Leserstimmen zu
Engelskalt

Samuel Bjørk

Ein Fall für Kommissar Munch (1)

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Meine Empfehlung mit Spoilern Die Begeisterung lässt nicht nach - Wie bereits angekündigt habe ich mir ein weiteres Hörbuch geholt, dass von Dietmar Wunder gelesen wird. Ich hatte eher das Gefühl mir einen Thriller im Fernseher anzusehen, so bildlich und gekonnt liest er vor. Der Thriller "Engelskalt" versprach mit seinem schaurigem Cover spannend zu werden - leider hält er nicht das, was ich erwartet habe und konnte mich daher nicht überzeugen. Der Plot an sich klang ganz spannend, es mangelt aber an Einfallsreichtum und im Allgemeinen an der Umsetzung. Das Thema ist etwas gewagt gewählt und nicht für jedermann, da die Opfer Kinder sind. Für ein Debütroman hat sich der Autor Samuel Bjork hier eindeutig aufs Glatteis gewagt und mich mit seiner Vorstellung nicht sonderlich beeindruckt. Mehr oder weniger, hätte man auch noch aus dem vorhandenen Plot ein weiteres Buch machen können, ohne dass es zu Verwirrungen gekommen wäre. Ich finde den Schreibstil ganz schön gewöhnungsbedürftig und die verschiedenen Fälle sonderbar. Teilweise trivial ausführliche, abgehackte Sätze und zu viele Handlungsstränge, mit vielen wichtigen darunter, die relativ abgeflacht abgehandelt werden. Ständige Wiederholung der Namen (Vor- und Nachname), immer wieder und kurz hintereinander in ein und dem selben Kapitel nerven und unterbrechen den Lesefluss. Die Geschichte kann mit nichts Neuem aufwarten, alles ist schon mal da gewesen und die Spannung wird durch Horrer-Schocker-Szenen aufrechterhalten. Ob der Stil jetzt skandinavisch ist oder nicht, ich konnte mich mit diesem Buch einfach nicht anfreunden. Rein Sprachlich fand ich es ganz ansprechend, leider wird man direkt am Anfang der Geschichte in den erschreckend düsteren Thriller gestürzt und ein Schocker jagt den Nächsten. In der Mitte kann die Spannung nicht gehalten werden, bevor man zum großen Finale schlittert. Ist das so gewollt vom Autor oder ein verzweifelter Versuch, einen spannenden Thriller zu erzwingen? Wenn der Autor die Ereignisse und Chronologie des Geschehen aus Sicht von mehreren Protagonisten und Zeiten, vor allem aus Sicht von Holger Munch und der depressiven Mia Krüger schildert, so zeigt er die Vorkommnisse aus wechselnden Perspektiven. Eins muss ich wirklich mal anmerken: sind in diesem Buch nur grausame Lebenserfahrungen und psychisch Kranke Individuen vertreten? So scheint es zumindest. Ganz ehrlich, wer lässt einen Selbstmord gefährdeten Junky wie Mia als Ermittlerin arbeiten? Das ist bloß eine der Merkwürdigkeiten, die mich persönlich stören, aber diese hat es wirklich in sich. Absolut jeder Protagonist - ob jung oder alt - hat übertrieben mit Selbstzweifel oder psychischen Problem zu kämpfen. Am schlimmsten und nervigsten empfand ich das bei der Ermittlerin Mia Krüger. Sie ist Suizid gefährdet und wiederholt immer die selbe Laier: "Ich möchte meiner verstobenen Schwester folgen". Das habe ich im ersten Kapitel schon verstanden, es musste nicht bis zum großen Finale so weiter gehen. Ach ja, da wäre noch der unzurechnungsfähige Täter, der jahrelange Planung betrieben hat und auf so vielen Gebieten spezialisiert ist, dass es fast schon unheimlich ist. Den Grund des Täters für die grausame Rache, kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. Das mag aber daran liegen, dass ich nicht so ein geistiger Krüppel bin. Wie kann so eine Geistig kranke Person nicht auffallen, bis es zu Spät ist? Ich habe die Geschichte bis zum Ende angehört und auf eine logische Auflösung gehofft, bin jedoch immer noch etwas verwirrt. Fazit - Bewertung: 3,5 Sterne Gut das ich "Engelskalt" als Hörbuch hatte, wenn ich das Buch selbst gelesen hätte, dann wäre spätestens ab der Mitte für mich Schluss gewesen. Der Plot an sich hat mir echt gut gefallen, obwohl es so ein beklemmendes Thema umfasst, aber für die Umsetzung des Autors kann ich nicht mehr als 3,5 Sterne vergeben! Ich habe mir die Entscheidung wirklich nicht einfach gemacht, es ist aber leider so, dass mich dieses Buch in einen Zweispalt versetzt hat.

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Super spannend!!!

Von: Taka

09.01.2016

Inhalt: Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: Ich reise allein. Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ... Cover: Das Cover sieht auf den ersten Blick sehr kalt und düster aus. Besonders gefällt mir, dass der Titel des Buches mit einer Art Nadelstichen designt wurde. Das gibt dem Cover den richtigen Effekt, um es kälter und düster aussehen zu lassen. Erster Satz: "Walter Henriksen saß am Frühstückstisch und versuchte verzweifelt, etwas von dem Frühstück hinunterzubringen, das seine Frau ihm aufgetischt hatte." Meine Meinung: Ein kleines Mädchen wird im Wald tot aufgefunden, aufgehängt an einem Springseil. Schon die ersten Handlungen im Buch lassen das Blut im Ader gefrieren, denn es passieren sehr schreckliche Dinge. Es gibt immer mehr tote Kinder, die aber vor ihrem Tot sehr schön zurechtgemacht wurden, und die Puppenkleider an haben. Der Ermittler Holger Munch geht diesem Grauen auf die Spur und es wird sehr spannend im Laufe der Ermittlungen. Mit an seiner Seite ist Mia Krüger, die an den Ermittlungen mit beteiligt ist. Als Leser fragt man sich ständig, wer nun der grausame Mörder ist. Und das bekommt der Autor wirklich sehr gut hin, den Leser zu fesseln und das bis zum Schluss der Geschichte. In der Handlung ist eine echt tolle Spannug drin. Fazit: Der Thriller von Samuel Bjork war sehr fesselnd. Der Autor fesselt den Leser von erstem Moment an. Den Thriller kann ich euch echt weiter empfehlen. Von mir bekommt die GEschichte 5***** von 5***** Sternen.

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Spannend

Von: Drakonia

28.12.2015

[REZENSION] Samuel Bjork - Engelskalt Verlag: Goldmann Verlag Format: Broschiert Erscheinungsdatum: 20. April 2015 Seiten: 544 Preis: 12,99 Klappentext: Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ... Meine Meinung zum Cover: Das Cover ist düster und mystisch gehalten. Man sieht eine Kirche im Hintergrund, einen verlassenen Ort. Der Titel ist aufgemacht, als seie er genäht. Im Namen des Autors und im Titel "stecken" noch die Nähnadeln. Anhand dieser Titelaufmachung, hat mich das Buch angesprochen. Meine Meinung zum Buch: Man steigt ziemlich schnell in das Geschehen ein. Ein Spaziergänger findet zufällig eine Mädchenleiche im Wald. Aufgeknüpft an einem Baum mit einem Springseil, zurecht gemacht wie eine Puppe. Man lernt im Lauf des Buches fast alle Ermitter genau kennen. Vorallem aber Holger Munch und Mia Krüger. Munch ist ein etwas älterer rauchender Ermitter, zudem Vater und Großvater. Mia hat ihre gesamte Familie verloren und möchte selber nicht mehr leben. Im gesamten Buch gibt es verschiedene Storylines. Es dreht sich um das tote Mädchen und um weitere Mädchen. Zudem um eine Sekte die im Wald lebt und um das Leben von Mia und Holger. Ich fand das Buch teilweise etwas langatmig. Grund dafür war, die ganzen verschiedenen Namen und Orte. Dennoch fand ich es spannend geschrieben. Man hatte mal den Eindruck, man weiß schon wer der Täter ist, dann plötzlich doch nicht. Zum Ende hin fand ich es sehr psyscho geschrieben, dennoch gut. Das Buch bekommt von vor 4,5 von 5 Büchern

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Ein Hörbuch der Spitzenklasse! Abgrundtief und spannend bis zur letzten Minute! Holger Munch, ein Kommissar, der sein einziges Laster, das Rauchen, als Ventil für seinen Stress braucht, wird mit einem Mord konfrontiert, der schrecklicher kaum sein kann. Ein kleines Mädchen wird tot aufgefunden, erhängt mit einem Springseil im Wald. Hübsch herausgeputzt wie zum ersten Schultag. Ein Schild um den Hals mit der Aufschrift: “Ich reise nicht alleine!” lässt schlimmes ahnen. Holger sucht Hilfe bei seiner früheren Kollegin Mia Krüger. Mia ist seit einer Verhaftung so traumatisiert, das sie keinen Ausweg sieht, als sich endlich mit ihrer verstorbenen Schwester zu vereinen. Doch stimmt sie zu und schiebt ihr Vorhaben auf, als sie die ersten Ermittlungsergebnisse sieht und ihr ein winziges Detail auffällt, dass bestätigt, dass es sich hier um die Tat eines perfiden Serientäters handelt. Und dann ist da noch der kleine Junge, der in seinem Elternhaus keine Freude erlebt und mit seinem kleinen Bruder mehr erdulden muss, als eine kleine Kinderseele ertragen kann. Als dann in seiner Nähe, im Wald, die “Christen” ein Haus bauen und einziehen, beobachtet er sie heimlich und hofft einen Weg zu finden, um sich und seinem kleinen Bruder eine heile Welt zu bieten. Er ahnt nicht, dass er sich damit in Lebensgefahr begibt! Schon bald wird ein weiteres Mädchen gefunden und nicht nur die Zeit sitzt Holger Munch und Mia Krüger im Nacken! Wird es ihnen gelingen den Täter zu finden? Dann geschieht das unfassbare! Holger Munchs Enkelin Marion verschwindet! Hat sie der Täter gekidnappt und kann sie rechzeitig gefunden werden? Ich war von diesem Hörbuch wie gefesselt! Schon zu Beginn schreibt der Autor sehr sensibel und einfühlsam die Gefühlswelt der Mia Krüger. Ebenso einfühlsam, aber mit schärferen Konturen beschreibt er die Ängste und Sehnsüchte des alleinlebenden Holger Munch. Als Mia dann zum Ermittlungsteam stößt, nimmt die ganze Geschichte eine rasante Fahrt auf. Es gibt wenige Stellen an denen dieser Spannungsbogen unterbrochen wird. Zum Schluss endet alles in einem derart gewaltigen Ende, dass man fast atemlos zuhört. Samuel Bjørk hat die einzelnen Protagonisten gut beschrieben und ihnen Konturen verliehen. Für meinen Geschmack hätte es ein bissel feiner gezeichnet sein können, aber so bietet es noch viel Platz für weitere Ermittlungen des genialen Teams umd Holger Munch und Mia Krüger!

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Ein 6-jähriges Mädchen wird im Wald tot aufgefunden. Aufgehängt an einem Springseil, mit einem Schulranzen auf dem Rücken. Es ist ein grausiger Fund und die Polizei rotiert. Holger Munch, der leitende Ermittler, macht sich auf den Weg auf eine Insel, wo er Mia Krüger dazu überreden will, bei den Ermittlungen dabeizusein. Mia hatte sich nach einem Vorfall während eines Einsatzes von der Polizeiarbeit zurückgezogen und hatte vor, sich umzubringen. Sie ist ein körperliches Wrack, sieht sich aber die Fotos an, die ihr Holger zeigt. Mia, die mehr sieht als andere, stellt anhand eines kleinen Zeichens fest, dass es noch weitere tote Kinder geben wird. Sie lässt Holger ziehen, ohne ihn bei seinen Ermittlungen helfen zu wollen. Als ihr später noch etwas zu dem Mädchen einfällt, verschiebt sie ihren geplanten Selbstmord und steigt doch bei den Ermittlungen mit ein. Bald gibt es ein weiteres totes Kind, ebenfalls wieder 6 Jahre alt und mit Schulranzen ausgestattet. Aber das ist noch nicht das Ende und die Polizisten ermitteln in alle Richtungen. Das erstaunliche ist, dass die Mädchen gewaschen und schön zurecht gemacht wurden. Sie haben Puppenkleider in ihrer Größe an und sind ansonsten unversehrt. Welcher Irre macht so etwas? ... Das war mal ein Thriller, der vor Spannung nur so strotzte. Aus dem anfänglichen einen toten Mädchen werden mehr. Die Polizei ermittelt bis zur Erschöpfung. Holger Munch, der leitende Ermittler, ein Kettenraucher wie er im Buche steht, ist geschieden und hat noch immer mit der Trennung zu tun. Zu seiner Tochter hat er ein gespanntes Verhältnis, aber seine Enkeltochter Marion liebt er abgöttisch. Marion befindet sich im gleichen Alter wie die toten Mädchen, so dass ihm diese Fälle besonders zu Herzen gehen. Holger hatte früher schon mit Mia Krüger zusammengearbeitet und schätzt ihre Herangehensweise an die einzelnen Fälle. So versucht er natürlich, sie zur Zusammenarbeit zu überzeugen. Als sie letztendlich einwilligt, sieht er eine große Stütze in ihr. Der Autor bringt anfänglich viele neue Protagonisten ins Spiel, die später nicht mehr auftauchen. Dabei handelt es sich um die Umstände, wie die Mädchen verschwinden. Es gelingt ihm mühelos, den Leser absolut in die Irre zu führen. Viele Ansätze, wer der Mörder / die Mörderin sein könnte, werden aufgezeigt, auf die ich mich als Leser jedesmal gestürzt hatte. Aber es findet ein Katz- und Mausspiel des Täters statt, das nicht nur die Polizei in Atem hält, sondern auch den Leser. Dem Autor gelingt es mühelos, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen, ihn festzuhalten und den Atem anhalten zu lassen. Morde an Kindern sind immer schlimm, schon allein der Gedanke kann einen das Blut in den Adern gefrieren lassen. In diesem Buch gibt es mehr als ein totes Kind und das macht betroffen. Mia Krüger stellt Vermutungen an, dass diese Fälle im Zusammenhang stehen mit einem vor 6 Jahren entführten Säugling, der nie gefunden wurde. Die Zusammenhänge sind letztendlich so bizarr, dass ich im Leben nicht auf den Täter gekommen wäre. Bis zu dieser Erkenntnis musste ich viele Erzählebenen überwinden und einzelne private Verstrickungen miterleben, die im Nachhinein stimmig sind. Das Ganze ist am Ende rund, wobei ich das ein oder andere Mal gegrübelt habe, wo es denn hinführen würde. Das gesamte Ermittlerteam, allen voran Holger und Mia, sind effektiv bei der Arbeit und zeigen, was sie können. Sie gehen an ihre Grenzen, was sie ausgesprochen sympathisch macht. Die Spannung, die Samuel Bjørk gleich zu Beginn einsetzt, steigert sich stetig und zieht am Schluss noch einmal richtig an. Man ist nun nicht mehr in der Lage, das Buch wegzulegen, man muss es auslesen und wissen, wer der Täter ist und was die Gründe seiner Morde waren. Mich hat das Buch völlig überzeugt und ich empfehle es sehr gern weiter.

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Engelskalt

Von: Jel

26.10.2015

Ich mag norwegische Thriller, dies ist aber mein erster von Samuel Bjork. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, es hörte sich sehr gut an und meine Erwartungen wurden erfüllt. Ich war Stellenweise so gespannt, dass ich das Gefühl hatte ich bin direkt mit dabei und an einigen Stellen lief mir ein kalte Schauer über den Rücken. Samuel Bjork schafft es in diesem Hörbuch drei Geschichten zu erzählen und sie wunderbar mit einander zu verbinden. Einmal ist da die Geschichte eines erhängt aufgefundenen Mädchens welches die Familie von Holger Munch mit hineinzieht. Dann ist da die Geschichte von Mia Krüger die die Gelegenheit nutzt und sich zum sterben zurück gezogen hat. Auch sie hat durch ihre Vorgeschichte und einem alten Fall mit dem toten Mädchen zu tun. Und dann ist da ja auch noch die Geschichte über die Kirchen-Gemeinde in der etwas wirklich nicht stimmt. Das einzige was ich sehr schade finde, ist der kurze Schluss. Ich hätte gerne gewusst was aus Mia und den anderen wird, vor allem aber wie geht es rund um die Hochzeit weiter. Dietmar Wunder list dieses tolle Hörbuch, er schafft es sogar in den langgezogenen Stellen die Spannung zu halten. Er hat alle unterschiedlichen Charaktere sehr gut rüber gebracht. Die Stelle wo Holger Munch mit seiner Enkeltochter spielen muss, wie er da die Stimmen verstellt hat, hat mir sehr gut gefallen und mich zum lachen gebracht. Die Stimme passt super zu dem Hörbuch. Fazit: Von mir bekommt das Hörbuch 4 dicke Sterne, obwohl ich mir ein längeres Ende gewünscht hatte. Bjork schafft es in einem Buch gleich mehrere Themen an zuschneiden, die mich auch nach dem Hören noch beschäftigt haben. Nach meinem Urteil ein echt guter Norwegischer Thriller.

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Inhalt Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: Ich reise allein. Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird … Meine Meinung Dadurch, dass direkt am Anfang eins der Mädchen gefunden wurde, ist man direkt im Buch drin und es gibt keine lange Vorstellung der Figuren. Man bekommt ein gutes Bild von allen und die Beschreibungen sind nicht langweilig. Ich mag es, dass die Kapitel aus verschiedenen Sichten geschrieben sind, dadurch bekommt man von allen ein gutes Bild. Der Autor führt seine Leser sehr an der Nase herum. Immer wieder werden Puzzleteile zusammengefügt, wodurch der Leser einige Antworten bekommt, gleichzeitig kommen aber auch wieder neue Fragen dazu. Ab diesem Moment konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, wollte wissen wie es weiter geht. Die Spannung steigt rasant. Immer mehr Puzzleteile fügen sich zusammen und man denkt, man wüsste, wer der Täter ist und wieso alles passiert ist, aber auch da liegt man falsch. Am Ende war es dann natürlich die Person, von der man es am wenigsten geglaubt hätte. Das Buch verliert nie die Spannung und auch wenn es manchmal ein bisschen verwirrend ist, versteht man am Ende alles. Fazit Ein sehr guter Thriller, der die Spannung nicht verliert. Ich kann ihn wirklich nur empfehlen. Von mir bekommt das Buch 5/5 Punkten.

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Ich muss ehrlich sagen, dass dieser Thriller mir wirklich unter die Haut ging und das passiert mir nicht allzu oft. Dieser Thriller hat alles: Spannung, Psychopathen, Wendungen über Wendungen, Verwirrungen und Ermittler, die authentisch genug sind. Was diesen Thriller ausmacht, sind die verschiedenen Personen, die darin Vorkommen und fast alle ihr eigenes Kapitel haben und dass das, was man denkt komplett falsch ist. Die Handlungsstränge sind so konzipiert, dass man gar nicht mehr weiß (abgesehen von den Hauptpersonen Holger Munch, Mia Krüger und den anderen Ermittlern) wer welche Rolle spielt und wer gestört genug ist, kleine Mädchen im Wald aufzuhängen. Absolut gelungen und ein wirklich perfides und bis ins letzte Detail Katz-und-Maus-Spiel. Würde ich jederzeit weiterempfehlen, weil allein schon der Klappentext Spannung pur verspricht und dieses versprechen absolut eingehalten wird. Und außerdem finde ich, solange man selbst noch im Dunkeln tappt wer der wahre Mörder ist und nicht schon nach 20 Seiten weiß, dann muss der Thriller gelesen werden. Ich hoffe, dass der gute auch noch weitere Bücher mit Munch und Krüger schreibt. P. S. Danke an den Goldmann Verlag für das Leseexemplar :))

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