Leserstimmen zu
Constellation - In ferne Welten

Claudia Gray

Die Constellation-Reihe (2)

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Inhalt: Ohne Abel ist Noemi auf ihren Heimatplaneten zurückgekehrt, denn Abel soll ein freies Leben führen. Er ist so viel mehr, als nur eine künstliche Intelligenz. Während er am anderen Ende des Weltraums ist, wagt er kaum zu träumen, dass er Noemi jemals wieder sieht. Allerdings geschieht genau das schneller als vermutet. Der Schöpfer von Abel, Burton Mansfield, hat Noemi in seiner Gewalt und um sie zu retten, muss er nach London. Viel Zeit bleibt ihn allerdings nicht und sollte er zu spät kommen, stirbt sie. Cover: Das Cover gefällt mir echt gut, vor allem die Hauptfarbe finde ich sehr schön. Ich bin aber so ein bisschen am überlegen, was das genau für eine Farbe sein soll. Ich denke mal eine Mischung aus türkis und blau. Dabei passt auch die männliche Person sehr gut aufs Cover, obwohl ich eigentlich nicht so der große Fan von realen Personen, auf Covern, bin. Der Titel hat auch eine schöne Größe und Position abbekommen, genauso wie der Name der Autorin. Ich habe an dem Cover wirklich nichts zu meckern, ein sehr schönes Gesamtbild. Meine Meinung: Ich wusste tatsächlich nicht so recht, was ich von diesem Buch erwarteten soll, da ich den ersten Band vor mehr als einem Jahr gelesen habe. Ich hatte auch die Sorge, dass ich deshalb am Anfang nicht richtig reinfinden würde und mir einige Charaktere, die ich eigentlich kennen sollte, fremd sein werden. Doch diese Sorgen waren definitiv unbegründet. Das Buch war dabei wirklich von Anfang an spannend und hat mich sofort in den Bann gezogen. Die Spannung hielt auch wirklich die ganze Zeit an, bis zum Ende. Somit musste ich auch nervlich einiges aushalten, aber es war einfach nur schön. Man hat auch einiges an unerwarteten Wendungen bekommen und actionreich war es dazu auch noch. Noemi ist einfach ein unglaublich ausdrucksstarker Charakter und weiterhin mein Liebling. Allerdings macht Abel ihr stark Konkurrenz, welchen ich jetzt auch einfach in mein Herz schließen musste. Meine anfänglichen bedenken ihm gegenüber sind komplett weg. Beides sind zwei Charaktere, von denen ich nicht das letzte Mal gelesen haben möchte. Doch auch einige weitere Charaktere konnten mich überzeugen. Es gibt noch ein paar mehr, welche ich wirklich gern habe. Aber selbstverständlich gibt es auch welche, die mir nicht besonders zusagen. Das gehört einfach zu einem guten Buch dazu, meiner Meinung nach. Und es waren wirklich viele interessante und unterschiedliche Charaktere dabei, was eine schöne Mischung war. Der Schreibstil der Autorin konnte mich erneut überzeugen. Ich bin wortwörtlich über die Seiten geflogen, was nicht nur dem flüssigen Schreibstil zu verdanken war, sondern auch der unglaublich schönen Schriftgröße. Die Autorin hat mich durch ihre Fähigkeit, das geschriebene vor dem inneren Auge zu sehen, in die Welt rundum Noemis Heimatplaneten Genesis eintauchen lassen. Ich musste zwischendurch aber auch immer wieder überlegen, ob es jetzt noch einen weiteren Teil gibt oder nicht. Aber irgendwas in mir sagte: Ja. Und es scheint auch so, als würde ich recht haben. Das Ende macht dabei auch noch definitiv Lust auf mehr, am liebsten würde ich einfach sofort weiterlesen. Fazit: Ich kann einfach nicht genug lobende Worte finden. Dieses Buch war von vorne bis hinten Spannend, es hat mich in den Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Der Band war sogar noch besser als der erste und den habe ich bereits geliebt. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil irgendwann einmal in den Händen zu halten und hoffentlich genauso zu verschlingen, wie die ersten beiden. "Vielen Dank ans Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse für dieses Rezensionsexemplar."

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Meine Meinung Noch besser als der erste Band! Man ist direkt ab dem ersten Satz wieder an der Seite von Noemi. Diese ist wieder auf ihrem Heimatplaneten Genesis im Einsatz. Nicht ganz so sehr, wie sie es gerne hätte, aber immerhin. Sie hat es nicht leicht. Jeder versucht ihr möglichst aus dem Weg zu gehen, dabei will sie doch nur ihren Heimat retten. Und auch das gestaltet sich als enorm schwierig, steht ihr doch laufend die Bürokratie dabei im Weg. Besonders dann, wenn schnelles Handeln geboten ist. Zum Beispiel, wenn die Erde Genesis heimtückisch mit dem Spinnwebenvirus heimsucht. Rasch ist klar, dass hier nur Noemi helfen kann. Sie soll durch das Sternentor fliegen, um Hilfe zu holen. Dort wird sie bereits von Mechs erwartet, die Noemi zu Mansfield bringen, dem Schöpfer von Abel... Abel befindet sich währenddessen am anderen Ende des Universums. Er ist mit seiner zweiköpfigen Crew unterwegs, um herauszufinden, was Mansfield und seine Tochter wirklich vorhaben. Geht es ihnen wirklich nur darum Mansfield zu retten? Auch der zweite Band um Noemi und Abel ist super spannend! Abwechselnd wird die Geschichte wieder aus Noemis und Abels Sicht erzählt. Wie zwei Seiten einer Medaille ergeben sie zusammen ein Ganzes. Abel hatte bereits im ersten Band immer weniger eines Mechs an sich. Hier muss man als Leser wieder und wiedsr daran erinnert werden, dass er eigentlich ein künstlich erschaffenes Wesen ist. Aber mehr und mehr nimmt ihn der menschliche Teil ein. Er denkt und fühlt wie ein richtiger Mensch. Das stellt uns vor ein Dilemma. Er ist nun eine Maschine, oder doch eher ein Mensch? Und was ist mit den anderen Mechs? Ihnen fehlt zwar ein Ich - Bewusstsein, aber ist es trotzdem weniger verwerflich sie zu töten? Das waren Fragen, die sich dem Leser bereits im ersten Teil der Reihe stellten. Und man stellt sie sich auch dieses Mal wieder. Diese und auch zahlreiche andere. Wie weit ist der Mensch bereit zu gehen, um sich zu retten. Welche Grenzen bereit zu überschreiten? Aber bevor ich das hier zu weit ausführe... Dieses Buch ist einfach nur genial! Spannende und temporeiche Action, zusammen mit einer tollen Lovestory, sympathischen und authentischen Protagonisten und einer wirklich tollen Geschichte! Was will man mehr? Man fliegt förmlich durch die Seiten und will doch immer mehr! Ich freue mich jedenfalls auf den dritten Band, und hoffe nur, dass wir nicht allzu lange auf die Übersetzung warten müssen! Dankeschön an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Einst wollten sie sich töten. Jetzt wollen sie füreinander sterben. Noemi ist ohne Abel auf ihren Planeten zurückgekehrt. Er, der so viel mehr ist als nur eine künstliche Intelligenz, soll ein freies Leben führen. Am anderen Ende des Weltraums wagt Abel kaum zu träumen, Noemi wiederzusehen. Doch das geschieht schneller als vermutet. Abels Schöpfer Burton Mansfield hat ihn aufgespürt und schickt ihm eine Botschaft: Noemi befindet sich in seiner Gewalt, und Abel hat vierundzwanzig Stunden, nach London zu kommen, sonst stirbt Noemi. Um seine große Liebe zu retten, folgt Abel dem Ruf seines skrupellosen Schöpfers. Doch dessen Tochter hat einen noch perfideren Plan … (Klappentext) Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht. Den ersten Teil mochte ich unglaublich gerne und ich habe mich sehr darauf gefreut zu erfahren, wie es mit Noemi und Abel weitergeht. Noemi ist zurück auf Genesis, sie arbeitet erneut in der Armee und wohnt bei ihrer Plegefamilie, aber für sie ist nichts mehr wie zuvor und sie fühlt sich einsam. Schon vor ihrer Begegnung mit Abel und ihrem gemeinsamen großen Abenteuer, war sie eine Außenseiterin und das hat sich nun noch mehr verstärkt. Und vor allem vermisst sie Abel und denkt, dass sie ihn nie wiedersehen wird. Währenddessen ist er mit seiner neuen Crew, den Vagebunden Harriet und Zayan, auf der Persephone im Weltall unterwegs. Die Situation ändert sich schlagartig, als Mansfield Noemi entführt, um Abel zu erpressen und sein Bewusstsein in diesen zu transferieren, weil er unsterblich werden will. Zitat Noemi : "Wird sie Abel nun endlich wiedersehen, nur um dann Zeuge zu werden, wie er für sie stirbt ?" Noemi und Abel waren mir erneut total sympathisch und fand es super, dass die Geschichte abwechselnd von beiden erzählt wird. So bekommt als Leser tolle Einblicke in ihre Gefühlswelt und ihre Gedanken. Besonders spannend fand ich das bei Abel, wie er sich als Mech fühlt, er mehr als nur eine Maschine ist und menschliche Seiten an sich entdeckt. Und auch die charakterliche Tiefe bei Noemi war überzeugend, dass sie unbedingt ihren Heimatplaneten retten will, sich dort aber ausgeschlossen und erst von Abel wirklich verstanden fühlt. Mit der Handlung konnte mich das Buch komplett von sich begeistern. Das Buch war sehr flüssig geschrieben und die Seiten flogen nur so dahin. Fesselnd, voller Action, das Worldbuilding und die einzelnen Planeten sind total faszinierend gemacht. Noemi und Abel sind ständig in Gefahr und haben einige Probleme. Mansfield und seine Tochter Gillian, der Krieg zwischen der Erde und Genesis oder die Spinnweben-Krankheit. Und mir hat es richtig gut gefallen, dass neue Charaktere dazu gekommen sind, z.B. Delphine, Fouda oder Simon. Zitat Abel : "Abel ist sich natürlich bewusst, dass Noemi ihn nicht liebt, zumindest nicht auf dieselbe Art, wie er sie liebt. Auch das ist irrelevant." Super schön und einzigartig fand ich die Liebesgeschichte und ich mag die beiden sehr gerne zusammen. Sie würden ohne zu zögern füreinander sterben und sich opfern, damit der andere leben kann. Fazit : Ein total gelungener Folgeband, grandios gemacht und mit einem faszinierenden und spannenden Worldbuilding. Ich liebe diese Reihe und habe Noemi und Abel so sehr in mein Herz geschlossen.

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Meine Meinung: Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, auch das es passend zum ersten Band ist und sie zusammen quasi eine Einheit bilden. Die Kapitel haben eine gute Länge und werden wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Nachdem der erste Teil schon wirklich gut war, konnte ich diesen kaum erwarten – und ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn der erste Band schon länger her ist, kam ich ohne Probleme wieder in die Handlung rein. Der Schreibstil ist gut zu lesen, sehr detailliert, aber auch nicht zu sehr, sodass es langweilig werden könnte. Die Story an sich war wieder voller Tempo, aber auch realistisch (soweit das bei Fantasy nun mal möglich ist ;) ), es passiert so unglaublich viel und man kommt kaum zu Atem. Ich war gespannt, ob es die Autorin auch in diesem Band schaffen würde mich zu überraschen – und das hat sie! Das Ende kam dann wieder mit einem Paukenschlag und ich kann den nächsten kaum erwarten! Noemi und Abel fand ich schon im ersten Teil toll und auch in diesem haben mich beide wieder schnell um den Finger gewickelt. Besonders ihre jeweiligen Entwicklungen haben mich überzeugt, weil das Tempo dabei stimmte. Auch, dass manche Nebencharaktere aus dem ersten Teil hier mehr Raum bekommen haben, fand ich toll. Ein grandioser zweiter Band, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht!

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Vor ziemlich genau einem Jahr durfte ich den ersten Band der Reihe “Constellation – Gegen alle Sterne” lesen und rezensieren. Im September diesen Jahres erschien die Fortsetzung der Reihe auf den Markt und ich habe mich wahnsinnig auf das Buch gefreut. Warum? Weil “Constellation” bisher die einzige Sci-Fi Reihe ist, die mir wirklich gefällt. Erzählt wird die Geschichte, wie auch bei seinem Vorgänger, aus der Sicht von Noemi und Abel. Beide durften wir bereits im ersten Band der Reihe kennen und lieben lernen. Im Vergleich zu “Constellation – Gegen alle Sterne” haben sich beide nicht sehr verändert. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass die aktuelle Story an seine Vorgeschichte anknüpft. Lediglich ein paar Monate liegen zwischen den einzelnen Büchern. Noemi und auch Abel sind mir weiterhin sehr sympathisch, aber mein Favorit ist und bleibt Noemi. Die Story konnte mich auch dieses Mal in ihren Bann ziehen. Gleich zu Beginn geschehen einige unerwartete Ereignisse und führen schnell in die Geschichte hinein. Auch wenn ich den ersten Band vor fast einem Jahr gelesen habe, hatte ich überhaupt keine Probleme damit wieder in die fernen Welten einzutauchen. Der Schreibstil von Claudia Gray ist auch dieses Mal angenehm zu lesen. Erklärungen sind leicht verständlich und Beschreibungen sehr gut getroffen, dem Kopfkino steht nichts im Wege. Auch die Gefühle und Gedanken der Protagonisten hat sie nachvollziehbar geschrieben, sodass sie hiermit den Charakteren ein wenig mehr Leben eingehaucht hat. Wie auch im ersten Teil der Reihe hat auch hier die Autorin einen gewissen thematischen Schwerpunkt gesetzt. In “Gegen alle Sterne” stand meiner Meinung nach Umweltschutz und technischer Fortschritt im Mittelpunkt der Geschichte, dieses Mal hatte ich das Gefühl, dass Akzeptanz, Vertrauen und Missbrauch von Macht einen sehr hohen Stellenwert haben. Ich finde es immer wieder toll, wenn Autoren mehr als nur eine Geschichte an den Leser bringen wollen, Geschichten sollen auch zum nachdenken anregen können und genau das hat Claudia Gray geschafft. Das ist dieses Buches ist offen gehalten, was mich auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt. Cover: Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, vor allem da es gut zur Reihe passt. Fazit: Diese Reihe ist und bleibt einer meiner absoluten Favoriten! Selbst wenn ihr Sci-Fi Romane nicht mögt: gebt dieser Geschichte eine Chance! Es war für mich wieder einmal ein tolles Leseabenteuer und ich hoffe, dass euch die Reihe genauso gefallen wird, wie mir. Die Fortsetzung werde ich auf jeden Fall lesen.

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Protagonisten Noemi kann nicht so kämpfen, wie sie gerne würde, da sie sich auf Genesis an Regeln halten muss und diejenigen, die die Regeln aufstellen, wissen gar nicht, was auf den anderen Planeten vor sich geht. Sie ist selbstlos und war ja schon im Vorgänger bereit, sich für ihren Planeten zu opfern. Als Genesis wieder in großer Gefahr ist, wird sie beauftragt, die Kapitulation zu verkünden, doch ihre Entführung verhindert das. Sie ist ein taffes Mädchen und setzt sich für ihre Überzeugungen ein, und da mich sonst nichts an ihr stört, mochte ich sie schon sehr gerne, aber Abel mag ich noch viel lieber! Abel kann sich nicht ganz von Mansfield losreißen, seine oberste Direktive so wie auch seine Erinnerungen an frühere Zeiten führen ihn immer wieder zu seinem Schöpfer. Er hat noch Gefühle für Noemi und vermisst sie sehr, ist sich aber sicher, dass diese sie nur als einen Mech sieht, auch wenn sie sagt, dass er eine Seele habe. Er ist eben besonders, aber als einziger Mech mit eigenen Gefühlen und Gedanken fühlt er sich auch einsam. Keiner kann ihn verstehen, denn andere Mechs können nicht so weit denken, manche Menschen akzeptieren ihn nicht als ihresgleichen. Ich mochte ihn wieder sehr gerne, weil ich seine eigene Art, seine Gefühle und Reaktionen zu ergründen, so schön beschrieben finde. Handlung und Schreibstil Die Themen aus dem Vorgänger sind noch immer aktuell. Noch immer fürchtet Genesis einen Angriff der Erde, Noemi hat neue Erfahrungen gemacht, wird aber kaum angehört. Genesis ist noch immer nicht in der Lage zu kämpfen und Noemi scheint die Einzige zu sein, die nicht einfach so aufgeben will. Mansfield stellt eine neue Art Mech vor, die die Welt wieder revolutionieren soll. Er jagt Abel immer noch, da dieser ja seine Hoffnung auf weiteres Leben ist und ihm immer weniger Zeit bleibt. Aktuell ist auch noch die Frage, ob ein Mech nur eine Maschine ist, also wie ein beliebiges Objekt. Da Abel ja eine Seele hat, wie Noemi es nennt, macht er sich oft Gedanken darüber. Von vielen wird er gar nicht als Mech erkannt, andere sehen in ihm trotzdem nur eine Maschine. Remedy so wie auch viele andere bekannte Charaktere sind aufgetaucht und haben damit gezeigt, dass kein Schritt ihrer Reise im ersten Buch vergessen ist. Ich dachte, dieses Buch sei schon das letzte Buch der Reihe und darum hat mich der Cliffhanger am Ende besonders hart getroffen. Es stehen wieder einige Veränderungen bevor und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ich hoffe, sie lässt nicht lange auf sich warten! Fazit In "Constellation - In ferne Welten" hat mir besonders der fühlende und denkende Mech Abel gefallen, der mich mit seinen Selbstzweifeln und der Reflexion seiner Gedanken wieder begeistern konnte. Auch die Welten, ihre Bewohner und deren Kriege konnten mich fesseln.

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Inhalt: Nach ihrem gemeinsamen Kampf für die Freiheit von Genesis gehen Noemi und Abel getrennte Wege. Noemi kehrt auf ihren Heimatplaneten zurück und Abel versucht ein freies Leben zu führen. Doch das Schicksal führt beide schneller zusammen als erwartet. Als Genesis erneut von der Erde angegriffen wird, soll Noemi einen Waffenstillstand aushandeln. Jedoch wird sie auf ihrem Weg zur Erde von Abels Schöpfer, Burton Mansfield, gekidnappt. Mansfield will um jeden Preis Abel zurückgewinnen und droht mit Noemis Tod, wenn sich Abel nicht innerhalb von 24 Stunden ergibt. Um seine große Liebe zu retten, stimmt Abel den Forderungen zu und liefert sich seinem Schöpfer aus. Cover: Stilistisch bleibt die Gestaltung des Covers dem Vorgängerband treu. Ein Sternenbild und das Profil von Abel bilden dieses Mal das zentrale Motiv. Die zarten Grüntöne erinnern an die Weiten des Weltalls und schaffen einen schönen Bezug zur Handlung. Meinung: Fast ein Jahr ist vergangen, seitdem ich „Constellation – Gegen alle Sterne“ gelesen habe. Obwohl ich nicht mehr alle Details aus dem ersten Band im Kopf hatte, fiel mir der Einstieg erstaunlich leicht. Die Handlung von „Constellation – In ferne Welten“ knüpft direkt an den Vorgängerband an und startet eher ruhig. Claudia Gray streut gezielt kleine Erinnerungshilfen in die ersten Kapitel ein und erleichtert dem Leser damit enorm die Rückkehr in die Welt von „Constellation“. Der Spannungsbogen baut sich eher gemächlich auf und gipfelt in einem unglaublichen Cliffhanger, der mich komplett überrascht und sprachlos zurückgelassen hat. Wie gewohnt wechselt die Erzählperspektive kapitelweise zwischen Abel und Noemi und sorgt für eine angenehme Plotdynamik. Ich habe das Gefühl, dass Claudia Gray bei „Constellation – In ferne Welten“ endlich einen größeren Fokus auf die Emotionen der beteiligten Figuren legt. Im Gegensatz zum ersten Band wirkt das Erzählte nicht mehr so nüchtern und neutral. Für mich ist das eine großartige und gelungene Verbesserung! Noemi und Abel erhalten im zweiten Band erneut die Möglichkeit sich als Protagonisten stetig weiterzuentwickeln. Noemi bleibt eine Kämpfernatur und stellt ihr eigenes Glück hinter die Sicherheit von Abel. Sie wird mutiger denn je, um für ihre Überzeugungen zu kämpfen. Auch Abel zeigt viele neue Facetten. Langsam beginnt seine menschliche Seite zu überwiegen und sie verdrängt nach und nach die Maschine in ihm. Noemi steht für Abel an erster Stelle und er würde alles opfern, um sie zu schützen. Mir gefällt es richtig gut, dass Claudia Gray die Liebesgeschichte der beiden Charaktere so dezent in die Storyline einbaut, sodass sie zu keiner Zeit erzwungen, gekünstelt oder übertrieben wirkt. Der finale Band „Defy the Fates“ soll in den USA Anfang April 2019 erscheinen. Ich bin sehr gespannt, wann wir mit der deutschen Übersetzung rechnen können. Fazit: Claudia Gray liefert mit „Constellation – In ferne Welten“ einen tollen zweiten Band der Reihe. Obwohl die Story zwischendurch oftmals sehr ruhig wird, flasht die Autorin den Leser am Ende des Buches mit einem unglaublichen Cliffhanger. Für mich ist die Fortsetzung sehr gelungen und wie schon der erste Band die perfekte Mischung aus SciFi, Romantik und Action. Ich freue mich auf ein grandioses Finale und vergebe verdiente 4 Ananas.

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Welten voneinander entfernt leben Abel und Noemi ihr Leben. Noemi ist zwar als Soldatin Genesis wieder eingesetzt, doch nun wird sie ausgegrenzt; Abel führt eine kleine Vagabunden-Crew an und reist durchs Weltall, auf der Suche nach Informationen über die Pläne seines Schöpfers. Dass sie sich jemals wieder begegnen ist für sie ausgeschlossen, bis Mansfield auf den Plan tritt und Noemi entführen lässt. Meine Meinung Nachdem mir in Band 1 der Einstieg recht schwer gefallen ist, ist es mir hier umso leichter gefallen. Obwohl meine Erinnerungen an die Geschehnisse von Constellation: Gegen alle Sterne mehr als schwammig waren und ich oftmals bei Namen, die im Zusammenhang damit erwähnt wurden, gestutzt habe, hat die Autorin genug Informationen gegeben, um die Erinnerungen wieder wach zu rufen. Der Beginn zieht sich wieder ein klitzekleines bisschen, jedoch nicht so sehr, wie bei Band 1. Noemi und Abel sind wieder als die Erzähler tätig, das hat mich hier aber weniger gestört, als zuvor, weil sie nicht immer zusammen sind und man so tatsächlich mitbekommt, was in verschiedenen Teilen der Galaxie passiert. Als Leser erhält man einen viel besseren Blick auf das Gesamtgeschehen und ist nun in der Lage eigene Theorien zu entwickeln und tappt nicht andauern im Dunkeln. Die Figuren haben sich kaum verändert in der Zeit, die zwischen den beiden Büchern vergangen ist, weswegen das Tempo des Buches sehr viel schneller angelegt werden konnte, da wenig Zeit mit dem Vorstellen der Figuren verplempert wurde. Es gibt auch ein paar neue Figuren, allerdings in einem guten Rahmen, sodass man sich nicht erschlagen fühlt. Was mich ein wenig gestört hat, ist, dass die Gefühle, die Abel und Noemi füreinander haben, sich in den Monaten, die sie getrennt waren, scheinbar nicht verändert haben. Es kommt mir merkwürdig vor, dass sie nicht zumindest ein paar Zweifel oder Hintergedanken haben, sondern sofort da anknüpfen können, wo Band 1 geendet hat. Zumindest bei Noemi hätte ich eine gewisse Veränderung erwartet, da Menschen doch ganz wechselhaft sein können, was Gefühle angeht. Wenn ich an die Handlung denke, hat mir dieses Buch wesentlich besser gefallen, als sein Vorgänger. Das Tempo und der Konflikt haben mir viel mehr zugesagt und auch der Schauplatz war genau nach meinem Geschmack. Ich liebe Gebrauchsgegenstände, die in ihrem Zweck erweitert werden und genau so etwas kommt hier vor. Da Abel Noemi sucht und auch Noemi nicht nur als Opfer agiert, ergeben sich während des Buches immer wieder spannende und wechselnde Allianzen, ich fand es wunderbar, wie die Autorin gezeigt hat, wie schnell sich Loyalitäten ändern können, wenn man nur die richtige Motivation hervorruft. Dieses Katz-und-Maus-Spiel hat dem Buch eine Spannung und Geschwindigkeit verliehen, die mich oft stundenlang gefesselt hat. Die ethischen Frage zum Unterschied zwischen Mensch und Roboter wird hier nochmal auf ein neues Level gehoben und gerade durch Noemi und Abel bekommt man zwei unterschiedliche, aber dennoch weder komplett falsche noch absolut richtige Sichtweisen vermittelt, sodass der Leser wieder selbst entscheiden muss, was für ihn stimmt. Die Umsetzung dieses ethischen Problems war übrigens mehr als gruselig und grausam. Obwohl mir Handlung und Tempo in diesem Band gefallen haben, hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil. Trotz der Erzählweise in der dritten Person Präsens waren Noemi und Abel in ihren Gedanken sehr präsent, leider haben mir ihre inneren Gedanken viel besser gefallen, als das, was sie letztendlich laut gesagt haben. Die wörtliche Rede kam mir oftmals sehr zweckmäßig vor, es schwang kein Charakter in dem Gesagten mit, lediglich, das was im Moment wichtige Information war. Dialoge wirkten so kurz und emotionslos, und oftmals haben sie für mich zu schnell zur richtigen Lösung geführt. Ich konnte nicht nachvollziehen, wie Abel oder Noemi zu diesem einen Schluss gelangt sind, dazu wurde ihr Gedankengang nicht genug beschrieben. Das hat natürlich dem Buch gut getan, war aber dennoch unbefriedigend zu lesen. Ich hätte gerne selber Schlüsse gezogen und sie nicht einfach nur vorgesetzt bekommen. Hätte Isabella es in ihrer Rezension nicht erwähnt, wäre mir gar nicht aufgefallen, wie divers das Buch tatsächlich ist. Es bleibt durch die zwei Erzählweisen natürlich wenig Platz für große Repräsentation, aber gerade in den Details hat Claudia Gray wieder ein paar schöne Elemente einfließen lassen, die man nur mitbekommen hat, wenn man aufmerksam war. Diversität ist hier ganz natürlich, es muss nicht an die große Glocke gehangen werden, was ich sehr gut finde. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die Reihe bis kurz vor dem Ende von Band 2 abgeschlossen hätte werden können. Ich hatte mit dem tatsächlichen Schluss nicht gerechnet, weil sich so die Reihe ein wenig im Kreis dreht, ein Konflikt wird mir zu sehr breit gewalzt. Die Figuren waren fast da, wo sie hinwollten und dann musste natürlich in den letzten Seiten noch einmal Drama provoziert werden. Meiner Meinung nach hätte man die letzten Szenen ruhig weg lassen können. Ich habe das Gefühl, dass die Reihe so gewollt gestreckt wird, obwohl ich mit Band 2 als Abschluss vollkommen zufrieden gewesen wäre. Was ist also mein Fazit? Constellation: In ferne Welten ist ein würdiger zweiter Band, der mich mehr überzeugen konnte, als sein Vorgänger. Die Schwierigkeiten, die ich mit dem Buch hatte sind wohl – so traurig es auch ist, das zu schreiben – meinem Alter geschuldet. Ich denke, dass ich solcher Jugendliteratur langsam entwachse, ich habe einfach andere Ansprüche an Bücher entwickelt und die Art an Detailreichtum und Konflikt, die ich mir wünsche, passen einfach nicht in Jugendromane. Dennoch werde ich wohl Band 3 ebenfalls lesen, denn bin ich genug angefixt und habe die Figuren so lieb gewonnen, das ich wissen will, wie es ausgeht.

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