Leserstimmen zu
Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer

(46)
(20)
(4)
(1)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Cover: Das Cover passt super zum Thema Jugendbuch und zu der Story im Buch. Es ist toll gestaltet und ein Hingucker. Meinung: Der Schreibstil ist mitreißend und passend für ein Jugendbuch gewählt. Die Story ist toll ausgearbeitet und das Emi sich andauernd Todesarten für ihre Mitmenschen ausdenkt hat mich oft zum Lachen gebracht. Die Mischung zwischen Humor und Liebesroman ist hier perfekt getroffen und macht das Buch zu einem Leseerlebnis. Emi ist eine sympathische Protagonistin auf dem Weg zum Erwachsenwerden und es ist toll sie zu begleiten. Ihre Gefühle und Gedanken kamen gut bei mir an. Erik konnte ich erst gar nicht leiden, dennoch passt er toll zum Buch und zu Emi, so das er sich langsam in mein Leserherz geschlichen hat. Das Ende hat mich überzeugt und das Buch perfekt abgeschlossen. Fazit: Ein super gelungenes humorvolles Jugendbuch, das mit einen tollen Story daherkommt.

Lesen Sie weiter

Rezension Für dich soll´s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer Autor: Anna Pfeffer Verlag: cbj Genre: Jugendbuch Seitenzahl: 320 Seiten Klapptext Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit Meine Meinung Emi ist ein wenig anders. Während die meisten Mädchen sich um ihr Aussehen, dem neuesten Tratsch und den angesagtesten Jungen Gedanken machen, stellt sich Emi vor, wie ihre Mitmenschen den Tod finden könnten. In ihrem Kopf stellt sie sich die seltsamsten Todesfälle vor und sammelt, in ihrem schwarzen Buch, verrückte Todesanzeigen. Ja, Emi ist ein wenig komisch aber schlagfertig. Immer mit dem richtigen Spruch auf den Lippen, der vor Sarkasmus trieft. An ihrer neuen Schule legt sie sich relativ schnell mit Erik an, denn sie macht einen fatalen Fehler und setzt sich auf „seinen“ Platz im Klassenraum. Erik ist ein sehr zurückhaltender Junge, um den einige Gerüchte kursieren und der trotz seiner verschlossenen Art, bei den Mädchen besonders durch sein Aussehen gut ankommt. Zwischen Emi und Erik artet es so richtig, während einem Chemieexperiment, aus. Es kommt wie es kommen musste und die beiden bekommen als wöchentliche Strafarbeit, das gemeinsame Wegputzen von Graffitis, zur Aufgabe. Da die beiden wirklich nicht miteinander auszukommen scheinen, geben sie sich gegenseitig Challenges. Derjenige der zuerst aufgibt und eine der Aufgaben nicht antritt, muss die Graffitis alleine wegputzen. Diese Challenges geben der Geschichte etwas mehr pepp und hier zeigt sich, dass Erik nicht nur der in sich gekehrte Junge ist, sondern er beweist, dass auch er sehr kreativ ist und vor allem Humor hat. Diese Geschichte ist die typische Hassliebesgeschichte zum mitfiebern. Was ich als positiv bewerte ist, dass Emi und Erik sich wirklich längere Zeit im Buch gegenseitig unausstehlich finden und nicht, wie bei schon so einigen anderen Liebesgeschichten, die anfängliche Antipathie schon nach wenigen Seiten nachlässt. Als Leser bemerkt man schnell, wie ähnlich sich Emi und Erik sind und einem selbst ist natürlich viel schneller klar wie gut die beiden zueinander passen. Spätestens nach dem Doppeldate (nennen wir es hier mal Doppeldate, aber es war alles andere als ein schönes Date) mit ihren beiden Geschwistern wird das deutlich. Mich konnte diese Geschichte vor allem durch den Humor überzeugen. Die Handlung ist jedoch relativ schwach. Es gibt zwar auch Szenen, wo ernstere Themen behandelt werden, so wird zum Beispiel die neue Freundin des Vaters thematisiert, Mobbing in der Schule und die erste Liebe. Auch wird verdeutlicht wie unterschiedlich Geschwister sein können, wie Emis Bruder stets positiv denkt und Emi eher negativ durchs Leben geht. Es hätte hier aber noch genauer auf einzelne Probleme oder Konflikte eingegangen werden können. Gerade die Problematiken aus Eriks Leben hätten ruhig intensiver thematisiert werden können. Die Nebenfiguren empfand ich persönlich, wirklich sehr nebensächlich. Zwar waren Toni, die immer zu plaudernde Mitschülerin und Emis Bruder, ein guter Kontrast zu Emis negativer Art, jedoch kam es mir wirklich oft so vor, als würde sich wirklich alles nur um Emi und ihre Problem drehen und andere und ihre Probleme einfach nicht der Rede wert seien. Fazit Emis ist eine wirklich verschrobene und komische aber unterhaltsame Protagonistin. Es hat auch wirklich Spaß gemacht sich ihre verrückten Todesarten durchzulesen und ihre Fantasie und Kreativität zu bewundern. Leider konnte mich die Geschichte dennoch nicht wirklich packen, da es einfach viel zu wenig Handlung gab. Deshalb vergebe ich diesem Buch nur 2 von 5 Sternen. ✩✩

Lesen Sie weiter

Dieses Buch ist mit soviel Humor geschrieben. Emi hat es nicht leicht, jedem der ihr unsympathisch & oder auch doof vor kommt, bekommt von ihr eine Todesart zugeschreiben. Diese verschieden Arten zu sterben hält sie in einem Buch fest. Jedoch passiert mit ihr etwas schreckliches und sie muss feststellen, dass nicht jeder so doof ist wie sie immer gedacht hat! Ein wirklich sehr lustiges und vor allem lesenswertes Buch Wirklich

Lesen Sie weiter

Ich gestehe: Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen hatte, war es direkt um mich geschehen. Ich fand den irgendwie echt witzig und musste das Buch einfach haben. "Für dich soll's tausend Tode regnen" ist ein gutes Buch für zwischendurch. Diese Geschichte ist einfach wunderbar geeignet, um dem Alltag zu entfliehen, sich fallen zu lassen und Kopf/Gedanken einfach mal auszuschalten. Aber Achtung, es könnte sein, dass eure Lachmuskeln ein Eigenleben führen werden, denn die Hauptprotagonistin Emi denkt sie so viele verrückte Todesarten aus, dass man einfach nur noch lachen kann. Aber auch Erik sollte man nicht außer Acht lassen, denn auch er brachte mich diverse Male zum Schmunzeln. Emi und Erik machen das Buch zu dem, was es ist: Eine wundervolle, witzige und erfrischende Geschichte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und man merkt gar nicht, dass es aus der Feder eines Autorenduo's stammt. Die Stimmung im Buch ist sehr authentisch und humorvoll.

Lesen Sie weiter

Worum geht’s in dem Buch? Emi ist unzufrieden. In Heidelberg hatte sie eine beste Freundin und wollte nicht weg, doch ihr Vater musste ja unbedingt eine Praxis in Hamburg gründen. Schon seit dem skurrilen Tod ihrer Nachbarin (sie ist auf einer Schildkröte ausgerutscht) hat Emi ein Faible für seltsame Todesfälle. Deshalb denkt sie sich auch für jeden, der ihr auf die Nerven geht, ein amüsantes Todesszenario aus. So auch für Erik, mit dem Emi sich im Chemieunterricht so sehr streitet, dass sie bei einem Experiment nicht aufpassen und eine Explosion zur Folge hat. Die Folge: Emi und Erik müssen acht Samstage in Folge Graffitis entfernen. Schon am ersten Samstag kommen die beiden auf die Idee, eine Challenge zu starten und der Verlierer muss alleine den Strafdienst vollenden. Die Challenge besteht aus Aufgaben, wie zum Beispiel mitten im Unterricht bei einem bestimmten Satz des Lehrers Robert DeNiro in Taxidriver zu zitieren. Oder den ekligen Kaugummiklumpen unter dem Tisch eines Klassenkameraden zu entfernen und einen Tag lang zu hegen und pflegen. Mit der Zeit merkt Emi, dass in dem hübschen Eigenbrötler, in den sogar das beliebteste Mädchen der Schule verliebt ist, mehr steckt als nur eine schöne Fassade. Durch die Challenges kommen sich die beiden immer näher und doch ist es gerade eine Aufgabe, die alles zwischen den beiden zu zerstören droht. Die Charaktere: Emi ist ein typisches Teenagermädchen, das aus ihrem gewohnten Umfeld unfreiwillig herausgerissen wird und sich in einem neuen zurecht finden muss, auch wenn sie das nicht möchte. Sie ist sehr humorvoll durch ihre bissigen Kommentare und Todes-Wünschungen, was den ganzen Roman wirklich durchweg sehr unterhaltsam war. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht und in der Ich-Perspektive erzählt. Erik fand ich auch super. Er ist geheimnisvoll und man lernt immer mehr von seinem Charakter kennen. So muss für mich auch eine gut durchdachte Figur sein. Die Nebencharaktere: Emis Bruder, Vater, selbst die neue Freundin von ihrem Vater sind sehr tolle, ergänzende Charaktere. Emis Vater ist Therapeut und hat deshalb auch immer mal wieder seine analytischen Phasen. Die Figuren haben Emis Geschichte gut unterstütz ohne dabei besonders hervorzustechen. Meine Meinung: Grundsätzlich ist es eine Geschichte, die man schon mehrfach gelesen hat. Teenager kommt an eine neue Schule in ein neues Umfeld und versucht sich zurecht zu finden. Die Sache mit den Challenges ist auch nicht gerade neu, aber ein schönes ergänzendes Element. Aber durch die wirklich witzigen Kommentare und Emis Hang zum Dramatischen hat dieses Buch eine völlig neuartige Dynamik bekommen, die mich auch dazu veranlasst hat, das Buch in nur wenigen Tagen zu lesen. Es hat wirklich Spaß gemacht, hatte keine besonders herausstechenden längen oder langweilige Phasen. Für mich durchweg ein interessanter Jugendroman, den man auch als Erwachsene genießen und amüsant finden kann. Mein Fazit zu „Für dich soll’s tausend Tode regnen“: Wirklich ein gelungener Roman mit viel Charme und Humor und einer schönen Geschichte.

Lesen Sie weiter

Nach der Frankfurter Buchmesse war ich ganz angetan vom Autorenduo Anna Pfeffer, was zwei unfassbar sympathische Mädels sind. Da musste das neueste Werk natürlich sofort her. Und nach wenigen Tagen war das Buch auch schon ausgelesen. Ich bin hin und weg. Vor allem wegen der zwei so witzigen launischen Protagonisten, die mich öfter mal zum Lachen gebracht haben. Emilia, kurz Emi, ist vom Umzug genervt und möchte eigentlich nichts lieber als in Ruhe gelassen werden. Die Schule nervt sie an, Freunde hat sie keine und für alle anderen lässt sie sich liebend gerne verschiedene Todesarten einfallen, die bis zum Ende des Buches durchgezogen werden und urkomisch sind. Dann trifft sie auf den gut aussehenden Erik, der mit dem Tod ebenso seine Erfahrungen gemacht hat. Durch einen dummen Zufall :D müssen die beiden eine Strafarbeit verrichten und miteinander auskommen. Was sie da draus machen, ist zum Schreien komisch und hat mir unfassbar tolle Lesestunden beschert, sodass ich mich manchmal zum Aufhören zwingen mussten, weil die Augen zufielen. Die beiden kommen sich näher, langsam und nur sehr bedingt gewollt und das macht es umso schöner anzuschauen. Auch die Nebencharaktere sind gut gelungen und haben das Leben der beiden bereichert und schöner gemacht. Ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass dieses Buch eines meiner Jahreshighlights war und ich definitiv mehr von Anna Pfeffer lesen werde. Die Art zu schreiben gefällt mir sehr gut und der Humor trifft genau meinen Nerv. Ganz tolles Buch. Fazit "Für dich soll's Tausend Tode regnen" von Anna Pfeffer bildet eines meiner Jahreshighlights von 2016. Außergewöhnlich humorvolle Charaktere treffen aufeinander und machen aus einer chaotischen Begegnung ein Fest aus Gefühlen, die immer wieder aufeinander treffen. Ich liebe das Buch! 5/5 Punkte.

Lesen Sie weiter

Kurzbeschreibung Emilia Hoffmann ist sich sicher dass es schlimmer nicht kommen könnte, nachdem sie von Heidelberg nach Hamburg ziehen musste. Betonung liegt auf Müssen, denn genau dahin wollte ihr Vater, wegen seiner neuen Praxis. Emi ist vollkommen dagegen und jegliche Einmischung hat ihr bisher nichts gebracht. Denn Veränderungen können toll sein, wie Überraschungen, aber nicht alle. Aber das ist nicht Emis einziges Problem, sondern das sie sich ausgerechnet mit Erik dem Alphatier ihrer Klasse anlegen muss, wegen ihrem neuen Sitzplatz und zwischen beiden fliegen die Fetzen. Dabei ist ihr Bruder und die neue Freundin ihres Vaters keine besonders große Hilfe. Cover Das Cover macht Neugierig was dahinter steckt, denn allein der Titel brachte mich zum Grinsen. Einige Todes Variationen die man hier in Abbildungen sieht, wie zum Beispiel einen Totenkopf oder die Hände die nach einem zu greifen scheinen, wie auch der Schlüssel zum verborgenen und ein Kreuz sind passend. Und ja und auch einen Pfeil der genau durch das Wort ,,Tode zu gehen scheint, wobei ich das bis jetzt immer von einem Herzen gekannt habe sind Klasse eingearbeitet. Also ich kann nur schreiben absolut gelungen zum Inhalt und ein Eyecatcher zu dem ich jederzeit wieder greifen würde. Schreibstil Die Autoren Anna Pfeffer bestehend aus Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit die hinter diesem Pseudonym stecken, haben hier ein wunderbares Werk erschaffen das mich mehr als einmal grinsen ließ, denn Emi ist nicht nur eine Einzelgängerin, sondern hat ein sehr interessantes Hobby, wie sie Leuten eine Todesart verpasst und sie beobachtet. Denn Emi ist nicht gerade der beliebteste Mensch und das war schon in ihrer alten Schule so. Für mich sehr gut dargestellt und wie sich die Charaktere im Laufe der Geschichte verändern. Vertrauen und auch Freundschaft entwickeln. Das gefällt mir sehr gut. Selbst die Neben Charaktere wie Emis Bruder oder die Freunde machen das Gesamtbild hier komplett. Meinung Wenn alles ein dummer Zufall ist... oder wie ich das Chemielabor fast in die Luft sprengte... ;) Ja dann sind wie bei der 15- Jährigen Emilia Hoffmann die mit Spitznamen Emi genannt wird, die wieder einmal missmutig bis Hoffnungslos auf dem Weg zu ihrer neuen Schule ist und zwar seit ein paar Tagen. Zum Glück gibt es heute einen einzigen Lichtblick und zwar ein neues Klassenzimmer mit neuer Sitzordnung und Emi ist froh wenn sie neben Axel nicht mehr sitzen muss. Denn sein Kaugummi und sein Atem sind nicht mehr zum Aushalten. Allerdings genau der letzte Platz im Klassenraum gehört einem gewissen Erik der nicht gerade begeistert ist sie auf seinem Platz sitzen zu sehen. Da Emi aber kein Mädchen ist das man einschüchtern kann, bleibt sie genau dort wo sie sitzt und Erik muss sich die erste Abfuhr von ihr einholen. Dass die zwei aber nicht gerade mit dem Thema abgeschlossen haben merkt man und die beiden gehen sich aus dem Weg so gut es geht, bis die Chemielehrerin auf die Grandiose Idee kommt die beiden zu Laborpartnern zu machen. Und genau da fängt es an, denn beide streiten sich und dabei jagen sie einen Tisch in die Luft, und zum Glück nur den Tisch, denn das Chaos war danach nicht gerade ohne und Emi und Erik wurden zu Strafstunden an ihren Samstagen verdonnert und zwar insgesamt zu 8 Wochen wo sie für den Direktor Graffiti Beschmutzungen entfernen sollen in der Öffentlichkeit. Denn der liebt es Hamburg nicht nur zu verschönern sondern gegen die Malerei vorzugehen. Dabei kommen sich die zwei in Gesprächen nicht gerade näher, bis auf einmal eine Abmachung zwischen ihnen herrscht in Form einer Challenge, denn jeder der zwei will um jeden Preis gewinnen und der andere der zuerst aufgibt muss den kompletten Graffiti Dienst allein schieben. Also in dem Fall kann ich euch sagen, geht es bei den beiden rund, was die sich einfallen lassen und vor allem wie sie lernen hinter die Fassade des anderen zu schauen. Denn manches Mal wird man von Stolz und Vorurteilen davon abgehalten :) Einfach Klasse!!! Fazit Absolut gelungen umgesetzt und ich bin begeistert!!! Ein ungewöhnlicher Einfall und zwei, die lernen dass man sich auch auf andere verlassen kann. 5 von 5 Sternen

Lesen Sie weiter

Anna Pfeffer – Für dich solls tausend Tode regenen Erscheinungsdatum: 12.September 2016 Format: Broschiert Verlag: cbjVerlg Seiten: 320 Preis: 14,99 € ISBN: 978-3570171554 Klappentext/Inhaltangabe Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen … Meine Meinung: Das Cover des Buches ist ein richtiger Blickfang und zieht direkt die Aufmerksamkeit auf sich. Was mir ausserdem auch sehr gut gefallen hat, war der schwarzer Buchschnitt und das die Seiten eine schwarzen Umrandung haben, wie eine Todesanzeige. Eigentlich recht makabar, aber mir gefällt es. Ich kann sofort in die Geschichte rein und musste nach der ersten Seite schon lachen. Die Protagonistin Emi ist zwar leicht verrückt, aber symphatisch. Ich liebe ihren schwarzen Humor und ihre Ironie in der sie spricht. Egal ob Vater, Bruder oder Mitschüler, jedem gibt sie in Gedanken einen lustigen Tod und zu Lebzeiten einen passenden Spruch. Alle Charakter haben ihre Ecken und Kanten. Keiner ist perfekt. Das hat mir sehr gut gefallen, da niemand perfekt ist und jeder seine Macken hat. Der Schreibstil des Autorenduos "Anna Pfeffer" ist locker, flockig, leicht. Das Buch ist komisch, aber auch gefühlvoll. Eine super Mischung zwischen todlachen und amüsieren und nachdenken. Fazit: Ich habe mich köstlich amüsiert und zum Teil ziemlich schlappgelacht. Es ist ungewöhnlich, aber sehr zu empfehlen. 5 von 5 Büchern Anmerkung: "Für dich solls tausend Tode regnen" wurde mir vom cbj Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank !

Lesen Sie weiter