Leserstimmen zu
Das saphirblaue Zimmer

Karen White, Beatriz Williams, Lauren Willig

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Ein Haus in Manhatten mit einem geheimnisvollem Raum unter dem Dach - darum ranken sich drei Frauenschicksale. Olive, die 1892 in dem Haus der Familie Pratt als Dienstmädchen arbeitet und sich in einen der Söhne verliebt. Lucy, die Tochter von Olive, die 1920 versucht etwas über das Leben ihrer Mutter zu erfahren und sich in dem Haus einmietet (es ist inzwischen zu einer Pension geworden). Lucy, die Enkelin von Olive, die 1945 als Ärztin in dem zum Krankhaus umfunktionierten Haus arbeitet. Das Buch ist von drei Autorinnen geschrieben worden. Die Schreibstile passen aber wunderbar zusammen und es fällt fast gar nicht auf, dass drei Frauen an dem Buch geschrieben haben. Die Geschichte von Kate wird in der Ich-Form erzählt, die von Olive und Lucy aus der Erzähl-Perspektive. Die verschiedenen Zeitschienen wechseln und jedes Kapitel ist mit Namen und Jahreszahl überschrieben. So verliert man nicht den Faden. Auch die Umstände in denen die drei Frauen leben werden sehr gut dargestellt. Ich habe mit der immer überarbeiteten Olive gelitten. Habe Lucy die Daumen gedrückt, dass sie genug verdient um zu überleben. Kate muss sich als Ärztin besonders anstrengen um akzeptiert zu werden. Jede der drei Frauen begegnet ihrer großen Liebe, aber nicht alle finden ihre Erfüllung. Mehr möchte ich nicht verraten. Eigentlich fehlte mir nur ein Personenverzeichnis, welches mir das eine oder andere Mal geholfen hätte. Es waren, besonders am Anfang, doch sehr viele beteiligte Personen die ich erst kennenlernen musste. Das Buch hat einen flüssigen Schreibstil aber trotzdem muss man sich Zeit dafür nehmen. Die verschiedenen Zeitschienen erfodern doch etwas Konzentration.

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Inhalt: 1892 arbeitet die junge Olive als Dienstmädchen bei Familie Pratt. Eigentlich hätte sie dies nicht nötig, denn sie kommt aus gutem Hause – ihr Vater war der Architekt des Hauses der Familie Pratt. Allerdings wurde er nicht für seine Arbeit bezahlt und somit hat die Familie seine Karriere und am Ende auch sein Leben zerstört. Olive möchte sich rächen und schleust sich dort ein um an die Unterlagen zu kommen, doch bei ihrem ersten Versuch wird sie fast erwischt und versucht zu fliehen. Sie rennt jedoch in die falsche Richtung und läuft dem jungen Harry Pratt in die Arme. Sofort knistert es gewaltig zwischen ihnen und er zeigt Olive das Zimmer unter dem Dach: Das saphirblaue Zimmer. Er malt sie und dies ist der Ursprung der restlichen Geschichte... 1920 schleust sich Lucy in eine Kanzlei ein, die die Familie Pratt betreut, denn ihre deutsche Großmutter hat ihr ein Geheimnis offenbart, welches sie nun zu lüften versucht. 1945, Kate ist Ärztin. Zumindest versucht sie eine zu sein, doch sie hat große Probleme damit von ihren männlichen Kollegen ernst genommen zu werden. Dann wird ein neuer Verwundeter eingeliefert und sofort fühlen beide diese Verbundenheit...und dann sagt er ihr auch noch, dass er sie kennt... Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt perfekt zu einer Geschichte, die sich über einen solchen Zeitraum abspielt. Auch der Titel ist mehr als passend, geht es doch in jedem Erzählstrang um dieses Zimmer. Die Kapitel hatten eine tolle Länge und während Kate ihre selbst erzählt, werden die von Olive und Lucy aus deren Sicht erzählt...bis auf das allerletzte ;) Anfangs dachte ich mir: Ja, dass ist jetzt eine nette Liebesgeschichte, die ich mal so nebenbei lesen kann. Aber weit gefehlt! Sehr weit sogar. Ich musste mich ziemlich konzentrieren. Es kommen bei allen drei Frauen immer wieder dieselben Schlüsselelemente vor und man muss schon voll und ganz dabei sein, damit man die Zusammenhänge alle auf die Kette bekommt. Aber dennoch war ich mir 110% sicher zu wissen wie es ausgeht, wer mit wem wie in Verbindung steht...pah! Ich lag komplett daneben. Der Schreibstil ist ganz großes Kino. Er wurde viel wert auf Details gelegt, aber nicht so, dass es zu viel wurde oder gar langweilig. Ich staune immer noch darüber, wie drei verschiedene Autorinnen so harmonisch eine Geschichte schreiben können. Die Charaktere haben sich alle in mein Herz gebrannt. Ich habe mit ihnen gelitten, geweint und mich gefreut. Ganz besonders Kate mochte ich am liebsten. Den Namen Prunella werde ich ebenfalls nie wieder vergessen :) ;) Ich kann wirklich jedem dieses wundervolle Buch empfehlen, denn auch auf den letzten Seiten hält es noch einige Überraschungen bereit. Vielen Dank an das Bloggerportal und dem Verlag für das Buch ♥

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Parallel werden die Geschichten dreier Frauen einer Familie erzählt. Zeitlich beginnt es mit Olive van Alan/Jones. Als Tochter eines Architekten wuchs sie behütet auf mit beruhigenden Zukunftsaussichten. Als ihr Vater durch einen Kunden in den Bankrott getrieben wurde ändert sich ihr gesamtes Leben und Olive entscheidet sich als Dienstmädchen bei eben jenem Kunden anzufangen. Sie wollte Beweise für den Betrug finden und den Ruf ihres Vaters wieder rein zu waschen um wieder zurück in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Kurz vor Weihnachten 1892 macht sie Bekanntschaft mit Harry Pratt, Sohn ihres Arbeitgebers und leidenschaftlicher Maler. Er ist vom ersten Augenblick an von ihr fasziniert und überredet sie für ihn Modell zu stehen. Es bleibt nicht aus, dass sich mit der Zeit eine enge Vertrautheit zwischen den beiden entwickelt, die das Leben der beiden maßgeblich verändern könnte. Die zweite Frau in der Reihe ist Lucy Jungmann/Young, Olives Tochter. Sie wächst mit einem deutsch stämmigen Gemüsehändler als Vater auf und wächst in ganz anderen Kreisen als ihre Mutter auf. Auf dem Sterbebett deutet ihre Mutter an, dass ihr Vater nicht ihr Vater sei und weckt Zweifel in ihr. Gegen den Willen ihrer Großmutter beschließt Lucy als Schreibkraft in einer renommierten Anwaltskanzlei in Manhattan zu arbeiten, die als Treuhänder für die Familie Pratt arbeitet. Auf diesem Weg versucht sie dem Geheimnis um ihren möglicherweise leiblichen Vater - Harry Pratt - sammeln zu können, der seit 1893 von der Bildfläche verschwunden ist. Dabei kommt sie dem zuständigen Anwalt ziemlich nahe, genauso einem Kunsthändler aus dem Süden, der ebenfalls großes Interesse an der Geschichte der Familie Pratt hegt. Zu Letzt schließt sich die Geschichte von Kate Schuyler an, die 1944 als Ärztin in einem Hospital für Kriegsverletzte arbeitet. Neben ihrer harten Arbeit und dem Kampf um das Leben ihrer Patienten, muss sie sich auch anhaltend gegenüber ihrem männlichen Kollegen behaupten. Als eines Tages Captain Cooper Ravenel mit einer schweren Beinverletzung eingewiesen wird kommt Kate innerlich ins Wanken. Sie spürt sofort eine Verbundenheit zu dem unbekannten Soldaten und setzt sich für den Erhalt seines Beines ein, dafür opfert sie ihr privates Zimmer direkt unter dem Dach. Auf der Suche nach Kontaktdaten von der Familie des Captains findet Kate ein Amulett mit einem gemalten Porträt. Die Bild zeigt eine Frau, die Kates Zwillingsschwester aussieht. Gemeinsam begeben sich Cooper und Kate auf die Suche nach einer Erklärung. Fazit Auch wenn es langsam langweilig klingt, aber es hat mir wirklich gut gefallen. Zwar ist die Geschichte recht durchschaubar mit wenigen Überraschungen, aber trotzdem kann man sich in den Seiten verlieren und mit den Charakteren mitfühlen auf ihrer Suche nach der Liebe. Die drei Autorinnen schaffen es sehr gut die gesellschaftlichen Konventionen der jeweiligen Zeit mit einzubringen und wie die Entscheidungen von Olive, Lucy und Kate dadurch beeinflusst werden. Ein wirklich gutes Buch für diese kalten, nassen Tage, die vor uns stehen, mit dem man sich gemütlich mit einem Tee aufs Sofa verkriechen kann. Viel Spaß beim Schmökern!

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„Viele Köche verderben den Breit“ heißt ein berühmtes Sprichwort und passt für mich hier leider perfekt zu diesem Buch. Drei Autorinnen, die an einem Buch schreiben kann eben nicht immer klappen. Für mich waren hier zu viele Einflüsse am Werk. Der Klappentext gefiel mir sehr gut und ich habe mir dadurch einiges erhofft. Leider konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Ab und an kam zwar ein wenig Romantik auf, jedoch habe ich mich bei diesem Roman weniger mit den Liebenden befassen können, da ich mir die ganze Zeit den Stammbaum, der jeweiligen Personen zusammenreimen musste. Wer war noch mal mit wem und wer ist der Vater, waren sie Geschwister oder Cousin und Cousine, oder sind sie gar nicht verwandt? Dürfen sie sich überhaupt lieben? Wenn man sich dies nur einmal fragen muss, geht das in Ordnung, aber diese Fragen traten einfach zu häufig vor. Alle scheinen miteinander verbunden und es war einfach Zuviel. Ich hatte neben mir ein Zettel liegen, wer wer ist und von wem er ist. Ansonsten wäre ich gar nicht mehr hinterher gekommen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn man den Teil von Kate Schuyler und Cooper Ravenel als eine Liebesgeschichte hätte lesen können und sie nach und nach auf Geheimnisse gestoßen wären. Doch hier waren es drei verschiedene Generationen von den selbem Frauen, die auf drei Generationen derselben Männer stießen und sich jedes Mal in einander verliebten. Da vieles nicht sofort aufgeklärt wurde, wurde man verwirrt zurückgelassen, bis es im nächsten Teil weiter ging. Man wechselte zwischen 1892, 1920 und 1940 hin und her. Ich persönlich dachte immer ich lebe in der falschen Zeit und die Liebe war früher einfacher. Man traf sich, man verliebte sich, man war zusammen, heiratete und erst dann schlief man miteinander. Heutzutage müssen wir ja alles erst testen, bevor wir es behalten oder zurückgeben. Dies hat Vor- aber auch Nachteile. Doch dieses Buch zeigte mir ganz deutlich, dass es in der Liebe wohl immer kompliziert ist, egal in welcher Zeit man lebt. Da geht es uns Frauen heute auf jedenfall besser und das merkt man auch. Wir sind nicht mehr von einem Mann abhängig und entscheiden uns somit freiwillig für jemanden. Früher mussten Frauen an ihre Zukunft denken und an einen Versorger. Es war wichtig für sie. Das hatte natürlich Vorteile für die Männer, die die heutigen Männer nicht mehr haben. Männer in der heutigen Zeit müssen sich einfach mehr Mühe geben, um eine Frau zu bekommen und halten zu können, denn eine Frau ist nicht mehr abhängig von ihnen. Freuen wir Frauen uns also darüber. Und die Männer können sich freuen, wenn wir freiwillig bei ihnen sind. Leider quälte ich mich etwas ab mit dieser Lektüre und brauchte ewig, sie zu lesen, weshalb ich sie nicht sehr gut bewerten kann. Sie hätte viel mehr Potential gehabt.

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Meine Meinung: Was für eine wunderschöne Geschichte! Ich habe das Buch angefangen und wusste nach den ersten Seiten, dass ich es lieben werde. Es hat eine Atmosphäre, welche man garnicht so richtig in Worte fassen kann. Drei Liebesgeschichten in einem Buch vereint. Es liegt sehr wahrscheinlich auch an den früheren Jahren in denen die Geschichte von Kate, Olive und Lucy spielt. Jahre vor dem ersten Weltkrieg ( 1892) nachdem ( 1920) und während des 2 Weltkrieges (1944) und die allgegenwärtige Frage, welches Schicksal verbindet diese Frauen ? Die Geschichte wird aus der Sicht aller drei Hauptprotagonisten erzählt. Kate's wird in der ICH -Form erzählt. Die Sicht von Olive und Lucy aus der Erzählperspektive. Ich denke, da das Buch von drei Autorinnen geschrieben wurde, dass jede seiner Figur eine sehr persönliche Note gegeben hat. Alle haben eine sehr schöne, ich würde sogar sagen " ruhige " Schreibweise. Jede Figur hat einen sehr starken, unverwechselbaren Charakter. Besonders die Geschichte aus Kate's Sicht und die Liebesgeschichte zwischen ihr und Cooper hat mir am besten gefallen. Alle drei erzählen ihre Liebesgeschichte, welche alle zum dahin schmelzen und teilweise auch sehr traurig waren. Das ist aber nicht das einzige worum es in diesem wundervollen Buch geht. Es ist nicht einfach nur ein Liebesroman. Es geht viel mehr um die sehr lange zurück liegende Familiengeschichte und die Verzweigung mehrerer Familien miteinander. Leider kann ich euch hier aber nicht allzu viel erzählen, da ich euch dann spoilern müsste. Man spürt einfach so viel Liebe zum Detail. Nur soviel, zwischendurch hat es mich doch sehr an eine Szene aus Titanic und Aschenputtel erinnert. Normalerweise lese ich nicht so gerne Bücher, welche aus der früheren Zeit erzählen, aber ich bin froh, dass ich dem Buch doch eine Chance gegeben habe, den es hat mich mehr als nur berührt und in seinen Bann gezogen. Alle Charaktere sind mir so sehr ans Herz gewachsen, dass es einer dieser Bücher waren, wo ich mir gewünscht habe, dass die Geschichte einfach immer weiter erzählt wird und kein Ende findet. Ich werde es noch sehr lange mit mir tragen. Fazit: Eine wunderschöne, herzzerreißende Geschichte, mit tollen Charakteren, welcher meiner Meinung nach einfach einzigartig sind. Bitte, wenn ihr es noch nicht getan habt, lest dieses Buch. Ich kann es euch nur empfehlen. Das Buch bekommt von mir 5/5 Sterne ★★★★★

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Ein geschichtsträchtiges Haus in Manhattan, das Überraschendes bietet, für gleich drei junge Frauen, die dieses Haus betreten. Doch die drei Frauen, leben zu unterschiedlichen Zeiten. Während Olive dort als Hausangestellte im Jahre 1892 arbeitet, allerdings unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und sich zum ersten Mal heftig verliebt, mietet die junge berufstätige Lucy, ein Zimmer im Jahre 1920, in dem besagten Haus. Doch es ist nicht nur Zweckmäßigkeit, die sie dazu verleitet hat, sich um ein Zimmer dort zu bemühen. Denn sie hat schon viel über das Haus gehört und hofft mehr herauszufinden, auch über ihre Abstammung. Sie hat einen Job in einer Anwaltskanzlei angenommen und einen unerhört attraktiven Chef, doch dieser ist es nicht, der ihr Herz schneller schlagen lässt, sondern der mysteriöse Kunde ihres Chefs, Mr. Ravenel. Im Jahre 1944 arbeitet die fleißige Ärztin Dr. Kate Schuyler in dem Haus, das im Laufe der Jahrzehnte zum Krankenhaus umfunktioniert wurde. Als eines Tages ein schwer verwundeter Soldat eingeliefert wird, zögert sie nicht lange und bietet kurz entschlossen ihre kleine Dachstube als Krankenlager an, da alle anderen Betten bereits belegt sind. Obwohl alle Ärzte der Meinung sind, dass das Bein ihres Patienten nicht mehr zu retten ist, setzt sich Kate dafür ein, zunächst ein Antibiotikum zu geben. In einem wachen Moment spricht sie der Patient mit „Victorine“ an und behauptet, er würde ihr Gesicht schon lange kennen. Kate ist verwirrt, denn es scheint nicht so, als ob er im Delirium wäre…. Ich habe die Inhaltsangabe bewusst knapp gehalten, um nicht versehentlich zuviel auszuplaudern, denn es würde gerade in diesem Fall den Leser um einiges Rätselvergnügen beim Lesen bringen. Man ahnt zwar gleich, dass die Geschichten der drei Hauptakteurinnen irgendwie zusammen gehören, die immer im Wechsel erzählt und vorangetrieben werden, doch fürchtet man schnell, dass die Geschichten eigentlich nicht gut ausgehen können, falls sie sich so entwickeln, wie man es lange Zeit vermutet. Hut ab für die drei Autorinnen dieses Romans nebenbei! Die Gliederung bzw. Plotentwicklung, ist dermaßen geschickt und ausgeklügelt geraten, dass man als Leser wirklich erst gegen Ende des Romans den vollen Durchblick erhält. Zugegeben, man muss diesen Roman äußerst aufmerksam lesen, damit man im Zuge der Storys nicht den selbigen verliert. Dafür wird man aber mit drei außergewöhnlichen Geschichten in einem Roman belohnt, die allesamt gut geschrieben wurden. Was ich zudem bemerkenswert fand, war, dass alle Autorinnen einen ähnlichen Schreibstil besitzen, bzw. sich den anderen so angepasst haben, dass man keine Übergänge oder Veränderungen, während des Lesens der drei Storys, bemerkt. Wer nun fürchtet, dass er hier eher eine Anthologie bekommt, kann also beruhigt aufatmen. Aufmerksam geworden auf „Das saphirblaue Zimmer“, bin ich eigentlich lediglich, weil ich bereits andere Romane von Lauren Willig und Beatriz Williams kannte und sehr mochte. Es ist ein Roman für Romancefans, allerdings sollte man hier keine schwülstigen oder erotischen Szenen erwarten. „Das saphirblaue Zimmer“, kommt recht züchtig daher, braucht aber auch keinerlei Erotik, da die geheimnisvolle Geschichte der drei Frauen für ausreichend Abwechslung und Spannung sorgt. Es ist ein Roman für Leser, die Bücher von Autorinnen wie beispielsweise Kate Morton oder Katherine Webb mögen, die gerne von starken Frauen mit dunklen Familiengeheimnissen lesen. Von mir gibt es die Höchstbewertung und eine absolute Leseempfehlung!

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Das Buch hat mich direkt angesprochen, da es 1945 spielt und ehrlich gesagt finde ich das Cover wunderschön. Ich persönlich bin ein großer Fan historischer Romane und da ich schon vermehrt aus der Sicht der Deutschen oder genauer über die Sicht der Politik der damaligen Zeit gelesen habe, hat es mich noch einmal mehr interessiert. Es geht hier ja jetzt nicht direkt um die amerikanische Siegermacht, sondern die Geschichte um die Ärztin -wohlgemerkt eine Frau als Ärztin im Jahre 1945- Kate Schuyler und ihren Patienten den Soldaten Cooper Ravenal. Es ist nochmal eine andere Sicht auf die Verhältnisse in der damaligen Zeit. Aber das ist natürlich nicht Alles. Es ist einfach nur wahnsinnig romantisch. Und ich muss wirklich sagen: Dieses Buch hat mich umgehauen! Es ist wahnsinnig gut geschrieben und man bekommt gerade durch die drei Autorinnen die Perspektivwechsel richtig gut mit. Man merkt einfach, dass man hier drei unterschiedliche Schreibstile hat. Es geht nämlich nicht nur um Kate und Cooper, sondern auch um die Vergangenheit. Doch was genau es damit auf sich hat, müsst Ihr selbst lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte es kaum abwarten, das Buch zu beenden. Es hat mich total fasziniert, wie die ganzen Protagonisten miteinander verbunden sind. Ich habe immer wieder mit geraten und wurde dann doch eines besseren belehrt. Mein Fazit: Das Buch hat mich total gefesselt und mitgerissen. Deswegen bekommt es von mir 5 Sterne!

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Das Cover hat mich gleich magisch angezogen, denn durch seine Farbgebung und die Abbildungen, die sehr zart rüberkommen, verleiht es einen geheimnisvollen Hauch und macht neugierig. Der Titel, der sich durch die wunderschöne und hervorgehobene Schrift in dem blaue glänzenden Kreis befindet, unterstreicht den Namen des Buches gekonnt. Daraufhin und auch aufgrund des Klappentextes sowie auch der Leseprobe war ich super gespannt auf den Inhalt und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Leider hat mich dieser dann ganz und garnicht überzeugt. Den Schreibstil der Autorinnen empfand ich als mühselig und langweilig, konnte mich einfach nicht ergreifen. Die Herangehensweise, die Geschichte, die drei Generationen von Frauen umfasst, jeweils in deren Zeit abwechselnd zu erzählen, finde ich normalerweise sehr gelungen. Aber, hier war zwar klar, dass die Geschichten zusammengehören, jedoch wurden die jeweiligen Zeitfenster irgendwie so erläutert, dass ich ständig hin- und herblättern musste, um überhaupt einen Konsens zu erhalten. Zuerst dachte ich noch, dass es einfach einer gewissen Einlesezeit benötigt, um die jeweils Mitwirkenden besser kennenzulernen und dann den roten Faden aufschnappen zu können, aber, durch die Schreibweise, die eher langatmig rüberkommt, war das doch sehr mühsam und so musste ich mich von Anfang bis Ende durch´s Buch quälen. Auch die Schilderung der Charaktere hat aus genannten Gründen darunter gelitten. Konnte hier keinerlei Emotionen oder dergleichen zu den Personen aufbauen. Mein Fazit: meine hohen Erwartungen wurden leider vollends enttäuscht - gute Idee, die leider nicht richtig umgesetzt wurde

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