Leserstimmen zu
Herrscherin der tausend Sonnen

Rhoda Belleza

Die Herrscherin der tausend Sonnen-Reihe (1)

(11)
(30)
(25)
(5)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Ich muss gleich vorne weg sagen, ich hab mich noch nie wirklich für Star Wars interessiert. Aber der Klappentext von "Herrscherin der tausend Sonnen" klang so faszinierend, dass ich es lesen musste. Am Anfang tat ich mich etwas schwer, zumal man wirklich erstmal mit neuen Begriffen etwas erschlagen wird. Ich finde, man hätte das Glossar ruhig noch ein kleines bisschen mehr ausweiten können. Mit der Zeit kam ich aber gut in das Buch rein und war vom Schreibstil der Autorin richtig mitgerissen. Im Prinzip befinden wir uns in zwei Handlungssträngen, die sich später ein wenig kreuzen. Die Personen treffen in diesem Buch aber noch nicht wirklich aufeinander, auch wenn sie irgendwie miteinander verbunden sind. Im einen Handlungsstrang ist Rhiannon, die angehende 16-jährige Kaiserin, deren Familie bei einer Explosion ihres Raumschiffes gestorben ist. Sie hat eine Gouvernante, einen Selbstverteidungslehrer Veyron, einen besten Freund Julian und ein paar andere an ihrer Seite und doch ist man sich nicht sicher, wem sie überhaupt trauen kann und darf. Als sie auf dem Weg von Nau Fruma zu ihrer Krönung auf einem anderen Planeten selbst nur knapp einem Attentat entkommt, beginnt ein perfides Spiel um Leben und Tod. Gerettet wird sie von einem Kerl, der seinen ganz eigenen Plan verfolgt, dafür aber trotzdem eine Ta´an auf dem Thron sehen möchte. Es ist wirklich aufregend. Rhee ist nämlich ein junges Mädchen, dass eigentlich sehr schlau ist und auch kampferprobt, aber sie ist auch irgendwie blind für ihre Rache geblieben in den letzten Jahren und so kriegt man aus nächster Nähe mit, wie alle Sachen an die sie glaubte in sich zusammen fallen wie ein Kartenhaus. Rhee macht unheimlich viele Gefühlslagen durch und entwickelt sich von einem naiven, etwas verwöhnten Mädchen zu einer starken Persönlichkeit, die begreift, was wirklich um sie herum passiert. Aber auch in ihrer Weiterentwicklung ist noch Luft nach oben und ich denke, da könnte uns Rhoda Belleza noch überraschen. Der zweite Handlungsstrang betrifft Alyosha. Er ist eigentlich ein Soldat der UniForce, stammt aus Wraeta, wurde aber durch eine seltsame Fernsehsendung zu einer kleinen Berühmtheit - ungewollt muss man dazu sagen. Oder zumindest kam er mit dieser DroneVision Serie nicht so gut klar, wie sein bester Freund. Aber leider ist Aly zur falschen Zeit am ganz falschen Ort und plötzlich wird er dafür beschuldigt die Prinzessin umgebracht zu haben. Auch er begibt sich auf die Flucht und auch ihm eröffnen sich plötzlich schreckliche Tatsachen, die sich nicht mehr verdrängen lassen und ihm zeigen, was in seiner Galaxie so schief läuft. Er trifft auf neue Menschen, verliert sie, lernt sich am Leben zu erhalten und zum Schluss, nach vielen spannungsgeladenen Momenten, trifft er auf eine Schlüsselperson, die das ganze Buch verändert wird. Aly ist eine Mischung aus liebevollem Kumpeltyp, mit großem Herzen, aber sehr vorsichtig und er denkt über jeden Schritt intensiv nach, bevor er ihn geht. Anfangs ist seine Intention, dass er als Wraetaner nicht so wahr genommen wird, wie die ganzen Vorurteile immer besagen. Das kostet ihn viel Kraft. Doch auch Aly wird aus seiner Komfortzone getrieben... Die Schreibweise ist flüssig und angenehm. Man lässt sich schnell fesseln und in diese neue Welt weg tragen. Durch die detaillierte Beschreibungsweise war es einfacher sich vorzustellen, wie man mit den Charakteren die verschiedenen Planeten bereist. Was ich unglaublich genial von Rhoda Belleza fand war, die Beendung der Kapitel. Das Buch wird immer abwechselnd aus den Sichten von Rhee und Aly geschrieben. Aber wirklich beeindruckend war, dass die Autorin uns jedes Mal, ungelogen jedes Mal, in einem Moment zurück ließ, an dem das Adrenalin nur so hoch kochte und du dir als Leser dachtest: NEIN! Du kannst jetzt doch nicht plötzlich die Sicht wechseln!!! Ich musste mich so oft zusammen reißen, nicht einfach vor zu blättern und erstmal die Handlung weiter zu lesen. Aber ich wollte ja auch wissen, wie der andere nun aus seiner heftigen -  schlimmen, kribbeligen oder was auch immer - Situation wieder raus kommt. Das war echt klasse. Es hat mich dazu getrieben immer weiter zu lesen. Und ja, die Handlung ist so abwechslungsreich und für mich unvorhersehbar, dass es nie langweilig war. Leider bin ich, habe ich gemerkt, nicht ganz so der Fan von Raumschiffen, Abenteuern in Galaxien, mit neu auflebenden Kriegen und Verfolgung und ja... solchen Dingen halt, daher habe ich etwas gebraucht, bis ich die Geschichte gelesen hatte. Ab und zu erschien es mir daher einfach etwas zu langatmig und ich kam nicht ganz so schnell wieder in die Story rein, wenn ich eine Pause gemacht habe. Aber nach ein paar Tagen war ich dann auch durch und ich muss sagen, ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht, mit der Prinzessin, dem Verrückten und dem Wahnsinnigen an ihrer Seite.... Ich finde das Buch echt spannend. Die Gefühle sind intensiv, wenn sie denn da sind, aber ich denke es ist wirklich eher eine Story, die auf das Abenteuer abzielt. Die wichtigsten Personen erhalten einen tiefgründigen Background. Sie sind authentisch und detailliert dar gestellt. Die Nebencharaktere sind da eher etwas blasser, aber so schlimm ist das nicht. Nicht nur die wichtigen Protagonisten, sondern auchderen Begleiter erhalten die wichtigsten Informationen um echt und bildlich zu wirken. Ich fand es angenehm und fühlte mich nicht von Details anderer Charaktere überhäuft. "Herrscherin der tausend Sonnen" ist der erste Teil einer Dilogie. "Rebellin der tausend Sterne" soll am 25. Juni 2018 erscheinen. Das Ende ist so gut abgeschlossen, dass man es ganz gut erwarten kann, auch wenn im Epilog nochmal ein Punkt geklärt wird, der einem einfach den Wunsch beschert weiter lesen zu wollen. Ich konnte mich trotz der anfänglichen, kleineren Schwierigkeiten in das Abenteuer "Der Herrscherin der tausend Sonnen" sehr gut mitreißen lassen und freue mich schon auf den zweiten Band.

Lesen Sie weiter

„Eine Prinzessin, so mutig wie Arya Stark“ Das ist doch mal eine Ansage vom Verlag und hat mich gleich neugierig auf das Buch gemacht, da konnte mich auch die Anpreisung „Für Fans von Star Wars“ nicht schrecken (Sorry, bin kein Star Wars Fan). Im Endeffekt war es sowieso ganz anders als erwartet. Das Buch spielt in einer fiktiven Galaxie. Zu Beginn gibt es eine kurze Übersicht der wichtigsten Personen und Planeten, wobei sie wirklich sehr kurz ist, da dreimal so viele Planeten im Laufe der Handlung genannt werden, als aufgeführt sind. Das hätte ruhig ausführlicher, oder besser noch mit einer Karte gelöst werden können. Auch für die vielen Verschiedenen Völker hätte ich mir ein Glossar gewünscht, da viele im Buch nur flüchtig beschrieben worden sind, sodass man überhaupt keine Vorstellung hatte was das für Wesen sind. Auch bei einigen fiktiven Begriffen erschloss sich mir der Sinn erst bei mehrmaliger Verwendung. Entweder ich mache ein ordentliches Glossar, oder ich beschreibe alles so gut, dass ich kein Glossar brauche. Ich glaube das war auch der Hauptgrund, warum es mich nicht 100 Prozent gepackt hat, denn die Handlung ist durchaus sehr spannend. Rhee’s Suche nach dem Mörder ihrer Familie, sowie Aly’s Flucht als meistgesuchter Mann der Galaxie geben dem Buch einiges an Action, aber auch allerhand Intrigen und Geheimnisse, die nicht zu vorhersehbar waren und mich das ein wie das andere Mal überraschen konnten. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Rhiannon und Alyosha geschrieben. Bei Rhee fehlte mir zwar noch ein bisschen der angepriesene Biss, aber sie macht einen vielversprechenden Prozess durch, der mich sehr neugierig auf den zweiten Band macht. Mit Aly hingegen brauchte ich etwas um warm zu werden. Sein Erzählstrang, sowie er selbst waren mir anfangs zu planlos, ich wusste nicht wo das hinführen soll, aber ab der Mitte wurden das wesentlich besser und zum Ende kommen einige Entdeckungen und Wendungen dazu, die mich mehr als nur neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte machten. Fazit: Ich brauchte etwas um mit Buch und Charaktere warm zu werden, aber die durchweg interessanten Wendungen und Kniffe konnten mich letztendlich doch gut unterhalten.

Lesen Sie weiter

Die Geschichte an sich war interessant, wenn auch einige Überraschungen vorhersehbar waren. Die kleinen subtilen Andeutungen waren dann doch nicht so subtil. Man erfährt erst langsam mehr über alles, die Welt und die verschiedenen Völker. Dabei begleitet man Abwechseln Rhiannon und Alyosha. Zwischen den Charakteren springt man hin und her und erfährt dann teilweise auch nur in kurzen Rückblicken was in der Zwischenzeit passiert ist. Ich mochte diese Erzählweise, es gibt keine unnötigen Längen und man muss auch ein bisschen mitdenken. Die Welt war sehr interessant und von mir aus hätte es gerne noch mehr Infos geben dürfen. Viele unterschiedliche Planeten und Völker und unterschiedliche Technologien. Grade die Technologien waren interessant und auch gut erklärt, keine technischen Details aber man konnte sich Vorstellen wie alles funktioniert. Wer gerne mal mit jungen Charakteren durchs Weltall fliegen will und eine interessante Welt erkunden will sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen.

Lesen Sie weiter

Verlagsinfo: Eine Prinzessin, so mutig wie Arya Stark Prinzessin Rhee Ta'an beherrscht das Schwert meisterhaft und will nur eins: Rache. Nachdem ihre Familie ausgelöscht wurde, ist sie für den korrupten Kronregenten lediglich eine Marionette. Jetzt, mit fast 16, wird sie die Kaiserkrone tragen und hofft, endlich die Mörder ihrer Angehörigen zu bestrafen. Doch dann entkommt Rhee selbst nur knapp einem Anschlag und muss untertauchen. Zur gleichen Zeit verschwindet ihr vermeintlicher Mörder – Pilot Alyosha, eben noch galaktischer Superstar, nun von der Regierung gejagter Verbrecher. Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der ganzen Galaxie in ihren Händen liegt: Eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen ... Zum Cover: Das Cover sieht richtig toll aus. Man sieht auch gleich, wo die Geschichte spielen wird. Mich hat es jedenfalls total angesprochen so das ich es näher betrachten musste. Meine Meinung: Bei dem Buch hab ich mich völlig rein fallen lassen. Ich war so gespannt und bin auch ohne bestimmte Wünsche ran gegangen. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Es hat mich sogar überrascht, das es mir tatsächlich so mega gut gefallen hat. Das war wirklich eine Überraschung. Allein schon die Beschreibung mit "Eine Prinzessin, so mutig wie Arya Stark" hatte mich auch sehr neugierig gemacht gehabt. Rhee, unsere Protagonistin hatte mich von Anfang des Buches für sich gewonnen. Die Geschichte um Sie und ihre Familie, hat mich mitgerissen und Seite für Seite neugieriger gemacht. Ich fand von Anfang bis Ende war in regelmäßigen Abständen die Spannung da. Man hatte zwischendurch immer wieder ein paar Verschnaufspausen. Was ich aber persönlich sehr gut fand. Die Welt hätte nur ein kleines bisschen besser gestaltet werden können, da war es mir manchmal zu wenig. Ansonsten hab ich null an dem Buch aus zusetzen. Der Schreibstil der Autorin war super locker, leicht und schnell und flüssig zu lesen. Ich hab das Buch jedenfalls innerhalb 24 Stunden durch gesuchtet, da es mich so gefesselt hatte und ich ständig wissen wollte wie es weiter geht. Ich fand es auch interessant, bei den Erzählperspektiven, da man ja Rhee begleitete und aber auch Aly, unseren zweiten Protagonisten. Auch sie beide kannten sich ganz am Ende nicht. Ich fand dabei super wie die Autorin die beiden dann zusammen gebracht hat, das war sehr spannend. Hat mir super gefallen, die Vereinigung. In den Stunden, in denen ich es gelesen hatte, hatte ich Rache mitfühlen können, sowie Hass, aber auch Freundschaft und Vertrauen. Ich hatte schöne Lesestunden, die für mich nur leider zu wenig waren, ich hätte am liebsten weiter gelesen. Drum freu ich mich auf Band 2 sobald er draußen ist. Ein bisschen Luft nach oben ist aber noch. Man kann aus dieser Geschichte noch mehr machen. Mich konnte die Autorin damit begeistern.

Lesen Sie weiter

Ich muss zu Anfang sagen, dass ich mit einer völlig falschen Erwartung an das Buch herangegangen bin. Ich habe z.B nicht gedacht, dass das Buch aus Rhees und Alyoshas Sicht geschrieben ist und das sie im Grunde genommen nur die Flucht gemeinsam haben. Ich dachte auch das die beiden aufeinander treffen würden, doch die Autorin, hat geschickt zwei Schicksale in einem Buch vereint. Ich fand das zur Abwechslung sehr erfrischend, vor allem da ich das mit Nero nicht erwartet hatte. Ich finde es schade, das die Sache zwischen Rhee und Dahlen nicht vertieft wurde und das das Ende so kurz gehalten wurde. Alles in allem, ist Herrscherin der tausend Sonnen ein spannendes Buch, was sich gut lesen lässt und einen in eine fremde Galaxie entführt, die genau wie wir mit Vorurteile und Intrigen zu kämpfen hat.,

Lesen Sie weiter

Rhiannon Ta'an kurz Rhee soll die nächste Herrscherin von Kalu werden. Ihre ganze Familie wurde vor vielen Jahre bei einem Unfall getötet, aber Rhee glaubt nicht an einen Unfall. Sie hegt schon lange den Verdacht, dass sie einem Attentat zum Opfer gefallen sind. Auf dem Weg zu ihrer eigenen Krönung entgeht sie nur knapp ebenfalls einem Attentat, aber man hält sie nun für tot und verdächtigt wird der Pilot Alyosha Myraz, der natürlich unschuldig ist, weil Rhee ja gar nicht tot ist. Beide befinden sich nun auf der Flucht, nichtsahnend, was das Schicksal noch für sie bereit hält. Schon als ich das Cover gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Das Schwert der jungen Frau auf dem Cover, bei der es sich um Rhee handeln soll, sieht ja irgendwie wie ein Laserschwert aus Star Wars aus, was mich wirklich sehr neugierig auf das Buch gemacht hat. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Riannon und Alyosha erzählt. Das ungewöhnliche daran ist, dass sie beiden sich überhaupt nicht treffen in der ganzen Zeit, auch wenn ihre Schicksale miteinander verbunden sind. Wer hier zwischen den beiden eine Romanze erwartet, wie ich eigentlich auch, wird enttäuscht. Ganz ohne Romantik kommt das Buch aber nicht aus. Insgesamt spielt diese aber eher eine sehr geringe Rolle. Der Science Fiction Anteil ist wie erwartet sehr hoch, was mir sehr gut gefallen hat. Entweder befinden sich die Charaktere in einem Raumschiff oder auf einem fremden Planeten. Die Autorin beschreibt alles sehr genau. Manchmal hat sich für meinen Geschmack etwas übertrieben, gerade wenn es um die technische Dinge geht. Das war manchmal etwas zu viel Technobabble und hat sehr gelangweilt, weil man sowieso nichts verstanden hat. Die Geschichte hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und sehr interessant. Rhee ist ein starker Charakter und war mir sehr sympatisch. Aber auch Alyosha ist auf jeden Fall ein interessanter Charakter, über den ich gerne noch mehr erfahren will. Das Ende ist sehr offen, die Autorin hat den 2. Teil wohl noch nicht mal geschrieben, was heißt, wir müssen lange auf die Fortsetzung warten. Insgesamt bekommt dieser Teil von mir 4 von 5 Punkten.

Lesen Sie weiter