Leserstimmen zu
Das breifrei!-Kochbuch

Loretta Stern, Anja Constance Gaca

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Im breifrei Kochbuch wird auf den ersten 40 Seiten kurz und knapp erklärt, was breifrei bedeutet, was man beachten muss und was man Babys lieber nicht anbieten sollte. Es gibt Tipps und Tricks zur breifreien Küche, Informationen zur Haltbarkeit und zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln und zur Küchenhygiene. Außerdem ist ein Saisonkalender enthalten, so dass man auf einen Blick sehen kann, welche Lebensmittel in welchen Monaten besonders frisch zu bekommen sind. Es wird außerdem noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man nicht glauben soll, man dürfte keinen Brei anbieten, nur weil man sich für diesen Weg der Beikosteinführung entscheidet. Milchreis und Grießbrei sind z.B. Mahlzeiten, die einfach breiig sind und auf dem Familientisch landen. Alles kann, nichts muss. Diese Devise finde ich klasse und genauso unvoreingenommen sollte man an das Thema herangehen. Das Kochbuch enthält folgende Rezeptkapitel: Frühstücksideen Snacks und Fingerfood Saucen, Dips und Aufstriche Teige und Teigwaren Trinksuppen Warme Hauptmahlzeiten Beilagen Würzpasten & Chutneys für die Großen Salate & kleine Gerichte Wochenendküche Süße Experimente So kommt man auf 80 Rezepte für die ganze Familie, die Baby tauglich sind, aber auch den Großen schmecken. Die Autoren des Buches sind Loretta Stern und Anja Constance Gaca. Loretta Stern „kenne“ ich noch aus meiner Jugend. Sie war Sängerin der Band Sqeezer und Moderatorin von Bravo TV in den 90er Jahren ;-) Sie ist Mutter einer Tochter und ist den Breifrei Weg gegangen. Von ihr findet der Leser im Buch „Mutti-Notizen“. Das sind kurze Anmerkungen, wie z.B. was mache ich unterwegs und welches Trinkgefäß hat sie angeboten. Anja Constance Gaca ist Hebamme, Still- und Laktationsberaterin und sie führt den Blog „Von guten Eltern“. Auch von ihr findet der Leser Notizen zum entspannten Familienessen. Meine Meinung: Natürlich benötigt man kein Kochbuch um sein Kind breifrei ans Essen zu gewöhnen. Eigentlich klingt das im ersten Moment sogar etwas widersprüchlich, schließlich will man ja gerade nicht „extra“ kochen. Aber genau das geht mit den Rezepten aus dem Buch super. Denn es enthält viele Gerichte, die sowohl den Eltern als auch dem Baby schmecken ohne dass man zwei Mal Essen kochen muss. Die Gerichte sind nicht sehr ausgefallen und für Rührei, benötigt selbst der größte Kochmuffel kein Rezept, aber es bietet viele kindgerechte Menüs, die als Idee und Anregung sowohl die kleinen Essanfänger als auch für die restliche Familie geeignet sind. So gibt es neben Rührei also auch Gnocchi, Pizza, Kürbisquiche, Grünkernbratlinge und Weizen-Hirse-Schnitten. Die Gerichte enthalten sowohl Fisch als auch Fleisch aber auch eine ganze Menge (nämlich 64) vegetarische Ideen, was ich total klasse finde. Fazit: 80 schnelle, preiswerte und kindgerechte Gerichte. Nicht immer ganz neu aber auf jeden Fall familientauglich. Das Buch gibt Ideen und Anregungen sich zu trauen den Beikoststart spielerisch, einfach und locker anzugehen und die Babys einfach mal probieren zu lassen was Mama, Papa und die Geschwister auch essen.

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