Leserstimmen zu
Pandora - Wovon träumst du?

Eva Siegmund

Die Pandora-Reihe (1)

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Inhalt: Im Jahr 2032 treffen die eineiigen Zwillinge Sophie und Liz das erste Mal aufeinander. Von einem Notar erfahren sie nicht nur von ihrer gegenseitigen Existenz, sondern auch von ihrer komplizierten Vergangenheit und dem Grund ihrer Trennung. Beide Schwestern wurden als Kleinkinder adoptiert, Liz wuchs in reichen Verhältnissen hauptsächlich unter der Obhut der Köchin und des Sicherheitschefs ihrer Eltern auf, während Sophie mit weit aus weniger Geld von ihrem Adoptivvater großgezogen wurde. Die Firma NeuroLink Solution hat einen Chip entwickelt, welcher an Hand des Sehnervs gesteuert werden kann. Mit diesem implantierten Chip ist es den Benutzern möglich, jederzeit online zu gehen. Sophie die sehr lange auf ihren Port gespart hat, kann sich diesen trotzdem nur in der Werbe-Version leisten. Dies bedeutet, dass sie in ihren Träumen immer wieder gezielt von allen möglichen eingespielten Werbeprodukten träumen "muss". Die Träume der User sind also steuer - und somit auch manipulierbar, dies macht sich besonders einer zu Nutzen - der Sandmann! Als die Zwillinge mehr über ihre Eltern in Erfahrung bringen wollen, katapultieren sie sich damit ungewollt direkt in die Fänge des Sandmanns. Meinung: Das wunderschöne Cover von "Pandora - Wovon träumst du?" hat mich regelrecht angezogen. Da ich auch von "LUM - Zwei wie Licht und Dunkel" der Autorin echt angetan bin, war für mich klar, dass ich auch dieses Buch unbedingt lesen muss. Bereits der Einstieg beginnt sehr interessant, ich lernte Liz und Sophie die Zwillinge und Protagonistinnen der Geschichte kennen, und erfuhr den Grund ihrer bisherigen Unkenntnis voneinander. Ich befand mich also sofort mitten im Geschehen und war gespannt darauf, was es mit den beiden Schwestern und deren Eltern tatsächlich auf sich hat. Nach anfänglicher Skepsis steht für die Zwillinge schnell fest, dass sie sowohl sich als auch ihre verstorbenen Eltern besser kennenlernen und alles über deren Vergangenheit erfahren wollen. So zieht Sophie über die Osterferien kurzer Hand zu Liz, die von Haushälterin und Köchin Fe, sowie deren Sicherheitschef Juan liebevoll umsorgt wird. Als die Schwestern tiefer zu recherchieren beginnen, stoßen sie "dank" Sophies Werbe-Port auf den Sandmann, der die Träume der jungen Frau zu manipulieren beginnt. Da es für die Zwillinge von diesem Moment an kein zurück mehr gibt, verstricken sie sich in immer gefährlichere Machenschaften. Doch sie haben einige Helfer, die ihnen unbeirrt zur Seite stehen. Allen voran Sash, der unter anderem für den Blog "Pandoras Wächter" arbeitet, in den sich Sophie nach einiger Zeit auch verliebt. Gemeinsam mit dem jungen Hacker und dessen besten Freund kommen sie dem schockierenden Geheimnis und somit der Wahrheit immer mehr auf die Spur, bringen sich damit aber in absolute Lebensgefahr. Eva Siegmund schafft es mit ihrer tollen und interessanten Art des Erzählens sehr schnell eine Grundspannung zu erzeugen, welche sich mit zunehmender Seitenzahl immer mehr erhöht. Ich war fasziniert von der Geschichte der Schwestern und wollte unbedingt mehr über ihre und die mysteriöse Vergangenheit der Eltern erfahren. Nach und nach lernte ich Liz und Sophie besser kennen und schloss die ungleichen Zwillinge, die sich zwar das selbe Gesicht "teilen", aber ansonsten vollkommen unterschiedliche Persönlichkeiten besitzen, in mein Herz. Liz ist auf den ersten Blick unglaublich taff, redet oft frei heraus ohne vorher nachzudenken und ist mit ihren roten kurzen Haaren und den stylischen Klamotten ein absoluter Blickfang. Sophie hingegen trägt ihr blondes Haar lang, wirkt eher zurückhaltend und schüchtern, ist aber unfassbar schlau und absolut liebenswert. Auch Sash mit seiner hilfsbereiten Art und seinem Charme konnte mich vollkommen überzeugen. Ich fand es großartig lange Zeit nicht zu wissen, wer der Sandmann wirklich ist und was es mit seiner "Sucht" nach den Zwillingen tatsächlich auf sich hat. Die kleinen Sequenzen bzw. Kapitel die aus seiner Sicht erzählt werden, sind daher sehr gut gewählt und geheimnisvoll. Im Verlauf der Geschichte wurden viele Fragen geklärt. Die Schwestern sind immer mehr zusammengewachsen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Die Liebesgeschichte zwischen Sophie und Sash empfand ich als sehr angenehm und passend, da diese die Spannung immer wieder etwas auflockert und für süße "Herzklopf-Momente" gesorgt hat. Absolut erschreckend hingegen ist die Tatsache, dass Eva Sigmunds Version der nahen Zukunft absolut authentisch und durchaus plausibel sein könnte. Das Internet mit all seinen wundervollen Vorzügen macht uns alle zu einem Teil zu gläsernen Menschen. Besonders durch die implantierten Chips sind diese besonders empfänglich und leicht manipulierbar. Ein Zukunftsszenario das jederzeit genauso auf uns zukommen könnte. Viele Menschen wittern das große Geld und nehmen Gesetz und Ordnung schnell nicht mehr so ernst. Zum Glück gibt es auch die Guten, die unumstößlich für Gerechtigkeit sorgen und die Wahrheit ans Licht bringen. Auch dies hat die Autorin absolut glaubwürdig und toll in ihrem Roman verarbeitet. Der Showdown bündelt die Spannung nochmals. Und auch wenn ich mir manches Ereignis bereits denken bzw. dieses voraus ahnen konnte, bin ich sehr zufrieden mit dem Ende. Ein rundum gelungener Roman, der mir tolle und unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Fazit: Eva Sigmund hat mit "Pandora - Wovon träumst du Nachts" einen tollen Zukunftsthriller geschrieben, der mich fesseln und begeistern konnte. Die Grundidee sowie die ungleichen Zwillinge ließen mich das Buch nur sehr ungern aus der Hand legen. Ich fieberte mit Liz und Sophie mit und löste mit ihnen gemeinsam das Rätsel um deren

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Nachdem ich schon viel über das Buch gehört habe, habe ich mich dazu entschlossen es selber zu lesen und finde, dass das Buch sich sehr gut lesen lässt und auch der Schreibstil sehr angenehm ist. Es ist von Anfang an spannend und ich konnte bis zum Schluss nicht sagen, wer der Sandmann ist. Liz und Sophie habe ich gleich ins Herz geschlossen, da beide sehr interessante Persönlichkeiten sind und mich ihre Geschichte fasziniert und sehr berührt hat. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Liz und Sophie erzählt, was mir sehr gefallen hat. So konnte der Leser die Gefühle und die Gedanken von beiden Schwestern mitverfolgen. Ab und zu wird auch die Sicht vom Sandmann beschrieben, die ich auch sehr interessant finde, da sie sich stark von der Sicht der Zwillinge unterscheidet. Da sich alles in der Zukunft abspielt, kommt sehr viel neue Technik in der Geschichte vor. Nachdem Liz und Sophie erfahren, dass sie Geschwister (Zwillinge) sind, fängt das Abenteuer an. Es ist ein ständiges Auf und Ab aber die Ereignisse haben mich dazu „bewegt“/ „gezwungen“ weiterzulesen. Ich kann das Buch an alle empfehlen, die sich für „Zukunftsgeschichten“, Träume und Abenteuer interessieren.

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Der Tod des leiblichen Vaters, vereint sie. Ein dunkles Geheimnis verbindet sie. Zwei Zwillinge auf der Suche nach der Wahrheit. Eckdaten zum Buch: Erscheinungsdatum: 11.04.2016 Verlag : cbt ISBN: 9783570310595 493 Seiten Genre: Fantasy Art: Einteiler Autorin über sich: Ich wurde 1983 im Taunus geboren und wuchs in Limburg an der Lahn auf. Bis zum Abitur verlief mein Leben zwar irgendwie schön und irgendwie aufregend, aber auch irgendwie völlig normal. Allerdings neigte ich schon als Kind dazu, Phantasie und Wirklichkeit miteinander zu verwechseln. Zum Beispiel habe ich ernsthaft versucht, der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen zu geben und bitterlich geweint, als nichts passierte. Meine Erklärung war nicht: »Na gut, ist ja nur ein Buch« sondern: »Oh nein, der falsche Name. Ich habe versagt!!!« Abgesehen von solch kleinen Absonderlichkeiten war ich aber ein recht normales Kind. Klappentext; Sophie lebt in einer Welt, in der alle durch einen Chip im Kopf jederzeit unbeschwert online gehen können. Als sie erfährt, dass sie adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, erkunden die Mädchen damit ihre Vergangenheit – und stoßen schon bald auf seltsame Geheimnisse. Ihre Recherchen bringen den Sandman auf ihre Spur. Er will die Menschheit mithilfe eines perfekt getarnten Überwachungssystems beherrschen, und nur die Zwillinge können ihn und seine allmächtige NeuroLink Solutions Inc. zu Fall bringen. Doch das bringt sie in höchste Gefahr. Cover: Das Cover ist wunderschön und macht sie sehr sehr schön im Regal. Die Farben passen perfekt zueinander und die Frau welche das Cover ziert versprüht eine enorme Ausstrahlung für mich ein definitives "Ich liebe es" Cover. Schreibstil: Eva Sigmund überzeugt auf der gesamten Linie. Zwar fand ich die Story zu Beginn sehr absurd, aber der Schreibstil hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Das Buch sticht mit seiner Andersartigkeit von der Maße hervor. Die beiden Mädchen sind gut charakterisiert und zeigen beide Stärken und Schwächen welche sie sehr menschlich darstellen. Man fühlt mit dem beiden un der Bürde an Schicksal die sie zu tragen haben mit. Die Geschichte ist zudem ab der Mitte ca sehr spannend geschrieben und nimmt richtig an Fahrt auf. Meine Skepsis von Beginn hat sich spätestens hier in Luft aufgelöst und ich war im Bann des Buches. Meinung: Zu Begin war ich am zweifenl ob dieses Buch etwas für mich ist und ich überlegt es sogar kurzzeitig abzubrechen, aber ich bin so froh, dass ich dran geblieben bin den diese Geschichte hatte mich dann wirklich gefesselt. Vielleicht war es auch der zeitliche Abstand zu dem Buch, da ich es aufgrund von total Stress in der Uni 2 Wochen weglegen musste, aber als ich dann wieder begonnen habe hat es mir richtig gut gefallen. Besonders auch diese für mich nicht immer absehbaren Wendungen im Fall Neurolink. Die beiden Schwestern überzeugten auf ganzer Linie und der zu Beginn schwäche Schreibstil gipfelte in einem fulminanten spannenden Showdown. Trotz anfänglicher Skepsis empfehle ich dieses Buch auf jeden Fall weiter. Cover: 1 von 1 Stern Schreibstil: 0,8 von 1 Stern Protagonisten: 1 von 1 Stern Thematik/Umsetzung: 1,8 von 2 Sternen Gesamteindruck: 4,6 von 5 möglichen Sternen

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Meine Meinung: "Pandora - Wovon träumst du?" von Eva Siegmund ist ein dystopisch angehauchter Zukunftsthriller, der mir einige schöne Lesestunden beschert hat. Träume spielen eine große Rolle in diesem Zukunftsszenario, da ist es auch nur passend, dass die Geschichte direkt mit einem Traum beginnt. Dieser weckt sogleich die Neugierde und so verflogen die ersten 100 Seiten im Nu. Der angenehme, flüssige Schreibstil verstärkt diesen Eindruck noch und die wechselnden Perspektiven heizen das Tempo zusätzlich an. Natürlich sorgt auch der Plot dafür, dass man stets am Ball bleibt. Trotz der ruhigen Stimmung und der nur sporadisch vorhandenen Action konnte ich "Pandora - Wovon träumst du?" kaum aus der Hand legen. Die unterschwellige Spannung und die stets spürbare Bedrohung nahmen mich gefangen und bescherten mir sogar die ein oder andere Gänsehaut. Und zwar meist in den lichteren Kapiteln, da die Unbedarftheit der Mädchen sie mitten in das Netz ihres Feindes führte. Durch gelegentliche Einschübe aus Sicht des Sandmannes war man den Schwestern meist ein kleines Stück voraus; die wichtigsten Informationen erfuhr man natürlich trotzdem über Sophie und Liz. Deren Perspektiven waren zwar oft nur schwer auseinanderzuhalten, aber bei Zwillingen drücke ich da gerne ein Auge zu. Überhaupt war es die Dynamik der Zwillinge, die mich so überzeugen konnte. Die Tatsache, dass ihre Beziehung stets im Vordergrund stand, selbst im Angesicht der Liebe, der beide begegnen. Diese fügt sich zum Glück nahtlos ein und beansprucht nur wenig Raum für sich. Der Fokus liegt eindeutig auf den Schwestern - eine angenehme Abwechslung im Jugendbuch-Bereich. Einziges Manko an "Pandora - Wovon träumst du?" ist der Klappentext, der für meinen Geschmack zu viel verrät und gleichzeitig falsche Erwartungen weckt. Auch wenn ich letztlich absolut zufriedengestellt wurde, habe ich einfach MEHR erwartet. Eine Verschwörung im größeren Ausmaße, zum Beispiel. Fazit: Eva Siegmunds "Pandora - Wovon träumst du?" ist ein spannender Zukunftsthriller. Obwohl ich mir etwas anderes vorgestellt hatte, wurde ich keineswegs enttäuscht. Ganz im Gegenteil sogar, konnte ich dieses Buch doch kaum aus der Hand legen. Besonders gut gefallen hat mir die Fokussierung auf die Zwillinge und ihre Beziehung zueinander, die selbst im Angesicht junger Liebe nie ihre Bedeutung verlor. Alles in allem ein tolles Jugendbuch, das ich gerne empfehle. 5/5 Bücher!

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Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut, das Cover ist traumhaft schön und sprang mir sofort ins Auge. Ich war gespannt welche Story sich dahinter verbirgt. Auch der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb. Das Liz und Sophie Zwillinge sind wussten die beiden nicht, beide wurden sehr früh adoptiert. Der Schock bei beiden sitzt tief, doch damit nicht genug, denn als ihr leiblicher Vater stirbt erben beide eine Menge Geld. Gemeinsam wollen sie versuchen heraus zu finden was damals wirklich geschehen war, doch das sie sich damit in Lebensgefahr begeben ahnen sie noch nicht... Dieses Buch war mein erstes der Autorin und ich muss sagen ich bin begeistert. Was die Autorin hier in dieser Story geschaffen hat ist einmalig, sie schafft es verschiedene Genre gekonnt zu verknüpfen. Dieses Buch bietet seinen Leser eine wahre Achterbahn der Gefühle. Thriller und Aktion Elemente sorgen für ordentlich Spannung, doch auch die Gefühle kommen hier nicht zu kurz, hinzu kommt noch eine Prise Humor. Eine wie ich finde sehr gelungene Mischung. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und auch flüssig. Einmal mit dem lesen begonnen konnte ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Schon nach kurzer Zeit entwickelte dieses Buch eine unglaubliche Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte. Trotz seiner doch recht hohen Seitenzahl habe ich dieses Buch in Rekordzeit verschlungen! Die Charaktere sind realistisch und authentisch gezeichnet. Obwohl Liz und Sophie Zwillinge sind, sind sie doch ziemlich unterschiedlich, bald aber entdecken sie auch Gemeinsamkeiten. Sie wollen unbedingt heraus finden was damals geschehen ist. Was ist mit ihren leidlichen Eltern geschehen? Warum wurden sie getrennt? Und warum hat ihnen niemand vorher gesagt das sie Adoptiert sind? Diesen Fragen gehen sie nach und erkennen schon bald eine brutale und unglaublich schreckliche Wahrheit. Die Handlung ist von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich spannend, auch wenn man will man kann dieses Buch nicht aus der Hand legen. Daher Achtung, absolute Suchtgefahr. Der Spannungsbogen bleibt im kompletten Buch aufrecht, dennoch schafft es die Autorin immer noch eins drauf zu packen, durch geschickte Wendungen führt sie den Leser in die Irre. Dieses Buch bliebt bis zum Ende völlig unvorhersehbar! Ihr seht ja selbst wie begeistert ich bin, ich kann euch nur empfehlen dieses Buch zu lesen! Klare und uneingeschränkte Empfehlung. Fazit: Mit "Pandora - Wovon träumst du?" ist der Autorin ein fesselnder und spannender Roman gelungen der mich völlig begeistert hat. Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl!

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Wie wunderschön ist eigentlich dieses Cover? Obwohl ich sagen muss, dass ich aufgrund des Covers eigentlich mit einer etwas anderen Geschichte gerechnet hätte. Mehr in die Richtung wie „Selection“ zum Beispiel. Man darf sich hier eindeutig nicht verwirren lassen. Denn in der hinter dem Cover steckenden Geschichte steckt doch ein bisschen etwas anderes. Der Einstieg hat mir ziemlich gut gefallen. Besonders toll ist der Perspektivenwechsel zwischen Liz und Sophie. So kann man besser in die zwei unterschiedlichen Welten der Charaktere eintauchen. Zumal sie wirklich sehr unterschiedlich sind, gerade was die Wohn- sowie Freundesumgebung und die Erziehung betrifft. Außerdem gefiel es mir wahnsinnig gut, dass Berlin der Schauplatz in diesem Buch ist. Da ich öfter mal in Berlin gewesen bin, kenne ich die meisten Orte und konnte mir die Handlung so viel besser vorstellen. Das machte Spaß und war so erfrischend anders. Sonst sind es in den Büchern eher komplett neu erdachte Welten, die in der Zukunft entstehen. Und hier war es einfach irgendwie “Heimat”. Spannend finde ich zudem auch, dass das Buch nicht in weit entfernter Zukunft spielt, sondern noch recht nah an der Gegenwart ist. Insgesamt gefiel mir das Buch auch weiterhin ziemlich gut. Es ließ sich super lesen, weil die Sprache auch recht einfach gehalten war und ich bin ziemlich durch die Seiten geflogen. Neben den Sichten von Liz und Sophie gibt es auch wieder Sequenz-Einblendungen. Diese bauen extrem Spannung auf und machen neugierig! Außerdem erfuhr man dadurch nach und nach, was in der Vergangenheit wirklich geschehen war bzw. sie halfen Sophie und Liz, der Wahrheit näher zu kommen. Schön war auch, dass der Bezug zum Titel in der Handlung hergestellt wird. Denn es erfolgt eine kurze Erläuterung, was es mit Pandora auf sich hat. Für mich war das Buch gerade durch den Einbau von diversen Thema ein wahrer Schatz. So gab es neben Informatik-Witzen auch einen Blogspot-Blog. Aber auch das große Thema des Hacking kam immer wieder zur Sprache und mit ihm auch das Darknet. Da mich diese ganzen Schwerpunkte interessieren, hatte ich großen Spaß beim Lesen und es gab zeitgleich so viele Wiedererkennungswerte, weil ich mich damit einfach bereits auskannte. Es sollte aber auch für alle anderen Leser durchaus nachvollziehbar sein, die keine Vorkenntnisse in diesen Bereichen haben. Als es dann jedoch auf den großen Spannungsbogen zuging, wurde ich etwas enttäuscht, denn ich hatte mir ein bisschen mehr erwartet gehabt von bestimmten Szenen. Insgesamt ging auch die Aufklärung gegen Ende viel zu flott voran und ich finde, man hätte das noch deutlich ausbauen können. Das Buch ließ sich auch dort noch weiterhin sehr gut lesen, aber ich hatte nicht mehr den Lesespaß wie im vorherigen Teil und meine Freude wurde dadurch etwas gedämpft. Sophie und Liz haben mir als Charaktere recht gut gefallen. Sie waren zwar Zwillinge, aber trotzdem wahnsinnig unterschiedlich. Beide waren mir auch grundsätzlich sympathisch, hatten aber manchmal Eigenarten, die mir nicht ganz gefallen haben. Etwas komisch fand ich eher, dass ihr Umfeld kaum zur Sprache kam, als die Handlung begann, was ich mir so nicht richtig vorstellen konnte. Denn gerade die Adoptiveltern der beiden hätten in ihrem Alter eine deutliche größere Rolle spielen müssen. Aber das macht die Handlung trotzdem nicht schlechter, sondern war nur etwas, was mir nebenbei etwas aufgefallen war. Fazit Ein spannendes Buch über ein Thema, das die Zukunft vielleicht tatsächlich beherrschen könnte. Bis auf einige Kleinigkeiten konnte mich die Geschichte ziemlich fesseln und mich gerade durch die vielen Themenschwerpunkte wie zum Beispiel Chips und Hacking überzeugen. Man sollte sich hier nur nicht vom Cover täuschen lassen, denn ich bin der Meinung, das Buch hat eindeutig mit spannenderen Bereichen zu tun, als man mit dem Coverfoto assoziiert, auch wenn es wirklich wunderschön gestaltet ist. Aber aufpassen! Es könnte passieren, dass man beim Lesen einen Ohrwurm zum Lied “Mr. Sandman” bekommt.

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Worum geht's? "Träume sind die vierte Gewalt in diesem Staat, Träume können Menschen dazu bewegen, Dinge zu tun, die sie niemals für möglich gehalten hätten." (S. 425) Sophie Kirsch und Liz Karweiler stammen aus völlig verschiedenen Ecken Berlins - die eine ein eher zurückhaltendes Mädchen aus eher einfachen Verhältnissen, die andere gewöhnt an ein Leben im Luxus und sehr selbstbewusst. So gesehen scheinen die beiden nicht viel gemeinsam zu haben. Bis sie aufeinander treffen und feststellen, dass sie Zwillinge sind. Gemeinsam versuchen sie, ihre Vergangenheit und die Gründe ihrer Trennung zu ergründen und erkennen schnell, dass ihre Familiengeschichte eng mit der Firma verknüpft ist, in der vor Jahren der SmartPort erfunden wurde - der Chip, der das Internet direkt mit dem Kopf der Menschen verknüpft. Und der vor Missbrauch nicht so sicher zu sein scheint, wie die beiden bislang geglaubt haben ... Was mich neugierig gemacht hat: Auf den ersten Eindruck schien hier alles perfekt: eine realistische Zukunftsdystopie, nicht allzu weit entfernt von unserer Zeit, die spannenden Themen Träume, Manipulation und technischer Fortschritt bis zur Verknüpfung des Internets mit dem Gehirn und ein träumerisch, leicht melancholisches Cover. "Pandora - Wovon träumst du?"war für mich eines dieser Bücher, die nicht für später auf die Wunschliste gepflanzt werden können, sondern sofort gelesen werden wollen. Bei einer Leserunde hatte ich dann Glück und habe ein Rezensionsexemplar gewonnen. Wie es mir gefallen hat: Der Einstieg in das Deutschland der Zukunft fällt bei diesem Buch sehr leicht. Die Details werden nicht ausschweifend erklärt, sondern fließen nach und nach ganz von selbst in die Geschichte mit ein, sodass man sich schnell zurechtfindet und immer wieder von den Ideen der Autorin fasziniert ist. Zum einen sind die Schauplätze so gut beschrieben, dass man selbst dort zu sein meint, zum anderen sind auch die aktuellen Themen sehr feinfühlig und glaubhaft eingewebt. Besonders alles rund um die SmartPorts und die dadurch möglich gewordenen Eingriffe in die Träume der Menschen waren sehr interessant. Das Bedürfnis des Menschen von heute, online ja nichts zu verpassen und mit allen rund um die Uhr vernetzt zu sein, könnte ja durchaus dazu führen, dass ein technisches Gerät als Mittler irgendwann nicht mehr ausreicht. Dann muss das Internet noch näher - direkt in den Kopf hinein. Spannend ist hierbei auch, dass es für die verschiedenen sozialen Schichten verschiedene Modelle gibt, die entweder werbefinanziert sind oder eben nicht. Erzähltechnisch gibt es einen Wechsel zwischen den beiden Schwestern und Einschüben, in denen Träume wiedergegeben werden oder ein personaler Erzähler auftritt. Das hat mir an sich gut gefallen. Nur ganz selten habe ich bei den Übergängen zwischen den Kapiteln für ein paar Zeilen die Orientierung verloren, dass die Perspektive gerade von Liz zu Sophie oder anderherum gewechselt hatte. Die Hintergrundgeschichte wird Stück für Stück gelüftet. An manchen Stellen hätte es meiner Meinung nach noch etwas gestrafft werden können, da die Mädchen hin und wieder bei ihrer Suche doch fast ein bisschen trottelig vorgehen. Relativ früh hatte ich einen Verdacht, der sich dann auch bewahrheitet hat. Es gab aber auch noch einige fehlende Puzzleteile, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Mein größter Kritikpunkt betrifft die Figuren. Es hat mich ein wenig gestört, dass die Schwester so klischeehaft in "Reich & Frech" und "Arm & Schüchtern" eingeteilt worden sind. Dazu kamen dann noch die eher störenden Liebesgeschichten, bei denen gefühlt einfach vieles im falschen Moment passiert ist. Eine für die Handlung wichtige Figur wurde sogar erst im letzten Fünftel des Buches eingeführt, was ich sehr schade fand - so kam die betreffende Person wie aus dem Nichts. Das Finale und die Auflösung ist einerseits spannend, stellenweise aber vielleicht ein wenig zu konstruiert. Am Ende gibt es noch einen kleinen Ausblick, wie das Leben für die Charaktere weitergehen wird - hier hätte ich noch ein kleines bisschen mehr erwartet, um das Ganze abzurunden und alle Fäden zusammenzuführen. Von den Ideen und den Beschreibungen her hat mich das Buch also begeistern können, die Charaktere und ihre Handlungen allerdings haben es mir manchmal nicht ganz leicht gemacht. (Für wen) Lohnt es sich? Das Buch lohnt sich auf jeden Fall, wenn man realistische Zukunftsszenarien mag, in denen die heutigen Gegebenheiten weiter gedacht und zugespitzt werden. Besonders schön ist es, wenn man die Schauplätze in Berlin selbst kennt. Nur wer besonderen Wert auf Charakterentwicklung und die Liebesgeschichte liest, könnte hier ein bisschen enttäuscht werden. In einem Satz: "Pandora - Wovon träumst du?" ist eine sehr einfallsreiche Dystopie, die gerade dadurch zum Nachdenken anregt, dass die geschilderte Zukunft gar nicht so weit weg von unserem Alltag zu sein scheint, von den Charakteren und ihren Beziehungen zueinander her aber leider nicht ganz überzeugen kann.

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Wir befinden uns einige Jahre in der Zukunft. Die Weiterentwicklung von Smartphones sind Smartports, Chips, die ins Gehirn implantiert werden und somit eine direkte Verbindung ins Internet ohne lästige Zusatzgeräte erlauben. Sophie hat lange für ihren Chip gespart, schließlich haben alle coolen Teenager so ein Gerät. Allerdings kann sie sich trotzdem nur die günstigere Version leisten, was bedeutet, dass ihr über ihren Chip auch Werbung eingespielt wird. Sophie denkt sich nichts dabei, Werbung ist ja grundsätzlich nichts Schlimmes. Doch ist es wirklich nur Werbung? Sophies Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie nach einem mysteriösen Notartermin herausfinden muss, dass sie adoptiert ist, eine ihr bisher unbekannte Zwillingsschwester hat und es ein finsteres Geheimnis um ihre Eltern und deren Tod gibt. Und als wäre all das noch nicht genug, bekommt sie nachts auf einmal schreckliche Alpträume! Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der beiden unterschiedlichen Schwestern erzählt. Sophie ist sehr bodenständig aufgewachsen, während Liz ein Leben in Luxus und Reichtum führt. Als die beiden sich begegnen, dauert es zuerst seine Zeit, bis sie miteinander warm werden. Doch dann beschließen sie, sich kennenzulernen und dem Rätsel um ihre Eltern auf die Spur zu gehen. Doch damit fängt der Ärger erst richtig an! Eine spannende Idee und gar nicht mal so abwegig, diese Zukunftsversion der Autorin. Wieviel Jahre sind wir wohl in der Realität noch von solchen Chips und einer derart vernetzten Welt entfernt? Wenn man sich überlegt, welche technischen Entwicklungen in den letzten 10-20 Jahren stattgefunden haben, klingt so ein Chip auf einmal gar nicht mehr so sehr nach Science-Fiction, sondern durchaus vorstellbar. Die Grundidee und das Setting haben mir also schon einmal gut gefallen. Leider konnte mich das Buch im weiteren Verlauf nicht ganz so begeistern. Über weite Strecken fand ich es nicht besonders spannend, die Handlung plätscherte so vor sich hin und viele Dinge waren doch recht vorhersehbar, die beiden Protagonistinnen blieben mir relativ fern und zu klischeehaft. Gar nicht gefallen hat mir die Liebesgeschichte, auf die hätte ich hier wirklich verzichten können, das war mir zu kitschig. Ich lese gerne Jugendbücher und beziehe in meine Bewertung durchaus ein, dass ich der Zielgruppe altermäßig schon eine Weile erwachsen bin, aber dieses Buch konnte mich einfach nicht überzeugen. Das Cover, durch das ich ursprünglich auf das Buch aufmerksam geworden bin, ist zwar optisch wunderschön, hat aber eigentlich keinen Bezugspunkt zur Handlung.

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