Leserstimmen zu
Die Honigtöchter

Cristina Caboni

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Bereits seit längerem denkt die Wanderimkerin Angelica daran sesshaft zu werden. Doch sie liebt nach wie vor ihre Unabhängigkeit. Ein komischer Anruf ihrer Mutter Maria lässt sie jedoch nach Hause nach Italien fahren. Angelica erfährt, dass ihr Jaja das Haus auf Sardinien vererbt hat - und dass ihre geliebte Jaja erst kürzlich gestorben ist; nicht vor etlichen Jahren, wie ihre Mutter es ihr erzählte... Angelica reist weiter nach Sardinien in ihr Heimatort Abbadulche. Einige Verwandte sind ihr das Erbe neidisch und drangsalieren sie. Nun muss sie sich nicht nur mit den Lügen ihrer Mutter und ihrer Entscheidung, ob sie das Erbe von Jaja behalten möchte, herumschlagen, sondern auch mit ihrer Jugendliebe Nicola und seinem Bruder, der offensichtlich ein grosses Ferienresort auf ihrem Grundstück bauen will. Schon auf der ersten Seite war ich gefesselt von dieser facettenreichen Geschichte über Bienen, schwierigen Verwandschaftsbeziehungen, Traditionen und die Liebe zur Natur. Christina Caboni ist selbst Imkerin, was ihr in "Die Honigtöchter" sicherlich zugute kommt. Dennoch bin ich mir sicher, dass kein anderer Imker so wundervolle, mit viel Herzblut geschriebene Geschichten erzählen kann. Düfte, Farben und Pflanzen werden mit allen Sinnen beschrieben, wie schon bei ihrem ersten Buch "Die Rosenfrauen". Obwohl Angelica kein einfacher Charakter ist, veranschaulicht und vergleicht die Autorin die Gefühle und Gedanken ihrer Protagonistin gekonnt. Die immer abwesende Mutter, die Liebe zu Nicola, das Getrenntwerden von Jaja, wie Jaja Angelica alles über Bienen beibrachte. Doch auch die Ängste, Sorgen und Beweggründe des Handelns der anderen Figuren werden glaubhaft erzählt. Sehr schön auch wie Angelica der kleinen Anna die Welt der Bienen näher bringt. Sehr gelungen finde ich die Kapitelüberschrift, die jeweils eine Honigsorte vorstellt und kurz illustriert. Ich liebe Honig und habe schon viel Sorten probiert, aber bei dieser Aufzählung seltener Honigsorten kam selbst ich nicht aus dem Staunen heraus. Am Ende des Buches sind die Beschreibungen samt Verwendungszwecken nochmals als "Honigtagebuch" notiert. "Jaja hat mir nicht nur das Haus, sondern eine ganze Welt vererbt." In diese Welt bin ich beim Lesen eingetaucht und ich schwelge noch immer an die Erinnerung an diese bildhafte Erzählung, die dem Leser ans Herz legt, wie wichtig eine intakte Natur ist. Fazit: Fabelhafter Roman einer hervorragenden Erzählerin, die uns mitnimmt nach Sardinien und in die wundervolle Welt der Bienen. 5 Punkte. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und Random House!

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Dieses Werk ist wirklich eine Augenweide für Leser mit einer Vorliebe für die Imkerei. Aber auch für komplizierte-Liebesgeschichten-Typen, bei dem der Lover jemand anderes ist als gedacht, ist das Buch wie die Faust aufs Auge.

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Autor: Cristina Caboni Verlag: blanvalet ISBN: 978-3-7344-0277-6 Erschienen: Juni 2016 Preis: 9,99 € Seiten: 415 Inhalt: Die junge Angelica ist eine anerkannte Imkerin und reist durch die Welt. Doch so richtig zu Hause fühlt sie sich nirgendwo. Ihr fehlt es nicht an Freiheit sondern an Beständigkeit. Alles was sie über Bienen weiß verdankt sie ihrer Patentante Margherita. Die sie zur Alleinerbin ihres Cottage auf Sardinien machte. Diese Nachricht ist ein Schock für sie, denn laut ihrer Mutter ist Margherita seit mehr als 10 Jahren tot – was sich nun als Lüge herausstellt. Sofort macht Angelica sich auf den Weg an den Ort ihrer Kindheit. Doch da wartet nicht nur ihre Erinnerungen zu Joja, sondern auch Probleme, Ärger, Bienen und Nicola. Ihre große Liebe, die sie nie vergessen konnte. Meine Meinung: Ich bin gerade tatsächlich sprachlos! Im Grunde fand ich Bienen schon immer faszinierend, doch so viel wie in diesem Buch habe ich noch nie über diese Tiere erfahren. Von jeder Seite spricht das Wissen, die Liebe zu den Tieren und noch mehr zu dem Land in dem das Buch spielt. Als Imkerin kommt Angelica wirklich viel rum, doch im Grunde ihres Herzens hat es sie immer zurück an den Ort ihrer Kindheit gezogen. Den Ort wo sie wirklich glücklich war. Auf den Seiten ist nicht nur das Wissen der Autorin zu finden, sondern die Liebe zu dem Werk. Um mich herum ist das Buch richtig lebendig geworden. Die Bilder , die Umgebung erwachen zum Leben und die verschiedenen Charakter bewegen sich ganz natürlich in dieser Welt. Die Protagonistin – Angelica – ist zwar eine bekannte, anerkannte Imkerin die viel rum kommt und doch nirgendwo wirklich zu Hause ist. Rastlos, getrieben, auf der Flucht, alleine. Einsam. Ihr Blick auf die Welt ist so anders als die der meisten Menschen die ich kenne. Und trotz ihrer charakterlichen Fehler (Sturheit, verschlossen, unnachgiebig, kratzbürstig) ist mir unheimlich sympathisch. Ihr Wissen ist ungewöhnlich, doch genau solche Menschen sind es, die es schaffen könnten den Planeten mit seiner Natur zu erhalten. Wenn einige ihre Ansicht ändern würden. Angelica’s Gegner hier in dem Buch sind nur sehr schleppend dazu bereit, was der jungen Dame zu lange dauert. Die Geduldigste ist sie in solchen Dingen nicht und doch kann Angelica es bei den Bienen. Eigentlich ist es doch genau das gleiche und trotzdem fällt es ihr so schwer. Auch macht sie in dem Buch eine unheimliche Veränderung durch. Die ihr sehr gut bekommt. Das liegt unter anderem an Nicola der immer wieder an ihrer Seite erscheint, egal wie stur oder unnahbar Angelica sich gibt. Auf der einen Seite ähnelt er ihr und dann doch wieder nicht. Beide haben schwere Schicksalsschläger hinter sich. Beide kennen den Schmerz, das Alleinsein, die Heimatlosigkeit. Jeder von ihnen ist geflüchtet, nur um am Ende doch wieder zurück zu kehren: nach Sardinien. Nicola hat sein zu Hause verlassen um groß raus zukommen. Etwas zu erreichen. Das hat er auch geschafft, auf Kosten andere. Bis er das verstehen konnte musste einiges passieren. Doch dann sieht er klarer als zuvor. Er ist ein emotionaler. gescheiter, warmherziger Mensch der nur einen Schups in die richtige Richtung brauchte um selbst über den Tellerrand zu sehen. Zusammenhänge wahrzunehmen und dann die richtigen Verbindungen daraus zu erstellen. Die Beziehung der Beiden ist gespickt mit Lügen, Verschwiegenem, Fehlern, Tränen, Angst, Hass, Wut und dem lecken alter Wunden. Sie brauchen sehr lange um sich zusammen zu raufen und doch ist es nicht so aufdringlich. Die Geschichte Angelica’s, ihr Leben mit den Bienen nimmt daran keinen Abbruch. In diesem Dort kann sie heilen und sich erden. Das Verhältnis zu ihrer Mutter Maria ist das ganze Buch über sehr schwierig und die Auflösung von allem ist so schön in die Geschichte eingeflochten, dass man es einfach mögen muss. Auch Maria’s Verhalten, ihr Handeln, wird klarer. Was nicht heißt, dass ich die Art gutheiße. In Guiseppe und seiner Tochter Anna hatte ich das Gefühl einen Spiegel, eine Parallele zu Angelica zu sehen. Der Auslöser hier, dass die junge Frau ihrer Mutter bittet zu ihr zu kommen. Auch die ganzen anderen Charakter aus dem Buch sind wunderbar gelungen. Ich habe das Gefühl ihnen nicht ganz gerecht zu werden, da ich sie kaum erwähnt habe. Was ich auch fantastisch fand war der Beginn der einzelnen Kapitel. Die Idee einen Honig zu nehmen und eine Erklärung dazu anfügen ist an sich schon genial, doch in den meisten Fällen passte es meines Erachtens zu dem jeweiligen Kapitel. Die Rezepte am Ende des Buches sind wunderbar und das Cover ist nicht nur passend, sondern ein Traum! Von mir gibt es volle 5 Sterne!

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Honigtöchter

Von: Nicca

26.08.2016

Das Cover sieht sehr schön aus, es wirkt auf den ersten Blick wie ein süßer Frauenroman. Aber sobald man anfängt zu lesen, ist es doch so viel mehr. Der Schreibstil ist sehr schön, wenn auch eher einfach. Das Lesen des Buches hat mir sehr viel Vergnügen bereitet, da alles sehr blumig beschrieben wird und es voller Lebensweisheiten ist. Die Protagonisten machen sich ausschweifende Gedanken über verschiedene Dinge, über die ich auch oft nachdenke. Die Charaktere sind interessant und auch die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Jedoch muss man in der richtigen Stimmung sein, um diesen Roman zu lesen. Wenn ich einen eher melancholischen oder gestressten Tag hatte, konnte ich mich nicht wirklich auf die Honigtöchter konzentrieren. Was ich im wahrsten Sinne des Wortes sehr süß finde, ist das Honigtagebuch am Ende des Buches. Dort werden verschiedene Honigarten noch mal ausführlich beschrieben und vorgestellt. Eine sehr schöne Idee! Fazit Ein sehr schöner, honigsüßer Roman, den ich euch als Urlaubslektüre empfehlen kann.

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Kurzbeschreibung Die geheime Sprache der Bienen erzählt von Liebe und der Vergangenheit einer Insel … Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor … Meine Meinung Wie schon erwähnt bin ich wirklich begeistert von der Autorin und auch von ihren beiden Büchern. In „Die Honigtöchter“ geht es um eine junge Frau die von Ort zu Ort reist und verschiedenen Imkern hilft, wenn sie Probleme mit ihrem Bienenvolk haben. Sie hat eine besondere Begabung was die Bienen angeht, sie hat keine Angst vor ihnen und die Bienen haben keine Angst vor ihr. Sie ist immer der Meinung gewesen, das sie als fahrende Imkerin glücklich und zufrieden ist, aber so ganz stimmt das nicht. Nachdem ihre geliebte Patentante verstorben ist und sie das Cottage und die Bienen erbt, merkt sie erst richtig wie sehr sie ihre Heimat Sardinien vermisst hat und das sie genau dort hin gehört. Doch es ist nicht alles einfach, wenn man wieder bei 0 anfangen muss, außerdem gibt es noch Nicola. Als Kind hat sie ihr Herz an ihn verloren, jetzt treffen sie als Erwachsene wieder aufeinander. Die Geschichte ist spannend, voller Liebe und so ganz nebenbei erfährt man auch noch reichlich über die verschiedenen Honigsorten. Vor jedem Kapitel gibt es eine Honigsorte und die wird genauer beschrieben, wie er ist und was er bedeutet. Ich mag zwar persönlich keinen Honig, aber es war dennoch interessant zu lesen für was der Honig steht. Von mir gibt es eine klare 5 von 5 Sterne Rezension und eine volle Leseempfehlung.

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Rezension die Honigtöchter Infos zum Buch: Das Buch die Honigtöchter ist am 20.06.2016 unter dem Blanvalet Verlag erschienen. Der Einband ist eine Klappenbroschur. Die Seitenzahl beträgt 416 Seiten. Geschrieben wurde das Buch von Cristina Caboni. Der Originaltitel lauter „La custode del miele e delle api. Der Preis beträgt in Deutschland 9,99€. Die ISBN ist: 978-3-7341-0277-6. Erwartungen: Ich glaube dieses Buch beinhaltet eine Geschichte mit sehr vielen Hochs und Tiefs. Ich glaube dass die Hauptcharakterin ihren Kindheitsfreund zufällig trifft und dieser sie dann unterstützt. Außerdem glaube ich dass in der Geschichte ein großes Familiendrama vorkommt. Cover: Die Hintergrundfarbe des Covers ist weiß mit etwas Hellblau. Auf dem Cover ist ein Honigglas abgebildet, mit kräftig gelb leuchtendem Honig im Inneren. Um den Rand des Honigglases ist ein lianes Band zu einer Schlaufe gebunden. Ein alt aussehender Löffel aus Metall liegt vor dem Honigglas. Auf der Spitze des Löffels liegt eine weiße Blume, die auch noch an weiteren stellen des Covers abgebildet sind. Rechts vom Honigglas liegen drei Zitronen. Rechts oben im Eck des Covers befindet sich in Lilanen Großbuchstaben der Name der Autorin. Darunter steht versetzt der Titel des Buches. Dieser ist in gelben Großbuchstaben geschrieben. Links unten im Eck steht der Name des Verlags in schwarzer Schrift. Inhalt: Angelica Senes ist eine junge Erwachsene die als Wanderimkerin arbeitet. Zusammen mit ihrem Hund und ihrer Katze bereist sie in einem Campingbus die Welt und kümmert sich um Bienenstöcke. Als sie dann einen seltsamen Anruf von ihrer Mutter bekommt fährt sie nach Hause um herauszufinden was los ist. Zu Hause in Rom erfährt sie das ihre Mutter sie die ganze Zeit belogen hat und das ihre geliebte Jaja (Margherita//Patentante), die ihr alles über die Bienen beigebracht hat, erst vor kurzem verstorben ist und nicht wie sie glaubt schon vor vielen Jahren. Jaja hat sie zur Alleinerbin ernannt, allerdings wollen andere Verwandte ihr das Erbe streitig machen. Sie ist kurz davor aufzugeben als ihr Kindheitsfreund auftaucht und ihr zur Seite steht. Schreibstil: Das Buch wird aus der Sicht eines Erzählers geschrieben. Es wechselt zwischen einzelnen Charakteren. Das Buch steht in der der Vergangenheitsvorm. Charaktere: Angelica Senes: Angelica liebt die Bienn und die Freiheit, die sie als Wanderimkerin hat. Sie ist in Sardinien, genauer in Abbadulche, geboren. Ihr Vater starb früh. Er ist auf dem Meer umgekommen. Als Kind war sie oft tagelang alleine, da ihre Mutter sehr oft wegen der Arbeit weg musste. Später, als dann ihre Mutter wieder geheiratet hatte, sind sie nach Rom gezogen. In Rom wurde Angelica verwöhnt. Sie hatte alles was man sich nur wünschen kannte und dennoch hatte sie großes heimwe nach ihrem Geburtsort. Auch zu ihrem Kindheitsfreund, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte, verliert sie jeglichen Kontakt. Zu ihrer Mutter ist das Verhältnis eher schwierig. Maria Florinas Maria hat ihren Mann verloren und ist von der Trauer geprägt. Sie hatte es als alleinerziehende Mutter sehr schwirig. Trotz dass sie ihre Tochter sehr liebte konnte sie es ihr nicht zeigen. Später hat sie dann nochmal geheiratet und ist dann nach Rom gezogen. Meinung: Das Buch die Honigtöchter ist eins sehr tolles Buch zum entspannen. Schon das Cover hat eine ruhige Atmosphäre und ist sehr ansprechend. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten was ich persönlich gut finde. Am Anfang jedes Kapitel wird eine Honigsorte in kurzen Worten beschrieben. Diese Informationen über den Honig sind sehr interessant. In die Geschichte selbst kann man sich sehr gut hinein versetzen. Die Umgebung wird sehr toll beschrieben und man kann sich sehr gut in die wundervollen Landschaften versetzen. Die Geschichte ist spannend und die realitätsnah. Auch die Charaktere sind sehr toll beschrieben. Fazit: Alles im allem ist dies eine sehr tolle, spannende und realitätsnahe Geschichte. Man fühlt sich den Charakteren verbunden und erlebt ihr Leben mit. Ein positiver Nebeneffekt ist noch das Man etwas über die verschiedenen Honigsorten lernt. Insgesamt gebe ich dem Buch 9 von 10 Bienen

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Meine Meinung: Oh, wie schön, in diesem Sommer reise ich mit Hilfe der Bücher in wunderschöne Gegenden. Sardinien, lang ist es her, dass ich mal dort war und nun freute ich mich, dass ich Angelica begleiten konnte. Gleichzeitig habe ich mein Wissen über Bienen noch erweitern können. Die Autorin hat es wunderbar verstanden und mich nach Sardinien gebracht. Dabei lernte ich Angelica kennen, die dort ein Erbe antreten sollte. Das hört sich leicht an, aber es stellte sich ganz anders heraus. Angelica bereitet den Bewohnern der kleinen Insel nicht nur Freude mit ihrer Anwesenheit. Den Grund werde ich nicht verraten und ebenfalls nicht, wie es war, als Angelica ihren Jugendfreund Nicola wieder traf. Das beliebte "Nicht-miteinander-Reden" und andere Verwicklungen machen es allen Beteiligten nicht leicht. Angelica muss sich nicht nur Gedanken über ihr Erbe machen, sondern auch ihre Vergangenheit aufarbeiten. Einiges kommt dabei zu Tage. Wie sie und alle anderen damit umgehen und fertig werden, hat die Autorin sehr fesselnd beschrieben. Auf jeden Fall war ich mal wieder sehr neugierig darauf, zu erfahren, wie sich alles entwickelt und vor allem, wie es enden wird. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und so konnte ich das Buch in einem Rutsch lesen. Fazit: Auch dieses Buch empfehle ich als Sommerlektüre. Mit Sicherheit werde ich jetzt Bienen genauer beobachten und nach besonderen Honigsorten Ausschau halten.

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Ich mag Bücher, die mich nicht nur unterhalten sondern auch noch dazu ein wenig Wissen vermitteln. Diese gut gelungene Kombination habe ich hier, mit diesem Buch, erhalten. Von Cristina Caboni habe ich bisher noch nichts gelesen, auf dieses Buch bin ich durch den Titel, das sehr gut gelungene Cover und den Klappentext aufmerksam geworden. Die Autorin hat einen wunderbar leichten, fast schon poetischen Schreibstil. Dazu schafft sie es, Sardinien so zu beschreiben, das man das Gefühl hat durch die Landschaft zu streifen. Man bekommt direkt Lust, selbst die Landschaft zu erkunden. Es gibt sehr viele tolle Zitate im Buch, eines davon gefällt mir besonders gut. »Ich hab dich auch lieb, mein Kind. Worte sind Schall und Rauch, vergiss das nie, mein Mädchen«, fuhr Maria fort. »Es sind die Taten, die wirklich zählen. … « (Seite 27) Die Protagonisten sind gut gezeichnet, kommen ehrlich und direkt rüber. Besonders gut gefallen haben mir die Passagen über die Bienenzucht, die verschiedenen Honigarten: diese Passagen sind so interessant und lehrreich, das es Spaß macht diese zu lesen und dabei etwas für sich mitzunehmen. Jedes Kapitel wird mit der Beschreibung einer Honigart eingeleitet und ich war ehrlich gesagt überrascht, wie viele unterschiedliche Arten es gibt. Bei den Beschreibungen merkt man deutlich, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt: schließlich ist sie selber Imkerin. Ihre Liebe zu den Bienen und dem Honig ist im ganzen Buch greifbar. Manchmal war ich ein wenig überrascht, wie sehr die Imkerei das Leben von Angelica bestimmt – fast ein wenig zu sehr. Aber es passte wiederum zum Thema, daher war es nicht wirklich störend. Ein wenig „störend“ war des Tempo des Buches: Zum Anfang ein wenig schleppend teilweise, nahm es dann zur Mitte hin Fahrt auf um sich dann am Ende teilweise zu überschlagen. Gerade was die Liebesgeschichte angeht. Hier ist auch ein Kritikpunkt von mir zu finden: Die Liebesgeschichte war gerade zum Ende hin fast ein wenig störend. Zumindest das teilweise sehr unreife Verhalten von Angelica und Nicola. Zudem wurde die Geschichte zur Mitte hin dann doch sehr vorhersehbar, man konnte erahnen wie es ausgeht. Ich schwanke hier gerade zwischen 3 ½ und 4 Sternen für das Buch, das mich teilweise doch sehr begeistern konnte, aber auch seine Schwächen hatte.

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