Leserstimmen zu
Lemon Summer

Kody Keplinger

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Der Einstieg in die Geschichte von "Lemonsummer" ist von der Autorin gut gewählt. Der Leser steigt an der Stelle ein, an der Whitley und der Junge, mit dem sie die Nacht verbracht hat, am Morgen nach der Abschlussparty zusammen aufwachen. Somit bekommt man gut mit, was Whitley sagt, fühlt und weiß. Die Protagonistin gibt sich tough und extrem erfahren, obwohl sie das eigentlich vielleicht gar nicht so ist. Obwohl viele ihren Charakter am Anfang nicht mochten, fand ich sie sympathisch. Sie wirkte einfach extrem authentisch und hat ihr Ding durchgezogen. Ihre Absichten konnte ich auch wirklich verstehen. Sie möchte sich nicht an Menschen binden und unterdrückt Gefühle, soweit es geht - und schert sich auch nicht um die der anderen. Im Laufe des Buches macht Withley aber eine erstaunliche Entwicklung durch: am Anfang reagiert sie auf alles, was ihr nicht passt, trotzig. Die neue Familie ihres Vaters hat so gut wie keine Chance von ihr bekommen, wobei genau dieses Verhalten so authentisch ist. Wer ist schon happy, wenn der eigene Vater so etwas verschweigt? Bis hin zum Ende der Geschichte hat sich Withley aber wahnsinnig geändert; sie ist bereit, Gefühle zuzulassen und sieht sich selbst endlich als Teil einer Familie. Auch lernt sie, Probleme richtig anzugehen und für das zu kämpfen, was ihr wichtig ist. Nathan, ihr Fast-Stiefbruder und ihr One-Night-Stand ist wirklich schnuckelig. Er passt perfekt zu Withley und vereint alle möglichen Gegensätze in sich; das beste Beispiel dafür ist der Nerd ihn ihm, neben dem aber ebenso ein Footballstar ist. Ihn und die anderen Charaktere waren sehr gut von der Autorin ausgearbeitet und wirkten sehr frisch und authentisch. Auf den ersten Blick mag hinter "Lemonsummer" eine einfache Liebesgeschichte stecken, aber der Eindruck täuscht. Es kommt so viel mehr vor, auch Themen, die heute aktuell sind: Patchworkfamilien oder Cybermobbing beispielsweise. Auch erfährt der Leser, wie Teenager auf die "falsche Bahn" kommen können. Der Schreibstil von Kody Keplinger war sehr angenehm zu lesen; die Seiten flogen nur so dahin. Das Buch hat meine Erwartungen bei Weitem überboten! Ich vergebe volle fünf Sterne!

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Lemon Summer ♡ Kody Keplinger Endlich Sommerferien! Endlich Zeit mit ihrem Dad verbringen! Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ... Ich muss ehrlich sagen, dass der Klappentext eher wenig hergibt und Erwartungen geweckt hat, die das Buch weit übertreffen konnte. Genauso ging es mir aber auch mit dem Klappentext von ‚von wegen Liebe’ (Verfilmung: DUFF), dem ersten Buch der Autorin. Whitley fand ich anfangs leider mehr als nervig. Spielt die toughe und erfahrene ‚Coole’, dabei ist sie einfach nur ein verwirrter Teenie, der mitten in der Pubertät steckt und mit allen Mitteln die Aufmerksamkeit ihrer Eltern auch sich ziehen möchte. Und obwohl sie mich genervt hat, fand ich sie unglaublich authentisch und realistisch von der Autorin erschaffen. Pubertierende ecken an, testen Grenzen, treffen schlechte Entscheidungen und sind grundlos unausstehlich – also das ist Kody Keplinger wirklich gelungen! Nathan (Gott, ich liebe diesen Namen!) ist ihr genaues Gegenstück: Er ist besonnener, gutmütiger und einfach nur zum Verlieben. Wäre ich in Whitleys Alter, wäre ich ganz hin und weg von ihm gewesen. Er passt in keine Schublade und verbindet die unverbindlichsten Eigenschaften in sich. Er ist schüchtern und leidenschaftlich, ernsthaft und witzig, ein Nerd und ein Footballstar. Besonders gut haben mir die Nebencharaktere gefallen, die bunt und frisch sind wie das Cover des Buches. Am besten an der gesamten Geschichte hat mir die Entwicklung von Whitley gefallen. Die Liebesgeschichte stand nicht zu sehr im Vordergrund und das war absolut passend gestaltet. Es geht darum, dass Whitley lernt, mit ihren Problemen auf die richtige Weise umzugehen, sich selbst die Frage zu stellen, wer man sein will und zu dieser Person zu werden, in dem man sich den Tatsachen stellt und aus Fehlern lernt. Die Geschichte zeigt schockierend, wie leichtfertig Jugendliche mit Alkoholkonsum umgehen und welche Konsequenten ein Vollrausch mit sich bringen kann. Auch andere aktuelle Themen wie Cybermobbing und Patchworkfamilien sind genau in dem richtigen Maß in die Handlung eingebaut. Ich lese sehr gerne Jugendbücher und vertrete die Meinung, dass man für gute Jugendbücher nie zu alt ist. 5 von 5 ♡

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Ergreifend, fesselnd, mitreißend! Einmal in seinem Bann, ließ mich „Lemon Summer“ einfach nicht mehr los! Inhalt: Die Liebe findet dich, wo du auch steckst Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ... (© cbt) Meine Meinung: Kody Keplingers Erstlingswerk „Von wegen Liebe“ kenne ich nur verfilmt, aber wenn die Geschichte rund um Bianca und Wesley so fesselnd ist, wie diese hier, kann ich es gar nicht mehr erwarten es zu lesen! Übrigens: Bianca und Wes haben kleine Auftritte in „Lemon Summer“. Der Klappentext machte mich neugierig und brachte mich schon zum Schmunzeln, aber das es mich SO in den Bann ziehen würde, DAS hätte ich sicher nicht erwartet! Die Handlung Whitley hat es nicht gerade leicht im Leben gehabt. Wie schwer sie es wirklich hatte, bekommt man als Leser nach und nach mit. Die Mutter suhlt sich nach der Scheidung in Selbstmitleid und ihren Vater sieht sie nur einmal im Jahr. Im Sommer. Und genau wie der Titel es passend ausdrückt ist dieser Sommer von Whitley so bitter wie eine Zitrone, denn der gemeinsame Sommer mit ihrem Dad ist alles andere als eine gemeinsame Zeit, denn eine neue Familie gibt es auch und die fordert Aufmerksamkeit. Kody Keplinger schaffte es mehr als einmal, mich zu Tränen zu rühren. Der Schmerz, den Whitley durch ihre Eltern, durch das Gefühl, nicht Bestandteil einer Familie zu sein, fühlt, ist emotional und berührend. Ich litt mit Whitley mit. Whitley Hang zum Alkohol und zu wilden Knutschereien wirken anfangs übertrieben, aber nach und nach konnte ich sie nur allzu gut verstehen. Wenn man ständig das Gefühl hat unglücklich zu sein, will man nichts lieber, als wenigstens für ein paar Stunden so etwas Ähnliches wie Glück zu verspüren. Aber Kody Keplinger schaffte auch die Kurve der Veränderung mit Bravour. Es war keine schnelle Änderung, sondern nach und nach lernt Whitley, was es bedeutet für jemanden wichtig zu sein, dass es Menschen gibt, die wollen, dass es ihr gut geht! Gefühlvoll. Emotional. Absolut gelungen! » [...], aber mich abzuschotten hatte mir wehgetan, also haben sie mich dort rausgeholt. [...] Ich konnte nicht einfach aufhören, Angst zu haben, aber ihnen zuliebe konnte ich es versuchen. « [Seite 186, EBook] Die Charaktere Authentisch. Lebendig. Echt. Drei Begriffe, die ich mit den Personen aus diesem Buch verbinde. Whitley und Nathan sind großartige Protagonisten, aber auch die Nebenprotagonisten haben es verdient erwähnt zu werden. Harrison und Bailey machen es Whitley zwar oft nicht leicht, aber wenn es darauf ankommt, sind sie da. Harrison, der gutaussehende Schwule, der das Herz am rechten Fleck hat und Bailey, die Stiefschwester in Spe, der man einfach nicht böse sein kann. Beide sind so herzlich, liebevoll und genau das, was Whitley in diesem Sommer mehr als braucht! Nathan ist der typische Good Guy mit dem goldenen Herzen und zudem der heiße Nerd, wie Whitley ihn oft genug in Gedanken nennt. Er ist das glatte Gegenteil der immer zynischen Whitley, aber auch er hat Seiten, die überraschen und die man so nie erahnt hätte. Whitley ist zynisch, sarkastisch, oft betrunken und unfreundlich, aber vor allem eines: unglücklich. Ihre Knutsch-Affären sind ihre Ausflüchte aus ihrem Leben, wie die „glücklichen Sommer“ mit ihren Vater, aber diese Zeit schien mittlerweile vorbei zu sein. Über ihre Eltern will ich gar nicht so viel schreiben, denn sie machten mich entweder unglaublich traurig oder trieben mich zur Weißglut. DAS sollen Eltern sein? Erschütternd, aber vermutlich viel öfters Realität, als das es ein Kind je miterleben sollte! Die Schreibweise Locker, leicht, angenehm und sehr gefühlvoll! Kody Keplinger schafft es mit ihren Wortschatz nicht nur Bilder im Kopf der Leser zu erschaffen, sondern auch tiefe Emotionen in einem zu wecken. Ich habe mit Whitley mitgelitten und habe einfach nur gehofft, dass endlich jemand kommt und sie aus diesem Alptraum befreit! Die Dialoge waren nicht bemüht, sondern fügten sich perfekt in die Handlung ein. Whitley hat zudem einen köstlichen Humor bzw. ihre negativen Gedanken brachten mich genauso oft zu Schmunzeln, wie ich wegen ihr Tränen verdrückt habe. »Das hier war schlimmer als jede TV-Liebesschmonzette. Arme kleine Witwe begegnet erfolgreichem Lokalpromi und sie leben glücklich in ihrer schönen, heilen Vorstadtwelt bis ans Ende ihrer Tage. Kotz.« [Seite 24; EBook] Fazit: Kody Keplingers zweites Buch und es wird hoffentlich nicht das letzte sein! Ich muss jetzt noch ganz schnell zu „Von wegen Liebe“ greifen, denn ich habe Blut geleckt! Die Schreibweise ist flüssig, angenehm und gefühlvoll. Die Charaktere sind echt, authentisch und lebendig. Die Handlung emotional und fesselnd. Ich könnte nicht sagen, was ich hätte geändert haben will, denn es war toll, wie es ist. Es ist ein Buch über eine unglückliche Scheidung, über die dazu geführte Vernachlässigung des Kindes und über das Gefühl endlich Teil einer Familie zu sein. „Lemon Summer“ bekommt von mir 5 von 5 Federn! Highlight!

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Summerfeeling***

Von: Steffi

25.04.2017

Inhalt Die Liebe findet dich, wo du auch steckst Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ... Cover Das Cover passt zum Buch und zur Geschichte. Es ist sehr Sommerlich gehalten! Meinung Ihr könnt euch garnicht vorstellen wie ich mich gefreut habe endlich was Neues von Kody Keplinger zu lesen, nach ihrem Erfolg "Von wegen Liebe" (Duff hast du keine bist du eine)! Dann hatte ich es in der Verlagsvorschau entdeckt und wusste sofort das muss ich lesen. Der Schreibstil war wie immer sehr flüssig, deshalb war ich sofort in der Geschichte, von der ersten Seite gefangen genommen wurden. Prinzipiell ist es eine simple Geschichte aber die Autorin bringt es so emotional rüber das ich öfters mal ein Tränchen im Auge hatte. Die Charaktere waren super sympathisch besonders gefallen haben mir aber die neben Charaktere wie Bailey und Harrison, sie habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Natürlich hat mich auch Nathan sofort in seinen Bann gezogen, da man merkt das er das Herz am rechten Fleck hat. Die Protagonistin Whitley ist natürlich auch nicht zu vergessen, mit ihrer am Anfang sehr komischen Einstellung zum Leben aber nach einer Zeit erkennt, wer sie wirklich ist und ihr Herz öffnet. Ein tolles Buch mit viel Humor und Herz. 5/5 Sterne!

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