Leserstimmen zu
Mein Herz ist eine Insel

Anne Sanders

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Meinung Geschichten, in denen die verlorene Tochter zurück in ihr Städtchen/Dorf zurückkehrt und mit ihrer einstigen große Liebe konfrontiert wird, gibt es wie Sand am Meer. Gelesen habe ich selbst davon bereits schon ein paar. Die Handlung dieser Romane ähnelt sich dabei oft frappierend, enthält einen überdurchschnittlich hohen Kitschfaktor und kratzt dennoch meist nur an der Oberfläche. Meine Erwartungen an den Roman lagen in etwa bei solch einem Inhalt, der allerdings einen sommerlichen „Wohlfühlroman“ versprechen könnte. Glücklicherweise lag ich mit dieser Vermutung falsch. Es gibt in meinen Augen nur wenige Ausnahmen in denen der Präsens fließend eine Geschichte erzählt, ohne hölzern zu wirken. Mein Herz ist eine Insel würde ich zu diesen Romanen zählen. Die Gefühle der beiden Protagonisten, die jeweils aus der 1. Person die Handlung wiedergeben, kommen dabei gefühlvoll, jedoch realistisch zur Geltung. Besonders Islas Widerwillen, mit dem sie ihrem ehemaligen Zuhause entgegentritt entfaltet ein Gefühl der Beklemmung, welches auf mich als Leser übergesprungen ist. Die rauen Landschaften der Inseln Bailevar und Iona tragen ihr Übriges dazu bei. Diese unerwartete Tiefe hat mich positiv überrascht. Die zentralen Figuren des Romans wurden recht bildlich geschaffen. Ihre Charaktereigenschaften wurden klar gezeichnet und ihre Handlungen damit nachvollziehbar. Ich würde Isla nicht als eine Protagonistin einschätzen, die jeder sofort ins Herz schließen würde. Dafür ist sie zu temperamentvoll und die ihr mitgegebenen negativen Eigenschaften kommen doch mehr als häufig zum Vorschein. Meinen Geschmack hätte Anne Sanders damit in jedem Fall fast getroffen, da ich Figuren mit sog. Ecken und Kanten immer bevorzuge. Lediglich Islas fragwürdiger Humor, bzw. der Versuch eines solchen, ging mir bereits nach den ersten Seite ziemlich auf die Nerven. Insgesamt kann man die meisten Charaktere, sofern sie nicht ein Klischee bedienen, schnell ins Herz schließen. Allein Shona, eine der Heldin nahestehende ältere Dame, ist doch recht überzogen dargestellt und vorhersehbar in ihren Handlungen. Die Figur der penetranten „Kupplerin“ war mir sowohl in Romanen, als auch in Filmen schon immer ein Dorn im Auge. Finn hingegen ist ein sympathischer und bodenständiger Charakter, der einen frischen Wind in die von Bad Boys verseuchte Liebesromanluft bringt. Die Geschichte der beiden, die sich erneut ausrollt, braucht ihre Zeit und die sollte man ihr in diesem Roman auch einräumen. Man muss schon damit klarkommen, dass einige der Figuren ein altertümliches Rollenbild im Kopf haben. Da es zu der erzählten Geschichte passt und genau das darstellen soll, gegen was Isla all die Jahre vor ihrer Abwesenheit gekämpft hat, würde ich dem keine tiefere Bedeutung beimessen und dem mehr Aufmerksamkeit schenken, als es verdient hat. Ein Augenrollen meinerseits, wenn die „echten“ Männer auf keinen Fall ein vegetarisches Menü zu sich nehmen konnten, war dann leider doch nicht zu vermeiden. Das Ende passt leider nicht so recht zu den vielen vorangeschrittenen Seiten. Es ist natürlich eine Frage des Geschmacks, ob man es besonders herzig und romantisch, oder gefühlvoll jedoch realistisch mag. Allerdings hatte ich mir bei Figuren wie Isla und Finn ein etwas kitschbefreiteren Schluss gewünscht. Fazit Den „sommerlichen Wohlfühlroman“ der mir versprochen wurde, konnte ich in Mein Herz ist eine Insel nicht entdecken. Dafür allerdings einen interessanten Entwicklungsroman vor wunderschöner Kulisse der Figuren enthält, die ihre Macken besitzen und sich dadurch abzuheben wissen. Auch wenn der Ausgang und ich keine großen Freunde werden konnten, war die Lektüre von Mein Herz ist eine Insel doch eine recht angenehme. Für Fans von Liebesbekundungen nach dem ersten Treffen und glatten Figuren ist es sicher keine Empfehlung. Für alle anderen, die gerne einmal andere Pfade von Liebesromanen einschlagen wollen, lohnt sich der Blick ins Buch mit Sicherheit.

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Kurzbeschreibung Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein … Meinung Nachdem ich ja von Anne Sanders Vorgängerroman „Ein Sommer in St. Ives“ so begeistert war, musste ich natürlich auch „Mein Herz ist eine Insel“ lesen. Und da ich Schottland als Kulisse eh recht gerne mag und der Klappentext auch vielversprechend klang, war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Das Cover finde ich sehr ansprechend und einfach sommerlich-verträumt, was auch gut zum Inhalt passt. Denn auch die Geschichte selbst entpuppt sich als leichte Lektüre für zwischendurch, aber durchaus mit viel Charme und zum Verlieben. Kitsch und Witz reichen sich genau richtig dosiert die Hand und zwischendurch sind auch ein paar schön spannende Szenen eingebaut, die nochmal für etwas Pepp sorgen, auch wenn der Großteil der Geschichte schon ziemlich vorhersehbar ist und es eher wenige Überraschungen gibt. Dabei ist die Handlung aber trotzdem gut durchdacht und logisch aufgebaut und regt an manchen Stellen auch zum Nachdenken an. Isla´s ausführlich erzählte Lebensgeschichte ist stimmig, die Sage der Insel bietet einige recht interessante Geheimnisse und ab und an gibt es auch mal etwas düstere und bedrückende Einschübe, die ich sehr passend fand. Die Charaktere sind alle realistisch dargestellt. Jeder hat so seine normalen Macken und sie wirken oft auch nicht ganz gefestigt und gerade das verleiht ihnen die benötigte Tiefe. Ich fand es zwar etwas schade, dass Isla immer etwas an der Insel auszusetzten hatte, aber trotzdem konnte ich mich mit ihr identifizieren und ihre Sicht nachvollziehen. Aber am liebsten war mir die alte Shona. Sie ist einfach wie eine nette, alte Oma und man kann sie nur lieb haben. Wie erwartet, ist das Setting absolut toll und wird auch sehr bildgewaltig beschrieben. Ich liebe das raue und doch so malerische Schottland einfach und diese Liebe wurde auch durch die lebendigen Beschreibungen noch bestärkt. Insgesamt ist der Schreibstil einfach wunderbar leicht, flüssig und sehr lebhaft, weshalb sich die Geschichte sehr schnell lesen lässt. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Isla, aber es gibt auch einige Kapitel vom Pub-Betreiber Finn. Ich mag es ja gerne, wenn man Geschichte aus verschieden Perspektiven erzählt bekommt, da dies zumeist für eine bessere Gesamtübersicht sorgt und auch hier fand ich diese Lösung sehr gelungen. Das Ende ist eher typisch für solch einen Roman, hinterlässt aber ein gutes und zufriedenes Gefühl. Fazit Insgesamt ist „Mein Herz ist eine Insel“ ein unterhaltsames Buch mit viel Gefühl, Charme, Witz, einigen düsteren und auch ein paar spannenden Momenten. Da ist es auch nicht so schlimm, dass die Grundgeschichte eher etwas vorhersehbar ist. Das tolle und lebhafte Setting und das Wohlfühlgefühl beim Lesen überwiegen, weshalb ich gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung vergebe.

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Rezension Anne Sander - Mein Herz ist eine Insel Klappentext: Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein … Meinung: Vor 10 Jahren brach Isla mit ihrer Heimat, der kleinen Insel Bailevar, und wünschte sich, diese nie wieder sehen zu müssen. Nun steht sie vor den Trümmern ihres Lebens und der heimischen Haustür. Doch die Wiedersehensfreue ihres Vaters ist nicht so groß, wie sie erhofft hat und auch ihre Brüder müssen ihr Auftauchen erst mal verdauen. Und dann lebt auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wieder auf der Insel. Alles scheint sich gegen Isla verschworen zu haben, wäre da nicht Shona, Finns Großtante und das Herz und die Seele der Insel. Islas Auftauchen setzt eine Reihe von Ereignissen in Kraft, die die Insel und seine Bewohner nachhaltig ändern wird. Ohne große Vorreden startet Anne Sanders ihre Geschichte und lässt den Leser auf der Insel Bailevar ankommen. Ihre Szenen weiß sie dabei gekonnt zu beschreiben, so dass man sich förmlich auf die Insel versetzt fühlt und meint, den Wind und das Meer auf der Haut zu spüren. Dieses Geschick kann sie auch für ihre Figuren aufbringen, die entsprechende Tiefe und charakterliche Eigenheiten mit sich bringen. Das sorgt für genügend Schwung und Authentizität in der Geschichte, um einen schönen Lesefluss beizuhalten. Islas eigenwilliger, zum Teil sturer Charakter findet in Finn den perfekten Gegenpart. Auch der Plot weiß zu gefallen und die einzelnen Geheimnisse löst die Autorin gut auf. Zwar habe ich so manche Handlung absehen können, der Weg zur Auflösung war aber durchaus unterhaltsam. Fazit: Mein Herz ist eine Insel enthält ein wundervolles, etwas raues Setting, das dieses Buch perfekt für stürmische Lesetage macht. Die Geschichte kann mit interessanten Charakteren aufwarten und ist einfühlsam erzählt. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Meine Meinung zum eBook: Mein Herz ist eine Insel Aufmerksamkeit: Diesen Punkt gibt es auf meinem Blog zu entdecken. Inhalt in meinen Worten: Isla verlor alles. Somit bleibt ihr nur eine einzige Möglichkeit, zurück nach Hause, wo man sie nicht gerade erwartet, denn sie ist fortgegangen und das unter sehr unschönen Bedingungen. Isla versucht sich wieder einzuleben, den Stacheln die ihr begegnen auszuweichen und gleichzeitig wieder neu zu starten,dass das aber mit ihrer Vorgeschichte nicht ganz leicht fallen wird, liegt auf der Hand. Als sie auch noch Finn trifft, mit ihrem besten Freund, wo mehr daraus geworden ist, macht die Situation nicht wirklich einfacher, im Gegenteil, sie muss sich Dingen stellen, vor denen sie lieber weglaufen würde. Wird ihr Neuanfang vielleicht ihr größtes Fiasko? Wie ich das Buch empfand: In dieses Buch kann man leicht hineinfinden, jedoch wird es dann zunehmend schwieriger der Geschichte zu folgen, weil manche Dialog, Gedankengänge und Sätze etwas schwer formuliert waren, so kam ich mir zwischendrin eher wie bei einem Drehbuch vor, als bei einem Buch. Denn Schnalzgeräusche oder anderes mag ich nicht. Die Atmosphäre im Buch ist jedoch gut umgesetzt und ich konnte mich in das Inselleben hineinfühlen. Eine eigene Welt für sich. Isla dagegen hätte ich zehntausend mal gerne an die Wand gepresst und sie gerne von ihrem arroganten Erwartungsstil herunter geholt. Das mit Finn dagegen war ein Eigentor für ihn und hier hätte die Autorin so viel mehr heraus holen können. Charaktere: Neben Finn, Isla und der Familie von Isla gibt es noch einige andere Charaktere, die mir teilweise aber blind vorgekommen sind und selten für anderes offen waren, als für ihre Dinge. Hier fehlte mir einfach wirklich viel mehr Charakterausbildung. Gefühl: Der Roman verspricht Spannung, Romantischen Flair und vieles andere, gehalten hat er nur, dass das Buch düster und schwer zu durchschauen war, am Ende war ich unzufrieden zurückgelassen worden und dachte mir, was will mir diese Geschichte mitteilen, was vor allem will mit die Autorin in dieser Geschichte mitteilen. Autorin: Was ich entdecken durfte, das die Autorin schon Jugendbücher geschrieben hat, welche das sind weiß ich nicht, war mir aber nach dem Buch auch nicht mehr wichtig, eher dachte ich mir, das sie vielleicht lieber bei der Jugendbuchrichtung geblieben wäre, so hätte sie mir persönlich Kummer erspart. Dennoch fand ich manche Gedankengänge im Buch und auch manche Nebenhandlung interessant gestaltet, was mich dann doch wieder etwas neugierig gemacht hat, wer hinter dem Pseudonym stecken mag. Empfehlung: Wenn ihr erwartet, dass das Buch euch Liebe, Spannung und Gefühl schenkt, dann könnte das Buch euch enttäuschen, wenn ihr einfach nur eine wirklich leichte Kost lesen möchtet, dann sag ich ech eines, ihr müsst euch in das Buch hineinfinden und manchen Stil der Autorin schlucken. Es kann sich vielleicht aber lohnen. Bewertung: Das Buch ist bei mir leider nicht so angekommen, wie ich es persönlich erwartete. Der Schreibstil war Mittelgut, die Geschichte fand ich irritierend und weniger spannend und das einzige was mir gut gefallen hat, war die Insel, auf der ich selbst gerne ein paar Schritte gehen würde. Letztlich bewerte ich deswegen diese Buch mit schlechten drei Sternen. Für zwei Sterne war das Buch zu gut, für mehr Sterne langte es jedoch nicht.

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Cover Das Cover hat es mir persönlich sehr angetan. Es weckt richtig sommerliche Gefühle und das selbst im größten Winter, bei den kältesten Temperaturen. Jedes mal wenn ich das Cover sehe, kann ich beinahe das Salz auf meinen Lippen spüren. Meine Meinung Obwohl sie vor Jahren von Bailevar geflohen ist, scheint die Insel im Atlantik nun ihr einziger Rückzugsort. Nachdem ihr Ex-Freund entschieden hat, das er sie nicht mehr genug liebt, hat Isla alle Zelte abgebrochen und ist regelrecht davon gelaufen. Sie ärgert sich darüber, dass ihr ganzes Leben auf dem ihres Partners aufgebaut war. Tatsächlich kann ich das sehr gut verstehen und hoffe auch, dass sie für den Rest der Geschichte aus diesem Fehler gelernt hat. Auf ihrer Heimatinsel angekommen ist es wie erwartet, der Empfang ist sehr kühl und der Wind der über die Insel jagt noch viel eisiger. Dann gibt es da auch noch Finn ihre Jugendliebe, von der auch heute noch die halbe Insel spricht. Jeder kennt jeden und selbstverständlich kann man sich auch nicht aus dem Weg gehen. Die Häuser werden nicht abgeschlossen und der Briefträger bringt die Post direkt auf den Küchentisch. Bei vielen dieser Beschreibungen musste ich sehr schmunzeln. Sie haben mich sehr stark an meine Heimat erinnert. Dort schließt man zwar die Häuser ab, allerdings kenne ich die Postbotin mein ganzes Leben lang. Jeder weiß gefühlt alles und der Dorftratscht geht rum, das kann man sich kaum vorstellen. Vieles kam mir wirklich bekannt vor, auch wenn es auf der Insel noch viel krasser ist, als in meinem Dorf. Die Bewohner mischen sich nämlich wirklich sehr in Islas Leben ein und wollen sie unbedingt wieder mit Finn verkuppeln. Als es dann auch noch zu seltsamen Einbrüchen auf der Insel kommt, spielt beinahe alles verrückt. Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gefallen und obwohl ich am Anfang etwas Angst hatte, das die Geschichte zu plump werden könnte, hat die Autorin mich doch überzeugt. Ihr ist es gelungen, eine wirklich kitschige Geschichte auf eine schöne Art und Weiße zu erzählen. Isla hat eine schwierige Vergangenheit mit ihrem Vater und auch ihrer Mutter. Diese hat die Familie verlassen, als Isla drei Jahre alt war und eine tiefe Wunde geschlagen. Islas Freiheitsdrang hat sich wie ein Keil zwischen sie und ihren Vater getrieben. Diese Beziehung wurde wirklich realistisch dargestellt und man konnte Islas Schmerz und Verzweiflung sehr gut verstehen. Meiner Meinung nach ist es der Autorin wirklich gut gelungen, die Figuren realitätsnah darzustellen und ihre Probleme und Sorgen zu verständlich zu machen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Es hat mich so sehr gefesselt, dass ich es in einem Stück verschlungen habe. Gerade das Setting hat mir wirklich sehr gut gefallen. Von mir gibt es für diese Idee und die gelungene Umsetzung vier von fünf Monstern.

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Die Rezension zu diesem Buch nimmt an der Anzeigenkampagne "Hello Sunshine" des Verlages teil. Es wurde jedoch selbst gekauft und nicht durch den Verlag zur Verfügung gestellt. INHALT: Isla Grant war froh, ihrer Heimatinsel Bailevar an der Küste Schottlands zu entkommen. Doch nach 10 Jahren geht ihre Beziehung in die Brüche und ihre Familie auf der Insel ist das Einzige was übrig bleibt. Doch die empfangen Sie nicht nur mit offenen Armen. Schnell wird klar; Isla muss herausfinden, was sie wirklich will vom Leben. Ob da die Begegnung mit ihrer Jugendliebe Finn hilfreich ist? FAZIT: Da ich das Meer, kleine Inseln und die dazugehörige maritime Einrichtung sehr liebe, hat mich das Buchcover und der Titel magisch angezogen. Der Schreibstil eignet sich für einen Tag am Strand (oder alternativ aufgrund des Wetters auf der Couch). Leicht und locker ist der Erzählfluss gestaltet und man ist schnell im Geschehen. Anne Sanders schafft es, eine kleine idyllische schottische Insel zu kreieren auf der allerhand schrullige Insulaner zu Werke sind. Hier passt jeder auf jeden auf und weiß bestens über seinen Nachbarn Bescheid. Diese Nähe war Isla bislang zuviel und floh vor über 10 Jahren nach Edinburgh. Doch aufgrund ihrer persönlichen Krise muss sie sich eingestehen, dass die Insel mit ihrer Familie doch eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt. Besonders ein Insulaner, ihre Jugendliebe Finn, hat ihr Herz nicht vergessen. Und dieses Herz ist im Buchtitel gemeint, warum es eine Insel ist? Lest unbedingt selbst, welche Entwicklungen Isla durchmachen machen muss, um zur Ruhe zu kommen. Wer aber denkt, dass auf dieser kleinen Insel nichts los ist, der irrt: ein Einbrecher treibt sein Unwesen, die alte Dame Shona versucht Isla mit Finn zu verkuppeln, Islas Brüder und ihr Vater haben mit Isla einiges Aufzuarbeiten, eine Oma paddelt mit einer Harpune im Meer und dann gibt es noch eine Geschichte um eine verschwundene Insel. An einigen Stellen hätte ich Isla am liebsten in den Hintern getreten und gesagt: "Nu reiß dich mal zusammen!" Aber das hat meist der heimliche Star des Buches Shona gemacht. Die alte Dame war meine Lieblingsprotagonistin im ganzen Buch. Bei den vielfältigen Dialogen merkt man, dass die Autorin ihr Herzblut in das Inselbuch mit Herz gesteckt hat und das ein "okay" inzwischen ein echter Dialogklassiker geworden ist. Ich würde gern mal einen Ausflug auf diese kleine Insel machen, um ein Krabbenbrötchen in Finns Pub zu essen: Volle Punktzahl! https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/12/anzeige-rezension-anne-sanders-mein.html

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Isla kommt nach knapp 10 Jahren wieder nach Hause auf die Insel Bailevar. Sie hat damals ihren Vater, ihre zwei älteren Brüder und ihre Jugendliebe zurück gelassen und es niemals bereut. Aber in ihrer Not sieht sie keinen anderen Weg, als zu ihrer Familie. Dort angekommen, trifft sie auch unerwarteter Weise Finn wieder. Die Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit überrollen Isla und vor allem Shona freut sich sehr die junge Frau wieder in die Arme zu schließen. Shona, die seit jeher gerne die Geschichte der „verschwundenen Insel“ erzählt, die nicht mehr die jüngste ist und auch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Wie hat es mir gefallen? Ich lese das Buch im Rahmen der Aktion „Hello Sunshine“ vom Bloggerportal und habe das Buch als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür. Mit dem Cover und dem Klappentext waren meine Erwartungen auf einen lockeren leichten Liebesroman gelenkt. Bekommen habe ich eine weitaus tiefer gehende Geschichte. Isla ist eine junge Frau, die an einem Scheideweg in ihrem Leben angekommen ist. Sie ist verwirrt und daher zickig. Sie floh von der Insel, die sie als einengend und provinziell empfand. Nun ist sie wieder hier und die Menschen haben sich kaum verändert. Meine Sympathie für sie hielt sich in Grenzen, denn sie strapazierte oft meine Geduld. Ich brauchte eine Zeit lang, um mich mit ihr anzufreunden. Finn dagegen hat mich sofort für sich eingenommen, vor allem seine freundliche Art und seine Leidenschaft fürs Kochen. Er kann auch mit Islas Gefühlschwankungen umgehen, auch wenn ihn ihr Auftauchen überrascht. Bereichert wird die Story durch ein paar äußerst charmante Figuren. Allen voran Shona, die das Herz der Insel ist. Ihre Geschichten sind allseits bekannt, wenn auch nicht alle daran glauben, hören sie ihr sehr gerne zu. Louise, eine knapp 90jährige Frau, die noch täglich im Meer schwimmt und ihren wundervollen „gefakten“ französischen Akzent lebt. Die Altherrenband, der Postbote/Müllmann und noch einige andere schrullige Figuren. Diese Insel im rauen schottischen Meer rundet bildet den perfekten Schauplatz, um die Geschichte zu erzählen. Der Schreibstil der Autorin war anfangs für mich gewöhnungsbedürftig. Ich kann nicht genau festmachen, woran das lag. Es war womöglich ein Zusammenspiel aus einer für mich eher ungewohnten Schreibweise und meiner leichten Abneigung gegenüber Isla. Aber man muss die Hauptfigur nicht unbedingt mögen, um eine Geschichte gut zu finden. Und ich fand sie gut. Sie war tiefgründiger als erwartet, sie war spannend und voller großer Gefühle, die alle Menschen in sich haben. Es ist eine Geschichte über Familie, Freundschaft, über Herkunft, Vergangenheit und Zukunft. Als ich mich voll darauf eingelassen habe, riss sie mich mit.

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Viva Rubia

Von: Janine

13.12.2017

Meine Meinung zum Buch: Die Story hat mich von den ersten Seite an gepackt und ich habe es genossen, in meinem Kopfkino auf die schottische Insel Bailevar zu reisen, um Islas turbulenten Aufenthalt dort zu begleiten. Das Buch enthält sowohl traurige, ernsthafte und nachdenklich stimmende, als auch lustige und heitere Komponenten. Alles in allem ein Must-read und eigentlich perfekt sowohl für den Strand, als auch für die Couch oder das Bett in den eigenen vier Wänden, mit einer Tasse Tee oder Kaffee und am Liebsten noch mit einem selbstgebackenen Insel-Keks von Shona - oder wie ich; Mit einem Halloween-Schoko-Keks hihi ;)

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