Leserstimmen zu
Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer

(46)
(20)
(4)
(1)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Für dich soll´s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer erschienen bei cbj Zum Inhalt Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen … (Quelle: Verlag) Zum Buch Das Cover ist ein Traum! Es ist bunt gestaltet und beinhaltet viele Kleinigkeiten, die es zu entdecken gilt. Der Buchschnitt ist grau gehalten, die einzelnen Seiten haben etwas von einer Traueranzeige. Man sieht schon hier ganz deutlich, dass der Tod dein ständiger Begleiter ist… Die Story ist in der ersten Person geschrieben und hat sich dadurch schon einen Pluspunkt bei mir erarbeitet ;) Emi ist die Neue an der Schule und hat es nicht leicht. Dies liegt aber nicht nur allein an ihren Mitschülern, denn auch der Teenager steht ihrem neuen Leben nicht gerade positiv gegenüber. Das Wort „beschissen“ fällt zum Beispiel auf den ersten Seiten sehr oft. Emi macht sich ungewöhnlich viele Gedanken über den Tod anderer Leute und beschäftigt sich auch intensiv mit diesem Thema, was auf mich stellenweise schon ziemlich makaber wirkte. Doch damit nicht genug: sie besitzt außerdem ein ominöses schwarzes Buch, in das sie keine bunten Zeichnungen malt… Ihr zwei Jahre älterer Bruder Oliver ist da doch etwas positiver gestimmt und macht das beste aus der neuen Situation. Klar, dass die beiden nicht unbedingt die besten Freunde sind ;) Toni ist Emis einziger Kontakt in der Schule. Die ziemlich kleine Japanerin redet ohne Luft zu holen und machte auf mich einen sympathischen Eindruck. Erik ist natürlich der „Böse“ in dieser Geschichte. Seine erste Begegnung mit Emi ufert in einen verbalen Schlagabtausch aus, der mich stellenweise sehr grinsen ließ. Das Autorenduo hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer konnte mich mit ihrem Jugendroman Für dich soll´s tausend Tode regnen gut unterhalten. Die Sprache ist sehr jugendlich gehalten, was für die angegebene Altersempfehlung äußerst passend gewählt wurde. Aber auch mir als etwas älterem Leser gefiel der Schreibstil gut. Es wirkte zu keiner Zeit übertrieben oder gestelzt. Etwas langatmig empfand ich die Challenges, die sich Emi und Erik immer wieder gegenseitig stellten. Doch die feinen Nuancen zwischen den Zeilen und die daraus resultierende Message gefielen mir umso besser. Wer auf schwarzen Humor steht, ist hier genau an der richtigen Adresse. Das Ende des Buches ist äußerst passend und stimmig. Ich vergebe 4 von 5 möglichen schwarzen Katzen. Zum Autor Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 71 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen. „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist ihr erster Jugendroman. ab 12 Jahren 320 Seiten ISBN 978-3-570-17155-4 Preis: 14,99 Euro © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

Lesen Sie weiter

Vorweg: Die Gestaltung des Buches finde ich wirklich unglaublich gelungen! Ich habe schon lange nicht mehr so ein tolles Cover gesehen und es passt perfekt zum Inhalt, ein wenig düster, aber immer noch ganz süß. Wer auch immer da am Werk war verdient auch ein Sternchen. In Kombination mit dem Titel klang das Buch mal nach etwas anderem ... und ich wurde auch nicht enttäuscht. Hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer stecken zwei erfolgreiche Self-Publisherinnen, die mit ihrem ersten Jugendroman bewiesen haben, dass sie sich nicht verstecken müssen. Ganz im Gegenteil - ihr Buch gehört mit zu den besten Contemporary Geschichten, die ich dieses Jahr lesen durfte. Ich sage euch warum! Ihr habt es satt, dass die Protagonistin eine jammernde, unsympathische Kuh ist? Ihr habt einfach die Schnauze voll von Insta-Love, die schneller kalt wird als Suppe? Ihr ertragt es nicht mehr, dass die Welt der Prota sich nur um sich selbst dreht? Ihr möchtet ein Buch, bei dem es auch um Familie geht? Ein Buch mit Humor an genau den richtigen Stellen? Und ihr möchtet endlich mal weniger Drama, mehr Story? Ding, ding, ding! Gratulation, das hier ist EURER Buch. Auf den ersten Blick mag der Klappentext die Geschichte in einem 0815 Licht hinstellen: Mädchen verliebt sich in Junge, den sie so gar nicht leiden kann, aber dahinter steckt einiges mehr. Schon die ersten Seiten sind einfach so erfrischend anders, so schwarz und so voller Referenzen zu den Dingen am Leben, die uns wohl alle irgendwie stören. Für die Leser regnet es ... 1) Einen schwungvollen, dynamischen Schreibstil, der Emis Stimme zu 100% gerecht wird. Keine Ahnung, wie diese zwei Autorinnen es geschafft haben gemeinsam zu schreiben, aber es ist ihnen gelungen. Emis Stimme ist unverwechselbar. Etwas düster, mürrisch, zynisch und absolut echt. Die Dinge mal negativ zu sehen hat nie so viel Spaß gemacht wie hier. Mal Gejammer der anderen Art, mit echten Problemen als Ursache. 2) Ein originelles Hobby, das ich in dieser Form noch nicht gesehen habe. Todesanzeigen sammeln? Sich mit skurrilen Toden beschäftigen? Klingt im ersten Moment etwas abgedreht und verrückt, ist hier aber sehr witzig verpackt und lässt auch öfter mal staunen. Es gab viele Szenen, in denen ich mich nicht mehr eingekriegt habe, weil ich urkomisch war, wie Emi den Leuten in ihrem Kopf Tode verpasst und sich nach außen einfach nicht darum schert, was die Personen, die sie nicht mag sagen und denken. Für eine Protagonistin ist sie zwar sehr passiv und introvertiert, aber das war eine interessante Abwechslung zu den üblichen Mauerblümchen oder Überfliegern, die Jugendbücher immer so bieten. 3) Familienchaos, ganz dicht am Leben, denn Emis Vater und Bruder spielen eine große Rolle. Das fand ich schön. Es gibt zu selten Bücher, in denen man auch mal mitkommt, was hinter den Kulissen passiert. Von vielen Figuren würde man glatt denken, sie seien Waisenkinder, so wenig wird die Familie involviert. Hier gibt es aber typische Streits zwischen Geschwistern und auch der Konflikt mit dem Umzug und der neuen Freundin des Vaters wird zufriedenstellend angesprochen und behandelt. 4) Das Zusammenspiel aus Hass und Liebe, denn diese Gefühle liegen bekanntlich sehr nah beieinander. Die Beziehung zwischen Emi und Erik hat mich überzeugen können. Emi ist nicht der Typ Mädchen, welches Erik anhimmelt und so baut sich während ein paar rasanter Wetten zuerst eine kleine Freundschaft zwischen Pessimistin und Ekelpaket auf, ehe es in Phase zwei geht. Die vielen kleinen Begegnungen und Gespräche mochte ich echt gerne und ich fand es auch nachvollziehbar, wie sich alles zum Ende hin umgedreht hat. Die Dialoge zwischen beiden waren so schön bissig und sarkastisch - das liebe ich an Contemporary mega und hier war das ebenfalls ein großer Pluspunkt. Außerdem gab es gegen Ende die ein oder andere wirklich niedliche Stelle *hach* Dinge für mein schwarzes Büchlein? Ich hätte mir für den Abschluss einfach ein paar mehr Seiten gewünscht. Alles erschien mir doch etwas gehetzt und schnell abgeschlossen. Das mindert nicht den Lesespaß insgesamt, ist für mich aber schon ein kleiner Kritikpunkt. Und wie bei jeder Jugendbuch Liebesgeschichte muss man sich auch vor Augen halten, dass überraschende Wenden eher ausbleiben - das ist allerdings Genre bedingt typisch und auch nicht weiterhin schlimm. Wie sagt man immer so schön: Der Weg zählt und muss unterhaltsam sein. Fazit Für dich soll's tausend Tode regnen bringt frischen Wind ins Jugendbuch Genre. Mit einer sympathischen Protagonistin, viel Pessimismus und originellen Einfällen macht das Buch einfach sehr viel Spaß und weist öfter Tiefgang auf, als erwartet. Für ein paar gelungene Stunden mit Lachern und ein wenig Herzschmerz bestens geeignet!

Lesen Sie weiter

Was für ein wundervoller Gute-Laune-Schmöker! Und dabei kommt das Buch doch so düster-schwarz mit trauerumrahmten Seiten daher. Schwarz sind dann aber doch nur die Kleidung von Emi und ihr Humor. Im Erfinden kreativer Todesarten ist das Mädchen unschlagbar und treffsicher. Schließlich soll hier keiner irgendwie sterben! Wenn, dann muss das schon auch zum Charakter passen. Emi ist eine erst auf den zweiten Blick liebenswerte Protagonistin, die es ihrer Umwelt nicht ganz leicht macht. Typisch Teenager ist sie gegen alles und jeden, und gleichzeitig kommentiert sie ihre Umgebung mit einer solchen Treffsicherheit und triefendem Sarkasmus, dass es eine Freude ist. Sie ist nun mal kein Sonnenscheinchen wie ihr sportbegeisterter Bruder, der mit einem charmanten Lächeln jeden um den kleinen Finger wickelt. Ein wenig steht sie sich natürlich auch selbst im Weg. Da geht es ihr genau wie Erik und vielleicht liegt es daran, dass sich am Ende alles anders entwickelt als Emi je gedacht hätte. Emi hat eine wahre Vorliebe für Challenges. Mit ihrer besten Freundin aus Heidelberg veranstaltet sie eine Klassikerchallenge, bei der sie von Jane Austen bis Tolstoi sich querbeet durch die Literatur lesen. Eine etwas ruhigere Herausforderung als das, was sie dann mit Erik veranstaltet. Hier werden die Challenges immer wilder, aufregender, persönlicher, grenzüberschreitend. Mal lustig, mal eklig - Emi und Erik sind sich für nichts zu schade. Gut, dass Emis Vater, seines Zeichen Psychotherapeut davon nicht viel mitkriegt. Er und seine Neue, die gern schlecht vegetarisch kocht und auf Spieleabende mit Pantomime steht, sorgen unfreiwillig für jede Menge Lacher. Anna Pfeffer trifft mit ihrem pfiffigen Jugendroman genau den richtigen Ton. Witzig, charmant und mit beneidenswerter Schlagfertigkeit erzählt sie in flottem Tempo aus dem Alltag einer Fünfzehnjährigen, die die Welt nicht ganz so negativ sieht, wie sie sie gern glauben machen möchte. "Für dich soll's tausend Tode regnen" hat sich als ein wahres Lesevergnügen für heitere Wohlfühlstunden entpuppt und bekommt von mir eine definitive Leseempfehlung für junge und junggebliebene Leser! © Tintenhain

Lesen Sie weiter

In dem Verlagsdebüt von Anna Pfeffer – einem zauberhaften Autorinnenduo – erleben wir mit Emi den ganz normalen Schulwahnsinn und noch vieles mehr. Besonders, wie es ist, wenn man die Neue ist. Eine fremde Stadt, eine neue Schule, ein neues Leben. Und das nur, weil der Vater sich wieder verliebt hat und seine Kinder aus ihrem Umfeld reißt, sie wie Gepäck in die neue Heimat mitnimmt. Doch das ist nicht genug, er ist auch noch Therapeut und analysiert sie nur allzu gern. Es ist schwer, irgendwo reinzupassen, wo man gar nicht dazugehören will. Es ist schwer, sich von seinen wenigen Freunden und der Gewohnheit zu verabschieden, um irgendwo, wo man gar nicht sein will, neu anzufangen. Umso schwerer ist es auch, sich genau dort dann zu Hause zu fühlen. Vor allem dann, wenn der nervtötende Bruder mit der veränderten Situation keine Probleme zu haben scheint. Noch schwerer ist es sogar, wenn man wie Emi weniger den gesellschaftlichen Konventionen entspricht und – für die Meinung vieler – zu sehr von der Masse und deren Eigenschaften und Vorlieben abschweift. Emi ist anders. Sie steht nicht so sehr auf das übliche Tamtam eines Teenagers. Sie ist lieber für sich, liest viel, sammelt absonderliche Todesursachen oder zumindest Berichte darüber - in ihrem Schwarzen Buch. (Ich habe übrigens als Teenie die Zitate aus Todesanzeigen gesammelt, macht mich jetzt sicher auch etwas kurios, vielleicht konnte ich mich daher so gut mit Emi identifizieren.) Kein Wunder, dass sie mit der Wahl ihres Vaters, was Schule und neue Heimat betrifft, so gar nichts anfangen kann. Mit der der neuen Freundin schon zehnmal nicht. Und dann trifft sie in der Schule auch noch auf Erik – den Mädchenschwarm und mysteriösen Stufendraufgänger. Als sie sich das erste Mal begegnen, kracht es zwischen den beiden auf verbalen Wege gewaltig. Kurz darauf bei einer erzwungenen Zusammenarbeit auch tatsächlich. Und dieses Krachen zieht eine Strafe nach sich, die beide für eine Weile aneinanderbindet. Es sei denn, sie schaffen es, den jeweils anderen durch das Verlieren von selbst auserwählten Challenges zum Aufgeben – beziehungsweise zum Übernehmen des Strafdienstes – zu bringen … • Wird es Emi gelingen, wirklich in ihrer neuen Heimat anzukommen und nicht immer nur die Außenseiterin – der Freak – zu sein? • Will sie das überhaupt? • Was passiert zwischen Erik und ihr, dass sie mehr Zeit als gewollt miteinander verbringen müssen? • Und führt diese Zeit sie vielleicht näher zusammen oder doch zu Tausend Toden? • Wer ist Erik überhaupt? • Und warum sammelt Emi Todesursachen und verpasst ihren Mitmenschen dabei selbst unzählige? Begebt Euch zusammen mit Emi auf eine Entschlüsselungsjagd dieser Fragen und lasst Euch begeistern. Ich kann Euch versprechen – wenn Ihr jugendlich seid oder auf Jugendbücher steht -, dass genau das eintreten wird: Begeisterung. Dieses Buch muss unbedingt gelesen werden. Verpasst es nicht. Es gehört in jedes Teenie-Regal – egal, ob Ihr mit der Welt generell auf Kriegsfuß steht oder es für Euch nicht bunter und glitzernder sein könnte. Und in mein Regal gehört es auch. Angefangen beim Cover ist dieses Buch schon ein kleines Meisterwerk für sich samt Hinguckerfunktion. Es ist schwarz, düster und mit seinen erfrischenden Symbolen – die Emi während einer Chemiestunde gezeichnet haben könnte – so absolut passend zur Prota. Der Titel ist klasse, da gibt es nicht viel zu sagen. Lasst Euch überraschen, denn er ist Programm. Emi lässt die Tode über ihre Mitmenschen regnen, wie das Itgirl der Stufe sich Glitzer ins Gesicht. Und diese Tode sind ein Wettrennen der Skurrilitäten und geben dem Buch das Besondere. Auf dem Cover selbst ist der Titel geprägt sowie einige wenige ausgewählte Symbole auch. Und es fühlt sich einfach unglaublich toll an. Im Roman selbst sind die Seiten schwarz gerahmt und erinnern so ein Stück weit an Emis Buch des Todes. Es ist hier einfach das Gesamtpaket, das überzeugt – in all seinen wundervollen Einzelheiten. Und die wichtigste ist natürlich der Inhalt. Anna Pfeffer haben mich überrascht. Überrascht mit einem jugendlichen, frischen Schreibstil, der einen die Seiten nur so im Fluge lesen lässt. Sie lassen einen die Geschichte aus Emis Sicht entdecken, was es greifbar macht und dem Leser eine hohe Identifikationsmöglichkeit bietet. Sie zeichnen eine wahrheitsgetreue Kulisse um das Leben eines unzufriedenen Teenagers, der sich selbst das Lachen versagt. Und doch schleicht sich genau dieses Lachen immer wieder in Emis Leben, hauptsächlich wegen Erik. Aber das müsst ihr selbst entdecken. Emi ist ein bemüht düsterer Mensch, der bloß keine gute Laune zulassen will und sie sich daher fast selbst verbietet. Emi - Emilia steht dabei einerseits für Nachahmerin, aber auch für die Ehrgeizige und Letzteres ist sie durch und durch. In allem, was sie anpackt. Besonders bei den lustigen Challenges mit Erik, die herausfordernder und den Puls der Zeit treffender nicht sein könnten. Sie sind das Juwel des Buches. Und wenn ihr Euch das Cover genau angesehen habt – es gibt hier immer wieder etwas zu entdecken! -, dann könnt ihr dieses dort schon erkennen. Emis Ton innerhalb der Geschichte und auch der der wunderbar runden Nebencharaktere ist spitz, frisch, teilweise stur und von Ironie durchzogen. Eine Ironie die sich steigert und in einem Zynismus gipfelt, der mitreißt. „Toni war eigentlich intelligent genug, das zu erkennen, aber in manchen Situationen zerstört das Verlangen sämtliche Intelligenz.“ Die Charaktere - allen voran Emi und Erik, die wie echte Klassenkameraden aus der eigenen Schulzeit wirken – stehen mit der Gesellschaft auf Kontroverse und Konfrontation (wie wir das doch alle in dem Alter gerne taten!). Sie müssen ihren Platz und sich selbst erst noch finden, lernen zu vertrauen, loszulassen, festzuhalten und zu wachsen. Vor allem aber lernen, dass es absolut okay ist, anders zu sein. Denn was ist schon anders? Es ist sogar Eure Pflicht. Seid anders, seid neugierig, hinterfragt, seid originell. Seid ihr! All das findet sich in diesem Buch und so liefert diese Geschichte uns immer wieder etwas Neues, Überraschendes und bringt uns dabei unweigerlich zum Lachen. Sie ist humorvoll morbid, spitz, authentisch und ein Stück weit wie ein Wiedererkennen der eigenen Jugendzeit und des sich missverstanden Fühlens, des Trübsal-Blasens und eine Entdeckung neuer Welten. Und doch ist die Geschichte auch einfach anders, ungewöhnlich, aber genau das hat mich wiederum so sehr an diesem Buch gepackt. Emis Zynismus, die Dinge sowie die Welt und Menschen um sich zu betrachten, hat es mir angetan, das Düstere und gleichzeitig sprudelnd Pfiffige hat es mir angetan. Anna Pfeffer haben es mir einfach angetan. ‚Für dich soll’s Tausend Tode regnen‘ ist spritzig, jung und spitz – der ultimative Lesekick für den Herbst. Ein Buch, das dunkle Herbstabende mit erfrischendem Sarkasmus erhellt und inhaltlich wie auch optisch überzeugt. Ein absolut gelungenes Debut. Ich habe das Lesen sehr genossen. Eure Jil Aimée

Lesen Sie weiter

Kurzbeschreibung Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen … (Quelle: cbj) Meine Meinung Hinter Anne Pfeffer verbergen sich zwei sympathische Autorinnen, die mir bereits unter einem anderen Namen bekannt sind. Nun also ist „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ erschienen und ich war ungeheuer neugierig auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde. Emi als Protagonistin ist war mir sehr sympathisch. Nach außen aber gibt sich Emi störrisch und genervt. Sie kann sich weder mit ihrem Umzug, noch mit den Schülern ihrer neuen Schule oder mit ihrem Bruder anfreunden. Alles nervt sie und das lässt sie ihr Gegenüber auch spüren. Ich mochte Emi total gerne, ihre Art wie sie sich gibt konnte mich unheimlich begeistern. Im Verlauf merkt man als Leser auch das Emi gar nicht so störrisch ist wie sie sich gibt, eigentlich ist sie ein richtig nettes junges Mädchen. Erik ist einer der Schüler der neuen Schule. Und auch er lernt Emi auf ihre ganz spezielle Art kennen. Doch es schreckt ihn nicht ab, eher das Gegenteil ist der Fall. Und genau das merkt Emi auch mit der Zeit. Auch Erik mochte ich total gerne, er hat so eine liebenswerte und ja auch charmante Art an sich. Die Nebenfiguren der Geschichte sind Anne Pfeffer ebenso sehr gut gelungen. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Art an sich, man kann sie sich alle sehr gut vorstellen und jeder hat seinen festen Platz im Geschehen. Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und herrlich leicht und locker gehalten. Ich bin förmlich durch die Geschichte geflogen und habe das Buch innerhalb kürzester Zeit fertig gelesen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emi. Anne Pfeffer haben hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt hier total, man ist Emi so sehr nahe und kann ihre Handlungen sehr gut verfolgen. Die Handlung selbst hat mir unheimlich gut gefallen. Emis Weg zu verfolgen macht hier viel Freude. Immer wieder gab es Passagen, die mich zum Lachen gebracht haben. Und die Idee mit den Challenges hat mir auch sehr gut gefallen. Es ist ein Buch, das perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten ist. Doch auch als Erwachsene ist ein Lesegenuss und man erinnert sich des Öfteren an seine eigene Jugend und wie man vielleicht selbst so war in Emis Alter. Das Ende ist mehr als passend gehalten. Es schließt das Buch wunderbar ab, macht es rund und hat mich letztlich glücklich zurückgelassen. Fazit Abschließend gesagt ist „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ von Anne Pfeffer ist ein herrlicher Jugendroman, der mir sehr viel Freude gemacht hat. Authentische Charaktere, ein flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorinnen sowie eine Handlung, die humorvoll ist und perfekt zur Zielgruppe passt, haben mich begeistert und wunderbar unterhalten. Absolut zu empfehlen!

Lesen Sie weiter

Für dich soll's tausend Tode regnen hat mich absolut begeistert. Erstmal finde ich die Aufmachung total toll. Das Cover finde ich genial und die Seiten sind an den Rändern komplett schwarz. Von daher ist es schon ein Hingucker. Bereits auf den ersten Seiten erscheint mir Emi als eine sympathische Prota. Auch wenn sie alles andere als eine Frohnatur ist. Sie wurde von ihrem Dad gezwungen von Heidelberg nach Hamburg zu ziehen und das passt ihr überhaupt nicht. Genauso wenig wie die Neue ihres Dad's. Mara... Aber nicht nur das. Auch die Schüler ihrer neuen Schulen findet sie mehr als nervig. Ebenso ihren Bruder Oliver. Doch Emi ist gar nicht so mürrisch wie sie auf den ersten Blick erscheint und als sie mit Eric dann diese lustigen Challenge's beginnt hatte sie mich vollkommen eingenommen. Denn Emi's und Erik's Geschichte ist echt witzig. Die beiden sind sich so ähnlich und ihre Challenge's machen einfach Spaß. Auch wenn sie sich eigentlich gegenseitig fertig machen wollen. :D Der Schreibstil des Autorenduo's Anna Pfeffer (für andere bereits als Rose Snow bekannt) ist richtig toll. Sie haben eine charmante und witzige Art Emi und Erik darzustellen. Ich musste mehrmals während dem Lesen heftig schmunzeln und konnte das Buch dadurch einfach nicht zur Seite legen. Die Seiten flogen einfach nur so dahin und schwups hatte ich es auch schon beendet. Das Ende lässt mich dann auch sehr zufrieden zurück und ich kann euch nur sagen, dass dieses Buch es absolut wert ist schnell gelesen zu werden. Auch wenn die Protagonisten erst 15 Jahre alt sind so konnte ich mich dennoch in sie hineinversetzen und habe es sehr genossen ihre Eskapaden zu verfolgen. Ein absoluter toller Jugendroman, der von der ersten Liebe erzählt, aber auch von Frust und Traurigkeit. Nicht alle Veränderungen im Leben sind so einfach. Doch hier macht es wahnsinnigen Spaß den Trotz der Protagonistin zu verfolgen. Ich möchte hier sehr gerne 5 von 5 Punkten vergeben, weil ich unwahrscheinliche Freude beim Lesen hatte!

Lesen Sie weiter

Richtig gut

Von: NICO

11.09.2016

Ich kann dazu eigentlich gar nicht viel sagen, außer, dass es mir einfach nur richtig, richtig, richtig gut gefallen hat. Habe es innerhalb eines Tages verschlungen und würde es immer wieder lesen! Super Buch :)

Lesen Sie weiter