Leserstimmen zu
Ein wunderbares Jahr

Laura Dave

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Darum geht's: Georgia Ford ist eine erfolgreiche Anwältin in LA und steht kurz vor ihrer Hochzeit, als sie bei der Anprobe ihres Brautkleides kurz aus dem Schaufenster auf die Straße blickt. Dabei macht sie eine Entdeckung, die ihre heile Welt einstürzen lässt. Kurzerhand setzt sie sich noch im Brautkleid in ihr Auto und fährt die neun Stunden nach Hause zum Weingut ihrer Eltern ins Hinterland von Kalifornien. Doch dort erwarten sie weitere böse Überraschungen.... Meine Meinung: Die Leseprobe zu diesem Roman, der sich hier etwas fälschlich als Sommerroman verkauft, hat mir sehr gut gefallen. Man erlebt die überstürzte Fahrt der Protagonistin im Brautkleid in ihren neun Stunden entfernten Heimatort Sebastopol im nördlichen Kalifornien. Die ersten Seiten erwecken einfach den Wunsch nach mehr.... Doch als Georgia in den Schoß der Familie zurückkehrt, ist dort alles anders, als sie das letzte Mal Sebastopol verlassen hat. Ihre Eltern haben sich getrennt, ein fremder Mann kommt aus Mutters Schlafzimmer, beide Brüder stecken in der Krise und der Höhepunkt ist für sie, dass ihr Vater das Weingut verkauft hat und bereits die letzte Ernte eingeholt wird. Der Leser wird in ein einziges Durcheinander von Gefühlen geworfen, denn alle Personen in der Familie Ford sind problembehaftet. So steht Georgia nicht nur mit ihrer Frage "Hochzeit oder nicht?" da, sondern mit mehr Belastungen als zuvor. Für sie bedeutet das Weingut Heimat. So zieht es ihr einfach den Boden unter den Füßen weg, als sie hört, dass sie diesen Flecken Erde verlieren wird und noch dazu an die Konkurrenz. Denn ihr Vater widmete sich dem biodynamischen Weinanbau, während der potentielle Käufer Massenwein produziert. Charaktere und Schreibstil: Die Charaktere werden sehr bildhaft beschrieben, die auch teilweise in die Tiefe gehen. Allerdings stehen hier die Probleme des Einzelnen im Vordergrund. Schwierigkeiten hatte ich mit Georgias Mutter, die ich zwar betreffend ihrem Ausbruch aus ihrem jetzigen Leben verstehen konnte, jedoch nicht ihre eher egoistischen Züge. Auch ihre letztendliche Entscheidung am Ende des Romans war mit zu unglaubwürdig. Auch bei Georgia konnte ich ihre Gleichgültigkeit gegenüber den Hochzeitsvorbereitungen nicht verstehen. Alle zerbrechen sich den Kopf darüber, nur die Braut nicht. Aus Ben wurde selbst ich nicht schlau. Er ist, wie viele Männer, sehr entscheidungsarm und wartet einfach ab... Positiv ist mir hingegen Georgias Vater in Erinnerung geblieben, der als Einziger weiß, was er tut und auch dazu steht. Georgia's Brüder, Finn und Bobby, beneiden den jeweils anderen um sein Leben. Finn mochte ich gerne, auch wenn er hier als Schwerenöter beschrieben wird, der jedoch seiner einzigen großen Liebe nachtrauert. Mit all den verzwickten Problemen der einzelnen Familienmitglieder kommt hier nie Langeweile auf und der Roman lässt sich sehr schnell lesen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und temporeich. Die Autorin versteht zu schreiben. Auch erfährt der Leser einiges über den biodynamischen Weinbau und über die richtige Zeit zur Weinlese. Manche Ereignisse waren allerdings auch vorhersehbar und das "gewisse Etwas" fehlte mir. Trotz einiger Kritiken meinerseits hat mich der Roman unterhalten und ließ sich wunderbar lesen. Richtig "abgeholt" hat er mich allerdings nicht. Obwohl die Geschichte nicht im Sommer spielt, ist es eine perfekte Sommerlektüre! Cover: Das deutsche Cover um VIELES schöner, als das Originalcover und ist ein echter Hingucker. Allerdings bin ich hier auch schon bei meinem großen Kritkpunkt! Das deutsche Titelbild geht völlig am Inhalt vorbei! Pfirsiche? Warum? Hier geht es um Weinbau!!! Man hätte doch genauso ein wunderschönes Cover mit Weintrauben gestalten können. Außerdem spielt die Geschichte nicht im Sommer. Der deutsche Titel ist ebenso irreführend. Die Zeitspanne der Geschichte behandelt wenige Tage, jedoch nie die von einem Jahr. Der Originialtitel "800 Grapes" nimmt Bezug zum Thema. Diese 800 Trauben sind der Inhalt einer Weinflasche der Familie Ford. Fazit: Eine nette Sommerlektüre, die sich den Themen Familie, Heimat und dem Weinanbau widmet. Obwohl es an Spannung nicht fehlte und mich der temporeiche Schreibstil überzeugte, tut dies das Gesamtpaket nicht ganz. Ich schwanke zwischen 3 1/2 und 4 Sternen und entscheide mich für letztendlich für knappe 4 Sterne....

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Ich möchte mich erstmal dafür entsculdigen, dass die Rezension so spät kommt. Es tut mir sehr leid. Titel: Ein wunderbares Jahr Autorin: Laura Dave Meine Meinung: Mir hat das Buch gut gefallen, da es das Sommer Feeling was ich sowieso schon hatte noch weiter verstärkt hat.Die Atmosphäre ist leicht, obwohl es in dem Buch um wichtige Probleme geht. Die Hauptfigur hätte gerne etwas deutlicher sein können, aber insgesamt waren die Personen nachvollziehbar und gut gestaltet. Ich kam anfangs etwas schwer in das Buch ein, es hat ich allerdings schnell überzeugen können und hat mich schließlich mitgerissen. ein sehr geeignetes Buch für die Sommermonate. Eine genauere Rezension findet man auf meinem YouTube Kanal.

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Klappentext: Giorgia Ford steht kurz davor, den Mann ihrer Träume zu heiraten. Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Bis ihre Welt plötzlich zerbricht – ausgerechnet in dem Moment, in dem sie ihr Brautkleid anprobiert. Kurzentschlossen steigt Giorgia in ihr Auto und fährt an den einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlt: auf das Weingut ihrer Familie im Hinterland Kaliforniens. Doch dort schmieden Giorgias Eltern abwegige Zukunftspläne, die ihren Weinberg bedrohen. Giorgia muss um die heile Welt ihrer Kindheit kämpfen – und entdeckt dabei, dass sich das Glück manchmal dort versteckt, wo man es schon lange nicht mehr gesucht hat ... Aufbau: Der Roman wird fast ausschließlich aus der Sicht von Giorgia erzählt. Zwischendurch gibt es ein paar Passagen, die aus der Sicht von einem der Nebencharaktere geschildert wird. Diese Passagen drehen sich um die Geschichte in der Vergangenheit. Es gibt immer mindestens zwei oder mehr Kapitel, die vom Tag der Brautkleidanprobe chronologisch die weitere Geschichte erzählen und dann gibt es ein Kapitel aus der Vergangenheit. Diese Kapitel aus der Vergangenheit drehen sich dann um die Entstehung und den Aufbau des Weingutes. Das hat mir sehr gut gefallen. Da die Geschichte größtenteils auf einem Weingut spielt. Geht es sehr viel um Wein. Ich konnte alles sehr gut verstehen, obwohl ich mich mit dem Thema nicht sonderlich gut auskenne. Mich hat es auch nicht gestört. Gestaltung: Das Cover sieht sehr sommerlich und schön aus. Leider passt es nicht ganz so gut zu der Story, den es geht es viel um Wein und Weintrauben. Warum man dann Pfirsiche auf's Cover gebracht hat, ist fraglich. Charaktere: Die ganze Familie Ford fand ich wirklich toll. Jeder Charakter hatte etwas besonders und musste mich einfach in die Familie verlieben. Besonders die beiden Brüder von Giorgia haben es mir angetan. Außerdem vermittelt das Buch sehr viele Weisheiten, die vor allem vom Vater von Giorgia gegeben werden. Mein absolutes Highlight im Buch! Das Buch lebt von seinen unterschiedlichen Charaktere, die im Laufe des Buches so eine tolle Entwicklung machen. Einfach total klasse geschildert. Ende: Das Ende. Wie fasse ich das, was ich beim lesen empfunden habe, bloß in die richtigen Worte. Ich fand das Ende toll. Mich hat es umgehauen. Die Entwicklung der Charaktere war grandios. Wirklich mal ein Ende, was mich umgehauen hat. Fazit: Der Aufbau war mal was anderes und mir hat es sehr gut gefallen, dass man auch mal die Hintergrundgeschichte des Weinberges erfahren hat. Die Gestaltung finde ich schön – passt aber leider nicht so gut zum Inhalt des Buches. Die Charaktere sind einfach nur wahnsinnig toll. Die Vielfalt und die Entwicklung einfach nur top. Das Ende hat mich auch sehr ergriffen. Sehr schön. Insgesamt ein sehr tolles Buch. Für alle Leute, die ein sommerliches Buch mit etwas mehr Tiefgang suchen. 5/5 Sterne für "Ein wunderbares Jahr" von Laura Dave.

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Bei der letzten Brautkleidanprobe sieht Georgia Ford ihren Verlobten auf der Straße. Als sie nach ihm ruft, hört sie, wie das kleine Mädchen neben ihm ihn „Daddy“ nennt. Für Georgia bricht eine Welt zusammen, hat er doch nie erwähnt, dass er Vater ist. Völlig aufgelöst packt sie ein paar Sachen zusammen und fährt auf das Weingut ihrer Familie. Sie hofft dort in Ruhe nachdenken zu können und sich über ihre Gefühle für Benjamin klar zu werden. Doch auch auf dem Weingut hat sich einiges verändert und die heile Welt ihrer Kindheit existiert nicht mehr. Georgia beschließt erst das Weingut zu retten und dann über ihre Hochzeit nachzudenken. Langsam wird ihr klar, was sie wirklich vom Leben erwartet. Das Cover finde ich einfach wunderschön. Leider passen die Pfirsiche überhaupt nicht zum Buch. Ein Gleis Wein, Weintrauben oder auch Weinreben wären hier viel passender gewesen. Auch der Titel ist nicht ganz schlüssig, da sich die Geschichte nicht über ein ganzes Jahr streckt, sondern nur über ein paar Wochen. So ganz konnte mich auch der Inhalt nicht überzeugen. Die Geschichte plätschert vor sich hin und hat keine nennenswerten Höhen oder Tiefen. Die Charaktere bleiben ziemlich oberflächlich und eine Beziehung konnte ich zu keinem Aufbauen. Georgias Entscheidungen waren für mich auch nicht immer schlüssig oder nachvollziehbar. Jeden Tag sieht sie das Sonnensegel für Ihre Hochzeit im Garten und auch der Rest der Familie plant die Hochzeit weiter und Georgia sagt nicht einen Ton dazu, obwohl sie an der Hochzeit zweifelt. Und auch ihre Familie frägt nicht wirklich weiter nach, ob denn alles wie geplant verlaufen wird. Laura Dave gibt viel über biodynamischen Weinbau preis. Das fand ich anfangs ganz interessant, da ich keine Wein trinke war es insgesamt jedoch etwas viel und hat mich dann im Lesefluss gestört. Rückblenden bieten einen Einblick in die Geschichte des Weingutes, tragen aber nicht viel zur Story bei. Das Finale kam dann ziemlich plötzlich und überhastet. Hier hätte mehr Spannung aufgebaut werden können. Fazit: Etwas mehr Tiefe und Logik hätten dem Buch gut getan. Das vorhandene Potential wurde leider nicht genutzt. Kann man lesen, muss man aber nicht. 3 von 5 Sternen.

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Wein,Wein,Wein

Von: Aleena

03.07.2015

Fast hätte Giorgia geheiratet, aber nur fast. Ihre Welt zerbricht als sie ihren Zukünftigen mit einer anderen Frau und einem kleinen Mädchen sieht, das ihn Daddy nennt. Kurzentschlossen steigt Giorgia in ihr Auto und fährt zu ihren Eltern auf einen Weinberg nach Kalifonien. Dort hat sie sich immer wohl gefühlt, schon als Kind hat sie das Weingut geliebt und wollte Winzerin werden. Die Zukunftspläne der Eltern haben sich aber geändert und plötzlich muss Giorgia, für ihre heile Welt der Kindheit kämpfen. Wein,Wein,Wein, alles dreht sich um Wein. Wo hat sich das Sommerfeeling, wo ist die versprochene Liebesgeschichte? Warum geht es nur noch um Beziehungskrisen anderer? So viele Leute und alle haben irgendwelche Probleme, die Giorgia zu lösen versucht. Dabei geht einfach ihr Dasein als Protagonistin und Liebesgeschichtenerzählerin flöten. Denn es gibt eigentlich keine, zu mindestens nicht bei ihr oder nur am Rande. Auch konnte ich die Hitze des Sommers nicht spüren und das knistern war nur ein Brand im Haus.Zum schmunzeln kam ich leider auch nicht auf meine Kosten. Ja und dazu kam der Wein oder die Lese des Weins. Mir hat hier eindeutig was gefehlt. Es liest sich auch zäh und kam trotz weniger Seiten nicht zum Punkt. Ja man kann es lesen und es gibt auch den einen oder anderen Satz, der sich sehr schön anhört und nur so von Weisheit strotzt, aber das ganze drum herum hat mich nicht wirklich berührt. Es gibt weit bessere Sommerbücher, die den Namen ehr verdient haben. 3 Sterne, mehr ist leider nicht drin.

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Bei ihrer Brautkleidanprobe entdeckt Giorgia etwas Unfassbares, weshalb sie Hals über Kopf zu ihren Eltern fährt. Doch da erfährt sie noch mehr Unfassbares: Nicht nur, dass sich ihre Eltern getrennt haben, sondern auch noch, dass diese ihr Weingut verkauft haben und nach dieser Weinsaison alles vorbei ist. Nun versucht Giorgia, um ihre Kindheit zu kämpfen und entdeckt dort nicht nur das ein oder andere Familiengeheimnis, sondern erkennt auch, wo sie wirklich hingehört. An sich ist die Geschichte wirklich schön geschrieben. Man bekommt sofort ein Gefühl für Giorgias Verzweiflung, die ihr Verlobter anrichtet und leidet auch mit ihr, als sie bemerkt, dass ihr Familienidyll nicht mehr existiert. Doch für meinen Geschmack wurde leider zu viel über das Weingut und das ganze „Weingeschehen“ erzählt. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Ich gebe zu, dass ich einige Absätze nur überflogen habe, wenn mir alles über Wein erklärt wurde und ich nur das gelesen habe, was Giorgia betraf. Das hingegen war wunderschön erzählt. Der Schreibstil fängt einen ein und man kann gar nicht genug davon bekommen. Auch die Nebenhandlungen, wie das Leben ihrer Eltern, welches auch gesonderte Kapitel beansprucht, oder die Beziehungen ihrer Brüder, nehmen einen schönen Teil der Geschichte ein. Im Großen und Ganzen ist es eine schöne Familiengeschichte auf der Suche nach sich Selbst.

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Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal als E-Book erstanden und sofort gelesen. Innerhalb weniger Tage hatte ich es auch schon fertig. Also vorneweg: ein super Buch, mit einer interessanten und fesselnden Story :) Das Buch handelt von Georgia und ihrer Familie, die einen Weinberg besitzen. Georgia ist vor einigen Jahren von zu Hause weggezogen und kommt nur noch selten zu ihrer Familie zurück. Gemeinsam mit ihrem Verlobten hat sie sich ein neues Leben aufgebaut, sie stehen kurz davor, nach London umzuziehen. Doch dann kommt alles anders. Die Vergangenheit holt die Beiden ein und sie müssen versuchen, mit den Geschehnissen klar zu kommen. Georgia flüchtet direkt zu ihrer Familie, um dort Halt und Trost zu bekommen. Doch als sie ankommt, stellt sie fest, dass sich vieles geändert hat und ihre Unsicherheit bezüglich der bevorstehenden Hochzeit gar nicht das schlimmste Ereignis ist. Mehr möchte ich inhaltlich gar nicht verraten. Ihr sollt ja Lust haben, das Buch selbst zu lesen ;) Georgia hat es mir sehr angetan. Man merkt ihr direkt an, dass sie mit der Situation sehr unglücklich ist und nicht weiß, wie sie sich verhalten soll. Sowohl ihrem Verlobten als auch ihrer Familie gegenüber. Das Weingut der Eltern ist ihr da ein Trost. So kann sie sich dort von ihren Gedanken ablenken und lernt, was es heißt, zu lieben. Von der Autorin habe ich vorher noch kein Buch gelesen. Aber es hat mich wirklich gefesselt. Ihr solltet es auch unbedingt lesen, wenn ihr auf Bücher über Familie, Liebe und ein bisschen Drama steht ;) Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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Inhalt aus dem Klappentext: Giorgia Ford steht kurz davor, den Mann ihrer Träume zu heiraten. Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Bis ihre Welt plötzlich zerbricht – ausgerechnet in dem Moment, in dem sie ihr Brautkleid anprobiert. Kurzentschlossen steigt Giorgia in ihr Auto und fährt an den einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlt: auf das Weingut ihrer Familie im Hinterland Kaliforniens. Doch dort schmieden Giorgias Eltern abwegige Zukunftspläne, die ihren Weinberg bedrohen. Giorgia muss um die heile Welt ihrer Kindheit kämpfen – und entdeckt dabei, dass sich das Glück manchmal dort versteckt, wo man es schon lange nicht mehr gesucht hat ... Meinung: Georgia macht bei ihrer finalen Brautkleidanprobe eine Entdeckung, die ihr gar nicht gefällt und bricht unerwartet nach Hause auf. Natürlich noch im Brautkleid. Dort angekommen muss sie aber feststellen, dass ihr Zuhause nicht mehr dem Idyll gleicht, das sie in Erinnerung hat. Georgia scheint ihren Rückhalt und Zufluchtsort zu verlieren und wird gezwungen, sich mit unschönen Tatsachen in ihrem und dem Leben ihrer Familie auseinander setzen. Aber gleichzeitig lernt sie auch, was ihr persönlich wichtig ist und wo sie ihr Glück findet. Bei diesem Buch fällt es mir schwer nicht zu viel vom Inhalt zu verraten, um den Lesespaß nicht vorweg zu nehmen. Georgia ist eine unheimlich authentische und sympathische Protagonistin, die ich mit jeder Seite mehr ins Herz geschlossen habe. Sie ist unheimlich stur, aber auch sehr loyal und liebevoll. Überhaupt hat Laura Dave hier tolle Charaktere geformt, und konnte mich irgendwie mit seinen Macken, Eigenarten und Wesenszüge einnehmen. Dabei sind alle sehr realistisch, nicht übertrieben böse oder zu nett und man findet sich immer wieder selber in der einen oder anderen Situation oder Wesenszug. Geschrieben ist das Buch hauptsächlich aus der Ich-Perspektive und wir begleiten Georgia durch dieses Buch. Das Buch wird ergänzt durch einige Rückblicks Kapitel, die das Geschehen rund um das Weingut festhalten und in der dritten Person erzählt werden. So werden einem nach und nach die Hintergründe für die Verhaltensweisen der Protagonisten näher gebracht. Der Schreibstil ist sehr einnehmend und flüssig, die kurzen Kapitel sorgen für ein schnelles Vorankommen im Buch und ehe man sich versieht ist man auch schon am Ende angelangt. Laura Dave präsent hier einen so lebensnahen und herzerwärmenden Roman, der das Thema Liebe in all seinen Facetten behandelt und das viele Denkanstöße bietet, z. B. bei Entscheidungsfragen. So überlegt Georgie z. B., was passiert wäre, wenn ihre Eltern sich in manchen Situationen anders entschieden hätten und projiziert diese Überlegungen auf ihr eigenes Leben. Die Rahmengeschichte rund um das Weingut und den Weinanbau hat die Autorin sehr interessant gestaltet, informiert den Leser in einer ausreichenden Menge, wird dabei aber nicht langweilig oder reizt es zu sehr aus. Das hat mir richtig gut gefallen. Das Buch ist kurzweilig, informativ und unterhaltsam. Fazit: Wunderbar ehrlich und menschlich. Ein bezaubernderes Buch, das ans Herz geht, ohne kitschig zu werden und einem wunderschöne Lesestunden bereitet. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. (Mein Blog: vanessasbuecherecke.wordpress.com)

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