Leserstimmen zu
Das Auge

Richard Laymon

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Seit Jahren gilt Richard Laymon zu einer festen Größe im Bereich Horror und Thriller. Auch nach seinem Tod im Jahr 2001 hat er eine eingeschworene Fangemeinde und diese kann sich freuen! Denn seit dieser Woche ist sein erstmals 1992 erschienener Roman „Das Auge“ auch auf Deutsch im Buchhalndel zu finden! Ob mich sein „neues“ Buch genauso überzeugen kann, wie das letze Buch, dass ich von ihm gelesen habe? Lest es hier in der Rezension! In Kürze – Der Klappentext Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen … grausame Dinge … Menschen, die sterben … Blut … Sie glaubt an ihre Visionen … Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen…Morde…Vielleicht hat sie recht … vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig …Wer weiß? (Heyne Hardcore-Verlag) Das Auge – Richard LaymonDas Auge Taschenbuch 352 Seiten ISBN-13: 978-3-453-67703-6 Heyne Hardcore – Verlag Erscheinungsdatum: 11.09.2017 Preis: 9,99€ Als erstes muss ich sagen, dass ich den Klappentext, den Titel und das Cover nicht wirklich passend finde – an sich und als Gesamtkonzept. Denn eigentlich besteht das Buch aus zwei Geschichten. Einem Thriller-Teil, der sich auf das bezieht, was der Klappentext sagt und einem Horror-Teil, in dem es um eine Frau geht, die obszöne Anrufe von einem unbekannten Mann bekommt und dadurch in eine Paranoia gerät. (Beide Geschichten sind natürlich verbunden, es ist nicht so, dass man zwei alleinstehende Kurzgeschichten bekommt). Der Klappentext, der mit „vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig“ schließt, vermittelt die Geschichte einer Frau, die regelmäßig Visionen hat, in denen Leute sterben. In Wirklichkeit bezieht sich das Buch auf eine Vision, die übrigens kein Blut enthält und erst die vierte im gesamten Leben der jungen Frau ist. Sie sieht, wie jemand aus ihrer Familie verletzt wird und macht sich auf den Weg mit ihrem Freund, um zu sehen, ob sie sich bewahrheitet. Mehr möchte ich nicht verraten, aber doch finde ich es wichtig darauf hinzuweisen, dass der Klappentext mehr oder zumindest anderes verspricht als das Buch schlussendlich hält, das Cover sich auf einen ganz anderen Teil der Story bezieht und der Titel eher ungenau zwischen beidem schwebt – leider nicht sehr gut gelöst (auch wenn ich das Cover ansonsten echt gut finde). Ansonsten kann ich die Geschichte eigentlich nur loben. Es ist kein kompletter Horror-Roman, wie man es erwartet, sondern eher ein Thriller mit Horror-Elementen, wie man es heute oft findet. Laymons Schreibstil ist unverkannt wie immer und er beschönigt nichts. Er beschreibt genau und bleibt wieder einmal nicht wirklich jugendfrei (!). Trotzdem muss man einfach sagen, dass er immer genau die richtigen Worte findet – ob in Dialogen, Erzähltexten, Lustiges wie Bedrohliches. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und man fliegt wirklich durch die Seiten. Was natürlich auch wieder an der Spannung liegt. Sie ist nicht durchgehend am Anschlag, wie ich es von „Der Geist“ kannte, aber doch immer da. Sie baut sich stetig auf, hat mehrere Höhepunkte, flacht zwischendurch für wenige Seiten kurz ab, um darauf sofort wieder noch höher zu schießen, als zuvor. Der Teil, der sich mit dem unheimlichen Anrufer beschäftigt, war wirklich spannungsgeladen und einfach nur beängstigend geschrieben – Perfekt! Was man beachten sollte, ist dass es, wie gesagt, nicht unbedingt jugendfrei ist. Einige Sex-Szenen sind doch echt genau und der unheimliche Anrufer hat genaue Vorstellungen, was er mit seinem Opfer tun will. Ich finde, man sollte das einfach nur vorher wissen, damit man eine Idee hat, worauf man sich einlässt. Wie immer ist auch alles mit einer großen Spur schwarzen Humors und Sarkasmuss gespickt. Fast jeder abfällige Gedanke, der den Charakteren auch nur irgendwie in den Kopf kommen könnte, wird aufgeschrieben und meistens auch von ihnen laut ausgesprochen. Ein gelungenes Buch, dass mehr Thriller als Horror ist. Laymon-Fans werden hierran ihren Spaß haben, für Einsteiger ist es jedoch eher nicht zu empfehlen, da es einfach ein wenig anders ist, wie seine einschlägigen Horror-Romane – 4/5 Sterne

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Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen … grausame Dinge … Menschen, die sterben … Blut … Sie glaubt an ihre Visionen … Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen...Morde...Vielleicht hat sie recht … vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig …Wer weiß? Hauptprotagonistin Melanie ( oh Gott wie ich, war mein erster Gedanke, und bei Laymon Bücher kratzen fast alle immer ab) Conway bekommt eine Art Anti Depressiva verschrieben. Danach, werden sie und ich Freund Brodie in eine gefährliche Situation nach der anderen hinein gezogen. Ich muss sagen, für mich entpuppt sich dieses Buch eher als ein Thriller als die pbkicher Slasher-Filme mit den vorwiegenden üblichen Brüste Fanatismus. Das ist diesmal gar nicht so, es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis zum ersten Toten, was ich aber als durchweg positiv empfinde. Melanie ist im Gegensatz zu mir ganz dünn, blass und introvertiert, ind mit ihrer Zerbrechlicheit sehr sympathisch. Und auch Brodie ist ein netter Kerl, der sie so liebt wie sie ist, und das trotz ihrer Visionen, die Melanie von jetzt auf gleich erfassen und sie komplett erschüttern. Denn sie ist überzeugt davon es körperlich zu spüren wenn jemand stirbt, der ihr nahe steht. Eine für mich NebenCharakter spielt die Schwester von Melanie ( meine hiess Monika ) spielt Penny, die im Gegensatz zu Mel eine äußerliche Sexbombe. Und wird auf Grund dessen hat sie einen Stalker, der ihr sexistische Drohungen auf dem Anrufbeantworter hinterlässt. Das Cover mit dem hervorgegebenen Auge passt gut zum Thema des Buches. Mehr möchte ich da gar nicht zu schreiben die Gefahr des Spoilern ist sonst zu gross. Aber eins muss ich noch erwähnen. Nur so noch, das Ende ist eine Hammer Wendung und super spannend, echt klasse Buch und klare Leseempfehlung! Fakten 352 Seiten TB 8,99 € Ebook 7,99 € Erschienen @Heyne Hardcore Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier : https://www.amazon.de/gp/aw/d/345367703X/ref=cm_cr_srp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8 Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog: http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1 Ich möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars zu danken.

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