Leserstimmen zu
Mein Sommer auf dem Mond

Adriana Popescu

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Die 16jährige Fritzi hatte sich ihren Sommer ganz anders vorgestellt, nämlich als großes Abenteuer mit ihrer besten Freundin Isa. Doch nun macht sie nicht Urlaub auf Rügen, wie es geplant war, sondern findet sich zwar ebenfalls auf der Insel, jedoch in einer Einrichtung für psychisch erkrankte Teenager wieder. Sie landet bei den „Astronauten“ und muss sich mit der schüchternen Sarah ein Zimmer teilen sowie sich den Launen des sportbesessenen Tim stellen. Und dann ist da noch Basti, ein wirklich crazy Typ, der sich jedoch schnell in ihr Herz schleicht. Jeder von ihnen verbirgt ein Geheimnis und versucht, dessen Lüftung tunlichst zu verhindern. Doch um wirklich eine Chance auf Heilung zu bekommen, müssen die Jugendlichen sich aufeinander einlassen, ihre Mauern fallen lassen und ihrer Freundschaft eine Chance geben. Meine Meinung: Bereits das Prequel zum Roman – „Schöne Grüße vom Mond“ – hat mich neugierig auf das neue Jugendbuch von Adriana Popescu gemacht. Da sie zudem eine meiner Lieblingsautorinnen ist, war es keine Frage, dass ich mich diesem schnellstmöglich widme. Ich habe es in kürzester Zeit verschlungen und bin wieder einmal begeistert vom unverkennbaren Schreibstil der Autorin. Obwohl die Geschichte ein eher ernsteres Thema beinhaltet, fehlen keineswegs der Humor und die Spritzigkeit, die einen echten Popescu ausmachen. Die vier Jugendlichen sind so unterschiedlich wie die Gründe, die sie nach Rügen gebracht haben. Diese werden im Verlaufe des Buches erst nach und nach aufgedeckt und gehen jeder für sich tief unter die Haut. Als Leser fühlt man sich hin- und hergerissen und man weiß gar nicht, mit wem man nun mehr mitleiden soll. So gibt es auch Schockmomente, die das Blut in den Adern gefrieren lassen und fast Angst vorm Weiterlesen verursachen. Die Teenager machen in der kurzen Zeit, die sie quasi zwangsweise aneinandergebunden werden, eine erstaunliche Entwicklung durch. Natürlich ist die zarte Liebesgeschichte zwischen Fritzi und Basti etwas ganz Besonderes. Hier versteht die Autorin es wunderbar, sich in die Gefühlswelt eines Teenagers hineinzuversetzen, der zum ersten Mal von seinen Emotionen überwältigt wird. Aber auch das Setting war ein Highlight, da die Ostsee für mich seit meiner Kindheit nichts von ihrer Faszination verloren hat. Der Insel Rügen wird hier in all ihrer Schönheit ein Denkmal gesetzt. Wie jedes Mal bei einem Popescu-Roman sind es aber die unzähligen Anspielungen auf Filme, Serien und Musik, die für mich das Tüpfelchen auf dem i bedeuten. Nicht jeder Leser wird alles nachvollziehen können, aber für mich als Cineast und Serien-Junkie war es wieder ein absolutes Fest. Allein die Kapitelunterschriften haben ausnahmslos Bezug zu einem Film und passen dennoch ideal zum Inhalt des selbigen. Schon dafür mein allergrößter Respekt. Wenn es dann noch von aufschreibwürdigen Zitaten nur so wimmelt, dann bleibt mir nur, auch dieses Buch in die Liste meiner Lieblingsbücher aufzunehmen und natürlich es von ganzem Herzen weiterzuempfehlen, sowohl der Gruppe der jungen Leser ab 13/14 als auch den jung Gebliebenen Literaturliebhabern, denn Adriana Popescu ist eine wahrlich großartige Geschichtenerzählerin.

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Jungendbücher lese ich Persönlich ja weniger, aber wenn die liebe Adriana ein neues Buch raus bringt, dann muss ich das unbedingt lesen. Den ihre Bücher mag ich total gerne lesen. Das Cover ist einfach klasse und es wirkt wie ein Urlaubsfoto am Strand. Es wirkt nicht gestellt sondern eher als Schnappschuss. Was ich persönlich sehr schön finde. Auch der Titel ist einfach klasse. Der Schreibstil ist klasse. Locker und leicht. Wir lesen das Buch aus den Sichten der Hauptcharaktere. Was ich super finde. Dazu die kleinen Möwen über jedes Kapitel und die etwas anderen Überschriften sind einfach was besonders. Es wirkt nicht so "Normal" wie bei anderen Büchern. Jeder einzelner Charakter ist was besonders. Man muss Fritzi, Bastian, Tim und Sarah einfach mögen. Die Vier harmonieren sehr gut zusammen. Klar ist nicht immer alles einfach, aber sie raufen sich trotzdem zusammen. Da ich der Autorin auch auf Instagram folge und man ihre kleine Vorlieben kennengelernt hat. Erlebt man diese auch ein wenig in dem Buch. Das macht das ganze dann noch Persönlicher von der Autorin. Ich muss jetzt ja mal sagen, ich mag ja auch Harry Potter total gerne. Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nicht viel verraten, den wer die Bücher der Autorin gerne lesen mag, ist genau Richtig hier. Ich freue mich auf jeden Fall mehr von der Autorin zu lesen. Ihre Bücher sind was ganz besonderes. Vielen Dank an cbt und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar, was aber nicht meine Meinung beeinflusst hat. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

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Hugendubel GmbH & Co. KG

Von: Lukas Freistedt aus Erfurt

15.03.2018

Vielen, vielen Dank für die Reise zum Mond! Ich habe das Buch von Adriana Popescu kaum noch aus der Hand legen können und es innerhalb von einem Tag ausgelesen. Am liebsten würde ich gleich noch einmal von vorn anfangen! Dieses Buch kommt eindeutig auf meine Herzliste der Lieblingsbücher! Die Autorin schreibt sehr gefühlvoll und behutsam und geht dadurch sehr gut mit dem durchaus schweren Thema um. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und die Story sehr schlüssig! Die Geschichte hat mich sehr an den "Club der roten Bänder" erinnert. Danke für das schöne Leseerlebniss!

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Franzi ist 16 und ihr Leben seit der Scheidung ihrer Eltern von Panikattacken geprägt. Weil sie diese allein nicht mehr in den Griff bekommt, muss sie für 8 Wochen in das stationäre Therapiezentrum „Sonnenhof“ auf Rügen „...umgeben von Wasser und Einsamkeit.“ (S. 6). Basti ist schon zum zweiten Mal dort und damit quasi ein „alter Hase“. Ihm obliegt es, die Neulinge herumzuführen und Franzi fasziniert ihn wegen ihrer „Mars-Riegel-Augen“ sofort. Wie ein ganz normaler Jugendlicher versucht er, sie zu beeindrucken – und beißt auf Granit. Beide gehören zur Therapiegruppe der Astronauten, genau wie Sarah und Tim, und sie alle müssen lernen, miteinander auszukommen und zusammenarbeiten. (Der Name der Gruppe leitet sich von ihrem Stockwerk ab (dem 4.) und da die Vier sich tatsächlich wie auf Weltraummission oder auf dem Mond gestrandet fühlen, ist er mehr als passend.) „Mein Sommer auf dem Mond“ ist mein erstes Buch von Adriana Popescu, aber garantiert nicht mein letztes. Selten habe ich mir so viele Zitate notiert wie hier. Mit sehr viel Gefühl und Einfühlungsvermögen erzählt sie vier ganz verschiedene Schicksale von Jugendlichen, die durch etwas aus der Bahn geworfen wurden. Die vier sehr verschiedenen Charaktere geben nur nach und nach preis, was sie wirklich bewegt und auf Rügen zusammengeführt hat. Fritzi wirkt immer extrem kontrolliert und schlagfertig, aber sie fühlt sich wie im falschen Film. Selbst ihre beste Freundin weiß nicht, was sie hat – dabei wollten sie ursprünglich zusammen auf Rügen Urlaub machen. Ihre Anfälle haben diese Pläne durchkreuzt: „Die Angst hat sich um mein ganzes Leben gesponnen ...“(S. 88) Basti gibt sich offen, freundlich und witzig (und vorlaut ;-)). Aber er kämpft gegen dunkle Dämonen und hat den Kampf schon einmal verloren. Er ist sich nicht sicher, ob er ihn überhaupt noch gewinnen will. Fritzi wird ein echter Anreiz und die Astronauten geben ihm zusätzlich Halt. Tim ist die Sportskanone der Truppe und ich konnte ihn am Anfang eigentlich gar nicht leiden. Er gibt immer mit seinen tollen Freunden und seiner Freundin zu Hause an. Aber je mehr man von ihm erfährt, desto mehr Mitgefühl hatte ich mit ihm. Sarah ist das Küken der Gruppe: extrem schüchtern und verklemmt. Sie ist immer darauf bedacht, dass man sie ja nicht bemerkt oder gar anschaut – ihr Schicksal ging mir fast noch näher als das von Basti. „Wenn ich nicht darüber rede, dann ist es vielleicht auch nie passiert. Und wenn ich es vergessen kann, dann vergessen es vielleicht auch die anderen.“ (S. 145) In Notsituationen und auf See wird sie allerdings zum Kapitän und überrascht nicht nur die anderen, sondern auch sich selbst. Bei den Astronauten ist nichts so, wie es scheint. Die Geschichte ist extrem vielseitig, manchmal traurig und dreht sich u.a. um Cybermobbing und Verrat, aber auch Selbstfindung und Selbsterkenntnis. Die Astronauten lernen, wieder Freundschaften zu schließen, Vertrauen zu sich selbst und anderen zu entwickeln, mutig zu sein und an eine Zukunft und Träume zu glauben. Nach und nach werden aus der Zweckgemeinschaft echte Freunde, Verbündete. Besonders gefallen hat mir die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen Franzi und Basti entwickelt, auch wenn der Moment eigentlich so gar nicht passt: „Gefühle halten sich nicht an Therapiepläne, oder?“ (S. 123) Mein Lieblingszitat beschreibt, wie ich mich beim Lesen gefühlt habe: „Mein Herz hat die Schuhe ausgezogen und tobt sich seit Minuten in einer Hüpfburg aus.“ (S. 171) – genau so ging es mir mit diesem Buch!

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In einer romantischen Umgebung, auf Rügen gelegen, finden sich in den Sommerferien die unterschiedlichsten Jugendlichen im Haus am Meer ein. So ungleich sie sind, so sind es auch ihre Probleme, und doch haben sie eines gemeinsam – sie benötigen professionelle Hilfe. Bei dem Haus am Meer handelt es sich nämlich um eine Jugendpsychiatrie. Und noch etwas verbindet sie, sie sind alle nicht so ganz freiwillig hier. Die 16jährigen Bastian, Fritzi, der 17jährige Tim und die 15jährige Sarah sind allesamt auf der Station mit dem Namen „Astronauten“ untergebracht. Neben der Gesprächstherapie stehen noch diverse Beschäftigungen wie Malen, Segeln und eine Theatergruppe zur Verfügung. Werden die Jugendlichen die Therapie und damit auch ihre Erkrankung akzeptieren und werden sie sich als Gruppe zusammen raufen können? Ein abenteuerlicher Sommer beginnt … Einfühlsam und voller Herzblut hat die Autorin Adriana Popescu ihren Roman „Mein Sommer auf dem Mond“ verfasst. Sie hat dafür eine moderne und frische Sprache verwendet, die mich von Anfang an mit nimmt. Ich hatte nur kurz das Buch beschnuppern wollen und dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und habe alles um mich herum vergessen. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und sie schafft es, die Gefühle der Charaktere hervorragend rüber zu bringen, trotz des anspruchsvollen Themas sind die Szenen auch immer wieder mit Humor gespickt. Die Figuren sind starke Persönlichkeiten, ihre Entwicklung wird in der Geschichte deutlich. Meine Bewertung für dieses Buch: fünf von fünf möglichen Sternen und natürlich empfehle ich es weiter. Das Buch eignet sich hervorragend für ein Publikum von 12 Jahren bis ins hohe Alter hinein. Ich habe mich exzellent unterhalten gefühlt und bin froh, wieder ein Buch in meine persönliche Herzensbuch-Liste aufnehmen zu können. Die Geschichte und ihre Figuren werde ich nicht vergessen, sie haben es in mein Herz hinein geschafft und ich werde noch oft an sie zurück denken.

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INHALT: Fritzi hat sich ihren Aufenthalt auf Rügen zusammen mit ihrer Freundin Isa vor einigen Monaten ganz anders vorgestellt: ein Urlaub sollte es sein und nun? Eine Therapie in einer Einrichtung für Jugendliche. Doch Fritzi ist nicht allein. In ihrer Etage den sogenannten "Astronauten" gibt es noch Bastian, Tim und Sarah. Auch diese haben so ihre Probleme. Nach anfänglichen Schwierigkeiten miteinander, starten diese durch. FAZIT: Bitte lest vor diesem Buch das Prequel "Schöne Grüsse vom Mond" (https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-adriana-popescu-schone-grusse.html). Denn dort erfahrt ihr mehr über Fritzis Situation. Danach seid ihr regelrecht angefixt vom Buch und bekommt einen schnelleren Einstieg in die erste Szene. Fritzi, Bastian, Tim und Sarah sind interessant gelungene Charaktere wie sie ein jeder von uns sein könnte. Das Umfeld prägte sie und ihre Ängste bzw. innere Dämonen. Die vier erinnern mich aufgrund ihrer "bunten Mischung" von Anfang an an den Breakfast Club (Ich habe ihn geliebt!), so dass ich es spannend fand, wie die vier Astronauten zusammenfinden. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen! Also nehmt Euch ja nichts vor, denn ihr müsst mitfiebern, wie die vier Astronauten wieder zurück ins Leben finden. Das alles geschieht auf der wundervollen Insel Rügen. Man macht einen kleinen Ausflug über die Insel und kann quasi die Wellen rauschen, Touristen quasseln und die Sonne auf der mit Sonnencreme eingeölten Haut bruzzeln hören. Adriana Popescu liebt die Helden ihrer Kindheit und Ihrer Jugend und so ist es kein Wunder, dass Fritzi als Potterhead einen Band von Harry Potter mit nach Rügen schleppt oder die einzelnen Kapitel Überschriften wie "Einer flog übers Kuckkucksnest oder "Die Schöne und das Biest" haben. Auch One Direction und Take That werden namentlich erwähnt. Wer da wohl mal zu Boygroup Fanatismus geneigt hat? Die erste Liebe, Internetmobbing und andere "schwere Themen" werden scheinbar leicht und locker in die Handlung eingeflochten. Die Seiten fliegen nur so dahin. Die Rezension möchte ich mit einem wundervollen Zitat beenden: "Manchmal muss man eben einmal zum Mond und zurück reisen, um zu wissen, wohin man gehört." Volle Punktzahl, Adriana. Dieses Buch hat einen Platz in meinem Herzen bekommen! https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-adriana-popescu-mein-sommer.html

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