Leserstimmen zu
Das saphirblaue Zimmer

Karen White, Beatriz Williams, Lauren Willig

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Über das Buch: Verlag: blanvalet (Link zum Buch) Format: Taschenbuch Genre: Roman ISBN: 9783734104275 Preis: 9,99 Euro Seiten: 477 Erschien: 2016 Originalsprache: Englisch Originaltitel: The forgotten room erschien 2016 Vielen Dank dem Bloggerportal und dem blanvalet Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar! Inhalt: Manhatten 1945: Die junge Ärztin Kate Schuyler und ihr Patient, der verletzte Soldat Cooper Ravenel, fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Doch wer ist die Frau auf dem Bild in Coopers Amulett, die wie Kate aussieht? Als sich die beiden langsam näher kommen, finden sie heraus, dass ihre Familien seit Generationen durch ein tragisches Schicksal verbunden sind, das vor allem das Leben der Schuyler-Frauen bestimmt und seinen Anfang im "saphirblauen Zimmer" nahm. Dieses besondere Zimmer soll sich in einem großbürgerlichen Haus an der Upper East Side befinden und könnte auch Kate und Cooper vor ungeahnte Entscheidungen stellen... Das Cover: Das Cover ist schlicht gehalten, aber mt einer optischen Täuschung. Man hat das Gefühl, man würde durch ein Loch schauen. Echt toll gemacht. Die ersten 3 Sätze: Der Regen, der auf die verdunkelte Glaskuppel über meinem Kopf trommelte, wirkte so hypnotisierend wie das Ticken einer Uhr, und werder die harte Marmortreppe, auf der ich saß, noch die fein gearbeitete Spindel des Treppengeländers, die sich gegen meine Stirn presste, konnten etwas gegen das einlullende Schlaflied der Regentropfen ausrichten. Ich versuchte, mich auf das kunstvolle Treppengeländer der alten Stadtvilla zu konzentrieren und die herausragenden architektonischen Details auf mich wirken zu lassen, die nicht einmal die Umwandlung in ein Krankenhaus übertünchen konnte. Ich dachte zurück an die Spaziergänge, die ich als Kind mit meiner Mutter entlang der Neunundsechzigsten Straße unternommen hatte. Mein Lieblingszitat aus dem Buch (Seite 374): "Nun, das haben Entscheidungen nun einmal so an sich, nicht wahr? Sie ziehen immer neue Entscheidungen nach sich. Ich habe noch nie eine Straße gesehen, auf der man nicht auch auf die andere Seite hätte wechseln können." Meine Meinung: Wow! Dieses Buch ist super geschrieben. Mir hat es sehr gut gefallen, das hier die Geschichte aus der Sicht dreier Frauen, aus drei verschiedenen Jahren erzählt wird. Einmal ist da Olive, die 1892 in einem reichen Haus, als Dienstmädchen arbeitet und etwas mit den Sohn der Familie anfängt. Sie ist eher schüchtern und zurückhaltend, aber sie weiß trotzdem was sie will. Dann ist da noch Lucy, die 1920 in einer Rechtsanwaltskanzlei angefangen hat zu arbeiten, um mehr über ihre Familie zu erfahren. Und zum Schluss ist da noch die Ärztin Kate, die 1944 in einem Krankenhaus arbeitet und dort Captain Ravenel kennenlernt. Alle drei Frauen wissen nicht was mit ihrer Familie passiert ist und was für Geheimnisse um sie herum ist. Jede von ihnen besitzt ein Stärke, die manch einer von uns gerne hätte. Ich finde es toll, wie die drei Frauen, ihr Leben meistern, obwohl es nicht immer leicht für sie war. Man kommt schnell in die Geschichte rein und der Wechsel zwischen den verschiedenen Jahren ist aufeinander aufgebaut. Man erfährt immer erst was in der Vergangenheit passiert ist, wenn man es in der Gegenwart herausgefunden hat. Das finde ich ganz gut, denn so ist man Kate, keinen Schritt voraus. Was ich nicht so toll fand, waren oft die sehr langen Sätze, wie am Anfang des Buches. Ich liebe Geschichten, die um Familiengeheimnisse spielen. Ich liebe es auch, mit zu raten, was das Geheimnis sein könnte und wenn ich herausgefunden habe, bin ich immer richtig stolz. Das Buch ist echt zu empfehlen, wer es auch romantisch liebt. Denn es sind auch viele romantische Szenen in dem Buch. Fazit: Ein super Familiengeschichte, die über mehrere Generationen geht. Über die Autorinnen: Beatriz Williams arbeitete zunächst als Beraterin in London und New York. Heute schreibt die gebürtige Amerikanerin in ihrem Haus an der Küste Connecticuts, wo sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt. Karen White, geboren in Amerika, wuchs in London auf. Heute lebt die Autorin mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Atlanta, Georgia. Lauren Willig schreibt Liebesromane, seit sie sechs Jahre alt ist. Nach dem Studium arbeitete die Amerikanerin ein Jahr in einer New Yorker Rechtsanwaltskanzlei, entschied sich dann aber ganz für die Schriftstellerei, der sie sich bis heute widmet.

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Dieser Roman entführt seine Leser nach New York, genauer gesagt in eine Stadtvilla an der 69. Straße, denn dieses Gebäude ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, die sich über drei Generationen erstreckt. 1892 wohnt hier die vornehme Familie Pratt mitsamt all ihren Dienstboten, zu denen auch Olive Van Alan gehört. Allerdings hat Olive sich unter falschen Vorzeichen in die Villa eingeschlichen: Ihr Vater war der Architekt, der die Villa im Auftrag der Familie Pratt entworfen und gebaut hat. Doch er wurde von den Pratts um sein Honorar betrogen und nahm sich daraufhin das Leben. Seitdem sinnt Olive auf Rache, aber dann verliebt sie sich unsterblich in Harry, den Sohn der Familie. Ein junger Mann aus der sogenannten besseren Gesellschaft und ein Dienstmädchen – kann das gutgehen? 1920 ist aus dem Haus ein Pensionat geworden für junge Frauen und Mädchen, die in New York arbeiten und hier wohlbehütet leben. Unter ihnen ist auch Lucy Young, die in einer Anwaltskanzlei arbeitet. Eines Tages bittet ihr Chef sie, statt seiner mit einem Klienten essen zu gehen. Es ist John Ravenel, ein Kunsthändler, der in New York nach Spuren seiner Familie sucht. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, doch ihre Liebe hat keine Zukunft. Während des Zweiten Weltkrieges wird die alte Stadtvilla schließlich zu einem Krankenhaus umfunktioniert. 1944 arbeitet hier Kate Schuyler, die sich als einzige Ärztin unter männlichen Kollegen behaupten muss. Eines Tages wird der verletzte Soldat Cooper Ravenel eingeliefert, der Kate von Anfang an fasziniert. Doch als sie seine Habseligkeiten durchsucht, um einen Hinweis auf Angehörige zu finden, die sie verständigen muss, entdeckt sie eine Miniatur, das Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Wer ist diese Frau? Und warum nennt Cooper sie immer Victorine? Als Kate und Cooper sich näher kommen, finden sie heraus, dass ihre Schicksale offenbar seit Generationen miteinander verbunden sind. Eine spannende Spurensuche beginnt, die mich beim Lesen völlig in ihren Bann gezogen hat. Dieser Roman wurde von drei Autorinnen geschrieben und die Kapitel werden immer abwechselnd aus der Perspektive von Kate, Olive und Lucy erzählt, was für zusätzliche Spannung und für Cliffhanger am Ende jedes Kapitels sorgt. Nach einer Weile hatte ich zwar eine Vermutung, welcher Art die familiäre Verbindung zwischen den drei Frauen sein könnte, sehr viel schwieriger war es aber bei den männlichen Protagonisten. So habe ich mir nach der Auflösung auch erstmal selbst einen Stammbaum gemalt, um den Überblick zu behalten. Alle drei Generationen sind durch eine unglückliche Liebe miteinander verbunden und durch Entscheidungen, die Auswirkungen auf ihre Nachfahren haben. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, wie die Geschichte wohl weiter gegangen wäre, wenn sich eine der Protagonistinnen an der einen oder anderen Stelle anders entschieden hätte – für ihr Herz und gegen die Vernunft. So hat diese bewegende Geschichte noch lange in mir nachgewirkt. Nebenbei zeichnet der Roman ein sehr anschauliches Bild von New York zum Ende des 19. und bis hin zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Alles in allem war dies ein äußerst spannender Roman, den ich an nur einem Wochenende verschlungen habe, weil mich die Geschichte einfach nicht mehr losgelassen hat.

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Zum Inhalt : 1945 wird der Soldat Cooper Ravenel in die Privatklinik in der Upper East Side gebracht. Da alle verfügbaren Betten bereits belegt sind stellt die junge und sehr fleißige Ärztin Kate Schuyler ihr Zimmer zur Verfügung. Schon bei der Einlieferung des Soldaten fühlen sich beide sofort von einander angezogen. Ein Amulett das sehr große Ähnlichkeit mit Kate hat gibt Rätsel auf. Als sich beide nach einiger Zeit näher kommen, finden sie heraus welches Schicksal die vergangenen Generationen verbindet. Das Leben der Schuyler-Frauen wird durch das saphirblaue Zimmer bestimmt . Mein Fazit : Ich habe es erst als sehr ungewöhnlich empfunden ein Buch zu lesen was von drei Autorinnen geschrieben wurde. Es ist allerdings so gut gemacht, das man es gar nicht merken würde wenn man es nicht wüsste. Dieser Roman dreht sich um ein Zimmer in einem Haus in Manhattan. Es beeinflusst das Leben von den drei Frauen sehr. Zum einen gibt es Olive, sie arbeitet 1892 als Hausmädchen. Dann geht es um Lucy´s Leben. Ihre Episode findet 1920 statt. Sie arbeitet bei einem Rechtsanwalt. Und zu letzt geht es um Kate. Sie ist Ärztin und ihre Geschichte findet 1944 statt. Die Ähnlichkeit der Frauen und die unglücklichen Lieben haben schon etwas trauriges und lassen den Leser immer etwas mitfiebern. Auch wenn es in diesem Buch um Zuneigung geht, wird der Leser von schwülstigen und überzogenen Erotik-Szenen verschont. Den aktuellem Trend entgegen gesetzt habe ich das als sehr positiv empfunden. Ebenso positiv das der Schreibstil sehr geradeaus und nicht zu langatmig war. Einziges Manko die einzelnen Kapitel wurden manches mal ungünstig unterbrochen. Bei drei parallel erzählten Geschichten ist es hier und da ein bisschen schwierig. Das hat mir nicht immer gefallen. Das ein oder andere mal hätte ich schon gerne einen Satz mehr oder auch weniger gehabt. So war das sich wieder einfinden, wenn man das Buch auf mehrere Tage verteilt liest nicht ganz so einfach Aber alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Daher vergebe ich sehr gerne 5***** und eine Leseempfehlung

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Ich habe dieses Buch netterweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen und mir hat dieses Buch erstaunlicherweise sehr gut gefallen. Ich habe mir vorgenommen unterschiedlichere Bücher zu lesen und dies war ein sehr guter Anfang. Die Geschichte an sich war spannend, da man die ganzen Zusammenhänge erst Stück für Stück herausgefunden hat. Der Schreibstil von den Lucy und Olive Teilen hat mir etwas besser gefallen als der von dem Kate Teil und generell fand ich deren Geschichten auch schöner und spannender. Die Auflösung finde ich ganz ok. Ich hätte mir für jede der drei Frauen ein Happy End gewünscht, aber es wurde schnell klar, das dies ja nicht möglich war denn sie sind ja eng miteinander verwand. Das natürlich alle Elternteile schon früh gestorben sind und die Geheimnisse für sich behalten haben finde ich etwas unglaubwürdig.

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Ein Roman mit drei Erzählungen, die irgendwie miteinander zusammenhängen, von drei Autorinnen. Trotzdem ist es keine Anthologie. Jeder der beschriebenen Frauen und Männer haben etwas mit denjenigen der beiden anderen Erzählungen zu tun. Allerdings liegen jeweils rund zwanzig Jahre dazwischen. Dreh- und Angelpunkt ist das Haus einer ehemals angesehenen Familie in New York. Geschickt verfasst Die Autorinnen haben ihren Plot gut entwickelt. Wer nicht groß darauf achtet, merkt nicht, dass die Erzählungen von verschiedenen Autorinnen stammen. So gut sind sie im Stil angepasst und so nahtlos fädeln sie sich in die Begebenheiten ein. Denn die Handlungsstränge sind miteinander verwoben, jeder bleibt in seiner Geschichte während sich die Stränge abwechseln. So entsteht allmählich eine Familiengeschichte, die erst am Ende ihren Lesern den vollen Durchblick gewährt. Wirklich geschickt ersonnen! Zwar kein Schmöker im eigentlichen Sinn, bietet der Roman ein gutes Nachmittagsprogramm. Ideal bei verregneten Wochenenden!

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Ganz schön viele Autorinnen für ein Buch! Nicht nur Cover und Klappentext haben mich interessiert, das kann ich euch sagen. Ich wollte erfahren, auf welche Art und Weise drei Menschen, die nicht einmal im selben Staat (USA) wohnen, es geschafft hatten, ein Buch zu schreiben. Haben sie die Erzählanteile aufgeteilt? Haben sie die Arbeit anderweitig gesplittet? Ja, das waren die Fragen, die ich mir gestellt habe. Aber beginnen wir erst einmal ganz vorn. In dem Roman wird immer abwechselnd von den Schicksalen dreier Frauen erzählt, die alle miteinander verwandt sind: Die Großmutter, der Mutter und der Tochter. Sie alle verbindet ein großes Herrenhaus, dass den Ruin der Familie der Großmutter bedeutete. Der Besitzer des besagten Hauses, ein Mr. Pratt Sr., hatte den Vater der Großmutter angestellt, um ihm dieses Haus zu bauen. Jedoch wurde der Vater nie bezahlt, was seinen Ruf ruinierte und ihn in den Selbstmord trieb. Seine Tochter, die spätere Großmutter, schleust sich in dem Haus ein, um Beweise aufzutreiben, die Mr. Pratt Sr. als einen beispiellosen Halunken entlarven sollen. Doch sie läuft dessen jüngeren Sohn über den Weg, einem Maler und lässt sich darauf ein, sich von ihm malen zu lassen - im saphirblauen Zimmer. In den Geschichten der beiden anderen Frauen, den Nachkommen der Tochter des Architekten, wird ebenfalls Aufklärung betrieben - nämlich über das Geheimnis der Großmutter. Und natürlich kreuzen sich dabei auch die Wege der Frauen mit den Herren der anderen Seite... Ich habe meine Erwartungen zu Anfang des Romans wirklich hoch gesteckt - und wurde nicht enttäuscht. Es war ein wirklich tolles Buch, mit starken Protagonistinnen, die alle etwas in der von Männern dominierten Welt hatten beweisen müssen, jede auf ihre ganz eigene Art und Weise. Natürlich darf ein Hauch von Romantik und Tragik in keinem Familienepos fehlen und manche Autoren neigen zu einer fast übertriebenen Melodramatik, was hier aber - zum Glück - nicht der Fall war. Was mir persönlich sehr gut gefiel, war der Aspekt der Kunst und wie diese in Szene gesetzt wurde. Mir gefiel es, wie Mr. Pratts Sohn über sein Handwerk sprach, ebenso wie über seine Muse. Gerade der Aspekt der Kunst und des Malens - kurzum: des Einfangens, ließ mich eine mentale Linie hin zu dem Roman "Die Geister schweigen" von Care Santos ziehen. Die Bücher ähneln sich in ihrer Tragik und ihren bittersüßen Momenten, doch leider muss ich an der Stelle sagen, dass mir Santos' Werk in diesem Fall weitaus besser gefallen hat, da sie es doch besser verstand, die Tragik, die Kunst und auch Familiengeheimnisse einzufangen. Das saphirblaue Zimmer ging, meiner Meinung nach, viel zu positiv aus, um fünf Sterne zu verdienen. Deswegen nur vier. Aber diese vier sind gute vier.

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Einst war das riesige Gebäude in Manhattan eine Luxuvilla, die einer reichen Unternehmerfamilie gehörte. Doch im Jahr 1944 dient die Villa als Krankenhaus und viele Männer, die ihrem Land im Krieg gedient haben, werden hier behandelt. Als der junge Cooper Ravenel mit einer schweren Verletzung am Bein eingeliefert wird, ist sich die Ärztin Kate Schuyler nicht sicher, ob sie es retten kann, aber nur ein Blick in die Augen des jungen Soldaten genügt, um sie alles versuchen zu lassen. Schnell wird Beiden klar, dass sie eine gegenseitige, beinahe schon unwiderstehliche Anziehungskraft verspüren. Als Kate dann ein Amulett bei Cooper findet, auf dem eine junge Frau abgebildet ist, die ihr zum verwechseln ähnlich sieht, ahnen sie, dass der Ursprung ihrer Gefühle in der Vergangenheit zu finden ist. Meine Meinung: Zeitenübergreifende Familiensagen finde ich immer sehr spannend und hier lockte auch gleich wieder ein wunderschönes Cover, dessen Farbtöne einfach unheimlich harmonisch wirken. Auch der Einstieg in das Buch fällt hier sehr leicht, denn auch wenn es hier gleich drei Autorinnen gibt, hat man rein vom Schreibstil her nicht den Eindruck, dass es durcheinander wirkt. Ganz im Gegenteil, die drei Damen harmonieren vom Stil her einfach perfekt miteinander und man wird förmlich in die Geschichte gezogen. Sprachlich ist es zwar ein wenig den Zeiten angepasst, in der die jeweiligen Geschichten spielen, wirkt dabei aber weder verschnörkelt noch überholt. Stattdessen befindet man sich mit der jeweiligen Protagonisten des jeweiligen Zeitstrangs recht schnell verbunden. Die Geschichte an für sich ist dann auch sehr spannend und geheimnisvoll und auch wenn man zunächst glaubt zu wissen, wohin die Geschichte führt, ist man dann doch immer wieder aufs neue überrascht. Hier gibt es doch so einige Familienintrigen und Geheimnisse, die herausgefunden werden wollen und die durchweg durch die drei unterschiedlichen Zeitstränge führen. Wie gerade erwähnt haben wir es mit drei Frauen aus drei Generationen zu tun, bei denen man schnell den Verwandtheitsgrad erahnt, ob man dabei recht behält, erfährt man dann allerdings tatsächlich erst am Ende der Geschichte. So gibt es hier drei Zeitstränge, wobei der erste am Ende des 19. Jahrhunderts, der zweite in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts und der dritte zum Zeitpunkt des zweiten Weltkrieges spielt. In jedem einzelnen Strang gibt es eine andere Protagonistin, aus deren Perspektive der Leser das Geschehen verfolgt. Während man Kates Geschichte aus der Ich-Perspektive erlebt, erzählt ein Erzähler in der dritten Person von Olive und Lucy. Alle drei Frauen sind ganz besondere Charaktere und jede Einzelne hat eine ganz eigene Geschichte, die doch mit den anderen Parallelen aufweist und trotzdem etwas eigenes erzählt. Die Frauen der Geschichte haben mir allesamt sehr gut gefallen. Sie passen in ihrer jeweiligen Zeiten perfekt hinein und doch ist jede von ihnen eine eigene Persönlichkeit. Sie sind lebendig und haben alle etwas wichtiges zu erzählen und letzten Endes gibt es auch noch eine kleine Moral, die man aus dieser Geschichte ziehen kann. Neben diesen Frauen gibt es durchaus noch weitere, interessante Charaktere, seien es die Männer an den Seiten der Frauen oder weitere Personen. Doch der Hauptaugenmerk liegt hier deutlich auf den Damen, die weiteren Charaktere bleiben hier recht blass, aber nicht völlig farblos, sondern einfach nur Nebenrollen. Mein Fazit: Ein Buch, bei dem ich in dieser Rezension sehr aufpassen musste, um nicht zu viel zu verraten. Dabei gibt es hier Spannung, Geheimnisse, Intrigen, aber auch ganz viel fürs Herz. Ein Buch, das perfekt für gemütliche und entspannende Lesestunden ist und dabei mit einem leichten und fesselnden Schreibstil überzeugt. Wer Familiengeschichten mit Herz und Drama mögen, der ist hier genau richtig. Empfehlenswert!

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Einst war das riesige Gebäude in Manhattan eine Luxuvilla, die einer reichen Unternehmerfamilie gehörte. Doch im Jahr 1944 dient die Villa als Krankenhaus und viele Männer, die ihrem Land im Krieg gedient haben, werden hier behandelt. Als der junge Cooper Ravenel mit einer schweren Verletzung am Bein eingeliefert wird, ist sich die Ärztin Kate Schuyler nicht sicher, ob sie es retten kann, aber nur ein Blick in die Augen des jungen Soldaten genügt, um sie alles versuchen zu lassen. Schnell wird Beiden klar, dass sie eine gegenseitige, beinahe schon unwiderstehliche Anziehungskraft verspüren. Als Kate dann ein Amulett bei Cooper findet, auf dem eine junge Frau abgebildet ist, die ihr zum verwechseln ähnlich sieht, ahnen sie, dass der Ursprung ihrer Gefühle in der Vergangenheit zu finden ist. Meine Meinung: Zeitenübergreifende Familiensagen finde ich immer sehr spannend und hier lockte auch gleich wieder ein wunderschönes Cover, dessen Farbtöne einfach unheimlich harmonisch wirken. Auch der Einstieg in das Buch fällt hier sehr leicht, denn auch wenn es hier gleich drei Autorinnen gibt, hat man rein vom Schreibstil her nicht den Eindruck, dass es durcheinander wirkt. Ganz im Gegenteil, die drei Damen harmonieren vom Stil her einfach perfekt miteinander und man wird förmlich in die Geschichte gezogen. Sprachlich ist es zwar ein wenig den Zeiten angepasst, in der die jeweiligen Geschichten spielen, wirkt dabei aber weder verschnörkelt noch überholt. Stattdessen befindet man sich mit der jeweiligen Protagonisten des jeweiligen Zeitstrangs recht schnell verbunden. Die Geschichte an für sich ist dann auch sehr spannend und geheimnisvoll und auch wenn man zunächst glaubt zu wissen, wohin die Geschichte führt, ist man dann doch immer wieder aufs neue überrascht. Hier gibt es doch so einige Familienintrigen und Geheimnisse, die herausgefunden werden wollen und die durchweg durch die drei unterschiedlichen Zeitstränge führen. Wie gerade erwähnt haben wir es mit drei Frauen aus drei Generationen zu tun, bei denen man schnell den Verwandtheitsgrad erahnt, ob man dabei recht behält, erfährt man dann allerdings tatsächlich erst am Ende der Geschichte. So gibt es hier drei Zeitstränge, wobei der erste am Ende des 19. Jahrhunderts, der zweite in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts und der dritte zum Zeitpunkt des zweiten Weltkrieges spielt. In jedem einzelnen Strang gibt es eine andere Protagonistin, aus deren Perspektive der Leser das Geschehen verfolgt. Während man Kates Geschichte aus der Ich-Perspektive erlebt, erzählt ein Erzähler in der dritten Person von Olive und Lucy. Alle drei Frauen sind ganz besondere Charaktere und jede Einzelne hat eine ganz eigene Geschichte, die doch mit den anderen Parallelen aufweist und trotzdem etwas eigenes erzählt. Die Frauen der Geschichte haben mir allesamt sehr gut gefallen. Sie passen in ihrer jeweiligen Zeiten perfekt hinein und doch ist jede von ihnen eine eigene Persönlichkeit. Sie sind lebendig und haben alle etwas wichtiges zu erzählen und letzten Endes gibt es auch noch eine kleine Moral, die man aus dieser Geschichte ziehen kann. Neben diesen Frauen gibt es durchaus noch weitere, interessante Charaktere, seien es die Männer an den Seiten der Frauen oder weitere Personen. Doch der Hauptaugenmerk liegt hier deutlich auf den Damen, die weiteren Charaktere bleiben hier recht blass, aber nicht völlig farblos, sondern einfach nur Nebenrollen. Mein Fazit: Ein Buch, bei dem ich in dieser Rezension sehr aufpassen musste, um nicht zu viel zu verraten. Dabei gibt es hier Spannung, Geheimnisse, Intrigen, aber auch ganz viel fürs Herz. Ein Buch, das perfekt für gemütliche und entspannende Lesestunden ist und dabei mit einem leichten und fesselnden Schreibstil überzeugt. Wer Familiengeschichten mit Herz und Drama mögen, der ist hier genau richtig. Empfehlenswert!

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