Mann, der ebenfalls ein Kollege bei der Polizei ist, steht ihr in dieser schlimmen Zeit bei. Doch Blum gibt sich nicht dem Gedanken hin, dass es das gewesen sein soll. Sie setzt alles daran herauszufinden was passiert ist. An welchem Fall hat ihr Mann gearbeitet, bevor er starb, was hat er verheimlicht? Blum ist eine starke Persönlichkeit, die in ihrer Geschichte keinerlei Skrupel und Angst zeigt, während sie auf dem Weg ist die Wahrheit herauszufinden. Das Ende des Buches ist phänomenal und macht den Leser sprachlos. Ich bin ein großer Fan von Bernhard Aichner geworden und freue mich rießig auf den zweiten Teil "Das Totenhaus", welches eine Fortsetzung des Buches "Die Totenfrau" ist.

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Ich habe schon so viel von dem Buch gehört und dass es richtig gut sein soll, und nun kann ich endlich mitreden. - Wow, dieses Buch, hat mich gefesselt, mich sprachlos gemacht und ich musste es so gut es geht an einem Stück druchhören. Das Hörbuch ist mitreißend und die Stimme von Christian Berkel verschafft dem Leser eine Gänsehaut am Körper. Die Geschichte um die Totenfrau, ich denke Bernhard Aichner meint damit Blum, die Bestatterin, ist faszinierend und extrem zugleich. Sie ist eine wunderbare Frau, Hausfrau, Mutter zweier Kinder, macht einen tollen Job als Bestatterin und führt ein wundervolles Leben mit ihrem Mann Mark und dessen Vater, um den sie sich kümmern. Sie hat alles was sie sich so sehnlichst gewünscht hat und sie liebt ihr Leben. Bis zu dem einen Schicksalsschlag, als ihr Mann auf der Straße mit seinem Motorrad von einem Auto überfahren wurde. Ihr komplettes Leben bricht auseinander und sie versteht die Welt nicht mehr. Der Autofahrer hat Fahrerflucht begangen und die Polizei tappt im Dunkeln. Der beste Freund von ihrem Mann, der ebenfalls ein Kollege bei der Polizei ist, steht ihr in dieser schlimmen Zeit bei. Doch Blum gibt sich nicht dem Gedanken hin, dass es das gewesen sein soll. Sie setzt alles daran herauszufinden was passiert ist. An welchem Fall hat ihr Mann gearbeitet, bevor er starb, was hat er verheimlicht? Blum ist eine starke Persönlichkeit, die in ihrer Geschichte keinerlei Skrupel und Angst zeigt, während sie auf dem Weg ist die Wahrheit herauszufinden. Das Ende des Buches ist phänomenal und macht den Leser sprachlos. Ich bin ein großer Fan von Bernhard Aichner geworden und freue mich rießig auf den zweiten Teil "Das Totenhaus", welches eine Fortsetzung des Buches "Die Totenfrau" ist.

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Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten. Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück. Die Story ist recht einfach. Blums Mann Mark verunglückt tödlich. Blum findet heraus, dass mehr hinter diesem "Unfall" steckt und recherchiert. Sie stößt auf ein "Geheimnis" aus Marks Polizistenlaufbahn und geht der Sache nach. So einfach und simpel die Geschichte aufgebaut ist, so fesselnd und spannend ist sie geschrieben. Das einzige, was mir am Schreibstil nicht so gefällt, sind die Dialoge, bzw. die Kennzeichnung der Dialoge mit einem Gedankenstrich vor jeder Aussage. Natürlich ist die Geschichte unrealistisch. Blum, eine Bestatterin, nimmt einen bestialischen Rachefeldzug gegen die fünf Männer, die etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hatten, und kennt dabei keinerlei Gnade. Auch, dass ihr Kollege und Bestatter-Helfer sie dabei unterstützt und mit-mordet, ist, nun gut, vielleicht "leicht" realitätsfern... ;-) Allerdings kann die Geschichte vielleicht auch dadurch unterhalten, sie ist etwas Besonderes. Besonders geschrieben, und ein besonderer Inhalt. Die Charaktere sind klasse ausgearbeitet, allen voran natürlich Protagonistin Blum. Aber auch die fünf Männer haben passende Charakterzüge und können diese vollends im Buch ausleben. Gerade auch das Ende finde ich gelungen, bzw. wer der letzte der fünfen ist, usw. Aber das müsst ihr dann schon selbst lesen und herausfinden, da möchte ich jetzt nicht spoilern! :-) Fazit: Ein etwas anderer Thriller, der mich allerdings richtig fesseln konnte!

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Der erste Thriller, der mich zum Weinen gebracht hat, aber nicht etwa, weil er so schlecht wäre. Im Gegenteil, ich fand ihn so was von gut! Nein, geweint habe ich, weil das Buch mit einer unglaublich berührenden Liebesgeschichte beginnt. Brünhilde Blum, genannt Blum (wer würde ihr das bei diesem Vornamen verdenken?) liebt ihren Mann Mark über alles, und er sie. Bis zu diesem einen Tag, als er vor Blums Augen von einem Auto überfahren wird. Unfall mit Fahrerflucht. Für Blum bricht die Welt zusammen. Als sie nach Wochen endlich beginnt, seine Dinge zu ordnen, entdeckt sie Hinweise darauf, dass er inoffiziell an einem Fall gearbeitet hat - Mark war Polizist. Und es keimt die Vermutung auf, dass sein Tod kein Unfall, sondern Mord war. Blum beginnt nachzuforschen und kennt keine Gnade mit den Tätern … Der Schreibstil von Bernhard Aichner ist sehr eigen. Es sind kurze Sätze, zuweilen nur Halbsätze, einzelne Wörter. Und gerade das macht dieses Buch so lesenswert. Durch diese Art des Schreibens zieht der Autor den Leser ganz nah an Blum heran. Die Sätze wirken fast wie ihre Gedankenfetzen, und man kann sich gut vorstellen, wie sie im Schockzustand und mit Rachegelüsten die Welt wie durch einen Wattenebel wahrnimmt. Wer sich nicht sicher ist, ob dieser Schreibstil ihm zusagt, sollte sich vorab die Leseprobe ansehen. Obwohl natürlich jedem Leser klar ist, dass Selbstjustiz keine Lösung ist, bringt Aichner einen so weit, dass man Blums Handeln verstehen, wenn auch nicht gutheißen, kann. Aus ihrer Sicht erscheint es nur logisch, dass sie mit aller Vehemenz Rache übt. „Totenfrau“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Nach einem gefühlvollen ersten Viertel steigt die Spannung immer mehr an. Dabei wird man als Leser auch immer wieder überrascht. Auch wenn sich Blum verhältnismäßig wenig Steine in den Weg legen und die ein oder andere Handlung der Figuren vielleicht nicht unbedingt wahrscheinlich ist, konnte das meiner Begeisterung keinen Abbruch tun. Ich habe das Buch an einem Nachmittag verschlungen. Mein einziger Kritikpunkt betrifft die Aufmachung. Das Buch hat 444 Seiten mit 49 Kapiteln. Da jedes Kapitel auf einer rechten Seite beginnt und die Kapitelnummer auf der rechten Seite davor steht, gibt es zwischen allen Kapiteln zwei bis knapp vier leere Seiten, es sind also nur ca. 300 Seiten voll bedruckt. Hier hätte man jede Menge Baum sparen können.

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Blum ist glücklich verheiratet, mit ihrer ganz großen Liebe Mark. Zwei Kinder machen das Glück der Zwei perfekt. Bis zu den einen Morgen, als die Welt kippte und nichts mehr so ist wie zuvor. Mark ist tot. Ein Unfall. Für Blum besteht das Dasein nur noch aus Schmerz, ihr Halt, ihr Leben ist nicht mehr da, aber sie muss weiter machen, für die Kinder. Beim Aufräumen und Regeln der Sachen von Mark stößt sie auf sein Handy und Dateien, die auf mehr als einen Unfall schließen lassen. Mark war Polizist, was hat er entdeckt? Kann es sein das er in ein Wespennest gestochen hat? Blum erwacht aus ihrem Tiefschlaf und fängt an, selber zu ermitteln? Als Bestatterin hat sie keine Angst vor dem Tod und schreitet erbarmungslos zur Tat, was sie aufdeckt, ist erschreckend und sie dürstet nach Rache? Warum musste Mark sterben? Was wird Blum aufdecken? Und wie will sie dagegen vorgehen? Zu was ist Blum fähig? Als ich dieses Buch damals in der Programmvorschau entdeckt hatte, war ich sofort Feuer und Flamme für diese Geschichte. Nur irgendwie habe ich es erst jetzt geschafft diese zu lesen und ich könnte mich ärgern so lange damit gewartet zu haben, denn ich habe es verschlungen und es ist ein Hammerbuch. Kurz um, ich bin total begeistert und weiß gar nicht, wie ich das jetzt beschreiben soll. Mit Brunhilde Blum hat Bernhard Aichner eine ganz einzigartige Figur geschaffen. Die komplette Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und wir sind mitten drin in ihren Gedanken und in ihrer Gefühlswelt. Als kleines Mädchen von dem Bestatterehepaar Blum adoptiert, ist sie durch eine harte Kindheit gegangen, keine Liebe, sondern nur das erlernen des Handwerks rund um den Tod. Blum konnte sich als Kind nicht wehren und musste einiges Schlimme über sich ergehen lassen, bis sie dieses Schicksal akzeptiert und angenommen hat. Erst als sie Mark kennenlernt, erfährt sie, was Glück bedeutet. Sie blüht auf und wird in starken Armen gehalten und geliebt. Für sie ist Mark alles, alles was ihre Welt bedeutet und das wird ihr genommen. An einem ganz normalen Morgen, als eine ganz normale Familie, stirbt mit Mark auch die glückliche Blum, trotz der Kinder, findet Blum nur schwer ins Leben zurück. Dieses empfinden vom Glück und dann der Fall ins Dunkle hat Bernhard Aichner so stark beschrieben, das ich total ergriffen war und den Schmerz, sowie das Glück spüren konnte. Was dann Blum findet und wie sie anfängt zu graben, zu ermitteln, ist einfach unglaublich. Von der liebenden Mutter entwickelt sie, eine Kälte, eine berechnende Ader und eine Härte wie seines gleichen ich noch nicht gelesen habe. Blum wird zur Richterin und Henkerin in einer Person, diese Frau sollte man nicht unterschätzen, und wenn sie einmal auf Rache sinnt, ist sie nicht mehr aufzuhalten. Für zarte Gemüter ist diese Frau absolut nicht, denn was sie tut, ist manchmal recht blutig und trotzdem ist sie auch eine Frau, die sich nach Sicherheit und Geborgenheit sehnt. Diese Zerrissenheit, dieses Wüten ihn ihrem Inneren wurde unglaublich gut beschrieben, dass es sich so real angefühlt hat. Tja und das Bernhard Aichner weiß, wovon er schreibt, merkt man der Geschichte an. Für dieses Buch hat er ein halbes Jahr bei einem Bestattungsunternehmen gearbeitet und mir ist nicht nur einmal die Gänsehaut über den Rücken gelaufen. Man möchte früh morgens noch schnell ein paar Seiten lesen und ist dann doch dankbar, dass man noch nicht gefrühstückt hat. Seine Beschreibungen schrecken vor nichts zurück und das ist auch gut so, denn nicht umsonst heißt das Buch auch Totenfrau. Klar der Fall ist schon ein bisschen suspekt. Da ermittelt Mark so lange und Blum kommt den Allen so schnell nach, ist für mich ein kleiner Knackpunkt gewesen, aber das hat meiner Spannung und meiner Begeisterung keinen Abbruch getan. So ganz abwegig fand ich nämlich das Ganze gar nicht und so was Ähnliches hatte ich dieses Jahr auch schon. Was sie entdecken wird und was alles dahinter steckt, müsst ihr selber lesen, aber es sind Abgründe der Menschheit und man möchte eigentlich nur kotzen, wenn man bedenkt, dass es so was wirklich gibt und das wird es. Bernahrd Aichner ist für mich eine absolute Entdeckung und er hat so ein Talent zu erzählen, das ich mich schon auf den zweiten Teil mit Blum freue und gespannt bin, was es aus ihrem Versorgungsraum neues geben wird. Für mich eine absolute Leseempfehlung, wer also mal gern Blum über die Schulter schauen möchte, sollte sich gewiss sein, dass es brutal und blutig zugehen kann, hart und kompromisslos. Gerechtigkeit steht sehr weit oben, egal wie und Rache wird am besten kalt serviert. Wer starke, temporeiche, skrupellose, mit psychologischer Raffinesse und spannende Thriller mag, sollt zu diesen hier greifen. HAMMERBUCH!!

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Bernhard Aichner hat mit "Totenfrau" einen Thriller geschrieben, der wirklich fesselt und den Leser die Möglichkeit gibt in sich selbst zu schauen. "Wie würde ich handeln? Warum ist mir Blum sympathisch? Ist Selbstjustiz richtig?......." Der Schreibstil von Bernhard Aichner ist ist einzigartig, wird oft als telegraphisch bezeichnet, sollte aber so nicht verstanden werden finde ich. Die kurzen Sätze oder einzelnen Worte sollte eher ausdrucksstark verstanden werden. Zeit lassen beim lesen ist hier gefragt, und nicht durchlesen wie das Tackern beim morsen. Denn wenn man das Buch einfach durchfliegt, ist es nicht verwunderlich das einem der Schreibstil abgehackt erscheint. Ich genoss Bernhard Aichner's "Thriller" sehr, und war sehr angetan von dem Thrill, den ich das komplette Buch durch fühlte. Die einzelnen Szenen sind sicher nicht die neue Erfindung des Rades, aber Blum überrascht uns mit Ihren Vorgehen immer wieder, Bernhard Aichner gelingt es einzelne Taten heftig erscheinen zu lassen, man ist schockiert, zu was eine Mutter von zwei Kindern, und mit welcher eiskalten Durchführung, fähig ist. "Totenfrau" ist wohl Bernhard Aichner's "Baby", den man merkt durch das ganze Buch hindurch, wie liebevoll die Geschichte ausgearbeitet wurde, an keiner Stelle wurde am Spannungsbogen geflickt oder mit Sätzen etwas passend gemacht. Die Idee Blum in diesem Thriller zum Ermittler zu machen ist sehr gut gelungen, und das sie auch noch Bestatterin ist, ist wirklich noch schöner schwarzer Humor. Fazit: Böser Böser Bernhard Aichner, auf so eine Geschichte muss man erst mal kommen und sie so exakt, logisch und klar niederschreiben. Ich bin Fan, und freue mich auf den 17.08.2015, dem dem Erscheinungsdatum von "Totenhaus" dem zweiten Teil der Blum- Reihe im btb-Verlag Für "Totenfrau" ist Bernard Aichner für den Crime Cologne Award 2015, als einer von den letzten Drei in der Auswahl, nominiert. Ich kann jedem Thrillerfan sehr empfehlen, Bernhard Aichner auf einer Lesung zu besuchen, es lohnt sich sehr. Mit lieben Grüßen Euer Weltenwandler Peter

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Autor Bernhard Aichner begibt sich mit seinem Thriller in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele...Ich bin noch immer geschockt und erschüttert... Ein Thriller, der nachwirkt. Inhalt: "Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten. Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück." Schreibstil: Der Schreibstil des Autors in diesem Werk ist ein völlig neuer. So habe ich noch nie ein Buch gelesen. Ich kenne den Begriff für diesen Stil und diese Art des Schreibens nicht, aber eines kann ich sagen: Es haut rein! Es erschüttert, es trifft Mark und Seele...kurz, knackig, tief! In diesem Buch behandelt der Autor eine ganz finstere Thematik, er provoziert, erregt, erschüttert, gibt aber dennoch Stoff für Spekulationen und Mutmaßungen. Eine sehr gelungene neue Art, der Autor besitzt Wiedererkennungswert! Autor Bernhard Aichner besitzt eine ganz besondere Note. Ihm ist es gelungen, durch was auch immer er es schafft, den Leser in seine Welt zu versetzen, sie an die Schauplätze zu bringen, sich mit den Charakteren zu identifizieren und zu schockieren. Der Leser hat bis zum Schluss das Gefühl, unter ständiger Spannung und Anspannung zu stehen, dieses Spitzt sich bis zum Ende zu. Allein hierfür würde ich gerne 5 Sterne vergeben! Charaktere: Die Charaktere sind das Kernstück des Thrillers. So viel Leid, Störung, Schändung, Verzweiflung, Schicksal, Mitleid usw. habe ich noch nie mit Charakteren mitempfunden. Blum, die Bestatterin, die Witwe, die Mutter, das geschundene Kind, die Rachegöttin... Mark, der Ehemann, Opfer eines Unfalls, Polizist mit einem Plan: Dunja Dunja, der Schlüssel zu allem. Der Stein, der alles ins Rollen bringt Massimo, der Freund und Kollege, der Helfer, der Anker Reza, der Illegale, der Dankbare, die helfende Hand, der Stille Verdiente 5 Sterne vergebe ich für die raffinierte Auswahl der Charaktere, die in ihren Rollen voll aufgehen und einen Platz in der Story finden, der nicht wegzudenken ist! Manche davon nehmen im Verlauf der Handlung eine ganz andere Seite ein, diese gekonnten und raffinierten Wendungen zeugen von großem Talent und Geschick des Autors. Hier ist "Schubladendenken" sicherlich nicht angebracht, denn hier erlebt der Leser einige Überraschungen. Autor Aichner besticht hier mit sehr detailliert beschriebenen Charakteren, auch jene Nebendarsteller werden mit einer ganz besonderen Macke oder Eigenschaft in dem Geschehen platziert. Die Darstellung der handelnden Personen ist authentisch und personifiziert geschildert. So bekommt der Leser die Möglichkeit Handlungen zu verstehen und sich zu identifizieren und vor allem: die Thematik tief in das Bewusstsein zu holen!!! Schauplätze: Die Schauplätze sind eher nebensächlich, werden aber dennoch sehr nah geschildert und ausgeformt. Wichtige Sequenzen werden in passender Weise vorgehoben. Auch hier weiß es der Autor zu glänzen. Aichner entführt seine Leserschaft an unterschiedlichste Schauplätze und Begebenheiten. Allein dafür nochmals 5 Sterne! Die einzelnen Schauplätze sind so vielzählig wie die Charaktere in dem Buch. Bizarre Orte, tiefe Abgründe, neue Welten, entsetzliche Kulissen, aber auch die gute biedere Gemütlichkeit und Geborgenheit einer heilen Familie kommen nicht zu kurz. Bernhard Aichner bietet dem Leser einen Blick in die Welt von geschundenen Seelen und kranken Psychen und in die Welt des Bestatters, bzw. der Bestatterin. Diese schildert er authentisch, ohne zu übertreiben und geschmacklos zu wirken. Gewürzt werden die Handlungsorte mit einer Brise Schock und bitterer Wahrheit, aber auch mit den alltäglichen Normalitäten wie sie die Welt "noch" zu bieten hat. Meinung: Dieser (Psycho-)Thriller verdient es hoch gelobt zu werden!!!! Und ich frage mich: ist das der Ernst? Und ich muss gestehen: Ja! Gerade wenn dann noch der Buchinhalt nachwirkt, dann hat der Autor mehr erreicht als einfach nur ein gutes Buch abzuliefern. Aichners "Totenfrau" macht nachdenklich und wirkt lange nach. Fragen stellen sich, Antworten werden geliefert. Was macht die Qual aus einem Menschen? Wieviel Leid kann eine Seele verkraften? Kann man trotzdem Mutter sein? Wen darf man trauen? Wer ist Freund? Gibt es Gerechtigkeit? All das geistert dem Leser anschließend im Kopf herum... Ich jedenfalls habe das Buch binnen weniger Stunden gelesen und eine gefühlte Ewigkeit nachsinniert. Dieser (Psycho-) Thriller bedient alle Emotionen. Er wandert nicht nur auf der Schiene von Abscheu, Ekel und Schock, nein dieser Thriller ist trotz der schockierenden Momente tiefsinnig und bewegend. Das Buch zog mich von Beginn an in das Geschehen und ich konnte das Buch ungern aus der Hand legen. Schock, Empörung, Leid und Neugier packen den Leser und fesseln ihn an die Ereignisse. Das Buch schwächelt in keinem einzigen Moment und ich als Leserin war immer gespannt darauf, was mich als nächstes erwartet und verblüffen wird. Der Autor: "Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe. http://www.bernhard-aichner.at" Cover / Buch: Das Cover, so besonders wie das ganze Buch. Sehr speziell, einfach anders, aber gekonnt abgestimmt. Das Schriftbild ermöglicht ein einfaches Lesen, auch bei Dämmerung, das Buch liegt gut in der Hand und wirkt absolut edel. Volle Punktzahl. Das Cover ist die letzte Rundung zum rundum gelungenen Buch. Fazit: Da mir der Thriller durchweg mehr als sehr gut gefallen hat und ich das Buch guten Gewissens weiter empfehlen kann, sogar muss, kann ich gar nicht anders, als einen Lesezwang auszusprechen! Es ist ein ganz anderes Werk, als die früheren Bücher, mit einer nicht gerade leicht verdaulichen Thematik, aber sehr intensiv, gut recherchiert, interessant und spannend zugleich.

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Den schwierigen "Prosa"-Stil in ein Thrillerformat zu stecken, dabei niemals auf die Charakterentwicklung und vor allem nicht auf die Spannung zu vergessen, ist auf Boden der Gegenwartsliteratur, wirklich höchste Kunst. Durch die knappe und präzise Sprache Aichners, wird aus dem außergewöhnlichen Buch "Totenfrau", mithilfe der Erzählstimme von Christian Berkel, ein perfektes Hörspiel. Er schlüpft so gezielt in die einzelnen Rollen, dass man glauben könnte, selbst anwesend zu sein. Jeder Figur gibt er eine eigene, zarte, aber doch kräftige Stimme, die zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise theatralisch wirkt; Dank sei der angenehmen Sprechweise. Authentizität ist das Zauberwort! Und so wird aus einem weltklasse Buch, ein weltklasse Hörspiel! ...da war nur Berkel. Seine Stimme. Wie er liest. Wie er Bilder malt. Sie formt. Klar. Nachdenklich. Bloß Worte aus einem Lautsprecher. Berkel und Blum. Blum und Berkel... Danke an "Der Hörverlag" für das schöne Erlebnis und das tolle Rezensionsexemplar.

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