Leserstimmen zu
Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Paula Hawkins

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Ich gebe zu, in dieses Buch bin ich richtig schwer hineingekommen. Die Handlung setzt unvermittelt ein, ohne dass man die Personen kennenlernt. Das geschieht erst nach und nach. Auch die Perspektiven ändern sich ständig und man braucht eine Weile, bis man die Beziehungen der Personen untereinander versteht und Verbindungen herstellen kann. Etwas verwirrend war auch, dass Nels Sicht in der Ich-Form verfasst ist, genauso wie die ihrer Nichte. Allerdings hilft es, dass auf jeder Seite unter der Name steht, von wem gerade berichtet wird. So lassen sich die größten Verwirrungen vermeiden. Nach etwas 80 Seiten habe ich das Buch erstmal für knapp zwei Wochen pausiert. Ich kam einfach nicht wirklich rein und war von der Geschichte nicht gefesselt. Ich wollte der Geschichte aber noch eine Chance geben und muss sagen, es wurde immer besser, nachdem sich der Nebel gelichtet hatte und ich langsam in die Geschichte hineinkam. Allerdings hatte die Story auch Längen, in denen es nicht wirklich vorangeht. Man baut auch nicht wirklich Beziehungen zu den einzelnen Personen auf, selbst die Protagonistin Nel war mir zu unnahbar, als dass ich wirklich mitgefiebert hätte. Zum Schluss geht es dann recht schnell und es wird sehr viel aufgeklärt, aber auch einiges offen gelassen. Sehr schön fand ich, dass man am Ende nochmal allen Personen, die für die Handlung wichtig waren, begegnet und einen Blick auf ihre Zukunft erhält. Insgesamt war das Buch in Ordnung und zwischendrin konnte es mich auch fesseln. Allerdings hätte ich mehr Spannung und Action erwartet, die Längen und auch der undurchsichtige Anfang konnte mich nicht überzeugen. Aus diesem Grund gibt es von mir 3 Sterne.

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Hallo ihr Lieben! Erstmal danke an Randomhouse, blanvalet und an das Bloggerportal, dass ich das Buch lesen durfte. Ich habe mich unendlich darauf gefreut. Einfach weil ich so viel Gutes davon gehört habe. Viele Rezensionen erzählten über ein mysteriöses Ende, unerwartet und sehr geheimnisvoll. Außerdem liebe ich das Cover einfach. Cover: Wie oben schon erwähnt, hat mich das Cover so mitgerissen und ich liebe es auch immer noch. Es ist so schön. Allein das Blau und das Foto der Wellen, die auftreten, wenn ein Tropfen oder ein Stein auf Wasser auftrifft. Dazu dieser geheimnisvolle Untertitel: Traue keinem. Auch nicht dir selbst. Erst beim zweiten Hinsehen habe ich gesehen, dass sich im Wasser zusätzlich etwas spiegelt (ich verrate es mal nicht, für den Fall, dass noch jemand am Anfang auf den Schlauch steht so wie ich). Das Cover regt also definitiv zum Lesen an! So muss das sein! Schreibstil: Der Schreibstil ist etwas anstrengend. Ich habe mich sehr durch das Buch gequält… Dabei weiß ich nicht mal woran das lag. Aber es kam einfach keine Spannung hoch. Dazu kam einfach die Perspektive. Es wird insgesamt aus verdammt vielen Sichten geschrieben (dazu komme ich gleich) Aber vor allem wird bei einer Person so geschrieben: Ich sah dich wie du dies machtest. Wie du das machtest. Wie du dies. Wie du... Wenn ihr so einen Schreibstil hasst… Ich hatte echt Schwierigkeiten damit. Charaktere: Kommen wir zum schwierigen Teil des Buches… Die Charaktere… Und nun kommen wir zum wirklichen schweren Teil der Rezension. Ich kann euch nichts zu denen sagen. Ja ich habe das Buch gelesen. Und ja, zu einigen ist was hängen geblieben. Zu Jules, Lena, Helena und Patrick und Sean. Das waren für mich persönlich die wichtigsten Charaktere. Aber es gab noch weitere Charaktere. Viel zu viele. Aus deren Sichten wurde auch erzählt. Viel zu viel erzählt. Zu uninteressant für die Geschichte. Zu langweilig. Jeder hatte seine Geschichte. Manche Charaktere hatten zwar eine kleine Entwicklung. Aber sonst? Es gab nicht wirklich ein Punkt wo ich sagen konnte: Ja mit der oder dem kann ich mich identifizieren. Den oder die mag ich. Sie waren mir alle gleichgültig. Inhalt: Der Inhalt. Ja der Inhalt. Was soll ich euch dazu sagen? Ohne euch zu verraten um was es geht? Ist der Inhalt logisch aufgebaut? Vielleicht. Warum vielleicht? Für einige ist er das. Für einige nicht. Für mich nicht. Ich habe keinen richtigen Sinn dahinter gefunden. Für mich war das alles ein durcheinander. Ich habe das Ganze als ein willkürliches Schreiben empfunden. Hauptsache irgendwie Verwirren ohne irgendeinen Sinn dahinter. Klar, es gab einen Anfang, es gab eine Handlung, es gab ein Ende. Aber es baute so unnatürlich unsinnig aufeinander auf. So langweilig. Es war keine Achterbahnfahrt. Es war nicht so, dass ich gesagt hätte: Wow was passiert jetzt? Dazu die gefühlt 1000 Sichtweisen. Was will ich mit so vielen? Leider taten die dem Buch so gar nicht gut. Fazit: Es ist jetzt zwei Tage her, seitdem ich das Buch beendet habe. Zwischendurch habe ich mich gefragt: Hast du zu lange gebraucht? Hast du viel zu viel Zeit verstreichen lassen zwischen den Leseabständen? Ist es deswegen so? Ich habe mir vorgenommen, dass Buch irgendwann zu rereaden. Bis dahin gebe ich dem Buch 1 Stern. Weil es mich einfach so gar nicht umhaut. Außerdem verstehe ich so üüüberhaupt nicht, warum einige sagen, dass man selbst am Ende nicht weiß, wer der Mörder ist ^^´´

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Inhaltsangabe: In dem Hörbuch geht es um Nel Abbott, die am 10. August 2015 in ihrem Heimatort Beckfort von Hunden eines Spaziergängers tot aufgefunden wurde. Zu Beginn der Ermittlungen glauben sowohl die Anwohner als auch die örtliche Polizei an eine Suizidtat, da die Spur des Leichnams zum berühmten "Drowning Pool" führt. Diese idyllische Umgebung mit ihren zwei Gesichtern ist für die einen ein wahres Bade- und Wohlfühlparadies und für die anderen, verzweifelten und glücklosen Menschen ein Ort des Todes. Die Tiefe des Wasser birgt viele Gefahren, nämlich die schroffen Felsen die das Fleisch aufschneiden können sowie die heimtückischen Schlingpflanzen- die den Körper nicht mehr freigeben. Alle, die trotz dieser Gefahr sich von der Provokation der hohen Klippe leiten lassen, wollen absichtlich ihr Leben beenden und stürzen sich in die unsichtbaren Gefahren des Sees. Als Jules Abbott umgehend vom Tod ihrer älteren Schwester benachrichtigt wird, war die Trauer zu Beginn verhalten, da die beiden Geschwister sich nicht sonderlich gut seit Kindesalter verstanden haben. Nel war schon immer die beliebte, schlanke Schwimmerin, während Jules in ihrer Schulzeit wegen ihrer Körperfülle immer wieder gemobbt wurde. Dennoch fährt Jules an ihren verhassten Heimatort zurück, bei dem ihr während der Fahrt alle schrecklichen Erlebnisse in den Kopf kommen die sie dort durchstehen musste. Beim Betreten des ehemaligen Elternhauses schließt sie schnell Bekanntschaft mit Nel's 15-jähriger Tochter Lena, die über ihre Ankunft nicht sonderlich glücklich ist. Es stellt sich heraus, dass Nel seit Jahren immer wieder versucht hat Kontakt zu ihrer jüngeren Schwester aufzunehmen, in dem sie ihr regelmäßig auf den Anrufbeantworter gesprochen hat- ohne je eine Antwort zu erhalten. Wie auch in jener Nacht, als Nel den Tot an der Klippe fand. Bei der Leichenschau stellt Jules fest, dass Nel's geliebtes Armband fehlt, dass einst die Mutter der beiden getragen hat- bis nach deren frühen Tod Nel sich dieses angeeignet hat. Ebenfalls wird ihre beschädigte Kamera ohne Speicherkarte an der steilen Klippe gefunden. Langsam wird immer klarer, dass der vermeidliche Selbstmord nur getarnt war-, denn Danielle Abbott wurde von der Klippe gestoßen. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, das die leidenschaftliche Fotografin und auch Autorin ein Buch in Planung hatte in dem sie über das Phänomen des Ertrinkens am "Drowning Pool" berichten wollte. Das Ganze sollte mit realen Geschichten der Anwohner untermalt werden. Je weiter sie mit ihren Recherchen voran schritt, desto mehr brachte sie eine Lawine ins Rollen. Was hat der Englischlehrer Mark Hendriks damit zu tun? Oder die ehemalige beste Freundin von Nel? Auch der Ortspolizist hat etwas zu verheimlichen und die tote Nel ist der Schlüssel zur Wahrheit Eigene Meinung: Paula Hawkins war mir nicht ganz unbekannt. Ich habe bereits ihr erstes Buch "Girl on the Train" gelesen und war nicht sonderlich begeistert. Dennoch wollte ich ihr eine zweite Chance geben und dieses Mal hat mich die Autorin regelrecht umgehauen. Die Geschichte war wieder in die einzelnen Protagonisten aufgeteilt worden, in der jeder aus seiner Sicht erzählt, aber dennoch war alles sehr stimmig und absolut nachvollziehbar. Die Autorin hat oft eine Situation geschildert die ich selbst als beklemmend befand und durch die drei Synchronsprecher war es wirklich ein absolutes Hörvergnügen. Vom Anfang bis zum Ende war eine Spannung aufgebaut- und was ich besonders schätze: Die Autorin hat jeden Protagonisten ein eigenes Ende vergeben, sodass für mich alle offenen Fragen am Schluss aufklärt wurden. Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

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Ich habe mich tierisch darüber gefreut, dass endlich das zweite Buch von Paula Hawkins rausgekommen ist, nachdem mich „Girl on the Train“ so begeistert hatte. Nach den ersten fünfzig Seiten habe ich allerdings sehr schnell gemerkt, dass die Story für mich nicht ansatzweise an ihr Thriller-Debüt rankommt. Das Buch lebt vom Perspektivenwechsel, ein Schreibstil den ich zu schätzen weiß, wenn er nicht im Überfluss genutzt wird. Jules, Josh, Nickie, Lena, Mark, Louise - und das sind nur ein paar der Figuren, die ihre Gedanken auf den ersten fünfzig Seiten mit mir teilen und es mir schwer machen in die Geschichte einzusteigen. Neben den Perspektivenwechseln gibt es Zeitsprünge in die Vergangenheit des Opfers und dessen Schwester, oder es werden Seiten aus dem Schriftstück „The Drowning Pool“ wiedergegeben. Sprich viele verschiedene Perspektiven, die es mir erschwert haben, in die Story reinzukommen. Zwischenzeitlich hat mich der Erzählstil außerdem sehr an "Wer war Alice" erinnert - ein Buch, das mich ebenfalls nicht ganz begeistern konnte. Zu Beginn hatte ich noch die Hoffnung, dass es nur etwas Zeit braucht, damit das Buch mich begeistert. Bei „Girl on the Train“ war es ähnlich, die Hauptperson hat mich zu Beginn mit ihrer Trägheit sehr aufgeregt, am Ende war es allerdings vergessen, weil die Story mich einfach gepackt hat. Leider hat „Into the Water“ das nicht geschafft. Die Charaktere wirkten auf mich alle eher etwas „verrückt“, wie z.B. die alte Nickie, die mit Toten spricht oder auch Erin, die in keinster Weise das ausstrahlt, was eine Polizistin ausstrahlen sollte. Mir fehlte in diesem Buch zumindest eine Person die Profil, Persönlichkeit und Stärke beweist. Auch das Ende überraschte nicht wirklich und war für mich ernüchternd. Was mir besonders gefiel: Mir fiel es schwer das Buch zu Ende zu lesen und ich war kurz davor es wegzulegen. Einen richtig positiven Punkt kann ich demnach leider nicht nennen. Was mir fehlte: Mir fehlt eine Spannungskurve - wann sollte der tatsächliche Höhepunkt der Geschichte sein? Außerdem fehlen mir Charaktere mit Profil. Jede Person hat seine eigene Last oder Vergangenheit mit sich zu tragen. Das Opfer Jules scheint mir die stärkste Person zu sein, die aber deshalb ihr Leben geben musste. Mein Gesamteindruck: Das Buch kommt für mich in keinster Weise an „Girl on the Train“ ran und ist für mich absolut enttäuschend. Der Untertitel „Traue keinem. Auch nicht dir selbst.“ gibt für mich nicht die Geschichte wider. Es scheint mir eher wie ein schlechter Tatort als ansatzweise ein Thriller zu sein.

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Über zehn Charaktere, aus deren Sicht erzählt wird (wobei bei bestimmten die Ich-Erzählform, beim Rest der auktoriale Erzähler angewandt wird), eine in der Gegenwart spielende Handlung verknüpft mit Rückblenden und ein bewusst verworrenes Konstrukt - Paula Hawkins machte mir den Einstieg in ihren zweiten Roman "Into The Water" alles andere als leicht. Einigen Rezensionen entnahm ich bereits vorab, dass viele aufgrund der immens vielen Namen verständlicherweise Probleme damit hatten, die Charaktere auseinander zu halten und schon vor den ersten 100 Seiten das Handtuch schmissen. Aufgrunddessen legte ich mir tatsächlich eine Namensliste mit kurzen Stichworten zu, um bei Bedarf während des Lesens einen Blick darauf werfen zu können. Dieser Entschluss stellte sich als goldrichtig heraus, denn dieses simple, aber effektive Hilfsmittelchen zog ich tatsächlich bis etwa zur Hälfte des Buches zu Rate. Bei dieser Art der Erzählung darf man als Leser, der sich erst in der Geschichte zurechtfinden muss, wahrlich nicht leicht zu frustrieren sein. Dank Hawkins' Schreibstil kam ich dennoch flott voran, merkte jedoch bald, dass in dem ganzen Verwirrspiel aus Namen und Erzählsträngen ein ganz wichtiger Aspekt fehlt: die Handlung. Ein Spannungsbogen wurde somit nicht aufgebaut und beim Beenden des Buches fühlte ich nur eines: Ernüchterung und Erleichterung, dieses Wirrwarr hinter mir zu haben. Fazit: "Into The Water" hat von allem ein wenig zu viel - zu viele Charaktere, zu viele Erzählstränge und zu viele Andeutungen und falsche Fährten. Was letztendlich auf der Strecke blieb, ist leider eine richtige Handlung, die wohl irgendwo zwischen dem dreißigsten und vierzigsten Perspektivenwechsel verloren gegangen sein dürfte.

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Inhalt: »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen. Meine Meinung: Paula Hawkins erstes Buch "Girl on the Train" hat mich von der ersten Seite an komplett gefesselt und total begeistert. Daher bin ich hier mit ähnlichen Erwartungen an das Buch ran gegangen, wurde aber leider etwas enttäuscht. Schon den Einstieg in die Geschichte fand ich durch die vielen verschiedenen Perspektiven wirklich schwer und umständlich. Man kennt noch keine der Personen oder die Handlung der Story und bekommt so viele verschiedene Blickwinkel auf einmal. Das hat mich ziemlich durcheinander gebracht. Wenn man im Laufe der Story mal herausgefunden hat wer die ganzen Personen, aus deren Sicht das Geschehen geschildert wird, überhaupt sind, bekommt man einen ganz guten Überblick über die Handlung und die Beziehungen der Charaktere zueinander. Trotzdem bleibt es verwirrend, da viele unnötige Details und Beziehungen behandelt werden. Daher wären ein bisschen weniger Sichtweisen/ Handlungsstränge für meinen Geschmack besser gewesen. Der rote Faden der Geschichte ist das Leben und der Tod von Nel Abbott, zeitweise wechselnd mit der Frage um Katies Selbstmord. Sie war nahezu besessen von dem Fluss und den Klippen und findet dann ausgerechnet dort ihren Tod. Zufall? Wohl kaum. Zudem Spielt auch ihre Schwester Jules eine Hauptrolle. Sie kommt nach Nels Tod zurück nach Beckford und muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Julia wird anfangs als ziemlich kaltherzig und abweisend beschrieben, wobei aber auch Gründe für ihr Verhalten angeführt wurden. Dennoch war sie mir zu keinem Zeitpunkt wirklich sympathisch, genauso wie Lena, Nels Tochter. Fazit: Die Geschichte dreht sich viel zu sehr um unnötige Beziehungen zwischen nicht relevanten Personen, es gab fast keine Spannung und die Auflösung wirkte auch sehr konstruiert. Leider eine Enttäuschung für mich, sehr schade!

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Ist sie gesprungen, oder wurde sie gestoßen? War sie depressiv, verwirrt, wütend? Auf jeden Fall ist Nel Abbott eines – tot. In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen. Ihr lest, schon, der Klappentext klingt verdammt spannend, aber auch irgendwie verwirrend. Eine Leiche wird gefunden und daran hängen viele weitere Handlungsstränge, aus vergangenen Jahrhunderten, aber auch aus der Gegenwart. Ob Nel Abbott wirklich gesprungen ist, ist nach einiger Zeit nicht mehr die zentrale Frage in Paula Hawkins Spannungsroman. Vielmehr vermischen sich Geschichten zu einem riesigen Konstrukt aus ungeklärten Fragen, das sich immer weiter aufbaut und zu weiteren Fragen führt. „Into the Water“ von Paula Hawkins ist ein ganz spezieller Spannungsroman, einer in der Art, in der ich noch keinen gelesen habe. Der Roman ist aus der Sicht vieler verschiedener Personen geschrieben, die alle das Dorf Beckford bewohnen oder dort als Polizisten vor Ort sind. Jeder hat seinen Blick auf das Geschehen, jeder hat andere Erinnerungen oder hat sich seine Erinnerungen ausgedacht. Da kommt schnell Verwirrung in die Personenkonstellation und auch in den Handlungsstrang, die nicht so einfach aufgehoben werden kann. Wer nicht konzentriert liest, ist schnell raus. Die Geschichte selbst hat bei mir nicht so eine Faszination ausgeübt, wie andere Krimis oder Thriller. Hier geht es um die verstrickten Schicksale mehrerer Frauen, die allesamt in einem Tümpel in einem Fluss ertrinken. Die Grundidee ist natürlich spannend, aber es geht ihr schnell vom Hundertstel ins Tausendstel. Letztendlich werden drei Todesfälle auf einmal aufgeklärt, wobei der von Nel Abbott der zentrale Fall ist. Und irgendwie hängt doch alles zusammen. Für meinen Geschmack war das ein wenig viel Zusammenhang, die Idee finde ich aber wunderbar. Auch der Schreibstil passt zu den jeweiligen Personen, selbst wenn man mal nicht auf die Unterzeile mit dem Namen geschaut hat, erfasst man recht schnell, aus welcher Sicht geschrieben wird. Insgesamt finde ich „Into the Water“ einen gelungenen Spannungsroman, aber nicht spannend genug, um ihn ein zweites Mal zu lesen. http://www.sophiessofa.blogspot.com

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Hallo meine Lieben, Endlich konnte ich auch Into the Water beenden. Wer mich auf Instagram (beauty_and_dm_suchti) verfolgt weiß, dass ich dieses Buch echt nicht mochte und dann auch sehr froh war als ich es fertig gelesen hatte.. Autor: Paula Hawkins Verlag: Blanvalet Seiten: 473 Seiten Preis: 14,99€ Inhalt: »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen … Idee: 3/5 Umsetzung: 2/5 Schreibstill: 3/5 Cover: 4/5 Fazit: 3/5 Ich mag die Bücher von Paula eigentlich echt gerne.. Leider fande ich dieses total schlecht. Mit dem Schreibstill kam ich eigentlich immer sehr gut klar, diesmal fand ich ihn einfach nur verwirrend. Ständig musste ich überlegen, wie die Person mit den Toten in Verbindung stand oder was die Person beruflich macht. Es waren einfach viel zu viele Personen. Ich wusste auch echt lang nicht, wie ich dieses Buch bewerten sollte.. Eure Stina♥ * Diese Buch wurde mir netterweise vom Randomhouse/Bloggerportal zur Verfügung gestellt.

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