Leserstimmen zu
Die Mitternachtsschwestern

Tracy Buchanan

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Inhaltsangabe: Charity, Hope und Faith – 3 Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Niall, der jeden Sommer mit ihnen zusammen verbringt… – bis das Schicksal sie alle einholt. Jahre später, …Willow wächst bei ihrer Tante Hope auf, da ihre Mutter Charity und ihr Dad bei einem tragischen Schiffsunglück ums Leben kamen. Als sie dann auch noch eine Einladung zu einer Fotoausstellung über die Unterwasserwälder von Niall erhält, tauchen immer mehr Fragen. Was hat Niall mit ihrer Mutter zu schaffen gehabt und warum scheint ihre Tante Hope ihr etwas zu verschweigen? Ein Geheimnis jagt das nächste und wirft immer größere Schatten über die Familiengeschichte. Meine Meinung: „Die Mitternachtsschwestern“ von Tracy Buchanan ist ein Roman mit recht komplexer Geschichte, deren Grundidee zwar nicht neu ist, aber direkt aus dem Leben gegriffen wirkt. Dramatische Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und die Handlung verstrickt sich von einem Geheimnis ins nächste. Der Autorin ist es gelungen eine Geschichte zu erschaffen, die einerseits durch ihre bildhaften Beschreibungen der Orte, das Einbringen fremder Kulturen und Bräuche, die diversen Tauchgänge und der geheimnisvollen, faszinierenden und mysteriösen Unterwasserwäldern zum Träumen einlädt, andererseits durch all die unausgesprochenen Worte und verstrickten Geheimnisse eine beklemmende und düstere Atmosphäre auf den Leser überträgt. Stellenweise kam ich beim Lesen zwar nur mühsam voran, da die Geschichte eher ein wenig zäh vor sich hinplätscherte, dennoch war durch den flüssigen Schreibstil und der in der Luft hängenden Gedanken stets eine unterschwellige Spannung vorhanden, die einen dazu drängt all die Geheimnisse zu lüften. Wiedergegeben wird die Geschichte dabei aus zwei unterschiedlichen, aber streng miteinander verflochtenen Zeitabschnitten. Zum einen befinden wir uns in der Gegenwart und reisen gemeinsam mit Willow zurück in die Vergangenheit um die Geheimnisse ihrer Familiengeschichte aufzudecken. Zum anderen erhalten wir Einblicke in das Leben ihrer Mutter Charity und derer Schwestern in der Vergangenheit. Die einzelnen Abschnitte hat die Autorin dabei jedoch so gelungen dargestellt, dass der Leser Willow immer einen Schritt voraus zu sein scheint, dennoch vom Ausgang der Geschichte vollkommen überrascht wird. Zu den Charakteren bleibt mir nur so viel zu sagen, dass diese zwar nicht perfekt sind und jeder auch seine Fehler hat, doch wirken sie gerade in ihrer Unvollkommenheit perfekt. Sie sind authentisch und wirken realitätsnah. So haben wir Willow, Charitys Tochter, die den Tod ihrer Eltern noch nicht vollständig überwunden hat und von ihrer Tante Hope großgezogen wird. Doch lernen wir Willow als starke und selbstbewusste junge Frau kennen, die sich von nichts davon abbringen lässt die Geheimnisse ihrer Familie ans Licht zu bringen. Charity, die teils ein wenig oberflächlich wirkt, da sie ihre Gedanken und Gefühle gekonnt vor ihren Mitmenschen zu verbergen weiß und ihren Träumen hinterher eifert. Aber auch den Männern in ihrem Leben eher unentschlossen gegenüber steht. Hope, Charitys Schwester, versucht ihre kleine noch bestehende Familie zusammen zu halten und ihnen so viel Rückhalt wie nur möglich zu bieten, dabei möchte sie jedoch die Schatten der Vergangenheit ruhen lassen und ist versucht keinerlei Informationen dessen nach außen zu tragen. Dies lässt sie nach außen eher kühl und abweisend wirken… Und die beiden Männer schreiben je ihre Geschichte für sich, beide attraktiv und geheimnisvoll… Fazit: In „Die Mitternachtsschwestern“ von Tracy Buchanan begeben wir uns auf die Suche nach der Wahrheit und reisen durch eine Vergangenheit voll tragischer Familiengeheimnisse. Authentische Charaktere, fremde Kulturen und faszinierende Unterwasserlandschaften trösten über kleinere Längen hinweg und sorgen dank des flüssigen Schreibstils für ein paar angenehme Lesestunden.

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Inhalt Willows Kindheit war unbeschwert – bis zu dem Tag, an dem ihre geliebten Eltern bei einem Schiffsunglück starben. Als sie Jahre später eine Einladung zu einer Ausstellung erhält, auf der Fotografien von wunderschönen Unterwasserwäldern gezeigt werden, bekommt sie Zweifel an ihrer Version der Vergangenheit. Denn der Fotograf hat Willows Mutter Charity geliebt. War die Ehe ihrer Eltern nicht so perfekt wie gedacht? Und warum erfuhr sie nie von dem tragischen Verlust, der Charitys Leben vor Jahrzehnten zerriss? Um Antworten zu finden, muss Willow den Spuren ihrer Mutter folgen – und die führen sie um die ganze Welt und tief unter die Oberfläche des Wassers … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Charity und ihre zwei Schwestern Hope und Faith sind unzertrennlich und sie schwärmen alle für die Unterwasserwelten, welche Faith innen Nahe gebracht hat. So kommen sie einen Sommer, als sie noch Kinder waren, mit Niall in Kontakt. Es entsteht eine Freundschaft, die an einem Abend Jahre später in die Brüche geht. Jeder geht seinen eigenen Weg, bis Charity ihren Job verliert und wieder zurück in die Heimat geht. Dort muss sie dann wieder bei ihrer Schwester Hope im Café helfen um überhaupt Geld zu haben und plötzlich steht auch Niall wieder vor der Tür. Darauf folgen viele turbulente Jahre, die von einer Tochter und einem Ehemann gekrönt sind. Und dann passiert das folgenschwere Schiffsunglück… Charity hielt ich zu Beginn für recht oberflächlich, doch im Laufe der Kapitel konnte sie mich von sich überzeugen, auch wenn ich einige Schritte immer noch nicht vollkommen verstehe. Sie ist eine Meisterin darin, sich eine Fassade aufzuerlegen, damit niemand sieht, wie es in ihrem Inneren aussieht. Wer sie verletzt hat oder welche Geheimnisse sie in sich trägt. Am Ende hat sich mich wirklich überrascht. Willow ist die Tochter von Charity und ist bei ihrer Tante Hope aufgewachsen, die ihr aber nie sonderlich nahe stand. Weswegen beide irgendwann getrennte Wege gegangen sind und nur zu besonderen Anlässen miteinander reden. Doch je mehr Willow über ihre Mutter, ihren Vater und Niall herausfindet, desto „enger“ wird auch der Kontakt zur Tante, auch wenn diese einige Informationen und Geheimnisse zurückhält. Ansonsten ist Willow das ganze Jahr über als Berufstaucherin unterwegs. Was wird Willow wohl alles über ihre Familie rausfinden? Wird sie ihre Eltern in einem anderem Licht sehen? Willow war mir von der ersten Seite an sympathisch und das hat sich auch die gesamte Zeit nicht mehr geändert. Die Einladung von Niall hat sie zu einem Wadenbeißer gemacht, der einfach nicht loslassen kann. Sie bereist die Orte, an denen die Mutter war und versucht ihrer Vergangenheit auf die Schliche zu kommen. Willow will wissen, warum es „N & C“ als Zeichen gibt, und welche Rolle möglicherweise ihr Vater gespielt hat. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd auf zwei Zeitebenen von Charity und Willow, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Mir hat die Familiengeschichte unglaublich gut gefallen, was einerseits an der interessanten Thematik der Unterwasserwelt und der verschiedenen Orte lag, und andererseits an den Charakteren und der Thematik bezüglich der Familiengeheimnisse lag. Beides konnte mich fesseln und dazu noch die zwei Zeitebenen mit den unterschiedlichen Sichtweisen, einfach klasse. Doch leider muss man sagen, das es innerhalb der einzelnen Erzählungen auch schon mal etwas langatmig werden konnte, sodass wirklich dranbleiben musste, um über diesen Punkt hinwegzukommen. Ansonsten gab es von Beginn bis zum Ende immer wieder ein paar Spannungsbögen. Eine lesenswerte Familiengeschichte! 🌟🌟🌟🌟,5 Sterne

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Bei diesem Buch hat mich das Cover gleich angesprochen. Nachdem ich dann noch den Klappentext gelesen habe, war ich umso neugieriger. Ich bin auch gleich in der Handlung drin gewesen, also der Einstieg war leicht und man kann auch gut der Geschichte folgen. Zwar gibt es ein paar langatmige Stellen in diesem Buch, aber das Wechseln von der Gegenwart in die Vergangenheit fand ich recht interessant und vorallem die Suche nach der Wahrheit. Während wir Leser schon stückchenweise an die Wahrheit herankommen, muss die Protagonistin Willow erst nach der Wahrheit über ihre Mutter suchen. Ihre Eltern sind umgekommen, nachdem das Schiff ihres Vaters gesunken ist. Jahre später taucht sie nach genau diesem Schiff, die der Unterwasser Sarg ihrer Eltern ist. Dabei findet sie die Handtasche ihrer Mutter, die sie ihr damals geschenkt hat und darin eine Halskette mit Initialen. Das wirft Willow Fragen auf und ihre Tante, die Schwester von Charity, Mutter von Willow, blockt ab und geht jeder Frage aus dem Weg. Gegen Ende der Geschichte, wen man näher an der Wahrheit herankommt, und das große Geheimnis gelüftet wird, wird die Handlung nochmal spannender. Ich finde die Wechslung von Gegenwart zur Vergangenheit und dadurch die wechselnde Sicht der Protagonisten sehr erfrischend und spannend. Das Geheimnis das gelüftet wird kam allerdings überraschend und ich konnte es nicht vorhersehen. Man stellt schon während dem lesen schon seine vermutungen, aber dann kommt doch alles anders, als wie man gedacht hätte. Beide Protagonisten fand ich sehr symphatisch. Charity war für mich die Träumerin. Sie war mir auch gleich von anfang an symphatisch. Sie hatte eigentlich einen Traum, doch ohne Geld kommt sie nicht weit. Dazu kommt auch noch, das ihre Schwester Hope alleine in Busby-on-Sea ist und Charity bringt es nicht übers Herz, ihre Schwester zu verlassen. Willow war eher die sturköpfige. Sie war aber auch freundlich und hat ihr Herz am rechten Fleck. Doch wen sie etwas haben möchte, kämpft sie auch dafür. So kämpft sie auch um die Wahrheit über ihre Mutter. Hope fand ich dagegen schon etwas unsymphatisch. Immerhin geht es um ihre Schwester und Nichte. Das sie immer so dicht gemacht hat, war für mich verständnislos. Vielleicht liegt es auch daran, das Hope immer alleine war und niemanden an ihrer Seite hatte. Die anderen Charakter, die man im Laufe der Geschichte kennenlernt, waren eigentlich alle symphatisch. Es waren auch alle authentisch und bildlich beschrieben. Der Schreibstil fand ich schön angenehm zu lesen. Am besten hat mir hier die bildhaft beschriebenen Ortschaften gefallen, die die Protagonisten besucht haben. So erfährt man auch viel über die Unterwasserwälder. Oder man erfährt auch einiges über andere Kulturen, wie zum Beispiel was für ein großes Fest es gibt, wen ein Mädchen in Indien ihre Ohrlöcher bekommt. Mir hat es auch sehr gefallen, wie hier in Indien die Mandalas entstehen und was für eine bedeutung diese haben. Ich habe das Buch verschlungen und fand es einfach wunderschön und interessant. Man hätte zwar ein paar Szenen kürzen können, aber alles in allem war die Geschichte einfach toll.

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Hier hat mich der Klappentext angesprochen. Ich bin großer Fan der Familiengeheimnis-Geschichten-Fan und war mit "Die Mitternachtsschwestern" gut beraten. Die Geschichte spielt auf zwei Zeiebenen, zum einen verfolgt der Leser die Ereignisse um Willow in der Gegenwart und zum anderen die Geschichte von Willows Mutter Charity in der Vergangenheit. Eigentlich mag ich diesen Erzählstil sehr gerne, aber hier ist mir oft der Lesefluss abhanden gekommen, weil Charity für mich schlecht zu greifen war. Willow als Figur ist meiner Meinung nach viel besser ausegarbeitet als ihre Mutter. Zwar waren beide viel unterwegs, was mir sehr gut gefallen hat, aber Charity bleibt trotzdem sehr blass. Daher war für mich gerade der Strang der Geschichte etwas mühsam. Super gefallen hat mir der Schreibstil. Tracy Muchanan weiß dem Leser die Umwelt mit bildhaften, teilweise sogar poetischen Beschreibungen nahe zu bringen. Gerade bei Willows Tauchgängen war das sehr fesselnd, die düstere Atmosphäre war total überzeugend und fast greifbar. Fazit: Leser, die auch Familiengeheimnisse mögen, die auf zwei Zeitebenen aufgedeckt werden und zum Beispiel die Bücher von Lucinda Riley gerne lesen, sind hier absolut gut beraten.

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Bei dieser Geschichte fand ich den Klappentext recht interessant, sodass ich mich für das Buch entschieden habe. Es ist mein erstes Buch der Autorin und so wollte ich mich natürlich überraschen lassen. Nach Beendigung kann ich jetzt sagen, dass ich die Geschichte recht interessant fand, obwohl es ich es stellenweise doch recht mühsam fand. Die Autorin erzählt uns die Geschichte von Willow, die nun endlich dem Geheimnis ihrer Mutter auf den Grund gehen will. Diese ist vor Jahren bei einem Bootsunglück gestorben, aber für Willow scheinen noch nicht alle Dinge erledigt und so will sie das nun machen. Wir lesen die Handlung in zwei Zeitabschnitten und mit zwei Hauptprotagonisten und zwar haben wir einmal Willow und einmal Charity. Willows Geschichte ist in der Gegenwart, hingegen sind Charitys Abschnitte in der Vergangenheit. Beide Zeitlinien fand ich recht unterhaltsam, obwohl ich jetzt generell fand, dass die Handlung so vor sich hinplätschert. Erst gegen Ende, als das große Geheimnis gelüftet wird, wird es interessant. Persönlich fand ich jetzt das Geheimnis doch recht überraschend und ich konnte es nicht erahnen. Persönlich haben mir die Abschnitte von Willow besser gefallen, denn mir hat es gefallen, wie sie sich auf die Suche nach Niall begeben hat. Die Autorin schickt den Leser auf eine schöne Reihe und es wird zum Beispiel auch Österreich erwähnt. Allerdings war auch Charity fleißig unterwegs. Generell hätte ich mir aber mehr Ereignisse gewünscht, denn es war leider stellenweise etwas zäh. Was ich schön fand war die Erwähnung von diesen Unterwsserwäldern, dass fand ich irgendwie wirklich interessant und ich habe mich entschlossen mich in diese Thematik noch mehr einzulesen. Charity und Willow empfand ich als zwei sehr gelungene Hauptcharaktere. Beide wirkten auf mich recht sympathisch und glaubwürdig. Besonders die Taten von Willow konnte ich sehr gut verstehen, denn ich meine, wer will nicht einem Geheimnis auf die Spur gehen, gerade, wenn es die eigene Mutter betrifft. Der Schreibstil der Autorin hat mir relativ gut gefallen. Alles würde ich als sehr bildlich beschrieben, bezeichnen. Gerade die Locations und auch die Tauchabschnitte fand ich gut dargestellt und machen Lust auf mehr. Generell hat sich das Buch sehr gut lesen lassen. Das Cover ist wirklich schön gestaltet. Mir gefällt, dass es eher düster wirkt, denn ich empfand auch die Atmosphäre im Buch an vielen Stellen so. Toll. Zur Autorin: Tracy Buchanan lebt als Schriftstellerin in England. Wenn sie nicht gerade schreibt, liebt sie es, durch Wälder zu streifen, einsame Strände zu erkunden und mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem Hund Brontë auf Städtetrips zu gehen. Mehr Infos zur Autorin: Homepage, Instagram, Twitter Quelle: Verlag Fazit: 4 von 5 Sterne. Toller Roman, der sicherlich lesenswert ist.

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