Leserstimmen zu
Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Paula Hawkins

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Nach ihrem Erfolg des Buches "Girl on the train" hat die Autorin Hawkins einen neuen Thriller vorgelegt. In diesem geht es etwas mystisch zu, denn an einem Fluss sterben immer wieder Frauen, die sich vorgeblich darin fallen lassen, also Suizid verüben. Auch die Schwester der Protagonistin Jules hat sich dem Fluss zugewandt und so kommt Jules wieder an den Ort, welchen sie seit Kindheit gemieden hat... Jules ignoriert jede Anrufe und Kontaktaufnahmen ihrer Schwester Nel seit Kindheitstagen, nach einem für sie tragischen Ereignis. In den letzten Tagen vor ihrem Tod ruft auch hier Nel wieder die Schwester Jules an, doch Jules ignoriert auch diesen Anruf, was ein Hilferuf war. Es heißt, Nel sei in den Fluss gesprungen. Daraufhin kehrt Jules nach Beckford zurück, um sich um die Tochter ihrer Schwester zu kümmern. Doch der Ort macht ihr Angst, eigentlich wollte sie nie mehr zurückkehren. Die Erinnerungen an diesem Ort machen ihr Angst, das Haus am Fluss und auch die Gewissheit, dass Nel nie gesprungen wäre. Am meisten fürchtet sie aber das Wasser, den Drowning Pool.... Ich muss sagen, dass der Einstieg in das Buch etwas schwer ist. Man bekommt gleich einen Haufen Leute vorgeworfen und muss sich erst zurechtfinden, wer hier wer ist. Nach und nach bekommt man die Puzzleteile der verschiedenen Charaktere zusammen und was sie miteinander zu tun haben. Die Story ist trotz allem gut geschrieben, man bekommt immer wieder Happen zugeworfen, was zur Lösung des Rätsels führt. Die Autorin hat ja schon mit ihrem Debüt "Girl on the Train" einen verwirrenden, aber spannenden Psychothriller vorgelegt. Auch hier verwirrt sie den Leser oft und führt so viele Puzzleteile ein, dass man ab und an nicht weiß, wo hinten und wo vorne ist. Geschickt eingeführt hat sie aber wie alles zusammenpasst und einen Sinn ergibt. Der Schreibstil und auch die kurzen wechselnden Perspektiven, sei es in Ich-Form oder in der dritten Form erzählt, lassen einen von Kapitel zu Kapitel springen. Und auch so wächst die Spannung, wenn es dem Höhepunkt entegegen geht, zur Auflösung. In diesem Roman ist wirklich alles vorhanden, auch eine schrullige Alte, die mit den Toten redet und hellsehen kann - scheinbar! Ob es stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Es sind einige Geschichtsstränge miteinander verwoben, bei denen man denkt, es könnte etwas damit zu tun haben und dann doch wieder nicht. Man wird also auch in die Irre geschickt. Für mich war dies ein gelungenes zweites Buch der Autorin. Sie kann die Feder gut schwingen und ihre Leser fesseln, indem sie Verwirrspiele geschickt einfädelt und mit der Lösung überrascht!

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Zum Inhalt: Es geht um Jules Abbott, die von der Polizei vom Tod ihrer älteren Schwester in Kenntnis gesetzt wird. Daraufhin reist sie zurück in die alte Heimat, in der ihre Schwester gelebt hat. Bei ihrer Ankunft lernt sie als erstes Lena kennen, die Tochter von Nel. Aufgrund des angespannten Verhältnisses zwischen den beiden Schwestern gab es keinen Kontakt mehr und Jules konnte ihre Nichte zuvor nicht kennenlernen. Lena ist die einzige, die darauf beharrt, dass anders als von allen angenommen kein Selbstmord vorliegt. Sie ist fest davon überzeugt, dass ihre Mutter sich nicht von der Klippe gestürzt hätte, um sich umzubringen. Bei der Leichenschau stellt Jules dann fest, dass das Armband, dass ihre Schwester ununterbrochen getragen hat, fehlt. So wird auch ihr langsam klar, dass es sich nicht um einen Unfall oder Selbstmord handeln kann. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Meine Meinung: Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch/Hörbuch, da ich bereits 'Girl on the Train' wahnsinnig gemocht habe und mir nun von diesem Werk ähnliches erhofft habe. Leider wurden diese Erwartungen in keinster Weise erfüllt. Zunächst fand ich die Geschichte sehr spannend, ein als Mord getarnter Selbstmord, der privat aufgeklärt werden soll. Eigentlich nichts neues, wenn es gut geschrieben und umgesetzt ist, aber toll zu lesen und eine fesselnde Geschichte. In diesem Fall habe ich jedoch leider nie richtig in die Geschichte hineingefunden. Ich konnte weder die Probleme von Jules oder ihrer Nichte nachvollziehen noch waren die parallel ablaufenden Handlungsstränge aus der Gegenwart oder der Vergangenheit gut verständlich. Mein größtes Problem waren die zeitgleich erzählten Geschehnisse aus der Vergangenheit von Nel und Jules, die zudem auch noch aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wurden. So bekam man zwar einen ordentlichen Überblick über die Gesamtheit der Probleme der Personen, jedoch fiel es mir sehr schwer die unterschiedlichen Perönlichkeiten einzuordnen. Wer ist gut, wer ist böse und wer steht auf wessen Seite? All diese Fragen fielen mir schwer zu beantworten, das kann zwar für eine gewisse Spannung sorgen, wenn man es jedoch nicht schafft, irgendeine Person irgendwie einzuordnen bringt ihre Geschichte auch nichts positives für den Verlauf des Hörbuches mit sich. Oftmals wurde zwischendurch die Perspektive von der Gegenwart in die Vergangenheit gewechselt, ohne dass es mir direkt aufgefallen ist, so dass ich immer etwas verwirrt war. Als ich die Sprünge dann verstanden habe, fand der nächste Perspektivwechsel innerhalb der Vergangenheit statt oder es ging zurück in die Gegenwart. Durch die wirklich häufigen Wechsel zwischen für mich sehr vielen unterschiedlichen und schwer zu verstehenden Charakteren konnte ich dem Verlauf des Hörbuches nicht folgen und habe häufig mit einem großen Fragezeichen im Gesicht versucht die unterschiedlichsten Informationen miteinander zu verknüpfen um die Gesamtheit nachvollziehen zu können. Es kann natürlich sein, dass es zum Teil an der gekürzten Fassung des Hörbuches liegt, bei den vielen Unklarheiten kann ich es mir jedoch kaum vorstellen. Zusätzlich war für mich die Vertonung nicht so gut gelungen, es gab zwar zwei Sprecher, allerdings sehr viel mehr Charaktere, die beim Hören alle sehr ähnlich klangen und nicht zu unterscheiden waren. Jeder Charakter wurde in einer sehr ähnlichen Art und Weise und Tonlage gesprochen, wodurch es einen eintönigen Klang hatte und man schnell mit den Gedanken abschweift. Ich vergebe deshalb leider nur 2 von 5 Sternen für ein Buch, das für mich großes Potential hatte, das jedoch meine Erwartungen absolut nicht erfüllt hat.

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Persönliche Meinung Das Cover: Das vorwiegend in Blautönen gehaltene Buchcover hat mir hier richtig gut gefallen zur Geschichte. Für einen Thriller dieser Art war das Cover richtig gut gestaltet und würde mich dazu verleiten, den Klappentext durchzulesen. Die Handlung: Die eigentliche Handlung zu beschrieben, fällt mir hier ein bisschen schwer, das es mehrere Handlungsstränge und sehr viele Charaktere gibt und zudem der Inhalt auch ein wenig komplex ist. Julia Abbott ist alles andere als begeistert, als sie der Tod ihrer Schwester Nel zurück in ihren Heimatort Beckford führt. Mit ihm - und auch ihrer Schwester - verbindet sie Erinnerungen an eine unglückliche Kindheit und ein schreckliches Ereignis. Die Erklärung der Polizei, dass Nel Selbstmord begangen haben soll, kann und will sie nicht glauben. Trotz Nels Faszination für den Ort, der sich Drowning Pool nennt und der in der Vergangenheit immer wieder ein Ort war, an dem Frauen starben, sieht sie keinen Grund für einen Selbstmord ihrer Schwester. Eher scheint ihr da schon Nels Satz passend, dass der Drowning Pool ein Ort sei, um unbequeme Frauen loszuwerden. War Nel eine solche Frau? Ehe Julia sich versieht, steckt sie mittendrin in den Ereignissen, die zu Nels Tod geführt haben und die jede Menge dunkle Geheimnisse und zerstörerische Emotionen nach oben spülen, die besser verborgen geblieben wären... Die Autorin hat das sehr geschickt angestellt, mehrere Handlungen zu einem großen Ganzen zu verweben und den Leser mehrmals auf den Irrpfad zu führen. Viele Erzähler wechseln sich hier in schnellen Intervallen ab manche berichten in der ersten Person, andere in der dritten Person, was ich persönlich manchmal recht anstrengend fand. Der Roman spielt geschickt damit, dass Wahrheiten und Erinnerungen sich im Laufe der Zeit verändern können. Was ist wirklich passiert? Was glauben wir, dass passiert sein könnte? Was haben andere uns erzählt, dass unsere Erinnerung beeinflusst? In wechselnden Perspektiven erzählen unterschiedliche Protagonisten aus der Gegenwart und aus der Vergangenheit ihre Sichtweise der Ereignisse. Dabei geht es nicht nur um Nels Tod, sondern auch um frühere Todesfälle und ihre Beziehung dazu. Nel hat mit ihren Nachforschungen über die Historie des Drowning Pools einige alte Wunden aufgerissen und sich mit ihren Spekulationen im Ort nicht beliebt gemacht. Es wird absichtlich mit der Psyche des Lesers gespielt, um diesen geschickt immer wieder sprachlos zu machen und zu verwirren. Die meisten Charaktere waren mir durchweg unsympathisch jedoch kamen diese trotzdem sehr authentisch rüber. Der Schreibstil ist wie von der Autorin erwartet wieder mal richtig genial, wenn auch manchmal recht anstrengend und verwirrend. Fazit: Da mir das Buch „The Girl on the Train“ schon sehr gut gefallen hatte, musste ich dieses Buch aus der Feder selbiger Autorin natürlich lesen. Meine Erwartungen waren groß, jedoch wurden sie auch erfüllt. Mit „Into the Water“ schafft es die Autorin erneut, uns Lesern einen sehr komplexen Thriller mit viel Spannung und nervenaufreibenden Szenen zu bieten. Ganz klar meine Leseempfehlung hierfür mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen.

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Irgendwie habe ich mir etwas mehr erwartet. Die Geschichte selbst ist nicht so richtig rüber gekommen. Vielleicht weil ich diese nicht in einem durchgehört habe. Die Erzähler haben mich auch nicht so richtig auf das Geschehen mitnehmen können. Das Ende war etwas „undramatisch“, da hätte ich mir schon was anderes beim Genre „Thriller“ vorgestellt. Alles in allem war es eine gute Geschichte, die abwechslungsreich aus verschiedenen Sichten der jeweiligen Personen erzählt wurde.

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Ich muss sagen, dass "Girl on the train" von der Autorin mich trotz guter Idee nicht zu hundert Prozent mitreißen konnte, aber ich fand das Cover und den Klappentext von "Into the water" wirklich interessant, so dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. Leider merkt man schon am Anfang, dass auch hier die verschiedenen Charaktere, trotz Bemühungen, sehr unnahbar sind. Die Geschichte wird aus vielen Perspektiven erzählt, was Abwechslung bietet, für manche aber verwirrend sein könnte. Vielleicht hätte man besser ein oder zwei Charaktere weggelassen und den übrigen mehr Leben eingehaucht. Die Spannung ließ ziemlich schnell nach, ich hätte größere Enthüllungen gegen Ende erwartet, aber leider konnte man sich ziemlich schnell alles zusammenreimen. Schade, denn man hätte viel mehr rausholen können. Am Schreibstil habe ich aber nichts auszusetzen, der war sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist ein netter Zeitvertreib, der einem schöne Lesestunden bereiten kann, einen Bestseller sehe ich aber wie schon beim vorherigen Buch von Paula Hawkins nicht in "Into the water".

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Nach dem erfolgreichen Weltbestseller „Girl on the Train“ tritt Paula Hawkins mit ihrem neuen Spannungsroman „Into the Water“ erneut ins Rampenlicht. Nel Abbott rief in den letzten Tagen vor ihrem Tod ihre Schwester Julia an: „Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …“. Nun ist Nel tot, angeblich sei sie gesprungen. In den Drowning Pool, in dem Ort, der so viele Erinnerungen begraben hält. Julia hat Angst, muss aber zurück nach Beckford um sich um ihre Nichte zu kümmern und der Gewissheit nachzugehen, dass ihre Schwester Nel niemals gesprungen wäre. Als persönlicher Fan von „Girl on the Train“ habe ich mich sehr auf die Erscheinung des neuen spannenden Roman der aus Harare (Simbabwe) stammenden Autorin gefreut. Hier zeigt Paula Hawkins eine etwas andere Seite ihres bisher üblichen Stils, denn insgesamt erzählen alle Kapitel abwechselnd mehr als nur von einer Handvoll Menschen, was zu Irritationen führen kann. Es kann jedoch auch ausbleiben, wenn man die Kapitel einfach wegliest, dazu bietet es sich nämlich trotzdem sehr gut an. Unterschiedliche Sichtweisen einer Geschichte werden miteinander verwoben, aus verschiedenen Perspektiven erzählt und bekommen letztlich doch wieder einen ungeahnten Twist – diese Raffinesse ist das, was ich an Paula Hawkins‘ Büchern so schätze. Auch wenn der Plot an der ein oder anderen Stelle überzeugender hätte sein können, mag ich den düsteren Gruselfaktor, das Spielen mit Wahrnehmung und Wahrheit und dass sich die mehr als 400 Seiten nie so anfühlen, weil sie nur so zwischen den Fingern hindurchrinnen. Für Thriller-Fans ist „Into the Water“ vielleicht etwas zu mild, aber für alle, die ihre Romane gern mit mehr eindringlicher Würze mögen, ein passender Begleiter.

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Ich habe das Buch Teilweise als Hörbuch und teilweise als Buch gelesen, da mich anfangs keins von den beiden wirklich überzeugen konnte auch wenn es nach einiger Zeit etwas besser wurde. Meiner Meinung nach gibt es in dem Buch keine wirkliche Handlung, was dazu führt das irgendwie alle total durch einander ist und verwirrend ist. Das Buch hatte trotzdem seine höhen und tiefen und ich fand es an manchen stellen auch wirklich richtig gut, was leider nicht lange anhielt. Ich habe mich Anfangs wirklich total auf das Hörbuch bzw. Buch gefreut, wurde aber leider enttäuscht. Da ich einfach mehr vom Buch erwartet hatte. Das Buch würde ich selbst nicht noch einmal lesen, aber es ist auch vielleicht nicht mein Geschmack gewesen. »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

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In keinem Buchhandel ist man um dieses Buch herumgekommen. Überall wurde groß angeprangert: „Der neue Spannungsroman der Nr.1-Bestsellerautorin von The Girl On The Train!“ Und dann kamen die ersten Blogger-Reaktionen zu dieser Neuerscheinung: langweilig, dahinplätschernd wie der Fluss, in dem es in diesem Buch geht, belanglos. Schlecht. Ich habe mich dieses Buches bemächtigt, meine Erwartungshaltung drastisch heruntergeschraubt, mit der Warnung im Hinterkopf, dass es sich hier eher um ein Familiendrama handelt als ein Roman mit Thriller-Elementen, wie man nach dem Klappentext hätte erwarten können. Und was ich letztendlich von diesem neuen Spannungsroman der Nr.1-Bestsellerautorin von The Girl On The Train halte, erfahrt ihr in der folgenden Rezension. Der Leser wird ohne große Hintergrundinformationen in das Szenario geworfen, um das einmal bildlich auszudrücken. Was erst für große Irritation sorgte, machte später große Freude: zu beobachten, wie sich die verschiedenen Geschichtenstränge langsam miteinander verweben und verbinden, bis sie auch für den Leser ein vollständiges Bild ergeben. Und das tun sie, denn glücklicherweise bleiben nach dem Roman keine großen Fragen mehr offen. Das Buch ist geprägt von einer sehr ruhigen Erzählweise, die die stimmige, beklemmende Atmosphäre gelungen untermalt. Die Autorin präsentiert uns zahlreiche, plastische Charaktere, die einem im Laufe des Romans beinahe vertraut werden, sodass man zunehmend das Gefühl bekommt, sich auf bekanntem Terrain zu bewegen. Herauszuheben ist meiner Meinung nach auch, dass mit unterschiedlichen Figuren auch unterschiedliche Schreibstils an den Tag gelegt werden, was ich bemerkenswert finde und einen gelungenen Effekt hervorruft. Nachteil an dieser Schreibweise ist, dass das Buch keine wirklichen Höhepunkte aufzuweisen vermag, was beim Lesen nicht sonderlich negativ auffällt, lässt man das Buch aber einige Tage auf sich wirken, so hat es durch diesen stetigen Fluss keine Substanz, da es keine hervorstechenden und sich ins Gedächtnis grabende Elemente gibt. Der Roman kommt also sehr unscheinbar daher, aber wenn man tatsächlich von Beginn an von einem Familien-, oder besser gesagt Dorfdrama ausgeht, kann man mit „Into The Water“ gut beraten sein, da das geboten wird, was man erwartet. Der Roman ist zwar nicht tatsächlich fesselnd, aber gelungene Unterhaltung bietet er allemal. Und den fast durchweg negativen Rezensionen schließe ich mich hiermit nicht an. „Into The Water“ ist also ein Roman, der ein gelungenes Szenario in den Raum wirft und es für den Leser spannend ist, zu beobachten, wie die verschiedenen Charaktere mit der Situation umgehen, und wie sich die verschiedenen Geschichtenstränge miteinander verbinden. Da mich das Buch nach den negativen Meinungen im Vorfeld dann doch positiv überraschen konnte, löse ich das Dilemma, bei welchem ich zwischen drei und vier Sternen bei der Gesamtwertung schwanke, zugunsten des Buches, dem neuen Spannungsroman der Nr.1-Bestsellerautorin von The Girl On The Train.

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