Leserstimmen zu
Das Wunder

Emma Donoghue

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Die junge Krankenschwester Lib reist nach Irland, um ihre neue Arbeitsstelle anzutreten. Ihre Aufgabe ist ein junges Mädchen 2 Wochen lang zu beobachten, das angeblich seit 4 Monaten nichts mehr gegessen hat. Ist es nur ein Schwindel oder wurde sie tatsächlich vom Herrn auserwählt? Das Buch zeichnet sich schon von vornherein aus durch seinen sehr angenehmen Schreibstil, der mich sofort ins 19.Jahrhundert katapultiert hat. Es ist nicht unbedingt spannend. Zeigt aber so ganz gut den eintönigen Arbeitstag der Krankenschwester Lib. Ihre Beobachtungen und Gedanken, die sich um das Kind drehen. Im Laufe der Geschichte, verdüstert sich die Stimmung zusehends und hinterließ in mir ein zunehmendes beklemmendes Gefühl, und den Drang zu wissen was mit der kleinen Anna wirklich ist. Ab Mitte des Buches fiel es mir sehr schwer, das Buch wegzulegen. Das Buch war für mich so stark bedrückend, dass der Drang endlich zu wissen was Sache ist, extrem hoch war. Mich hat die ganze Situation, die Reaktion der Familie und der Gemeinde, die kleine Anna und Lib zusehends immer mehr berührt und bewegt. Und war schlussendlich sehr überrascht was es alles in mir ausgelöst hat an Emotionen, die ich nicht erwartet habe. "Das Wunder" kann man mit dem Bestseller "Raum" der Autorin überhaupt nicht vergleichen. Ich habe an keinem einzigen Moment erkannt, dass es die gleiche Person geschrieben hat. Wobei es vielleicht auch daran liegt, dass es diesmal historisch ist und eine frei erfundene Geschichte ist, die aber sehr gut recherchiert wurde. Dies war sehr gut zu spüren. Im Endeffekt hat mich das Buch sehr beeindruckt. Mit einem sehr ruhigen Anfang der sich im Laufe der Geschichte immer weiter aufbaut und sich steigert. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht unbedingt jeden begeistern wird, aber mich konnte es auf alle Fälle überzeugen und bewegen!!! Note:4,5/5

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