Leserstimmen zu
Die Honigtöchter

Cristina Caboni

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[Rezension] Die Honigtöchter von Cristina Caboni Klappentext Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor … Der Autor Die auf Sardinien lebende Cristina Caboni züchtet Bienen und Rosen. Ihre Leidenschaft zu Düften und Essenzen verarbeitete sie schon in ihrem Debütroman „Die Rosenfrauen“ und begeisterte damit weltweit Leser. In Deutschland gelang ihr mit diesem Buch der Sprung auf die Bestsellerliste, auf der sie sich viele Wochen hielt. Mit „Die Honigtöchter“ knüpft Caboni an diesem Erfolg an und entführt ihre Leser in die Welt der Bienen und des Honig in traumhafter Kulisse ihrer Heimatinsel. Cover Auf dem sommerlich-leicht wirkenden Cover sind Zitronen, Blüten und ein Honiglöffel neben einem Honigtopf dekorativ angeordnet und bilden mit ihren leuchtend gelben Farben einen wunderschönen Kontrast zum bläulichen Hintergrund. Insgesamt mag ich die Anordnung und Farben sehr gerne, obwohl dies noch keine Rückschlüsse auf den Buchinhalt zulässt. Meinung Bei dem noch relativ durchwachsenen Wetter momentan hatte ich richtig Lust auf ein Buch bei dem ein gewisses Sommer-Feeling aufkommt. Bei dem man einfach von der schönen Kulisse träumen kann, die der Autor beschreibt. Sich einfach ein bisschen Urlaub nach Hause holen kann. Genau das hat Cristina Caboni in „Die Honigtöchter“ geschafft. Mit ihrem schwungvollen und leichten Schreibstil beschreibt sie ihre Heimat Sardinien sehr bildhaft und gibt dem Leser das Gefühl die Sonne auf der Haut spüren zu können. Ich fühlte mich direkt wohl in dem Buch und war gefangen von Sardinien und Honig. In diesen Rahmen bettete Caboni eine vielschichtige Geschichte rund um die Familie, ihre Geheimnisse und Dramen und natürlich über die Liebe. Zwar ist diese Liebesgeschichte relativ vorhersehbar, doch sie wirkt nicht erzwungen oder unnatürlich. Wie auch in anderen Situationen handeln die Protagonisten sehr authentisch und nachvollziehbar, was den Punkt der Vorhersehbarkeit in den Hintergrund rücken lässt. Letztendlich ist es auch eine Frage der Bücher, die man sonst so liest. Einem Leser, der häufig zu Krimis greift ist im Vorfeld ja auch bewusst, das jemand gestorben ist und stört sich nicht daran. Also alles eine Frage des Blickwinkels. Die Charaktere haben alle so ihre eigenen Ecken und Kanten. Besonders ist mir Angelica ans Herz gewachsen, die mich mit ihrer Liebe zu dem was sie macht wirklich überzeugt hat. Sie ist ein Mensch mit Stärken und Schwächen, weiß aber besonders ersteres gekonnt einzusetzen und ist sich ihrer Schwächen durchaus bewusst. Sie ist ehrlich und ihre Naturverbundenheit zeichnet sie aus, das macht sie sehr sympathisch. Am Anfang jedes Kapitels wird jeweils eine neue Honigsorte beschrieben. Ungelogen würde ich behaupten nicht mal eine davon gekannt zu haben. Dafür hatte ich schon beim lesen ein starkes Verlangen verschiedene Honigsorten auszuprobieren und diese zu vergleichen. Also mein Honigkaufverhalten hat „Die Honigtöchter“ auf jeden Fall nachhaltig verändert. Fazit Wer wie ich dem unstetigen Wetter entfliehen und sich in Sommer, Sonne, Düften und Geschmäckern verlieren und verlieben möchte, wird mit Cristina Caboni´s „Die Honigtöchter“ tolle Lesestunden verbringen können.

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Zum Inhalt: Die geheime Sprache der Bienen erzählt von Liebe und der Vergangenheit einer Insel ... Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor ... Christina Caboni schreibt einen Roman der mich von der ersten Seite nicht nur gefesselt sondern auch berührt hat. Der Schreibstil gefällt mir sehr sehr gut. Locker,leicht und flüssig. Nicht zu stockend oder langweilig geschweige denn langatmig. Die Protagonisten sind mit alle samt sehr sehr sympathisch trotz dessen, dass einige nicht nur gute Absichten haben. Jedoch schafft es die Autoren alle Charaktere auf ihre Art sympathisch, "ehrlich" und für jede einzelne Persönlichkeit nachvollziehbar zu wirken. Besonders gut haben mir die poetischen Passagen gefallen. Ich habe viele dieser Zitate für mich übernommen. Dank der wirklich wundervollen Beschreibung von Sardinien hat es die Autorin geschafft sowohl Sehnsucht zu wecken als auch eine genaue Vorstellungen der Orte zu schaffen. Somit fiel es dem Leser sehr leicht sich in die jeweilige Umgebung hinein zu versetzen. Besonders gefallen hat mir, dass die Thematik des Buches sowohl im Titel als auch in der Geschichte wiederzufinden ist. Somit ist sowohl die Thematik Honig nicht nur im Titel vorhanden sondern auch in der Geschichte welches mir noch mehr Lust gemacht hat diesen Roman weiter zu lesen. Alles im allem muss ich sagen hat dieses Buch mir sehr gut gefallen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Besonders gefallen haben mir die Zitate wovon ich einige nicht vergessen werde. “Ich habe das Gefühl, Margherita hat mir nicht nur das Haus, sondern eine ganze Welt hinterlassen.” -

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Heute möchte ich euch das Buch "Die Honigtöchter" von Cristina Caboni, erschienen im blanvalet Verlag, vorstellen. Hier könnt ihr das Buch bestellen. Angelica Senes ist reisende Imkerin und liebt ihre Freiheit. Sie reist durch ganz Europa und betreut Bienenstöcke. Als sie erfährt, dass ihre Patentante Margherita sie zur Alleinerbin ihres Cottages auf Sardinien gemacht hat, ändert sich für sie alles. Doch mit dem Testament fliegt auch die Lüge ihrer Mutter auf, nämlich, dass die Patentante gestorben ist, als Angelica noch ein Kind war. Von Margherita lernte sie die Sprache der Bienen. Doch sie muss sich entscheiden, gibt sie für das Cottage ihre Freiheit auf? In Sardinien ist es nicht einfach, nicht alle Bewohner sind ihr wohlgesonnen und plötzlich taucht der Cousin von Margherita auf und behauptet, er sei der rechtmäßige Erbe des Cottage. Dann wird auch noch bei ihr eingebrochen. Kurz davor abzureisen, trifft sie Nicola, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor. Titel und Cover passen gut zusammen, das Cover hat schöne Farben. Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte. Das Buch ist aber auch so geschrieben, dass man mit Angelica mitfühlt, irgendwie emotional. Man erfährt natürlich viel über das Imkern und die Bienen, sowie den Honig, mit seinen verschiedenen Sorten. Von jeder Sorte werden Geschmack und Geruch, Eigenschaften und Wirkung beschrieben. An jedem Kapitelbeginn ist eine Honigsorte beschrieben. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Sorten gibt. Mit den Bienen spielt auch die Natur eine große Rolle. Die Insel Sardinen, die Landschaft dort, das Meer und das Dorf Abbadulche. Und die Bewohner, die dort zusammen halten und für ihr Dorf kämpfen. Für die diese Insel ihre Heimat ist, ein Zuhause. Angelica ist eine sanfte, sensible Person, die sehr erfahren mit den Bienen umgeht. Wenn man das liest, könnte man meinen, sie hätte nie etwas anderes gemacht. Teilweise hab ich mich gefragt, ob das ganze in der Realität wirklich so sein kann. Zum Beispiel, wenn sie für die Bienen singt und diese sich dann auf sie setzen. Im Endeffekt war es mir egal, weil das ganze so beschrieben war, dass es eine ganz besondere Stimmung erzeugt hat, es war einfach schön zu lesen. Auch das Verhältnis zu Angelicas Mutter spielt eine Rolle. Es war nicht immer gut und die Mutter hat vielleicht Fehler gemacht. Es ist ein auf und ab. Angelica ist eine sehr freiheitsliebende Person. Sie hat einen Campingbus, darin wohnt sie, sie hat keine Wohnung und kein Haus. Ihren Hund und ihre Katze leben bei ihr im Bus und reisen mit ihr. Die Vergangenheit auf der Insel schleicht sich immer wieder in Angelicas Kopf und damit auch Nicola, ihre erste große Liebe. Die beiden fühlen sich wie mit einem unsichtbaren Band verbunden. Damit kommen auch immer wieder Gedanken und Gefühle aus der Kindheit und der Vergangenheit. Nicola ist ein ganz besonderer Mensch, tollen Charakter, ich hab ihn gleich gemocht. Ein so emotionales, gefühlvolles Buch, mit dem man der Natur irgendwie ein Stück näher kommt. Eine absolute Empfehlung, tolle Sommerlektüre.

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Das fand ich gut: Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll poetisch. Dabei bleibt er allerdings auch leicht und flüssig zu lesen. Ein Lieblingszitat könnte ich gar nicht nennen, denn es waren so viele wunderschöne Formulierungen dabei. Die Protagonistin Angelica ist eine wundervolle Frau. Sie spricht die Unsicherheiten an, die viele von uns vielleicht schon mal hatten: In welche Richtung soll mein Leben laufen? Man ist dabei, wie sie für sich eine Entscheidung fällt, eine Möglichkeit erhält diese Entscheidung zu treffen und was sie daraus macht. Angelica durchlebt eine Entwicklung, die man der Figur zu 100 % abnimmt und die man gut nachempfinden kann. Auch die anderen Figuren waren keineswegs flach. Sie alle hatten ihre Motive und sie waren auf ihre Weise sympathisch. Selbst die, die Angelica schaden wollten, hatten nachvollziehbare Gründe für ihr Handeln und auch wenn man dieses nicht gutheißt, so macht es die Figuren authentisch und sehr glaubwürdig. Die Magie in Sardinen wird in dem Buch sehr gut beschrieben. Ich habe wirklich spontane Lust bekommen diesen kleinen Ort zu besuchen, der so vom Handwerk und seinen Menschen lebt. Die Autorin schafft es mit diesem Buch wirklich einen ins Reisefieber zu versetzen. Die kleinen Auszüge über den Honig über den Kapiteln waren auch sehr interessant und das Thema Honig wird sehr oft in dem Buch aufgegriffen und dient nicht nur als Überschriftengeber. Ich habe schon Bücher gelesen, da war das anders, doch bei Cabonis Buch spielt Honig eine sehr große Rolle. Anfangs war es etwas befremdlich, wie sehr der Honig und die Bienen das Leben Angelicas bestimmen, doch ihre Erklärungen waren später sehr einleuchtend. Das fand ich nicht so gut: Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Nicola hat mich im letzten Drittel etwas genervt. In meinen Augen haben sie sich etwas kindisch benommen – keiner hatte den Mut mal Klartext zu sprechen und immer wenn der Moment gerade schön war, so wurde er völlig grundlos von einem der beiden unterbrochen. Trotz des wundervollen Schreibstils verlief der Anfang relativ schleppend und ab der Mitte überschlug sich die Handlung plötzlich etwas. Die Autorin hätte hier ruhig etwas weniger Vorlauf benutzen können. Fazit: Ein wundervolles Sommerbuch, mit einem wirklich wunderschönen Schreibstil. Dieser macht das Buch wirklich außergewöhnlich und hebt es von anderer leichter Sommerlektüre deutlich ab. Es weckt eine Italien-Leidenschaft, derer man sich vielleicht noch gar nicht bewusst war und die Lust auf ein warmes Brot mit Honig! Das Buch hat einen vielseitigen Plot und wirklich interessante und authentische Figuren. Rating: 4/5

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Der Roman „Die Honigtöchter“, geschrieben vom Cristina Caboni erschien am 20.06.2016 im Blanvalet Verlag, umfasst in der Taschenbuchausgabe 401 Seiten und kostet neu 9,99 EUR. Zum Inhalt: Angelica Senes ist eine reisende Imkerin, zieht in ihrem Campingbus mit Hunde und Katze umher. Sie liebt es unabhängig und frei zu sein und ihrer Leidenschaft, der Betreuung von Bienenstöcken, nachzugehen. Jedoch ändert sich alles, als die von ihrer Mutter erfährt, dass ihre geliebte, tot geglaubte Patentante Margherita gestorben ist. Sie verfügte in ihrem Testament, dass Angelica die Alleinerbin ihres Hauses auf Sardinien sein wird. Angelica reist nach Sardinien auf den Spuren ihrer Patentante, ihrer eigenen Geschichte und dem Leben der Bienen. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht ein Cousin, der ganz andere Pläne mit dem Cottage hat und plötzlich taucht auch noch Nicola auf, der Mann an den Sie schon früh ihr Herz verlor.. Meine Meinung: Das Buch passt perfekt in den Frühling/Sommer. Schon die Covergestaltung lädt ein, es sich mit dem Buch in der Sonne auf einer Wiese bequem zu machen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, sie umschreibt die Gegebenheiten sehr malerisch, jedoch gefiel mir persönlich nicht wie sie ihre Protagonisten konstruiert hatte. Der ein oder andere Charakter wirkte auf mich eher blass. Die Story an sich fand ich in Ordnung, zwischendurch wirkte ein Erzählstrang etwas konfus und ca. ab der Hälfte des Buches konnte man meiner Meinung nach erahnen, was noch passieren und wie das Buch zu Ende gehen wird. Alles in allem eine leichte Sommerlektüre für zwischendurch. Ich danke dem Bloggerportal sowie dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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Das neue Buch von Cristina Caboni. Ein Roman über Familie, Liebe, Heimat und Bienen. Eindeutig etwas für mich... Darum geht es: Angelica Senes ist eine reisende Imkerin und zieht mit ihrem Campingbus, Hund und Katze quer durch Europa. Sie liebt ihr Leben und ihre Freiheit - obwohl sie sich nirgends zu Hause fühlt. Als sie von ihrer Mutter erfährt, dass ihre Patentante Margharita vor kurzem gestorben ist, beschließt sie jedoch, nach Sardinien zurückzukehren. Margharitas Tod ist ein Schock für Angelica, denn ihre Mutter hatte ihr bereits Jahre zuvor, als sie noch ein Kind war, weisgemacht, Margharita wäre tot. Angelica ist sehr wütend auf ihre Mutter und nimmt das Erbe ihrer Patentante an: Ihr Haus, ihr Land und ihre Bienen. Nicht so begeistert darüber ist Angelicas Cousin, der bereits andere Pläne für Margharitas Land geschmiedet hat und das Testament ankämpfen will. Angelica gibt jedoch nicht auf und kämpft um ihr Erbe um Margharitas Vermächtnis zu bewahren. Dass sie in Aqua Dolce ihrer Jugendliebe Nicola wieder begegnet, macht die Sache nicht leichter; sie weiß nicht, auf wessen Seite Nicola steht... Meine Bewertung: Es war wie so oft: Wenn mir ein Buch einer Autorin gefallen hat, will ich natürlich auch das nächste von ihr lesen. "Die Rosenfrauen" ist ein wunderschöner, bildstarker Roman, der mich im vergangenen Jahr verzaubert hat. Logisch, dass "Die Honigtöchter" ganz oben auf der Wunschliste landete - zumal mich der Inhalt sehr interessierte. Immerhin geht es um Bienen, Sardinien und natürlich ganz viel Liebe. Cristina Caboni weiß, worüber sie schreibt: Sie selbst züchtet Bienen (und Rosen) auf Sardinien - und das merkt man dem Buch auch an. Ich versprach mit von "Die Honigtöchter" einen sommerlichen Roman vor der Kulisse Sardiniens und bekam genau das geliefert. Oder nein, eigentlich wurden meine Erwartungen übererfüllt. Dank Cristina Cabonis schöner, bildhafter Schreibweise hatte ich zeitweise das Gefühl, tatsächlich dort zu sein, die Pflanzen und das Meer zu riechen, die Bienen summen zu hören und den Honig zu schmecken. Einfach traumhaft. Auch die Geschichte, die wieder Vergangenheit und Gegenwart verknüpfte und Geheimnisse der Vergangenheit auflöste, zog mich in ihren Bann. Von Anfang an merkt man, wie zerissen und heimatlos Angelica ist - obwohl sie selbst der Meinung ist, frei zu sein. Dabei ist sich unsicher und hat sehr wenig Vertrauen zu Menschen. Sie liebt jedoch die Bienen und hat eine besondere Verbindung zu ihnen. Und doch fehlt ihr ihr persönlicher Bienenstock, ihr Anker und eine Heimat. Allerdings nur, bis sie zurückkehrt in Margharitas Cottage, ihr früheres Zuhause, aus dem sie als Kind von ihrer Mutter weggeholt wurde und nie mehr zurückkehrte, da sie dachte, Margharita wäre tot. Umso bitterer ist die Wahrheit, die sie entdeckt. Eine Wahrheit, die sie noch weiter von ihrer Mutter entfremdet. Ihr Wiedersehen mit Nicola zeigt, wie nahe sich die beiden als Jugendliche standen. Doch was wurde aus den damaligen Gefühlen, sind sie noch irgendwo verborgen vorhanden? Nicola hatte ihr anscheinend nie verziehen, denn er hatte sich nie bei ihr gemeldet. Beide haben sich weiter entwickelt und hatten Beziehungen. Es ist zunächst nicht klar, ob Nicola auf Angelicas Seite ist. Er ist aber immer da, wenn Angelica in Schwierigkeiten gerät. Mir persönlich gefiel besonders der Zusammenhalt der Frauen. Margharitas Haus war stets offen für Frauen, die Probleme hatten und nicht alleine zurecht kamen. Angelica will Margharitas Erbe auch in dieser Hinsicht annehmen. Doch was wird ihre Mutter dazu sagen? Und wie wird Angelica von den Frauen aus Aqua Dolce angenommen? Vielen ist sie etwas unheimlich, denn sie singt für die Bienen. Und dann ist da noch dieses kleine Mädchen, das nie spricht, aber von den Bienen genauso angezogen wird wie Angelica... Über jedem Kapitel wird eine Honigsorte vorgestellt - von einigen hatte ich noch nie etwas gehört. Es werden auch in Margharitas Tagebuch der Nutzen und die Wirkung verschiedener Sorten beschrieben und kleine Rezepte beschrieben. Das eine oder andere werde ich sicher einmal ausprobieren - Akazienhonig habe ich mir schon gekauft. Mein Fazit: Glatte fünf Lämpchen ohne Wenn und Aber. Die Geschichte ist stimmig, schön, mysteriös, romantisch und hat alles, was ein echter Sommerroman braucht: Das Buch macht Lust auf Sonne, Meer, Italien, Honig - Urlaubslaune pur. Man riecht das Meer und spürt, wie die Sonne kitzelt - und als Bonus dazu gibt es ganz viel Liebe. Also schlicht und einfach perfekt (zumindest für mich!). Das Cover schließt sich gut an "Die Rosenfrauen" an und macht sich daneben im Regal sicher gut.

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Autor/in: Cristina Caboni Verlag: Blanvalet Seitenzahl: 415 Seiten Genre: Roman Weitere Bücher der Autorin: Die Rosenfrauen “Ich habe das Gefühl, Margherita hat mir nicht nur das Haus, sondern eine ganze Welt hinterlassen.” - “Dann entdecke diese Welt für dich. Vielleicht gefällt sie dir, vielleicht ist das dein Schicksal.” - S. 152 Inhalt in einem Satz: Als die freiheitsliebende Imkerin Angelica vom Tod ihrer geliebten Patin Margherita erfährt, muss sie sich entscheiden, ob sie das Erbe der sardischen Honigtöchter annimmt und fortführt - selbst wenn dies mit einigen Schwierigkeiten verbunden ist. “Die Bienen sind die Wächterinnen der Blüten, mein Kind. Sie sind sehr klug und wissen alles über uns. Sie ernähren uns, sie heilen uns, sie übermitteln uns ihr Wissen. Man muss ihnen nur zuhören. Du darfst keine Angst vor ihnen haben.” - Jaja, S. 21 Meine Meinung: Wer Cristina Cabonis Debütroman Die Rosenfrauen gelesen hat, wird auch in ihrem neuen Buch ihren unverwechselbaren Stil wiedererkennen. Die Autorin verarbeitet in ihren Geschichten persönliche Erfahrungen, denn sie züchtet selbst sowohl Rosen als auch Bienen, und so vermittelt sie den Lesern neben Kenntnissen über diese Themen auch ihre eigene Traditions- und Naturverbundenheit. Wir begleiten in Die Honigtöchter die sympathische Protagonistin Angelica, die mit dem Tod ihrer Patin Margherita (genannt Jaja) konfrontiert wird und dadurch die dreiste Lüge ihrer Mutter aufdeckt, welche ihr immer weismachte, dass Jaja schon vor Jahren gestorben sei. Angelica fällt aus allen Wolken, denn Jaja war es, bei der sie einen Großteil ihrer Kindheit verbrachte und alles über Bienen und die Kunst der Honigherstellung lernte. Und die ihr nun das Cottage in Abbadulche, die Bienenstöcke und die traditionellen Rezepte vermacht hat. Doch nicht jeder Inselbewohner gönnt Angelica dieses Erbe, und während sie selbst noch vor der Entscheidung steht, ob sie bereit ist, wieder in ihrer Heimat sesshaft zu werden, stellen sich ihr nicht nur neidische Verwandte, sondern auch ein großes Bauunternehmen in den Weg, welches Jajas Gelände in ein Touristendorf verwandeln will. Und dieses Unternehmen gehört ausgerechnet den Grimaldis, der Familie von Angelicas Jugendliebe Nicola. Wie man schon an meiner ausschweifenden Inhaltsbeschreibung erkennt, ist Die Honigtöchter ein sehr facettenreicher Roman, der unterschiedlichste Problematiken anspricht, dabei aber nie den roten Faden verliert. Die mal melancholische und bedrückende, mal romantische, aber durchweg naturverliebte Stimmung kommt sehr gut zur Geltung. So lassen sich auch viele Passagen mit schönen Zitaten und Lebensweisheiten finden, von denen ich einige in diesem Blog-Beitrag für euch gesammelt habe: http://diary-of-a-booklover.tumblr.com/post/146206204857/die-sch%C3%B6nsten-buchzitate-die-honigt%C3%B6chter Ein Kritikpunkt war für mich allerdings, dass manche Inhalte etwas konfus wirkten. Ich kann es gar nicht so genau erklären, aber manche Zusammenhänge empfand ich als etwas verwirrend, oft fanden sich wichtige Informationen nur zwischen den Zeilen, während unwichtigere im Vordergrund standen. Auch manche Charaktere blieben recht blass oder änderten ihre Einstellung von einem Moment auf den nächsten völlig. Im Großen und Ganzen hat mir Cristina Cabonis zweiter Roman jedoch wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf weiteren Lesestoff von ihr. Ich bin schon gespannt, über welches Thema sie nach Rosen und Honig nun als Nächstes schreiben wird. “Hüte das Wissen, pflege und vertiefe es, wo immer es geht, und gib es weiter. Die Antwort liegt im Bienenstock. Die Antwort liegt in dir.” - Jaja, S. 104 Fazit: Eine vielseitiger Roman, der sich mit einer schwierigen Familiengeschichte befasst und zugleich ein Bewusstsein für die Natur schafft. Wer auf der Suche nach einem Wohlfühl-Roman ist, dem es dennoch nicht an Tiefe mangelt, wird hier mit Sicherheit fündig. Bewertung: 📖 📖 📖 📖 (4/5) Vielen herzlichen Dank an das Bloggerportal und an Blanvalet für das Rezensionsexemplar!

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Honigtochter

Von: M. Schütt

20.06.2016

Von der Autorin Cristina Caboni habe ich vor kurzem „Die Rosenfrauen“ gelesen und auch rezensiert. Vollkommen überzeugt hatte mich „Die Rosenfrauen“ nicht, aber der Schreibstil von Cristina Caboni hat mir gefallen. Daher wollte ich wissen, ob sie sich in Ihrem zweiten Buch inhaltlich gesteigert hat. Das Cover der Honigtöchter ist wieder wunderschön und passt zu dem ersten Buch der Autorin. Inhaltlich passt das Bild wie schon bei „Die Rosenfrauen“ nicht. Lag bei „Die Rosenfrauen“ der Schwerpunkt auf die Parfumherstellung, so geht es in diesem Buch um Honig und um die Bienen. Daher frage ich mich, warum dann etwas auf dem Cover abgebildet ist, was mich an Marmelade erinnert? Die Autorin hat auch in diesem Buch ihren lockeren und leichten Schreibstil beibehalten. Daher hat mir das Lesen des Buches Vergnügen bereitet. Es ließ sich locker weglesen und war genau das richtige für eine entspannende Wochenendlektüre. Die Geschichte ist nicht nur vom Schreibstil harmonisch, auch die Geschichte selbst ist harmonisch und locker. Es ist auf eine Art ein Liebesroman, aber wer einen herkömmlichen Liebesroman erwartet wird enttäuscht sein. Das Buch handelt eher von Freundschaft, Findung des Lebenssinns / der Lebensmitte, Tradition, Frauenleben, aber auch von dem generationsübergreifenden Weitergeben an Wissen. Doch nimmt es in diesem Buch nicht viel Raum ein, sondern passt sich in die Geschichte von Angelica ein. Wer meine Rezension von „Die Rosenfrauen“ liest, wird feststellen, dass sich vieles hier wiederholt. Dies liegt daran, dass die Geschichten unterschiedlich sind, aber der Leser oder die Leserin sich gewiss sein kann, dass die Art und Weise der Bücher übereinstimmen. Es wartet keine Überraschung. Die Personen werden beschrieben, doch fehlt die Tiefe. In dem Dorf bzw. auf der kleinen Insel, wo die Handlung hauptsächlich spielt, beschreibt die Autorin die Nachbarinnen in ihrer Urigkeit, doch es fehlt die Tiefe um die Kauzigkeit richtig greifbar zu machen. Dennoch mag ich auch dieses Buch der Autorin, dieses leichte, harmonische und unaufgeregte. Während des Lesens war ich die gesamte Zeit in einer Wohlfühlatmosphäre, in einer richtig heilen Welt. Die Beschreibung zu dem Thema Honig war gut, und im Rahmen des Buches ausreichend. Eine tiefergehende Beschreibung des Themas hätte dem Buch die Leichtigkeit genommen, dennoch gibt es andere Romane, bei denen ich im Rahmen der Geschichte mehr über Bienen und Imkerei erfahren und gelernt habe. Daher mein Fazit des Buches – es hat mich gut Unterhaltung und mich entspannt – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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