Leserstimmen zu
Weißt du, warum ich tot bin?

Kim Lock

(8)
(15)
(3)
(1)
(0)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Fairlie und Jenna waren von Kindesbeinen an beste Freundinnen. Doch eines Tages lernte Jenna Ark kennen. Sie heirateten und gründeten eine kleine Familie. Währenddessen entfernen sich Jenna und Fairlie immer weiter von einander, bis Fairlie einen furchtbaren Anruf erhält. Ihre beste Freundin hat sich das Leben genommen. Jenna hat über viele Jahre Geheimnisse bewahrt, die sie Fairlie trotz ihres Tod noch mitteilen möchte. Noch bevor sie starb, schickte sie einen Brief ab, der Fairlie einen Tag nach ihrem Tod erreichte... "Weißt du, warum ich tot bin?" von Kim Lock, erschienen im Diana-Verlag, wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen ist da die Gegenwart - erzählt aus Fairlie Sicht - und zum anderen ist da die Vergangenheit - erzählt aus Jennas Standpunkt. Kim lock verfügt über einen ausgezeichneten Schreibstil. Der Roman ist genauso mitreißend wie herzzerreißend. Die Autorin hat es geschafft, einen Spannungsbogen vom Anfang bis zum Ende des Buches zu ziehen - nicht ein einziges Mal flacht er ab. Einige Male musste ich beim Lesen innehalten und tief durchatmen, denn in mir tobte der reinste Sturm aus den unterschiedlichsten Gefühlen, der mich unglaublich mit nahm. Ich habe mit den beiden so realistisch und sympathisch wirkenden Freundinnen gelitten, geweint und war in ihrer Welt gefangen. Fazit: Sollte man unbedingt lesen! ,Fairlie und Jenna waren von Kindesbeinen an beste Freundinnen. Doch eines Tages lernte Jenna Ark kennen. Sie heirateten und gründeten eine kleine Familie. Währenddessen entfernen sich Jenna und Fairlie immer weiter von einander, bis Fairlie einen furchtbaren Anruf erhält. Ihre beste Freundin hat sich das Leben genommen. Jenna hat über viele Jahre Geheimnisse bewahrt, die sie Fairlie trotz ihres Tod noch mitteilen möchte. Noch bevor sie starb, schickte sie einen Brief ab, der Fairlie einen Tag nach ihrem Tod erreichte... "Weißt du, warum ich tot bin?" von Kim Lock, erschienen im Diana-Verlag, wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen ist da die Gegenwart - erzählt aus Fairlie Sicht - und zum anderen ist da die Vergangenheit - erzählt aus Jennas Standpunkt. Kim lock verfügt über einen ausgezeichneten Schreibstil. Der Roman ist genauso mitreißend wie herzzerreißend. Die Autorin hat es geschafft, einen Spannungsbogen vom Anfang bis zum Ende des Buches zu ziehen - nicht ein einziges Mal flacht er ab. Einige Male musste ich beim Lesen innehalten und tief durchatmen, denn in mir tobte der reinste Sturm aus den unterschiedlichsten Gefühlen, der mich unglaublich mit nahm. Ich habe mit den beiden so realistisch und sympathisch wirkenden Freundinnen gelitten, geweint und war in ihrer Welt gefangen. Fazit: Sollte man unbedingt lesen!

Lesen Sie weiter

Ich bin leider über die ganze Geschichte hinweg nicht mit dem Roman warm geworden. Bereits auf der ersten Seite bin ich mehrfach über den Schreibstil gestolpert, weil der sehr abgehackt war und viele Sätze auch für mich an der Stelle, wo sie standen, keinen Sinn gemacht haben. Ich habe erfahren, dass die Autorin für Zeitschriften schreibt, da mag der Stil angebracht sein, aber für einen Roman ist er er leider nicht flüssig genug. Was mir ebenfalls nicht gefallen hat, sind die Abschnitte, die mit "Briefe von Jennas Mutter" gekennzeichnet sind. Mich haben sie gestört, und auch, wenn sie wichtig waren, um die ganze Geschichte zu verstehen, hätte man das stilistischer besser lösen können. Generell hat mir die Aufteilung der Perspektiven nicht gefallen, ich hätte mir hier die Aufteilung der Geschichte auf mehrere Personen gewünscht und nicht auf zwei Zeitebenen und die Briefe der Mutter. Der Plot hat mir ebenfalls nicht zugesagt, der Beginn des Damaks zum Beispiel las sich wie eine kitschige Lovestory und nicht wie ein Spannungsroman, hier hat mir der psychologische Tiefgang gefehlt. Auch das Ende des Romanes hat sich gezogen wie Kaugummi. Wäre das Buch kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es auch spätestens nach einem Drittel abgebrochen. Das Einzige, was mir wirklich gut gefallen hat, war die Ausarbeitung der Figuren. Fairlie und auch Jenna waren authentisch dargestellt, was ich wirklich sehr mochte. Ich habe mich daher gut mit den beiden identifizieren können, was auch der Grund dafür war, dass mir Jenna unendlich leid getan hat. Ich habe stellenweise sehr mitgelitten, daher gebe ich dem Roman anstatt einem Stern zwei. Fazit: Ich kann den Roman leider nicht weiter empfehlen, weil mir weder der Schreibstil, noch die Handlung gefallen haben.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Das Cover finde ich ok, besonders hervorstechen tut es allerdings nicht. Für mich persönlich war die Schrift auch eine halbe Nummer zu klein, die Kapitel an sich haben jedoch eine sehr angenehme Länge. Aufgebaut ist die Geschichte in drei Teile: Heute, wo es mehr um Fairlie geht, Damals wo Jenna mehr im Mittelpunkt steht und dann noch Briefe von Jennas Mutter an Jenna, die mich besonders zu Anfang noch etwas verwirrt haben :D Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich von einem spannenden Thriller ausgegangen - das mich dann aber solch heftige Themen wie psychischer Missbrauch erwarten, damit hatte ich nicht gerechnet. Der Schreibstil ist gut zu lesen, man kommt leicht in die Geschichte rein, wobei mich der viele Perspektiven- und Zeitenwechsel manchmal etwas genervt haben. Der Verlauf war spannend und realistisch, das Ende vielleicht etwas zu realistisch, denn ich bin persönlich nicht ganz mit dem Ende einverstanden. Die Charaktere waren sehr authentisch dargestellt, ich hatte keinerlei Probleme mich in Fairlie einzufühlen. Ark hingegen habe ich sofort gefressen. Man merkt schnell, dass mit ihm etwas nicht stimmt und er hat es nicht einmal geschafft, dass ich ihn auch nur ansatzweise sympathisch fand. Jenna hat mir teilweise richtig leid getan, wobei ich in keinster Weise nachvollziehen kann, wie man sein Kind so allein lassen kann. Dennoch haben mich einige Entwicklungen sehr überrascht und auch geschockt. Ein spannender Thriller, der an manchen Stellen nichts für schwache Nerven ist. Für Fans des Genre ein Muss!

Lesen Sie weiter

Fairlie Winter und Jenna sind beste Freundinnen und unzertrennlich, bis Jenna Ark kennenlernt. Die beiden heiraten, bekommen ein Kind, alles scheint perfekt zu sein. Doch Jenna und Fairlie sehen sich immer seltener, bis der Kontakt fast vollständig abbricht. Dann bekommt Fairlie eines Tages einen Anruf, der ihr Leben verändert. Jenna ist tot. Tage später erhält Fairlie einen Brief von ihrer besten Freundin, abgeschickt, bevor sie starb. Geheimnisse werden gelüftet und es kommt eine Wahrheit ans Licht, für die Fairlie womöglich noch nicht bereit ist… Meine Meinung: „Weißt Du warum ich tot bin?“ ist der neue Roman der in Australien geborenen und lebenden Autorin Kim Lock. Hier hat mich das Cover und der Klappentext zum Lesen des Buches animiert und mein erster Eindruck wurde nicht enttäuscht. Nach kleineren Startschwierigkeiten entwickelt sich der Roman zu einem echten und schockierenden Pageturner. Der Roman ist in drei Handlungsstränge gegliedert. „Heute“ erzählt die Geschichte aus der Sicht von Fairlie und spielt in der Gegenwart, während in „Damals“ Jennas Leben in der Vergangenheit beleuchtet wird. Außerdem sind da noch die Kapitel, die mit „Briefe von Jennas Mutter“ gekennzeichnet sind. Anfangs hielt ich diese Abschnitte für störendes und nebensächliches Beiwerk. Sie sind aber im Nachhinein absolut hilfreich, um am Ende das Große Ganze zu begreifen. Kim Lock gelingt es einen nahezu perfekten Handlungs- und Spannungsbogen zu kreieren. Die Story beginnt scheinbar harmlos, doch die Wechsel zwischen den einzelnen Handlungssträngen, die jeweils mit einem Cliffhanger enden, rufen beim Leser Seite um Seite prickelnde Anspannung und Fassungslosigkeit hervor. Das Ende des Romans hat dann noch eine ganz besondere und schockierende Enthüllung zu bieten. Die Charaktere von Jenna und Fairlie sind gut herausgearbeitet. Beide Protagonistinnen zeigen Persönlichkeit und Tiefgang. Obwohl Ark aufgrund seiner charakterlichen Eigenschaften ebenfalls sehr präsent dargestellt wird, fehlt mir bei der Charakterisierung seiner Person die tiefgründige Ausarbeitung. Trotz seiner dominanten Ausstrahlung, deren Auswirkungen erst im Laufe der Geschichte zur vollen Entfaltung kommen, bleibt sein Hintergrund eher blass. Mein Fazit: Kim Locks Roman „Weißt Du warum ich tot bin?“ handelt von physischer und psychischer Unterdrückung und häuslicher Gewalt und entwickelt sich Stück für Stück zu einem wahren Pageturner mit schockierendem Ende. Rundherum gelungen und lesenswert.

Lesen Sie weiter

Das Cover finde ich ziemlich gelungen. Schlicht, aber dennoch aussagekräftig. Mir gefällt sehr, dass sich die Textfarbe in dem Kleid de Mädchens widerspiegelt. Das Buch ist in zwei Perspektiven geteilt. Es gibt zum einen das Damals aus Jenas Sicht, bei dem man von dem Selbstmord von Jenna erfährt, allerdings nicht erfährt wieso es dazu kam und zum anderen das Heute aus Fairlies Sicht. Im Damals kriegen wir mit, wie Jenna Ark kennenlernt und sich die Zwei ineinander verlieben. Nach nur vier Monaten heiraten sie und erst in der Ehe lernt Jenna nach und nach das wahre Gesicht ihres Mannes kennen. Die Beziehung der Beiden und die kranken Spielchen, die er mit ihr von Anfang an spielt, haben mich geradezu schockiert. Die Handlung im Damals fand ich sehr spannend. Im Heute lernen wir Fairlie, Jennas beste Freundin, besser kennen. Fairlie kommt nicht damit klar und kann sich auch nicht erklären, weshalb ihre beste Freundin sich das Leben genommen haben sollte und damit ihren Sohn zurücklässt. Ein Brief von Jenna bringt für sie Licht ins Dunkle und nach und nach begreift sie mit was für Schwierigkeiten Jenna zu kämpfen hatte. Ich würde gerne mehr zum Inhalt sagen, aber dann würde ich euch einfach zu viel vorwegnehmen. Ich kann nur sagen, dass mir diese Geschichte sehr gut gefallen hat und ich die Aufteilung von Damals und Heute sehr gelungen fand. Dadurch blieb immer ein gewisser Spannungsbogen erhalten, der mich dazu brachte, das Buch sehr schnell durchzulesen, auch der Schreibstil von Kim Lock trug dazu bei. Sie verbindet die Vergangenheit und die Gegenwart sehr geschickt und hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der das Lesen sehr vereinfachte. Dieses Buch zeigt Einblick in die Abgründe von Jennas Leben und ihrer Seele, es zeigt wie sie nach und nach immer mehr aufgab und dies zu lesen, hat mich sehr mitgenommen. Ein Buch, das mich einfach total packen und mitreißen konnte. Die Gefühle wurden glaubhaft vermittelt und ich wollte von Seite zu Seite einfach immer weiter wissen was passiert ist, was genau Jenna dazu brachte ihrem Leben ein Ende zu setzen und ihr kleines Kind zurückzulassen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Lesen Sie weiter

Fairlie erhält einen Anruf von Ark, dem Ehemann ihrer besten Freundin Jenna. Dieser sagt ihr, dass Jenna Selbstmord begangen hat. Jetzt dreht sich Fairlies Leben um die Frage Warum? Das Cover ist zwar nicht so wirklich zur Geschichte passend finde ich, aber irgendwie gefällt es mir trotzdem. Der Titel, der im Wasser verschwimmt. Gut gemacht. Vorneweg muss ich sagen, dass dieses Buch wirklich nichts für schwache Nerven ist finde ich. Denn es wird sich wirklich intensiv mit dem Selbstmord von Jenna auseinander gesetzt. Dabei ist das Buch so aufgebaut, dass man einmal die Gegenwart aus Fairlies Sicht erfährt und dann bekommt man einen Rückblick aus Jennas Sicht. Diese Kombination hat mir sehr gut gefallen, denn neben dem Unverständnis und Schock der Zurückgebliebenen, werden einem auch noch die Gründe die Jenna so weit getrieben haben deutlich. Zunächst steigt man mit Fairlie ein und sie reflektiert natürlich im Nachhinein ob sie anders hätte handeln sollen. Ob sie hätte erkennen sollen, wie schlecht es Jenna geht. Natürlich ist hier die Schuldfrage groß. Aber ich finde das Thema Selbstmord sehr gut behandelt, denn die Autorin beleuchtet die Schuldgefühle von allen Seiten und gibt nicht einem kollektiv die Schuld. Auch nicht Jenna, die diesen drastischen Schritt wählt. In den Abschnitten um Jenna bekommt man dann einen Einblick, ab wann alles „begonnen“ hat. Sie lernt da zunächst ihren Mann Ark kennen. Und als dieser nach und nach immer besitzergreifender wird, fragt man sich zuerst warum Jenna sich nicht wehrt oder sich nicht Fairlie anvertraut. Und trotzdem kann man ihre Handlung irgendwie nachvollziehen und ich war so oft sehr aufgewühlt und traurig. Denn auch Jenna ist nicht frei von Schuld. Aber hier ist es eine andere. Dankbarkeit ihrem Mann gegenüber, der ihr alles gibt. Eine Schuldigkeit ihrem Sohn gegenüber, dem sie eine gute Mutter sein muss. Druck von der Gesellschaft, wie man sich zu verhalten hat. Alles stürzt auf sie ein und mit viel Feingefühl nähert sich Kim Lock dem Kern der Sache immer mehr an. Dieses Buch war nicht leicht zu lesen, denn es ist einfach so unfassbar traurig zu lesen, wie ein Mensch zerbrechen kann. Ich war wirklich so oft den Tränen nahe, sei es aus Trauer oder aus Wut. Bei Jennas Erzählungen bekommt man eher Schlaglichter geliefert. Kurze Episoden aus ihrem Leben und zwischen den Kapiteln große Zeitsprünge. Aber das passte wirklich gut, denn so bekommt man einen Rundumblick von der Situation. Fairlies Kapitel hingegen waren da zeitlich begrenzt, aber auch hier erfährt man viel von ihr und ihrem Leben nach Jenna. Und obwohl das Ende ja schon feststeht ist die Geschichte die einen dahin führt so einfühlsam erzählt, dass man dieses Buch höchstens zur emotionalen Pause weglegen muss. Allerdings ist das Buchende wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer trotz der vielen Trauer. Mein Fazit: Ein ganz hochemotionales Buch, das sich einem sehr schwierigem Thema wirklich einfühlsam nähert. Leider fehlen mir etwas die Worte um meine Gefühle zu beschreiben, aber ich fand es ganz toll geschrieben und zähle es jetzt schon zu einem Highlight 2018. Absolute Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Inhalt Fairlie erhält einen Brief von ihrer besten Freundin Jenna. Jenna ist tot. Sie hat sich umgebracht und einen Ehemann mit Kind zurückgelassen. Aber warum? Der Brief deckt Geheimnisse auf, Geheimnisse die Jenna das Leben gekostet haben. >>Wenn die große Liebe zum Albtraum wird<< Das Buch handelt von physischer und auch psychischer Unterdrückung Jenna's durch ihren Ehemann. Diese steht zunächst gar nicht im Mittelpunkt der Geschichte, sondern spielt sich eher am Rande und unter der Oberfläche ab und wird gar nicht explizit erwähnt. Und trotzdem spürt man, dass an dem Verhalten etwas nicht stimmt. Im letzten Drittel des Buches wird dann doch direkt darauf eingegangen, was einen dann doch überrascht und geschockt von der Brutalität zurück lässt. Cover Das Cover sagt mir weniger zu, da ich Füße nicht ästhetisch finde. Jedoch gefällt mir die Aufmachung der Schrift in Verbindung mit dem Kleid sehr. Schreibstil Das Buch ist gegliedert in Heute und Damals, wobei man meiner Meinung nach fast noch eine dritte Kategorie "Briefe von Jenna's Mutter" nennen kann, da diese mit der Geschichte im eigentlichen Sinne nichts zu tun haben. Der Grund dieser Briefe ist eher eine zusätzliche Nebenhandlung, die meiner Meinung nach nicht zwingend notwendig war, aber der Geschichte auch nicht geschadet hat. Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht schwer, jedoch war ich zunächst etwas verwirrt von dem Wechsel zwischen Damals und Heute, bei welchem auch ein Wechsel von Fairlie und Jenna mit einher geht. Dies legte sich aber rasch. Die Geschichte beginnt recht "harmlos", wenn man bedenkt was einen am Ende erwartet. Das Buch ist so gegliedert, dass nach dem Abschluss von "Heute" ein Cliffhanger auftaucht und die Geschichte dann mit "Damals" weitergeht und andersrum. Dies führt dazu dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann, obwohl ich dieses Buch jetzt nicht als "spannend" betiteln würde. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen. Charaktere Ich fand Fairlie und Jenna sehr gut ausgearbeitet. Bei Ark haben mir aber mehr Hintergründe gefehlt. Gibt es einen Auslöser in seiner Vergangenheit für dieses Verhalten? Was ist mit seiner Exfreundin passiert? War er sich bewusst was er tat? Fazit Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Es hat mich gefesselt, überrascht und mich teils atemlos zurück gelassen. Jedoch gab es für mich zwei kleinere Dinge, die ich zu kritisieren habe. Zum Einen wären das die Briefe von Jenna's Mutter, welche ich jetzt nicht für nötig gehalten habe, auch wenn diese ebenfalls für eine überraschende Wendung gesorgt haben. Zum Anderen hat mir, wie bereits erwähnt, eine ausführliche Ausarbeitung Arks Charakter gefehlt. Ich habe mir selbst viele Fragen bezüglich seines Verhaltens und seiner möglichen Vergangenheit gestellt, diese blieben aber leider zum großen Teil unbeantwortet. Trotz dessen ein runder Roman mit Schock-Potenzial.

Lesen Sie weiter

Schockierend gut

Von: VB00KS

20.08.2018

Meine Zusammenfassung: Als Fairlie gerade nach Hause kommt, mit beiden Händen voll Einkäufen, klingelt ihr Handy. Ark, der Ehemann ihrer besten Freundin Jenna, ist am Telefon und hat eine schlechte Nachricht für sie: Jenna ist tot. Sie hat sich das Leben genommen. In Schockstarre macht sie sich auf den Weg zu Ark. Als sie dort ankommt erwartet sie bereits Detective Dallas Morgan, der in diesem Fall ermittelt. Sie hinterlässt nicht nur einen trauernden Ehemann, sondern auch ihren kleinen zweijährigen Sohn Henry. Die ganze Situation wird Ark zu viel, sodass er sich kurzfristig aus dem Staub macht und Henry bei Fairlie zurücklässt. Wie konnte Jenna sich nur die Pulsadern aufschneiden? Hätte sie es verhindern können, wenn sie doch nur die Anzeichen für Jennas Trauer bemerkt hätte? Fairlie beginnt immer mehr, sich die Mitschuld an Jennas Selbstmord zu geben. Und als Ark zurückkommt, um Henry zu holen, erwähnt er, dass Jenna an einer postnatalen Depression litt, wie kann das sein? Sie hat nichts bemerkt. Sie wusste, dass Jenna sich immer wieder mit Ark gestritten hatte, und auch, dass sie immer wieder das Gefühl hatte, mit ihrem Kind überfordert zu sein. Auch der Streit mit ihrer Mutter hing Jenna dauerhaft nach, auch wenn Fairlie nicht wusste, worum es darin eigentlich ging. Zur Beerdigung erschienen nicht viele Leute, was Fairlie noch trauriger stimmte, als sie durch den Tod ihrer besten Freundin eh schon war, doch entdeckte sie plötzlich, völlig abseits von der Trauergemeinde, eine Frau. Evelyn. Jennas Mutter. Einsam und sich immer noch Vorwürfe machend, schleppt sich Fairlie durch jeden weiteren Tag ohne Jenna. Sie geht nicht zur Arbeit, hat von ihrer Oberschwester aber die volle Unterstützung fernzubleiben, solange sie die Zeit braucht. Als ihre Nachbarin Mrs. Soblieski wieder einmal für sie gekocht hat, beschließt Fairlie, sie zu besuchen um sich endlich mit jemanden über Jenna unterhalten zu können. Beide kommen zu dem Schluss, dass Jenna sich schon lange verändert hat, und es so kommen musste, wie es eben kam.  Wieder zu Hause, geht Fairlie endlich ihre Post durch, die sie am Todestag ihrer besten Freundin einfach beiseitegetreten hat, als sie Henry bei sich hatte. Unter den ganzen Briefen befindet sich allerdings auch ein Brief, auf dem ihr Name in einer Handschrift steht, die sie nur allzu gut kennt; Jennas. Der Brief enthält nur ein paar wenige Zeilen, die Fairlie mehr verwirren, als das sie ihr Antworten schenken. Doch befindet sich neben dem Brief auch ein Schlüssel im Umschlag. Ein Schlüssel, zu einem Lager. Was hat es damit auf sich? Fairlie wird es bald herausfinden … Meine Meinung: Klasse Buch. Ich habe mich von Anfang an sehr gut in die Geschichte eingefunden und konnte das Buch gar nicht mehr beiseitelegen. Mit wenigen Unterbrechungen, habe ich es in einem Rutsch durchgelesen und gerade mal 11 Stunden dafür gebraucht, da es mich so gefesselt und nicht mehr losgelassen hat. Inhaltlich kann ich nicht so viel verraten, da ich sonst zu viel vorweg nehmen würde, was die Spannung für interessierte Leser rausnehmen würde. Das Buch fängt wirklich harmlos, abgesehen von dem Selbstmord Jennas, an und ich war mir nicht sicher, ob es wirklich das richtige werden wird. Es schien mir irgendwie langatmig zu werden, wenn nicht sogar schnulzig. Doch das Gegenteil war der Fall. Da die Geschichte in zwei Zeitzonen, die heutige und die damalige, unterteilt ist, wird es mit jedem Kapitel spannender. Durch die damalige Erzählung erfährt man immer mehr, wie es überhaupt zu dem Selbstmord kommen konnte. Parallel in der heutigen Erzählung kommt die Hauptprotagonisten dem Geheimnis hinter dem Selbstmord auch immer näher und sogar noch einem anderen Geheimnis, soviel sei verraten, mehr aber auch nicht. Mein Fazit: Lesen! Mich hat es auf alle Fälle begeistert und die Geschichte wirklich schockiert. 5 von 5 Sternen.

Lesen Sie weiter