Leserstimmen zu
Die Zeitagentin - Ein Fall für Peri Reed

Kim Harrison

Peri Reed (1)

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Cover Das Cover finde ich ehrlich gesagt etwas unspektakulär. Bei diesem Buch hat mich eher der Inhalt angesprochen, das Cover finde ich langweilig. Meinung Auf dieses Buch hatte ich mich unglaublich gefreut, denn schon in der Verlagsvorschau hatte ich es gesehen und für interessant befunden. Der Inhalt klang richtig spannend und Kim Harrison ist ja nun auch eine Autorin, die man kennt. Drum bin ich jetzt, nach dem Lesen, unglaublich enttäuscht, denn das Buch hat meine Erwartungen bei Weitem nicht erfüllt. Die Story war für mich höchst verwirrend und wies zu viele verwirrende Handlungsstränge auf. Außerdem waren die vielen Informationen, die es gab, irgendwie nicht zusammenhängend. Ich konnte der Story häufig gar nicht folgen und hatte ständig das Gefühl was verpasst zu haben. An vielen Stellen habe ich mich gefragt, ob es dort eine total überraschende Wende der Ereignisse gab oder ob ich vorher einfach etwas nicht mitbekommen habe. Zudem kam überhaupt keine Spannung auf, die Geschichte plätscherte so dahin, ich wurde nicht mitgerissen. Das lag wahrscheinlich auch an den Protagonisten, die ich einfach nur nichtssagend fand. Ich konnte mich mit niemandem anfreunden und konnte so auch gar nicht mit ihnen bangen. Sie waren mir nicht direkt unsympathisch, ich fand sie einfach nur fad und farblos. Es gab nur einen Charakter, den ich interessant fand und den ich ein bisschen mochte (Silas), aber der konnte es dann auch nicht mehr rausreißen. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass sich die Story ewig im Kreis drehte. Ständig ähnliche Situationen, Überwinden der Schwierigkeiten, Stolpern in neue Schwierigkeiten und immer so weiter. Das wurde mit der Zeit echt lahm und einfallslos. Schade. Fazit Leider konnte "Die Zeitagentin" mich nicht überzeugen. Für mich war dieses Buch zu langatmig und leider auch zu langweilig.

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Inhalt Das Jahr 2030. Peri Reed ist Zeitagentin und arbeitet für die staatliche Geheimorganisation Opti, die Jagd auf Kriminelle macht. Peri kann in der Zeit zurückspringen, für wenige Sekunden, und damit kürzliche Ereignisse ungeschehen machen und somit die Gegenwart ändern. Die Geschichte beginnt mit einem Einsatz von Peri, bei dem plötzlich eine Liste mit korrupten Opti-Agenten auftaucht, auf der auch ihr Name zu finden ist. Peri wird nun verdächtigt und von ihren eigenen Kollegen und Vorgesetzten gejagt. Sie ist fest entschlossen ihre Unschuld zu beweisen, was sich als schwierig gestaltet, da sie in letzter Zeit zu oft gesprungen ist und sich selbst an das eigentliche Geschehen nicht mehr erinnern kann. Ist Peri nun korrupt oder gehört sie doch den Guten an? Meinung Das Thema Zeitreisen, in dem Fall Zeitspringen, finde ich ja sehr interessant und generell rufe ich sofort "Juhu" bei solchen Geschichten. Drum kam ich auch nicht herum mir Kim Harrisons neuestes Werk "Die Zeitagentin" zu Gemüte zu führen. Von der Autorin, die unter Pseudonym schreibt, habe ich bisher nur den ersten Teil der Rachel-Morgan-Reihe "Blutspur" gelesen. Das ist einige Jahre her, dennoch weiß ich noch, dass ich von diesem Buch sehr angetan war. Schreibstil und Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Das erste Drittel der "Zeitagentin" hat mir auch gefallen. Die Grundidee gefällt mir, das Buch beginnt super spannend und man geht als Leser auf eine richtige Verfolgungsjagd, weiß selbst nicht mehr, wer gut und böse ist, was wahr und falsch ist. Leider leider verstrickt sich Kim Harrison dann in zu vielen Wiederholungen. Die Geschichte wird langatmiger und zäher, es tauchen neue Charaktere auf, die blass und farblos bleiben. Sympathie ist schwer zu aufzubauen... Es wird immer verwirrender und verworrener. Zeitagenten brauchen sogenannte Anker. Das sind Menschen, zu denen sie ein enges Verhältnis haben, die ihre Erinnerungen nach Zeitsprüngen auffrischen, sodass keine Halluzinationen entstehen und man wirklich weiß, was passiert ist und nicht in 2 Zeitlinien parallel lebt und denkt. Peris Anker wendet sich anfangs gegen sie und sie beginnt zu halluzinieren, der Leser kommt so mit den verschiedenen Ereignissen und Zeitlinien total durcheinander. Und das auf 640 Seiten! Kim Harrison blieb mir durch Wortwitz und sarkastische Sprüche, sowie ihrer skurilen Charaktere im Gedächtnis. Das war in "Die Zeitagentin" leider alles nicht zu finden. Ich bin ein wenig enttäuscht, weil ich nach dem ersten Drittel echt noch gut dabei war und eine tolle Geschichte erwartet hatte. Die Verfolgungsjagd dauert jedoch ewig, es gibt zu viele Wiederholungen und man muss sich beim Lesen echt stark konzentrieren, um nicht so durcheinander wie Peri zu sein. Schade... Fazit Mäßiger Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe, der sehr verworren ist. Empfehlenswert für Leute, die ein neues Genre für sich entdecken wollen und die Kriminalgeschichte mögen.

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Peri Reed ist jung, sexy und tough und hat eine Gabe. Peri kann 40 Sekunden in der Zeit zurückspringen und die Vergangenheit verändern. Doch es birgt gefahren, deshalb braucht sie einen Anker, der sie zurück bringt. Außerdem vergisst sie einiges beim springen. Als sie plötzlich gejagt wird, kann sie niemanden vertrauen. Kim Harrison habe ich schon vorher gelesen und die Geschichte / Serie hat sich interessant angehört. Vorher habe ich die Vorgeschichte gelesen und dann erst mit diesem Buch angefangen. Jetzt muss ich sagen hat mich die Vorgeschichte mehr gestört beim Lesen als geholfen. Die Geschichte ist sehr interessant und spannend. Doch es ist etwas langatmig und etwas weiß habe ich mich wie in einer Zeitschleife gefühlt. Da sich manche Dinge wiederholt haben. Sonst war das Buch, voller Action und Spannung. Das Gefühlschaos von Peri ist super beschrieben und man liest fasziniert weiter. Auch wenn es ab und zu etwas langatmig ist, hat man Stellen dabei bei denen man gefesselt jede Seite umblättern und sich fragt was auf der nächsten Seite passiert bzw. erwartet. Ich freue mich auf das nächste Band und hoffe das dann ein paar Fragen beantwortet werden.

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Verwirrend

Von: Silly2207

05.05.2016

Bereits als kleines Kind hatte Peri ein besonderes Talent, immer wenn ihr etwas schlimmes widerfahren ist, konnte sie Zeitsprünge vollführen, zwar nur Sprünge über ein paar Sekunden bis zu einer Minute in die Vergangenheit, doch diese Sekunden sind und waren oft entscheidend, wenn es darum ging, sich selber oder Personen, dir ihr am Herzen liegen, zu retten. Heute arbeitet sie als Zeitagentin bei der Firma Opti, gemeinsam mit ihrem Partner Jack, der auch gleichzeitig ihr Anker und ihr Lebensgefährte ist. Als Anker ist Jack dafür verantwortlich, sich um Peris Gedächtnis zu kümmern, denn jeder Zeitsprung löst bei Peri einen Verlust ihrer Erinnerungen aus, je länger der Sprung, desto mehr Zeit geht ihren Erinnerungen verloren. Als Peri und Jack einen geheimen Auftrag ausführen, geht dabei so einiges schief und Jack muss ihre Erinnerungen defragmentieren. Dabei erfährt Peri, dass es sich um einen Korruptionsfall in der Firma für die sie arbeitet handelt.Jetzt stellt sie sich die Fragen: Wem kann sie noch trauen? Oder ist sie es sogar selbst, die korrupt ist? Meine Meinung: Klingt verwirrend? Ja, ist es auch, denn ich habe sehr lange benötigt, um mich in dieser Zeit, in der das Buch spielt, und auch in dieser Geschichte zu Recht zu finden. Viele kennen bereits die Rachel Morgan Reihe der Autorin Kim Harrison, doch für mich war dieses das erste Buch aus ihrer Feder. Hier möchte ich allerdings auch unbedingt erwähnen, dass es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt und ich denke (oder hoffe), dass vieles hier auch in den Nachfolgebände eventuell klarer wird. Der Einstieg war also für mich also sehr schwierig, denn hier gab es unglaublich viele neue Begriffe, die mir als Leserin nicht klar waren und denen aber auch die Erläuterungen fehlten. Vieles konnte ich mir im Laufe des Geschehens zusammenreimen, aber bei manchem hat es einfach gedauert, bis ich wirklich wusste, was die Autorin denn jetzt genau meinte. Zum Glück waren dann die Sprache und der Schreibstil der Autorin flüssig genug, um mich damit bei der Stange zu halten und ich das Buch auch bis zum Ende gelesen habe. Aber nicht nur die Begriffe aus dieser Zeit haben mich verwirrt, sondern auch die Geschehnisse. Mir fiel es schwer, die große Zahl an Personen und deren Handlungen auseinander zu halten. Die Frage, wer denn hier nun korrupt ist, war somit nicht nur für die Protagonistin ausschlaggebend, sondern auch für mich, denn ich hatte zeitweise keinerlei Ideen, wer zu wem gehörte und was sein Anliegen war. Auch hatte ich immer wieder mal den Eindruck, dass sich Geschen wiederholten, z.B. die unzähligen Versuche, Peris Erinnerungen entweder zu verschleiern oder wieder herzustellen. Erzählt wird das ganze von einem Erzähler in der dritten Person, allerdings wird mehr auf das Geschehen eingegangen als auf Gefühle oder Gedanken der Charaktere. Das führte auch wiederum dazu, dass ich keine großen Beziehungen aufbauen konnte, denn weder Protagonistin Peri noch die Nebencharaktere erhielten Tiefgang und blieben weitest gehend blass. Mit Peri konnte ich leider auch nicht allzu viel anfangen, zu Anfang fand ich sie reichlich naiv und extrem abhängig von ihrem Partner Jack. Zwar konnte man ein paar Entwicklungen im Laufe des Buches feststellen, jedoch richtig warm wurde ich nicht mit ihr. Am meisten mochte ich tatsächlich eine Nebenfigur, die auch recht spät im Buch in Erscheinung trat: Taf, die Tochter der Gegenseite zu Peris Arbeitgeber. Sie mochte ich sowohl durch ihre Art und auch ihr auftreten. Sarkastisch, eigensinnig und sehr tough! Die weiteren Personen blieben auch recht blass und was z. B. Allen betraf, war ich mir bis zum Ende nicht sicher, wo denn nun seine Absichten lagen. Mein Fazit: Viele Handlungen in diesem Buch haben mich völlig verwirrt und ich wusste zeitweise gar nicht so genau, worum es denn jetzt geht, ja Korruption war mir klar, aber wer und warum? So richtig Bescheid weiß ich da immer noch nicht, zumindest nicht beim warum? Die Charaktere sind noch alle recht blass und ich habe einfach viel zu lange gebraucht, um überhaupt richtig dahinter zu steigen, wie die Zeitsprünge und die damit zusammenhängenden Anker funktionierten. Die Grundidee des Buches finde ich absolut gelungen und ich hoffe auch einfach, dass alle Verwirrungen daran lagen, dass es der Einstiegsband einer Reihe ist. Da mir der Schreibstil aber wiederum sehr gut gefallen hat, bekommt das Buch noch drei Sterne und ich denke, ich werde auch einem Nachfolgeband eine Chance geben.

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Peri Reed ist Zeitagentin und arbeitet für die Geheimorganisation Opti. Sie ist in der Lage vierzig Sekunden in die Vergangenheit zu springen und damit eine neue Zeitschiene zu schaffen und die alte auszulöschen. Damit sie keine geistigen Schäden davon zurückbehält, weil sich die alte und die neue Zeitschiene in ihrem Kopf verschieben könnten, hat Peri einen sogenannten Anker. Für sie ist das ihr Partner Jack, dem sie uneingeschränkt vertraut und, der mehr für sie ist als nur ein Partner. Nach einem Sprung löschen sich die alte und die neue Zeitschiene nach den 40 Sekunden bei ihr und Jack versucht, die Erinnerungen, die Peri bei dem Sprung unweigerlich verliert und die auch längere Zeiträume umfassen können, zu erneuern. Doch irgendetwas ist bei dem letzten Einsatz schiefgelaufen, denn Peri wird plötzlich des Verrats bezichtigt und weiß gar nicht weshalb.... Meine Meinung: Die Autorin war mir bereits von ihren "Rachel Morgan"-Büchern her bekannt und so gab es kein Zögern für mich, als sie eine neue Reihe gestartet hat. Der Prolog ist kurz und informativ und gibt gleich einen Einblick auf Peris Persönlichkeit. Sie ist selbstbewusst, frech und tough und weiß einfach, was sie kann. Und damit hält sie auch nicht hinterm Berg. Ich mag sie gleich zu Beginn und freue mich auf die Zeit mit ihr. Schnell wird die Handlung komplexer. Spätestens nach dem ersten Drittel des Buches ist klar, das liest man nicht so nebenbei, hier ist volle Konzentration gefragt. Und die habe ich auch und ohne, dass ich es merke, blättere ich Seite um Seite um und die Zeit vergeht. Dabei ist es sehr schwer, die einzelnen Charaktere in gute oder böse Schubladen zu stopfen. Kim Harrison wirft immer mal wieder ein paar Brotkrumen aus, die Spekulationen Nahrung geben, mich aber letzten Endes nur noch weiter verwirren. Genau wie Peri weiß man einfach nicht, wem man trauen kann. Dem Rat einer anderen Leserin folgend, habe ich nach dem ersten Drittel noch das Prequel "Zeitspiel" dazwischengelesen, da ich mir ein tiefergehendes Verständnis der Handlung davon erhoffte. Und tatsächlich stimme ich ihr zu, denn ich finde es auch empfehlenswert, vorab das Prequel zu lesen, denn hier erkennt man, dass die Charaktere eine gemeinsame Vergangenheit haben und so kann man sie ganz anders zuordnen. Der Schreibstil der Autorin ist die ganze Zeit ungeheuer flüssig und das Buch liest sich ohne irgendwelche Längen. Die Erklärungen zu den Zeitsprüngen und der modernen Technik lesen sich zwar manchmal etwas komplex, nehmen mir jedoch nicht meinen Lesegenuss. Fazit: "Die Zeitagentin" von Kim Harrison ist ein spannender Zukunftsroman, der meine volle Aufmerksamkeit forderte und, die ich auch mehr als bereitwillig spendete. Der Autorin ist hier ein toller Auftakt zu einer neuen Reihe gelungen, die ich auf jeden Fall weiterfolgen werde.

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Inhalt Die Zeit ist eine sonderbare Sache: dehnbar, veränderbar. Zumindest, wenn man Peri Reed heißt und zu den Zeitagenten von Opti, einer amerikanischen Geheimorganisation gehört, die Staatsfeinde jagt. Peris besondere Gabe, vierzig Sekunden die Zeit zurückdrehen zu können, wird ihr jedoch bei einer gefährlichen Mission zum Verhängnis. Denn ein Zeitsprung fordert Opfer in Fom ihrer Erinnerungen – und als eine Liste mit Namen von korrupten Opti-Agenten auftaucht, kann Peri nicht einmal mehr sich selbst vertrauen… Meine Bewertung Nach dem Prequel “Zeitspiel” musste natürlich auch “Die Zeitagentin” von Kim Harrison gelesen werden, ein Buch, das vornehmlich Peri Reed behandelt, die coole Zeitagentin, die man schon im Zusatz-E-Book kennenlernen konnte. Peri war schon dort einer meiner Lieblinge, und in dem Reihenauftakt, der sich um sie dreht, hat sie zunehmend weitere Sympathiepunkte bei mir klargemacht. Auffällig an der Story ist, dass sie mehrere Jahre nach dem Prequel ansetzt, dabei aber kaum Bezug auf dieses nimmt. Hätte ich nicht die Charaktere gekannt, wäre mir wirklich nicht klar gewesen, dass es sich um dieselben wie in “Zeitspiel” handelt. Die Interaktionen waren komplett anders, doch die über 600 Seiten der “Zeitagentin” boten einiges an Spielraum, um den Charakteren eine neue Tiefe und Persönlichkeit zu geben, die mir sehr gefallen haben. Wie schon erwähnt ist unsere Protagonistin Peri sehr cool, schlagfertig (im wahrsten Sinne des Wortes) und manövriert sich geschickt aus brenzligen Situationen heraus. Auch Silas und Allen, die man schon aus “Zeitspiel” kannte, haben eine große Entwicklung mitgemacht. Ihre Absichten sind dem Leser nie ganz klar, gerade Allen bleibt bis zum Schluss ein sehr zwielichtiger Charaktere, der aber die Story immer weiter vorantreibt. Die Geschichte an sich war aber wesentlich actiongeladener als das Prequel. Peris besondere Begabung reißt den Leser mit, man wird direkt in ihre Mission reingeworfen, in die verhängnisvolle Nacht, die ihr komplettes Leben erschüttert. Schritt für Schritt entdeckt man als Leser mit ihr gemeinsam zersplitterte Teile ihrer Vergangenheit, versucht, die Korruption von Opti mit der Gegner-Gruppe Allianz zu verstehen, und rätselt mit, in welche Intrige Peri eigentlich verstrickt ist. Immer wieder gibt es Plot-Twists, die mich auch bei Laune gehalten haben, und Peris Schlagfertigkeit und das schnelle Erzähltempo ließen wirklich keine Langeweile aufkommen. Man kann hervorragend mit den Charakteren mitfühlen, gerade zu Peri fällt es sehr leicht, einen Draht aufzubauen, da man die Aufschlüsselung ihrer Vergangenheit mit ihr gemeinsam durchschreitet und nur sehr selten mehr weiß als die Protagonistin. Kim Harrisons Schreibstil war flüssig und nur an einigen technischen Stellen schwierig zu verstehen. Man erhält nicht allzu viele Infos über die Welt der Zukunft, weshalb ich wirklich dazu raten würde, zunächst das Prequel zu lesen, bevor man sich an die “Zeitagentin” macht, da man doch etwas mit Hintergrundwissen mitbringt. Außerdem kann man so ein paar versteckte Andeutungen viel besser erkennen. Gerade die Mischung aus Action und den romantischen Teilen, die nicht so stark ausgeprägt sind, fand ich sehr gut gemacht, und man fühlt und leidet mit den Charakteren mit. Zusammengefasst kann ich nur sagen: Ein Muss für alle Fans von lockeren, interessanten Protagonisten, Zeitreise-Stories und jeder Menge Action! Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde definitiv auf den nächsten Band hinfiebern.

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Inhalt: Jung, sexy und einzigartig, genau das trifft auf Peri Reed zu. Sie hat eine besondere Gabe, denn sie kann vierzig Sekunden lang, in der Zeit zurückspringen und somit die Vergangenheit verändern. Dank ihrer Gabe, arbeitet sie für eine staatliche Geheimorganisation, die Jagd auf gefährliche Kriminelle machen. Und Peris Gabe kann der Organisation helfen, genau diese Kriminellen das Handwerk zu legen. Doch eines Tages, kommt es dazu, das Peri der Korruption verdächtigt wird. Sie selbst weiß das es natürlich nicht stimmt. Deswegen flüchtet sie kurzerhand und versteckt sich. Doch nicht nur, das sie nun gesucht und gefahndet wird, will sie beweisen das sie nicht korrupt ist. Doch wo fängt man bei sowas an? Nicht nur ihre Flucht erweist sich als schwierig, sondern auch die Frage: Wem kann sie überhaupt noch vertrauen? Meine Meinung: Das Cover gefällt mir schon mal sehr gut. Wenn ich es so im Regal stehen, gesehen hätte, hätte ich sofort danach gegriffen. Spricht mich total an. Zu Geschichte: Bevor ich das Buch angefangen habe, hab ich mir ja auch das eBook Zeitspiel geholt gehabt. Das fand ich recht gut. Ich hab mich deshalb richtig auf Die Zeitagentin gefreut. Peri war mir zwar von Anfang an sympathisch, jedoch fand ich sie auch etwas komisch muss ich zugeben. Manchmal wurde ich auch nicht ganz so warm mit ihr. Die Charaktere fand ich irgendwie zu langweilig , hätte mich gefreut diese näher kennen zu lernen. Auch die Action hab ich irgendwie gesucht. Nur bei ein paar Situationen kam die Autorin aus sich raus. Es wird viel spekuliert, gerätselt, jedoch kommt man nie richtig auf den Punkt. Mir kam es so vor, als wenn man einen Punkt vor sich hat, und immer nur außen herum läuft, im Kreis und nie zu dem Punkt gelangt. Der Schreibstil war schon gut, aber leider auch anstrengend zu lesen. Die Idee von der Autorin mit dem Zeitspringen ist zwar sehr schön, doch ich fand, das es kein richtiges Zeitspringen war. Da hätte ich mir schon ein kleines bisschen mehr erwartet. Und das sie dabei immer Erinnerungen verliert, hab ich ehrlich gesagt, nicht ganz so wirklich verstanden. Vor allem so unterschiedlich. Umso mehr ich gelesen habe, umso mehr war ich jedoch hin und her gerissen. Es ist auch wirklich schwierig die passenden Wörter und Sätze zu haben, obwohl man das Buch auf einer Seite ja auch mochte. Ich hab es gerne gelesen, wollte es auch oftmals nicht aus der Hand legen. Es ist wie ein Zwiespalt. Ich fand es oftmals sehr zäh. Manche Situationen waren einfach so, das ich dachte, och je, passiert endlich mal etwas, also etwas langatmig. Ich denke ich hab mir vielleicht auch zuviel erhofft, ich deshalb bisschen enttäuscht bin. Leider schafft es Peri nicht zu der vollen Punktzahl. Ich hätte ihr auch gerne 3,5 Sterne gegeben, aber leider ist das ja nicht ganz so machbar... entweder 3 oder 4.. es war sehr schwer für mich zu entscheiden, denn es hat mir ja auch gefallen. Dennoch werde ich die Reihe weiter verfolgen, da ich auch denke, da es der erste Band war, vielleicht im zweiten die Handlungen besser gemacht sind. 3 von 5 Sterne

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~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Dieser Band ist der Auftakt einer neuen Reihe. Zumindest gehe ich davon aus, dass es noch weitere Bücher geben wird, auch wenn dieses Band gut und gerne für sich allein stehen könnte. Zum Roman »Die Zeitagentin« gibt es bereits eine Vorgeschichte, über Peri, die Protagonistin des Buches. Man muss die Vorgeschichte nicht gelesen haben, um in dieses Band einsteigen zu können. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Peri Reed ist jung, sexy und tough. Doch das ist nicht das Beste an ihr! Was sie einzigartig macht, ist ihre Gabe: Peri kann vierzig Sekunden in der Zeit zurückspringen und die Vergangenheit verändern. Ein unschätzbarer Vorteil, wenn man für eine staatliche Geheimorganisation arbeitet, die Jagd auf die gefährlichsten Kriminellen der USA macht. Bis Peri eines Tages der Korruption verdächtigt wird und fliehen muss. Plötzlich zur Staatsfeindin Nummer eins geworden, ist sie fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen und die Drahtzieher dieser Verschwörung ausfindig zu machen. Doch Peri kann niemandem mehr vertrauen – nicht einmal dem Mann, den sie liebt ... (Amazon) ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Das Cover ist wirklich toll gestaltet und erinnert vom Aussehen her an eine Krimi-Geschichte. Vielleicht auch etwas an einen Thriller, obwohl es natürlich - würde man den Titel nicht lesen, auch etwas apokalyptisch wirken könnte. Wenn um die Ecke ein Zombie wanken würde, wäre ich vielleicht gar nicht so verdutzt, da die Straßen an sich wie leergefegt wirken, bis auf die scheinbare Protagonistin, die gut in Szene gesetzt wurde. Alles in allem ein schönes Cover, dass mich einfach gerufen hat  ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Eine tolle Grundidee! Aber teilweise etwas langatmig… Ja.. wo fang ich an? Ehrlich gesagt, fällt es mir bei diesem Roman verdammt schwer, ein gutes Pro- und Kontragleichgewicht zu erstellen. Das liegt zum einen daran, dass ich mir etwas mehr erhofft hatte, zum anderen daran, dass es der Auftakt einer neuen Reihe ist und der Beginn einer neuen Reihe immer etwas holprig bei Kim Harrison ist. Zumindest empfinde ich die ersten Bände immer etwas durcheinander, während jeder darauffolgende Band mehr und mehr glänzt. Das letzte Werk, was ich von ihr gelesen habe, war die Rachel-Morgan-Reihe und vom Schreibstil her, erinnert es mich stark an diese lange Reihe. Obwohl der Anfang sehr spannend war, hatte ich Schwierigkeiten gut hineinzufinden. Ich fand es verwirrend und nicht schlüssig, wusste aber, dass es ja erst der Anfang des Buches war und vieles noch aufgeklärt werden würde. Es wurde für mich nur nicht einfacher, da ständig Perspektivwechsel vorgenommen wurden, die ich so in ihren Büchern nicht gewohnt gewesen bin. Natürlich muss sich eine Autorin auch mal an etwas Neues heranwagen und schlecht ist es nicht, nur eben eine Umstellung, wenn man damit so absolut nicht gerechnet hat  Aber ja, um was geht es? In dem Buch geht es um Peri, die eine besondere Fähigkeit hat. Sie kann in der Zeit zurückschnipsen. Das Problem? Sie verliert teilweise Tage, Wochen, Monate oder Jahre ihres Gedächtnisses. Das ist schon ziemlich hart und ich begreife nicht, warum sie überhaupt in dem Beruf arbeitet. Meine Erinnerungen wären mir viel zu kostbar. Das liegt wohl aber auch daran, dass sie unabhängig ist und eigentlich niemanden hat, für den sie Verantwortung tragen muss. Man stelle sich vor, man ist kurz vor der Entbindung, schnipst zurück und oh… was wo sind 9 Monate im Kopf hin? Nein, in so eine Situation möchte ich garantiert nicht kommen. Aber vielleicht arbeitet sie daher auch so hart, weil sie weiß, dass sie sich so etwas nur schwer aufbauen könnte. Während wir also im Buch Peris Fähigkeiten beleuchten und natürlich sie als Person, lernen wir auch noch Nebencharaktere kennen, die Peri das Leben schwer machen. Bald weiß sie leider nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Wieder musste sie in der Zeit für ein paar Sekunden zurück und wieder fehlen ein paar Wochen… Das wiederholt sich zu Beginn des Buches leider etwas zu oft für meinen Geschmack. Irgendwann war ich von dem Sachverhalt »Peri sucht ihre Erinnerungen, Peri wird entdeckt und muss Fliehen, Peri sucht die nächste Person, die ihr bei der Suche nach ihren Erinnerungen helfen kann, sie wird wieder entdeckt...« etwas nervt und enttäuscht. Für wahre Kimifans ist das toll und wir haben ja auch eine wirklich taffe, tolle Protagonistin. Aber mir wurde es mit jeder Seite langatmiger und ich hatte einfach nur noch gehofft, dass sie endlich ankommt. Endlich herausfindet, was los gewesen war und das Peri das Licht am Ende des Tunnels erblicken kann, was immer wieder in weite… weite… wweeeiiiitttteee Ferne rückte. Alles in allem ein toller Schreibstil, eine tolle Protagonistin und auch zeitweise sehr spannend aufgebaut. Aber mir zu langatmig. Daher kann ich keine volle Punktzahl vergeben. Ich hab mir einfach mehr erhofft. Schade auch  aber das nächste Mal wird es sicher wieder besser. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fans von Detektiv-Geschichten, der Rachel-Morgan-Reihe von Kim Harrison und jenen, die gern ein neues Genre für sich entdecken wollen  Nicky von Nickypaulas Bücherwelt

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