Leserstimmen zu
Mein Sommer auf dem Mond

Adriana Popescu

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€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Meine Meinung: Eines der besten Bücher seit langem, ich habe lange auf das Buch gewartet und wurde nicht enttäuscht. Es zieht einen mit und man kann sich immer wieder selbst identifizieren mit den Personen. So geht es zumindest mir, ich finde mich immer wieder in der Geschichte und in der Geschichte sind auch kleine Puzzleteile der Autorin versteckt. Dieses Buch muss man gelesen haben meiner Meinung nach. Es beinhaltet einfach wahres weil es solche Probleme im wirklichen Leben gibt und viele Menschen das verdrängen, deshalb finde ich es super das jemand dieses Thema angesproche hat und ein komplettes Buch dazu geschrieben hat. Die Geschichte der vier Jugendlichen ist fesselnd und ich empfehle wirklich jedem einzelnen der auf der Suche nach einem neuem Buch ist.Egal ob es die Stil richtung ist die man gerne liest oder nicht. Man sollte es gelesen haben.

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Ganz anders als erwartet haben sich die Hauptprotagonisten Fritzi, Basti, Tim und Sarah sich in mein Herz geschlichen. Vier Jugendliche die ihren Sommer eine Therapie in Rügen machen. Jeder trägt sein eigenes, schweres Päckchen. Doch die Umstände, dass niemand den anderen kennt und seine Vorgeschichte, lässt den vier die Möglichkeit, die Dinge endlich so anzugehen wie sie möchten. Auch wenn es scheitern sollte. Denn hier in diesem Therapiezentrum ist es endlich Zeit, den bösen Geistern den gar auszumachen. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass mir dieses Buch so zusagen würde. Es war humorvoll und liebevoll geschrieben und hatte eine Geschichte, wo sich bestimmt jeder Jugendliche teils wiedererkennt. Anfangs hatte ich vermutet, dass das Buch sich mit Stereotypen befasst und Klischees erfüllt, aber falsch gedacht! Die Hauptprotagonisten könnten nicht unterschiedlicher, aber auch nicht ähnlicher sein (falls das Sinn ergeben sollte). Fritzi scheint hinter ihren frechen Sprüchen etwas zu verstecken, genauso wie Bastian, dem immer wieder Stimmen etwas zuflüstern wollen. Sarah, die am liebsten unsichtbar wäre und Tim, der wütend und aggressiv ist. Ich glaube von allen, habe ich mich am meisten in Sarah wieder erkannt. Sie konnte aus sich herauskommen, doch sie war oft unsicher und hat sich lieber in ihr Schneckenhaus zurückgezogen aus Selbstschutz. Sie mochte ich besonders gerne in diesem Buch. Nun zu der Handlung, die einem einen kleinen Einblick erlaubt hat, wie es aussehen könnte eine Therapie zu machen. Gruppengespräche, Einzelgespräche und dann noch gemeinsame Unternehmungen, Teamaufgaben. Besonders hat mir die Idee von den „Astronauten“ gefallen, so hieß die Therapie-Gruppe von Bastian, Fritzi, Sarah und Tim. Man konnte wunderbar mitverfolgen, wie die ersten Annäherungsversuche waren, Konflikte, aber wie es auch war, als sie sich gefunden haben und endlich zu Freunden wurden. Ich glaube das war der Aspekt, der mir in diesem Buch am meisten gefallen hat. Das die Freundschaft über all diesen Problemen stand und sie füreinander da waren, kommen was wolle. Es gab auch eine Liebesbeziehung die sich nach und nach entwickelt hatte, die wirklich süß war. So eine Beziehung die zwischen 16-jährigen nun mal entsteht. Flüchtige Blicke, Berührungen, und irgendwann der Sprung ins kalte Wasser. Die Umsetzung war sehr toll gemacht. Und dann noch die dazu kommenden inneren Konflikte, die die Charaktere mit sich ausfechten mussten, haben mich jedes Mal mitgerissen. Der Schreibstil war wunderbar! Es war witzig, leicht zu lesen und abwechslungsreich. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt, aus der von Fritzi und aus der von Bastian. Man hatte einen sehr detaillierten Einblick in die instabile Gefühlswelt der beiden und wie sie damit umgingen. Auch die Kapitelüberschriften haben mir auch immer sehr gefallen, da ich jedes Mal gespannt war, was jetzt so auf mich zu kommt. Das Ende war sehr schön ausgeführt. Das Buch fühlt sich auch wirklich beendet an, auch wenn die Zukunft ungewiss sein sollte. Aber der Abschluss hätte nicht besser sein können. Hut ab! Fazit: Das Buch hat mich sehr überrascht, da ich nicht damit gerechnet habe, dass es mir so sehr gefallen würde. Aber ich konnte mich super mit den Charakteren identifizieren und es war so, als hätte mich das Buch gleich mit therapiert. Der Schreibstil ist wahnsinnig lustig, die Hauptprotagonisten mit all ihren bösen Geistern und schweren Lasten sehr liebenswert. Sie haben eine so tolle Entwicklung hinter sich gelegt. Besonders der Aspekt, dass Freundschaft so groß geschrieben wurde und so viel Bedeutung in diesem Buch hatte, hat mir sehr zugesagt. Sehr schönes Buch! 4 von 5 Sternen!

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Folgende Rezension kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: € 13,00 [D] inkl. MwSt. € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis) Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-31198-1 Erschienen: 12.03.2018 Zum Inhalt: Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ... … und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ... Zur Autorin: Adriana Popescu, 1980 in München geboren, arbeitete als Drehbuchautorin fürs Fernsehen, bevor sie für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und City-Blogs schrieb. 2012 gelang ihr mit dem E-Book »Versehentlich verliebt« der Auftakt einer Reihe von Überraschungserfolgen. Mittlerweile harrt eine große Fangemeinde ihren nächsten Veröffentlichungen entgegen, die in mehreren großen Publikumsverlagen erscheinen. Meine Meinung: Ich habe vor einiger Zeit von der Autorin Lieblingsgefühle und Liebliingsmomente gelesen und habe mich daher sehr auf dieses neue Buch von ihr gefreut. Freundlicherweise wurde mir das Ebook vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung. Der Einstieg ist mir wieder direkt sehr gut gelungen, da der Schreibstil der Autorin ja auch sehr flüssig ist. Vor allem auf die Thematik war ich sehr gespannt, da ich mich derzeit viel mit psychischen Krankheiten aus persönlicher Erfahrung her beschäftige. Ich hätte mir aber gewünscht, dass mehr auf die jeweilige Krankheit der Protagonisten eingegangen worden wäre. Dies kam erst zum Schluss ein wenig. Die Autorin hat es aber geschafft, trotz des ernsten Themas ein wenig Humor mit in die Geschichte zu bringen und das war mit Sicherheit nicht einfach. Mir sind die Protagonisten auch sehr ans Herz gewachsen und war ein wenig traurig, als es Zeit wurde, Abschied zu nehmen. Allerdings muss ich sagen, dass jüngere Leser von dem Buch wahrscheinlich noch begeisterter sein werden, da sie sich wahrscheinlich besser in die jugendlichen Protagonisten hineinversetzen können. Alles in allem kann ich hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben. Hier hat die Autorin ein tolles Jugendbuch geschrieben, das sich mit einer heute sehr wichtigen Thematik einfühlsam beschäftigt. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4 Sterne 4 von 5 Sterne Cover: ©cbt Verlag Buchinfos, Klappentext und Autorininfos: ©cbt Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt

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,, Eigentlich wollte Fritzi diesen Sommer mit ihrer besten Freundin auf Rügen verbringen doch es kommt alles anders als gedacht. Sie muss in Therapie und zwar auch nach Rügen aber in den Sonnenhof. Der Sonnenhof ist eine Jugend psychiatrische Einrichtung. Dort gibt es ein vielfältiges Angebot aber trotzdem ist dies kein normaler Urlaub. Sie trifft dort auf den coolen Sportler Tim, die eher stille Sarah und auf Basti. Sie alle vier verbindet etwas… sie haben eine Krankheit und wollen diese nicht akzeptieren. Stattdessen machen sie aus ihrem wahren Gesundheitszustand ein Geheimnis. Doch mit der Zeit lernen sich die vier näher kennen…'' Das Buch ist sehr fesselnd und emotional, so dass es schwierig war aufzuhören. Dies ist mein erstes Buch der Autorin Adriana Popescu und ihr Schreibstil ist einfach gehalten und leicht zum lesen. Man liest aus der Sicht der Hauptcharaktere und dies mag ich ja besonders gerne, so bekommt man von jedem die eigenen Gefühle und Gedanken übermittelt. Nach und nach konnte man richtig mitfühlen, wie die Charaktere zusammenwuchsen. Das fand ich sehr schön zu lesen. Wer die Club der Roten Bänder mag, wird auch dieses Buch lieben.

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"Als ob eine Rettungsweste mich retten und damit ihrem Namen alle Ehre machen könnte." (S. 101) Die vier Astronauten Basti, Tim, Sarah und Fritzi sind jeder auf seine Art psychisch stark belastet. Die Autorin nimmt diesen Sachverhalt sehr ernst und liefert damit eine herzerwärmende und teils auch witzige Geschichte. Der Schreibstil von Adriana Popescu ist sehr unterhaltsam und fesselnd. Mit kleinen Details, die sie immer wieder einstreut und natürlich den Charakteren, die sie auf ihre Therapie-Bühne stellt, hat sie mich Stückchen für Stückchen immer mehr an ihr Buch gebunden. Die Astronauten sind mir rasend schnell ans Herz gewachsen. An Fritzi mag ich besonders, dass sie ihre Zuneigung zu Basti nicht verleugnet und einfach entscheidet, sich darauf einzulassen. Das rechne ich ihr hoch an. Außerdem mag ich ihren Humor, den sie auch in schwierigen Situationen nicht zu verlieren scheint. "Werden perfekte Zeitpunkte für die Highlights im Leben nicht vielleicht total überbewertet? Muss man nicht einfach zugreifen, wenn es sich richtig anfühlt?" (S. 171) Basti ist mein absoluter Lieblingscharakter in diesem Buch. Er leidet unter einer unberechenbaren psychischen Krankheit, die bei mir als Leserin allerdings auch einen gewissen Unterhaltungseffekt auslöste. Er ist so herrlich kompliziert, stur, herzlich, clever, schlagfertig und witzig. Tim kann so ein Kotzbrocken sein und ist gleichzeitig das beste Beispiel dafür, dass man Menschen von außen nicht ansieht, mit was für Dämonen sie sich täglich rumschlagen. Sarah ist eine 1a Segelkapitänin und ich hoffe so sehr, dass sie ihren Schmerz überwindet und das ganze fiese Pack vergisst. Das Buch besteht aus kurzen Kapiteln, die jeweils aus den Sichten von Fritzi und Basti geschrieben sind. Das habe ich als angenehme Mischung empfunden und es hat mir sehr geholfen in die Köpfe und Gefühle der beiden zu schauen. Dies war mein erstes Buch von Adriana Popescu, aber ganz sicher nicht mein letztes. Ich kann die Lobeshymnen auf ihren Schreibstil absolut bestätigen. Fazit: Eine rundum gelungene Geschichte um vier Jugendliche mit psychischen Problemen, die vom Zufall oder vielleicht auch Schicksal zusammengewürfelt werden. Das Buch ist unterhaltsam und witzig. Trotzdem habe ich keine Sekunde an der Ernsthaftigkeit dieser Geschichte gezweifelt. Volle Leseempfehlung von meiner Seite. Bitte mehr davon.

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Dany

Von: Dany

06.06.2018

Klappentext: Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade … … und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe … Information über das Buch: Autor: Adriana Popescu Release: 12. März 2018 Seiten: 400 Seiten, Broschiert Verlag: cbt Verlag ISBN: 978-3570311981 Preis: 13,00 € Originaltitel: – Meine Meinung über das Buch: Mir hat das Buch richtig viel Spaß gemacht! Nicht nur die Charaktere und das Setting waren etwas total besonderes. Auch richtig gut gefallen haben mir die Kapiteltitel. Man konnte eine Menge toller Serien, Filme und Bücher erkennen, somit habe ich förmlich mitgefiebert was als nächstes kommt. Man konnte förmlich spüren, wie die Teenager mit der Zeit zu einer kleinen Familie geworden sind und immer mehr zu einer richtigen Gruppe Astronauten entwickelt haben. Man merkt auch gut wie alle jetzt über ihren Schatten springen und sich gegenseitig unterstützen. Das hat mir richtig gut gefallen. Obwohl mir persönlich Geschichten mit Krankheiten jeglicher Art nicht so sehr liegen, hat mir Mein Sommer auf dem Mond doch recht gut gefallen. Ich konnte regelrecht mit den Charakteren mitfühlen und mich in ihre Welt in der sie leben hineinversetzen. Die wechselnden Perspektiven von Fritzi und Bastian haben mir sehr gut gefallen und das ganze doch sehr aufgelockert. Dazu kam natürlich auch wieder der super gute Schreibstil von Adriana Popescu, daher war das Buch total flüssig zu lesen und man konnte es wirklich sehr schnell beenden. 🙂 Fazit: Das Buch war toll und wie alle Bücher von Adriana Popescu konnte es mich echt total begeistern. Für eine lustige und abwechslungsreiche, aber doch einfühlsame Geschichte bekommt Mein Sommer auf dem Mond 4/5 Schmetterlingen.

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Fritzi muss ihren Sommer in einem Therapiezentrum in Rügen verbringen, wovon sie eher nicht begeistert ist. Ihre Station ist die der Astronauten und irgendwie fühlt sie sich ziemlich fehlt am Platz und komplett von der Außenwelt abgeschlossen. Die anderen Kids auf ihrer Station sind ihr auch nicht geheuer und überhaupt war der Sommer so überhaupt nicht geplant. Doch nach und nach beginnt Fritzi Anschluss zu finden, schließt die Astronauten mehr in ihr Herz und beginnt mehr zu sich selbst zu finden und auch zu jemand anderem. Ich hatte bereits auf den ersten Seiten das Gefühl, dass diese Geschichte eine ganz besondere sein wird. Der leicht sarkastische Schreibstil, wenn Fritzi die Geschichte aus Ihrer Perspektive schreibt, macht es einem sehr leicht in die Geschichte hinein zu finden. Auch sorgt dies dafür, dass man schnell eine Verbindung zu der Protagonistin aufbaut, was mir sehr gefallen hat. Abwechslungsreich fand ich auch, dass man auch Bastian hat zu Wort kommen lassen und die Geschichte aus seiner Perspektive hat erzählen lassen. So konnte man auch in seine Gedankenwelt eintauchen und seine Gefühle wahrnehmen, was mir es sehr leicht gemacht hat ihn in mein Herz zu schließen. Bereits von Anfang an, ist einem bewusst, dass diese Geschichte eine besondere ist und eine doch ernstere Thematik beinhaltet, an die sich aber recht “langsam” (im positiven Sinne) heran getastet wird. Man lernt die Charaktere erst als Menschen kennen und erst viel später erfährt man ihre Diagnose, was ich sehr gut fand, da es den Gedanken aufgreift, dass Menschen zuerst Menschen und dann ihre Diagnose sind, was in Bezug auf Mental health für sehr viele Menschen noch eine nicht selbstverständliche Denkweise ist. Umso besser fand ich die hier verwendete Herangehensweise. Ich habe so erst die Figuren kennen und teilweise echt lieben gelernt und erst nach und nach im Verlauf der Geschichte ihre Geschichten erfahren. Das entfernt das Stigma, was auf psychischen Krankheiten liegt ziemlich gut. Erwähnenswert finde ich auch, dass Adriana Popescu eine Own Voice im Bereich Mental Health ist, was man auch deutlich gemerkt hat, denn die einzelnen Krankheiten waren gut recherchiert, aber es wurde kein Behandlungsansatz in dem Buch gezeigt. Alles in allem, finde ich, dass dieses Buch unheimlich wichtig und wertvoll ist und eines meiner absoluten Jahreshighlights ist.

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Gleich auf der ersten Seite sympathisiert man mit Fritzi, die ihre Therapie in der jugendpsychatrischen Einrichtung "Sonnenhof" beginnt, und mit dabei Bastian, mit dem es regelmäßig Geplänkel auszufechten gilt. Durch die Sicht dieser beiden Charaktere erlebt man den gemeinsamen Sommer mit der sportlichen und viel zu gut aussehenden Nervensäge Tim und Sarah, die doch mehr drauf hat, als anfangs gedacht. Es ist spannend, die Entwicklung der vier aus der Astronautengruppe zu beobachten und hinter die psychischen Mauern zu blicken und so Diagnosen wie Panikattacken oder dem andauernden Kampf gegen die inneren Dämonen annähernd nachvollziehen zu können. Schade nur, dass Tims und Sarahs Gedanken und Gefühle ein wenig auf der Strecke bleiben. Klar, vier Erzähler wären zum einen zu viel und zum anderen auch langweilig, weil man ja alles weiß, doch die richtig gute Beziehung zu Tim und Sarah hatte ich nicht. Noch hinzufügend erscheint mir das Personal im Sonnenhof teilweise ungenügend kompetent und außerdem hätte das Therapieprogramm stärker herborgehoben werden sollen: Mein Eindruck war, die Jugendlichen sollten sich irgendwie selbst therapieren. Darüber hinweg kritisiere ich das Cover (wofür die Autorin natürlich nichts kann), das zwar schon sehr schön ist, doch auf dem Cover sind vier Jugendliche deutlich zu sehen, die offensichtlich für die vier Protagonisten stehen. Dies nimmt allerdings einiges an Vorstellungskraft, denn ich war fast gezwungen, mir Fritzi, Basti, Sarah und Tim so vorzustellen wie auf dem Bild. Trotz der Kritikpunkte hat Adriana Popescu durch ihren flotten Schreibstil der Geschichte Pfiff eingehaucht, sodass das Gefühl dieses einmaligen Sommers der Astronauten auf den Leser übertragen wird, schließlich finden sie nicht nur beste Freunde, sondern auch ihre Liebe und sich selbst. FAZIT: "Mein Sommer auf dem Mond" ist ein perfekter Roman für einen schönen warmen Tag: locker, aber immer noch anspruchsvoll. Zunächst hat mir die Story vom Buchrücken weg zwar nicht sonderlich zugesagt, doch der Vertrauensvorschuss an Adriana Popescu hat sich gelohnt. Ein paar Tüpfelchen fehlen vielleicht, doch der Lesegenuss wird dadurch nicht zerstört. NOTE 1 –

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