Leserstimmen zu
Totenlied

Tess Gerritsen

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Totenlied

Von: Seehase1977

31.07.2016

Zum Inhalt: Die erfolgreiche Violinistin Julia Andsdell hat während ihrer Romreise in einem Antiquitätengeschäft ein altes Notenbuch erstanden. Zu Hause entdeckt sie darin eine ihr völlig unbekannte handgeschriebene Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von diesem Walzer, dessen schwermütige und aufwühlende Klänge sie komplett in ihren Bann ziehen. Doch es geschehen merkwürdige und beängstigende Dinge, sobald Julia Andsdell die ersten Noten des Walzers auf ihrer Violine spielt. Es scheint, als würde die Melodie das Wesen von Julias dreijähriger Tochter Lily bösartig verändern. Julia ist mehr als beunruhigt, fast schon hat sie Angst vor ihrer Tochter. Doch niemand in ihrem persönlichen Umfeld will Julia ihre zugegeben unglaubliche Theorie glauben, nicht einmal ihr Mann Rob. Alle vermuten ein psychisches Problem Julias. Doch diese ist sich sicher, dass die unbekannte Walzerkombination ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Um dem auf die Spur zu kommen, reist Julia nach Italien, auf der Suche nach den Wurzeln des geheimnisvollen Komponisten... Wow! Ich muss zugeben, ich war fest davon überzeugt, einen Rizzoli & Iles-Thriller in den Händen zu halten und war zuerst etwas enttäuscht, als dem nicht so war. Doch die Enttäuschung war wirklich nur von ganz kurzer Dauer. Denn „Totenlied“ von Tess Gerritsen steht der bekannten Thriller-Reihe der Autorin in nichts nach, wenn man sich denn darauf einlassen will! Und ich wollte! In ihrem gewohnt flüssigen und spannenden Schreibstil erzählt Gerritsen in zwei Handlungssträngen zum einen die Geschichte von Julia und ihrer Liebe zur Musik und ihrer Familie und ihrer Suche nach den Ursprüngen der geheimnisvollen Walzerkombination. Mit Julia hat die Autorin eine starke und sympathische Frau geschaffen, die voller Beharrlichkeit das Geheimnis um die mysteriöse Walzerkombination aufdecken will und hier sogar fast die Liebe zu ihrem Mann und ihrer Tochter aufs Spiel setzt. Im zweiten Handlungsstrang lernt der Leser den jungen jüdischen Italiener Lorenzo kennen, dessen liebenswertes Wesen aber vor allem sein trauriges Schicksal mich sehr berührt hat. Diese beiden Erzählstränge wechseln sich bis zum Schluss immer wieder ab und führen letztlich zu einem spannenden, gekonnten und auch bewegenden Ende. Einziger kleiner Kritikpunkt von mir ist, dass dieses Buch für mich rein gar nichts mit einem Thriller zu tun hat sondern allerhöchstes wenige Elemente dieses Genres beinhaltet. „Totenlied“ von Tess Gerritsen ist ein spannendes, fesselndes und bewegendes Buch, welches durch die zum Teil enthaltenen Thriller-Elemente, gepaart mit dem authentischen geschichtlichen Hintergrund ein absolutes Lesevergnügen bereitet. Die andere Seite von Tess Gerristen gefällt mir wirklich gut und ich kann allen, die die Autorin auch fernab von Rizzoli & Iles kennenlernen möchten, das Buch nur wärmstes ans Herz legen.

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Als ich den Klappentext vom neuesten Werk von Tess Gerritsen las, war mir klar, ich muss es unbedingt lesen. Bereits der Anfang zog mich sofort in den Bann. Man lernt schnell Julia kennen. Eine junge Frau und Mutter und Musikerin. Man spürt dabei ihre tiefe Leidenschaft für die Musik. Als sie ein altes Notenbuch aus einem Italienbesuch mit nach Hause bringt, ahnt sie nicht, was es für unheilvolle Konsequenzen nach sich ziehen würde. Denn diese Musik ist herzzereißend, tieftraurig und dramatisch. Es ist seltsam aber ich konnte diese Musik förmlich spüren. Die Anziehungskraft, aber ich ahnte nichts von der Geschichte die dahintersteckt. Doch Julias Umfeld beginnt sich zu verändern, zum negativen. Es geschehen seltsame Dinge und Julia glaubt sich schon bald verfolgt und verraten. Doch liegt es wirklich an der Musik? Julia begibt sich auf Spurensuche und erfährt unglaubliches. Zeitgleich erfährt man einen weiteren Handlungsstrang der im Jahre 1938 begann. Zunächst konnte mich dieser nicht gleich packen. Doch je mehr ich erfuhr, umso mehr wollte ich erfahren. Es ist unglaublich traurig, herzzereißend und hat mir immer wieder die Tränen in die Augen getrieben. Das Schicksal, hat mich berührt und zutiefst ergriffen. Dabei lernt man einen jungen Mann kennen, den man sofort ins Herz schließt. Ich kann gar nicht sagen was dieses Buch mit mir gemacht hat. Es hat mich gefordert, zum nachdenken gebracht und in tiefe Emotionen gestürzt. Es ist sehr leidvoll, tragisch und von unermesslichem Grauen erfüllt. Die einzelnen Puzzlesteine finden immer mehr zusammen und man ist einfach nur gefangen und so den Tränen der Wut und der Verzweiflung nahe. Es ist eine Geschichte die zu Herzen geht. Die Thematik auf die diese Story hinweist ist sehr wichtig und wird sehr aussagekräftig rübergebracht. Es löst Fassungslosigkeit, Entsetzen und spürbares Grauen aus. Plötzlich ist nichts mehr wie es war, alles ist anders und doch gleich. Man fühlt sich zeitversetzt und leidet und zittert unglaublich mit. Dabei schafft es die Autorin auch Wendungen einzuweben, die mich doch sprachlos gemacht haben, da ich damit absolut nicht gerechnet habe. Es ist kein Thriller im herkömmlichen Sinne. Es ist eine tiefgründige Geschichte aus vergangener Zeit, die man unbedingt lesen sollte. Ich kann nur sagen, für mich ist es ein wahres Highlight und ich bin froh darüber, daß ich es gelesen habe. Auch wenn es soviel Leid und Tragik mitbringt. Es geht um Helden die nie vergessen sind, es geht um Träume und Hoffnungen. Aber es geht sauch um die tiefe Liebe zur Musik und was sie verändern kann. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Julia und Lorenzo, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt. Auch die Nebencharaktere sind wunderbar gezeichnet, authentisch und ausdrucksstark. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten . Die Spannung ist die ganze Zeit auf hohem Level und steigert sich dabei ins unermessliche. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Eine authentische und tiefgründige Geschichte aus vergangenen Zeiten verwoben mit Thrillerelementen. Es bringt zum weinen , zum wüten und löst Fassunsgslosigkeit und Entsetzen aus. Für mich ist es ein wahres Highlight auch wenn es so dramatisch und tieftraurig ist und ich bin einfach der Meinung jeder sollte es lesen. Eine mehr als klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Meine Meinung ​ Tess Gerritsen – Weltbestsellerautorin – Schafferin der Rizzoli & Isles-Thriller – Komponistin. Ihr neues Buch Totenlied, welches diesmal nicht vom erfolgreichen Ermittlerduo Rizzoli & Isles handelt, ist ein spannender und bildgewaltiger Thriller, der sofort zu unserem Buch des Monats gekürt wurde… Tess Gerritsen lässt ihren neuen Thriller sofort mitten im Geschehen beginnen: Wir sehen unsere Protagonistin Julia, die in einem alten Antiquitätengeschäft in Rom einen alten Walzer kauft. Zuhause angekommen, spielt sie ihn sofort auf der Geige, nichtsahnend, was der Walzer für eine Wirkung auf ihre kleine Tochter hat. Denn diese tötet augenblicklich, sobald die ersten Töne des Walzers ertönen, ihre Katze Juniper. Was ist geschehen? Julia ist Fassungslos. Was hat ihre Tochter angetrieben, den alten Kater zu töten…? Dies wäre der erste Handlungsstrang. Beim zweiten Handlungsstrang nimmt Gerritsen uns mit ins alte Italien, kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges zu Lorenzo Todesco, einem jungen, eifrigen Geigenliebhaber, der mit seiner Familie in Venedig ein glückliches Leben führt. Doch wie es das Schicksal so will, währt dieses glückliche Leben nicht lange, und er verliert alles, was er liebte… Die Vermischung dieser zwei Handlungsstränge, gepaart mit dem supertollen Schreibstil von Tess Gerritsen, ergibt ein actiongeladenes Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte. Während man mit Julia fieberhaft nach dem Grund sucht, warum ihre Tochter so abgefahren wurde, erfährt man bei Lorenzo, wie der Walzer, der der Grund für Lilys Zustand ist, zustande kam. Tess Gerritsen erschuf mit Lorenzo eine unglaublich gute, authentische Geschichte. Man fühlt mit ihm, weint mit ihm, lacht mit ihm. Die Gedanken von Julia, ist sie verrückt oder nicht? – Hat sie sich das mit ihrer Tochter nur eingebildet – sind super geschrieben. Am Spannendsten war überhaupt zu erfahren, wie dieser Todeswalzer – dieses Totenlied – überhaupt zustande kam. Und was die Autorin da geschrieben hat, wo Lorenzo zum Schluss landet, ist schauderhaft und sehr traurig. Während man mit Lorenzo, dem sympathischen, unschuldigen Lorenzo, weint, fiebert man mit Julia mit. Sie fliegt auf eigene Faust nach Venedig, um den Komponisten des Walzers zu suchen und sie versucht ebenfalls zu erfahren, ob es einen schrecklichen Hintergrund gibt. Diese Vermischung – Lorenzo und Julia – ergibt ein wunderschönes Leseerlebnis, welches bei mir leider zu schnell rum war. Das Buch liest sich locker leicht, der Schreibstil fließt nur so dahin. Metaphern, Synonyme und Redewendungen wurden alle richtig platziert; Gedanken, Emotionen und Gefühle genau an den richtigen Stellen gesetzt. Ich weiß nicht was ich noch sagen soll … einfach nur toll! Auch das Cover ist einmalig! Und die Tatsache, dass dieser Walzer, Incendio, tatsächlich existiert (hat Tess Gerritsen höchstpersönlich komponiert) macht das neue Buch Totenlied zu einem der Besten, die Tess je geschrieben hat. Fazit Spannender, authentischer, bildgewaltiger Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Tess Gerritsen weiß, wie man die Leser zum Zittern kriegt. Ein Leseerlebnis, welches einmalig war und man nur bei Gerritsen findet. Eine unglaubliche Empfehlung! Zum Buch des Monats: http://www.welobo.com/#!juli/mh2ge Bald gibt es ein exklusives Interview mit Tess Gerritsen!

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