Leserstimmen zu
Sonntags Tod

Carla Berling

Die Wittekind-Serie (1)

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Ira Wittekind ist erschüttert. Ihre alte Jugendfreundin Verena ist tot. Welchen Grund könnte ihr Ehemann gehabt haben sie zu ermorden und anschließend Selbstmord zu begehen? Die Tat bleibt unerklärlich, denn es gibt keinen Abschiedsbrief. Als Ira kurze Zeit darauf im Rahmen einer Polizeireportage auf einen weiteren Toten stößt, den Verena offensichtlich gekannt hat, erhärtet sich ihr Verdacht, dass mehr hinter der Sache stecken könnte als es zunächst den Anschein hatte. In Absprache mit der Familie des toten Mannes beginnt sie eigene Recherchen anzustellen und stößt dabei auf alte Familiengeheimnisse die sie tief erschüttern. Fazit Ein Krimi der sich als Familiendrama mit unzähligen brisanten Geheimnissen herausstellt, die in ihrer Anhäufung zu unglaubhaft und konstruiert wirken um echte Spannung aufkommen zu lassen.

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Klappentext: Ein Achtjähriger erschießt versehentlich seinen Großvater. Kurz darauf verschwindet der jüngste Sohn des Toten spurlos. Niemand weiß, warum er ohne ein Wort geht und sich nie wieder bei seiner Familie meldet. Vierzehn Jahre später: Die Welt im westfälischen Bad Oeynhausen scheint in Ordnung zu sein - bis der Hotelier Richard seine Frau Verena und sich selbst tötet. Ira Wittekind kehrt zur Beerdigung an den Ort ihrer Kindheit zurück. Als Reporterin ist sie dabei, als eine halb verweste Leiche in einer verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Und dann entdeckt sie einen tragischen Zusammenhang zwischen dem Tod von Verena und Richard, dem Toten im Dreck und dem Unglück in der Vergangenheit. Ira Wittekind fährt nach Bad Oeynhausen, um an einer Beerdigung teilzunehmen. Es ist die Beerdigung ihrer Kindheits- und Jugendfreundin Verena. Diese war ihre engste und einzige richtige Freundin, die sie durch Kinderzeit und Jugend begleitete. Erst später trennten sich ihre Wege aus beruflichen Gründen. Jetzt ist Verena tot. Sie wurde von ihrem Ehemann getötet, der unmittelbar danach auch sich selbst tötete. Auf der Trauerfeier, über die sie für ihre Zeitung bei der sie als Reporterin beschäftigt ist, berichten soll, trifft sie auf Bekannte aus ihrer Jugendzeit. Als es zu Unstimmigkeiten, die die Feier stören kommt, beschließt Ira auf eigene Faust weiter zu ermitteln, was auf Hof Eskendor im Argen liegt. Da sie in der Gegend aufgewachsen ist, weiß sie, wie sie die Menschen zum sprechen bringen kann und stößt auf unsägliche Geschichten, die sich innerhalb eines Familienclans in den letzten Jahrzehnten abgespielt hatten und letztendlich durch 3 Tote nicht mehr geheim bleiben dürfen. Mit ihrer Krimireihe die in und um Bad Oeynhausen spielt, hat Carla Berling einen Schritt in eine Richtung gewagt, aus der hoffentlich noch mehr von ihr kommen wird. Sie versteht es, den Leser ins Geschehen voll und ganz einzubinden, setzt Spannungsspitzen genau dort, wo sie hingehören und schreibt mal laut, aggressiv und dann wieder voller Leidenschaft, Gefühl und Sanftheit. In diesem Buch prangert sie in erster Linie die allgemeine, althergebrachte Intoleranz gegenüber Menschen an, die nicht ins Schema F der Allgemeinheit passen, ebenso zeigt sie, wie viel im Verborgenen einer Dorf- und auch Familiengemeinschaft passieren kann und welchen Schaden die davon betroffenen, meist minderjährigen und hilflosen Kinder tragen und wie sich deren Kindheitserlebnisse auf deren späteres Erwachsenenleben im Positiven, wie auch im Negativen auswirken können. Nein, Carla Berling schreibt nicht mit erhobenem Zeigefinger, sie schreibt so, wie die Geschichte millionenfach überall auf der Welt geschehen sein könnte und wie eine Reporterin durch geschickte Fragen und Feingefühl für Emotionen hinter die dunkelsten Geheimnisse kommt. Auch wenn die Autorin zu Beginn darauf hinweist, dass außer den Örtlichkeiten alles frei erfunden ist, so ist es doch so realistisch dargestellt, als wäre man als Leser mitten im Geschehen und würde die Personen und Örtlichkeiten vor sich sehen und kennen. Ein perfekt ausgearbeiteter Krimi einer deutschen Autorin, von der sicherlich noch viel in dieser Richtung zu erwarten sein wird. Ich persönlich freue mich darauf und spreche meine 100%ige Leseempfehlung für Sonntagstod aus.

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Lokalreporterin Ira Wittekind ist gerade erst in ihre westfälische Heimat zurückgekehrt, als eine schreckliche Nachricht sie erreicht: Ihre Schulfreundin Verena ist tot, ermordet von ihrem Mann Richard. Direkt nach dem Mord hat der angesehene Hotelier sich selbst das Leben genommen. Kurz darauf ist Ira Zeugin, als ein Toter in einer verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Durch ein kleines Detail wird sie auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den Todesfällen aufmerksam. Und ihr wird klar, dass hinter der idyllischen Fassade der Provinz ungeahnte Abgründe lauern … „Sonntags Tod“ ist ein gut geschriebener Krimi, der in Nordrhein-Westfalen zwischen Bielefeld und Bad Oeynhausen spielt und damit einmal einen anderen Spielort bietet, als das sonst in Krimis übliche Amerika. Wer diese Ecke Deutschlands kennt oder gar Verbindungen dorthin ab, wird Spaß daran haben, Dinge und Orte wieder zu erkennen und Spaß am Lokalkolorit haben. Die Handlung geht weit über einen bloßen Krimi hinaus und lebt vom persönlichen Schicksal der Protagonisten und deren Vergangenheitsbewältigung. Diese beiden Aspekte hat die Autorin bestens miteinander verbunden und einen vielschichtigen Roman geschaffen, der eine konstante Spannung hält, die hier und da mit Wendungen überrascht. Auch die Protagonisten sind lebendig erdacht und passen gut zur Geschichte. Gelesen wird „Sonntags Tod“ von Vera Teltz, die die Geschichte mit viel Lokalkolorit interpretiert. Sie macht die Geschichte lebendig und verleiht ihr viel Authentizität und Atmosphäre. Spannung und Emotionen kommen nicht zu kurz und werten den Krimi noch auf. Das Cover zeigt eine alte Holzhütte auf einer Wiese. Farbgebung und Bild wirken geheimnisvoll und machen neugierig auf die Geschichte. Verpackt sind die sechs CDs in einer Kunststoffbox zum Klappen. Im Einleger finden sich neben den Produktionsdaten Notizen zu den Ermittlungen und eine gezeichnete Karte des Gebiets. Fazit Spannender Krimi aus Nordrhein-Westfalen, der Fans des Genres gefallen wird. Sprecherin und Produktion sind bestens geglückt, wir ziehen allerdings einen Punkt für die noch mehr ausbaubare Atmosphäre und den letzten Schliff ab und vergeben vier von fünf Punkten.

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Schon wieder ein Buch, das im Titel „Sonntag“ trägt. Das kann schon einmal vorkommen. Aber zunächst selbstverständlich vielen lieben Dank an den Heyne Verlag aus der Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar. „Sonntags Tod“ von Carla Berling aus dem Heyne Verlag. Genre: Krimi Es ist ein Kriminalroman auf 269 Seiten, der mit einer Geschichte aufwartet, mit der man so nicht rechnet. Aufgelöst werden die Zusammenhänge von der Reporterin Ira Wittekind. Meine Lesedauer betrug ca. 6 Stunden. Das Buch erschien bereits am 13.11.2017. Die Erstveröffentlichung war jedoch schon am 27.09.2013. Klappentext: „Lokalreporterin Ira Wittekind ist gerade erst in ihre westfälische Heimat zurückgekehrt, als eine schreckliche Nachricht sie erreicht: Ihre Schulfreundin Verena ist tot, ermordet von ihrem Mann Richard. Direkt nach dem Mord hat der angesehene Hotelier sich selbst das Leben genommen. Kurz darauf ist Ira Zeugin, als ein Toter in einer verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Durch ein kleines Detail wird sie auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den Todesfällen aufmerksam. Und ihr wird klar, dass hinter der idyllischen Fassade der Provinz ungeahnte Abgründe lauern…“ Das erste Drittel in diesem Buch hat sich für mich als etwas schwierig dargestellt, da noch nicht viel passiert, aber sehr viele Menschen vorkommen. Die Hauptfigur Ira Wittekind ist bei der Beerdigung ihrer alten Schulfreundin, welche mitsamt ihrem Ehemann, begraben wird. Dass dieser erst seiner Frau und anschließend sich das Leben nahm ist weitläufig schon bekannt. Auf dieser Beerdigung begegnet sie alten Bekannten und Freunden aus ihrer Jugendzeit wieder. Bis hierhin insgesamt tragisch, aber nicht ungewöhnlich. Erst als sie bei einer Reportage auf einen Toten, dessen Nachname Sonntag ist, stößt und sich dieser als der verschwundene Sohn einer ihr bestens bekannten Familie entpuppt, beginnen die verworrenen Zusammenhänge. Diese sind zu Beginn ihrer Recherchen noch lange nicht klar und lösen sich im Verlauf der folgenden Geschichte durch viele Ecken und Kanten auf. Dabei verläuft die Recherche und Suche bis zum Schluss der Geschichte, in welcher ungeahnte dunkle Geheimnisse schlummern und ans Licht gebracht werden. Vielleicht mag es ein wenig gekünstelt wirken, aber könnte es diese dunklen Geheimnisse und eine Familie in dieser Form geben? Das ist durchaus denkbar. Jedenfalls beginnt dieser Krimi ab diesem Zeitpunkt spannender und interessanter zu werden. Dabei entstehen immer wieder Atempausen, die das ganze wieder abflachen lassen. Ein richtiges Spannungshoch gab es aus meiner Sicht jedoch nicht. Dafür ist die Verworrenheit so interessant, dass man selbst beim Lesen durchaus mal den Überblick verlieren kann. Wer hat da noch mit wem zu tun und was sind die Beweggründe und wie war das nochmal in der Vergangenheit? Alles das spielt mit rein und entwickelt sich zu einem interessanten Familienportrait. Das Ganze spielt sich in Bad Oeynhausen ab. Eine kleine Stadt in der Nähe von Bielefeld. Die Autorin nutzt ihre Ortskenntnisse und auch den westfälischen Dialekt, was durchaus die Örtlichkeit des Geschehens noch ein kleineres Stück näher an den Leser bringt. Wobei ich hin und wieder eines der Dialektwörter googlen musste. Eine andere Sache, die sehr auffällig ist, ist der Punkt, dass häufig Alkohol konsumiert wird. Da habe ich mich schon gefragt, ob das nicht schon ein wenig zu viel des Guten sein könnte – oder die Beteiligten einfach nur trinkfest sind?! Insgesamt ist es dadurch interessant, dass eine einfache Reporterin die Recherchen durchführt. Sie nutzt ihre Berufserfahrung aus, um an Informationen heranzukommen, obgleich sie natürlich den Vorteil hat, dass sie viele Personen befragen kann, die sie bereits seit Jahrzehnten kennt. Auch der Schreibstil und die Wortwahl sind angenehm einfach, sodass man gut durch die Story geleitet wird. Das ist gerade im ersten Drittel des Buches ungemein wichtig, da es, wie bereits erwähnt, der ruhigste Teil in diesem Krimi ist. Es mag mich zwar nicht vom Hocker gehauen haben, aber eingeschlafen bin ich auch nicht. Für mich war nicht das Spannungselement entscheidend, sondern die Verworrenheit und die Puzzlestücke, welche nach und nach zusammengefügt werden, das Element, was mein Interesse an dieser Story aufrecht hielt. Der klassische Krimifan wird hier wohl nicht so glücklich werden. Wenn man sich jedoch für die etwas andere Art der Ermittlungen, bzw. Recherchen, mit dem Aufdecken von dunklen Geheimnissen innerhalb einer Familie interessiert, kann sehr wohl mit diesem Buch eine sehr gute Story lesen.

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Kurze Zusammenfassung: Ira Wittekind ist wieder in die Nähe ihrer Heimat gezogen. Eigentlich wollte sie gar nicht wieder so tief in alte Verbindungen einsteigen, doch durch den Tod von Verena und Richard wird sie direkt mit dem ehemaligen Dorfleben konfrontiert. Obwohl Ira mit Verena so gut wie nichts mehr zu tun hatte, wird sie von den Menschen in ihrem Heimatort noch immer als Verenas Freundin angesehen. Schnell fallen Ira einige Ungereimtheiten bezüglich des Todes ihrer alten Freunde auf und sie merkt, dass hier nicht alles so ist, wie es scheint. Als sie dann auch noch den lange vermissten Michael findet und Michael die Verbindungsstelle zwischen Verenas Tod und Richards Vergangenheit zu sein scheint, wird Ira klar, dass das Dorfleben nie so idyllisch war, wie sie glaubte. Und nun will Ira die ganze Wahrheit herausfinden ... Fazit: Das Buch lag recht lange auf meinem Nachttisch und immer kam ein anderes Buch dazwischen. Mal ein lang ersehnter amerikanischer Pageturner, mal ein Lebensratgeber und und ... Ich weiß eigentlich nicht wirklich, was mich vom Lesen abgehalten hat, denn als ich das Buch zum ersten Mal aufschlug und wenige Seiten gelesen hatte, war ich eingesaugt. Ruckzuck waren drei Stunden um, die Bügelwäsche blieb liegen und ein Telefonanruf wurde geflissentlich ignoriert, weil ich das Buch nicht weglegen wollte. Carla Berling hat es geschafft die Atmosphäre und die Stimmung eines kleinen Ortes in der Provinz so authentisch zu beschreiben, dass zwischendurch immer wieder Bilder meiner eigenen Kindheit, irgendwo im Nirgendwo, in mir aufstiegen. Da reichte ein Satz um das Bild zu vervollständigen und ich sah mich wieder Bonanzarad fahren bis die Eltern im Dunklen suchten und schimpften. Aber auch die Interaktionen in Berlings Kulisse, die Blickkontakte, die ganzen Sätze die nur mit einem Schnauben ausgetauscht werden, sind so hervorragend beschrieben, dass Frau Berling mit Sicherheit mal im "Löwenbräu", der "Halben-Hähnchen Kneipe" meiner Kindheit, gesessen hat ;) Nein im Ernst, natürlich sind die Strukturen auf dem Land überall ähnlich und bestimmte Verquickungen sind hier wie dort die Gleichen, aber es ist trotzdem eine Kunst diese Stimmungen und diesen Klüngel so einzufangen, dass man sofort eine Bilderflut vor sich sieht. Der Krimi verliert sich natürlich nicht in Stimmungen und Bildern, sondern ist ein handfester Krimi, in dem es zum Teil auch ganz schön fies zugeht. Ungeschönt beschreibt Carla Berling was Gier und Bösartigkeit für Folgen haben kann und was mit jemanden passiert, der in diesen Strudel gerät. Sämtliche Figuren in dem Buch fand ich sehr deutlich herausgearbeitet und für die Situationen stimmig und passend. Die Geschichte an sich, fand ich auch durchaus glaubwürdig und spannend. Mir hat auch gefallen, dass dieser Krimi nicht ganz so blutig ist und die Ermittlungen Ira Wittekinds bisweilen eine Puzzlearbeit war, an der ich, als Leserin, gut mitpuzzlen konnte. Ich könnte mir dieses Buch auch unheimlich gut verfilmt, als Tatort, vorstellen, die Stimmungen und der Plot würden gut passen. Ich werde auf jeden Fall meiner Mutter einen Krimi von Carla Berling zu Weihnachten schenken. Meine Ma liest unheimlich gerne Krimis, mag es aber nicht, wenn die Bücher zu sehr aufregen. Und ich selbst werde die Autorin mit Sicherheit im Auge behalten und mich auf den nächsten Krimi von ihr freuen.

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Ira Wittekind, Lokalreporterin, kehrt in ihre westfälische Heimat zurück und wird gleich mit einer Hiobsbotschaft erwartet. Schulfreundin Verena wurde von ihrem Mann Richard ermordet und dieser hat sich im Anschluss das Leben genommen. Zu allem übel wird Ira kurz darauf noch Zeugin, als ein Toter in einer mehr als verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Ira stellt durch ein Detail fest, dass der Mord, Selbstmord und die gefundene Leiche in irgendeinem Zusammenhang stehen müssen und stößt bei ihrer Recherche auf Abgründe, die irgendwieso gar nicht in diese idyllische Provinz zu passen scheinen... Der Klappentext des Kriminalromans hat sich so spannend angehört, dass ich nicht umhin kam den Krimi zu lesen und ich habe es nicht bereut! Carla Berling legt hier einen Kriminalroman vor, in dem sich eine Familiengeschichte verbirgt, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Die Story ist durchweg spannend und beim Lesen wird man ein bisschen selber zum Ermittler und will, genau wie Ira, die Zusammenhänge, die bestehen müssen, entwirren und den Täter, der verwahrloste Tote wurde ermordet, entlarven. Dies gestaltet sich nicht ganz einfach, denn es gibt jede Menge Geheimnisse, die erst mal aufgedröselt werden müssen und die Ira fast sprachlos machen. Ira und alles anderen Charaktere sind authentisch und liebevoll gezeichnet und ich konnte mich, gerade mit Ira, sehr gut identifizieren. Manches Mal habe ich kleine Probleme mit Krimis, die viel Lokalorit enthalten, bei "Sonntags Tod" allerdings überhaupt nicht! Obwohl viele relevanten Charaktere in der Geschichte vorkommen, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, diese auseinanderzuhalten. Ein weiterer Pluspunkt für mich ist, dass Polizeiarbeit und die Privatleben der Ermittler, die mich oft an Krimis stören, nur am Rande oder gar nicht vorkommen! So blieb "Sonntags Tod" für mich durchweg spannend und trotzdem ich mitgerätselt habe, hatte ich meist den falschen Täter in Verdacht! Carla Berling hat geschickte Wendungen eingebaut und mich an der Nase herumgeführt, was noch ein Pluspunkt für mich bedeutet! So kann ich für "Sonntags Tod" nur eine absolute Leseempfehlung geben und freue mich auf weiter Krimis von Carla Berling, am liebsten mit der symphatischen Protagonistin Ira Wittekind!

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Für mich war das Hörbuch wieder eine gelungene Mischung zwischen Krimi und Roman. Der Klappentext verriet (zum Glück) wieder nicht sehr viel über den Inhalt. Erzählt werden nicht nur Begebenheiten der Gegenwart, sondern man blickt in der Erzählung zurück in die Vergangenheit, wo bereits vieles im Argen lag. Ich kann nur sagen, es ist ein gelungenes Debütwerk der Autorin. Für mich war es spannend, es gab keine nennenswerten langweiligen Passagen. Ich bin gespannt auf weitere Werke von Carla Berling. Ich kann das Hörbuch sehr empfehlen an Hörer, die Krimis ohne viel Blut und menschliche Abgründe mögen.

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Inhalt: Die Lokalreporterin Ira Wittekind lebt erst seit kurzem wieder in der Nähe ihrer ostwestfälischen Heimat, als sie die Nachricht vom Tod ihrer ehemals besten Freundin Verena erhält. Verenas Mann Richard tötete erst sie, dann sich selber. Wenig später ist sie im Rahmen ihrer Aufgabe als Lokalreporterin dabei als eine stark verweste Leiche aufgefunden wird, ein kleines Detail macht sie auf mögliche Zusammenhänge zwischen den drei Toten aufmerksam. Meine Meinung: Mit Ira Wittekind, der Lokalreporterin von Tag 7, hat die Autorin eine sehr sympathische Protagonistin geschaffen, nicht mehr ganz jung steht sie mit beiden Beinen fest im Leben, als sie zurückkehrt in ihre ostwestfälische Heimat und tief in die tragische Geschichte der Familie Weyer eintaucht, deren Leben überschattet ist vom tragischen Unfalltod des Vaters und dem Verschwinden des jüngsten Sohnes Michel kurz darauf. Jahre liegen zwischen den Ereignissen und doch, muss Ira herausfinden was damals wirklich geschah um zu erfahren warum drei Menschen starben. Ich mag den Schreibstil Carla Berlings, anhand ihrer Beschreibung konnte ich mir die Orte und Personen sehr gut vorstellen, sicherlich war dabei auch hilfreich, dass ich den einen oder anderen Ort kannte. (Jetzt verstehe ich warum manche Leser Regionalkrimis, die in ihrer Heimat spielen so lieben). Mir gefiel auch das Ira Wittekind nicht wirklich ermittelte, sie arbeitet nicht Hand in Hand mit der Polizei, diese sieht ja auch keine Kriminalfälle, sondern sie rollt die Familiengeschichten auf, Stück für Stück kommt sie so, und damit der auch Leser, den Geheimnissen auf die Spur. Dieses Buch sollte man vor dem zuletzt erschienen Mordkapelle lesen, Die Protagonisten die teilweise auch in Mordkapelle auftreten, werden liebevoll und detailliert vorgestellt. Ich kann nicht verstehen, warum die Reihenfolge bei der Neuveröffentlichung nicht eingehalten wurde. Das ist meiner Meinung nach ein großes Manko für Mordkapelle. Für dieses Buch allerdings vergebe ich sehr gern eine Leseempfehlung

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