Leserstimmen zu
Winterküsse im Schnee

Karen Swan

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Inhalt: Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre. Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das 'Fest der Liebe'. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe. Meine Meinung: Das Cover ist einfach nur wunderschön, so schön winterlich und hat meine Lust geweckt, diesen weihnachtlichen Roman zu lesen. Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen. Der Schreibstil ist zeitweise zu detailliert und mir einfach zu ausschweifend, die Geschichte wird unnötig in die Länge gezogen. Dadurch konnte kein richtiger Lesefluss entstehen, da ich mich immer wieder zwingen musste, weiterzulesen. Das fand ich sehr schade, denn durch den Prolog, der ein tragisches Unglück vor vielen Jahren thematisierte, war die Spannung und Neugier direkt gegeben. Allegra und Isobel sind Schwestern und stehen sich sehr nahe, obwohl sie im Grunde völlig unterschiedlich sind. Isobel geht in ihrer Rolle als liebevolle Mutter auf, während Allegra ihr Leben völlig ihrem Beruf in der harten Finanzwelt untergeordnet hat. Ich hatte einige Probleme mit ihr warm zu werden, da ich ihre Beweggründe und Handlungen nicht immer verstehen und nachvollziehen konnte. Sie ist zu Beginns ehr distanzier und kühl. Die Geschichte entwickelte sich sehr langsam. Im Vordergrund steht die Familiengeschichte, das Rätsel um den Tod und das Geheimnis der Großmutter. Die Liebesgeschichte spielte nur eine dezente Rolle und rückte sehr in den Hintergrund, was ich etwas schade fand. Mir hat das Gefühl gefehlt. Ich habe ein bisschen mehr Romantik erwartet. Das Setting, die Umgebung haben mir sehr gut gefallen. Ein verschneites Dorf in den Bergen im Gegensatz zu dem vorweihnachtlichen Trubel Londons haben mich trotz der Längen in weihnachtliche Stimmung versersetzt. Fazit: Kein romantischer Weihnachtsroman, bei dem die Familiengeschichte im Vordergrund steht und der einige Längen aufweist. Ich hatte etwas anderes erwartet. Trotzdem hat er mich recht gut unterhalten.

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Dies war nun bereits der vierte Weihnachts- bzw. Winterroman der Autorin. Ich habe mich bereits sehr auf diesen Roman gefreut, da ich die bisherigen immer ganz gut gelungen fand. Allerdings muss ich gestehen, dass dieser Roman mich anfangs nicht so recht in seinen Bann ziehen konnte, da die weibliche Hauptfigur Allegra anfangs zu unnahbar und hart daherkam und auch sehr viel über Börsenspekulationen gefachsimpelt wurde. Glücklicherweise öffnet Karen Swan die Handlung und lässt ihrer Hauptfigur auch mehr Herz zu nach gut 100 Seiten, so dass das Buch dann dennoch lesenswert wurde. Der Hauptteil der Handlung spielt sich im verschneiten Zermatt ab. Allegra reist dort mit ihrer Schwester Isobel an, um Licht hinter das Geheimnis um ihre plötzlich tot aufgefundene Großmutter zu bringen. Die beiden Frauen erfahren kurz vor Weihnachten, dass in den Schweitzer Alpen die Überreste einer Frau gefunden werden, die sich als ihre Großmutter Valentina entpuppt, von deren Existenz sie bislang nichts wussten, waren sie doch im Glauben, dass Anja, Valentinas Schwester, ihre Großmutter ist. Während sie versuchen Licht ins Dunkeln zu bringen, nutzen sie ihre Zeit um zwischendurch Ski zu fahren. Dabei treffen sie auf Allegras "Erzrivalen" Sam und dessen Freunden, mit dem Allegra ohnehin noch nicht so ganz abgeschlossen hat. Vom Schreibstil ist dieser Roman abgesehen vom Einstieg durchaus lesenswert. Karen Swan schafft es mit einer sehr bildhaften Sprache die Ereignisse und Umgebung rund um Zermatt lebendig erscheinen zu lassen, so dass man das Gefühl hat live vor Ort zu sein, Sie schreibt auf sehr leichte und einfühlsame Weise, der es einem leicht macht der Handlung zu folgen. Man kommt außerdem beim Lesen direkt in vorweihnachtliche Stimmung und wünscht sich auch gemeinsam mit den beiden Frauen die Abhänge hinunterzufahren. Die einzelnen Figuren machen im Laufe des Romans einen Wandel durch und zeigen, dass nichts ist, wie es am Anfang erscheint. Karen Swan lässt ihre Charaktere ihre vollen Facetten ausleben. Auch wenn man nicht immer mit ihren Handlungen und Äußerungen einverstanden ist, erkennt man, dass diese einen Sinn und ihre Berechtigung haben. Jedoch muss ich gestehen, dass sich zum Ende hin die Ereignisse ein wenig zu sehr überschlagen. Plötzlich werden immer wieder neue Geheimnisse ins Geschehen geworfen, was es einem schwer macht den Überblick zu behalten. Hier hätte Karen Swan sich meiner Ansicht nach ein wenig mehr zurückhalten müssen, da nicht alle Figuren plötzlich mit (dunklen) Geheimnissen aufwarten müssen. Hier ist sie ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Insgesamt ist dies allerdings ein schöner Winterroman, der einen eine tolle Vorweihnachtsstimmung versetzt. Daher bekommt dieser Roman von mir schwache 4 (von 5) Punkte.

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Die Schreibweise ist auch in diesem Roman wieder sehr angenehm, bildhaft, mitziehend und informativ. In manchen Sachen sogar etwas zu ausführlich wie ich finde, aber dennoch vollkommen im Rahmen. Die Hauptprotagonisten sind im Grunde Allegra und ihre Schwester, wobei auch Sam eine potenzielle Rolle spielt die allerdings immer nur mal „nebenbei“ auftaucht. Doch die Hauptgeschichte dreht sich um Allegra, Ihre Schwester und ein lang verborgenes Familiengeheimnis. Allegra ist eine starke, selbstbewusste, vielschichtige, schlaue und aufbrausende Persönlichkeit. Sie hält stets an ihren Zielen fest, ist teilweise mit ihrer Arbeit verheiratet und gibt alles was sie hat um ihre Ziele und Erfolge auch zu erreichen. Glücklicherweise lernt man aber auch die zarte und verletzliche Seite kennen, die nur selten auftritt, aber dann auch intensiv. Isobel ist eine familienbezogene, oft aufgedrehte, liebevolle und sehr emotionale Person. Sie hat einen liebevollen Mann, einen kleinen Goldschatz als Kind und versucht immer alles im positiven Sinne zu sehen. Ab und an kam sie mir etwas naiv vor, aber auf der anderen Seite einfach nur freundlich und positiv denkend. Sie steht ihrer Schwester immer zur Seite und versucht dieser wo sie nur kann zu helfen. :) Gut, also wie soll ich diese Story beschreiben. Ich empfand die Geschichte als sehr angenehm, konnte allem sehr gut folgen und hatte auch die einzelnen Protagonisten sehr schön vor Augen. Die Geschichte um das alte Familiengeheimnis, was man eigentlich gar nicht so genau ergründen möchte weil man nicht weiß was dabei rauskommt und dennoch magisch davon angezogen wird. Ich fand es unglaublich faszinierend wie sich die Dinge entwickelt haben und finde dass es auch sehr gut umgesetzt wurde. Dennoch hat mir die Romantik in diesem Buch etwas gefehlt. Sie war vorhanden in kleinen Zügen, aber letzten Endes hat die Familiengeschichte überwogen. Allegra als Persönlichkeit hat überwogen. Man hat viel über sie gelernt, sie wahrgenommen und dabei die anderen oft in den Hintergrund gestellt. Die Liebesgeschichte, welche sich aufbaut ist auf der einen Seite wirklich schön und hat auch ein toll ausgearbeitetes Ende. Aber dennoch hat mir dieser Funke gefehlt, einfach dass ich diese Liebe auch fühlen konnte. Ich habe sie gelesen, habe es hingenommen aber konnte sie irgendwie nicht richtig wahrnehmen. Für mich kam sie einfach etwas zu kurz, denn eine Liebe kann nicht einfach so ohne großartigen Kontakt entstehen. Ich finde auch in einem Buch gehört es dazu, dass diese sich entwickelt und nicht nach Hass & Kampf auf einmal da ist. Mich hat es diesmal ehrlich gesagt etwas gestört. Auch gibt es in diesem Buch noch ein weiteres Liebespaar, welches ich ehrlicherweise nicht sofort erkannt habe. Doch als ich es dann wusste, ist es mir gleichzeitig wie Schuppen von den Augen gefallen. Ich finde es schade, dass hier leider keine Auflösung gezeigt wird. Hier hätte ich es schön gefunden wenn ein kleiner Hinweis gebracht worden wäre wie es hiermit ausgegangen ist. :( Trotz allem finde ich den Schluss gelungen und auch die komplette Umsetzung hat ihre guten Seiten, die einen durch das Buch führt und begeistern kann. Man darf meiner Meinung nach nur keine herzzerreißende Liebesgeschichte erwarten, sondern eine Reise in die Vergangenheit mit ein bisschen Harmonie, Zerrissenheit und vielen Geheimnissen. :) Mein Gesamtfazit: Mit Winterküsse im Schnee kann man es sich in seinem Sessel vor dem Kamin und einer heißen Schokolade sehr gut gemütlich machen. Man kann eintauchen in eine Familiengeschichte die auf den zweiten Blick nicht so ist wie sie zu sein scheint.

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Inhalt: Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... Meinung: Das Cover: Ich finde das Cover wunderschön und es verbreitet eine schöne Winterstimmung. Was ich ganz toll finde, ist, dass der Schnee auf dem Cover glitzert und so wirkt es in der Realität noch viel schöner als im Internet! Der Schreibstil: Das Buch war mein erstes von Karen Swan und ich bin positiv überrascht! Die Autorin schreibt sehr fesselnd und ich habe mich in ihrem Buch sehr wohl und geborgen gefühlt. Sie hat mich an die Hand geholt und ich habe mich sehr gerne von ihr leiten lassen. ☺ Die Geschichte: Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mir etwas ganz anderes unter der Geschichte vorgestellt als das, was es dann im Nachhinein war. Das Buch hat mich ohne jegliche Vorahnung völlig in seinen Bann gezogen. Wer hier eine leichte Liebesgeschichte erwartet, ist falsch. Dieses Buch handelt von dunklen Familiengeheimnissen und die Liebesgeschichte, welche überhaupt nicht kitschig oder klischeehaft ist, tritt hierbei in den Hintergrund und spielt trotzdem eine entscheidende Rolle. Die Charaktere: Sowohl Allegra (Legs) , als auch ihre Schwester Isobel (Iz) konnte ich in mein Herz schließen. Die Beiden sind ganz unterschiedliche Charaktere und ergänzen sich trotz allem in diesem Buch fantastisch, wie ich finde. Sam konnte ich allerdings bis zum Ende nicht wirklich gut leiden, woran das lag, kann ich mir nicht erklären, aber die Chemie zwischen uns hat nicht gepasst. Sams Freunde hingegen (Zhou und Massi) finde ich genial! Fazit: Ein schönes Winterbuch, das einen genaueren Blick wert ist. Falls ihr also zur kalten Jahreszeit ein aufwärmendes Buch lesen wollt, das euch auch noch über seine Seiten hinaus begleiten wird, dann seid ihr hier genau richtig! Große Empfehlung ☺ Bewertung: 4,8 Punkte

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Inhalt: Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ... Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ... Informationen zum Buch: Taschenbuch: 512 Seiten Verlag: Goldmann Verlag (19. Oktober 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442483794 ISBN-13: 978-3442483792 Originaltitel: Christmas in the Snow Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,5 x 19,2 cm Meine Meinung: Vielen Dank an den Goldmann Verlag, das ich hier die Möglichkeit hatte, dieses Buch lesen zu dürfen. Ich bin wirklich ein großer Fan von Karen Swan geworden, während ich Seite um Seite dieses Buches entdeckt habe. Hier fiel mir der Einstieg eher schwer, da es sich auch mit dem Finanzmetier auseinandersetzte, aber dennoch blieb das trotz allem eher im Hintergrund, was mir auch gut gefallen hat. Hier spielt die Geschichte um Allegra und Isobel selbst eine sehr zentrale Rolle, was ich sehr gut finde, denn so wird man als Leser nicht mit der Finanzgeschichte zugeballert. Angesiedelt wurde die Story zum Teil in London, wo der große Teil der beruflichen Seite des Romans spielt (ca. ein Drittel) und der Rest ist hier der Familiengeschichte gewidmet, auf die ich aber aus spoilertechnischen Gründen nicht weiter eingehen kann, aber es ist wirklich bittersüß gewesen, so viel kann ich sagen. Was mir jedoch nicht so gefallen hat, waren die vielen Längen, die das Buch mehr oder weniger unnötig in die Länge gezogen haben. Allegra habe ich so als selbstbewusste und starke Karrierefrau kennengelernt, die jedoch innerlich durch ein Erlebnis aus ihrer Kindheit verschlossen ist. So blieb sie immer ein wenig in sich gekehrt und manchmal auch viel zu Hochmütig. Isobel hingegen ist die liebevolle und extrovertierte Mutter, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie hat einen Charakter, der einen sofort einnimmt und dennoch merkt man ihr sofort an, wenn sie etwas beschäftigt. Für mich ganz klar mein Liebling innerhalb der Geschichte. Zudem konnte ich mir die Landschaftlichen Gegebenheiten wirklich sehr gut vorstellen, denn die Autorin hat einen außerordentlich guten Sin dafür, dies alles sehr bildgewaltig zu beschreiben und zudem hat sie mir unglaubliche List darauf gemacht, einmal einen Winterurlaub in Zermatt verbringen zu wollen. Dennoch vergebe ich hier nur 8 Stöberkisten, eben durch diese Längen hervorgerufen, da diese wirklich sehr störend für den Lesefluss gewesen sind. Es ist in jedem Fall die perfekte Geschichte für Menschen, die sich in der Vorweihnachtszeit gern mit einem Buch ins Bett oder auf die Couch kuscheln.

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In ‚Winterküsse im Schnee‘ begegnen wir der taffen Businessfrau und Hedgefonds-Managerin Allegra, der es in ihrem bisherigen Leben mehr als fremd war, sich fallen zu lassen und zu genießen und mal nicht nachzudenken. Ihr Metier ist das knallharte Geschäft und der Kampf um das Bestehen in einer Männerdomäne des britischen Finanzsektors. Durch enorme Leistung hat sie sich an die Spitze katapultiert und nun Aussicht auf einen Riesendeal, der ihre Karriere und ihren Ruf absichern könnte. Ihr gegenüber steht ihre Schwester Isobel. Die Hübsche der Familie und der ganze Sonnenschein dieser. Allegra empfindet sich selbst nicht als schön, lernt dies aber im Fortgang der Geschichte. Ebenso wie, dass es mehr in dieser Welt als beruflichen Erfolg und kalte Geschäfte gibt und dass es sich manchmal lohnt, auf die Schwester zu hören. Denn Isobel hat sich bereits den Traum ihres eigenen Glücks mit einem liebenden Mann und einem zuckersüßen Sohn namens Ferdy erfüllt und hofft, dass auch Allegra dieses Weihnachten die wahre Liebe finden wird. Doch davon will die eisenharte Geschäftsfrau nichts wissen. Ihre Liebe und ihr Zuhause sind ihr Büro und das Jonglieren mit den Zahlen und Geldern der ganz Großen. Mehr braucht sie nicht, oder? Während eines Geschäftstermins fällt sie abends in die Arme des überaus charmanten Sam. Dieser vermag Dinge mit ihr anzustellen und Gefühle in ihr zu wecken, derer sie sich nie für fähig zu empfinden gehalten hätte. • Vermag er es vielleicht, die kalte Allegra zu erwärmen und Isobels Wunsch für diese zu erhören? Es fängt zunächst ganz vielsagend an, bis sich eben dieser Sam als ihr neuer Kollege und härtester Konkurrent um den großen Deal herausstellt. Ein Traum zerplatzt. Gefühlen sollte man nicht nachhängen. Ja genau so sieht Allegra sich - kalt und hart wie Beton. Wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen, besinnt sie sich auf die für sie wichtigeren Dinge im Leben: Ihren Beruf und ihre Familie. Denn gerade bei Letzterem hat sie es alles andere als leicht. Ihre Mutter lebt - an Demenz und Alzheimer erkrankt – in betreutem Wohnen und erkennt ihre Töchter von Mal zu Mal seltener. Dann kommt plötzlich noch ein Anruf aus der Schweiz über den Fund einer Leiche, die mit Allegra und Isobel in Verbindung zu stehen scheint und die Schwestern auf eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit und in das verschneite, malerische Zermatt ruft. Eine Reise, die nicht nur coole Skiabenteuer und detektivisches Geheimnislüften in sich birgt, sondern auch Begegnungen auf den Plan ruft, die Allegra lieber vermieden hätte. Begegnungen, die den Fortgang ihrer Karriere, ihrer Fähigkeit zu lieben und ihres Lebens betreffen… • Um wen handelt es sich bei dem mysteriösen Leichenfund und besteht wirklich eine Verbindung zu den beiden Schwestern? • Von welchen unliebsamen und doch schicksalhaften Begegnungen ist hier die Rede? • Und wird es Allegra schaffen, sich gegen Sam zu behaupten oder verliert sie mehr an ihn als nur ihr Herz? • Wird er dieses wirklich brechen, um auf der Karriereleiter höher voranzuschreiten? Es bleibt spannend und ich kann Euch diesen Roman nur wärmstens empfehlen. ‚Winterküsse im Schnee‘ überrascht mit einem harten Familienschicksal im doppelten Sinn. Da wäre nicht nur die kranke Mom und eine Leiche, sondern auch das Glück der beiden Schwestern. Die Reise nach Zermatt ist dabei wie ein Ausflug in die eigene Vergangenheit und Zukunft zugleich und lehrt zumindest Allegra wieder, was es heißt zu vertrauen. Zwei Geschichten laufen parallel: Eine Familiengeschichte und mit ihr die Liebe zweier Menschen, die die Zeiten überdauert, sowie die Geschichte Allegras und ihrem Weg zur Liebe. Und dass es eben doch neben der Arbeit noch ein Zuhause geben kann. Mir ist bekannt, dass die Autorin gerne zur Weihnachtszeit veröffentlicht, doch dieser Roman ist mein erster von ihr und ich bin absolut begeistert. Doch zunächst einmal zum Einband des Romans, denn dieser verlangt ein besonderes Augenmerk. Das Cover an sich ist schon eine Augenweide, die die Aufmerksamkeit der Leser – na ja zumindest meine – anzieht. Es mutet in einem traumhaft winterlich weihnachtlichen Kleid an, hinter dessen schmucker Fassade sich das verschneite London befindet. Im Vordergrund steht eine junge Frau, die den Weg durch das glitzernde Schneegestöber sucht. Vielleicht sucht sie auch den Weg nach einer neuen Heimat oder zu sich selbst. Es verspricht, spannend und romantisch zugleich zu werden. Einfach ein sehr gelungenes Cover, das direkt auffällt, anspricht und Neugierde auf die Geschichte dahinter weckt. Der Roman selbst startet mit einem Prolog über ein grauenhaftes Unglück, das mehr als 60 Jahre zurückliegt und den Leser direkt in den Sog einer geheimnisvollen Geschichte zieht. Normalerweise bin ich bekanntlich kein Fan von Prologen, doch dieser ist mehr als gelungen und bietet dem romantischen Cover zum Kontrast direkt den Auftakt des Spannungsbogens der Geschichte. Es gilt innerhalb der Geschichte, diese Vergangenheit aufzuklären und ihre Wirkungen für die Zukunft der Charaktere – allen voran Allegra – zu bestimmen. Dabei schafft es die Autorin eine kontrastreiche und stimmungsvolle Kulisse zu kreieren, ohne zu viel vorwegzunehmen. Der Roman gipfelt in einer ergreifenden Geschichte und der Schwere seiner Thematik, die dennoch leicht und einnehmend zugleich rübergebracht wird. Unterstützt wird das Buch dabei von einem frischen und angenehmen Schreibstil, der nicht einen Holperer beim Lesen beschert. Mit vielen Wendungen schafft es die Autorin gekonnt, die Leser zu überraschen und zu begeistern. Dabei gibt sie der Geschichte, die ca. fünf Wochen vor Weihnachten startet und mit dem Fest selbst endet, genug Raum sich zu entfalten. Sie ist nicht überschwängert an langweiligen Gefühlsduseleien, denn jede Emotion wirkt hart erkämpft, aber dafür umso ehrlicher. Aufgrund der Unterkühlt- und Nüchternheit Allegras und Sams ist bis kurz vor Ende des Romans nicht wirklich klar, ob sie sich nun kriegen oder nicht. Es bleibt für Euch selbst herauszufinden. Doch seid vorgewarnt, einen typisch romantischen Weihnachtsroman liefet diese Geschichte sicherlich nicht. Vielmehr geht es um Familienschicksale gespickt mit einer kleinen Romanze. Sämtliche Charaktere sind überdies an sich rund, hätten aber durchaus noch ein wenig mehr Breite und Tiefgang vertragen können. Mein absolutes Highlight der Geschichte ist ein geheimnisvoller Adventkalender, der auch die Grundlage mancher Kapitelüberschriften bildet. • Was wohl sich wohl dahinter verbirgt? Findet es am besten selbst heraus und genießt diesen bedeutungsvollen und ergreifenden Weihnachtsroman. Es ist wie das Nachhause-Kommen nach einer langen Reise, atemberaubend und beruhigend zugleich. Mein Lesehighlight dieses Weihnachten. Eure Jil Aimée

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Das wunderschöne winterliche und auch weihnachtliche Cover weckte in mir die Lust auf den ersten Weihnachtsroman dieser Saison. Die Geschichte spielt in der Vorweihnachtszeit und endet mit dem Weihnachtsfest. Sie beginnt mit einem Prolog, der ein Ereignis im Januar 1951 schildert, das man naturgemäß zu diesem Zeitpunkt noch nicht einordnen kann. Die beiden Hauptprotagonistinnen Allegra und Isobel sind Schwestern und stehen sich sehr nahe, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. Allegra ist die Karrierefrau, erfolgreich und ordnet ihr ganzes Leben ihrem Beruf in der Finanzwelt unter. Trotz einiger Schwierigkeiten schafft sie es, sich in dieser Männerdomäne zu behaupten, bis Sam in ihr Leben tritt und ihr erbitterter beruflicher Konkurrent wird. Isobel dagegen ist verheiratet, Mutter eines kleinen Jungen und ein fröhlicher, warmherziger Mensch. Beide sorgen und kümmern sich außerdem um ihre Mutter, die an Alzheimer leidet und in einer Betreuungs-WG untergebracht werden musste. Als die schweizer Polizei Allegra mitteilt, in einer verschütteten Berghütte sei die Leiche ihrer Großmutter gefunden worden, beschließen Allegra und Isobel nach Zermatt zu reisen und der Sache auf den Grund zu gehen. Denn eigentlich dachten die beiden Schwestern, sie hätten ihre Großmutter gekannt. Aber wer mag dann in dieser Berghütte ums Leben gekommen sein? Die beiden Schwestern waren mir jede auf ihre Art sympathisch, auch wenn ich Allegras Handlungen und Entscheidungen nicht immer nachvollziehen konnte. Aber ich bin ja auch keine Karrierefrau :-) Es war schön ihre gemeinsame Reise zu erleben und auch die Wärme und Zuneigung zwischen beiden zu spüren. So unterschiedlich sie auch sind, so ergänzen sie sich doch gut. Die Autorin erzählt in diesem Buch also eigentlich zwei Geschichten, eine Familien- und eine Liebesgeschichte. Beide bieten viel Erzählpotential und entwickeln sich langsam. Das Familiengeheimnis sorgt für einige Spannung durch Überraschungen und Wendungen. Erst nach und nach setzt sich durch viele Puzzleteilchen ein Bild zusammen und der Leser versteht dann auch irgendwann den Zusammenhang zum Prolog. Die Liebesgeschichte entwickelt sich fast noch langsamer. Über längere Zeit dachte ich, dass aus Allegra und Sam, der sich mit Freunden zu einem Skiurlaub ebenfalls in Zermatt aufhält, nie ein Paar werden kann. Der berufliche Konkurrenzkampf ist einfach zu hart und erbittert. So stand für mich auch beim Lesen die Geschichte um das Geheimnis der Großmutter deutlich im Vordergrund. Das vorweihnachtliche London zu Anfang und dann die verschneite Bergwelt rund um Zermatt bilden eine wunderbare und stimmungsvolle Kulisse für diese Geschichte, die die Autorin schön und vor allem auch bildhaft beschreibt. Der Schreibstil ist insgesamt frisch, locker und flüssig. Eine nette Idee war auch der Adventskalender, der in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt und dessen Inhalt als Überschrift für die Kapitel dient, in denen der jeweilige Tag beginnt. Karen Swan ist mit diesem Buch ein etwas anderer Weihnachtsroman gelungen, bei dem mal nicht ausschließlich Romantik im Vordergrund steht und der mit seiner abwechslungsreichen Handlung, vielfältigen Themen und vielen liebevollen Details gut unterhält. Fazit: 4 von 5 Sternen

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Allegra Fisher ist knallhart in ihrem Job, der eigentlich als Männerdomäne gilt. Und trotz aller Anfeindungen von Seiten der Männerwelt, hat sie es geschafft sich zu etablieren. Mehr noch, sie gehört zu den Top Leuten in ihrem Betrieb und soll nun einen besonders finanzkräftigen Deal für ihren Chef aushandeln. Doch als sie den möglichen neuen Kunden, einen Chinesen trifft, reagiert dieser recht unentschlossen auf ihre beruflichen Offerten und macht keinen Hehl daraus, dass ihm ein männliches Gegenüber lieber wäre, was Allegra verärgert. Dazu kommt, dass sich ein überaus attraktiver One Night Stand plötzlich als neuer Arbeitskollege entpuppt, der äußerst verbissen und mit List und Tücke versucht, Allegra aus ihrem Job zu drängen, was ihm letztendlich auch gelingt, weil er bessere Verbindungen zum möglichen neuen Kunden hat. Ablenkung verspricht Allegra sich jedoch von ihrer kurzerhand geplanten Reise nach Zermatt, zusammen mit ihrer Schwester Isobel, da dort angeblich die Leiche ihrer leiblichen Großmutter, nach fast fünfzig Jahren des Verschollenseins, aufgefunden wurde und sie sich beide nun darum kümmern müssen, dass die Großmutter beerdigt wird. Außerdem gibt es ja auch noch reichlich ungelöste Fragen bezüglich der Großmutter, denn eigentlich dachten Allegra und Isobel bislang, sie hätten ihre leibliche Großmutter gekannt. Fragen könnte eventuell Allegra und Isobels Mutter beantworten, doch die leidet an Alzheimer und lebt in einem Pflegeheim. Und ausgerechnet im luxuriösen Skiort in der Schweiz, trifft Allegra auch ihren Ex-Kollegen und Ex-One Night Stand Sam wieder, der zusammen mit dem Sohn des möglichen chinesischen Geschäftspartners dort ein paar Tage Urlaub macht. Und wieder kreuzen Allegra und Sam ihre Klingen… „Winterküsse im Schnee“ ist der erste Roman, den ich von Karen Swan las. Zwar war ich bereits mehrmals versucht, schon allein wegen der winterlichen und ansprechenden Covergestaltung, zu ihren Büchern zu greifen, bin aber letztendlich dann doch nur darum herumgeschlichen. Da es aber in „Winterküsse im Schnee“, übrigens finde ich auch hier die Covergestaltung sehr stimmungsvoll; zudem auch noch ein dunkles Familiengeheimnis zu ergründen gibt, (damit bekommt man mich immer) konnte ich dann nicht mehr widerstehen. Wer nun in erster Linie einen überaus romantischen Liebesroman erwartet, wird womöglich etwas enttäuscht sein, denn der Himmel hängt für das Heldenpaar, eine ganze Weile, nicht wirklich voller rosaroter Geigen. Im Gegenteil- über lange Strecken fand ich beide Akteure recht unsympathisch und viel zu ehrgeizig auf ihr berufliches Ziel fokussiert, als dass sie sich schnell und einfach in mein Leserherz schließen konnten. Auch glaubt man selbst nach dem Lesen der ersten hundert Seiten kaum, dass sich beide dennoch irgendwann finden und ineinander verlieben, doch die darauf folgenden Ereignisse überschlagen sich derart, dass diese auch Allegras bisherige Art zu leben in Frage stellen und sie zum ersten Mal in ihrem Leben zum Umdenken bringen. Ab dem Zeitpunkt, als man schließlich den Grund für Allegras Unterkühltheit erfährt, kann man ihr Verhalten dann plötzlich auch besser nachvollziehen und ist gefangen von der spannenden Story, denn das Geheimnis um ihre wahre Großmutter hat es in sich, so dass die Liebesgeschichte fast zur Nebensache gerät. Der Schreibstil der Autorin ist sehr unterhaltsam, so dass ich „Winterküsse im Schnee“ praktisch in einem Rutsch gelesen habe. Punktabzüge gab es für mich lediglich, weil ich mir ein wenig mehr Romantik erhofft hatte (bei einem Weihnachtsroman ist das fast Pflicht, finde ich) Allegra und Sam leider ziemlich nüchterne Menschen sind, zu denen ich schwer Zugang fand und weil ich Allegras Schwester als einfach nervtötend empfunden habe. Zumal hätte ich mir gewünscht, dass Sams Charakterisierung ein wenig mehr Tiefe gehabt hätte. Er bleibt jedoch sehr blass und seine Motive fast bis zum Schluss im Dunklen. Wunderschön hingegen fand ich den Einfall der Autorin bezüglich des Weihnachtskalenders, deren Inhalt, vor jedem neuen Kapitel Erwähnung findet Kurz gefasst: Unterhaltsamer, stimmungsvoller Weihnachtsroman; wegen seines nüchternen Heldenpaars auch für Romantikmuffel geeignet, in dem eine junge Frau lernen muss zu vertrauen und zu lieben.

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