Leserstimmen zu
Winterküsse im Schnee

Karen Swan

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Inhalt aus dem Klappentext: Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... Meinung: So langsam gehören Karen Swans Romane schon fast zu meinen festen Winterromanen. In diesem Buch hat sie wieder eine auf den ersten Blick nicht wirklich sympathische Protagonistin ins Rennen um die Liebe geschickt. Wir begleiten die ehrgeizige Allegra auf ihrem Weg durch die Weihnachtszeit. Eigentlich hat Allegra für so etwas wie Weihnachten keine Zeit, denn die Geschäfte ruhen nicht und in ihrer erfolgreichen Stellung kann sie es sich nicht leisten, nachlässig zu werden, denn sie ist ja NUR eine Frau in einer von Männern dominierten Geschäftswelt. Aber ein Familienereignis zwingt sie dazu, einen Gang runter zu schalten und sich mit sich, ihrer Familie und deren Vergangenheit auseinander zu setzen. Und dann ist da auch noch Sam, ihr neuer Kollege und Konkurrent, der Allegra leider nur allzu sehr unter die Haut geht. Karen Swans Hauptfiguren sind immer ein wenig speziell und oft anstrengend. Auch Allegra bildet da keine Ausnahme, denn sie ist extrem zielstrebig und erfolgsorientiert. Sie kann nicht wirklich abschalten und hat den Kopf voller Zahlen. Aber sie hängt auch an ihrer Schwester und ihrer Mutter. Isobel, ihre Schwester, mochte ich aber auf Anhieb und auch den viel verteufelten Sam habe ich direkt gern gehabt. Die ersten 150-200 Seiten war ich mir nicht so ganz schlüssig, ob ich die Geschichte mag, denn Karen Swans Roman ist sehr in der Finanzwelt verhaftet, in der Allegra etabliert ist und sie mir dadurch nicht sehr nah brachte, da sie anfangs sehr kühl und unnahbar wirkt. Aber nach dem schweren Einstieg wurde es viel besser und man lernt die menschliche Seite von ihr kennen. Außerdem hat sich die Story auch noch als sehr spannend und geheimnisvoll entwickelt. Zwar blieb diese an ein oder zwei Stellen etwas merkwürdig bis leicht unrealistisch, hat aber am Unterhaltungsfaktor nichts dadurch eingebüßt. Erzählt wird der Roman in der dritten Person, der Blickwinkel bleibt auf Allegra gerichtet. Die Kapitel sind angenehm lang und Karen Swans schöner Schreibstil hat für einen guten Lesefluss gesorgt. Fazit: Zwar braucht die Geschichte ein bisschen, bis sie in Fahrt kommt, danach kommt man aber kaum noch vom Buch weg. Berührend, spannend und unterhaltsam, ein wenig kitschig, aber noch im Rahmen, bereitet dieses Buch einem schöne Lesestunden. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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ZUM INHALT Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ... Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... MEINE MENUNG: Dies war mein erstes Buch der Autorin, die ja regelmäßig zu der Winter und Weihnachtszeit in Deutschland Bücher veröffentlicht und da mich das Cover und die Geschichte sehr angesprochen hat, habe ich dieses Buch gelesen. Wenn man aber denkt, dies sei ein Weihnachtsbuch, dann muss ich denjenigen enttäuschen, auch wenn das Cover so aussieht, aber dennoch sollte man sich dieses Buch einmal genauer ansehen, denn was man hier für eine Geschichte bekommt, ist doch vielmehr. Ich werde zum Inhalt nicht viel sagen, denn ich habe im Vorfeld nichts über das Buch gewusst und habe es für m ich selber entdeckt, deswegen hier nur meine persönliche Meinung. Es dauerte nicht lang und ich war vollkommen in der Story drin, denn die Autorin schreibt wohltuend und fesselnd und es machte viel Spaß das Buch zu lesen, weil es einfach so einen Sog hatte. Dieses Buch ist aber kein typischer Chic - Lit, sondern doch eine tiefgehende und berührende Geschichte, en Buch was mich zum nachdenken brachte. Und ich konnte Allegra absolut verstehen, die es nicht immer leicht hat und oft an ihre persönliche Grenzen kommt und sie tat mir oft echt leid und ich schloss sie in mein Herz. Zudem hat das Buch etwas von einem Familiengeheimnisroman, denn es tauchen Geheimnisse um Allegra´s Mutter und Großmutter auf und zu der berührenden Geschichte kommt nun auch die Spannung hinzu, was mir absolut gefallen hat. Die Autorin findet den genauen Mix diese Story zu erzählen, mit tollen Charakteren und einem tollen Setting - ich habe es geliebt. 5/5 Sterne

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Ein traumhaftes Cover, ich habe schon lange mit dem Buch geliebäugelt und es immer wieder in die Hand genommen und dann doch weg gelegt. Ich habe eigentlich nie zu Weihnachten besondere Themenbücher gelesen und dieses Jahr wollte ich diese „Tradition§ dann doch mal brechen. Dank des Bloggerportals von Randomhouse habe ich das Buch dann auch bekommen und mich riesig gefreut. Diese schöne Schneelandschaft mit der roten Schrift und der Frau in dem roten Mantel gefällt mir sehr gut aber auch die Kulisse von London passt perfekt zur Geschichte. Ein weiteres Detail sind die kleinen Glitzersteinchen darauf, die den Schnee noch „greifbarer“ machen. Ein tolles abgerundetes Cover! Der Schreibstil ist sehr detailliert und man hat das Gefühl nicht mehr hinterher zu kommen, alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben, was mir persönlich zu viel des Guten war. Auch der Einstieg war schwer, da man sozusagen kein Licht am Ende des Tunnels gesehen hat. Ich mag es gerne, wenn Bücher sehr detailreich sind aber wenn man sich zu lange mit einem Ereignis befasst dann kann es schnell passieren, dass es langweilig wird. Das Lesen hat nicht richtigen Spaß gemacht sondern grenzte schon fast an Zwang, weiterzulesen, damit man es hinter sich hat. Der Prolog war sehr vielversprechend und dadurch natürlich auch die Neugierde geweckt, die Spannung war greifbar aber das war leider nur von kurzer Dauer. Die Protagonistinnen Allegra und Isobel, zwei Schwestern, die sich nahe stehen aber unterschiedlicher nicht sein könnten, waren mir von Anfang an sympathisch und doch hatte ich Schwierigkeiten besonders Allegra zu verstehen. Isobel ist warmherzig und geht in der Rolle der Mutter sehr gut auf. Allegra dagegen stürzt sich in die Arbeit und vergisst dabei zu leben, sie wirkt kühl und distanziert. Dadurch hat man nicht unbedingt eine Beziehung zu ihr aufgebaut und das hat sich durch das gesamte Buch gezogen. Die Liebesgeschichte ist eigentlich kaum vorhanden, größtenteils geht es um die Familiengeschichte, was auch nicht schlimm gewesen wäre, wenn die Autorin nicht alles so dermaßen in die Länge gezogen hätte. Ich hatte das Gefühl, jedes Mal wenn ich das Buch wieder aufschlage auf der Stelle zu treten und wollte es eigentlich nur beenden. Was dann nochmal viele Punkte gebracht hat, war der Ortswechsel, raus aus der turbulenten und schillernden Stadt London und rein in das kleine Dorf in den Bergen. Die Atmosphäre hat mir dort einfach viel besser gefallen und ich hatte das Gefühl, der Autorin hat es Spaß gemacht diesen Teil zu beschreiben. Fazit: Ein traumhaftes Cover und ein spannender Prolog locken einen, die Geschichte zu lesen aber leider geht es nicht so spannend weiter. Viele Passagen werden unnatürlich in die Länge gezogen, man hat das Gefühl auf der Stelle zu treten und das Lesen hat mir wenig Spaß bereitet. Erst in dem verschneiten Bergdorf hat sich das wieder geändert.

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Allegra arbeitet hart und schwer. Als Hedge-Fonds Managerin hat sie es schwer sind unter all den Männern zu behaupten. Noch dazu ist sie die einzige Frau in der Führungsriege. Ihre Weiblichkeit ist ihr allerdings oft im Weg. Dennoch erwartet sie sich einen riesigen Abschluss mit einem chinesischen Milliardär und damit die endgültige Beförderung. Zu diesem Zweck muss sie in die Schweiz reisen. Auf dem Weg dorthin lernt sie Sam kennen. Er entpuppt sich als neuer Mitarbeiter und damit auch als Konkurrent um die Gunst des möglichen Investors. Als wäre die berufliche Herausforderung noch nicht genug, leidet Allegras Mutter an Demenz und verliert sich immer mehr in ihrer eigenen Welt. Die nächste Hiobsbotschaft führt sie wieder in die Schweiz, denn dort wurden die sterblichen Überreste ihrer angeblichen Großmutter gefunden. Welches Geheimnis haben ihre Mutter und ihre Granny verheimlicht? Meine Meinung: Was für eine tolle, ergreifende, romantische und auch spannende Geschichte. Allegras Werdegang und berufliche Karriere beschreibt die Autorin recht genau. Erst spät erfährt der Leser auch, warum sie so in ihrem Beruf aufgeht. Im Gegensatz zu ihrer Schwester Isobel, die eine Familie gegründet hat. Allegra stößt immer wieder an Grenzen, die ihr eigentlich nicht im Weg stehen dürfte. Sie ist erfolgreich und ehrgeizig, wie die männlichen Kollegen, aber in dieser Branche sind Frauen immer noch selten. Wie viele Abende in Strippläden musste sie über sich ergehen lassen? Wie viele Abende und Wochenende hat sie durchgearbeitet? Es ist mir nicht schwer gefallen, nachzuvollziehen, welche Opfer Allegra bringen musste, um soweit zu kommen. Die Geschichte bekommt noch zusätzlichen Schwung, als es Geheimnisse rund um ihre Mutter bzw. Großmutter auftauchen. Herzerweichend sind die Besuche bei Allegras Mum, die ihre Tochter nur mehr ganz selten erkennt. Die Traurigkeit war so echt beschrieben, dass es mich zutiefst ergriffen hat. Mit ihrem Kollegen Sam kommt eine weitere interessante Figur ins Spiel. Seine Rolle ist äußerst spannend und als Leserin schwankte ich zwischen totaler Sympathie und absolutem Misstrauen. Lass euch überraschen, es ist eine Geschichte, die einen fesselt bis zur letzten Seite.

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Für mich gehört in der Vorweihnachtszeit ein Buch aus dem Chicklit Genre einfach dazu! Ich liebe es, mich mit einem Kaffee oder einem Tee unter die Decke zu kuscheln und einfache, banale aber auch richtig schön schnulzige Frauenliteratur zu lesen. Winterküsse im Schnee von Karen Swan hat mich schon alleine auf Grund des Covers angesprochen... Ja, ich weiß... Aber es glitzert ;-) Das Buch beginnt allerdings so gar nicht chicklitmäßig, denn der Prolog spielt im Jahre 1951 und Karen Swan schildert auf 2 Seiten was damals einer jungen Frau widerfahren ist. Nicht ausführlich und sie sagt auch nichts darüber, wie es zu der Situation kam, aber der Leser wird neugierig auf die Story die es nun aufzuklären gilt. "Die Darsteller hatten die Bühne verlassen, die Zeit war abgelaufen. Jetzt nach Antworten zu suchen wäre, als würde man einen wolkenlosen Himmel nach dem schlechten Wetter von gestern absuchen." Die Atmosphäre im Buch ist sehr weihnachtlich, obwohl die Protagonistin Allegra eigentlich so gar keine Lust auf Weihnachten hat. Sie kümmert sich mit aller Kraft und jede Minute um ihre Karriere. Denn Allegra hat einen guten Job in einem Hedgefonds Unternehmen. So hat sie sich zwar einen guten Namen in der Firma gemacht, ein Privatleben hat sie aber nicht. Eigentlich hat sie außerhalb der Firma nur ihre Schwester Isobel und ihre Mutter, die im Pflegeheim lebt und an Alzheimer erkrankt ist. Beim aufräumen des Dachbodens ihrer Mutter entdecken die Schwestern einen Kalender aus Holz, der mit dem Familiengeheimnis und dem Prolog zutun hat. Kurze Zeit später erhält Allegra einen Anruf der Schweizer Polizei. Eine Leiche ist gefunden worden und es ist zu vermuten, dass die Person mit Allegra verwandt ist. Da Allegras Karriere gerade einen kleinen Rückschlag erfahren hat, beschließt sie kurzerhand, gemeinsam mit Isobel in die Schweiz zu reisen und dem Geheimnis ihrer Familie auf die Spur zu kommen. Der Schreibstil von Karen Swan ist toll, nicht zu blumig aber auch nicht alltäglich und so lesen sich die 500 Seiten wunderbar in einem Rutsch weg. Das zentrale Thema im Buch ist tatsächlich die Aufklärung des Falles in Zermatt und damit die Familiengeschichte von Allegra und Isobels Vorfahren aber um dieses Ereignis herum findet natürlich auch noch ein bisschen Liebe statt, die mir sehr gefallen hat und gut zu der Karrierefrau Allegra passte. Sie ist eben nicht das typische Mädchen und auch nicht die typische Figur für einen Chicklit Roman. Ich mochte sie als Protagonistin eigentlich auch nicht besonders, da sie immer sehr kühl und distanziert ist. Das hat dem Lesespaß aber keinen Abbruch getan. Fazit: Eine Mischung aus Familiengeschichte und Chicklit. Ein paar kleine Lügen, ein paar Intrigen und natürlich Liebe. Genau das richtige Buch für den Winter. Am besten lesen wenn es draußen schneit ;-)

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2,5 Sterne Klappentext Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre. Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das 'Fest der Liebe'. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe. Die Autorin Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane. Mehr zur Autorin und ihren Büchern finden sie unter www.karenswan.com Meine Meinung Story Mich hat das Weihnachtsfieber gepackt und ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil es schon vom Cover her so wundervoll auf die Festtage einstimmt. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Man begleitet als Leser die Karrierefrau Allegra durch ihr stressiges Leben, sie lebt eigentlich nur für ihren Beruf. Mich hat es sofort gestört, das alles bis ins kleinste beschrieben wird, welche Markenklamotten sie trägt, wie ihr Büro aussieht und überhaupt. Bis Seite 140 gab es nichts Weihnachtliches und es kam auch keine Stimmung auf. Die Lovestory in dem Roman konnte mich auch nicht mehr vom Hocker reißen, es war alles sehr ernüchternd und emotionslos. Was mich sehr berührt hat war die Demenzerkrankung von Allegras Mutter und wie Allegra und ihre Schwester Isobell damit umgegangen sind. Auch Isobells Leben hat mich berührt und ich fand sie sehr sympathisch. Natürlich darf auch ein Familiengeheimnis nicht fehlen, was mir dann doch gefallen hat. Aber im Ganzen gesehen gab die Geschichte nicht das her was sie versprochen hat, nämlich eine Weihnachtsschnulze die den Leser auf Weihnachten einstimmen soll. Schreibstil Das Buch liest sich eigentlich sehr flüssig, auch wenn die Autorin zu sehr in Detail geht. Mich als Leser interessiert es nicht, was für Markenklamotten sie trägt. das hat das Buch für mich sehr langatmig gemacht. Ich musste mich immer wieder aufraffen um weiter zu lesen. Charaktere Allegra kam sehr kühl und berechenbar rüber. Sie ist in meinen Augen sehr egoistisch und von sich selber vollkommen überzeugt ist. Ich konnte keinen richtigen Bezug zu ihr bekommen. Isobell war mir da schon sympathischer und authentisch. Die Autorin geht meiner Meinung nach bei vielen Dingen zu sehr ins Detail, aber eben nicht da, wo es nötig wäre, um eine richtige Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Mein Fazit Cover und Klappentext sind sehr ansprechend und versprechen dem Leser eine Einstimmung auf Weihnachten. Leider kann die Geschichte da nicht mithalten und hat mich sehr enttäuscht. Zu den Charakteren konnte ich auch nicht wirklich eine emotionale Bindung aufbauen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich kann für dieses Buch leider nur 2,5 von 5 Sternen vergeben und kann allen, die sich auf Weihnachten einstimmen möchten nur sagen, dass sie dann bei diesem Buch falsch liegen.

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Aufmachung des Buches „Winterküsse im Schnee“ von Karen Swan hat ein richtiges winterliches/weihnachtliches Cover. Am oberen Rand sieht man Tannenzweige. Außerdem läuft eine Frau mit roten Mantel , den Rücken dem Betrachter zugekehrt, durch eine Schneelandschaft. Im Hintergrund erkennt man London mit Big Ben. Zum einen spielt das Buch in der britischen Hauptstadt, zum anderen im verschneiten Zermatt/Schweiz. Von daher finde ich die Buchgestaltung sehr beeindruckend. Es gibt somit ein Übergang zwischen London und dem Schweizer Schneeparadies. Inhalt Die erfolgreiche Geschäftsfrau Allegra lebt für ihren Beruf in einem Hedgefonds-Unternehmen. Kurz vor Weihnachten steht sie kurz vor ihrem Ziel auf der Karriereleiter wieder ein Stück aufwärts zu klettern. Doch dann erhält sie Konkurrenz in Gestalt des attraktiven Sam. Plötzlich ist Allegras Job ein Scherbenhaufen. Ausgerechnet jetzt muss sie mit ihrer Schwester Isobel nach Zermatt in die Schweiz fliegen, da ein Leichenfund von einer 1951 vermissten Frau ihre Familie betrifft. Allegra und Isobel müssen feststellen, dass ihre Familiengeschichte so einige Geheimnisse birgt, die sie auf die Spuren gehen. In Zermatt trifft sie auch noch auf Sam und seinem chinesischen Freund Zhou. Dabei hatte Allegra gehofft den beiden aus dem Weg gehen zu können. Aber jetzt treffen sie doch ständig wieder aufeinander. Kann das gut gehen? Meine Meinung „Winterküsse im Schnee“ ist ein unterhaltsames Buch für die Winter-/Weihnachtszeit besonders wegen dem verschneiten Zermatt, das in dem Roman eine größere Rolle spielt. Die beschriebene Schneelandschaft hat in mir richtige winterliche Gefühle hervorgerufen. Die Szenen in denen Allegra & Co. Skilaufen haben ihr Übriges dazu beigetragen, auch wenn ich selbst noch nie Skigelaufen bin ;). Das Buch beginnt aber erst einmal in London, wo Allegra wohnt und für ihren Beruf lebt. Sie ist eine ernste Geschäftsfrau, die sich in dem Hedgefonds-Unternehmen versucht gegenüber ihre hauptsächlich männlichen Kollegen durchzusetzen. Allegra hat kein richtiges Privatleben, was sie zunächst nicht weiter zu stören scheint. Ihre Schwester Isobel ist da das genaue Gegenteil. Sie ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Die Schwestern könnten nicht gegensätzlicher sein von ihrer Art. Doch sie sind auch so etwas wie beste Freundinnen. Sie haben eine traurige gemeinsame Vergangenheit und leiden darunter, dass ihre Mutter an Demenz erkrankt ist. Zunächst kommt Allegra nicht so sympathisch herüber, denn man lernt sie als harte Geschäftsfrau kennen, der nichts wichtiger ist als ihr Job. Doch nach und nach lernt man auch ihre liebenswerten Seiten kennen und sie wächst einen ans Herz. Besonders gut hat mir ihre Beziehung zu ihrer Schwester gefallen. Und schön ist es auch, als sie dann mit ihr in die Schweiz reist, wo sie nicht nur einem Familiengeheimnis auf die Spur kommen sondern auch ihrer gemeinsamen Leidenschaft fürs Skifahren nachgehen. Süß finde ich auch den Adventskalender, den die Schwestern auf dem Dachboden entdeckt haben und den Allegra Tag für Tag öffnet. Dieser Kalender birgt auch noch ein Geheimnis mit dem ich nicht gerechnet hätte. Vieles wirkt erst einmal anders als es scheint… Die Beschreibungen der Hedgefonds-Angelegenheiten, die Allegra nachgeht haben mich ein wenig im Lesefluss gestört. Mir wurde es hier zu detailliert. Ich finde, man hätte auch ein wenig davon weglassen können, aber das ist Ansichtssache und es kann sein, dass mir die Stellen nicht so gefallen haben, weil es mich einfach persönlich nicht so interessiert. Aber man merkt hier deutlich, wie sehr Allegra ihr Beruf am Herzen liegt. Allegra und Sam fühlen sich zwar zueinander hingezogen, aber auch wieder von einander abgeneigt durch ihre Konkurrenz im Job. Immer wieder geraten sie aneinander, doch fast alle in ihrem Umfeld erkennen, wie gut sie zusammen passen. Manchmal wirkt es, dass sie endlich ihr Abschaum überwinden und dann kommt doch wieder etwas dazwischen. Und alles nur, weil jemand versucht Allegra zu schützen… Bei vielen Kapiteln steht als Zusatz, was sich im Adventskalender befunden hat. Immer wenn dies erwähnt wird, weiß man als Leser, dass nun ein neuer Tag angebrochen ist. Kapitel, die also keine Anmerkung haben, spielen somit noch am gleichen Tag wie das vorangegangene Kapitel. Das ist eine schöne Lösung, finde ich. Mein Fazit Ich bin zunächst etwas langsam in die Handlung gekommen, weil zu viele Szenen in Allegras Berufsleben zu Beginn spielen. Nachdem die Geschichte in der Schweiz weitergeht, hat mir das Buch von Seite zur Seite besser gefallen. Es ist ein schöner Roman für die Weihnachtszeit, der einem Familiengeheimnis auf die Spur geht und in dem auch eine Liebesgeschichte ihren Lauf nimmt. Es gibt vier Sterne von mir.

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"Verlieren Sie sich in eine zauberhafte Geschichte" lt. HEAT. Ich hatte mich für das neue Buch von der Autorin Karen Swan entschieden, da sie mich mit ihrem Buch "Ein Geschenk von Tiffany" verzaubert hat. (Vielleicht schreibe ich dazu noch einen Kurzreport). Weihnachtszeit in London. Überall Lichterglanz, es liegt Schnee und zaubert eine festliche Stimmung. Doch es gibt Menschen, die dieser Zeit nichts abgewinnen können. So auch der Single-Frau Allegra Fisher, eine Karrierefrau wie aus dem Bilderbuch. Allegra hat noch eine Schwester, das genaue Gegenteil scheint es, Isobel. Die Mutter beider ist an Alzheimer erkrankt und lebt in einem Wohnheim. Ein Anruf aus der Schweiz greift tief in aller Leben ein und so reisen sie nach Zermatt. "Winterküsse im Schnee" ist eine Familiengeschichte, konfrontiert mit der Vergangenheit zeigt es einen Weg in die Zukunft. Im Rückblick wird klar, dass Liebe Zeiten überdauert. Erkenntnisse, die Allegras Herz öffnen. Denn der Liebe hatte sie sich verschlossen. Die Handlungsplätze in London und der Schweiz sind bildhaft beschrieben. Im Verlauf der Handlung entwickelt sich die Protagonistin Allegra und zum Schluss ist auch sie mir sympathisch. Aufgeteilt in 36 Kapitel stehen unter 24 von ihnen noch Kapitelüberschriften, z. B.: 18. Tag Kuhglöckchen Der 24. Tag ist gleichzeitig das Ende von "Winterküsse im Schnee". Das Cover gefällt durch die weihnachtliche Aufmachung. Als Farbtupfer die Frau im Schnee mit dem roten Mantel. Ebenfalls in Rot Titel und Autorenname. Ein Roman, der mich gut unterhalten hat, trotz seiner Schwere der Thematik über Verlust und Krankheit. Es gibt von mir vier Sterne, denn im Vergleich zu dem vorher gelesenen Buch habe ich hier nicht zu 100 Prozent die Verbindung aufbauen können.

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