Leserstimmen zu
Kleinhirn an alle

Otto Waalkes

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Darauf haben Generationen von Fans gerade noch gewartet: Otto erzählt aus den ersten 70 Jahren seines Lebens – einem märchenhaften Aufstieg vom Deichkind zum Alleinunterhalter der Nation. Seine Sketche und Figuren haben unser kollektives Gedächtnis und unseren Witzwortschatz bereichert: Harry Hirsch (übergibt sich ins Funkhaus), Robin Hood (der Stecher der Entnervten), Susi Sorglos (föhnt ihr goldenes Haar), Louis Flambée (kocht Pommes de Bordell) Peter, Paul and Mary (are planning a bank robbery) und der „Schniedelwutz“ (hat's bis in den Duden gebracht). Aber: Wer waren eigentlich Ottos Vorbilder? Wo kommt er her? Was treibt ihn an? Wie entsteht seine eigene Art von Komik? Und wozu überhaupt? Gibt es ein Geheimnis? Jetzt erzählt Otto freiwillig von Höhe- und Tiefpunkten, von den glücklichsten und den glanzvollsten Momenten, ohne die peinlichsten und traurigsten auszulassen. Nicht zu vergessen einige noch unveröffentlichte Fotos und selbstgemalte Bilder. Mein Lieblingszitat: Meine Meinung: Als großer Fan von Otto und seiner Art Komik zu machen wollte ich selbstverständlich auch seine jetzt erschienene Autobiografie lesen. Otto hat sein Buch in drei große Lebensabschnitte eingeteilt, sodass das ganze, wie ich finde, etwas übersichtlicher wird. Er beginnt nach einem Vorwort zuerst mit der Erzählung eines Erlebnisses Anfang der 2000er, springt daraufhin jedoch zu seiner Heimat in Ostfriesland und den frühen Kindheitserlebnissen zurück. Von da an berichtet er mal von größeren Lebensereignissen, wie z.B. der Veröffentlichung seiner ersten Langspielplatte und seines ersten Films, mal von kleineren, ihm wichtig erscheinenden Lebensabschnitten, unter anderem seiner Zeit in der Band ‚The Rustlers‘ oder einer Wohngemeinschaft in Hamburg. Über Ottos Schreibstil kann ich nur sagen, dass er recht amüsant ist, da er oft mit Wortspielen oder kleinen Witzen arbeitet. Nachdem ich die ganze Biografie gelesen habe, habe ich natürlich einige mir neue Dinge über ihn erfahren und einen besseren Überblick über sein Leben und sein Wirken und Schaffen bekommen. Jedoch gab es meiner Meinung nach auch ein paar Hintergrundinformationen, die mich nicht unbedingt interessiert haben. Auch redet Otto sehr sehr viel über andere bekannte Menschen, gefühlt fast mehr als über sich selbst, was mich etwas gestört hat. Gut gefallen hat mir dafür, dass in der Mitte seiner Biografie zum einen eine Auswahl an Fotografien aus allen möglichen Lebenszeiten enthalten ist und sogar einige der von ihm im Laufe seines Lebens gemalten Bilder hier veröffentlicht wurden. Genauso fand ich seine Idee eines Countdowns zum Ende gut, in dem er beispielsweise die ihm am öftesten gestellten Fragen beantwortet, seine zahlreichen Versionen von Hänsel und Gretel preisgibt und die Komiker aufzählt, die ihm am liebsten sind. Mein Fazit: Für alle Otto Fans natürlich ein Muss! Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Buches! Kleinhirn an alle bekommt von mir 4/5 Sterne!

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Wer kennt ihn nicht, Otto Waalkes, Held meiner Kinder und Jugendtage, Erfinder der Ottifanten, Komiker durch und durch. Auch heute bin ich immer noch großer Otto Fan und auch meine Kinder lieben ihn. In seiner Biografie schreibt Otto offen und ehrlich über sein Leben, offenbart einen tiefen Blick ins sein Innerstes. Stellenweise sehr Humorvoll und doch auch Ernst regt das Buch zum nachdenken an. Wie bei jedem normalen Menschen verlief auch Ottos Leben nicht immer einfach. Durch zahlreiche Bilder nimmt der Komiker uns mit auf eine Reise durch seine fast 70 Jahre. Dieses Buch sollte in keinem Bücherregal fehlen. Von mir eine absolute Kauf und Leseempfehlung.

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„Warum sollte man mich mögen? Es gibt keine Antwort, außer einer patzigen: Warum eigentlich nicht?“ (Zitat aus „Kleinhirn an alle") Es war einmal ein Mädchen, dessen Vater war einem Komiker namens Otto verfallen. Er kannte alle seine Gags und gab sie bei Familienfeiern zum besten. Viele Jahre später, als aus dem jungen Mädchen eine reife Frau geworden ist, entdeckt sie ein Buch mit dem Titel „Kleinhirn an alle - Die große Otto Biografie. Sie erinnert sich an ihren Vater, der leider inzwischen verstorben ist und möchte plötzlich mehr über diesen Otto Waalkes erfahren. So fand schließlich die 415 umfassende Lebensbeichte des Friesenjung, erschienen im Mai 2018 beim Heyne Verlag, den Weg in mein Buchregal. Er mag Märchen. Seine Parodien auf Hänsel und Gretel oder Schneewittchen und die sieben Zwerge sind legendär. Habe mich oft gefragt, wie Otto auf seine aberwitzigen Interpretationen kommt. Er nimmt sich selbst gern auf die Schippe. Sein Äußeres passt hervorragend zu seiner humoristischen Art. So beschreibt sich Otto selbst und ich habe sofort das Bild von dem quirligen, hüpfenden, viel zu schnell plappernden Männlein vor mir, der Unfug im Kopf hat und Leute zum Lachen bringt. „Meine lange Nase, die irgendwo auf halber Strecke die Richtung wechselt, der Mund, der so breit grinsen kann, dass es aussieht, als stünden die Augen darüber etwas dicht beieinander, die schmale Stirn, die sich Richtung Hinterkopf ausgebreitet hat, das Kinn, das früher noch spitzer war...“ Sicher spaltet Ottos Humor die Gesellschaft, die einen finden ihn zum Brüllen lustig, während die anderen mit seinem Humor so gar nichts anfangen können. Lässt man aber diese Aspekt außen vor und geht ganz unvoreingenommen an diese Biografie heran , wird man mit einem unterhaltsamen Lesevergnügen belohnt, welches sich romanartig liest. Otto Waalkes hat eine ganz charmante und amüsante Art zu schreiben. Von Seite zu Seite wurde er mir vertrauter und es schien beinahe so, als wäre ich ihm tatsächlich schon begegnet. Es scheint mir, als sei er ein Mensch wie Du und ich, ohne Starallüren, ehrlich und bodenständig. Natürlich ist Otto auch im Buch der Spaßvogel, der immer irgendeinen Blödsinn ausheckt. Meine Lieblingsstelle ist die, in welcher er während eines Drehs auf Jamaika ein paar Jungen zu einem Fußballmatch herausfordert. Ich habe mich gekringelt vor Lachen. Liest man jedoch auch zwischen den Zeilen, offenbart sich mir ein ernsthafter, intelligenter und sehr talentierter Otto, der sich in Bescheidenheit zeigt und mit viel Selbstkritik bestückt ist. Das merkt man bereits bei der Wahl des Buchtitels. Otto spricht ganz offen über seine Fehler und Misserfolge. Dabei gewährt er dem Leser Einblicke in sein Privatleben. Otto nimmt die Dinge hin, wie sie sind. Jedoch überspielt er sie schlichtweg mit seinem ganz eigenen Humor. Das gefällt mir. Insofern - danke Otto für den kleinen Exkurs in Sachen „Lebensberatung“. Apropos Vorbilder, zu seinen gehören z.B Heinz Ehrhardt, Jerry Lewis, Alec Baldwin u.v.a.m. ! Von ihnen spricht Otto mit großem Respekt. Überhaupt erwähnt er viele seiner Wegbegleiter mit lobenden Worten. Otto besitzt eine künstlerische Ader, die hier nicht unerwähnt bleiben soll. Ich finde seine Karikaturen richtig klasse, allen voran die Ottifanten. Es gibt viele witzige, interessante und emotionale Stellen im Buch, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Demnächst wird Otto 70 Jahre und für diesen Rückblick auf sein bewegtes Leben hat er meine 5 Sterne-Leseempfehlung verdient! „Wer klug ist, weiß vermutlich, wann er aufzuhören hat - ich weiß es, wie gesagt, nicht." (Zitat aus „Kleinhirn an alle“) P.S. „Die große Otto Biografie“ gibt es auch als Hörbuch, natürlich gelesen von Otto.

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„Warum sollte man mich mögen? Es gibt keine Antwort, außer einer patzigen: Warum eigentlich nicht?“ (Zitat aus „Kleinhirn an alle") Es war einmal ein Mädchen, dessen Vater war einem Komiker namens Otto verfallen. Er kannte alle seine Gags und gab sie bei Familienfeiern zum besten. Viele Jahre später, als aus dem jungen Mädchen eine reife Frau geworden ist, entdeckt sie ein Buch mit dem Titel „Kleinhirn an alle - Die große Otto Biografie. Sie erinnert sich an ihren Vater, der leider inzwischen verstorben ist und möchte plötzlich mehr über diesen Otto Waalkes erfahren. So fand schließlich die 415 umfassende Lebensbeichte des Friesenjung, erschienen im Mai 2018 beim Heyne Verlag, den Weg in mein Buchregal. Er mag Märchen. Seine Parodien auf Hänsel und Gretel oder Schneewittchen und die sieben Zwerge sind legendär. Habe mich oft gefragt, wie Otto auf seine aberwitzigen Interpretationen kommt. Er nimmt sich selbst gern auf die Schippe. Sein Äußeres passt hervorragend zu seiner humoristischen Art. So beschreibt sich Otto selbst und ich habe sofort das Bild von dem quirligen, hüpfenden, viel zu schnell plappernden Männlein vor mir, der Unfug im Kopf hat und Leute zum Lachen bringt. „Meine lange Nase, die irgendwo auf halber Strecke die Richtung wechselt, der Mund, der so breit grinsen kann, dass es aussieht, als stünden die Augen darüber etwas dicht beieinander, die schmale Stirn, die sich Richtung Hinterkopf ausgebreitet hat, das Kinn, das früher noch spitzer war...“ Sicher spaltet Ottos Humor die Gesellschaft, die einen finden ihn zum Brüllen lustig, während die anderen mit seinem Humor so gar nichts anfangen können. Lässt man aber diese Aspekt außen vor und geht ganz unvoreingenommen an diese Biografie heran , wird man mit einem unterhaltsamen Lesevergnügen belohnt, welches sich romanartig liest. Otto Waalkes hat eine ganz charmante und amüsante Art zu schreiben. Von Seite zu Seite wurde er mir vertrauter und es schien beinahe so, als wäre ich ihm tatsächlich schon begegnet. Es scheint mir, als sei er ein Mensch wie Du und ich, ohne Starallüren, ehrlich und bodenständig. Natürlich ist Otto auch im Buch der Spaßvogel, der immer irgendeinen Blödsinn ausheckt. Meine Lieblingsstelle ist die, in welcher er während eines Drehs auf Jamaika ein paar Jungen zu einem Fußballmatch herausfordert. Ich habe mich gekringelt vor Lachen. Liest man jedoch auch zwischen den Zeilen, offenbart sich mir ein ernsthafter, intelligenter und sehr talentierter Otto, der sich in Bescheidenheit zeigt und mit viel Selbstkritik bestückt ist. Das merkt man bereits bei der Wahl des Buchtitels. Otto spricht ganz offen über seine Fehler und Misserfolge. Dabei gewährt er dem Leser Einblicke in sein Privatleben. Otto nimmt die Dinge hin, wie sie sind. Jedoch überspielt er sie schlichtweg mit seinem ganz eigenen Humor. Das gefällt mir. Insofern - danke Otto für den kleinen Exkurs in Sachen „Lebensberatung“. Apropos Vorbilder, zu seinen gehören z.B Heinz Ehrhardt, Jerry Lewis, Alec Baldwin u.v.a.m. ! Von ihnen spricht Otto mit großem Respekt. Überhaupt erwähnt er viele seiner Wegbegleiter mit lobenden Worten. Otto besitzt eine künstlerische Ader, die hier nicht unerwähnt bleiben soll. Ich finde seine Karikaturen richtig klasse, allen voran die Ottifanten. Es gibt viele witzige, interessante und emotionale Stellen im Buch, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Demnächst wird Otto 70 Jahre und für diesen Rückblick auf sein bewegtes Leben hat er meine 5 Sterne-Leseempfehlung verdient! „Wer klug ist, weiß vermutlich, wann er aufzuhören hat - ich weiß es, wie gesagt, nicht." (Zitat aus „Kleinhirn an alle“) P.S. „Die große Otto Biografie“ gibt es auch als Hörbuch, natürlich gelesen von Otto.

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Kleinhirn an Alle – Die große Ottobiografie ist ein Buch, mit dem sich einer der erfolgreichsten Komiker Deutschlands direkt an seine mehr als zahlreichen Fans richtet. Er erzählt von wichtigen (und auch weniger wichtigen) Stationen in seinem Leben und Schaffen. Die etwas lang geratene Selbstdarstellung ist weniger humorvoll als man es von Otto Waalkes erwartet und die neuen und alten Geschichten zwischen Hamburg, Emden und Amerika hätten ohne Verlust etwas gestrafft werden können. Ansonsten lesbar und eine Empfehlung wert. Danke, Otto, für die ersten 70 Jahre.

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Otto Waalkes ist einer der bekanntesten Unterhaltungskünstler des Landes. Ein stilistisches Mittel seiner Vorträge sind Parodien, beispielsweise Überarbeitungen bekannter Lieder, die er mit der Gitarre begleitet. In die humoristischen Vorträge bettet er Satire, politische Anspielungen, Zeit- und Gesellschaftskritik ein. Bekannte Rollennamen von Otto Waalkes sind der Reporter Harry Hirsch, Frau Suhrbier und Oberförster Pudlich sowie Herbert von Karamalz (Parodie auf Herbert von Karajan und Anspielung auf das Malzbier). Die regelmäßig veröffentlichten Otto-Bücher und vor allem die Otto-Langspielplatten wurden Verkaufsschlager, viele erreichten Spitzenpositionen in den Hit- bzw. Verkaufslisten. Nun hat er seine eigene Biografie im Heyne Verlag herausgebracht. Dort erzählt er von seinem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und von den Anfängen als Entertainer und Musiker in verschiedenen Clubs der Hansestadt. Die wichtigsten Stationen seiner Karriere werden erzählt, seine Vorbilder beschrieben, ein privater Einblick wird natürlich auch gegeben. Mit einer ordentlichen Portion Humor und mit vielen lustigen Seitenhieben beschreibt er Weggefährten, Auftritte, Goldene Schallplatten und wichtige Rollen. Allerdings wechselt dann die Stimmung bei den traurigen Momenten seines Lebens, seinen Fehlern und anderen Lebenskrisen. Das Buch wird aufgelockert durch selbstgemalte Zeichnungen und einige bisher unveröffentlichte private Fotos. Die Biografie hat witzige Bonmots zu bieten, allerdings auch tiefgründige Philosophien über sich selbst, wo der Leser spätestens merkt, dass Otto Waalkes eine hintergründige Persönlichkeit darstellt. Seine nicht immer ernst gemeinten Lebensweisheiten runden das Buch ab. Dass er noch in anderen künstlerischen Sachen außer Komik Talent hat, wird hier deutlich. Insgesamt gesehen ist das Buch leicht zu lesen, hat einen humorigen Touch, macht aber auch an einigen Stellen nachdenklich. Für Fans auf jeden Fall zu empfehlen.

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Titel: Kleinhirn an alle Autor: Otto Waalkes Verlag: Heyne Verlag Seitenanzahl: 415 Seiten Vielen lieben Dank an den Heyne-Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! Inhalt/Klappentext: Wo kommt er her? Wann ging es los? Was treibt ihn an? Warum wurde er Komiker? Wer waren seine Vorbilder? Wie entsteht seine eigene Art von Komik? Und wozu überhaupt? Gibt es ein Geheimnis? Hier erzählt Otto freiwillig von Höhe- und Tiefpunkten, von den glücklichsten und den glanzvollsten Momenten, ohne die peinlichsten und traurigsten auszulassen. Mein Fazit: Da ich sozusagen mit Otto groß geworden bin, durfte ich mir seine Biographie nicht entgehen lassen. Schon seit meiner Kindheit finde ich Otto Waalkes einfach klasse. Sehr gerne habe ich damals schon mit meinem Vater die Schallplatten von Otto gehört. Otto Waalkes erzählt in seiner Biographie ganz offen und ehrlich über seine Kindheit, seine Karriere und alles was ihn in seinem bisherigen Leben bewegt hat. Das ganze geht natürlich nicht ohne den typischen Otto-Humor. Der Schreibstil des Buches ist Originalton Otto Waalkes. Man kann sich als Leser sehr bildlich vorstellen, wie Otto Waalkes dies alles erzählt. Die Biographie ist einfach mitreißend und durchweg unterhaltsam. Man bekommt tiefe Einblick in Otto's Leben mit allen schönen und traurigen Momenten. Darüber hinaus findet man auch viele Fotografien die Otto als Kind zeigen, bis hin zu aktuellen Fotos. Auch wenn das Buch über 400 Seiten dick ist, bin ich nur so durch die Seiten geflogen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Für mich ist diese Biographie, oder sollte ich eher sagen "Ottographie" ein wahres Must-Read für alle Otto Waalkes-Fan. Diese persönliche und offene Biographie in dem Otto aus dem Nähkästchen plaudert, macht ihn noch sympathischer als er ohnehin schon ist. Ich kann eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe hierfür 5 von 5 Sterne!

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Otto Waalkes - wer kennt ihn nicht? Ein Urgestein der Comedy-Geschichte, Kultfigur, Erfinder der Ottifanten, (Ost)Friesenjung und Meister seines Fachs. 70 Jahre jung und immer noch nicht erwachsen. Nun legt er seine Ottobio... äh, Autobiografie vor. Da mich Otto auch schon sehr lange begleitet, war es mir eine große Ehre, seine Biografie zu lesen und sein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen. Geboren in Emden, Ostfriesland, nahm seine Karriere einen steilen Verlauf. Somit sieht Otto auf über 50 Jahre Erfahrung zurück. Einfach war es nicht, den mit wenigen Mitteln musste so einiges gestemmt werden. Doch Vitamin B und viel Herzblut haben geholfen, Otto zu dem zu machen, was er heute ist. Otto Waalkes erzählt teilweise sehr sachlich von seinem Leben, immer wieder mit kleinen Einschüben seiner Witze aus seiner Karriere. Er erzählt von seiner Kindheit, der Gründung seiner ersten Band "The Rustlers", seiner Vorliebe für die Beatles, der ersten Freundin, dem alltäglichen Wahnsinn, seiner ersten CD, dem ersten Film, der ersten Serie. Und erzählt davon, nicht aufzugeben, sich seine Wünsche zu erfüllen. Er berichtet über Amerika, Hamburg und Ostfriesland, über Eltern, Freunde und seinen Bruder. Über Musik, Witze und Kunst. Was ihn bewegt, nervt und erstaunt. Seine Idole, die Beatles und Jerry Lewis, spielen eine große Rolle und haben ihn inspiriert. Zwei gescheiterte Ehen, ein großartiger Sohn, gefühlt tausende Shows und Millionen Gags später zieht er Bilanz und würde alles nochmals genau so machen, wie bisher. Und er macht weiter, so lange es geht. Ich persönlich fand den Schreibstil fast schon etwas zu nüchtern. Emotionen vermisst man teilweise, nur an manchen Stellen steigert er sich rein und erzählt detailverliebt von Geschehnissen. Und doch ist es faszinierend, mal den echten Otto kennenzulernen, über Ängste und Sorgen zu erfahren und nicht immer nur den "witzigen Kerl von der Bühne" zu erleben. Ich liebe insbesondere seine Neuinterpretationen des Märchens "Hänsel und Gretel", wo Otto uns auch mal zeigt, dass die Hexe ein Mensch ist wie Du und ich. Unvergessen auch die Otto-Filme... Ich könnte so viel aufzählen, doch würde dies den Rahmen sprengen. So möchte ich jedem, der Otto mag, mit ihm aufwuchs oder sonstigen Bezug zu ihm hat, nahe legen, die Ottobiografie zu lesen ud sich von dem Genie und dem Wahnsinn berieseln zu lassen. Fazit: 70 Jahre Otto - und kein bisschen weise.

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