Leserstimmen zu
Verfolgung

David Lagercrantz

Millennium (5)

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„Erst musste man die Wahrheit kennen. Und dann konnte man sich rächen.“ (Zitat S 181) Lisbeth Salander sitzt wegen des letzten Falles für zwei Monate im berüchtigten Frauengefängnis Flodberga ein und bemerkt, dass die Gefangene „Benito“ Beatrice Andersson und eine Gruppe rund um sie im Sicherheitstrakt B Mitgefangene terrorisieren. Besonders haben sie es auf Faria Kazi abgesehen, eine junge Frau aus Bangladesch und da auch die Aufsehen wegschauen, greift Lisbeth ein und macht sich Benito zur Todfeindin. Mikael Blomkvist besucht sie jeden Freitag. Eines Tages erhält sie überraschend Besuch von ihrem alten Vertrauten und Mentor Holger Palmgren, der ihr von völlig neuen Spuren, ihre Kindheit betreffend, berichtet. Lisbeth beginnt zu recherchieren und Mikael unterstützt sie bei ihren Ermittlungen über in wichtiges Forschungsprojekt in der Vergangenheit. Was genau hat Leo Mannheimer, Chefanalyst bei einer Investmentgesellschaft, damit diesem Projekt zu tun? Jemand ist bereit, die Aufdeckung mit allen Mitteln zu verhindern und scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein … Dieser Roman ist der insgesamt fünfte Band aus der Millennium-Serie und der zweite aus der Feder von David Lagercrantz. Auch diesmal gelingt es dem Autor wieder, die Geschichte vom charakteristischen Aufbau bis hin zu den Charakteren im Sinne von Stieg Larsson fortzusetzen. Diesmal geht es um zwei aktuelle Themen, einerseits die Stellung der Frau in einer traditionellen, muslimischen Familie und andererseits um wissenschaftliche Forschungsprojekte und vor allem um die Frage, wie weit man als Wissenschaftler gehen kann und darf, zählt wirklich nur der Erfolg und das Ergebnis. Was ist mit der ethischen Verpflichtung der Forschung? Ein wirklich zeitlos wichtiges Thema, um welches der Autor seine Geschichte aufbaut. Das Buch beginnt mit einem kurzen Prolog, der ein Gespräch zwischen Holger Palmgren und Lisbeth Salander vorausnimmt, welches später im Zusammenhang nochmals genauer geschildert wird. Der Zeitrahmen umfasst nur wenige Tage, er reicht vom 12. bis zum 30. Juni. Der Roman ist in drei Teile gegliedert, diese wiederum umfassen einzelne Kapitel, die jeweils durch eine Datumsangabe definiert und unabhängig von den drei Hauptteilen fortlaufend durch die gesamte Erzählung nummeriert sind. Ein kurzer Epilog beendet die Geschichte. Ergänzend dazu setzt der Autor Rückblenden ein, um den Verlauf mancher Geschehnisse zu erklären. Der Autor verwendet die neutrale Erzählperspektive, nützt jedoch die einzelnen Kapitel dazu, um Ereignisse zu beschreiben, die mit wechselnden Hauptcharakteren im Mittelpunkt an völlig verschiedenen Orten, jedoch gleichzeitig, stattfinden. Durch diese dicht gedrängte Erzählform ergibt sich ein intensiver Spannungsbogen, der den Leser bereits mit dem Einstieg in seinen Bann zieht und auch diese fünften Teil der Millennium-Reihe zu einem Page-Turner macht. Bereits beim vierten Band der Millenniums-Serie gab es durchaus kritische Stimmen, die meinten, der Autor käme nicht an Stieg Larsson heran, ich habe das damals schon anders gesehen und auch nach dem Lesen dieses fünften Bandes bleibe ich bei meiner Meinung: mit David Lagercrantz wurde in meinen Augen ein großartiger Nachfolger gefunden, diese spannende Reihe um den Millennium Verlag, den Journalisten Mikael Blomkvist und vor allem die einzigartige Lisbeth Salander weiterzuführen. Ein spannender Thriller, den man nicht aus der Hand legen wird, bis man das letzte Wort des Epilogs gelesen hat.

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Autor: David Lagercrantz Verlag: Heyne Genre: Thriller Preis: 22, 99€ Seitenanzahl: 476 Seiten Inhalt:  Tritt dem Bösen entgegen, das dein Leben zerstört.  Im Frauengefängnis Flodberga herrscht ein strenges Regiment. Alle hören auf das Kommando von Benito Andersson, der unangefochtenen Anführerin der Insassinnen. Lisbeth Salander, die eine kurze Strafe absitzt, versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden, doch als ihre Zellennachbarin gemobbt wird, geht sie dazwischen und gerät ins Visier von Benitos Gang.  Unterdessen hat Holger Palmgren, Lisbeth Salanders langjähriger Mentor, Unterlagen zutage gefördert, die neues Licht auf Salanders Kindheit und ihren Missbrauch durch die Behörden werfen. Salander bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu unterstützen. Die Spuren führen zu Leo Mannheimer, einem Finanzanalysten aus sehr wohlhabendem Hause. Was hat dieser mit Lisbeth Salanders Vergangenheit zu tun? Und wie soll sie den immer schärfer werdenden Attacken von Benito und ihrer Gang entgehen?  Meine Meinung:  Also zuerst einmal: Der Klappentext spiegelt meiner Meinung nach den Inhalt nicht allzu treffend wieder, also solltet ihr darauf keinen besonders großen Wert legen. Auf meine Meinung dagegen schon, denn mir hat das Buch gut gefallen. Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich die vorigen Bücher der Millennium Reihe, die Stieg Larsson geschrieben hat, nicht gelesen habe. Aber alles in allem ist dieses Buch gut. Vielleicht nicht atemberaubend, wie manch andere, aber mit einer doch ziemlich spannenden Geschichte und sympathischen Charakteren, besonders Mikael Blomkvist.  Man muss die anderen Bände nicht gelesen haben, um das Geschehen in Verfolgung zu verstehen. Das allein fand ich schon großartig, weil ich mich eben nur für dieses Buch interessiert habe - bis jetzt.  Die Thematik ist ebenfalls einnehmend: Es geht um Tests an Zwillingen, die voneinander getrennt werden und in unterschiedlichen Familien aufwachsen. Man möchte auf diese Weise herausfinden, inwiefern das Umfeld und inwiefern das Erbgut die Entwicklung eines Kindes bestimmen. Und die Ergebnisse sind ziemlich verblüffend. Mikael Blomkvist beißt sich an dieser Story fest, die seine langjährige Freundin Lisbeth Salander betrifft, und beschließt, herauszufinden, was Leo Mannheimer mit der ganzen Sache zu tun hat. Dabei kommen stetig neue Erkenntnisse an die Oberfläche, die das Lesen zu keinem Zeitpunkt langweilig machen. Also - wie gesagt: Der Thriller ist jetzt nicht unfassbar spannend oder ein wahnsinniger Pageturner, aber doch eine interessante Lektüre, bei der das Lesen Spaß macht und durchaus lehrreich sein kann.  Lisbeth Salander ist ebenfalls ein interessanter Charakter. Sie hat einiges in ihrer Kindheit durchstehen müssen, ist eine sehr stark und eigene Frau geworden. Damit meine ich, dass sie weder klischeehaft noch normal oder gewöhnlich ist - sie hat ihre eigenen, manchmal doch recht seltsamen Gedanken, die außer ihr kaum jemand begreifen kann, aber sie ist auf ihre Art liebenswürdig. Und sie hat Ideale. Das hat mir gefallen. Ebenso die Geschichte der im Frauengefängnis gequälten Faria Kazi, die unter Familie ebenfalls schon leiden musste. Im Allgemeinen mag ich es, wie ein Ereignis zum anderen führt und Licht ins Dunkel bringt. Ich vergebe vier von fünf Sternen.  Fazit:  Ein gutes Buch mit einer gut durchdachten und interessanten Geschichte. 

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„Verfolgung“ ist der insgesamt fünfte Band aus der Millenium-Reihe von Stieg Larsson und der zweite Band aus der Feder von David Lagercrantz. Noch besser als der vierte Band und somit erste von David Lagercrantz, weil man noch mehr das Gefühl hat, Stieg Larsson herauslesen zu können. Topaktuell in der Thematik, dieses Mal ist Lisbeth Salander noch stärker Thema als sonst und vielleicht hilft dies das Handeln der Lisbeth Salander zu verstehen. Zwei Handlungsebenen lassen den Leser zunächst etwas ratlos zurück und ich hatte das Gefühl, dass dies nie zusammenpassen könnte. Jedoch keine Sorge, es passt und für mich wurde dies sehr zufriedenstellend gelöst. Zwischendurch war die eine oder andere Länge festzustellen, dies ist aber der Detailverliebtheit von David Lagercrantz geschuldet. Das tut der Spannung jedoch keinen Abbruch, denn ich sehe dies eher als kleine Atempausen an. Die Spannung ist Anfangs auf einem nicht allzu hohen Niveau, steigert sich aber und insbesondere auf den letzten ca 100 Seiten kommt man kaum zum Luftholen und kann das Buch gerade dann nicht mehr aus der Hand legen. Wie man es kennt vom Autor sind Schauplätze und die meisten Figuren wieder sehr plastisch beschrieben. Den einen oder anderen altbekannten hätte ich mir durchaus etwas detaillierter gewünscht, insbesondere für Leser die erst jetzt in die Millenium-Reihe einsteigen, doch kann ich damit leben, dass es nun doch nicht so war. Der fünfte Band der Millenium-Reihe war für mich wieder spannende Unterhaltung und ich kann hier guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen. Von uns gibt es für das Buch 4 von 5 Sternen.

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Lisbeth Salander sitzt im Frauengefängnis Flodberga eine Haftstrafe ab. Dort hat Benito Andersson das Sagen, bis Lisbeth dazwischen geht, weil eine Insassin von Benito aufs Äußerste schikaniert wird. Währenddessen untersucht Holger Palmgren Unterlagen, die auf Defizite im Verhalten der Behörden gegenüber Lisbeth hinweisen. Lisbeth bittet ihren alten Freund Mikael Blomkvist, ihr bei der Recherche zu helfen. Die Spuren führen zu einem wohlhabenden Finanzanalysten, den das gleiche Schicksal ereilt hat. So muss nicht nur die Vergangenheit umgegraben, sondern auch Benito auf Abstand gehalten werden. „Verfolgung“ ist der zweite Band aus der Feder von Lagercrantz. Der 5. Teil der Millenium Reihe lässt sich in zwei Erzählstränge aufteilen: In dem einen geht es um Lisbeths Kindheit und die Genanalyse bei Zwillingen. Der zweite Strang thematisiert den radikalen Teil des Islams. Was im vierten Band noch wie eine gute Fortsetzung Stieg Larsson’s aussah, erinnert in diesem Buch leider nur noch wenig an die ursprüngliche Millenium Reihe. Natürlich sind Lisbeth, Mikael Blomquist und einige andere bekannte Namen enthalten, aber die Charaktere sind sehr farblos. Ihnen sind zwar die charakteristischen Eigenschaften gegeben worden – Lisbeth, der Computerfreak, der ohne Rücksicht auf Verluste agiert, oder Mikael, den Enthüllungsjournalisten, der die Wahrheit mit jedem Mittel an die Oberfläche bringen möchte – aber ansonsten sind es eigentlich nur Namen und weniger die altbeliebten Personen. Der Fall selbst ist ganz ok, leider dauert er sehr lange bis es wirklich spannend wird, und so ziehen einige Seiten ins Land, die eigentlich nicht hätten sein müssen. Beide Stränge sind eher oberflächlich behandelt worden, sodass einige Beweggründe grau oder zweifelhaft bleiben. Leider konnte mich das Buch nicht so sehr fassen, wie die ersten Teile der Millenium Trilogie oder auch die Lagercrantz Fortsetzung. Ich vergebe drei Sterne für einen nicht schlechten, aber auch nicht überzeugenden fünften Band.

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Das Cover ist passend zur Millennium Reihe gestaltet. Auf einem schwarzen Hintergrund ist ein roter Skorpion zu sehen (Anm. ich denke es ist ein Skorpion). Der Titel ist ebenfalls in rot gehalten. Der Autor hebt sich in weiß von allem ab. Es ist ein schönes und schlichtes Cover. Ganz hinten im Buch befinden sich 3 Karten vom Großraum Stockholm, Schweden und Stockholm. Die Karten enthalten Orte, die es sonst nicht auf den Karten gibt. Ich finde das sehr praktisch, so kann man beim Lesen immer mal schauen wo man sich gerade befindet. Für mich ist es das 2. Buch von David Lagercrantz, das ich gelesen habe. Ich fand es wieder sehr spannend zu lesen und warte nun sehnsüchtig auf den nächsten Band. Für mich ist es eine gelungene Fortsetzung um die Personen Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist. In „Verfolgung“ tauche ich tiefer ab in die Hintergründe von Lisbeths Kindheit. Immer mehr verstehe ich ihr handeln. Anfangs fand ich Lisbeth seltsam und komisch, doch inzwischen habe ich den Charakter richtig lieb gewonnen. Sie ist nicht mehr die skurrile Person neben Mikael. Beim Lesen stolpere ich gerne mal über Details und bleibe dran hängen. Geht es dir beim Lesen auch so? Bei mir sind es oft Kleinigkeiten, die etwas mit meinem Beruf, meinem Leben oder meiner Herkunft zu tun haben. Hier bin ich über das Norspan Pflaster gestolpert. Das Pflaster fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz. In der Regel wird ein Norspan Pflaster alle 7 Tage gewechselt. Das bedeutet, es gibt über einen Zeitraum von 7 Tagen kontinuierlich Wirkstoff frei, der über die Haut aufgenommen wird. Bei Holger Palmgren liest sich das so, als würde die Pflegerin Lulu das Pflaster jeden Abend wechseln. Da hätte er eigentlich ganz schnell an Überdosierung sterben müssen. Ist dir dieses Detail auch aufgefallen? Ich hatte ein schönes Lesevergnügen. Nach den ganzen Liebesromanen in letzter Zeit tat dieser Roman richtig gut. Ich kann ihn dir nur wärmstens empfehlen. Ich finde David Lagercrantz macht eine gute Tat, in dem er die Stieg Larsson Reihe vollendet. Ich kann mich noch genau an die Nachricht über den Tod von Stieg Larsson erinnern und habe nur gedacht: was für ein Unglück, jetzt bleibt die tolle Reihe ohne Fortsetzung. Vielen Dank an die Random House GmbH und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar

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4,5 von 5 es ist halt kein Stieg Larsson, aber trotzdem gut gelungen. Inhalt Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist gegen den Rest der Welt Im Frauengefängnis Flodberga herrscht ein strenges Regiment. Alle hören auf das Kommando von Benito Andersson, der unangefochtenen Anführerin der Insassinnen. Lisbeth Salander, die eine kurze Strafe absitzt, versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden, doch als ihre Zellennachbarin gemobbt wird, geht sie dazwischen und gerät ins Visier von Benitos Gang. Unterdessen hat Holger Palmgren, Lisbeth Salanders langjähriger Mentor, Unterlagen zutage gefördert, die neues Licht auf Salanders Kindheit und ihren Missbrauch durch die Behörden werfen. Salander bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu unterstützen. Die Spuren führen sie zu Leo Mannheimer, einem Finanzanalysten aus sehr wohlhabendem Hause. Was hat dieser mit Lisbeth Salanders Vergangenheit zu tun? Und wie soll sie den immer schärfer werdenden Attacken von Benito und ihrer Gang entgehen? Meinung Ganz ehrlich, David Lagercrantz ist nun mal kein Stieg Larsson, dueser ist leider 2004 an einem Herzinfarkt viel zu früh gestorben und konnte seine Millennium Saga nicht beenden😓. Diese war für 10 Bände angesetzt, und die ersten drei waren vom Stil her einzigartig und ich muss gestehen ich war mehr als skeptisch, das nach dem frühen Tod des Autors sein Erbe angemessen weiter zu führen, aber es ist doch wesentlich besser als erwartet, man muss sich halt wirklich drauf einlassen wollen! Es wurde zusammen mit der Familie Stiegs und dem Verlag beschlossen das David Lagercrantz die Chance bekommt das gewaltige Erbe des viel zu früh gestorbenen Autor fortzuführen, und ich finde ihm ist das wesentlich besser gelungen als vermutet. Handelnde Personen: Die Millennium Reihe drehte sich laut Larssons Ursprüngen um viele Charaktere: zum Überblick für die, die nicht die drei ersten Teile gelesen haben, ein Zusammenfassung der handelnden Personen von Amazon übernommen Zitat: "Dragan Armanskij: Geschäftsführer der Sicherheitsfirma Milton Security, die einen exklusiven Kundenkreis betreut und zeitweise auch Lisbeth Salander zu ihren Mitarbeitern zählt Kurdo Baksi: alter Freund von Mikael Blomkvist, Leiter des Svartvitt-Verlags Greger Beckman: Ehemann von Erika Berger, Künstler Erika Berger: Chefredakteurin von Millennium. Wechselt in »Vergebung« zur Svenska Morgon-Posten. Hat seit zwanzig Jahren ein Verhältnis mit Mikael Blomkvist. Gunnar Björck: stellvertretender Abteilungsleiter bei der Sicherheitspolizei. War an der Verschwörung beteiligt, die Lisbeth Salander im Alter von zwölf Jahren in die psychiatrische Klinik gebracht hat. Nils Bjurman: Rechtsanwalt, in seiner Eigenschaft als rechtlicher Betreuer von Lisbeth Salander der Nachfolger von Holger Palmgren Mikael Blomkvist: Journalist, Herausgeber der Zeitschrift Millennium. Hat sich als investigativer Journalist einen Namen gemacht. Saß wegen Verleumdung (in der Wennerström-Affäre) drei Monate lang im Gefängnis. Magnus Borgsjö: Aufsichtsratsvorsitzender der Svenska Morgon-Posten Jan Bublanski: Spitzname »Bubbla«, jüdischer Kriminalinspektor mit polnischen Wurzeln und glänzender Aufklärungsquote Fredrik Clinton: ehemaliger Chef der sogenannten Sektion innerhalb der Sicherheitspolizei. Wird, obwohl todkrank, von Evert Gullberg für einen letzten Auftrag reaktiviert. Henry Cortez: seit vier Jahren bei Millennium, der jüngste Mitarbeiter der Zeitschrift Janne Dahlman: Redaktionsassistent bei Millennium Torsten Edklinth: Chef des Verfassungsschutzes Richard Ekström: Staatsanwalt in Stockholm, ermittelt wegen des Mordversuchs von Lisbeth Salander an Alexander Zalatschenko Malin Eriksson: zunächst Redaktionssekretärin bei Millennium, übernimmt später den Posten der Chefredakteurin von Erika Berger Marcus Erlander: Kriminalinspektor beim Dezernat für Gewaltverbrechen Thorbjörn Fälldin: ehemaliger schwedischer Ministerpräsident Hans Faste: Polizist in Bublanskis Team, mit fünfzehn Dienstjahren ein Veteran in der Abteilung für Gewaltverbrechen Monica Figuerola: Mitarbeiterin des Verfassungsschutzes und Sportfanatikerin. Hat eine Affäre mit Mikael Blomkvist. Peter Fredriksson: Redaktionssekretär bei der Svenska Morgon-Posten Dirch Frode: Rechtsanwalt, Kunde von Milton Security, Anwalt der Familie Vanger Idris Ghidi: kurdischer Flüchtling aus dem Irak, arbeitet als Reinigungs- kraft im Sahlgrenska-Krankenhaus Annika Giannini: Schwester von Mikael Blomkvist, Rechtsanwältin. Vertritt Lisbeth Salander. Evert Gullberg: ehemaliger Ministerialdirektor der Sicherheitspolizei Anders Holm: Nachrichtenchef der Svenska Morgon-Posten, Gegenspieler von Erika Berger Jerker Holmberg: Kriminalinspektor in Bublanskis Team, Spezialist bei der Untersuchung von Tatorten Jörgen Iversen: Richter, leitet den abschließenden Prozess, in dem Lisbeth Salander mehrerer Gewaltverbrechen angeklagt ist Agneta Jervas: Staatsanwältin Dr. Anders Jonasson: behandelnder Arzt von Lisbeth Salander, nachdem sie mit einer Kugel im Kopf ins Krankenhaus eingeliefert worden war Lottie Karim: freiberufliche Journalistin und Mitarbeiterin von Millennium Susanne Linder: Mitarbeiterin von Milton Security. Kümmert sich um den Personenschutz von Erika Berger, nachdem diese bedroht wurde. Dr. Jesper H. Löderman: hatte einst dafür plädiert, Lisbeth Salander nach ihrer Entlassung aus der Kinderpsychiatrie der St.-Stefans-Klinik in Uppsala in eine geschlossene Anstalt zu überführen. Carl-Magnus »Magge« Lundin: Präsident des kriminellen Motorradklubs Svavelsjö MC, mehrfach wegen Diebstahl, Hehlerei, Drogendelikten etc. verurteilt Jeremy Stuart MacMillan: Anwalt, der in Gibraltar eine Reihe von Briefkastenfirmen verwaltet. Lisbeth Salander macht ihn zum alleinigen Verwalter ihres Vermögens, um das sie den Großindustriellen Hans- Erik Wennerström betrogen hatte. Christer Malm: Chef der Bildredaktion und Layouter bei Millennium, neben Erika Berger und Mikael Blomkvist der dritte Teilhaber des Magazins Sonja Modig: Kriminalinspektorin in Bublanskis Team Gustav Morell: Kommissar a.D., ermittelte wegen des Verschwindens von Harriet Vanger Ronald Niedermann: der »blonde Riese«, ein zwei Meter großer, extrem muskulöser Hüne, besitzt einen deutschen Pass. Lebende Kampfmaschine mit enormer Schlagkraft. Kann wegen eines genetischen Defekts keine Schmerzen empfinden. Sonny Nieminen: die Nummer zwei im Svavelsjö MC hinter Lundin, ebenfalls schwer kriminell Monika Nilsson: erfahrene Journalistin, langjährige Mitarbeiterin von Millennium Anita Nyberg: Kriminalinspektorin Georg Nyström: Mitglied der »Sektion« innerhalb der Sicherheitspolizei Göran Mårtensson: Kriminalinspektor, arbeitet für die Sicherheitspolizei Oswald Mårtensson: Kriminalkommissar plague_xyz_666@hotmail.com: Lisbeth Salanders »Internetpartner« und Verbündeter, genialer Hacker, lebt in größter Anonymität Holger Palmgren: integrer Rechtsanwalt mit ausgeprägtem sozialem Gewissen, rechtlicher Betreuer und Vertrauter von Lisbeth Salander Thomas Paulsson: inkompetenter, psychisch labiler Kommissar Harry und Atho Ranta: in den Mädchenhandel involvierte Brüder, arbeiten im Auftrag Zalatschenkos Paolo Roberto: ehemaliger Profiboxer, langjähriger Sparringspartner von Lisbeth Salander, kandidierte als Sozialdemokrat für den Reichs- tag Camilla Salander: Lisbeths Schwester Lisbeth Salander: virtuoses Computergenie mit messerscharfem Verstand und extrem komplizierter Psyche. Als Kind misshandelt, leidet an Kontaktangst. Hat zeitweise für Milton Security gearbeitet. Bleich, anorektisch, kurzgeschorene Haare, mehrere Piercings und Tattoos. Innerhalb der Hacker Republic trägt sie den Codenamen »Wasp«. Jonas Sandberg: Mitglied der »Sektion« innerhalb der Sicherheitspolizei Per-Åke Sandström: freier Journalist, erst Kunde, dann Handlanger der »Sexmafia« Dr. Anders Sivarnandan: Holger Palmgrens behandelnder Arzt Monica Spångberg: stellvertretende Polizeipräsidentin Curt Svensson: Polizist in Bublanskis Team Dr. Peter Teleborian: Chefarzt der psychiatrischen St.-Stefans-Klinik in Uppsala, einer der bekanntesten Psychiater des Landes. War zwei Jahre lang Lisbeth Salanders »behandelnder Arzt« in der Kinderpsychiatrie von St. Stefans. Arbeitete mit der Geheimpolizei zusammen und sorgte durch fingierte Gutachten für Lisbeth Salanders Einlieferung. Trinity: Internet-Kontaktperson von Lisbeth Salander, genialer Hacker, Mitbegründer von Hacker Republic, der auch Wasp (Lisbeth Salander) und Plague angehören Anita Vanger: Schwester von Cecilia und Birger, Harriets Vertraute Birger Vanger: Cecilias Bruder Cecilia Vanger: Haralds Tochter, Lehrerin, hat eine Affäre mit Mikael Blomkvist Gottfried Vanger: Vater von Harriet und Martin, Sohn von Richard und Margareta, angeblich bei einem Unfall ertrunken. Serienmörder und pathologischer Frauenhasser. Hat das Handwerk des Tötens seinem Sohn Martin beigebracht. Greger Vanger: Bruder von Henrik und Richard Harald Vanger: Henriks Bruder, Vater von Cecilia, Anita und Birger Harriet Vanger: Tochter von Gottfried Vanger und der Deutschen Isabella König. Henriks Nichte, Richards Enkelin, seit 1966 spurlos verschwunden. Lebt unter falschem Namen als Schafzüchterin in Australien. Henrik Vanger: Auftraggeber von Mikael Blomkvist (»Verblendung«), Groß- industrieller, langjähriger Geschäftsführer des Vanger-Konzerns, Mandant von Dirch Frode Martin Vanger: Harriets Bruder, Sohn von Gottfried und Isabella, Geschäftsführer des Vanger-Konzerns. Entpuppt sich als sadistischer Serienkiller. Richard Vanger: Henriks Bruder, 1941 im Zweiten Weltkrieg gefallen Birger Wadensjöö: leitet die »Sektion« innerhalb der Sicherheitspolizei. Wird später aus dem Amt gedrängt. Hans-Erik Wennerström: Industrieller. Nachdem Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist ihm kriminelle Machenschaften nachgewiesen haben, floh er außer Landes. Miriam »Mimmi« Wu: exzentrische, lesbische Freundin von Lisbeth Salander Alexander Zalatschenko: genannt »Zala«, berüchtigter Drahtzieher mafiöser Machen- schaften, Lisbeth Salanders leiblicher Vater, 1940 in der Ukraine geboren, Oberstleutnant der russischen Armee, Top- Agent, als Überläufer mit einer neuen schwedischen Identität ausgestattet (als Karl Axel Bodin). Lisbeth Salander hatte zwei Mal versucht, ihn umzubringen, und wurde daraufhin im Alter von zwölf Jahren in die Kinderpsychiatrie eingeliefert." Zitat-Ende Natürlich ist Lagercrantz kein Larssen, aber nichtsdestotrotz ist er gut für Lisbeth Salander und Co. Er hat zwar einen anderen Stil, aber das heißt keinesfalls schlechter sondern nur anders. Es ist wirklich ein passender Nachfolger in meinen Augen! Gleich die ersten Zeilen in denen Lisbeth ihren ersten Dialog führte konnte ich mir ein zufriedenes Lächeln nicht verkneifen. Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel erzählen, außer soviel, das es 2 Handlungsstränge gibt, beide sehr gut ausgearbeitet und logisch durchdacht zum einen geht es um Lisbeths Vergangenheit; sehr bewegend. Da war dann auch der einzige Unterschied zum Erschaffer der Figuren zu merken. Lisbeth Salander ist wie bisher richtig genial, aber nicht konsequent, wie ich sie kenne. Aber immer noch eine klasse Hauptprotagonistin. Jeder sollte David eine Chance geben auch wenn er kein Stieg ist. Das Cover vom Buch passt von der Art ausgezeichnet zu den bisherigen der Reihe Es ist für mich eine klare Leseempfehlung. Ich wurde ausgesprochen gut unterhalten! Fakten 482 Seiten HC 22,99 € Ebook 18,99 € Erschienen im Heyne Verlag Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier : https://www.amazon.de/gp/aw/d/3453270991/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1515930829&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=verfolgung+millennium%2C+band+5 Ich möchte mich bei RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog: http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

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Band fünf der Reihe, die einst Stieg Larsson ins Leben gerufen hat, hat nun mit seinem zweiten eigenen Band David Lagercrantz in die Buchläden gebracht. Wir lesen wieder von Lisbeth Salander und tauchen ein in den Alltag eines Frauengefängnisses, wo ein strenges Regime geführt wird. Die Anführerin dort ist Benito Andersson. Lisbeth sitzt nur kurz in Haft und möchte sich nicht mit den anderen überwerfen bzw. ganz und gar den Kontakt vermeiden. Doch bald wird ihre Zellennachbarin von den anderen gemobbt, das kann Lisbeth nicht mit ansehen und sie geht dazwischen. Lisbeths Mentor Holger Palmgren hat zu dieser Zeit Akten entdeckt, die Licht in Lisbeths Kindheit bringen. Mikael Blomkvist soll bezüglich der Recherche unterstützend unter die Arme greifen. Hier kommt Leo Mannheimer ins Spiel. Er und Lisbeths Vergangenheit stehen irgendwie in Verbindung. Die 30 Kapitel des Buches spielen während des 12. Bis 30. Junis. Vom Stil her ist sich der Autor treu geblieben. Die Geschichte liest sich glaubwürdig, authentisch und lebendig. Leseprobe: ========= Lisbeth hatte mehrere große Datenbanken mit Berechnungen von Handbewegungen gefunden, die für die medizinische Forschung und für die Entwicklung von Robotern verwendet wurden, und die Daten in das tiefe neuronale Netzwerk der Hacker Republic eingespeist. Hinten im Buch ist eine Karte der Handlungsorte zu sehen. Außerdem vorher zwei Karten, eine davon zeigt den Großraum Stockholm und eine zeigt Orte, die auf anderen Karten nicht zu finden sind. Ich finde, dass Lagercrantz die Larsson-Reihe sehr gut weiterschreibt, man fühlt, als hätte Larsson es geschrieben, als hätte er seine eigene Idee umgesetzt. Der Autor versteht es für meine Begriffe sehr gut, sich in seinen Vorgänger hineinzuversetzen. Es macht echt Spaß, das Buch zu lesen, die Geschichte ist von Anfang bis Ende fesselnd und lebendig mit dichter Handlung behaftet geschrieben. Man kann das Buch schwer aus der Hand legen. Wie es in den Gefängnissen zugeht wird authentisch beschrieben und überhaupt werden die handelnden Charaktere sehr gut charakterisiert und die Szenen werden bildhaft beschrieben. Die Handlung läuft vor dem geistigen Auge des Lesers ab. Ich habe das Buch gern gelesen und wurde kurzweilig spannend unterhalten. Der Autor hat einen grünen Faden durch das Buch gespannt und die Handlung klug konstruiert.

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