Leserstimmen zu
Der Prinz der Elfen

Holly Black

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In Ihren neuesten Jugend-Fantasy-Schmöker “Der Prinz der Elfen”, im englischen Original etwas treffender: The Darkest Part of the Forest, entwickelt Holly Black die ebenso berührende wie spannende Geschichte zweier Jugendlicher, deren Heimatort unweit von Chicago ein Spielplatz für Magie und Fabelwesen ist. Das hat sie sich ganz wunderbar ausgedacht, denn eigentlich werden nur neugierige Touristen von den Geistern attackiert - vielleicht ein kleiner Seitenhieb auf den immer weiter ausufernden Trubel von Touristen, die sich keinerlei Gedanken über ihr Verhalten an ihren Urlaubszielen machen. Im Mittelpunkt stehen die beiden Geschwister Ben und Hazel, die auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden so manche magische Hürde nehmen müssen. Und Holly Black versteht ihr Handwerk: Eine fesselnde Fantasy-Story für Jugendliche, die auf Magie, fantastische Kreaturen, kleine Geheimnisse, einen gehörigen Schuss Romantik und einen guten Schwung Action stehen.

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>> Rezension << Bevor meine Rezension beginnt, möchte ich noch einmal auf die Altersempfehlung (14 Jahre) hinweisen, da manche Stellen schon ziemlich speziell waren. Doch nun beginnt die Rezension. Zuerst einmal möchte ich sagen, dass mir das Cover und die Gestaltung des Buches super gut gefällt. Ich hatte schon von Anfang an hohe Erwartungen an das Buch und kann sagen, dass sie definitiv erfüllt wurden. Der Schreibstil konnte mich, trotz Erzähler- Perspektive, sofort fesseln. Ich war augenblicklich in die Geschichte integriert und wollte unbedingt wissen, wie sich alles weiterentwickelt. Es gab gleich zu Anfang lustige und tragische Stellen, die das Buch für mich umso toller machten.Die weitere Handlung der Geschichte hat mir super gut gefallen und ich werde es wohl nie verstehen können, wie es Autoren schaffen, solch grandiose Geschichten zu schreiben.Zudem fand ich es fantastisch, wie Holly Black aktuelle Themen (wie z.B. Homosexualität) mit in die Story einflocht. Das Ende der Geschichte hat mich total umgehauen! Mit einigen Dingen hätte ich nicht gerechnet, bin aber sehr froh, wie die Geschichte ausgegangen ist. Die ganzen Fantasy Elemente haben mir so gut gefallen, das ich wohl alles Rund um das Reich der Elfen für immer lieben werde.

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Vorweg sei gesagt: Ich liebe Elfen-Geschichten. Demnach war es gar keine Frage, dass ich auch unbedingt "Der Prinz der Elfen" von Holly Black lesen musste, denn allein das Cover war schon ansprechend und nachdem die Kurzbeschreibung mir ebenso gefiel, war es besiegelt. Von der Autorin selber habe ich noch kein Buch gelesen (wobei ich "Die Geheimnisse der Spiderwicks" gesehen habe, zählt das?), bin mir aber sicher, dass ich auf jeden Fall Ausschau nach ihren Büchern halten werde. Der Schreibstil ist nämlich für mich sehr ansprechend gewesen und wirklich bildhaft, ich fühlte mich beim Lesen direkt in die Szenerie versetzt. Auch schreibt Holly Black wirklich fesselnd, dass ich gar nicht abwarten konnte, das Buch weiter zu lesen. Die Handlung war gerade für mich schon sehr ansprechend. Geheimnisse um einen schlafenden Prinzen in einem gläsernen Sarg und das angrenzende Elfenreich neben der Stadt gaben einen wunderbaren Start für eine abenteuerliche Geschichte. Und das ist sie auf jeden Fall, denn durch Situationen und Entscheidungen der Protagonisten enstand eine etwas mehr oder weniger verwirrte, aber dennoch gute und spannende Handlungsfolge. Auch die Protagonisten konnten mich überzeugen, ich mochte es, Hazel zu begleiten, da sie nicht die Rolle eines Mädchen übernahm, sondern die einer Beschützerin. Durch ihre Stärke und auch ihren Mut war sie mir gleich sympathisch. Ebenso ihr Bruder Ben, der etwas zurückhaltener auftrat, aber dennoch genauso stark in seinem Auftritt war. Für mich als jemand, der Geschichten über Elfen wirkich liebt, ist dieses Buch einfach nur super gewesen. Und ich denke, dass auch Leser, die es gern spannend mögen und sich verzaubern lassen mit diesem Buch auch wirklich richtig liegen. Ich selbst kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.

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Der Prinz der Elfen

Von: Lou

03.04.2017

Was mir gefallen hat: Ich habe Hazels leicht verpeilte Art geliebt. Sie wirkte immer so hin- und hergerissen zwischen dem Erwachsen sein und ihrer Kindheit, was ihr einen einzigartigen Charakter gegeben hat. Im Verlauf des Buches hat Hazel eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht, die mir sehr gut gefallen, denn trotz dieser Entwicklung ist sie sich selbst treu geblieben. Kommen wir zu ihren Gegenpart, ihrem Bruder Ben. Ich muss sagen, dass ich ihn am Anfang überhaupt nicht leiden konnte, da er mir immer so überheblich vorkam, was sich ebenfalls im Laufe der Geschichte geändert hat. Ben hat gerade als es 'ernst' wurde eine interessante Rolle gespielt meiner Meinung nach. Aber natürlich sind da auch noch andere wichtige Rollen, die man keinesfalls vergessen darf. nämlich der Prinz und Bens besten Freund Jack. Ich muss ehrlich sagen, dass Jack mein Lieblingscharakter war. Er hatte eine erfrischende und geheimnisvolle Art, was mir in dem Moment wirklich zugesagt hat. Ähnlich ging es mir mit unserem Prinzen, obwohl der mir ein wenig zu geheimnisvoll war. Holly Blacks Schreibstil ist sehr interessant, wenn man so will. In manchen Situationen ist ihre Art Dinge zu beschreiben unfassbar detailreich, was in den meisten Augenblicken etwas sehr schönes erschaffen hat. Was mir nicht so gut gefallen hat: Ich persönlich fand es schade, dass Ben so in den Himmel gelobt wird und Hazel immer ein wenig trottelig dargestellt wird, da ich Hazel viel lieber mochte. Zum Glück hat sich das im Verlauf des Buches ein wenig geändert, da mir Ben mehr und mehr ans Herz gewachsen ist. Was mir ebenfalls ein wenig gefehlt hat war ein wenig mehr Charakterzeichnung von Severin, ich weiß nicht warum, aber irgendwie kam er mir immer ein wenig ungenau vor. Mit dem was er tat und wie er sich verhielt, konnte ich nicht immer so ganz was anfangen, da er wirklich eine seltsame Art hat. Fazit: Ich glaube ich habe in diesem Buch mehr Pflanzennamen gehört, als in meinem vergangenen Leben, was ich echt lustig fand. Aber kommen wir zu den ernsthafteren Dingen: Mir hat es unglaublich gut gefallen, dass Ben homosexuell war, einfach weil es etwas besonderes war und nicht in jedem Buch so ist. Ich bin echt zufrieden, mit dem Ende des Buches. Außerdem lässt es sich recht schnell lesen. Ich habe so knapp 6 Tage gebraucht, da ich nicht jeden Tag gelesen habe. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne in fremde Welten eintaucht oder einfach ein Fan von Fantasy und einer Menge abenteuerlicher Aktionen ist. Natürlich gibt es auch den ein oder anderen romantischen Moment, der das Gesamtbild abgerundet hat. Von mir bekommt 'Der Prinz der Elfen' von Holly Black 4 von 5 Sterne!

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Holly Black entführt uns in eine Welt in der Menschen und Elfen miteinander existieren. Genauer gesagt in den Ort Fairfold, hier wissen die Bewohner Bescheid über das kleine Volk, wie man mit ihnen umgeht und wie sie sich am besten schützen können. Hier liegt auch der Elfenprinz seit Ewigkeiten schlafend in einem gläsernen Sarg. Blacks Elfen sind keine friedlichen Zeitgenossen, sie sind hinterlistig, gemein und brutal. Die Protagonistin Hazel ist ein sehr außergewöhnliches Kind, mutig und draufgängerisch, so ziemlich das Gegenteil von ihrem Bruder Ben. "Ben erzählte Geschichten. Hazel machte Geschichte." Seite 150, ebook Trotzdem kämpfen die beiden zusammen. Das Band zwischen den Geschwistern ist stärker als Eifersucht, Neid und Wut. Allgemein spielt die Liebe zwischen den Geschwistern eine große Rolle in dem Buch. Hazel ging als Kind einen Handel mit den Elfen ein, dessen Ausmaß sie sich allerdings nicht vorstellen kann. Nur eine schlimme Vorahnung beschleicht sie... "≫Ich gebe euch sieben Jahre.≪" ... "Erst auf dem Heimweg durch die Dunkelheit begriff sie, dass nicht ausdrücklich festgelegt worden war ob ihr die Jahre am Lebensende abgezogen wurden." Seite 37, ebook Mehr verrate ich euch hier nicht, damit es spannend bleibt. Die Autorin erschafft auch in dieser Geschichte wieder Charaktere mit Ecken und Kanten. Die Spannung baut sich langsam auf, dafür wird es umso fesselnder. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. Kurzweilig und einfach gut geschrieben, auch der Humor kommt nicht zu kurz und wird an den richtigen Stellen eingesetzt. Ein außergewöhnliches Buch, interessante Story, faszinierende Charaktere und eine Welt in die man eintauchen möchte. Ich kann euch das Buch wirklich empfehlen. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Verlagsgruppe Randomhouse cbt für das Rezensionsexemplar.

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Mein erstes Buch der Autorin und es hat mir recht gut gefallen. In „Der Prinz der Elfen“ geht es um Hazel, die im wundervollen Fairfold leben. In diesem schönen Städtchen gibt es einen Sarg und in diesem liegt ein Elfenprinz, als dieser plötzlich leer ist. Der Einstieg fand ich recht gut. Die Autorin erzählt uns einiges an nebensächlichen Dingen, wie ich sagen würde. Sie erzählt uns einiges über die Stadt und deren Geschichte und wie die Menschen der Stadt außerhalb wirken. Außerdem erfährt man als Leser einiges aus dem Familienleben von Hazel und ihrem Bruder Ben. Durch diese Erzählungen wird das Erwachen des Prinzen doch einiges rausgezögert, was ich sehr schade fand, denn ich hätte hier gerne mehr davon erfahren und hätte mir auch gewünscht, dass die tolle Atmosphäre, die uns zu Beginn der Geschichte erwartet auch danach weitergeführt wird. Leider geht sie meines Erachtens danach etwas weg. Was ich aber sehr toll gemacht fand, war, wie die Stadt und das Zwischenspiel mit den Elfen beschrieben wird. Ich hatte irgendwie das Gefühl, das wäre genau meine Stadt zum Leben. Die Plottwists der Autorin haben mir gut gefallen und so war die ganze Handlung wirklich sehr interessant. Hazel und Ben waren für mich zwei tolle Charaktere. Beide hatten zwei wirklich interessante Hintergründe. Hazel war für mich ein wirklich toller, starker weiblicher Charakter. Ich fand es toll, wie sie auf die Elfen reagiert hat. Auch die Nebencharaktere fand ich toll. Es waren alle recht interessant gestaltet und wirkten für mich nicht oberflächlich. Der Schreibstil war wunderbar. Die Autorin hat für den Leser eine wirklich tolle Fantasywelt geschaffte, die ich wirklich spannend fand, obwohl es für mich ein paar kleine Schwächen gab. Aber ansonsten wirklich top! Das Cover ist klasse und es passt wunderbar zur Geschichte. Sehr schön Fazit: 4 von 5 Sterne. Lesenswerte Geschichte, die ich weiterempfehlen kann.

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Der kleine Ort Fairfold unterscheidet sich sehr von anderen Städten, denn Fairfold liegt ganz nach am Elfenreich. Außerdem steht seit Jahren im Wald ein gläserner Sarg mit einem Elfen darin. Niemand von den Anwohner weiß, warum es diesen Sarg mit dem schlafenden Elfenprinzen gibt, aber es gibt jede Menge Gerüchte und Geschichten, die um diesen Sarg. Auch die Geschwister Hazel und Ben haben sich ihre eigene Geschichte für den Prinzen ausgedacht. Als der Sarg dann eines Tages leer und der Prinz verschwunden ist, werden die beiden in einem Machtkampf zwischen den Elfen gezogen. Holly Black ist ja dafür bekannt, dass sie eher ungewöhnliche Geschichten mit ungewöhnlichen Charakteren schreibt. Deshalb wollte ich dieses Buch hier unbedingt lesen. Das Cover hat mich sehr angesprochen und auch der Klappentext klangt sehr vielversprechend. Wiedereinmal entführt uns die Welt in eine Welt, in der es Elfen gibt. Bei ihr sind die Elfen keineswegs mit glitzernden und netten Wesen gleichzusetzen, sie bedient sich da eher an der klassischen bösen Darstellung. Die Elfen hier verführen die Menschen und manchmal wird auch der ein oder andere Tourist in Fairfold getötet. Zwischen den Bewohnern von Fairfold und den Elfen gibt es ein Abkommen, die Elfen lassen die Bewohner in Ruhe, trotzdem gibt es gewisse Berührungspunkte u. a. der gläserne Sarg, der für jeden sichtbar ist. Hauptfiguren sind die beiden Geschwister Hazel und Ben, deren Schicksal mehr mit den Elfen verbunden ist, als man anfangs vermutet. Die Autorin erzählt ihre Geschichte sehr interessant. Da gibt es einmal die aktuellen Ereignisse, und dann gibt Abschnitte, in denen Ereignisse aus der Vergangenheit der Charaktere erzählt werden, die mehr Licht auf die Charaktere wirft. Dieser Erzählstil hat mir unheimlich gut gefallen. Natürlich spielt auch Liebe eine wichtige Rolle und für beide Geschwister gibt es einen Loveinterest. Auch hier geht die Autorin recht ungewöhnliche Wege, was mir unheimlich gut gefallen hat. Hazel und Ben haben eine sehr enge geschwisterliche Bindung. Hazel ist seit langer Zeit in Bens besten Freund Jack, der übrigens ein Wechselbalg ist, verliebt. Ben hat eine besondere Gabe für Musik, die ihm von einer Elfe beschert wurde, die aber eher eine Bürde als eine Gabe ist. Hazel wirkt anfangs eher unstet und man fragt sich als Leser warum das so ist. Erst im Laufe der Handlung wird ihr Verhalten klar. All diese Dinge spielen im Laufe der Handlung eine wichtige Rolle und am Ende laufen alle Fäden zusammen. Alles in Allem kann ich nur sagen, dass diese mein neues Monatshighlight ist. Ich kann hier einfahc nur eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl aussprechen.

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