Leserstimmen zu
Ein wunderbares Jahr

Laura Dave

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Tolles Buch

Von: Pitti Kö

18.06.2015

-Ein wunderbares Jahr von Laura Dave-- Das Cover: Das Bild strahlt Sommer und süße aus. Die Pfirsiche gehören für mich zum Sommer dazu. Was mich jedoch etwas wundert ist, dass da keine Weintrauben darauf sind. Ansonsten finde ich es schön und schon das Cover hat dazu geführt, dass ich es lesen wollte. Zum Inhalt: Georgia ist eigentlich sehr glücklich, sie hat einen Freund, den sie bald heiratet, einen Job und eine wundervolle Familie. Doch auf einmal bröckelt die Fassade, sie sieht ihren künftigen Mann mit einer Anderen und das Kind nennt ihn "Papa". Sie flieht zu ihren Eltern. Dort ist aber auch nicht mehr alles so, wie es einmal war, ihre Eltern wollen sich trennen, ihre Brüder sind zerstritten und "Dad" will seinen Weinberg und den gesamten Besitz verkaufen. Dabei ist er eine leidenschaftlicher Winzer. Kann sie es abwenden, dass der Weinberg verkauft wird ? Werden sich die Brüder wieder vertragen? Und hat es miit der Frau und dem Kind auf sich? Meine Meinung: Ich fand das Buch sehr spannend und der Schreibstil von Laura Dave ist sehr flüssig. Es ist eine wahnsinnig tolle Familientragödie, direkt aus dem Leben. Die Charaktere sind sehr sympathisch und mit Ecken und Kanten, dass finde ich sehr gut, denn perfekt sein ist langweilig. Ich habe das Buch "verschlungen" und konnte es kaum aus der Hand legen. Das Buch ist Laura Daves Debüt. Das Buch gibt es überall zu kaufen, sowohl als Print, wie auch als Ebook:

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Als erstes hat mich das hübsche, sommerliche Cover von “Ein wunderbares Jahr” angezogen, nachdem ich eine ausführliche Leseprobe von diesem Roman in die Hand bekam. Und nur deswegen begann ich überhaupt die ersten Seiten zu lesen. Auf den zweiten Blick war ich allerdings irritiert warum auf einem Buch über ein Weingut unbedingt Pfirsiche abgebildet sein müssen? Nun ja. Eine weitere Besonderheit hat der Einband außerdem zu bieten. Er ist nämlich nicht beschichtet. Dadurch fasst er sich zwar angenehm an, aber feuchte Hände darf man dabei nicht haben… Ansonsten bietet “Ein wunderbares Jahr” kurzweilige Unterhaltung. Trotz des Titels spielt sich der Hauptteil der Handlung jedoch in nur wenigen Tagen ab, was mich erst einmal überraschte, aber immerhin ein klein wenig Tempo in die ansonsten eher ruhige Geschichte brachte. Denn viel passiert eigentlich nicht in diesem Buch. Das soll nicht heißen, dass man sich langweilt, aber wer große Dramen erwartet, der wird enttäuscht werden. Und trotz der wunderbar lockeren, flockigen Stils erwartet einen auch nicht unbedingt ein heiterer, leichter Sommerroman, denn dafür sind die Familienprobleme doch etwas zu groß. Ich-Erzählerin Georgia flieht, nachdem sie erfahren hat, dass ihr Verlobter ihr etwas Wichtiges verheimlicht hatte (noch im Brautkleid) in ihren Heimatort, um in Ruhe nachzudenken. Dort erwarten sie aber noch größere Schwierigkeiten. Ihre Brüder sind zerstritten, ihre Eltern leben getrennt und das biodynamische Weingut soll auch noch an einen Massenproduzenten verkauft werden! Was ist nur auf einmal los? Es gibt keine “Bösen” in dieser Geschichte, keine Schuldzuweisungen, sondern vielmehr eine ständige Suche nach den Gründen und Lösungswegen. Dabei geht es allerdings oftmals kaum voran, man lernt als Leser aber alle sympathischen Beteiligten besser kennen. Manchmal gleitet die Autorin fast ins Philosophische ab oder wird sehr poetisch, ohne jedoch den lockeren Erzählstil zu vernachlässigen, dennoch war es mir da ab und an etwas zu viel an unkonkreten Hin und Her. Die eigentliche Liebesgeschichte kommt in meinen Augen dann leider zu kurz, ebenso wie die Lösungen am Ende des Buchs. Da hätte ich dann doch gerne mehr gelesen. Fazit: Nette Sommerlektüre rund um zahlreiche Probleme einer Winzerfamilie, der allerdings etwas mehr Pfiff gut getan hätte.

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“Ein wunderbares Jahr” ist der erste Roman der amerikanischen Autorin Laura Dave, welcher auf deutsch erschienen ist. Georgia Ford ist erfolgreiche Anwältin, lebt in Los Angeles und ist auf einem Weingut in Kalifornien aufgewachsen. Eigentlich ist sie zudem glücklich verlobt mit ihrem baldigen Ehemann Ben. Als sie gerade bei der Anprobe ihres Brautkleids ist, macht sie eine Entdeckung, welche sie dazu veranlasst, mit ihrem Brautkleid sofort in ihr Auto zu steigen und die folgenden neun Stunden lang nach Hause zu fahren. Dort folgt dann die nächste böse Überraschung: das Weingut ihrer Familie soll an einen großen Konzern verkauft werden. Damit würde Georgia nicht nur ihr Zuhause, den Rückzugsort für sich und ihre Geschwister, sondern auch die Existenzgrundlage ihrer Familie verlieren. Doch so leicht gibt Georgia nicht auf. Sowohl der Titel als auch das Buchcover klangen schon im Voraus sehr vielversprechend und gerade das farbenfrohe Cover macht sofort Lust auf Sommer. Im Nachhinein stellt sich aber recht schnell heraus, dass der deutsche Titel irgendwie so gar nicht passt. Nicht nur weil der Originaltitel “800 Grapes” lautet, welches auch von der Handlung her Sinn macht – 800 Trauben sind nämlich in einer Flasche Wein der Familie Ford vorhanden. Vielmehr spielt sich die Handlung gar nicht in einem Jahr ab, sondern lediglich in einigen Tagen. So wie der Titel aber trotzdem ganz nett klingt, sieht das Cover zwar auch hübsch aus, wieso jedoch Pfirsiche drauf abgebildet sind und nicht Trauben, ist mir immer noch ein Rätsel. Aber das waren lediglich die Äußerlichkeiten – der Inhalt ist glücklicherweise sehr viel ansprechender und auch deutlich logischer. Anfangs kommt mit all den unschönen Überraschungen, mit denen Georgia nach und nach konfrontiert wird, so einiges zusammen, so dass es auch im weiteren Handlungsverlauf nie langweilig wird. Georgia hat zudem noch zwei Brüder, welche noch ihre eigenen Problemchen mitbringen, genauso wie deren Eltern. Es geht also ziemlich drunter und drüber. Allerdings lockert dies auch die Handlung auf. So auch die wenigen Rückblenden, die uns Lesern ausgewählte Momente im Leben von Georgias Eltern zeigen. So wird beispielsweise beschrieben, wie der Vater die ersten Hektar des zukünftigen Weinguts kauft. Das ist generell ein interessanter Aspekt in der Handlung: man erfährt so einiges über das Führen eines Weinguts, insbesondere die Ernte und Reifen der Trauben, da die Handlung während der Erntezeit spielt. Auch den Prozess der Deklassifizierung fand ich persönlich sehr interessant und finde es klasse, dass die Autorin das Thema so gut recherchiert hat und in die Handlung hat einfließen lassen. Davon mal abgesehen prägen vor allem die Charaktere die Geschichte. Die meisten gehören zwar zur Familie Ford, aber Georgia, ihre Brüder sowie ihre Eltern sind doch jeder einzeln recht unterschiedlich. So hat jeder von ihnen seine eigenen “Macken” und eine völlig selbständige Persönlichkeit. Bei so vielen anstehenden Schwierigkeiten ist es dadurch umso spannender zu lesen, wie jeder von ihnen mit diesen umgeht, da sie eben fast immer alle anders reagieren. Zugleich gibt es aber auch tolle familiäre Momente, in denen sie sich alle einig sind und als ein Ganzes für einander da sind. Gerade die diversen Momente zwischen den Geschwistern haben mir unheimlich gut gefallen. “Ein wunderbares Jahr” beschreibt eine schöne Familiengeschichte, in der verschiedenste Schwierigkeiten mehr oder weniger gelöst werden müssen, da dadurch eine ganze Familie auseinander brechen könnte. Ein Roman, der mir zwar ein paar nette Stunden bescherte und den ich im Grunde gerne gelesen habe. Doch vollkommen überzeugen konnte mich die Geschichte dann doch nicht, da für mich das gewisse Etwas fehlte. Wer sich auf einen kurzweiligen gedanklichen Urlaub ins sonnige Kalifornien auf machen möchte, kann hier gerne zugreifen.

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Georgia Ford fährt von ihrem Wohnort in Südkalifornien nach Sonoma County in Nord-Kalifornien. Und sie nimmt die 9 Stunden lange Fahrt in ihrem Brautkleid auf sich. Doch sie ist nicht etwa vor der Trauung geflohen, sondern sie ist von ihrer letzten Anprobe getürmt. Ihr Mann sollte Ben sein, ein erfolgreicher Architekt. Doch in dem Moment als sie die Anprobe hat sieht sie ihn mit einer anderen Frau und einem Kind die Straßen entlanggehen. Als das Kind ihn auch noch “Daddy!” nennt erhofft sie sich in ihrem sicheren zu Hause eine Welt, die noch in Ordnung ist. Doch kaum zu Hause angekommen erfährt sie, dass auch bei ihren Eltern und ihren Brüdern Bobby und Finn ganz und gar nichts in Ordnung ist und Georgia muss um ihre heile Welt kämpfen. Und das Glück verbirgt sich genau da, wo man nie nachsehen würde…… Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und Georgia erzählt nicht nur aus der Gegenwart, sondern sie springt auch in ihren Erinnerungen immer wieder in die Vergangenheit zurück. Dort erfährt man wie sich ihre Eltern kennenlernten und wie sie Ben traf. Und auch die derzeitigen Ereignisse, nachdem sie weggelaufen ist, werden Schritt für Schritt vorangetrieben. Dennoch bleibt die Autorin bei allem etwas zu distanziert und ich konnte zu Georgia keine richtige Verbindung aufbauen. Die vielen Gleichnisse mit dem Weinanbau haben mir das Ganze zusätzlich etwas erschwert, da viele der Vorgänge zwar erläutert werden im Buch, aber mir persönlich fehlt einfach der Draht zu Wein um nachvollziehen zu können wie man die Weinlese und die Weinproduktion auf das eigene Leben beziehen kann. Hinzu kam, dass einige der Konflikte mir ein wenig zu konstruiert erschienen, weil ganz zufällig jeder gerade eine große Lebenskrise zu meistern hat in der Familie. Die Tatsache, dass gerade nicht eine Beziehung so läuft wie sie soll, war mir etwas zu weit hergeholt. Und auch Georgias Freunde sind ihr keine echte Hilfe und verändern ihre Ratschläge bei Bedarf immer wieder. Der Schreibstil ist leicht lesbar und ich konnte alles gut nachvollziehen, die Atmosphäre war allerdings zu wenig emotional für meinen Geschmack. Georgia ist mir viel zu sachlich dafür, dass gerade ihre ganze Zukunft auf dem Spiel steht. Außerdem wird trotz des Vorfalls immer weiter die Hochzeit vorbereitet und sie sagt auch dagegen nichts, sondern lässt alles so weiterlaufen als gäbe es die Differenzen zwischen ihr und Ben nicht. Fazit: Eine sommerlich leichte Geschichte für zwischendurch, aber ich hatte mir mehr Emotionen erhofft und mir etwas logischere Handlungsweisen der Protagonisten gewünscht.

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Das Titelbild impliziert einen heiteren, sonnigen Roman. Der Inhalt liefert einen problembeladenen Inhalt, der aus vielen Erzählsträngen - jeder mit eigenen Herausforderungen behaftet - besteht. Das "wunderbare Jahre" stellt sich als gut zu lesen und gleichzeitig nicht einfach zu verkraften heraus, denn es kommt auf die Leser viel zu, manchmal zuviel. Die Anwältin Giorgia steht kurz davor, den Mann ihrer Träume zu heiraten. Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Bis ihre Welt plötzlich zerbricht – ausgerechnet in dem Moment, in dem sie ihr Brautkleid anprobiert. Kurzentschlossen steigt Giorgia in ihr Auto und fährt an den einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlt: auf das Weingut ihrer Familie im Hinterland Kaliforniens. Doch auch dort ist nicht alles beim Alten: Ihre Mutter hat einen Liebhaber, ihr jüngerer Bruder betrügt den älteren mit dessen eigener Frau, ihre Eltern verkauften Haus und Weinberg... und irgendwann taucht ihr Verlobter mit seiner Tochter auf von der sie bisher nichts ahnte. Kurz gesagt: der lockerflockig geschriebene Roman zeigt eine Welt auf, die zerbricht. Und Giorgia muss schauen, wo sie jetzt steht und wohin sie will, erkennen, dass die anscheinend heile Welt der Kindheit auch nicht das ist was sie mal war und entdecken, was sie im privaten Leben erreichen möchte. Es ist sehr viel schon im ersten Viertel des Titels zu verkraften, dass ich beim Lesen dachte: "Dieser Roman ist nichts für mich." Das stimmt so allerdings nicht. Es ist nur etwas völlig anderes als durch das Titelbild Erwartete und definitiv kein Roman, den man in kurzen Häppchen verdauen kann - lesen, weglegen, weiterlesen, etc... Man sollte sich Zeit nehmen und mindestens bis zur Hälfte dranbleiben, um die Protagonisten intensiver kennenzulernen.

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Als erstes dachte ich, dass es sich bei diesem Buch um eine leichte Sommerlektüre handelt. Weit gefehlt, stellte ich nach recht kurzer Zeit fest. Wir befinden uns im Bereich gehobener Literatur, es werden viele Worte verwendet, die man in einem normalen Roman nicht zu lesen bekommt. Was mich aber nicht weiter stört, ich finde es ganz angenehm, dass der Kopf auch mal ein bisschen zum Denken angeregt wird. Ich finde den Schreibstil der Autorin wunderbar. Flüssig und realitätsnah wir hier die Problematik einer ganzen Familie beschrieben. Man taucht direkt in die Geschichte ein. Giorgia ist nett, freundlich und sehr hilfsbereit, gerade im Bezug auf ihre Familie, als sie merkt das es zu Hause Probleme gibt, begibt sie sich auf direkten Wege dorthin um zu helfen, obwohl das Weingut ihrer Eltern nicht der Ort ist, an dem sie gerne zu Gast ist, da dort eigentlich ihre Hochzeit mit Ben stattfinden sollte. Als sie dort ankommt, wir ihr das ganze Ausmaß der Katastrophe bewusst. Ihre Eltern haben sich getrennt, in dem Elternhaus wohnt ein fremder Mann und ihre beiden Brüder wollen nichts mehr miteinander zu tun haben. Zudem soll das geliebte Weingut verkauft werden, ganz klar das Giorgia das nicht zulassen will und kämpft mit ihren eigenen Methoden dagegen an. Und als wenn das ALLES noch nicht genügend Probleme wären, findet sie auch noch heraus , das ihr verlobter ein Kind hat. 5 Monate hat er geschwiegen, ganz klar das Georgia da misstrauisch wird und alles infrage stellt. Ich kann also nur nochmals betonen, das hier ist keine leichte Kost, nichts für mal kurz zwischendurch. Die Problematiken der verschiedenen Protagonisten sorgen dafür, dass das Buch durchgehend spannend ist. Aber ich muss auch zugeben, dass es einem schnell alles zu viel werden kann. Deshalb habe ich zwischendrin Pausen eingelegt. Dennoch empfand ich das Buch als eine wundervolle Bereicherung.

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Wie konnte er ihr so etwas antun? Ohne ihren Bräutigam erklären zu lassen, macht sich Georgia aus dem Staub! Und zwar im Brautkleid, da sie gerade mitten in der Anprobe war. Kaum am schönsten Ort ihrer Kindheit angekommen, gibt es die nächste schreckliche Botschaft: Das Weingut ihrer Eltern soll verkauft werden! Das möchte sie unter allen Umständen verhindern, egal zu welchem Preis. Das Cover verspricht Sommer und Sonne, und davon gibt es in diesem Roman tatsächlich eine Menge. Der Klappentext hörte sich nicht nach einem Chicklit Roman an, eher nach einem schönen klassischen Frauenroman. Als Georgia dann aber im Brautkleid davon lief war ich doch kurz am Überlegen wohin mich diese Geschichte führt. Leider gab es noch weitere Verwirrungen. Chicklit Romane haben fast immer naive Protagonistinnen, die überreagieren. Aber eben weil es kein Chicklit ist, war ich hier doch von einigen Verhaltensweisen enttäuscht. Georgia ist eine intelligente, junge Frau, die völlig irrational handelt! Die erste Reaktion mit dem Abhauen kann ich ja noch kurz nach voll ziehen. Doch nach der Auflärung des "Problems" finde ich ihr Handeln total und verständlich und übertrieben. Ihre Eltern möchten ihr Weingut verkaufen! Ok, das trifft einen als Kind vielleicht, wieder im ersten Moment. Doch als erwachsene Frau muss man doch die Meinung Anderer akzeptieren, und diejenigen bei ihrer Entscheidung unterstützen. Es gab noch so einige Situtationen, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. mehr verrate ich aber nicht, um Spoiler zu vermeiden. Ok, bisher war meine Meinung negativ, meine Kritikpunkte haben das Lesevergnügen für mich ein wenig gedämpft. Aber trotz der Kritik ist es ein schöner leichter Roman, den man mal zwischendurch lesen kann. Ich hätte mir einfach eine klarere Linie gewünscht. Entweder lustig und chaotisch, oder aber eine ernst zunehmende Geschichte. Georgia Idee, das Weingut, zu retten, hätte genügend Potenzial geliefert um Leser zu begeistern.

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Wenn man das Cover so sieht und den Titel liest, könnte man meinen, es ist ein lockere Sommerlektüre. Doch schnell erkennt man, das dem nicht so ist. Wirklich jeder der Protagonisten hat Probleme, angefangen natürlich von Georgia und ihrem Verlobten Ben, doch auch ihre Eltern, ihre beiden Brüder, die Schwägerin und der Nachbar, der das Weingut ihrer Eltern kaufen will. Georgia blickt bei ihrer Brautkleid Anprobe aus dem Fenster des Brautsalons und wen sieht sie da? Ihren Verlobten mit einer anderen Frau – und einem Kind. Sie flieht auf das Weingut ihrer Eltern, welches zig Kilometer von ihrem Wohnort entfernt liegt, nur um dort festzustellen, das auch dort irgendwie alles auseinanderbricht. Durch die große Entfernung und die kurz bevorstehende Hochzeit wollte niemand aus ihrer Familie sie mit Problemen belasten und so erfährt Georgia all dies erst bei der Ankunft. Eigentlich wollte sie in den Schoß der Familie kehren um sich trösten und aufbauen zu lassen, doch dazu hat eigentlich keiner Zeit oder Nerven. Es ist wirklich interessant, welche Kämpfe da ausgefochten werden. Bei den Eltern und Brüdern, dem Weingut und das alles so kurz vor der Hochzeit. Georgia steht vor der Frage: Trennung ja oder nein? Dann taucht ihr Verlobter Ben auf, den sie natürlich noch liebt und die Hochzeit rückt immer näher. Zudem wollten sie und Ben nach der Hochzeit auswandern, nach England. Plötzlich steht ihr ganzes Leben in Frage. Georgia jedoch kümmert sich um alles mögliche, ausser sich mit der Frage um ihre Hochzeit zu beschäftigen, denn sie ist scheinbar der Teil der Familie, der immer alle Probleme lösen will. Und da nunmal jeder Probleme hat, gibt es da sehr viel zu lösen. Natürlich löst sie ihr Problem am Ende auch noch… Die Protagonisten sind wirklich alle total symphatisch und liebenswert. Das Buch hat einen tollen Schreibstil und ich habe es in fast einem Rutsch gelesen und es wird sicherlich auf meiner Top 10 Liste der gelesenen Bücher 2015 landen. Mir hat es unheimlich gut gefallen, nur der Titel ist ein wenig unglücklich gewählt, denn ein wunderbares Jahr hat Georgia nicht wirklich.

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