Leserstimmen zu
Das Auge

Richard Laymon

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"Das Auge" von Richard Laymon ist mein erstes Buch vom Autor. Ich habe bisher viele gute Rezensionen zu seinen Büchern gelesen und da ich ein großer Fan von Stephen King bin, wollte ich diesem Buch ebenfalls eine Chance geben. Erhofft hatte ich mir eine Story mit einer gehörigen Portion Horror und Problemen die den Charakteren das Leben schwer machen und den Leser so richtig schocken. Insgesamt habe ich eine unterhaltsame Story bekommen die hier und da aber einige Schwächen aufweist - mich an einigen Stellen dennoch überraschen und schocken konnte. Der Autor besitzt einen sehr direkten Schreibstil der mir grundsätzlich gut gefallen hat. Seine verwendete Sprache ist hier einfach, locker und zwanglos. Die Geschichte liest sich flüssig und hält einige Schockmomente für den Leser bereit. Dabei sind die Charaktere  gut ausgearbeitet und sehr facettenreich. Einige Situationen waren vorhersehbar doch das tut der gesamten Geschichte keinen Abbruch und mich persönlich hat es auch nicht wirklich gestört. Die Dialoge sind interessant und abwechslungsreich, genauso wie die ganze Story folgt hier alles einem schönen roten Faden. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, der Autor beginnt mit Melanie und ihrem Freund Bodie bei einem Konzert. Melanie wird von Visionen heimgesucht, die ihr sterbende Menschen zeigen. Und bei diesem Konzert passiert genau das, Melanie hat eine Vision und weiß nicht ob sie sich selbst und ihrer Wahrnehmung noch trauen kann. Kurzerhand stattet sie zusammen mit Bodie, ihrer Familie einen Besuch ab. Dabei muss sie feststellen dass ihre Visionen nicht ganz so harmlos sind wie zuerst angenommen. Doch sind es nur wilde Fantasien von Ereignissen die durch ihre eigenen Wünsche angetrieben werden? Kann Melanie ihrem eigenen Instinkt noch trauen oder wird sie wahnsinnig? Die Geschichte ist in mehrere Kapitel gegliedert und erzählt jeweils aus der Sicht einer der Charaktere um die es hauptsächlich geht. Vor allem bei Melanie wusste ich von Anfang an nicht wirklich wie ich sie einzuordnen habe. Am Anfang dachte ich dass die Visionen die sie vom Tod hat nur spielt oder reine Fantasie sind. Nach und nach offenbart sie aber ihr wirkliches Wesen und das hat mich wirklich geschockt. Genauso wie es immer wieder unvorhersehbare Situationen und Wendungen gab die mich überrascht und wirklich gegruselt haben. Was mich am meisten mitgenommen hat war das Ende, hier sollte sich der Leser wirklich auf einiges gefasst machen. Das Cover passt perfekt zur Story des Autors, wenn es mich persönlich auch nicht wirklich anspricht. Der Klappentext verrät hier allerdings nicht wirklich viel, sodass man sich auf den fortlauf der Geschichte einlassen und das Buch einfach lesen muss. Fazit "Das Auge" ist eine sehr interessante und gut ausgearbeitete Story die mich an einigen Stellen wirklich schocken und überraschen konnte. Der Autor hat vor allem mit seiner saloppen Sprachgestaltung bei mir gepunktet. Jedem Stephen King Fan oder Fan von guten Horror Geschichten kann ich dieses Buch zweifelsohne empfehlen.

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Von Richard Laymon ist man düstere Geschichten mit Sex und Blut gewöhnt. Gerne gibt es auch mal Monster, die den Protagonisten das Leben schwer machen. Das Auge ist anders und dabei fällt zunächst auf, dass die Sexszenen äußerst knapp geschildert und rar gesät sind. Diese Veränderung tut mal richtig gut und lässt für den Leser eine Konzentration auf das Wesentliche der Geschichte zu. Der Anfang ist holprig und fast schon langweilig. Hier muss man sich durchbeißen und darf nicht vorzeitig das Buch weglegen. Man erfährt schnell, dass Melanie mit ihren Vorahnungen nicht nur einer Spinnerei verfallen ist, sondern den Tod der Mutter vorausgesehen hat, diesen aber nicht verhindern konnte. Ihre Schwester Pen, die sich als Schriftstellerin verdingen möchte, macht Melanie das Leben schwer, ist sie doch hübscher und der Grund, weshalb Melanie von einigen Männer verlassen wurde. Bodie streitet ab, dass so etwas jemals geschehen könnte. Man verfolgt die Krankenbesuche, die Stiefmutter, das wachsende Misstrauen Melanies, dass ihr Vater betrogen wird. Melanie steigert sich immer mehr in ihre eigene Wahrheit hinein, spielt eine neuerliche Vision vor und verfolgt schließlich den mörderischen Plan, die Verantwortlichen für den Unfall des Vaters ausfindig zu machen und zur Strecke zu bringen. Im Grunde handelt das gesamte Buch nur davon, wie sich die Protagonistin immer weiter in ihre eigene Wahrheit hineinsteigert und allen anderen durch Misstrauen das Leben schwer macht und sie wegstößt. Das Ende – und das kommt wirklich erst auf der allerletzten Seite mit der Auflösung daher -, ist dennoch ein wenig absehbar, gibt der Geschichte aber dann doch einen Kick. Man wartet schließlich mit jeder Zeile darauf, dass das Buch wirklich mal spannend und endlich der typische Laymon herausgekehrt wird. Das tut man vergebens, aber die aufgebaute Spannung, die man eher unterschwellig bemerkt, führt dazu, dass man das Buch doch nicht weglegt. Lange habe ich überlegt, ob das ein guter oder schlechter Laymon ist. Als Fazit bleibt, Das Auge ist anders als das meiste, das man vom Horrorautor kennt. Im Allgemeinen eher trivial und langweilig gestaltet und doch geschickt eine Spannung aufbauend und haltend, für die man den Autor doch bewundern muss. Zwar gefielen mir Romane wie Die Gang oder Der Keller erheblich besser, aber das soll das Können des neuesten Werkes nicht schmälern.

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Meinung: Der Klappentext gibt ja wirklich nicht viel her und ich war sehr gespannt, was die Geschichte bringen wird. In der Geschichte geht es um Melanie und sie hat Visionen. Gleich zu Anfang des Buches hat sie ihre erste Vision. Sie muss sofort in ihre Heimat, weil irgendetwas mit ihrem Vater oder ihrer Schwester passiert ist. Sie macht sich mit ihrem Freund dann sofort auf, in ihre Heimatstadt zu kommen und muss feststellen, dass etwas schreckliches passiert ist. Melanie hat schon immer Visionen bzw. Vorahnungen. Als sie die Vision hat, weiß sie einfach, dass etwas schreckliches in der Familie passiert ist. Als sie sich mit ihrem Freund dann dort ankommt, kann sie kaum glauben, was vorgefallen ist. Sie will die Wahrheit herausfinden und hat schon sehr schnell weitere Ahnungen. Dabei begibt sie sich immer wieder in große Gefahr. Den Einstieg in das Buch mochte ich gerne, da es relativ schnell schon Dinge passieren. Leider hat mir der weitere Verlauf der Geschichte nicht so zugesagt. Melanie macht immer wieder Dinge, die ich nicht nachvollziehen konnte und auch die anderen Charaktere, konnte mich nicht begeistern oder mitnehmen. Vor allem kommen da ein paar Dinge vor, die in eine wirklich spannende Richtung gehen und dann kommt die Auflösung und man denkt nur so, ernsthaft? Das ist jetzt aber wirklich lahm. Das fand ich halt wirklich schade und auch das Ende war für mich nicht zufriedenstellend. Fazit: Leider sind mir die Charaktere zu blass dargestellt gewesen. Die Geschichte an sich ist spannend aber viele Auflösungen fand ich echt lahm. Außerdem hätten für mich von gewissen Dingen noch viel mehr reingehört.

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Mitten in einem Konzert des Streichquartetts, in dem seine Freundin Melanie mitwirkt, muss Bodie mitansehen, wie Melanie keuchend mit einem krampfartigen Zittern zu Boden sackt. Als sie wieder zu sich kommt, erzählt sie Bodie von einer Vision, in der sie ihren Vater tot sah. So eine starke Vision hatte sie bislang nur einmal, als ihre Mom getötet wurde. Um festzustellen, ob es ihrem Vater Whit gut geht, machen sich Bodie und Melanie auf die lange Fahrt von Phoenix nach Brentwood in Kalifornien. Tatsächlich finden sie Melanies Vater im Krankenhaus vor, nachdem er auf dem Parkplatz seines Lieblingsrestaurants angefahren worden war. Die beiden Reisenden könnten bei Melanies Schwester Pen unterkommen, die zudem von obszönen Anrufen belästigt wird, doch stattdessen richten sie sich im Haus ihres Vaters und seiner neuen Frau Joyce ein. Melanie wird das Gefühl nicht los, dass Joyce zusammen mit Harrison, dem Partner ihres Mannes, dafür verantwortlich gewesen ist, dass dieser nun im Krankenhaus mit dem Tod ringt. Doch während vor allem Melanie darauf erpicht ist, in Harrisons Haus nach Spuren des Verbrechens zu suchen, kommen sich Bodie und Pen näher … „Die haben dich echt beschissen, Whit. Aber so richtig. Dein Kanzleipartner und deine liebe Frau. Solltest du je wieder zu dir kommen, warten ein paar böse Überraschungen auf dich. Aber haben sie dich überfahren? Das ist die große Frage. Eine hübsche Vorstellung, sie dafür büßen zu lassen, falls sie verantwortlich sind.“ (S. 211) Nachdem allein der Heyne Verlag in den letzten Jahren über 25 Titel des 2001 verstorbenen Horror-Schriftstellers Richard Laymon veröffentlicht hat, schließt „Das Auge“ eine der letzten Lücken in der Werksbiografie des populären, aber auch polarisierenden Amerikaners. Der im Original 1992 veröffentlichte Roman gehört zu Laymons mittlerer, sehr produktiver Schaffensperiode, aber fraglos nicht zu seinen besten Werken. Zwar hält Melanies Vision zu Anfang ein übernatürliches Element parat, doch davon abgesehen bietet „Das Auge“ einen eher konventionellen Thriller-Plot, in dem ein Pärchen einer familiären Verschwörung auf den Grund zu kommen versucht. Die Dramaturgie ist bei dem sehr überschaubaren Figurenensemble allerdings überraschend zähflüssig ausgefallen, und auch der bei Laymon sonst ausgeprägte Splatter- und Sex-Faktor hält sich stark in Grenzen. Obwohl sich der Plot eigentlich wie ein Kammerspiel nur innerhalb der Familie abspielt, sind die Charakterisierungen der Figuren erschreckend dünn ausgefallen, ihre Motivationen und Handlungen nicht immer schlüssig nachzuvollziehen. Zum Ende hin nimmt die Story endlich an Fahrt auf, doch die wunderbare Schlusssequenz kann leider nicht über ein sonst eher schwaches Laymon-Werk hinwegtäuschen.

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In 'Das Auge' von Richard Laymon geht es um eine junge Frau welche Visionen hat, die mutmaßlich wahrheitsgemäß sind und in naher Zukunft spielen. So sieht sie auch wie ihr Vater oder ihre Schwester getötet wird. Sie kann es selbst nicht sagen, möchte aber nach Phoenix fahren um es herauszufinden, so reisen sie und ihr Freund dorthin um herauszufinden was passiert ist. Tatsächlich wurde ihr Vater auch angefahren, ist jedoch nicht gestorben und so versucht sie heraus zufinden wer ihn umbringen wollte. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, es hatte nicht den Charme den ich von "Der Regen" gewohnt war und die Visionen kamen auch nicht so häufig vor und waren nicht wirklich aussage kräftig was ich sehr schade finde.

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Meine Meinung: Richard Laymon ist ein Autor der mich schon häufig begeistern konnte, mich aber auch schon das ein oder andere Mal enttäuscht hat. Ich war unglaublich gespannt, wie es hier sein wird und was mich erwartet. Zu Beginn des Buches war ich mega begeistert. Das Buch startet direkt mit einer Vision und fing somit sofort spannend an. Ich war sehr euphorisch und habe mich sehr auf das gefreut, was auf den nächsten Seiten noch passiert. Doch was da kam, konnte mich nicht mehr so begeistern. Die Geschichte ging in eine Richtung, die ich nicht wirklich mochte. Ich fand die Grundidee mit den Vision super und hatte viel Potential, aber dies wurde nicht genutzt. Der Fokus lag nicht mehr auf den Visionen, sondern auf anderen Dingen. Damit ging viel verloren, was ich sehr schade fand, denn die Spannung vom Anfang war längst nicht mehr so da, wie es mir gewünscht hatte. Die Charaktere sind sehr schwierig. Zwischenzeitig haben mich alle genervt, ich konnte mich mit keinem wirklichen anfreunden. Erst gegen Ende wurde es besser, ich konnte sie besser nachvollziehen und mich besser in sie hineinversetzen. Der Schreibstil ist der typische Richard Laymon Stil. Er schreibt einzigartig und nicht für jeden etwas. Ich mag ihn aber super gerne. Fazit: “Das Auge” von Richard Laymon hätte ein klasse Buch von Laymon werden können, allerdings wurde viel Potential verschenkt, sodass es nicht sein bestes Buch ist. Fans von Laymon werden aber durchaus Spaß an dem Buch haben.

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Richard Laymon ist einer der Autoren, der seinen ganz eigenen Stil hat. Man zweifelt ja manchmal, was da noch alles so kommen mag, da der Autor selbst schon seit geraumer Zeit nicht mehr am Leben ist, aber ich kann bei neuen Büchern von ihm trotzdem nie widerstehen. Nach nur wenigen Seiten habe ich bei dieser Geschichte gemerkt, ja der Schreibstil ist gewohnt brillant und einnehmend. Wir haben hier nicht unbedingt eine typische grausame Story, wie man es vielleicht von dem Autor schon kennt und erwarten würde, aber trotzdem viel es mir zeitweise schwer das Buch aus der Hand zu legen. Allerdings gibt es auch immer wieder Längen, in denen kaum etwas passiert und die mich nur weiterhin gefesselt halten konnten, weil er so gut schreibt. Seine Charaktere sind gut durchdacht und besonders Melanie hat mich zeitweise halb in den Wahnsinn getrieben. Sie war mir schlichtweg von Anfang an unsympathisch, was bei diesem Genre aber nicht weiter schlimm oder außergewöhnlich ist. Wendungen oder große Überraschungen gab es jedoch leider für mich überhaupt nicht. Ich habe den Verlauf und auch das Ende so erwartet und das fand ich etwas schade. Fazit: Das Auge ist für mich ein Thriller der softeren Art. Mir ist zu wenig passiert, es war weder besonders blutig, was nicht weiter schlimm wäre, aber die gesamte Handlung hat mir für dieses Genre zu wenig geboten. Die gesamte Grundidee samt Handlungsverlauf war ganz nett, aber einzig Laymons genialer Schreibstil hat mich durch die Geschichte getragen. Es scheint aber allgemein so zu sein, als hätte ich mit Heyne Hardcore nicht viel Glück oder besser gesagt eine unterschiedliche Auffassung von „Hardcore“. Aber zurück zum Buch, es war ok, aber für mich kein Muss und definitiv keines seiner besseren Werke.

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Melanie ist zutiefst beunruhigt. Sie ist der felsenfesten Überzeugung, dass ihr Vater tödlich verunglückt ist. Nachdem sie ihn telefonisch nicht erreichen kann, verstärkt sich ihr Verdacht. Gemeinsam mit ihrem Freund Bodie, macht sie sich kurzerhand auf den Weg nach Kalifornien. Vor Ort steht sie vor einem Rätsel. Ihr Vater liegt nach einem mysteriösen Autounfall im Koma und ihre Schwester hat sich in Panik, in ihrer Wohnung verbarrikadiert. Bodie, ständig bemüht die Situation zu entspannen, gerät zwischen die Mühlen schwesterlicher Rivalität, die ihn zunehmend verwirrt und verunsichert. Aus einer Verstrickung von Missverständnissen, die Melanie zu abenteuerlichen Theorien veranlassen, kommt es zu einem blutigen Showdown. Fazit Eine spannende Familiengeschichte die sich, ausgelöst durch Antipathien und Missverständnisse, zu einem Drama mit einem überaus tragischen Ende entwickelt.

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