Leserstimmen zu
Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer

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Was macht man, wenn einem jemand auf die Nerven geht? Ihn ignorieren? Viel zu langweilig- mach es wie Emi und denke dir Todesarten für denjenigen aus! Nach dem Umzug von Heidelberg nach Hamburg ist Emi einfach nur genervt. Ihr großer Bruder, der von allen angehimmelt wird, scheint sich perfekt an die neue Umgebung (und die neue Frau ihres Vaters) anzupassen während Emi, genau wie vor dem Umzug, eine Außenseiterin ist. Mit der merkwürdigen Angewohnheit, in einem Buch skurrile Todesarten aufzulisten und dieses immer bei sich zu tragen. Normalerweise ist sie nicht auf Ärger aus, doch warum sie dem Alphatier der Klasse, Erik, ihren Sitzplatz überlassen soll, sieht sie nicht ein. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Abneigung, die mit einer Explosion in den nagelneuen Chemieräumen der Schule endet. Zur Strafe müssen die beiden Graffiti von den Wänden öffentlicher Einrichtungen schrubben und stellen dabei fest, dass der andere doch gar nicht so übel ist, wie bisher gedacht. „Für dich soll´s tausend Tode regnen“ ist ein typisches Jugendbuch, dass von Frustfaktoren wie Umzügen, Schulen, nervigen Mitschülern und Geschwistern sowie der ersten Liebe erzählt. Sämtliche Charaktere des Buches sind Stereotypen, wie man sie zu Hunderten im echten Leben findet, wenngleich sie manchmal eine berührende Hintergrundgeschichte oder ungewöhnliche Angewohnheiten haben. Die Außenseiterin, die gegen Alles und Jeden ist und am liebsten in Ruhe gelassen werden will, der Bad Boy mit einer harten Schale und einem weichen Kern, die Klassenzicke mit ihrem Beauty-Youtube Kanal usw. Bereits der Klappentext lässt das Ende der Geschichte erahnen und die Erwartungen werden auch nicht enttäuscht. Der Stil ist bewusst jugendlich, die Wortwahl entsprechend einfacher und durchsetzt von (hamrlosen) Kraftausdrücken. Vor allem die 12 bis 16-jährigen werden sich hier wiederfinden. Insbesondere jene, die üblicherweise nicht so viel lesen, werden es mit diesem Buch einfach haben. Nicht nur der Buchschnitt ist schwarz, sondern ebenso die fast einen halben Zentimeter Umrandung jeder einzelnen, groß beschriebenen, Seite, so dass man geradezu durch die Kapitel fliegt. Mein Fazit: Ein kurzweiliges Buch, vor allem für jüngere Leser. Weder die Handlung noch die Sprache sind besonders anspruchsvoll und somit eignet sich „Für dich soll´s tausend Tode regnen“ bereits für Jüngere. Meiner Meinung nach definitiv ein „typisches Teenie-Mädchen“-Buch. Allerdings muss an dieser Stelle gesagt werden: Das Buch ist unheimlich lustig, die Charaktere sind oft nicht nur sympathisch sondern auch noch unfreiwillig komisch und so kommt man auch als „älterer“ Leser auf seine Kosten.

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"Für dich solls tausend Tode regnen" ist ein wundervolles und lustiges Buch. Die Protagonistin Emi ist genervt von ihrer Familie, bestehend aus ihrem Bruder, der sich sofort mit neuen Leuten anfreunden kann und ihrem Vater, der zu allem Überfluss auch noch eine neue Freundin hat. Nach dem Umzug nach Hamburg findet sie keinen Anschluss in der neuen Schule, aber das will sie auch gar nicht so wirklich - ihre neuen Klassenkameraden sind alle irgendwie doof und abgehoben. Emi ist nun mal anders. Sie besitzt ein Buch, in dem sie allen, die sie nerven skurrile Tode wünscht. Seit Jahren sammelt sie nämlich komische und besondere Todesanzeigen. Das sind Dinge, die "normale Menschen" einfach nicht verstehen und deshalb will Emi auch nichts mit ihnen zu tun haben. Vor allem nicht mit Erik, mit dem sie gleich am ersten Tag in einen Streit verfällt. Doch dieser endet damit, dass die beiden als Strafe Graffiti in der Stadt entfernen müssen, über Wochen hinweg und, was das schlimmste ist, zusammen! Emi ist eine wundervolle Protagonistin. Sie ist sarkastisch und unglaublich witzig. Dank ihr war das Buch so wundervoll und erfrischend und hat so viel Spaß beim Lesen gemacht! Anne Pfeffer schafft es die Charaktere richtig lebendig und einzigartig zu schreiben und mir ist Emi wirklich ans Herz gewachsen. Auch die anderen Charaktere wie Erik oder Emis Vater waren total toll geschrieben und haben sich authentisch und besonders angefühlt. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, weil es sich einfach so toll lesen ließ und so viel Spaß gemacht hat. Emi ist eine der interessantesten und lustigsten Protagonistinnen, die mir in letzter Zeit in einem Contemporary Jugendbuch begegnet ist und ich kann ihre Geschichte aus vollem Herzen weiterempfehlen. Verliebt habe ich mich in das Cover und das was in dem Buch steckt hat in keinster Weise enttäuscht! Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen für dieses tolle Buch :)

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Zum Inhalt: Emi hat es satt. Alles was neu ist. Zuerst musste sie mit ihrem Vater und ihrem großen Bruder Oliver nach Hamburg ziehen. Neue Stadt, neues Haus, neue Schule. Und dann stellt ihr Vater ihr auch noch seine neue Freundin Mara vor! Für alle scheint das Familienglück perfekt, nur eben nicht für Emi. Allerdings ist Emi auch nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter, sie stellt sich nämlich bei jeglichen Leuten, die sie trifft, vor wie diese sterben werden. Als in der Schule dann ein kleiner Unfall mit ihrem verhassten Laborpartner Erik passiert, wird sie zu allem Überfluss auch noch zu einer Strafe mit eben diesem verdonnert. Dazu fallen Emi mehrere Arten ein, wie Erik doch noch auf tragische, allerdings auch unterhaltsame Weise zu Tode kommen konnte. Umso mehr sie ihn jedoch kennen lernt, umso seltener stellt sie sich vor wie er umkommen könnte... Charaktere: Emi: Die Hauptprotagonistin ist auf jeden Fall eigen. Zuerst bin ich damit noch nicht so ganz zurechtgekommen, weil sie eben immer so pessimistisch war. Was allerdings auf der einen Seite erheiternd, auf der anderen Seite aber eben auch etwas seltsam war, wenn sie sich mal wieder vorgestellt hat wie jemand umkommt. Erik: Erik verkörpert den typischen Bad Boy. Er lässt niemanden an sich ran, ist fast immer schlecht drauf und viele Gerüchte kursieren über ihn und seine Familie. Und natürlich sieht er fabelhaft aus. Aber je besser man ihn kennenlernt, desto charismatischer wird er. Schreibstil: Erzählt wird mal wieder aus der Ich-Perspektive. Anfangs wirkte das allerdings noch ein wenig hölzern auf mich, kann allerdings auch daran liegen, dass es ein wenig dauert sich an die Art von Emi zu gewöhnen. Als ich allerdings damit warm geworden bin, was wirklich nicht lange gedauert hat, war dem Schreibfluss einfach zu folgen. Es war wirklich angenehm zu lesen und man musste sich dabei nicht unglaublich anstrengen, um der Geschichte folgen zu können. Ich für meinen Teil bin sehr angetan vom gesamten Schreibstil und habe mich immer wieder darauf gefreut weiter zu lesen, wenn ich das Buch in der Hand hielt. Meine Meinung: Obwohl ich dem Buch gegenüber zunächst doch sehr kritisch war, bin ich mehr als positiv überrascht davon. Natürlich ist Emi etwas anders, aber hey, endlich mal was Neues! Es war einfach super, wie sich Emi und Erik gegenseitig aufgebaut und aus sich aus dem dunklen Loch gezogen haben. Umso mehr Zeit die zwei miteinander verbracht haben, umso offener und glücklicher wurden sie. Dieser Aspekt war einfach nur schön. Außerdem fand ich die Idee hinter der Geschichte sehr erfrischend sowie stets unterhaltsam. Auch wenn der Titel dies nicht erahnen lässt, ist es ein tolles Jugendbuch, das mit Sarkasmus, schwarzem Humor und einer Prise Romantik gewürzt ist. Ich finde das Buch klasse und bin den beiden Protagonisten schnell verfallen. Schönes Buch um sich am Nachmittag zu entspannen und dabei ein wenig zu schmunzeln.

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Ein Jugendbuch wie ich es noch nicht gelesen habe. Es ist schon einige Zeit her, als ich das Buch las, habe aber leider erst jetzt die Zeit gefunden meine Meinung dazu zu schreiben. Das zeigt auch, wie stark das Buch an mir hängengeblieben ist und ich würde es auch sofort nochmal lesen, wenn meine Erinnerung danach nachlässt. Es hat mich unterhalten und mich zum lachen gebracht. Ein Buch mit einem Mädchen das ich auf Anhieb mochte... Außerdem ist "Für dich soll's tausend Tode regnen" von meinen Lieblingsautorinnen geschrieben und ich hatte hohe Erwartungen. Wie ihr sehen werdet,wurden meine Erwartungen sogar übertroffen. 1.Kriterium: Die Idee des Buches. Emi und Erik. Ein Dreamteam oder eben auch nicht. Emi ist eigentlich ein ganz normales Mädchen das auch ihre Eigenarten hat. Ihre Eigenarten sind jedoch sehr ungewöhnlich. Sie hat ein Buch in dem sie skurrile Tode sammelt und denkt sich auch gerne Tode für andere Leute aus. Egal ob sie diese nur auf der Straße trifft oder in der Schule. Egal ob sie von einer Schlange gebissen werden und dann ganz ungünstig stürzen. Alles ist mit dabei. Aber keine Angst! Das Buch ist wirklich harmlos. Die Tode werden relativ humorvoll dargestellt und auch gefällt mir die Art wie die Autorinnen mit einem so ernsten Thema umgehen sehr gut. Dahinter ist natürlich auch eine Liebesgeschichte versteckt die wirklich süß ist und das ganze Buch nochmal spannend macht. Emi und Erik sind ein so unterschiedliches und doch sehr gleiches Team was die Geschichte nochmal sehr interessant macht. Für diese ungewöhnliche Idee und für dieses ungewöhnliche Mädchen Emi gibt es einen ganzen Weltentaucher von mir. 2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte. Der Leser bekommt einen sehr guten Einblick in Emis Gedanken. Man begleitet sie Schritt für Schritt, erlebt mit ihr ihre Fantasie die fantasiereicher nicht sein kann und begibt sich mit ihr in den Alltag. Das ganze Buch besteht eigentlich daraus, dass Emi und Erik sich gegenseitig Aufgaben geben. Und jeder ist so stur und eigensinnig, dass sie auch die verrücktesten Aufgaben erledigen nur um den anderen wieder eins reinzuwürgen. So begleitet man sie von einem zum anderen bis sich irgendwann daraus mehr ergibt. Ich hätte mir laut dem Klappentext ehrlich gesagt ein bisschen mehr Tode gewünscht. Anfangs waren es noch viele, aber mit der Zeit haben diese Ideen nachgelassen. Das fand ich schade, werde aber deswegen nichts abziehen. Mir gefällt auch sehr gut, wie das Buch gestaltet wurde. Die Seiten sind mit einem schwarzen Rand umgeben und das erfreut sowohl mich als Leser und ganz sicher auch die Jugendlichen. Dadurch wird das ganze zu was neuem! 3. Kriterium: Die Charaktere. Die wichtigsten Charaktere wären natürlich Emi und Erik. Emi mochte ich auf Anhieb, obwohl sie eigentlich genau das Gegenteil von mir ist. Sie trägt gern schwarze Sachen, hat lauter düstere Gedanken und faucht wenn es sein muss jeden an. Aber vielleicht ist genau das was sie für mich interessant macht. Auch diese Verrücktheit mit ihren Toden und ihren Gedanken. Durch Emi wird das Buch zu einem ganz neuen Jugendbuch, das sich von den anderen abhebt! Und dann ist da noch Erik. Der coole von dem sich alle fern halten und die Mädchen ihn anschmachten. Ein bisschen wie Damon von Vampire Diaries nur ohne das Vampir Ding. Und wie wir alle wissen: auch solche Kerle haben einen weichen Kern. An sich finde ich die Figuren sehr realistisch dargestellt. Sie verhalten sich wie andere Jugendliche auch in diesem Alter, abgesehen von den verrückten Aufgaben, wirken sie sehr authentisch. 4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. Ich fand das Buch spannend, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sie die verschiedenen Aufgaben lösen und wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Zwischendurch hat das aber ein bisschen nachgelassen. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es gelegen hat, aber zwischenzeitlich hat einfach ein bisschen was gefehlt. Sorry, dass ich es nicht erklären kann. Ziehe deswegen einen halben Weltentaucher ab. 5. Kriterium: Die Schreibweise. Ich habe schon viele Bücher der Autorinnen gelesen und kenne ihren Schreibstil schon sehr gut. Hier ist er finde ich sehr gut hervorgekommen, weil sie dieses Verrückte einfach sehr gut beschreiben können und so tolle Ideen haben. Es kommt immer wieder was neues was man so nicht erwartet hätte und die beiden haben eine tolle Fantasie. Das Buch ist auch sehr angenehm zu lesen und es geht alles flüssig dahin. Das Buch hat fast die ganze Punktezahl erreicht und auch wirklich verdient. Es ist ein Jugendbuch das mal ganz anders ist und ich so noch nicht kannte. Die Schreibweise ist sehr ansprechend und zieht einen in die Geschichte hinein. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Nicht nur Jugendliche werden ihre Freude daran haben!

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Süß,aber ...

Von: terii

27.02.2017

Die junge Emi hat sich in ihrem neuen Zuhause immer noch nicht eingelebt. Wie sollte sie auch? Ihr Bruder ist immer noch unausstehlich, ihr Vater wie ausgewechselt, seit er eien neue Freundin hat - und die ist ebenfalls nervig - und die Schule ist auch nicht gerade toll. Das in der Schule wird allerdings noch schlimmer, als sie aufgrund eines Unfalls in Chemie mit ihrem Laborpartner - und Schul-Bad-Boy - Erik zum Strafdienst verdonnert wird. Emi kann somit aber ihrem seltsamen Hobby nachgehen: Sich Todesarten für Leute ausdenken - allen voran natürlich Erik. Ich bin zwar spät dran mit meiner Rezension, aber dafür poste ich es jetzt, wo es nicht mehr jeden Tag mehrere Rezis zu dem Buch gibt. Reizüberflutung erfolgreich abgewendet! Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Ich habe es auch ziemlich schnell gelesen - nur die Rezension hat etwas gebraucht ^^" Aber ich hatte Zeit zum Nachdenken. Wie mir das Buch gefallen hat - und wie es mir nun Monate später in Erinnerung geblieben ist. Leider muss ich sagen, dass mir beim Schreiben dieser Rezension nicht mals mehr die Namen der Personen eingefallen sind und ich echt spicken musste ... Nein! Das Buch ist nicht schlecht! Ich erinnere mich noch lebhaft an die Handlung, nur die Protagonisten haben sich nicht wirklich in meinen Kopf gebrannt. Ich weiß nicht mehr wie alt Emi ist (nur ungefähr) oder wie sie aussah. Erik ist mir da schon mehr in Erinnerung geblieben. Ich fand es toll, dass dieses Buch ein etwas anderes Jugendbuch ist - oder es zumindes versucht. Bis auf Emis außergewöhnliches Hobby ist das Buch leider auch nicht mehr als jeder anderer Jugendroman: Nervige Eltern, nerviger Bruder, Schule läuft nur so lala und da ist natürlich dieser unverschämte Bad-Boy. Und trotzdem: Ich habe es gern gelesen und ich fand es sogar ganz süß :) Nur leider nichts besonderes ... Auf das Cover stehe ich ja total. Aber das liegt daran, dass ich alles toll finde, wo Totenköpfe oben sind :D Leider ist "Für dich soll's tausend Tode regnen" nur ein weiterer Jugendroman, der leider nicht so speziell ist, wie ich es mir gewünscht hätte. Trotzdem: Es war ein süßes Lesevergnügen ;)

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Nachdem ich für das Autorinnenduo Anna Pfeffer und Rose Snow schon ihre 17 Trilogie als Testleserin genießen durfte, wußte ich schon, dass mich das Buch bestimmt mitnehmen wird. Und ja, es hat mich richtig vom Hocker gehauen, und zwar permanent, weil ich vor lauter Lachen nicht mehr still sitzen konnte, bis es mir die Tränen in die Augen getrieben hat. Das Cover und das Buch: Auf dem Cover tummeln sich allerlei Dinge, wie Blüten, Kreuze, Herzchen, Hackebeile, einen Totenkopf und und und. Ich glaube, so ähnlich hat mein Federmäppchen in der Schule auch ausgesehen. Das Besondere ist der Blindprägedruck des Buchtitels der mit Klarlack noch mehr hervorsticht. Auch, dass jede Seite mit einem 5mm schwarzen Rahmen bedruckt ist, sieht man nicht oft. Das Buch soll das schwarze kleine Büchlein darstellen, in welches die Protagonistin Emi ihre Artikel über skurrile Tode aufhebt. Und ich finde das Layout des Buches insgesamt absolut passend und gefällt mir richtig gut! Die Handlung: Emi hasst Hamburg, für sie die gefühlt regenreichste Stadt in Deutschland, in die sie mit ihrem Vater und ihrem Bruder vor kurzem gezogen ist. Dort muss sie nicht nur in eine neue Schule gehen sondern auch noch plötzlich die neue Flamme ihres Vaters ertragen. Sie fühlt sich in ganzer Linie wie ein Außenseiter, dem sie mit ihrem skurrilen Hobby auch bestens unter die Arme hilft. Sie denkt sich für jede Person abgefahrene Tode aus und sammelt Zeitungsausschnitte von ebensolchen in ihrem Büchlein. Nun kommt es, dass sie in der Schule auf Erik trifft, der ihr in Sarkasmuss nichts nachsteht und sich ebenfalls als schräger Außenseiter entpuppt. Durch einen blöden Unfall im Unterricht müssen die beiden auch noch gemeinsam Sozialdienst schieben und Graffiti von der Wand schrubben. Um diesem Dienst zu entkommen, lassen sich die beiden auf eine Challenge ein, in der jeder dem anderen eine Aufgabe stellt, bis einer aufgibt, oder die Challenge nicht schafft. Meine Meinung Ich kann nur sagen, ich habe schallend gelacht! So oft und teilweise so viel, dass es mir schon Tränen in die Augen trieb! Was für ein unglaublich witziges Buch - die zynischen Bemerkungen - der schwarze Humor! Der Schreibtstil ist wie erwartend einfach nur herrlich frisch und frech. Die Sprüche sind teilweise so heftig sarkastisch: „Selbst wenn ich dieses Wochenende nicht nach Heidelberg fuhr, würde ich mir eher Tonis knallgelben Schirm in den Rachen stecken und ihn aufspannen“ (S. 143 cbj Verlag GmbH, 2017 Taschenbuch). Bei diesem Satz könnte ich mich immer noch in die Ecke schmeißen! Es gibt viele nette herrlich zynische und gehässige Schlagabtausche zwischen Emi und Erik. Emi kann ich in ihren Gefühlen und ihrem Leid, welches sie plötzlich in der neuen Situation durchmachen muss, gut nachvollziehen. Sie hat für mich durch ihre nachdenklichen Dialoge eine sehr gut greifbare Tiefe. Ich habe sie trotz schwarzem Humor sehr schnell ins Herz geschlossen. Sie reflektiert sich auch sehr gut und erkennt, dass ihr Zynismus ein Schutzmechanismus gegen Verletzungen aus ihrer Umwelt ist - bei einem Psychotherapeuten als Vater auch kein Kunststück. Erik ist zunächst auch sehr undurchdringlich und kaum greifbar, und doch sind da immer wieder kleine lichte Momente, die ein bisschen in sein Herz spähen lassen. Ich finde das ganz grandios gemacht. Trotz triefendem Sarkassmus und makabren Sprüchen gibt es sogar einige Stellen, die sehr sensibel sind und mich stark berührt haben, so dass ich tatsächlich auch geweint habe. Die Handlung ist urkomisch, baut sich stetig auf. Der Ekelfaktor würzt die ganze ironische Suppe auch noch mal kräftig. Die Challenges werden immer gewagter und bei jeder Aufgabe kann ich Emis Gefühle authentisch nachvollziehen.Tja, und dann geraten die Challenges außer Kontrolle, bzw. sind nicht mehr so ablaufen, wie sich Emi das vorgestellt hat. Es gibt einen starken Wendepunkt, bei dem wohl der Funke zwischen den beiden übergesprungen ist, aber bis beide das kapieren ist es noch ein langer und holprig höhnischer Weg. Es ist am Ende sehr aufwühlend und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Plötzlich ist das Buch auch zu Ende und ich kann es zwar glücklich und zufrieden zur Seite legen, werde aber Emi und Erik stark vermissen! Ich fand es einfach nur göttlich und eine wunderbare Liebesgeschichte, die mal ganz anders ist! Aber mehr kann ich nicht dazu sagen, denn ihr müsst es einfach selber lesen! Absolut top und mit GötterFunke definitiv mein 2. Highlight schon im Jahr 2017!

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Emi ist frustriert. Sie musste weg aus ihrer alten Heimat und soll jetzt in Hamburg leben. Ihr Vater hat eine Neue und ihr Bruder nervt mehr denn eh und je. Als wäre das noch nicht schlimm genug legt sie sich auch noch direkt in der ersten Woche mit Erik an. Erik, der zwar echt gut aussieht aber ein komplettes Arschloch ist und niemanden leiden kann. Als Emi und er allerdings zum Graffiti schrubben verdonnert werden müssen sie wohl oder über Zeit miteinander verbringen. Emi wird klar, dass auch Erik keine einfache Vergangenheit hat und dass sie sich ähnlicher sind, als sie denken... Mit der Protagonistin Emi konnte ich mich direkt identifizieren! Sie trägt dunkle Klamotten, liest gerne und hat ihren eigenen Kopf. Sie ist super sarkastisch und bezeichnet sich als die dunkle und verdrehte Seite der Familie. Außerdem ist sie echt kreativ was ihre Hobbys anbelangt und hat einen total schwarzen Humor. Auch wenn sie anfangs etwas genervt ist, was man als Leser aber definitiv nachvollziehen kann, blüht sie im Laufe der Geschichte immer mehr auf. Erik ist ebenfalls mega cool! Er trägt auch dunkle Kleidung und hat dunkle Haare. Obwohl er sehr mürrisch und mysteriös ist, fand ich ihn schon zu Beginn sehr ansprechend. Er versteckt sich hinter einer Fassade um den anderen nicht zeigen zu müssen, wie verletzlich er eigentlich ist. An dieser Stelle noch mehr über ihn zu sagen würde wahrscheinlich etwas spoilern, weshalb ich es mal beim Oberflächlichen lasse, um euch nichts vorweg zu nehmen. Zur Handlung kann ich nur sagen, dass sie total innovativ und mega witzig ist! Ich musste ein Paar mal richtig laut lachen, weil das Buch mit so viel Humor und Witz erzählt wird. Besonders gut gefallen haben mir die sarkastischen Konversationen zwischen den verschiedenen Charakteren und der makabere Humor. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, sodass ich es innerhalb von zwei Tagen durchhatte. Man will unbedingt wissen, wie es mit Emi und Erik weitergeht und was noch alles passiert, wodurch die Geschichte auch total spannend war und ich war immer gespannt, welche verrückten Challenges sich die beiden wieder ausdenken. Alles in allem ein sehr gelungener Jugendroman, der mich sehr gut unterhalten hat! Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Jugendroman, der mit viel Humor und einer echt originellen Handlung überzeugt!

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Zusammenfassung Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen ... Cover Wow! Das Cover ist einfach nur WOW! Im ersten Moment wirkt das Cover auf den Leser vielleicht etwas düster aber, wenn man es sich genauer betrachtet, ist es meiner Meinung nach nicht wirklich düster. Denn es spiegelt genau das wieder, um was es im Buch geht. Erst wenn man etwas im Buch gelesen hat, versteht man, warum das Buch auch schwarz ist. Finde das Cover perfekt zur Geschichte umgesetzt auch mit den schwarzen Seiten. Bin völlig hin und weg! Kathas Meinung Das Buch stand schon seit einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste. Denn nicht nur wegen dem wunderschön gestalteten Cover, sondern auch weil mich die Geschichte sehr interessiert hat. Als ich dann das Buch "17 - Das erste Buch der Erinnerung" von Rose Snow gelesen hatte, wusste ich, ich muss auch unbedingt "Für dich soll's tausend Tode regnen" lesen! Und zwar bald. Gesagt getan! Und es war so gut, dass ich das Buch wirklich innerhalb paar Tage durchgelesen habe! Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von der jugendlichen Emi erzählt, die zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder in Hamburg lebt. Emi ist ganz anders als alle anderen Mädchen, denn sie schert sich einen Dreck darum, was andere über sie denken. Sie ist einfach sie selbst, mit ihrem schwarzen Buch, indem sie ganz verrückte Todesanzeigen reinklebt. An ihrer neuen Schule begeht Emi einen großen "Fehler", sie setzt sich ausgerechnet auf den für ihn immer "reservierten" Platz von Erik. Dieser ist davon überhaupt nicht begeistert, aber Emi lässt bleibt ganz cool und lässt sich nicht von ihm einschüchtern. Gedanklich hat sie sich für ihn schon seinen genauen Tod vorgestellt, denn das macht sie immer. Sie stellt sich im Kopf für ihre Mitmenschen ganz verrückte Todesfälle vor. Im Chemieunterricht kommt es zu einem kleinen Zwischenfall, und als Konsequenz werden Emi und Erik als Strafarbeit zum wöchentlichen Wegwischen von Graffitis verdonnert. Da sich beide überhaupt nicht ausstehen können und überhaupt keine Lust darauf haben, gemeinsam diese Strafarbeit zu absolvieren, überlegen sie sich eine Challenge, in der sie sich gegenseitig Aufgaben gegen. Und der, der als erstes aufgibt oder die gestellte Aufgabe nicht schafft, darf die restliche Strafarbeit alleine erledigen. Was die Beiden sich für Aufgaben stellen und wie sich ihr Verhältnis zueinander weiterentwickelt ist wirklich sehr interessant 😃 Diese Geschichte ist einfach Sarkasmus pur, und ich liebe es! Emi ist ein wunderbarer Charakter, mit dem sich wirklich jeder Jugendliche identifizieren kann. Sie ist zwar anders aber nicht auf den Mund gefallen, denn sie hat immer einen flotten Spruch auf Lager. Und genau das mag ich an ihr. Sie lässt sich nichts gefallen, ist aber auch auf ihre eigene Art sehr liebevoll. Obwohl ich Erik am Anfang überhaupt nicht mochte, ist er mir mit der Zeit echt ans Herz gewachsen. Denn so wie er sich am Anfang gibt, ist er überhaupt nicht, und ich finde es toll, wie er und Emi sich entwickeln. Natürlich gebe ich dem Buch 5/5 Sternen, und ich hätte noch stundenlang weiterlesen können. Es hat Spaß gemacht, Emi und Erik bei ihrer Challenge und dem Weg zu sich selbst, beizustehen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

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