Leserstimmen zu
Royal Passion

Geneva Lee

Die Royals-Saga (1)

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Als ich in dieses Buch eintauchte, wusste ich nicht worauf ich mich einlassen. Das Cover hat mich jedoch angezogen und ich war sehr gespannt. Gleich zum Anfang lernte ich Clara kennen. Ich muss zugeben anfangs wusste ich nicht so recht was ich von ihr halten sollte. Sie war schwer durchschaubar. Aber doch recht sympathisch. Sie ist wohlhabend, scheint jedoch auf dem Boden geblieben zu sein. Ich hab sogleich einen Hauch Unsicherheit bei ihr wahrgenommen, was sie doch recht menschlich erscheinen ließ. Im Laufe des Buches macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch, die mich doch nicht unberührt gelassen hat. Man erfährt immer mehr über sie und sie hat geschafft mich völlig für sie einzunehmen. Alexander lernt man auch schnell kennen. Wobei kennen ist viellleicht zuviel gesagt. Auch er war für mich schwer zu ergründen. Dennoch ich wusste in ihm steckt mehr, als es zunächst den Anschein hat. Sein Schmerz und sein Wunsch nach mehr, wird im Laufe des Buches nur allzu gut spürbar. Ein geborener Bad Boy wie er im Buche steht. In ihm stecken so einige Abgründe, die einen zu zerstören drohen. Als die beiden aufeinander trafen war es wie ein Feuerwerk der Gefühle. Man spürte förmlich wie die Leidenschaft immer mehr seinen Bahn brach. Doch ist das genug? Kann man Liebe so definieren? Wer sind diese Menschen und was macht sie aus? Das habe ich mich oft gefragt, ich habe versucht hinter ihre Fassade zu blicken, was nicht allzu leicht ist. Beide Menschen haben mich auf ihre eigene Art und Weise berührt und nicht mehr losgelassen. Man spürt dabei Leidenschaft, Schmerz, Trauer , aber auch Hoffnung. Beide tauchen in einen Strudel aus Leidenschaft und Hingabe ein. Dazu muss ich sagen, ist der Erotikanteil in diesem Buch wirklich sehr groß. Es reißt einen förmlich mit und glaubt mir, die Hitze ist nur allzudeutlich spürbar. Für mich hatte das ganze schon etwas von einer Obsession. Doch hinter diesem ganzen Strudel, merkt man auch was die beiden antreibt. Jeder von beiden hat seine Geheimnisse, wovon wir hier einen guten Vorgeschmack bekommen. Ihre Beziehung ist nicht gesund und es droht sie kaputtzumachen. Man hat es hier mit viel Arroganz, Ignoranz und Rivalen zutun. Dabei geht es mitunter nicht sehr fein zu. Auch hochangesehene Persönlichkeiten sind nur ganz normale Menschen. Hier geht es viel um Schein und Sein und man muss schnell begreifen, das die Öffentlicheit nach mehr lechzt. Es wird allerhand schmutzige Wäsche gewaschen. Die Autorin hat uns einen guten Vorgeschmack auf die Reihe um Clara und Alexander geliefert. Aber auch die Nebencharaktere konnten mein Herz erobern. Allen voran Belle und Edward, gern würde ich noch mehr über sie erfahren. Aber auch die Kulisse hinter der zentralen Geschichte wird gut in Szene gesetzt. Hier bekommt man es vor allem mit Macht und Verpflichtung zutun. Der erste Band ist sehr spannend gestaltet, er stürzt uns förmlich in ein gewaltiges Gefühlschaos, aus dem es kein entrinnen gibt. Oft ist man zwischen Wut, Hilflosigkeit und Zweifeln gefangen. Der erste Band endet nicht unbedingt mit einem Cliffhanger, aber dennoch brenne ich darauf weiterzulesen. Es ist eine Geschichte die noch Raum für weiteres hat und mich auf jeden Fall völlig fesseln und in den Bann ziehen konnte. Bitte mehr davon. Die Charaktere wirken klar, aber auch geheimnisvoll. Dabei sind sie ziemlich facettenreich und unterschiedlich gestaltet. Einige von Ihnen bleiben jedoch noch etwas blass. Ihre Handlungen und Gefühle sind meist gut nachvollziehbar gestaltet. Die Beschreibungen der Gefühle und Umgebungen brennen sich in jede Faser des Herzens ein. Man kann sich wunderbar reinfühlen. Sich alles gut vorstellen und am eigenen Leib erleben. Besonders gefallen hat mir, das ich mitunter auch mal schmunzeln konnte, das hat das ganze noch mehr aufgelockert. Die Handlung ist gut durchstrukturiert und es gibt immer wieder überraschende Dinge zu erleben. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Clara, was ihr viel Raum und Tiefe gibt. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge. Die Gestaltung hierbei hat mir recht gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, dabei aber auch sehr intensiv und bildgewaltig. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Good Girl trifft auf Bad Boy, es tun sich Abgründe auf, die sie zu verschlingen drohen. Eine leidenschaftlichtliche Offenbarung, die man keinesfalls mit der After Reihe vergleichen sollte. Denn diese ist erwachsener, härter und das ganze vor der royalen Kulisse. Der erste Band dieser Reihe stürzt uns in ein Gefühlschaos, lässt uns aber auch hinter die Fassade schauen. Es ist heiß, tiefgründig und schmerzvoll. Unbedingt lesen. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Meinung Der Klappentext hat mich wirklich neugierig werden lassen und im Großen und Ganzen, hat das Buch mir wirklich richtig gut gefallen. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil so dass der Geschichte einfach zu folgen ist. Toll ist, dass man nicht lange warten muss und es auch gleich los geht. Geschrieben wir das ganze aus der Perspektive von Clara. Die Idee der Geschichte ist auf der einen Seite neu für mich gewesen und auf der anderen Seite hab ich in vielen „Dingen-Situationen“ das Buch Shades of Grey darin entdeckt. Wenn es um „heiße“ Bücher mit Dominanten „Teilen“ geht, ist es wirklich sehr schwer von Shades of Grey (SoG) Abstand zu halten, da man eben automatisch vergleicht. So erging es zumindest mir. Doch wie ich oben schon sagte, gab es auffällig viele Szenen die einem einfach schon bekannt vor gekommen sind. Hier ein paar Beispiele: - Alexander kann es anfangs nicht ab das man ihn am Oberkörper anfasst - Clara fängt gerade auch erst im neuen „Berufsleben“ an - Die Szenen mit dem Mann vor dem Fenster ;D, Sexy aber durchaus nun auch schon „Langweilig“ - Es gibt einen „Butler“ oder eben Bodyguard - Clara hat Probleme mit dem Essen (Grey erinnert Anna immer daran zu Essen) - SMS Geschreibe (eben statt Emails) - Lippen-Beißen - Usw. Klar gestehe ich das es eigentlich einfache Dinge sind, die man sicherlich auch in vielen Büchern findet… allerdings vergleicht man, wie ich finde, einfach automatisch mit dem(ich nenne es jetzt einfach mal so) bekannteren Buch. Es handelt sich sozusagen um ein Shades of Grey nur eben mit einer Königsfamilie ;). Aber das Buch hat mir trotzdem gut gefallen. Die „Heißen“ Szenen sind zwar ein wenig hart aber doch auch harmlos im Gegensatz zu SoG. Ich bin wirklich gespannt gewesen wie das Ganze sich entwickelt zwischen den beiden und womit Clara alles Konfrontiert wird. Auch war es sehr Interessant zu verfolgen wie man langsam über die Charaktere mehr erfährt. Die Charaktere sind ebenfalls sehr Gut geworden, wobei ich Clara gerne noch ein klein wenig mehr kennen lernen möchte, da sie doch irgendwie „Distanziert“ herüber gebracht wurde, so mag ich sie zwar, aber konnte keine richtige :D Bindung… mit ihr eingehen. Sie wirkte ziemlich trocken… und ihre Gefühle sind nicht ganz bei mir angekommen auch wenn ich doch mit ihr gelitten habe… aber in geschwächter Form:D. Anders kann ich es einfach nicht ausdrücken. Das Ende bringt einen ziemlichen Cliffhanger und endet auch irgendwie mit einem ;)… ziemlich Gemeinen Ende und lässt seine Leser zappeln :D. Fazit Ein wirklich tolles Buch, das allerdings viele Ähnlichkeiten mit Shades of Grey vorweist. Trotzdem beinhaltet das Buch eine eigene Geschichte die Gut geschrieben ist. Daher bekommt Royal von mir 4 Sterne und ich bin wirklich schon sehr gespannt wie es weitergeht. Empfehlen kann ich jedem das Buch der Shades of Grey mochte, sich aber nicht gestört fühlt von den Ähnlichkeiten ;).

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INHALT: Clara Bishop, eine in Amerika aufgewachsene Engländerin, hat es endlich geschafft: Ihren Abschluss an der Oxford University. Dies muss gefeiert werden! Auf der Abschlussfeier trifft sie einen attraktiven Fremden, der sie unverschämter Weise küsst. Die Klatschpresse beendet Claras Unwissenheit, als ihr Foto mit dem Fremden gedruckt wird: es ist der Kronprinz. Er übt eine magische und gefährliche Anziehungskraft auf Clara aus. Kann das gut gehen? FAZIT: Wer bei der Covergestaltung und des Titels an die After Passion Reihe von Anna Todd denkt, liegt falsch! Ich selbst bin kein Freund von Tessa und Hardin, so dass ich bewusst sagen kann: Clara und Alexander sind erwachsener. Sie haben zwar auch ihren dunklen Geheimnisse, aber sie gehen bewusster miteinander um. Beide wissen schon ganz genau, was sie vom Leben wollen bzw. was sie erwartet. Alexander hat mich ein weniger an Jesse aus der Lost in You Reihe von Jodie Ellen Malpas erinnert, was aber vermutlich von dem englischen High Society Flair des Buches ausgelöst wird. Die königliche Familie und ihr Gefolge sind schlimmer als jede Clique an einer Schule, so dass man mit Clara ordentlich mitleiden muss und sie fast ein wenig für ihren Stil und ihre Schlagfertigkeit bewundert. Die erotischen Szenen sind bis auf eine natürlich und nicht überzogen gestaltet, wobei man sich allerdings bei manchen Seiten aufgrund der Häufigkeit fragen muss, wie es Clara schafft, noch gerade gehen zu können. In einer Szene ist jedoch von einer Buschtrommel die Rede, bei der ich den erotischen Charakter stark bezweifeln muss. Ob es sich hier bei um eine Übertreibung der deutschen Übersetzung handelt, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Ihre Mitbewohnerin bietet die nötige Unterstützung (sowohl menschlich, modisch als auch verbal). Wem dieses Stilelement bekannt vorkommt, denkt vermutlich an die Driven Reihe von K. Bromberg. Ist diese Reihe also abgekupfert? Ein ganz klares NEIN. Mit Clara und Alexander (genannt X bzw. His Royal Hotness) bettet die Autorin eigenständige Charaktere in eine royale Umgebung - es wird geliebt, gelitten und gehasst wird in jedem Liebesroman. Bleibt abzuwarten was der X Faktor und Band 2 und 3 bieten werden: Ich bin dabei. Volle Punktzahl! http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2015/12/geneva-lee-royal-passion-von-sonja.html

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DER INHALT DES ROMANS: Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy … Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen? WAS ICH DARÜBER DENKE… Nachdem ich die Inhaltsangabe des Romans gelesen hatte, wusste ich, dass es absolut mein Genre ist. Ich habe schon Shades of Grey gelesen, die After-Passion Reihe und noch viele weitere. Deshalb war mir klar: Das lese ich gerne! Der Aufbau des Romans ähnelt diesen oben genannten Liebesromanen auch sehr: Frau und Mann fühlen sich zueinander hingezogen, Gefühle dürfen ja nicht ins Spiel gebracht werden. Ein absoluter Pluspunkt für mich ist, dass das Setting die royale Seite dazu bringt. Denn Clara lernt auf ihrer Absolventenfeier den unheimlich attraktiven Alexander kennen. Sie fühlt sich von ihm angezogen, aber er gibt sich nicht komplett zu erkennen. Als er sie küsst, ist es vollkommen um sie geschehen. Erst am nächsten Tag findet sie heraus, dass der Unbekannte in Wirklichkeit der Prinz von England ist … Und damit beginnen die Probleme. Denn: Alexander ist ein absoluter Weiberheld. In den Tratschmagazinen ist er jede Woche gleich mit mehreren verschiedenen Damen abgelichtet und natürlich wurde auch von dem Kuss am Abend zuvor ein Bild geschossen. Von einem zum anderen Tag hat Clara nicht nur den Prinzen geküsst, sondern ist auch das berühmteste Mädchen Englands. Vom Charakter her gefällt mir Clara sehr viel besser als beispielsweise Ana (Shades of Grey) oder Tessa (After-Reihe), denn die Autorin hat hier sehr viel Köpfchen und Selbstbewusstsein als Charaktereigenschaften gewählt. Die Protagonistin ist in der Lage, Alexander die Stirn zu bieten. Natürlich könnte man hier jetzt eine locker-flockige Liebesstory erwarten. Wer das tut, wird allerdings enttäuscht. Bei Royal Passion geht es nämlich heftig zu. Nicht nur der Sex ist oft und geht rabiat zu, sondern auch der Prinz hat einige Macken. Er möchte Clara dominieren, damit er die Kontrolle hat. Man kennt es ja … Einige Parallelen zu Shades of Grey lassen sich auf jeden Fall ziehen (beispielsweise will er zuerst sein Shirt nicht ausziehen, damit Clara seinen Oberkörper nicht vollkommen nackt berühren kann), was ich ein wenig unnötig fand, da die Autorin durchaus in der Lage gewesen wäre, sich etwas eigenes auszudenken. Selbstverständlich ergeben diese Handlungen Sinn, aber dennoch hätte man da etwas kreativer sein können. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass auch auf das royale Königshaus eingegangen wird. Alexander wird mit den harten Anforderungen konfrontiert und natürlich ist Clara als „Normalsterbliche“ gar nicht das, was der König für seinen Sohn möchte. Auch die Presse, die die beiden auf Schritt und Tritt verfolgt, tut ihr Übriges dazu. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Ich habe den Roman auch innerhalb eines Tages durchgelesen, ich denke, dass das für sich spricht! ;-) Das Ende war ein absoluter Cliffhanger, sodass ich jetzt schon sehnsüchtig auf den zweiten Teil dieser Reihe warten muss. Für mich persönlich ist Royal Passion ein sehr guter seiner Reihe, sofern man gerne dieses Genre liest. Der zweite Band, Royal Desire, erscheint offiziell am 14. März 2016 und ist kostenmäßig gleichauf mit dem ersten Band. Liebe Grüße, Kristina

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Erst mal vielen Dank an Blogger-Portal und Blanvalet das ich das Buch noch vor Veröffentlichung lesen durfte. Es stand schon auf meiner Wunschliste. Zum Cover es ist sehr toll. Schlicht und edel. Ich finde Geschichte und Cover passen gut zusammen. Obwohl wenn man das Cover sieht, denkt man nicht an den Inhalt den es dort zu lesen gibt. *zwinker* Die Autorin hat einen flüssigen und tollen Schreibstil. Man kam super gut in die Geschichte und machte süchtig. Die Charakter sind alle sehr gut beschrieben und passen gut zusammen. Clara trifft auf Alexander auf einer Abschluss-Feier. Dort küsst er sie. Doch was der Kuss für Folgen haben wird, sieht sie erst am nächsten Morgen in der Zeitung. Von nun an wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Die beiden erleben eine heiße Liebesgeschichte. Es gibt dort viele & heißes Erotische Szenen. Die aber sehr gut beschrieben wurden und an verschiedene Orten spielt. Aber Mr.X hat auch eine Dunkle Vergangenheit. Und kämpft gegen seine Dämonen an. Seine Leidenschaft zu Clara wächst immer mehr. Ich konnte mich in beide Seiten sehr gut rein versetzten. Habe mit gefühlt und gelitten. Auch die Königliche Familie passt sehr gut in dieses Buch und man lernt sie ziemlich schnell kennen. Egal ob positiv oder auch negativ. Und das Ende hat einen blöden Cliffhanger. Nun warte ich gespannt bis es weiter geht. Leider dauert es noch ein wenig. Ich freue mich schon mehr von Clara und Mr.X zu lesen. Das E-Book wird am 14.12.2015 erscheinen, das Buch erst am 14.01.2016. Danach folgen noch Band 2 und 3. Auch hier wird es so sein, das erst das E-Book kommt und das Taschenbuch dann später. Eigentlich lese ich lieber Mehr-Teiler gerne zusammen, aber bei diesem konnte ich nicht widerstehen. Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen. Fazit: Eine Königliche Buch-Reihe mit Verlangen & Lust.

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Auf diese neue Reihe war ich wahnsinnig gespannt, ich habe dem erscheinen sehnsüchtig entgegen gefiebert. Umso mehr habe ich mich gefreut das ich dieses Buch vorab lesen durfte. Daher gilt mein größter Dank dem Blanvalet Verlag!!! Ich begann mit dem lesen und war sofort mitten im geschehen. Ich lernte Clara kennen die gerade ihren Uni Abschluss feiert. Sie fühlt sich in dieser noblen und versnobten Umgebung alles andere als wohl. Hinzu kommt das ihre beste Freundin sie unentwegt verkuppeln will. Plötzlich trifft sie auf einen attraktiven Fremden, dieser zieht sie an sich und küsst sie leidenschaftlich nur um dann wieder zu verschwinden. Clara geht dieser Kuss nicht mehr aus dem Kopf, sie kann nicht aufhören an den fremden zu denken, zu gerne wüsste sie wer er wirklich ist. Am nächsten Tag erfährt sie aus der Zeitung wer der Fremde wirklich ist, Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England.... Ist Clara dieser Gefühlsachterbahn gewachsen? Oder zieht Alexander sie in den Abgrund? Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig, dadurch liest sich dieses Buch sehr angenehm und in einen Rutsch aus. Schon nach wenigen Seiten entwickelte dieses Buch eine Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte. Die Charaktere in diesem Buch sind sehr vielschichtig, Clara habe ich sofort in mein Herz geschlossen, ich finde sie ist eine starke junge Frau die sich so leicht nichts gefallen lässt. Doch auch ihre beste Freundin ist eine Nummer für sich, so eine Freundin an seiner Seite wünscht sich wirklich jeder. Tja auch Alexander ist ein sehr starker Charakter, er weiß ganz genau was er will, und das bekommt er meisten auch. Auch wenn er eines Tages Thronfolger wird so widersetzt er sich seinem Vater wo er kann. Ich muss ja gestehen diese ganze Königliche Familie war mir ein graus, bis auf einige wenige Charaktere dieser Familie fand ich die anderen einfach schrecklich. Eingebildet und arrogant trifft es wohl am besten. Keiner gönnt dem anderen was und jeder will besser sein. Da dachte ich mir, Mensch das ist ja wie im echten Leben ;) Zusammenfassend gesagt ist dieser Reihenauftakt wirklich gelungen. Die Chemie der beiden Protagonisten stimmte und auch die Erotik kam natürlich nicht zu kurz. Die erotischen Szenen sind gefühlvoll, sinnlich und leidenschaftlich beschrieben. Natürlich endet dieses Buch mit einem Cliffhanger, was wirklich fies ist. Aber ich muss gestehen, meine Neugierde ist nun geweckt und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf den zweiten Teil der Reihe. Diesen werde ich wieder verschlingen, denn was die Autorin hier geschaffen hat ist wirklich einmalig. Klare Empfehlung von mir. Fazit: Mit Royal Passion ist der Autorin ein wirklich fesselnder und mitreißender erster Teil ihrer neuen Reihe gelungen. Eine intensive, leidenschaftliche und auch schockierende Handlung und charakterstarke Protagonisten überzeugten mich völlig. Dieses Buch bekommt die volle Punktzahl, 5 Sterne!

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Cover: "Royal Passion" ist ein Cover mit königlichem Anmut. Die Ornamente, die dem Buchtitel einen Rahmen verleihen, wirken edel. Dieses Gesamtbild lässt kaum auf den Inhalt der Geschichte schließen, doch im Nachhinein spiegelt es alles wieder, was das Buch präsentiert. Eine königliche Familie im hellen Schein, die von Medien umzingelt wird. Eine tolle Verpackung für eine traumhafte Geschichte. Meinung: Clara ist mir ihren Eltern ständig umgezogen und hatte kaum Beständigkeit in ihrem Leben. Immer wieder musste sie sich neu eingliedern. Sie sehnt sich nach Freiheit, Unabhängigkeit und danach eigene Entscheidungen treffen zu können, die sie nicht von ihrer Mutter auferlegt bekommen hat. Diese nutzt die Unsicherheit ihrer Tochter aus, um sie an sich zu binden und weiteren Einfluss auf sie zu üben. Ebenso wie viele Mitglieder der High Society, ist Claras Mutter sehr auf Äußerlichkeiten bedacht. Innere Werte zählen nicht, sondern nur ein auf Hochglanz poliertes Äußeres. Dementsprechend sieht auch Claras zu Hause aus, ohne Liebe gestaltet ist es ein Aushängeschild für Oberflächlichkeit. Im Oxford and Cambridge Club haben sie Claras und Alexanders Wege das erst Mal gekreuzt, doch erst im Brimstone - ein Club, dessen Name im Verlaufe des Buches noch eine große Bedeutung zugeordnet wird – erleben die zwei einen unbeschwerten Start, deren Entwicklung mit Höhen und Tiefen rasant voranschreitet. Clara versucht sich einzureden, dass die Gerüchte um Alexander stimmen, da er für sie unerreichbar scheint und sich ihr gesamtes Denken nur noch um ihn, den von jedem als Bad Boy deklarierten Prinzen, dreht. Mit der Erkenntnis, wer sich hinter dem mysteriösen Fremden verbirgt, kann sie sich nicht länger hinter ihrer Unwissenheit verstecken. >>Du weißt bereits, wer ich bin<<, wandte ich ein. >>Aber es gibt noch eine Menge Dinge, die ich gern über dich erfahren würde.<< Sein heißer Atem glitt an meinem Hals entlang. >>Und ich kann es kaum erwarten, dein Ja zu hören.<< >>Und wenn die Antwort Nein lautet?<< >>Das wird sie nicht, glaub mir.<< Clara versteht nicht welches Leben Alex seit Kindestagen führt und welche Bürde er zu tragen hat. Dem Druck und den Erwartungen völlig Fremder Menschen ausgesetzt, kann er nicht allen gerecht werden und sich selbst treu bleiben. Er lässt einen dunklen Einblick in eine äußerlich glamouröse Welt durchblicken, doch durch ihre Unwissenheit, wie die von allen anderen, führt sie seine Äußerungen auf Arroganz zurück. Was die Presse schreibt, ist das, was die Menschen glauben. Nur wenige hinterfragen und so wird auch Alexander in eine Schublade gesteckt. Liebe ist ein zerbrechliches Gut, Gefühle werden so leicht enttäuscht, weshalb Clara nicht leichtfertig damit umgeht, Vertrauen zu schenken. Auch Alexander weiß durch die Presse nicht mehr, wer er wirklich ist. Alexander nimmt Clara die Angst, indem er ihr die richtigen Fragen stellt, über die sie bewusst nachdenken muss und dadurch Aspekte beleuchtet, die sie zuvor Aufgrund ihrer Angst außer Acht gelassen hat. Er legt ihr nicht irgendwelche Worte in den Mund um sie dazu zu bewegen, seinen Wünschen nachzukommen. Zu jedem Zeitpunkt gibt er ihr die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen. Und genau diese, bewusst von ihr getroffenen Entscheidungen sind es, die ihr das Gefühl von Freiheit und Geborgenheit geben. Sollte die königliche Familie nicht ein Vorbild in jederlei Hinsicht sein und zeigen, dass Gefühle wie die Liebe ein wertvolles Gut ist, welches es zu schützen und zu halten gilt? Egal welchen Titel ich auch tragen würde, für die Liebe meines Lebens würde ich alles riskieren, ohne Titel und das Ansehen der Leute, die ich noch nicht einmal kenne, kann ich glücklich werden, jedoch nicht ohne den Partner an meiner Seite, der meinen Lebensinhalt bedeutet. Während sich Alexander von Anfang an zu seiner Beziehung mit Clara bekennt, ist das nicht für alle in der königlichen Familie so leicht. Ein Thema, welches heute kaum noch für Aufruhr sorgt, doch in dieser Gesellschaft für viele Bezichtigungen sorgen würde. Egal wie kompliziert die Dinge manchmal auch sein mögen, solange man zueinander steht, kann man alles durchstehen, dafür muss man jedoch den Schritt ins Ungewisse wagen und die Angst ablegen die Erwartungen anderer nicht zu erfüllen, wenn es bedeutet sich selbst zu verlieren. Ein Dilemma, dass von der Öffentlichkeit geformt und von den entsprechenden Leuten gelebt wird. >>Ich werde dafür sorgen, dass du in Sicherheit bist, ganz egal, was als Nächstes geschieht. Es ist wichtig, dass du das weißt. [...] >>Wieso?<< >>Weil du der einzige Mensch bist, der sich gewünscht hat, ich wäre nicht fortgegangen.<< Alexanders Verhalten auf der Geburtstagsfeier des Königs wiederspricht vollkommen dem Menschen, den ich bisher kennen gelernt habe. Übel nehmen kann ich es ihm jedoch nicht, auch wenn er Clara dadurch sehr gekränkt hat und sie von vielen Menschen, die sie gar nicht kennen, verletzt wurde. Was Alexander bei seinem Vater und seiner Großmutter alles durchmachen musste, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Die Veränderung die er in ihrer Anwesenheit vollzieht ist wahrscheinlich ein antrainiertes emotionales Schutzschild um die Feindlichkeit dieser abzuweisen. Während Claras Mutter oberflächlich ist, ist es die Arroganz und die kalkulierte Gleichgültigkeit, die der königlichen Familie so einiges an Charme kostet. Etwas was Alexander noch an Positivem innehat, versucht er zu bewahren, indem er dieses engstirnige Verhalten nicht an sich heranlässt und versucht es abzuwehren. Wie lange wäre dieser Kampf ohne Clara noch gut gegangen, bis er zu einem Ebenbild dieser geworden wäre? Clara hat damals aufgrund falscher Freunde eine Richtung eingeschlagen, die nicht in eine klassische Sparte in diesem Bereich einzuordnen ist, der Hintergrund bleibt jedoch der selbe, sie braucht Kontrolle in ihrem Leben, die sie durch diese Handlung erhalten hat. Ebenso Alexander hat weder Kontrolle über das, was die Medien berichten, noch ein Elternhaus, wie es ein Mann in seinem Alter haben sollte. Der Schein einer glücklichen Familie wir nach außen hin gewahrt, doch Beständigkeit ist ein wichtiges Gut, das Alex in seinem Leben fehlt. So viel Aufmerksamkeit liegt auf ihm und dennoch ist er einsam. Clara zu dominieren bedeutet für ihn die notwendige Kontrolle zu erhalten, die er in allen anderen Bereichen seines Lebens vermisst. Die beiden nutzen die körperliche Vereinigung um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und einen Ausgleich ihrer innerlichen Aufruhr zu schaffen. Es ist schwer für eine sich entwickelnde Liebe zu wachsen, der kaum Freiraum gelassen wird. Erst einmal im Fokus der Medien wird das Leben der Betroffenen vollkommen auf den Kopf gestellt. Jeder Fehltritt ist ein gefundenes Fressen für die Presse und ebenso jede Entscheidung, die Clara in der Zukunft trifft. Aus einem einzigen Foto wird eine komplette Story gebastelt und die Wahrheit zugunsten einer reißerischen Schlagzeile gnadenlos verzerrt. Ist die Verbindung der zwei in diesem Stadium schon so stark, dass Clara dieses Risiko in Kauf nimmt oder gibt sie dem Beginn etwas möglicherweise Gutem, gar nicht erst die Chance sich zu entwickeln? Leute die es nicht ernst mit Alexander meinen und nur auf ein Stück Ruhm aus sind, werden sich kaum abschrecken lassen. Die Frage ist doch, ob der Prinz eine reelle Chance hat, trotz allen Gerüchten und der ihm geltenden Aufmerksamkeit, jemanden zu finden der auch für ihn stark genug ist, sich zu ihm bekennt und das mit allen daraus resultierenden Folgen. >>[...] Keiner will zugeben, dass wir uns in Wahrheit nicht von unseren kindlichen Fantasien verabschieden, sondern bloß akzeptieren, dass wir sie nicht mehr in die Tat umsetzen können.<< Während die Doppeldeutigkeiten von Alexander eine knisternde Atmosphäre schaffen, sind es die von Pepper und Mary, die einem eine Gänsehaut bescheren. Sie sind Charaktere wie König Albert, bei denen man nicht weiß, wie weit sie gehen werden um ihren Status und ihr positives Image aufrecht zu erhalten. Pepper sieht Alexander nur als Mittel zum Zweck um den Namen ihrer Familie wieder hervorzuheben. Jahrelang hat sie eine Rolle gespielt, die sie letztendlich angenommen hat.. Ihr eine positive Eigenschaft abzugewinnen ist nahezu unmöglich, dennoch tat sie mir leid, als ihre vermeintlichen Freundinnen ihr nicht beigestanden haben, als sie es nötig gehabt hätte. Auch wenn die Eskalation von ihr heraufbeschworen wurde, so braucht doch jeder von uns zumindest einen Freund, dem er vertrauen kann und der geschlossen hinter einem steht. Albert ist zwar der König, doch sein Titel ist wie die der meisten, kaum verdient. Er toleriert den Machtkampf untereinander und schreitet nicht ein, wenn jemandem Unrecht geschieht, nur weil derjenige nicht den gewünschten Stammbaum hat. Etikette wird groß geschrieben, dennoch ist Menschlichkeit und Nächstenliebe etwas, was einen wirklich definiert. >>Und keine Angst, ich habe andere Mittel und Wege, wich ich dich erreichen kann.<< >>Ach ja? Mit Brieftauben? Oder Rauchzeichen?<< Er grinste. Oh Gott, ich will diesen frechen Mund küssen. >>Das ließe sich machen.<< Alexanders Mutter ist bei der Geburt seiner Schwester gestorben. Erst zum Ende der Geschichte erfährt man über Elisabeta wenige Details, die aber darauf schließen lassen, dass sie etwas in die Familie gebracht hat, was mit ihr gegangen ist - Bescheidenheit, Loyalität und Respekt. Das Andenken eines Menschen sollte man wahren, doch der Schmerz, den der Verlust eines geliebten Menschen mit sich bringt, lässt einen manchmal Dinge tun und Wege beschreiten, die einem selbst, als auch anderen Schaden zufügt. Albert möchte das Interesse des Königshauses wahren, dafür muss die Familie einen äußeren Schein aufrecht erhalten, wenn sie nicht untergehen will, dennoch bin ich der Ansicht, dass nur ein glücklicher König, ein guter sein kann. Die Verbindung von Clara und Alexander kommt Fluch und Erlösung, Himmel und Hölle gleich, so ist er gleichzeitig ihr Engel und Dämon. Was mit ihnen geschieht geht weit über das körperliche hinaus, auch wenn sich Alexander größtenteils nur in diesen Momenten von seiner Last lösen und sich vollkommen öffnen kann, doch viele Menschen in ihrer Umgebung sind zu verblendet um zu sehen, wie gut sie einander tun. >>Amüsier dich, Kind<<, fuhr sie fort. >>aber vergiss dabei dein Herz nicht.<< [...] >>Du meinst, damit es nicht gebrochen wird?<< >>Nein, vergiss nicht, auch mal ein Risiko einzugehen<<, erwiderte Jane und begleitet mich zur Tür. >>Wozu ist so ein Herz sonst nütze?<< Clara setzt sich vielen Hürden bewusst aus, um Alexander zu zeigen, dass sie hinter ihm steht. Ihr Wunsch ist es, ebenso sehr für ihn da zu sein, wie er für sie. Die Geheimnisse die er hütet und nicht bereit ist, ihr offen zu legen, entsprechen einer Art Zurückweisung, die ihren Glücksgefühlen immer wieder einen abrupten Dämpfer verleihen. Geheimnisse die denjenigen verletzen, den er schützen möchte. Nur weil beide durch eine Dunkle Zeit gegangen sind, können sie sich in den anderen hinein versetzen und wissen, was derjenige braucht. Sie nehmen einander wie sie sind und versuchen gar nicht erst den anderen zu ändern. Auch wenn ich dich vor mir warne, sei dir gewiss, dass du mir gehörst und dass ich beschütze, was mein ist. Auch vor mir selbst. Alexander hat von Anfang an gewarnt, dass er Clara verletzen würde. Seine dunkle und verlangende Seite, die nach Kontrolle schreit, ist etwas was ihn ausmacht, auch wenn es in einem traurigen Ereignis begründet liegt. Doch mit dem Wissen um seine Verpflichtung hat er sich bewusst in etwas gestürzt und Clara in Unwissenheit zurückgelassen. Wenn man in dieser Welt überleben will, muss man das Spiel und seine Regeln beherrschen .Selbst eine starke Persönlichkeit wie Clara vermag es kaum sich erfolgreich vor den Zurückweisungen der Familie und Bekannten zu behaupten, wenn sie nicht weiß, dass ein Teil von Alexanders Zukunft bereits geplant ist. Wie damals mit Daniel, steht sie kurz davor wieder an den Punkt zu gelangen, aus dem sie sich bereits zweimal mühsam rausgekämpft hat. Flüstere meinen Namen, Clara, denn heute Abend will ich ihn dich schreien hören. Warum ist sein Drang, Clara zu beschützen so stark, dass es einem Zwang gleichkommt? Liegt es an dem Unfall seiner Schwester Sarah? Konnte er sie nicht beschützen und versucht die Hilflosigkeit in ihm damit zu kompensieren, indem er Clara in seinen Fokus zieht? Was bringen einem ein Titel und Macht, wenn man vollkommen isoliert von positiven Gefühlen lebt und mit allen Mitteln versucht ein Bild aufrecht zu erhalten, das fernab der Realität ist? Es sollte ein unverbindliches Arrangement sein, doch war es das jemals? Immer mehr Fragen werden aufgeworfen, die zu einem großen Ganzen gehören. Liebe ist manchmal nicht genug, ebenso muss man sich den eigenen Dämonen stellen können oder die des anderen hinnehmen, wenn die Alternative bedeutet, denjenigen zu verlieren. Eins ist am Ende der Geschichte klar. Man weiß nie, wer Freund und wer Feind ist. Charaktere: Clara hat mit Alexander Sicherheit und Geborgenheit in ihrem Leben gefunden. Gefühle, nach denen sie sich seit ihrer Kindheit sehnt. Doch sie kann den Augenblick nicht genießen und fragt sich, wie lange dieses Gefühl anhalten mag, bis wieder graue Wolken aufziehen. Von der Vergangenheit geprägt, ist sie nicht mehr das schüchterne Mädchen von früher und wird es auch nie wieder sein. Für sie ist der Mensch wichtig, nicht Geld oder ein Titel. Sie verhält sich oft passiv um Konfrontationen zu vermeiden, aber wenn ihr etwas wichtig ist, kann sie durchaus bestimmt auftreten. Mit der immer wehrenden Angst erneut weggestoßen zu werden, sind Freude, Angst und Verzweiflung ihre ständigen Begleiter. Alexander sendet viele verschiedene Signale aus. Im einen Moment ist er unverblümt und offen, im anderen argwöhnisch und verschlossen, doch hinter dieser neckisch arroganten Schale versteckt sich ein sensibler Kern. Ebenso wie Clara geht er nicht leichtfertig damit um, anderen zu Vertrauen und nur sie ist es, die es als einzige uneingeschränkt genießt. Seine Selbstdisziplin hat er in den Jahren beim Militärdienst ausgearbeitet und auch wenn er einmal seinem inneren Drang nachgibt, bleibt er kontrolliert. Mit der Hoffnung einer ganzen Nation die auf ihm lastet und der schlechten Beziehung zu seinem Elternhaus, hat er über Jahre eine Fassade um sich herum errichtet, die keine Gefühle zulässt. Diese zu zeigen bedeutet verletzbar zu sein. Eine Bewältigungsstrategie die ihm hilft an seinem tief vergrabenen Ich festzuhalten. Mit Clara kommt jedoch auch Licht ins Dunkel seines Lebens und er ist bereit ihre Bedürfnisse, vor seine eigenen zu stellen. Schreibstil: Mit Geneva Lee sieht das Herz, was dem Auge verborgen bleibt. Einzigartig, wild, leidenschaftlich und geheimnisvoll, beschreitet diese Liebe ihren ganz eigenen Weg. Seine Entschlossenheit, wird zu ihrer Schwäche. Nur wer vorbehaltlos jemanden gegenüber tritt, hat die Chance das wahre Ich eines Menschen zu ergründen. Die Geschichte erleben wir ausschließlich aus Claras Sicht. Alexanders Aufrichtigkeit ihr gegenüber habe ich jedoch nie angezweifelt. Trotz der negativen und vagen Äußerungen der verschiedensten Menschen über den Prinzen, lag in jeder von Alexanders Handlungen so viel Aufrichtigkeit, dass ich immer auf seiner Seite stand. Oftmals fehlt mir etwas, wenn ich nur in den Kopf eines der Protagonisten schauen kann, doch die zwei ergänzen sich so gut, dass man den anderen einschätzen kann, wenn man den anderen kennt. Sehr gut von der Autorin ausgearbeitet, war Claras rationale, überkritische innere Stimme die ihr immer wieder eine gehörige Standpauke halt während der royale Wildfang ihr Herz erobert. Ebenso ihre Selbstzweifel sind aufgrund ihrer Vergangenheit nachvollziehbar. Viele der hier auftretenden Menschen sind alles andere als warmherzig und liebevoll, weshalb Claras beste Freundin Belle, die mit ihrer humorvollen Art so einigen Situationen einen besondern Schliff verleiht und Edward, der einfühlsame Bruder von Alexander, nochmal bedeutsame Merkmale in dieser Geschichte darstellen, die ich geradezu aufgesogen habe. Geneva Lee vereint in dem Auftakt der "Royal"-Trilogie, Liebe, Hindernisse, Spannung, Abenteuer und Erotik in perfektem Maß. Mit Liebe zum Detail offenbart sie uns eine Welt, deren äußerliche Vollkommenheit in einem Kontrast zu dem Kampf um die Liebe von Alexander und Clara steht. Jetzt kann ich nur hoffen, dass die Zeit bis zum erscheinen der Fortsetzung ganz schnell vergeht, denn ich brauche unbedingt mehr von Clara, Alexander und ja sogar von den "royalen Rotznasen" wie Clara immer so schön sagt ;) "Royal Passion" erscheint am 14. Dezember 2015 als eBook und am 18. Januar 2016 als Paperback.

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