Leserstimmen zu
Basar der bösen Träume

Stephen King

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Das Cover hat mir schon sofort gefallen, wieder der schwarze Grund und darauf die weiße Schrift, natürlich dürfen Farbakzente in Form von Schmetterlingen nicht fehlen. Als langjähriger Fan von Stephen King durfte natürlich auch dieses Buch nicht fehlen, ich mochte schon immer seine Kurzgeschichten und war deshalb sehr gespannt. Ich habe mich diesmal für ein Hörbuch entschieden, weil ich derzeit sehr gerne Hörbücher höre und ich David Nathan gerne zuhöre. Die gesamte Aufmachung des Hörbuchs hat mir jedoch nicht so gut gefallen, ich finde für den stolzen Preis von 19,99€ hätte ich mir etwas mehr erwartet, der Pappumschlag ist nicht besonders stabil und ich habe das Hörbuch lediglich mit ins Auto genommen und es wirkt jetzt schon ramponiert, dabei behandle ich meine Bücher immer sorgsam. Dank des Bloggerportals habe ich den Preis ja nicht bezahlen müssen, wenn ich mir das Buch allerdings so gekauft hätte, wäre ich enttäuscht gewesen! In der Sammlung sind 18 Kurzgeschichten und 2 Gedichte vertreten. Sie könnten alle nicht unterschiedlicher sein und sind auf eine ganz besondere Weise alle spannend gewesen. Ein riesiger Pluspunkt ist das lange Vorwort von Stephen King, indem er erklärt warum diese Geschichte in die Sammlung kam und wie sie entstanden ist, danach habe ich mich immer riesig auf die Geschichte gefreut, da man nun auch Hintergrundwissen hatte und ich musste dann einfach gebannt lauschen! Die Vielfältigkeit seines Talents ist hier auch wieder besonders zu entdecken, jede Geschichte ist auf eine andere Weise spannend, manche haben viele Horror Elemente andere sind genau das Gegenteil und haben etwas Fantasy mäßiges. Besonders habe ich mich aber über „Raststätte Mile 81“ gefreut, man wird sofort an Kings Buch „Christine“ erinnert und ich war deswegen umso mehr gefesselt, die Geschichte ist jedoch nicht neu, es gibt sie schon seit einiger Zeit auf Deutsch, ich kannte sie jedoch noch nicht. David Nathan als „Erzähler“ hat mir auch gut gefallen, seine Stimme ist dunkel und hat etwas mystisches, perfekt für Horrorgeschichten, Krimis und spannende Thriller. Wenn ich sehe das er, der Geschichte die Stimme verleiht, dann gucke ich mir das Buch nochmal genauer an und freue mich dann schon richtig aufs Hören. Fazit: Als Stephen King Fan, ist dieses Buch ein Muss, man entdeckt viele neue Geschichten und außerdem finde ich die persönliche Note mit einem Vorwort zu jeder Geschichte einfach genial. Außerdem ist das Cover auch ziemlich ansehnlich und fügt sich somit in jede gute Stephen King Sammlung ein. Allerdings würde ich mir für 3 Euro mehr, dann doch die gebundene Ausgabe kaufen, die ist qualitativ wahrscheinlich besser.

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In "Basar der bösen Träume" hat Stephen King eine beeindruckende Kurzgeschichtensammlung zusammengestellt. Das Buch enthält insgesamt 20 Storys, von den erst 3 auf Deutsch erschienen sind (mit dabei sind "Raststätte Mile 81" und "Böser kleiner Junge"). Einige sind bisher nur in amerikanischen Zeitschriften erschienen, andere sind noch komplett unveröffentlicht. In seinen Kurzgeschichten ist wieder alles enthalten - Mal purer Horror wie in "Raststätte Mile 81", dann gibt es auch Geschichten, die einfach nur sehr unheimlich sind, wie beispielsweise "Die Düne" oder "Ur". Vor jeder Geschichte erklärt King noch in kurzen Worten, wie diese entstanden ist. " Ich hatte das Gefühl -und habe es immer noch-, dass sich dort auf dieser Insel eine Luke geöffnet hat. Auf unserer Seite befindet sich das, was wir gern als wirkliche Welt bezeichnen. Auf der anderen Seite sehen wir in den Maschinenraum des Universums, der unter Volldampf arbeitet. Nur ein Narr würde seine Hand dort hineinhalten und die Maschine stoppen wollen." - aus der Geschichte 'DIE DÜNE' In einem sehr ausführlichem und interessanten Vorwort erklärt Stephen King, warum ihm neben langen Romanen auch besonders das Scheiben von Kurzgeschichten Spaß macht. Hier ist seiner Meinung nach eine strengere Disziplin nötig, da gerade bei Kurzgeschichten selbst kleinere Fehler besonders auffallen. "Seid vorsichtig, meine Lieben, denn manche Waren sind gefährlich. Das sind jene, in denen böse Träume verborgen sind, jene, die einem im Kopf herumgehen, wenn man nicht einschlafen kann und sich fragt, weshalb die Tür des Kleiderschranks offen steht, obwohl man doch bestens weiß, dass man sie geschlossen hat." - aus dem Vorwort Stephen Kings Mein Fazit: 20 Kurzgeschichten, jede auf ihre eigene Art spannend. Mal erschreckend, mal traurig, mal schockierend - alles ist dabei. Gerade bei Kurzgeschichten finde ich es wichtig, dass diese den Leser schon auf den ersten Seiten packen muss. Verständlicherweise nicht immer einfach. Doch Stephen King ist dieses hier wunderbar gelungen. Zu meinen Favoriten gehören hier "Die Düne", "Ur" und "Nachrufe". Viele Storys hätten meiner Meinung nach auch das Potential zu längeren Geschichten. Der Ausflug auf den "Basar der bösen Träume" lohnt sich auf jeden Fall. Sehr empfehlenswert!

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