Leserstimmen zu
Das Sternenboot

Stefanie Gerstenberger

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Autorin: Stefanie Gerstenberger Verlag:diana Seiten: 509 ISBN: 978-3-453-35937-6 Preis: 9,99€ Inhalt: Nicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern ... Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den DIANA-Verlag für dieses Buch. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Die Farben vom Cover erinnern an Meer und für mich daher an Urlaub. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ich kam gut in die Geschichte rein. Die Geschichte hat mich total gefangen genommen und ich habe mitgelitten. Durch die Beschreibung vieler Ereignisse war ich Teil davon, was mir teilweise auch nachdem ich das Buch aus der Hand gelegt hatte noch im Kopf rumher "spukte". Die Geschichte ist sehr anrührend und traurig. Die Protagonisten Nicola und Stella sind mir von Anfang an sehr sympathisch und nach jedem weiteren "Schlag ins Genick" dachte ich immer: "Jetzt reichts aber mal!" Trotzdem haben beide nie aufgegeben, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen. Sehr gut gefallen hat mir die Darstellung vom einfachen Leben und der Lebendigkeit der Sizilianer. Fazit: Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen für alle die Geschichten mit Tiefgang und Gefühl lieben. Es läßt sich sehr gut lesen und trotz der vielen Seiten hatte ichs schnell durch. Das Buch bekommt daher 5/5 Sternen von mir. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

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Sizilien in der Nachkriegszeit… Der Krieg ist vorbei, doch die Macht gehört der Mafia. In einem kleinen Dorf am Meer werden 2 Kinder am selben Tag geboren: Nicola – sehnlich erwartetes 1. Kind eines lokalen Carabinieri und von ganzem Herzen geliebt sowie Stella – das 3. Mädchen des Marchese und seiner Frau, das die Mutter erst gar nicht bei sich behalten will, da ein Sohn ersehnt gewesen wäre und somit wächst Stella bei ihrer Tante auf. Die Beiden haben nicht viel gemeinsam und doch kreuzen sich nach vielen Jahren ihre Wege. Das Buch mit dem Titel „Das Sternenboot“ von Stefanie Gerstenberger ist der erste von 2 Teilen einer sizilianischen Familiengeschichte. In diesem ersten Teil geht es um das Aufwachsen von Nicola und Stella in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten aus denen die beiden Stammen. Mit vielen liebevollen Details und einer bildlichen Sprache versteht es die Autorin die sonnig-salzige Meeresbrise direkt in unseren Lesesessel wehen zu lassen. Der Süden Italiens grüßt von jeder Seite des Buches und macht es zu einer Verlängerung des Sommers. Die Geschichte von Stella und Nicola passt sehr gut in dieses Ambiente – sie berichtet von den verschiedenen Problemen in den gesellschaftlichen Schichten während der Nachkriegszeit Italiens, der allgegenwärtigen Macht der Mafia aber auch von ehrlichem Glück und davon, dass sich dieses Glück nicht kaufen aber auch nicht verbieten lässt.

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Sommerroman

Von: get lucky

06.08.2017

Der Titel, das Cover, und dabei vor allem die Farbe haben mich sofort verführt, in die Welt Siziliens einzutauchen. Nicola und Stella, die beiden Hauptfiguren werden am gleichen Tag geboren, hineingeboren in zwei ganz unterschiedliche Familien. Nikola ist der Sohn eines Cababiniere, mit einem Lächeln geboren, erwünscht und geliebt von seinen Eltern. Stella dagegen ist die dritte Tochter einer Adelsfamilie, ihr Vater hätte sich einen Sohn gewünscht, die Mutter lehnt sie ab. Abgeschoben zu Großmutter und Tante erfährt sie dort Liebe und Anerkennung, bis sie dann als Angestellte in den "Palast" zurück muss. Nikolas wird erschossen als er zwei ist, seine Mutter vergöttert ihn und seine große Liebe gehört dem Tauchen. Immer wieder kreuzen sich die Wege der beiden,......... Das Buch ist spannend, romantisch und berührend geschrieben, ich habe vor allem mit Stella mit gelitten, italienisches Flair genossen und werde mir auch Band zwei (Piniensommer) vornehmen, um zu lesen, wie die beiden ihren weiteren gemeinsamen Weg bestreiten.

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Nicola Messina und Maristella di Camaleo, Stella genannt, werden am selben Tag auf Sizilien in einem kleinen Dorf geboren. Während Nicola, der Sohn eines Polizisten, ein absolutes Wunschkind war, wird Stella anstatt des lang ersehnten Sohnes als dritte Tochter eines verarmten Adligen geboren. Von der Mutter ungeliebt und abgelehnt, vom Vater ohne Unterstützung, wird diese zu ihrer Tante Aussunta und den Großeltern abgeschoben. Dort erfährt sie die Liebe, die ihre Eltern ihr verweigern. Aber es kommt der Tag, an dem sie ihre Tante verlassen und zurück in die Villa ihrer Eltern muss, wo sie fortan wie eine Bedienstete arbeiten muss und auch als solche behandelt wird. Nicola wird von seinen Eltern vergöttert und geliebt. Als sein Vater jedoch umgebracht wird, als er ca 2 Jahre alt ist, wird er allein von seiner Mutter Flora aufgezogen, dessen Lebensinhalt er wird. Nicola begegnet Stella in jungen Jahren an einem Brunnen und ist von ihr fasziniert, ja fast besessen. Er weiß schon als Junge, dass sie sein Schicksal sein wird. Aber sie kommen beide aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und eine Verbindung ist nahezu unmöglich... Das Buch ist der erste Teil um die beiden Protagonisten Stella und Nicola. Die Geschichte beginnt im Jahre 1947 mit den Geburten der beiden und führt den Leser durch die ersten 18 Jahre von Stella und Nicola. Der Werdegang der beiden könnte nicht unterschiedlicher sein. Nicola wächst zu einem gut aussehenden jungen Mann heran, der für sein Leben gern taucht. Seine Zukunft sieht er auf bzw. im Wasser. Stella ist im Haus ihrer Eltern das Aschenputtel. Aufgaben, die niemand übernehmen will, werden ihr übertragen. Selbst ihre beiden Schwestern beachten sie nicht und wenn doch, dann nur, um Schabernack mit ihr zu treiben oder sie anderweitig zu ärgern. Stellas Mutter hält ihr Leben nur noch mit Betäubungsmitteln aus, nachdem der langersehnte Sohn sehr jung verstorben war. Sie tut alles, um Stella das Leben schwer zu machen, jede Bosheit ist ihr recht. Stellas Vater hat dem nichts entgegenzusetzen, so dass sie völlig allein dasteht. Unterstützung erfährt sie lediglich durch ihre Tante Aussunta und der Bediensteten Maria. Es dauert lange, bis sich Stella und Nicola begegnen, aber von Freundschaft kann noch lange nicht die Rede sein, im Gegenteil. Recht eindrucksvoll schildert die Autorin Stefanie Gerstenberger das Leben auf Sizilien und vor allem das der beiden Protagonisten Stella und Nicola. Es ist eine traurige, anrührende Geschichte, die beklommen macht. Soviel Leid und Kummer sind in ihr vereint, dass sie den Leser rührt. Aber die Autorin schafft es auch, die Angst dem Leser nahezubringen, die schon allein durch das Wort Mafia geschürt wird. Die Mafia ist allgegenwärtig, hat Macht, schürt Angst und weiß sich präsent zu halten. Wer nicht spurt, muss die Folgen tragen und nicht nur derjenige, sondern auch Freunde und Familie. Die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen. Nicola habe ich bewundert, dass er nie aufgegeben hat, die Aufmerksamkeit von Stella zu erlangen, egal was kam. Stella ist mir sympathisch, weil auch sie nie aufgegeben hat, nie den Mut verloren und immer nach vorn gesehen hat. Im Schlusswort war von der Autorin zu erfahren, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, was mich persönlich noch betroffener machte. Ich habe dieses Buch als Hörbuch konsumiert und möchte auch dazu ein paar Worte verlieren. Eingelesen wurde das Buch von der Schauspielerin Sabine Svoboda. Die Sprecherin hat für mich eine gewöhnungsbedürftige Textbetonung drauf, die mich schon nach kurzer Zeit anfing zu stören, massiv zu stören. Bei mehr als 16 h Laufzeit wurde das Anhören ausgesprochen anstrengend und ich hätte das Buch, wenn es mir als Printexemplar vorgelegen hätte, als dieses weitergelesen und das Hörbuch abgebrochen. Das ist allein mein Empfinden, es kann sein, dass es andere nicht stört, mich störte es extrem. Nur aus diesem Grund ziehe ich in der Bewertung 1 Sternchen ab. Das Buch an sich empfehle ich jedoch sehr gern weiter.

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Rezension INHALT: Zwei Kinder werden im Jahr 1947 in einem kleinen sizilianischem Fischerdorf am gleichen Tag geboren, aber ihr Lebensstart kann nicht unterschiedlicher verlaufen. Nicola, der Junge, stammt aus einem einfachen Familie, wird von den Eltern geliebt und verwöhnt. Stella , das dritte Mädchen einer Adelsfamilie aus einflussreichem Haus darf nicht im Haus der Eltern aufwachsen, sondern lebt liebevoll aufgzogen bei den Grosseltern und der Tante. Das Verständnis für ihre Situation als verstossene, ungeliebte Tochter ( ein Junge wurde erwünscht) kam ihr erst mit fortschreitendem Alter und zieht sich wie ein roter Faden der Traurigkeit durch die Geschichte. Nicola hat mehr Glück, wird mit Liebe überschüttet von der Mutter, hat dafür aber früh den Vater verloren und wächst zu einem lebenslustigen fröhlichen jungen Mann heran, dessen liebstes Vergnügen das Tauchen im Meer ist. Es vergehen Jahre bis sich die beiden Hauptprotagonisten begegnen, aber dann verändert ihre Liebe zueinander alles,,,,, MEINE MEINUNG: Das Buch hat mir schöne Lesestunden geschenkt, weitab in einer anderen Welt und Zeit. Der Schreibstil der Autorin ist recht gefällig, einfach zu verstehen und spart nicht mit stimmigen Beschreibungen. Ich bin schnell durch das Buch geflogen und habe mit Stellas Traurigkeit gelitten und habe mich gleichzeitig an dem fröhlichen Dorfleben erfreut. Die italienische Lebenslust - und Kultur der damaligen Zeit sind wunderschön zu erlesen. Die Beschreibungen des blauen Meeres, die harte Arbeit der Fischer, die Hafenatmosphäre und die leidenschaftlichen Tauchausflüge im Meer von Nicola verflechten sich zu bildhaften Stimmungen im Kopf mit blühenden Zitronenhainen, goldgelben, gesunden Früchten an den Zweigen. Sie tun ein übriges zu dieser Mittelmeerstimmung (ich liebe Zitronen und alles was Frau aus dieser Frucht zubereiten kann). Aber in dieser Idylle gibt es auch einige Schatten , die die Bevölkerung belasten. Die Aktivitäten der Mafia, die unglaubliche Armut der Menschen werden von der Autorin glaubhaft und eindringlich beschrieben. Die Autorin verwendet in ihrem Text viele einfache italienische Begriffe und kleine Sätze in dieser Sprache und das gibt dem Roman einen ganz besonderen Charme. Ein wunderschöner Roman zum Abschalten, dem ich im Genre Familiengeschichte/Liebesroman gerne fünf *****Sterne gebe. Vielen herzlichen Dank an den Diana-Verlag für die Bereitstellung dieses traumhaften Rezensionsexemplar.

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Autor: Stefanie Gerstenberger 512 Seiten Taschenbuch Verlag: Diana Gerne: Roman Nicola und Stella werden am gleichen Tag geboren, doch das ist auch schon das Einzige, was sie miteinander verbindet. Nicola ein Wunschkind, wächst ärmlich, aber behütet auf. Nach 5 Jahren wird sein Vater erschossen und wächst jetzt nur noch mit seiner Mutter Flora auf. Seine grosse Leidenschaft ist das Tauchen. Stella wächst in einer Adelsfamilie auf. Sie ist die dritte Tochter, sollte aber ein Junge werden, da sonst kein Nachwuchs der Familie kommen wird. Stella wird von der Mutter verstossen und wird von ihrer Tante Assunta grossgezogen. Beide gehen in die selbe Schule. Nicola hat schon sehr früh ein Auge auf Stella geworfen, was Stella aber nicht gerade passt. Mir hat das Buch gut gefallen. Die Kapitel wurden so eingeteilt, dass man keine Probleme mit den verschiedenen Erzählperspektiven hatte. Die ganze Handlung konnte man grösstenteils nachvollziehen, jedoch ging mir das mit der Verlobung am Schluss zu plötzlich und zu schnell. Dennoch bin ich gespannt, wie die ganze Geschichte mit den beiden weitergeht. Mann erfährt einiges über das frühere Leben in Sizilien, wie man gelebt hat oder immer noch lebt. Dieses Buch verleiht einem ein richtiges Fernweh. Die Marchesa wurde richtig hochnässig und unfreundlich rübergebracht, was wahrscheinlich auch gewollt war. Der Marchese wurde am Anfang auch eher unfreundlich rübergebracht, aber gegen Schluss wurde er einem mehr sympathischer. Maria, die Haushälterin, kam als echte Italienerin mit einem grossen Herz rüber. Auch die anderen Charaktere wachsen einem richtig ans Herz. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es wurde so geschrieben, dass man das Gefühl hatte voranzukommen. Verständliche Sätze, die man gut verstanden hat. Ein Buch, dass mir mehr Lust auf Familiengeheimnisse macht, darum habe ich auch gleich das zweite Buch angefragt;) Fazit: Das Buch hat mir viel Spass bereitet und Lust gemacht auf mehr, von mir 4/5 Sternen :)

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Inhalt Nicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Nicola kommt als erstes Kind von der Eheleute Messina zu Welt und ist ein Wunschkind. Die Eltern sind überglücklich und fühlen sich durch das Kind vollständig. Alles läuft ohne Probleme und Nicola steht eine strahlende und wohlbehütete Kindheit bevor – bis der Vater stirbt. Danach verändert sich die Mutter und hängt mehr an ihrem Kind. Sie ist ständig besorgt und hält nichts von seiner Begeisterung des Schwimmens und Tauchens. Nicola lernt Stella in jungen Jahren kennen und kann sie einfach nicht vergessen. Nicola ist ein lieber Junge, der gerne allen helfen möchte und weiß, wie er sein Leben verbessern kann. Er geht zur Schule, liebt seine Hobbys und verdient sich ein bisschen was dazu, in dem er Lebensmittel für die Haushälterinnen trägt. Nicola war mir sehr sympathisch und ich bin gespannt, wie er sich noch weiterentwickelt. Stella, Maristella di Camaleo, ist der dritte Versuch der Grafenfamilie einen Stammhalter zu zeugen. Leider verläuft die Geburt schwierig und die Mutter trägt Verletzten davon, die sie dem neugeborenen Baby vorwirft. Stella kommt zu der Tante Assunta und ihren Großeltern, die sich rührend um das Mädchen kümmern. Zu ihren Eltern hat sie jahrelang keinen Kontakt, bekommt aber die abgetragene Kleidung ihrer großen Schwestern. Als es den Großeltern immer schlechter geht, holen sich die Eltern die Grundschülerin wieder zurück und missbrauchen sie als Küchengehilfin. Niemand hält große Stücke auf sie und sie bekommt stets den Unmut zu spüren. Stella lernt Nicola in einer ungewöhnlichen Situation kennen und kann den Jungen nie vollkommen vergessen. Stella ist jahrelang von ihrer Mutter psychisch misshandelt worden und trägt diese Wunden tief in sich. Auch wenn sie sich nach außen hin sehr gefasst gibt. Sie weiß, das sie bei ihr nie Lob und Anerkennung bekommen wird und sucht die deswegen bei anderen Menschen, die sie ihr gerne geben. Entweder das Personal oder ihre Tante und deren Sohn, der im Laufe der Zeit ein guter Freund von Stella wird. Ich mochte Stella und habe immer mit ihr gelitten. Der Schreibstil ist zwar schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann, aber es herrscht beim Lesen eine traurige Grundstimmung, die sich durch den ganzen Roman zieht. Mit Sicherheit nicht für jeden etwas, aber ich habe mich nach vielen lustigen, fröhlichen Geschichten sehr über diese „Schwere“ gefreut – auch wenn ich mich beim Lesen schwer tat. Man kommt deutlich langsamer voran und nimmt sich bewusst mehr Pausen. Das Buch startet mit der Sichtweise der Hebamme und wie sie beiden Kindern auf die Welt hilft. Danach verändert sich die Sichtweise auf die der Kinder. Man erlebt ihr Aufwachsen, ihre Jugend und bekommt einen guten Eindruck in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden. Insgesamt konnte mich diese kompakte Familiengeschichte, die sich auch im Laufe des Buches auch zu einer Liebesgeschichte über Stella und Nicola wandelt, überzeugen und ich habe das Buch gerne gelesen. Trotz der Schwere und der Traurigkeit. Wir begleiten die beiden durch ihre Kindheit und ihre Jugend, und bekommen gleichzeitig einen Einblick in der Leben auf Sizilien. Es werden die Schattenseiten gezeigt und die Bedeutung der Mafia ebenfalls nicht verschwiegen. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung. 🌟🌟🌟🌟 Sterne

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Am 1. April 1947 werden Nicola und Maristella geboren. Ihr Geburtstag ist aber auch schon das einzige, was die beiden miteinander verbindet. Während Nico als absolutes Wunschkind bereits mit einem Lächeln zur Welt kommt, wird die arme Stella von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die Mutter kann ihr die schwere Geburt nicht verzeihen und dass sie schon wieder ein Mädchen ist. Jetzt muß sie ihrem Mann (den sie verachtet) erneut so lange beiliegen, bis endlich ein Sohn gezeugt wird. Daher schiebt ihre Mutter Stella zu ihren Eltern und ihrer unehelichen Schwester ab. Aber dort bekommt sie wenigstens die Liebe, die ihr in ihrem Elternhaus versagt blieb. Ab jetzt beginnt für beide ein sehr schicksalhaftes Leben, was mich zutiefst berührt hat. Genauso wunderschön wie das Cover ist auch diese sizilianische Familiengeschichte. Mit großer Spannung habe ich das Leben der beiden verfolgt, und konnte es gar nicht erwarten, bis die beiden sich begegnen. Hier ist Stefanie Gerstenberger wirklich eine wundervolle Geschichte gelungen, die meine ganze Gefühlspalette beansprucht hat. Die Protagonisten sind so lebendig und authentisch, haben viel Tiefgang, dass ich oft das Gefühl hatte, selber ein Teil der Geschichte zu sein. Das Schicksal der beiden Kinder kann einen einfach nicht kalt lassen und ich habe mich oft gefragt, wie hartherzig kann eine Mutter sein? Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, mitreissend und sehr bildhaft. Ich hatte nicht nur das schönste Kopfkino sondern auch die tollsten Gerüche in der Nase. Nicos Tauchgänge wurden sehr lebhaft geschildert, dass ich gleich Lust verspürte, mir die geheimnisvolle Unterwasserwelt selber anzuschauen. Das Buch verbreitet einen ganz besonderen italienischen Flair. Ich konnte das Meer und das Salz riechen, spürte am Gaumen die wundervollen italienischen Gerichte und liebte die kurzen italienischen Sätze, die die Autorin öfters eingestreut hat. Ich finde diese Sprache einfach so schön und sie paßte ideal zu der Geschichte. Nach "Orangenmond" was ich ebenfalls mit großer Begeisterung gelesen habe, ist dies mein zweites 5 Sterne Buch der Autorin, was ich unbedingt weiterempfehlen möchte. Ganz besonders freut mich, dass es zu dieser Geschichte eine Fortsetzung geben wird. Bis dahin kann ich noch die anderen Werke der Autorin lesen, die bestimmt genauso schön sind, wie diese beiden Bücher.

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