Leserstimmen zu
Monument 14: Die Rettung (3)

Emmy Laybourne

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Der Untertitel beantwortet ja eigentlich schon alle Fragen, doch ich wollte das Buch natürlich trotzdem noch lesen. Dieses Mal lesen wir abwechselnd aus der Sicht von Dean und Josie. Nachdem Josie nämlich zum Nuller wurde, um ihre Freunde vor einem gefährlichen Soldaten zu beschützen, wurde sie in ein Internierungslager gebracht, in dem ausschließlich Nuller gefangen gehalten werden. Naja, ausschließlich ist nicht ganz so richtig, denn eine Ausnahme gibt es: Mario Scietto, der bereits Alex und den anderen geholfen hatte und sich nun um Josie kümmert. Die Zustände in diesem Lager sind echt grausig, gerade als Frau sollte man aufpassen, wohin man geht und mit wem man sich anlegt. Dadurch, dass Josie drei Tage lang ungeschützt dem Giftgas ausgesetzt war, hat sie sich verändert. Sie ist längst nicht mehr so positiv eingestellt und versucht auch, ihre Gefühle größtenteils irgendwo zu begraben. Dean und seine Freunde sind inzwischen im sicheren Kanada in einem Flüchtlingslager untergekommen. Doch seitdem Niko Josie und Mario auf einem Foto in der Zeitung gesehen hat und weiß, dass sie eingesperrt ist, will er sie unbedingt retten. Dazu kommt noch, dass Astrid vor gruseligen Versuchen der Regierung an schwangeren Frauen fliehen muss. Also machen sich Dean, Niko, Astrid und Jake auf den Weg zurück in die USA. Ich glaube, diesen Teil fand ich noch besser als den zweiten, denn es passiert richtig viel – auch richtig viel Unerwartetes – und ich konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Wie Dean sich um die schwangere Astrid gekümmert hat, fand ich irgendwie echt niedlich, das hätte ich ihm fast gar nicht zugetraut. Die Gruppe um Dean erlebt auch einiges auf ihrer Fahrt durch die USA, das war total Endzeit-Feeling und teilweise gänsehautverursachend. Josie tat mir oft schrecklich leid. Die Zustände in diesem Lager waren wirklich schrecklich und ich habe die ganze Zeit darauf gehofft, dass Niko sie da raus holt. Das Ende war wieder total spannend und ich konnte gar nicht schnell genug weiterlesen. Der Epilog hat mich absolut zufrieden gestellt und ich konnte das Buch mit einem guten Gefühl wieder ins Regal stellen. Fazit: Insgesamt fand ich das Finale der Trilogie sehr gelungen. Ich konnte auf jeder Seite mitfiebern und hatte das Buch in Null-Komma-nichts durchgelesen. Allerdings muss ich auch sagen, dass dieser dritte Teil irgendwie viel brutaler und blutrünstiger ist. Also, wer schwache Nerven hat, sollte vielleicht lieber die Finger davon lassen…

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Inhalt Wenn du denkst, du bist in Sicherheit, fängt der Kampf erst an Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, finden sich Dean und sein kleiner Bruder Alex in einer Welt wieder, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen gelingt es ihnen, sich in ein Flüchtlingslager in Kanada zu retten. Doch Zeit zum Atemholen bleibt ihnen nicht: Noch immer ist Josies Schicksal ungewiss, die sich mit ihnen aus dem Herzen des Sturms retten konnte und dann spurlos verschwand. Und auch Astrid, Deans Freundin, schwebt in Gefahr: Da sie während des Chemieunfalls, der sich kurz nach der Naturkatastrophe ereignete, schwanger war, zeigt die Regierung nun ein beunruhigendes Interesse an ihr. Astrid fürchtet um ihr Kind und flieht aus dem Flüchtlingslager, begleitet von Dean. Doch sie ahnen nicht, was sie draußen erwartet ... Schreibstil Der Schreibstil von Emmy Laybourne war wieder flüssig und angenehm zu lesen. Man kann der Geschichte einfach wunderbar folgen, ohne einen Satz zweimal lesen zu müssen. Dieser Teil ist nicht mehr aus der Sicht von Dean und Alex geschrieben, sondern von Dean und Josie. Mir gefällt es sehr gut, wie die Autorin die Perspektiven wechselt und über alle drei Bücher hinweg aus Sichten von verschiedenen Charakteren schreibt. Sie gibt dem Leser die Möglichkeit mehrere Charaktere sehr gut kennen zu lernen und zeigt zugleich, wie vielfältig sie selbst ist. Charaktere In diesem Buch geht es hauptsächlich um Josie, Dean, Astrid, Niko und Jake - die Kinder spielen hier also keine große Rolle mehr. Endlich lernen wir Josie (mein liebster Charakter aus der gesamten Trilogie) noch besser kennen. Ich fand es wahnsinnig aufregend die Geschichte aus ihrer Sicht zu verfolgen. Sie macht eine erstaunliche Entwicklung durch. Jeder Charakter hat hier mit Problemen zu kämpfen, die sie bewältigen müssen. Es ist also sehr vielseitig und sorgt für eine extra Portion Spannung. Wobei ich Dean's Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte (was aber eher an seinem jungen Alter liegt und ich bereits ein paar Jahre mehr auf dem Buckel habe :-)). Idee und Umsetzung Im dritten und letzten Band der Trilogie bewegt sich die Geschichte in eine etwas andere Richtung. Die Gefahr der riesigen Giftwolke steht nicht mehr im Vordergrund und andere Probleme und Gefahren tun sich auf. Es war wieder vom Anfang bis zum Ende super spannend! Positiv fand ich auch, dass wir den Weg nun ausschließlich mit den Jugendlichen gehen und die Kinder keine große Rolle mehr spielen. Hätten die Kinder auch in diesem Band wieder eine große Rolle gespielt, wäre ich wohl langsam sehr genervt gewesen. Dem war nicht so, also war ich auch nicht genervt - im Gegenteil! Ich war positiv überrascht. Abgesehen von der riesigen Spannung war das Buch ebenso gefühlvoll geschrieben. Es hat sehr großen Spaß gemacht den dritten Band zu lesen. Ich habe nur einen kleinen weiteren Punkt zu beanstanden. Es gab zwei bis drei kuriose Zufälle, die die Geschichte nicht ganz so glaubhaft gemacht haben. Am Ende wirkte es dennoch sehr stimmig. Apropos: Das Ende hätte meiner Meinung nach einfach nicht besser sein können! Fazit Ich kann die gesamte Trilogie sehr empfehlen! Sehr spannend, sehr realistisch, tolle Charaktere, sehr gefühlvoll, toller Schreibstil - Wahnsinn! Die Reihe hat sich mit jedem Band ein wenig gesteigert und demnach hat sich die Autorin mit diesem Buch ihre 5 Sterne verdient!

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Monument 14: Die Rettung - Emmy Laybourne *Warnung: Enthält Spoiler zu den vorherigen Teilen!* zum Inhalt: Dean, Astrid und fast alle anderen haben es geschafft, sie sind rechtzeitig entkommen und nun in einem Flüchtlingslager in Kanada in Sicherheit. Einzig Brayden und Josie haben es nicht geschafft. Doch dann gibt es Hinweise, dass Josie vielleicht doch noch lebt und in einem gefährlichen Lager für "Nuller" eingesperrt ist. Niko ist fest entschlossen Josie dort raus zu holen und auch Astrid möchte das Lager so schnell wie möglich verlassen, denn es gibt Gerüchte, dass schwangere Frauen entführt werden um an ihnen Experimente durchzuführen... meine Meinung: Wie schon die vorherigen beiden Teile beginnt auch der abschliessende Band der "Monument 14"-Trilogie direkt super spannend. Es dauert nicht lange bis sich die Figuren schon wieder mitten in gefährlichen Situationen wiederfinden, man ständig mit ihnen am mitfiebern ist und man sich absolut nicht sicher ist, wie alle aus diesen Situationen heil herauskommen sollen. Die Geschichte hat sich auch wieder sehr flüssig lesen lassen, dennoch hat es dieses Mal viel länger gedauert das Buch zu beenden, als bei den beiden ersten Teilen. Ein wichtiger Grund dafür ist wohl, dass ich das Gefühl hatte, dass nach dem Anfang lange nicht mehr viel wirklich Wichtiges passiert. Die Geschichte ist zwar durchgehend ziemlich actionreich, doch gewisse Handlungsstränge tragen nicht gerade viel dazu bei, dass die Handlung vorankommt. Teilweise wurden diese Handlungsstränge am Ende auch einfach fallen gelassen und so sind sie mir im Nachhinein noch überflüssiger vorgekommen. Was mir jedoch wirklich gut gefallen hat, waren die beiden Sichtweisen. Ich mochte Josies Sichtweise vermutlich sogar noch mehr als diejenige von Dean. Josie mochte ich auch von allen Charakteren am liebsten, ihr Charakter ist super interessant und vielschichtig. Sie ist keinesfalls perfekt und kann teilweise sogar ziemlich angsteinflössend sein, doch bei der schrecklichen Situation in der sie sich befindet, fand ich es doch bewundernswert, wie sie immer noch die Kraft gefunden hat zu kämpfen. Ausserdem fand ich auch Mario Scietto ein echt toller und super sympathischer Charakter, er und Josie waren echt ein spezielles Team. Etwas, was mir schon an den vorherigen Teilen nicht besonders gut gefallen hat, war die Liebesgeschichte zwischen Dean und Astrid und leider nimmt diese auch in diesem Teil eine immer grössere Rolle ein. Ich finde die beiden passen als Paar einfach absolut nicht zusammen und die ständigen Streitereien zwischen Dean und Jake waren mir dieses Mal einfach wirklich zu viel. Auch Nikos unglaubliche Verliebtheit in Josie konnte ich nicht wirklich nachvollziehen und gewisse Momente waren mir auch einfach ein bisschen zu kitschig. Auf der anderen Seite hatte ich aber das Gefühl, die Bücher sind mit jedem Teil brutaler geworden und in diesem Teil war es wirklich teilweise richtig eklig, was meiner Meinung nach nicht wirklich nötig gewesen wäre. Stattdessen hätte ich es interessanter gefunden etwas mehr darüber zu erfahren, wie die Welt nach dieser Katastrophe eigentlich so aussieht. Man erfährt zwar schon einiges Neues, aber ein wirkliches Bild konnte ich mir trotzdem nicht machen. Mein grösster Kritikpunkt ist jedoch das Ende, welches für meinen Geschmack einfach plötzlich viel zu schnell ging. Alle Konflikte lösen sich so ziemlich auf einen Schlag, durch einen riesigen Zufall, was für mich einfach nicht besonders gut durchdacht oder glaubwürdig wirkte. Ausserdem fällt das Ende etwas in die Kategorie zu gut um wahr zu sein. Was ich weiter schade fand war, dass viele der jüngeren Kinder in diesem Teil kaum vorkommen. Mir sind die Charaktere in den ersten zwei Teilen ans Herz gewachsen und die "Monument 14" sind zu sechst einfach nicht dasselbe. Fazit: Auch der letzte Teil der "Monument 14"-Trilogie war wieder super spannend und ich habe ständig mit den Charakteren mitgefiebert. Leider hatte dieser Teil aber auch einige Schwächen und besonders die Beziehung von Dean und Astrid und das Ende konnten mich leider gar nicht überzeugen.

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Wenn ich die ersten beiden Bände einer Trilogie verschlungen und heiß und innig geliebt habe, schlage ich den dritten Band immer mit einem mulmigen Gefühl auf. Denn die Erwartungen sind zu diesem Zeitpunkt natürlich unheimlich hoch und schwer zu erfüllen! (Als Autor muss es die Hölle sein, mit diesem Erwartungsdruck das Finale zu schreiben, oder...?) Die ersten beiden Bände von "Monument 14" haben mich von der ersten Seite an gepackt und dann ohne Einschränkungen begeistert. Die Story, die Charaktere, der Schreibstil... Alles super! Die Serie hat es schnell geschafft auf meine persönliche Top Ten der Katastrophen-/Endzeitromane. Und was soll ich sagen... *Trommelwirbel* Band 3 hat alle meine Erwartungen erfüllt, und die waren himmelhoch. Ich LIEBE dieses Buch. In diesem Band ist die Katastrophe eigentlich schon vorbei. Eigentlich. Denn die Regierung verschweigt einfach mal, dass die Beseitigung des Giftgases nicht ganz so gut geklappt hat, wie bisher angekommen... Außerdem finden sich die bedauernswerten Menschen mit Blutgruppe 0 in Lagern wieder, in denen Gewalt, Schikane, Hunger und Krankheit an der Tagesordnung sind. Es gibt Ärzte und Aufseher, die diesen Menschen wirklich helfen wollen, aber sie haben einfach nicht die nötigen Ressourcen. Und dann gibt es noch diejenigen, die in den Lagern ihre Machtfantasien ausleben oder die "Nuller" als Versuchskaninchen benutzen... Und natürlich sitzen auch in diesem Band die Kids nicht einfach brav im Auffanglager und harren der Dinge, die da kommen werden, sondern stellen sich aktiv und mutig den Gefahren dieser zutiefst verwundeten Welt. Die Geschichte schafft es noch einmal, eine enorme Spannung aufzubauen, und das mit originellen Wendungen und viel Gespür für die Charaktere, die wir in den ersten beiden Bänden schon ins Herz geschlossen haben. Es ist unglaublich, wie tapfer und selbstlos und wunderbar dieses Kinder und Jugendlichen sein können! Dean, der sich rührend um die schwangere Astrid kümmert, hat mich wieder sehr für sich eingenommen, aber es waren besonders die Szenen rund um Josie, die in einem Nuller-Lager jeden Tag um ihr Leben kämpft, die mich gepackt und begeistert haben. Die Liebesgeschichten haben mich sehr berührt, denn diese Jugendlichen haben die Hölle überlebt und ich fand es wunderschön und emotional, wie sie trotz allem etwas Glück finden - und dabei oft selbstlos über sich hinauswachsen. Den Schreibstil fand ich wieder großartig und wunderbar zu lesen. Es ist einfach beeindruckend, wie gut die Autorin jeden Charakter als Individuum herausarbeitet! Das Ende ist in meinen Augen perfekt. Es geht nicht für jeden alles gut aus - das hätte ich auch unrealistisch gefunden -, aber es ist ein hoffnungsvolles Ende, nach dem ich das Buch zufrieden zugeschlagen habe. Fazit: Das spannende, emotionale Finale einer großartigen Trilogie. Meine Erwartungen wurden alle erfüllt oder sogar übertroffen, die Charaktere haben mich wieder sehr bewegt und der tolle Schreibstil leitet den Leser zu einem überzeugenden, stimmigen Ende.

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Klappentext/Inhalt: Wenn du denkst, du bist in Sicherheit, fängt der Kampf erst an Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, finden sich Dean und sein kleiner Bruder Alex in einer Welt wieder, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen gelingt es ihnen, sich in ein Flüchtlingslager in Kanada zu retten. Doch Zeit zum Atemholen bleibt ihnen nicht: Noch immer ist Josies Schicksal ungewiss, die sich mit ihnen aus dem Herzen des Sturms retten konnte und dann spurlos verschwand. Und auch Astrid, Deans Freundin, schwebt in Gefahr: Da sie während des Chemieunfalls, der sich kurz nach der Naturkatastrophe ereignete, schwanger war, zeigt die Regierung nun ein beunruhigendes Interesse an ihr. Astrid fürchtet um ihr Kind und flieht aus dem Flüchtlingslager, begleitet von Dean. Doch sie ahnen nicht, was sie draußen erwartet ... Meine Meinung: Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar. Hiermit wolle ich mich beim Verlag nochmals bedanken. Der zweite Band war wirklich toll und ich habe mich so auf den dritten Band gefreut. Ich hatte mich auf einen tollen Abschluss gefasst gemacht aber leider wurde ich etwas enttäuscht. Dean und seinen Freunde sind endlich in Sicherheit. Dean ist seit dem ein anderer Mensch. Die ganze Sache hat ihn sehr verändert. Er ist auch endlich mit seiner großen Liebe zusammen und vor allem: Sie ist schwanger. Er möchte sie vor allem in Sicherheit wissen aber dann bekommen sie mit, dass an schwangere Frauen Experimente durchgeführt werden soll. Ihnen ist klar, dass sie fliehen müssen. Dann erreicht ihnen auch noch die Nachricht, dass Josie lebt. Zum Einem müssen sie Astrid in Sicherheit bringen und zum Anderem müssen sie Josie retten. Josie ist ein Nuller. Deshalb hat sie ihre Freunde verlassen. Sie ist jetzt in einem Camp in denen die Meisten auch Nuller sind. In diesem Camp geht es sehr schrecklich zu aber sie muss dieses Leben nun mal jetzt leben. Sie möchte gerne zu ihren Freunden zurück aber sie weiß nicht, ob sie sich unter Kontrolle haben wird usw. Wird man sie retten?? Das müsst ihr selber herausfinden. Dean hat mir in diesem Buch auch wieder gut gefallen. Er ist nicht mehr so schüchtern wie in Band eins. Er ist zwar oft sehr aufbrausend und eifersüchtig auf Jake aber er versucht dies zu bändigen. Außerdem will er alles für seinen Bruder, Astrid und das Kind tun. Er sehr liebevoll und fürsorglich. Josie konnte mich in diesem Band nicht so begeistern. Sie macht viel durch und es wirklich nicht einfach in diesem Camp aber ich verstehe nicht warum sie da überhaupt hin ist. Sie hätte auch woanders leben können. Außerdem verhält sie sich manchmal wirklich komisch. Der zweite Band hat wirklich toll geendet und ich war ganz gespannt was noch passieren wird. Die Geschichte rund um Dean und Astrid fand ich wirklich ganz gut. Es ist krass was die Menschen nach so einer Katastrophe alles machen. Sie versuchen sich nur zu schützen und deshalb müssen sie eben fliehen. Auf ihrer Reise passieren einige Dinge und es war wirklich spannend. Die Geschichte rund um Josie konnte mich leider überhaupt nicht mitreißen und begeistern. Ja sie hat viel durchgemacht aber dieses Camp ist wirklich krass. Was dort alles so vor sich geht und was die Wachen von den wollen ist einfach nicht schön. Dafür das es ein Jugendbuch ist, fand ich die Kapitel einfach zu krass. Das Ende war dann wirklich schön und so etwas hat man sich auch gewünscht. Fazit: Leider konnte mich der dritte Band nicht so mitreißen wie die beiden Bände davor. Es sind Dinge vorgekommen, die ich für ein Jugendbuch wirklich zu krass fand. Man hätte das alles auch in einer schwächeren Form schreiben können. Dann hätte es mich wahrscheinlich auch mehr begeistern können. Das Ende ist wirklich toll und ich bin damit auch absolut zufrieden. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 3/5 Schreibstil: 4/5 Gesamtpaket: 3/5 3 von 5 Sterne

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Meine Meinung: Nachdem der zweite Teil der Trilogie schon relativ abgeschlossen geendet hat, habe ich mich gefragt, was im dritten Teil, wohl noch auf mich zu kommt und das war eine ganze Menge. Der dritte Teil der Trilogie knüpft direkt an den zweiten Teil an. Da es keine Wiederholung aus dem zweiten Teil gibt, sollte man diesen noch recht gut im Kopf haben. Das Buch wird aus zwei Sichten geschrieben und zwar von Dean und von Josie. Dadurch erfährt man wieder sehr viel über die Charaktere, vor allem über Josie. Denn über sie hat man in den vorherigen Teilen sehr wenig erfahren. Nun lernt der Leser sie besser kennen und erfährt eine ganze Menge über sie. Auch über Dean erfährt man mehr. Man lernt seine Ängste, seine Hoffnungen und generell seine Gedanken sehr gut kennen und kann diese gut nachvollziehen. Immer als ich ein Kapitel zu Ende gelesen habe, habe ich verflucht, dass es schon vorbei ist, weil ich mehr über den anderen erfahren wollte. Aber sobald ich das nächste Kapitel gelesen habe, war ich wieder total gefangen, da war es egal, um wen es geht. Das Buch ist wieder super spannend und es gibt eine ganze Menge Wendungen und Action. Die Autorin schafft es einfach, den Leser vollständig in seinen Bann zu locken. Gerade das Ende hat mir wirklich gut gefallen. Es ist rund und ich konnte damit sehr gut lesen. Fazit: "Monument 14 - Die Rettung" hat mir wieder richtig gut gefallen. Es ist ein tolles Ende für eine grandiose Trilogie. Ich bin absolut begeistert von der Reihe und kann sie jeden Dystopie Fan nur wärmstens ans Herz legen!

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Für die 14 überlebenden Kindern und Jugendlichen aus Monument geht das Abenteuer endlich dem Ende. Nachdem sie im letzten Band bereits endlich ein sicheres Lager in Kanada erreichen und dort einige Eltern treffen konnten, machen sich einige der Jugendlichen jetzt aber wieder auf den Weg um zum einen Josie zu retten, die in einem Gefangenenlager fest sitzt, in dem es grausam zugeht und um zum anderen Astrid davor zu bewahren, dass die Regierung mit ihr und ihrem ungeborenen Baby Experimente machen. Wieder geht es auf ein Abenteuer mit ungewissen Ausgang … Schon nach dem letzten Band der Monument-Reihe habe ich mich gefragt, was da jetzt wohl noch kommen würde, denn die meisten der Kids waren ja nun endlich in Sicherheit. Und da es sich hier um Kinder und Jugendliche handelt, konnte ich mir nicht so recht vorstellen, dass sie noch einmal in die ‘Wildnis’ gehen würden, aber genau das haben sie getan. Niko wollte sich unbedingt aufmachen um Josie zu retten und Dean und Jake haben sich mit Astrid angeschlossen um sie vor den Experimenten zu bewahren. Zusammen wollen sie dann zur Farm von Nicos Onkel, obwohl immer noch gar nicht klar ist, ob die Farm überhaupt noch existiert und Nicos Onkel noch lebt. Ein Himmelfahrtskommando also. Wie es aber schon in den ersten beiden Bänden der Fall war, meistern die Teenager auch hier wieder jede Situation mehr oder weniger zufriedenstellend. Das ist eigentlich ziemlich unrealistisch, anderseits ist das gesamte Szenario so realistisch, dass diese Handlungen irgendwie perfekt ins Setting passen. Die Geschichte wird dieses Mal abwechselnd aus der Sicht von Dean und Josie erzählt, so dass wir die Geschichte abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven mitverfolgen können. Beide Figuren kennen wir ja schon gut aus den ersten Bänden und auch in diesem dritten Teil sind mir diese beiden und auch die meisten anderen Figuren wieder sehr ans Herz gewachsen, obwohl ich zumindest Astrid des Öfteren doch gerne mal einen Vogel gezeigt hätte. In dieser Extremsituation in der sich alle Protagonisten jedoch befinden, passt das Verhalten schon. Mittlerweile werden auch alle Figuren facettenreich dargestellt und nicht nur grob umrissen und mit Merkmalen versehen, wie es noch im ersten und teils auch noch im zweiten Band der Fall war. Hier fand also auf jeden Fall wieder eine Entwicklung statt, die mir sehr zugesagt hat. Mit diesem Ende kann ich jetzt wirklich gut leben. Gut, es ist irgendwie trotzdem noch unrealistisch, aber insgesamt passte einfach alles gut zusammen. Die Geschichte hat insgesamt sehr harmoniert und sich weiter entwickelt. Es war einfach schön diese Geschichte zu verfolgen! Fazit Von mir gibt es für dieses ‘runde’ und gelungene Ende für die Monument 14 gute vier Sterne! Es hat mich bestens unterhalten und die Geschichte hat sich wunderbar entwickelt. So kann ich damit gut abschließen! Im Anhang des Buches befindet sich als Bonus übrigens noch die Kurzgeschichte “Monument 14 – Jakes Geheimnis”, was ich als Bonus wirklich nett finde.

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Wie bitteschön, schreibt man eine Rezension über ein Buch das einen total geflasht hat, ohne auch nur ein Fünkchen des Inhalts zu verraten ? Ehrlich ? Ich habe keine Ahnung. Trotzdem muss ich es irgendwie versuchen, denn ich möchte niemandem, der die Reihe, oder zumindest Teile dieser Reihe, noch nicht kennt, auf keinen Fall etwas vorweg nehmen. Da sich ein Blick auf den Inhalt allerdings nicht ganz vermeiden lässt, hier also eine SPOILERWARNUNG ! Wer nicht möchte, das er auch nur den Hauch eines Spoilers aufschnappt, sollte an dieser Stelle nicht weiterlesen und auch den Klappentext tunlichst vermeiden. Meinung: Emmy Laybourne hat es auch mit ihrem finalen Band um die Monument 14 wieder einmal geschafft, mich von Anfang bis Ende mitzureißen und mich mit den Kids mitfühlen zu lassen. Dachte man anfangs noch, vorallem nach dem doch recht positiven Ausgang des letzten Bandes, das es jetzt für die Teenager endlich bergauf geht, wird man schnell eines Besseren belehrt, denn auch in "Die Rettung" müssen sie noch eine ganze Menge unschöner Hürden überwinden. So macht zum Beispiel einen Großteil des Buches die Geschichte von Josie aus, die, von der Gruppe getrennt, in einem Auffanglager für Leute mit Blutgruppe Null aufgenommen wurde. Was zunächst wie eine Rettung erschien, entpuppt sich ziemlich schnell als blanker Horror, denn die Zustände im Lager sind katastrophal. Die Menschen werden eingesperrt, hungern und verwahrlosen und wer nicht spurt wird von Aufseher Venger drangsaliert . Josie und Venger geraten immer wieder aneinander, besonders auch deshalb, da Josie, wie all jene mit Blutgruppe 0 immer wieder unter Anfällen von extremer Aggression und Gewalt leidet. Durch ein Zeitungsfoto entdecken die restlichen Kids, die Zuflucht in einem Lager in Kanada fanden, das Josie noch lebt und unter desolaten Umständen in diesem Lager festhängt. Niko, für den Josie die Welt bedeutet, ist fest entschlossen sie da rauszuholen, und wenn es das Letzte ist was er tut. Auch Dean und Astrid schließen sich seiner Rettungsaktion an, denn die beiden müssen das Lager in Quilchena dringend verlassen, da die Army ein besonderes Interesse an Schwangeren zeigt, die der Gaswolke für längere Zeit ausgesetzt waren. Erneut muss sich die Gruppe also trennen und erneut beginnt eine Reise ins Ungewisse. Der Schreibstil ist, wie schon bei den Vorgängern, irrsinnig eindringlich und sehr anschaulich. Erzählt werden die Geschehnisse diesmal aus abwechselnder Sicht von Dean und Josie. Diese wechselnde Perspektive ist bereits aus dem zweiten Band bekannt, in dem Dean und sein Bruder Alex erzählen. Die Handlung ist unglaublich dicht, wahnsinnig spannend und teilweise so erschütternd, das man gerne mal die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchte. Aus den einstmals naiven und beinahe hilflosen Teens sind in binnen 36 Tagen Erwachsene geworden. Sie sind stark, weil sie zusammenhalten, egal was kommt, und weil sie niemals aufgeben, trotz all der schrecklichen Dinge die sie erfahren und erlebt haben. Man fühlt sich mit ihnen verbunden und hat hin und wieder das Bedürfnis sie einfach mal kurz in den Arm nehmen zu wollen. Was mich nach wie vor an dieser Trilogie fasziniert ist, das sich Emmy Laybourne hier keinen großartigen Szenarien oder Schauplätzen bedient, sie braucht keinen übermäßigen Firlefanz, keine Fantasy und schon gar keine Zombies um ihre Geschichte zum Erfolg zu führen. Sie zeigt in "Monument 14" lediglich auf, was unter Umständen jeden Tag auf der Welt irgendwo passieren könnte, denn mal ehrlich, keiner von uns weiß doch was in den Laboratorien weltweit so alles getestet wird. Ein Chemieunfall, der dazu führt das irgendwo ein gefährliches Gas austritt, das unser Blut verändert, ist also nicht wirklich abwegig. Dieser Gedanke ist es auch, der mich beim Lesen dieser Reihe stets begleitet hat und dafür sorgte, das ich die Geschichte der 14 Kids und Teens als sehr realitätsnah und somit auch als erschreckend wahrgenommen habe. Das Ende hält noch einmal die ein oder andere Überraschung parat und ist ziemlich rund, wenngleich ich auch sagen muss, das mir manch eine Wendung in Anbetracht des Elends das die Kids haben erleben müssen, schon beinahe ein bisschen zu leicht daherkam. Zum Abschluß noch ein Hinweis in Bezug auf die Alterempfehlung: Aufgrund einiger brutaler Szenen, muss ich gestehen, das ich eine Altersempfehlung ab 14 Jahren für diesen finalen Band als etwas zu lasch empfinde. Hier geht es stellenweise ganz schön zur Sache und ich weiß wirklich nicht ob das für jeden Teenager leicht wegzustecken ist. Fazit: Mit ihrer Trilogie erobert sich Emmy Laybourne die Spitze meiner Top Ten des Jahres 2014 und schafft die für mich wohl bisher allerbeste, realistischste Dystopie im Bereich Jugendbuch.

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