Leserstimmen zu
Zweimal Sommer zum Verlieben

Aimee Friedman

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Für diesen Sommer wurde Hauptperson Summer von ihrem Vater, einem berühmten Künstler, zu sich nach Frankreich eingeladen. Summers Mutter hält davon nicht viel, sie ahnt, dass Summer sitzen gelassen werden wird. Kurz vorm Abflug in die Provence klingelt Summers Handy - und da passiert die Teilung der Geschichte. Der eine Teil setzt damit fort, dass sie den Anruf ignoriert und ins Flugzeug steigt. In Frankreich lernt sie die Frau und das Mädchen kennen, die im Haus ihres Vaters wohnen und das ist nicht die einzige Überraschung - sie begegnet auch einem süßen Jungen. In dem anderen Teil beginnt eine weitere Geschichte, die damit anbindet, dass Summer den Anruf annimmt und zuhause bleibt (was übrigens nicht New York City ist, sondern eine Vorstadt im Bundesstaat New York). Die Teile wechseln sich in großzügigen Abständen ab, sodass man beim Lesen immer wieder gut reinkommt und nicht plötzlich rausgerissen wird. Die Frankreich-Storyline hat mir persönlich weniger gut gefallen als der New York-Teil. Der Leser sieht von Anfang an, welcher Elefant dort im Raum steht, aber die Hauptperson braucht eeewig lange, um ihn zu erkennen. Das hat mich sehr gestört (zumal das Geheimnis ihres Vaters ja im gesamten Buch eine Rolle spielt). Auch, wie überrascht sie darüber ist, dass die Speisekarte in Frankreich auf französisch ist... puuh, ich musste schon ab und zu die Augen verdrehen. Sie ist nicht die hellste, dafür aber ziemlich echt und natürlich. Ihre Emotionen kann man nachvollziehen und auch ihre manchmal vorschnellen Reaktionen sind durchaus begründet (als Teenie verhält man sich nun mal so). Das Mädchen im Haus ihres Vaters steckt Summer leider bei der ersten Begegnung sofort in eine Schublade (arrogante, gut aussehende Zicke, die sie hasst) und will sie da auch so schnell nicht wieder rausholen. Auch ihr mangelndes Selbstbewusstsein und ihre Art, sich durch alles mögliche einschüchtern zu lassen, sind mir in Frankreich sehr negativ aufgefallen - zumindest am Anfang. Denn natürlich schafft Summer es, diesen Sommer zu einem besonderen Sommer zu machen und über ihren eigenen Schatten hinauszuwachsen. Ich finde, das ist ihr in der New York-Storyline am besten gelungen. Zwar hat man dort als Leser nicht diese malerische Atmosphäre vor Augen, aber dafür lernt man mehr über Summers Verhältnis zu ihrer Mutter, ihrer Tante und ihre beste Freundin. Auch, dass es Summers bester Freundin eigentlich lieber gewesen wäre, Summer diesen Sommer in Frankreich zu wissen, finde ich sehr gut beschrieben - denn Freundschaften sind schwieriger, als sie in vielen Büchern dargestellt werden. Die restlichen Nebencharaktere haben mir auch gut gefallen, sie sind nicht übertrieben facettenreich, bieten aber ein abwechslungsreiches Umfeld und wirken sehr authentisch. Ich fand es schön zu sehen, wie Summers Mutter und ihre Tante mit ihr umgehen und wie sich Summer durch diese Personen - und neue Bekanntschaften - weiterentwickelt. Ihrem Schwarm gegenüber zeigt Summer die kalte Schulter und wird dabei innerlich total verrückt - was mich auch total verrückt gemacht hat, denn man will die beiden schließlich unbedingt glücklich zusammen sehen! Aber auch in Frankreich gibt es einen süßen Jungen, dem man Summer nur zu gerne in die Arme schubsen möchte. Dafür ist der New York-Teil der Geschichte umso weniger vorhersehbar. Gesamt betrachtet ergänzen sich die Teile also sehr gut und ich finde, die Autorin hat es auf diese Art bemerkenswert geschafft, zwei verschiedene Geschichten mit ähnlichen Punkten so miteinander zu verknüpfen, dass am Ende eine sehr schöne runde Story entstanden ist. Fazit: Für Teeniemädels, die sich zum ersten Mal verliebt haben und wie die Hauptperson noch ganz unbeholfen und schüchtern sind, ist dies bestimmt das perfekte Buch.Für ältere Leser ist es eher nicht so zu empfehlen, da die Eigenschaften der Hauptperson einen schon aufregen können. Insgesamt ist es eine runde Geschichte mit süßer erste Liebe und einem dramatischen Familiengeheimnis!

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Allgemeine Infos: Autorin: Aimee Friedman Seitenanzahl: 448 Verlag: cbj Verlag Preis: 15,00 Euro ISBN: 978-3570165119 Inhalt: New York oder Frankreich. Wo würdest du deine Ferien lieber verbringen? Und welche Auswirkungen hat diese Entscheidung auf deinen Sommer? Dem ist sich die 15-jährige Summer Everett gar nicht bewusst, als sie auf dem Weg nach Frankreich am Flughafen von New York einen Anruf von ihrem Vater bekommt, der über ihren Sommer entscheidet und alles hängt davon ob, ob sie diesen Anruf annimmt oder nicht… Was, wenn man beide Versionen dieses Sommers vergleichen könnte? Welche wäre die bessere Version? Erster Satz: „Einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiund …“ Meinung: Erst einmal: Vielen Dank an den cbj Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!! Wie bei allen Rezensionen starte ich mit dem Cover: Das Cover passt mit dem geteilten Bild perfekt zum Inhalt, der sommerlichen Stimmung und der einen Version des Sommers in Frankreich und der anderen in New York! Das Buch beginnt sofort mit einem wunderschönen Zitat, passend zum Thema der Story: „Im unendlichen Raum müssen selbst die unwahrscheinlichsten Ereignisse irgendwann geschehen … Dort gibt es Menschen mit deinem Aussehen, Namen und deinen Erinnerungen, die jede nur erdenkliche Lebensentscheidung von dir durchexerzieren.“ ~Max Tegmark Zum Aufbau des Buches: Nach dem Prolog, in dem alle Infos geklärt werden, die für beide Versionen des Sommers wichtig sind – sozusagen die Vorgeschichte – beginnt der erste Teil des Buches mit der Reise nach Frankreich. In den folgenden Teilen wechselt die Autorin immer zwischen der Version in Frankreich und dem Sommer in New York, ohne dabei Details, die für beide Geschichten wichtig sind, vorwegzunehmen. Dieser Aufbau hat mir sehr gut gefallen besonders, weil man im Laufe des Buches auch Gemeinsamkeiten der beiden Versionen findet und das Buch dadurch spannender wird. Da einige Ereignisse in beiden Versionen der beiden Sommer vorkommen, fand ich es total interessant zu lesen, wie Summers Entscheidungen diese Ereignisse jeweils beeinflussen oder sogar verändern! Aimee Friedmans Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, also perfekt für den Sommer als leichte Lektüre für zwischendurch! Die meisten Charaktere konnten mich überzeugen (Ich mochte zum Beispiel Summers Tante sehr!), aber Summers Freundin Ruby war mir schon ab der ersten Seite nicht wirklich sympathisch, was sich auch im Laufe des Buches nicht verbessert hat. Vielleicht lag es am Schreibstil oder an ihrer Beschreibung, aber ich habe nicht wirklich die Verbindung zwischen ihr und Summer gespürt, obwohl sich die beiden schon so lange kennen. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welcher der beiden Sommer mir besser gefallen hat. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, allerdings war ich etwas enttäuscht, dass der Schauplatz nicht wirklich New York war, sondern nur ein Vorort und Summer New York City nur einmal für einen Tag besucht. In dieser Version hat mich auch gestört, dass Summer sich immer wieder Gedanken über das ‚Was wäre wenn‘ macht und darüber nachdenkt, was sie wohl gerade machen würde, wenn sie nach Frankreich gefahren wäre. Natürlich ist das auch ein bisschen der Sinn des Buches, aber in der New-York-Version kam mir das etwas zu häufig vor. In Frankreich haben wir die Aktivitäten, die Summer in den Ferien macht, besser gefallen und in New York der Fotokurs, der mir in der zweiten Hälfte des Buches aber etwas zu kurz kam. Das Ende war leider ziemlich vorhersehbar und ich habe schon einige Kapitel vor Schluss vermutet, wie das Buch ausgehen könnte. Ich hatte eigentlich auf eine Art Lösung gehofft oder, dass Summer sich für eine der Versionen entscheidet oder es wenigstens eine Andeutung diesbezüglich gibt, allerdings habe ich das Buch trotzdem mit einem guten Gefühl zugeklappt, weil mich die letzte Seite und das ende doch überzeugen konnten. Fazit: Mit diesem Buch kann der Sommer kommen! Ein perfektes Buch für den Sommer, den Urlaub oder die Ferien mit nur kleinen Schwachstellen. Nicht alle Charaktere konnten mich zu 100% überzeugen, aber alles in allem ein tolles Buch für zwischendurch, das dem Leser verdeutlicht, wie wichtig jede einzelne Entscheidung ist und, dass man trotzdem nicht alles im Leben planen kann. Lieblingszitat: „Ist euch bewusst, dass wir alle den ganzen Tag Bilder machen? Nicht wortwörtlich, aber wir sehen alle die Welt durch unsere ganz persönlichen Objektive und machen von jeder Person, der wir begegnen, jeder Landschaft, die wir sehen, einfach von allem einen mentalen Schnappschuss.“ (S. 137) Smileys, die das Buch beschreiben: ❤ Liebe 📷 Fotografie ☀ Sommer 🥐 Frankreich 🗽 New York Bewertung: 4/5 Sternen

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Inhalt/Klappentext Provence oder New York - zwei Sommer, eine Liebe Ein schicksalhafter Telefonanruf entscheidet über zwei Versionen eines Sommers. In der einen Version reist die 15-jährige Summer Everett nach Frankreich, davon träumt sie schon lange: Straßencafés, gut aussehende Jungs und Kunstmuseen. In der anderen Version bleibt sie zu Hause, doch ihr gewohntes Leben wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. In beiden Sommern verliebt sie sich und entdeckt neue Seiten an sich. Doch es gibt da noch ein dunkles Familiengeheimnis, das sie so oder so einholt. Und es ist an der Zeit, sich ihm zu stellen. Meinung Erstmals möchte ich mich bei dem Bloggerportal und dem cbt Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe mich sehr über das Ebook gefreut und hatte spaß beim lesen. Das Buch hat mich total angesprochen als ich den Klappentext gelesen habe. Er war echt vielversprechend und hat neugierig gemacht. Das Cover hat gut zu dem Inhalt des Buches gepasst und als ich das Cover gesehen hatte, wollte ich sofort wissen worum es in dem Buch geht. Die Charaktere haben mir alle gut gefallen und ich konnte sie gut nachvollziehen und verstehen. Summer war eine sehr neugierige Person, die immer sehr fröhlich ist in der Öffentlichkeit, jedoch aber auch teilweise nicht immer gut gelaunt ist. Im Buch erfährt sie etwas, mit dem sie klar kommen muss und was nicht gerade sehr einfach ist. Denn es ist etwas womit sie niemals gerecht und was ein großer Schock für sie war. Dennoch versucht sie stark zu bleiben und alles zu verarbeiten. Sie hatte tolle Charaktereigenschafften und ich habe sie ins Herz geschlossen. Sie war eine tolle Person. Dann gibt es noch ihre beste Freundin, die einfach alles für sie ist und ihren Schwarm Hugh. Alle Charaktere in diesem Buch haben mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin fand ich auch ganz schön. Es war sozusagen etwas moderner geschrieben und es war auch echt gut zu lesen. Jedoch war er auch machmal etwas komisch und teilweise, aber eher selten, waren die Worte falsch gewählt. Meiner Meinung nach, aber das sieht auch jeder anders. Die Idee der Geschichte war echt gut, aber ich fand es war teilweise, gerade am Anfang verwirrend. Das ändert aber nichts daran das ich fand, dass es ein sehr schönes Buch war und es  ist empfehlenswert dieses Buch zu lesen. Fazit Ich gebe diesem schönen Buch 4,5 Sterne, da ich es teilweise ein bisschen verwirrend fand. Aber es ist trotzdem eine Leseempfehlung und es lohnt sich das Buch zu lesen. *unbezahlte Werbung *Rezensionsexemplar

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Passend zum Sommer durfte ich „Zweimal Sommer zum Verlieben“ von Aimee Friedman als Rezensionsexemplar lesen. Dieser Einzelband ist am 29.05. diesen Jahres im cbj-Verlag erschienen und handelt von Summers schicksalhaftem Sommer. Ein schicksalhafter Telefonanruf entscheidet über zwei Versionen eines Sommers. In der einen Version reist die 15-jährige Summer Everett nach Frankreich, davon träumt sie schon lange: Straßencafés, gut aussehende Jungs und Kunstmuseen. In der anderen Version bleibt sie zu Hause, doch ihr gewohntes Leben wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. In beiden Sommern verliebt sie sich und entdeckt neue Seiten an sich. Doch es gibt da noch ein dunkles Familiengeheimnis, das sie so oder so einholt. Und es ist an der Zeit, sich ihm zu stellen. Als ich den Klappentext gelesen haben, hatte ich noch ein wenig Zweifel, ob ich diesen Roman überhaupt lesen sollte. Normalerweise mag ich Bücher nicht, bei denen sich der Leser entscheiden muss, welche Version er nun für richtig hält oder bei denen alles sehr offen ist. Letzten Endes hat mir die Umsetzung dieser zwei Sommerversionen in diesem Buch aber sehr zugesagt. Fast zu Beginn des Buchs teilt sich die Handlung in zwei verschiedene Handlungsstränge auf. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass dies sehr deutlich durch die Seitenüberschriften gekennzeichnet ist. So konnte ich persönlich nie ins Zweifeln kommen, in welcher Sommerversion ich mich beim Lesen gerade befand. Diese gesamte Thematik ist für mich auch das, was das Buch ausmacht und besonders werden lässt. Zum einen wurde ich zum Nachdenken über mein eigenes Leben und meine eigenen Entscheidungen, die ich tagtäglich treffe, angeregt. Auf unterhaltsame Weise lehrt einen „Zweimal Sommer zum Verlieben“ den Butterfly-Effekt mancher Entscheidungen, dass man jeden Tag so leben sollte, wie man es möchte und – nichtsdestotrotz – dass irgendwie am Ende alles wieder gut wird. Diesen lehrreichen bzw. tiefgründigeren Aspekt findet man bei anderen Sommerromanen selten vor. Zum anderen ist durch diese zwei Schicksalsversionen mächtig Spannung aufgekommen. Für mich persönlich war es sehr spannend zu vergleichen, wie sich Summer Everetts Leben an dieser Wendestelle einerseits total anders entwickelt, andererseits manche Details ihres Sommers fast haargenau gleich bleiben. Allein deshalb konnte ich als Leserin mit ihr mitfiebern und habe immer gehofft, dass beide Sommerversionen gut für sie ausgehen. Doch auch aufgrund des Schreibstils wurde „Zweimal Sommer zum Verlieben“ für mich sehr angenehm zum Lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, denn wie bei vielen Sommerromanen wird leichte Alltagssprache verwendet. Besonders erwähnenswert finde ich aber hier z.B. auch die Bildhaftigkeit des Schreibstils, welche durch zahlreiche wunderschöne Vergleiche etc. deutlich wird. Die Protagonistin Summer Everett ist mir in beiden Sommerversionen höchst sympathisch gewesen, obwohl man doch sagen muss, dass man ihr das eher junge Alter anmerkt. Teilweise kamen mir ihre Gedanken und Handlungen doch etwas naiv oder kindlich vor. Da die Liebesgeschichte(n), die sich hier anbahnen, jedoch einigermaßen realistisch gehalten sind, habe ich mich eher auf diese tollen Bauchkribbelszenen fokussiert, sodass mich ihr junges Alter nicht gestört hat. Eine emotionale Achterbahn mit potenziellen Pärchen funktioniert schließlich immer! Insgesamt hat Aimee Friedman hier natürlich nicht das Rad einer Liebesgeschichte neu erfunden. Interessant wird das Buch eben besonders durch die Spekulationen des Schicksals, wodurch die Geschichte etwas Tiefgründigeres erlangt. Alles in allem habe ich nur Positives über „Zweimal Sommer zum Verlieben“ zu berichten. Dank des Klappentextes weiß der Leser von Anfang an, worauf er sich einlässt: Auf eine oder sogar zwei zuckersüße, leichte Liebesgeschichten mit leicht nachdenklichem Einschlag. Vielen Dank an den cbj-Verlag bzw. an die Verlagsgruppe Randomhouse und die Betreiber des Bloggerportals für dieses tolle Rezensionsexemplar! ♥ Somit zählt diese Buchbesprechung offiziell als Werbung. Ich betone aber, dass niemand meine Meinung erkauft.

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Was wäre wenn? In "Zweimal Sommer zum Verlieben" wird der Sommer, den Sumer erlebt in zwei Erzählperspektiven erzählt. In der einen Version reist Summer nach Frankreich, da sie am Flughafen den Anruf ihres Vaters nicht angenommen hat und in der zweiten Version nimmt sie den Anruf an und lässt sich auf die nächste Gelegenheit vertrösten ihren Vater zu besuchen. Den Verlauf den die verschiedenen Storys nun nehmen ist sehr spannend, denn einiges innerhalb der Handlung ist fast identisch, obwohl anders erzählt. Ich empfand es als sehr gelungen eine Story in zwei Erzählperspektiven zu erhalten und diesen zu folgen. Dieser Sommer soll der Sommer sein, indem sich Summer verliebt und dies geschieht auch auf recht außergewöhnliche Art und Weise. Summer reift zu einem jungen Mädchen heran und muss dabei erkennen, dass sie lange Zeit belogen worden ist. Sie hat einiges zu verkraften, aber sie lässt sich trotz vieler Tränen nicht unterkriegen und schafft es zu verzeihen und der Liebe eine Chance zu geben, wobei natürlich auch noch viele andere Kleinigkeiten eine Rolle spielen. Das Fotografieren ist in beiden Storys zu finden und zeigt eine gewisse Begabung. Während ihr Vater ein Maler ist, hat Summer für sich das Fotografieren entdecken können, wobei sie erst noch in die richtige Richtung geschubst werden muss und es andere sind, die ihr künstlerisches Talent beim Namen nennen. Der Wechsel in die verschiedenen Handlungen fiel mir leicht, da ich mich darauf eingestellt hatte, zwei unterschiedliche Storys zu lesen. Wie auch anders sollte sich sonst der Titel des Jugendbuchs erklären? Der Einstieg endet mit einem Anruf und das war schon Hinweis genug. Es war schon mitunter fies in eine Handlung einzutauchen, um dann völlig unerwartet in die andere Perspektive zu wechseln. Trotzdem empfand ich die Grundidee sehr gelungen und konnte mich darauf einstellen, mich einer etwas anderen Story widmen zu können. Die Story ist insgesamt bestens geeignet für junge Leser, da sie ohne Sex und Gewalt auskommt. Emotional ist Summer sehr gefordert, aber das Drama ihrer Familie erschlägt nicht, sondern gibt einfach nur Einblicke in das Wirrwarr in Summers Leben und zeigt auf, dass vieles auf Lügen aufgebaut wurde. Es ist einfach komplett rund erzählt und auch wenn ich das Verhalten des Vaters nicht verstehen kann, hat dies nichts damit zu tun, dass mir die Story nicht gefallen wollte. Gerne hätte ich mehr von Frankreichs Schönheit kennengelernt, aber man kann ja nicht alles haben. Insgesamt bin ich sehr zufrieden und vergebe daher auch gerne eine Leseempfehlung an ein Jugendbuch, welches tatsächlich außergewöhnlich erzählt wird. ★★★★

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Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, da es im Grunde genommen den Inhalt des Buches wiederspiegelt und einfach perfekt zu der Geschichte passt. Außerdem finde ich die beiden gewählten Bilder und die Farbkombination sehr schön. Unsere Protagonistin Summer ist mit ihren 15 Jahren eine sehr junge Protagonistin, was mich persönlich jetzt nicht sonderlich gestört hat, da ich wusste worauf ich mich einlasse. Man darf hier natürlich keinen sexy New Adult Roman erwarten. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt, dem Sommer in New York und dem Sommer in Frankreich. Kapitelweise gehen wir dann gemeinsam mit Summer auf die Reise und erleben wie sie sich in zwei unterschiedliche Typen verliebt. Im Prinzip ist die Handlung bei beiden Geschichten recht gleich, jedoch werden Probleme und Sorgen auf unterschiedliche Art und Weise gelöst und auch die beiden Charaktere machen einen bedeutenden Unterschied. Leider konnte ich dem Kerl, den sie in Südfrankreich traf nichts abgewinnen. Unentwegt und fast von der ersten Sekunde an war er mir furchtbar unsympathisch. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin den Charakteren ein wenig mehr Leben eingehaucht hätte, denn irgendwie wirkten sie alle recht uninteressant. Aber am schlimmsten fand ich ihren Vater, allgemein sind die Familienverhältnise von Summer nicht gerade rosig. So etwas findet man in fast jeder New Adult Geschichte, jedoch fand ich es hier einfach nicht gut umgesetzt. Der Schreibstil von Aimee Friedman ist sehr flüssig und ich habe das Buch in kurzer Zeit durchgelesen. Hätte sie den Charakteren mehr Leben gegeben wäre es für mich sicherlich auch spannender gewesen diese Geschichte zu verfolgen. So plätscherte sie irgendwie nur vor sich hin.

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Ein Sommer, zwei Möglichkeiten

Von: books.mytruepassion

22.06.2018

Summer hat die Chance ihren Sommer in Frankreich bei ihrem Vater zu verbringen und dort viele Abenteuer zu erleben. Kurz bevor sie in das Flugzeug steigt bekommt sie einen Anruf, nun ist die Frage soll sie ran gehen oder nicht? Wenn sie den Anruf ignoriert fliegt sie nach Frankreich und verbringt den Sommer dort. Außerdem lernt sie einen Jungen namens Jacques kennen, mit dem sie Südfrankreich erkundet. Wenn sie den Anruf annimmt bleibt sie zuhause und lernt ihren Schwarm Hugh besser kennen, denn beide teilen die Leidenschaft für das Fotografieren. Doch bei beiden Versionen gibt es ein Geheimnis, dass bei Summer alles durcheinander bringen wird. Ein Sommer, zwei Möglichkeiten. Mir kommt die Geschichte etwas Klischeehaft vor, besonders die Teile in Frankreich. Ich hatte mir alles ganz anders vorgestellt. Die Umsetzung der beiden Geschichten war ganz gut, nur etwas durcheinander. Mir hat das nicht so gut gefallen das erst der eine Teil in Frankreich gespielt hat und dann der zweite Teil in New York. Das hat die Spannung genommen. Man war voll in der Geschichte drin und dann fängt der andere Teil an und der ist dann völlig anders.

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Handlung: Ein schicksalhafter Telefonanruf entscheidet über zwei Versionen eines Sommers. In der einen Version reist die 15-jährige Summer Everett nach Frankreich, davon träumt sie schon lange: Straßencafés, gut aussehende Jungs und Kunstmuseen. In der anderen Version bleibt sie zu Hause, doch ihr gewohntes Leben wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. In beiden Sommern verliebt sie sich und entdeckt neue Seiten an sich. Doch es gibt da noch ein dunkles Familiengeheimnis, das sie so oder so einholt. Und es ist an der Zeit, sich ihm zu stellen. Orte: Da das Buch in zwei Handlungen aufgeteilt wurde spielte es an zwei komplett unterschiedlichen Orten. Einmal in Frankreich, nähe Paris mit Mohnfeldern und kleinen Bäckereien einfach nur ein Traum. Ich fand diese Kulisse sehr sehr schön und passend für die Handlung. Mir hat dieser Orte besser gefallen, als die kleine Stadt in der Everett normalerweise lebt, da diese irgendwie normal und so gqar nicht traumhaft war, also geht der Punkt hier nur mit der Geschichte in Frankreich mit. Die Orte waren aber trotzdem sehr gut beschrieben und es hat sich fast so angefühlt als wäre ich ebenfalls an diesen Orten. Gestaltung: Das Cover hat mich wirklich angesprochen und auch die Kapitelgestaltung ist sehr gelungen. Die Gestaltung hat es geschafft, dass beide Geschichten in das Cover einfließen und so den Inhalt sehr gut widerspiegeln. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er sei einfach zu lesen ist und vieles sehr gut beschrieben wird, damit man sich direkt in die Geschichte hineinversetzen kann. Die Dialoge waren meist sehr authentisch und schön, sodass die Geschichte etwas authentischer wurde. Personen: Okay hier habe ich tatsächlich einiges auszusetzen, aber fangen wir mit dem Positiven an. Ich fand es gut, dass man die zwei Seiten der Charaktere kennenlernen konnte und auch das ein Charakter in der einen Geschichte eine sehr große Rolle hatte und in der anderen völlig unwichtig. Allerdings fand ich, dass viele der Charaktere sehr unauthentisch rübergekommen sind, da sie oft nicht richtig gehandelt haben und ich das Gefühl hatte, dass viele der Personen eine komplett andere in den jeweiligen Geschichten waren und auch mit Everett konnte ich mich gar nicht identifizieren. Geschichte: Ich fand das mit den zwei Geschichten eine wirklich gute Idee, da ich den Gedanken mit dem „hättest du nur an dieser einen Stelle anders gehandelt wäre die Geschichte komplett anders verlaufen“ irgendwie interessant und spannend, allerdings fand ich die Umsetzung dieses Gedankens in diesem Buch nicht wirklich gut, da ich das Gefühlt hatte, dass man aus beiden Geschichten noch so viel mehr hätte rausholen können. Beide Geschichten hatten zu wenig Zeit sich zu entwickeln und als ich dann fast davor war, dass ich mich um die Charaktere sorge, dann war die Geschichte schon vorbei. Fazit: Dieses Buch hatte eine sehr sehr gute und spannende Grundidee und auch die Umsetzung ist an vielen Stellen, wie den Orten, dem Schreibstil und der Gestaltung sehr gut gelungen, allerdings hatte ich das Gefühl, dass die beiden Geschichten viel zu wenige Zeit hatten sich zu entwickeln und auch die Personen mochte ich nicht, weshalb ich 3 von 5 Sternen gebe und mich hier beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken möchte.

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