Leserstimmen zu
Sonntags Tod

Carla Berling

Die Wittekind-Serie (1)

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Inhalt: Die Lokalreporterin Ira Wittekind lebt erst seit kurzem wieder in der Nähe ihrer ostwestfälischen Heimat, als sie die Nachricht vom Tod ihrer ehemals besten Freundin Verena erhält. Verenas Mann Richard tötete erst sie, dann sich selber. Wenig später ist sie im Rahmen ihrer Aufgabe als Lokalreporterin dabei, als eine stark verweste Leiche aufgefunden wird, ein kleines Detail macht sie auf mögliche Zusammenhänge zwischen den drei Toten aufmerksam. Meine Meinung: Mit Ira Wittekind, der Lokalreporterin von Tag 7, hat die Autorin eine sehr sympathische Protagonistin geschaffen, nicht mehr ganz jung steht sie mit beiden Beinen fest im Leben, als sie zurückkehrt in ihre ostwestfälische Heimat und tief in die tragische Geschichte der Familie Weyer eintaucht, deren Leben überschattet ist vom tragischen Unfalltod des Vaters und dem Verschwinden des jüngsten Sohnes Michel kurz darauf. Jahre liegen zwischen den Ereignissen und doch, muss Ira herausfinden was damals wirklich geschah um zu erfahren warum drei Menschen starben. Ich mag den Schreibstil Carla Berlings, anhand ihrer Beschreibung konnte ich mir die Orte und Personen sehr gut vorstellen, sicherlich war dabei auch hilfreich, dass ich den einen oder anderen Ort kannte. (Jetzt verstehe ich warum manche Leser Regionalkrimis, die in ihrer Heimat spielen so lieben). Mir gefiel auch, dass Ira Wittekind nicht wirklich ermittelte, sie arbeitet nicht Hand in Hand mit der Polizei, diese sieht ja auch keine Kriminalfälle, sondern sie rollt die Familiengeschichten auf, Stück für Stück kommt sie so, und damit auch der Leser, den Geheimnissen auf die Spur. Dieses Buch sollte man vor dem zuletzt erschienenen "Mordkapelle" lesen, Die Protagonisten, die teilweise auch in Mordkapelle auftreten, werden liebevoll und detailliert vorgestellt. Ich kann nicht verstehen, warum die Reihenfolge bei der Neuveröffentlichung nicht eingehalten wurde. Das ist meiner Meinung nach ein großes Manko für Mordkapelle. Für dieses Buch allerdings vergebe ich sehr gern eine Leseempfehlung

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