Leserstimmen zu
Der Ernährungskompass

Bas Kast

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Oje - NOCH ein Ernährungsratgeber, dachte ich, weshalb das Buch zunächst im Stapel der ungelesenen Bücher verschwand. Doch es gibt immer wieder bestimmte Titel, die sich mit der ihnen zugedachten Warteposition nicht zufrieden geben und es irgendwie schaffen, sich dann doch vorzudrängeln. Bereut habe ich das nicht, denn schnell wird klar, dass Bas Kast die Sache völlig anders als gewohnt angeht. Das Wichtigste: Er fährt nicht eingleisig! "Diätmoden und -mythen" haben keine Chance. Man bekommt keinen einseitigen Speiseplan diktiert, sondern einen Überblick über geeignete Lebensmittel und solche, die wir lieber meiden sollten. Dazu ist etwas Theorie notwendig, welche aber derart leicht zu verstehen ist, dass man sich fragt, wieso einem das nicht schon längst jemand erklärt hat. Im Prinzip gilt es lediglich, die Eigenschaften und das Zusammenspiel von Proteinen, Kohlehydraten und Fett zu verstehen. Selbst wem das nur halbwegs einleuchtet, wird sehr schnell zu dem Ergebnis kommen, etwas ändern zu müssen. Der Autor und Wissenschaftsjournalist vermittelt sein zusammenfassendes Wissen ohne erhobenen Zeigefinger und den Zwang, ihm in einer ganz bestimmten geradlinigen Philosophie folgen zu müssen. Für ihn zählen nur die bisher bekannten Fakten, die er in zweifellos mühseliger Recherche zusammengetragen hat. Sympathisch auch, wenn er die Interessen der Lebensmittelkonzerne näher beleuchtet. Eine böse Absicht kann man denjenigen, die massenweise Produkte herstellen, die weder gesund sind noch satt machen, aber keineswegs unterstellen. Das ist Zufall. Und wer permanent weiter essen muss, weil die sättigenden Proteine fehlen, ist schließlich selbst schuld. Zudem handelt es sich bei der Lebensmittelindustrie um einen "grundehrlichen Geschäftszweig"... Zum Schmunzeln regt auch die Getränkeabteilung an. Herrlich, wie man sich irren kann. Auch die Wahrheit über Milch, Kaffee, Tee, Fruchtsäfte und Alkohol dürfte einige Überraschungen bereithalten. In mindestens einem Fall ist es schlimmer, als man bisher dachte, und in ebenfalls mindestens einem Fall ist es gar nicht so schlimm, wie man immer dachte. Was beispielsweise auch für Fettsäuren und einige fettreiche Lebensmittel gilt. Keinesfalls würde es den Autoren wundern, wenn Leserinnen und Leser nicht hier und da die Lektüre unterbrechen, "und mit knurrendem Magen in die Küche flitzen". Den einen richtigen Weg wird man jedoch nicht finden. Kein Diktat und keine reine Lehre. Was für den einen von Vorteil ist, kann dem anderen ernsthafte Probleme bescheren. Mehrere, ganz unterschiedliche Wege können zum Ziel führen. Strikte Verbote gibt es aber dennoch. "Wirklich um jeden Preis" sollte man u. a. Lebensmittel wie Wurst meiden ... sowie "Gebäck, das nicht von unserer Großmutter angefertigt wurde". Wer die Absicht hat, sich über Ernährung umfassend zu informieren und nicht auf eine ganze Bibliothek unterschiedlicher Ansätze zurückgreifen möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig. "Der Ernährungskompass" erspart das mühsame Studium zahlreicher Studien zum Thema. Diese Arbeit hat uns Bas Kast abgenommen. Was er uns jedoch nicht nimmt, ist die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie wir seine Erkenntnisse in unseren Lebensplan einbauen. Der nächste Einkauf im Supermarkt wird in jedem Fall ein anderer sein!

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Ich war skeptisch als ich das Buch bestellte. Eine neue Lektüre zum Thema Diäten. Aber es ist so ganz anders als erwartet, es ist ein großartiges Buch - klug und sinnvoll geschrieben. Kast erklärt viele wichtige Punkte zur gesunden Ernährung in einem großen Zusammenhang und klärt viele Irrtümer rund um das Abnehmen auf. Ich denke, dass diese Buch auch ein perfektes Handbuch für Essgeschädigte sein könnte, die einen Weg suchen wieder Freude am Essen zu haben. Hut ab - akribische Recherche und angenehmer Schreibstil - Freude am Lesen.

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Kurzbeschreibung: Bas Kast hat immer Sport gemacht und war schlank und rank. Doch bedeutet das, dass er gesund gelebt hat? Nein. Eines Tages beim Sport verspürt Bas einen großen Schmerz in der Brust und muss seinen Lauf abbrechen. Seine Ernährung, die zu diesem Zeitpunkt nicht die ausgewogenste war, meldete sich mit beängstigenden Resultaten zu Wort. Bas Kast fragt sich, ob er mit Junkfood sein Leben ruiniert hat und beginnt daraufhin, sich zu informieren: Was braucht mein Körper? Wie sieht eine ausgewogene Ernährung wirklich aus? Was tut mir gut? In Der Ernährungskompass schildert er Lesern seine Erkenntnisse. Meinung: Dieses Buch ist großartig und es fällt mir schwer einen Einstieg zu finden. Ich möchte am liebsten einfach nur sagen: Leute, lest dieses Buch – es ist so wichtig. In Der Ernährungskompass erzählt uns Bas Kast wie man gesund lebt. Es ist kein Buch, das eine spezielle Diät vorstellt oder den Lesern erklärt, wie man schnell abnimmt. Hier geht es darum, herauszufinden, was dem Körper gut tut. Bas Kast unterteilt das Buch dabei in zwölf Kapitel, die sich alle mit unterschiedlichen Themen auseinandersetzen. So stehen in einem Kapitel die Proteine im Vordergrund, in einem anderen die Kohlenhydrate oder Fette. Jedes Thema wird von dem Autor auf sehr angenehme Weise dargestellt. Egal, welchem Bereich er sich gerade widmet, er wird anschaulich wiedergegeben und mit schönen Beispielen und Studien ausgeschmückt. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir hierbei das Kapitel der Proteine, in dem Bas Kast ein Beispiel mit der Mormonengrillen aufführt. Diese reisen quer durch's Land auf der Suche nach Nahrung. Man könnte meinen, dass sie sämtliche Gräser verspeisen, doch das tun sie nicht. Sie sind auf der Suche nach ganz besonderen Gräsersorten, die proteinreich sind. Wenn unterwegs eine Grille stirbt, nehmen die anderen kannibalische Züge an und verspeisen den ehemaligen Reisegefährten. Immerhin ist er der beste Proteinlieferant weit und breit und Proteine sind die beste Voraussetzung für die Grille, um ihr Lebensziel – die Fortpflanzung – zu erreichen. Oft ist es so, dass der Autor ein Thema mit so einem Beispiel eröffnet und dies dann auf den Menschen bezieht. Diese Art des Erklärens fand ich sehr gelungen, da sie anschaulich und leicht verständlich ist. Generell ist Der Ernährungskompass sehr schön verfasst worden. Der Schreibstil erlaubt es auch Laien, die keine Ernährungsexperten sind, alles zu verstehen. Bas Kast schreibt umgangssprachlich und dennoch wissenschaftlich. Es ist einfach eine sehr angenehme Mischung aus Professionalität und gutem Gespräch. Ich hatte zu Beginn die Befürchtung, dass das Buch sehr trocken sein würde. Immerhin ist es ein Sachbuch und mit seinen dreihundertzwanzig Seiten auch kein kurzes. Doch es war alles andere als trocken. Der Ernährungskompass liest sich wie eine Unterhaltung mit Bas Kast. Er sitzt bei dir zuhause und erzählt dir von seinem Wissen – absolut logisch, leicht und locker. Der Ernährungskompass schreibt dir nichts vor. Er informiert lediglich und gibt einen guten Überblick über sämtliche Studien. Diese fasst er informativ zusammen, sodass sich der Leser selbst einen Überblick über die Erkenntnisse der letzten zehn Jahre verschaffen kann. Ob Low Carb oder Low Fat, vegane Ernährung, die Mittelmeerdiät oder Gedanken zu Kaffee und Softgetränken – Bas Kast setzt sich mit jedem Thema intensiv auseinander. Und seine Erkenntnisse und Schilderungen sind so kostbar. Ich habe mir am Abend immer bewusst die Zeit für diese Lektüre genommen, um jedes seiner Worte gierig aufzusaugen. Und ich glaube, das dies sehr wichtig ist. Man muss sich Zeit am Tag für dieses Buch nehmen, um seinen Inhalt zu verinnerlichen. Denn auch wenn es nicht in einem akademischen Stil verfasst ist, ist es keine Lektüre für zwischendurch. Einmal in den Händen, fällt es schwer, dieses Buch wieder wegzulegen. Einfach weil man so viel aus dem Buch lernen kann und weil das Lesen Spaß bringt. Zudem motiviert dieses Buch sehr. Es gibt viele Grafiken und praktische Zusammenfassungen, die betonen, welche Lebensmittel einer gesunden Ernährung besonders zugute kommen und welche nicht. Viele Mythen, an die ich selbst geglaubt habe, haben sich als falsch herausgestellt, andere wiederum als richtig. Bas Kast klärt sachlich auf und dementsprechend habe ich auch angefangen, anders einkaufen zu gehen. Ich habe neue Rezepte ausprobiert – Linsen sind mein neuer bester Freund –, mich weiter informiert und esse deutlich bewusster, als noch vor wenigen Wochen. Gerade der Punkt Auf den Körper hören finde ich dabei bedeutend. Ich frage mich bei jedem Gang zum Kühlschrank: Habe ich wirklich Hunger oder habe ich nur Appetit? Solche kleinen Erkenntnisse machen in meinen Augen die Summe. Der Ernährungskompass ist ein wunderbares Werk, das in unseren Zeiten des Konsums und Genusses deutlich mehr Aufmerksamkeit erlangen sollte. Es ist eine fantastische Auseinandersetzung sämtlicher Studien, persönlichen Erfahrungen des Autors und liefert Denkanstöße, die Leben verändern können. Dem Leser wird nicht vorgeschrieben, wie man sich ernähren soll – Bas Kast betont immer wieder, das dies auch von Körper zu Körper unterschiedlich ist –, sondern vermittelt einen umfangreichen Gesamtüberblick über die Balance und Bedeutung unserer Ernährung. Fazit: Ein Buch, das mir persönlich sehr viel gebracht hat und von dem ich denke, dass es die perfekte Grundlage für jeden darstellt, der sich mit dem Thema Ernährung, Alter und Gesundheit auseinandersetzen möchte und nicht von Diät zu Diät wandeln will.

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Ernährungskompass mit den 12 wichtigsten Regeln

Von: michael lausberg aus Doveren

26.06.2018

In diesem Buch präsentiert der Wissenschaftsjournalist Bas Kast wissenschaftliche Erkenntnisse in komprimierter Form zum Thema gesunde Ernährung. Nachdem er einen Zusammenbruch infolge mangelhafter Ernährung hatte, beschäftigte er sich mit intensiv Alters- und Ernährungsforschung, dessen Ergebnisse in diesem Werk zusammengetragen werden. Aus sich zum Teil widersprechenden Studien filtert er die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über gesunde und langlebige Ernährung heraus, einen Ernährungskompass mit den 12 wichtigsten Regeln. Der Untertitel „Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung“ wirkt zunächst abschreckend: Das Buch kann kein Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung sein, da die Zahl der Studien mehr als 100.000 Publikationen umfasst und der Autor diese nicht alle, wenn auch nur das Fazit, gelesen haben kann. Durch diesen Titel wird Wissen suggeriert, was kein Mensch jemals haben kann und wird. Wenn man diese bewusste Fehlinformation ausklammert, ist es ein wertvolles Buch, das referiert, was man in den vergangenen Jahrzehnten in Labors, Kliniken, Experimenten und bei der Beobachtung besonders langlebiger Formationen über eine gesunde Ernährung herausgefunden hat. Daraus entwickelt er die Prinzipien einer Ernährung, die das Risiko für Alterskrankheiten minimiert und für mehr Vitalität und Lebensfreude sorgt und schon Krankheiten präventiv bekämpft. Vieles aus dem Buch wird Ernährungsinteressierten sicher schon bekannt sein: Die Zufuhr der richtigen Kohlenhydrate, das Weglassen von tierischem Eiweiß sowie die Vorteile einer vegetarischen oder veganen Lebensführung, die Stärkung regionaler saisonaler Produkte sowie die Gefährlichkeit des übermäßigen Genusses von Junkfood. Er dämonisiert nicht und differenziert auch eindeutig bei seiner Analyse und was der entscheidende Vorteil ist: Er kann jede seiner Aussagen anhand von Forschungsergebnissen belegen, die auch die Leser jederzeit nachverfolgen können. Das gibt dem Buch eine Objektivität, die so manchem Koch- oder Ernährungsbuch abgeht. Er schreibt dabei in einem leicht verständlichen, aber doch fachlichen Stil, so dass das Buch gut lesbar und verständlich ist.

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Ich habe in meinem jungen Leben schon (viel zu) viele Ernährungsratgeber gelesen und fast alle haben sich gegenseitig widersprochen, waren aber in sich schlüssig. Am Ende stand ich da und wusste überhaupt nicht mehr, was ich eigentlich noch gefahrlos essen konnte, ohne fett oder krank oder dumm zu werden. Also hatte ich Büchern über Ernährung eigentlich den Rücken gekehrt. Doch dann bin ich auf dieses Exemplar gestoßen und da es versprach, ein wenig in der Welt der verwirrenden Ernährungstheorien aufzuräumen, wollte ich es dann doch lesen. Und ich bin auch wirklich froh, dass ich es getan habe. Das Buch war unglaublich interessant und ich habe eine Menge über meinen Körper gelernt und darüber, wie sich die Nahrung, die ich zu mir nehme, auf ihn auswirkt. Und ich fühle mich jetzt definitiv etwas geordneter als nach all den anderen Ratgebern zuvor. Was mir zuerst positiv aufgefallen ist, ist, dass Bas Kast einem zu keinem Zeitpunkt eine bestimmte Ernährungsweise aufzwingen will oder sie als "die einzig richtige" anpreist. Vielmehr macht er direkt zu Beginn deutlich, dass jeder Körper individuell ist und auch individuell ernährt werden muss. Mit seinem Buch möchte er lediglich mit Mythen Schluss machen, die immer noch fälschlicherweise durch die Welt der Ernährung geistern und ein paar generelle Tipps geben, wie man seine Gesundheit verbessern kann und was vielleicht ein Grund für eventuell vorhandene Beschwerden sein könnte. Das führt mich auch zu dem nächsten Punkt, der mir an diesem Buch sehr gut gefallen hat: Kast hat sich vor allem mit den gesundheitlichen Effekten der Ernährung auf den Körper beschäftigt und nicht - wie die meisten anderen - einzig und allein mit den Effekten für die Figur bzw. das Abnehmen. Das fand ich wirklich mal eine erfrischende Abwechslung zu all den anderen Ratgebern. Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Nach einer Einleitung folgen inhaltlich nach Themen sortierte Kapitel, sodass man alles wunderbar Schritt für Schritt "abarbeiten" kann und nicht durcheinander kommt. Arm Ende jedes Kapitels gab es noch einmal ein Fazit zum jeweiligen Thema, in dem alles verständlich und kompakt wiederholt wurde. Auch der Schreibstil war meiner Meinung nach sehr angenehm und genau an den richtigen Stellen auch sehr humorvoll. Kast erklärt alles sehr leicht verständlich und Grafiken auf fast jeder Seite unterstützen das Verständnis noch einmal. Das Einzige, was mich an diesem Buch minimal gestört hat, ist, dass auch hier manche Lebensmittel ziemlich verteufelt wurden (aber dennoch deutlich weniger als in anderen Büchern, in denen komplette Nahrungsgruppen als gemeingefährlich dargestellt wurden!). Fazit: Wer einfach schon zu viele Ernährungsratgeber gelesen hat und sich im Urwald der Ernährungstheorien verloren fühlt, sollte dieses Buch unbedingt lesen! Aber auch, wer sich generell einfach etwas bewusster ernähren möchte oder seine Gesundheit aufbessern will, kann sich definitiv an den "Ernährungskompass" wenden!

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Heutzutage ist es sehr schwierig bei den ganzen Ernährungstheorien und Diäten einen Überblick zu erhalten und herauszufinden, was denn jetzt die wirklich richtige Methode ist. Deshalb fand ich das Buch „Der Ernährungskompass“ so unglaublich interessant. Spannend fand ich auch, dass Bas Kast das Buch aus einer Notwendigkeit heraus geschrieben hat, weil er wirklich seine Ernährung verändern musste, um sein Leben zu retten. Das Buch ist in 12 Kapitel unterteilt, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten beschäftigen, zum Beispiel mit Proteinen, Fetten oder Kohlenhydraten. Im Epilog wurde noch eine Liste mit 12 Ernährungstipps des Autors angefügt. Das Buch ist somit eine schöne Zusammenfassung aktueller Studien und bietet einen guten Überblick. Ich habe bisher noch keine Bücher über Ernährung gelesen und somit war das Buch ein perfekter Einstieg für mich. Als Erstes muss man auf jeden Fall erwähnen, dass dieses Buch einen sehr angenehmen Schreibstil hat. Ich habe befürchtet, dass es durch den wissenschaftlichen Inhalt ein bisschen anstrengend wird, dieses Buch zu lesen, doch ich musste feststellen, dass man auch locker mehrere Stunden am Stück lesen kann. Man muss auch nicht unbedingt ein Genie auf dem Gebiet der Biologie oder Chemie sein, um es zu verstehen. Bas Kast erklärt alles sehr logisch und ausführlich, sodass es für jeden verständlich ist. Auch graphische Darstellungen und Zusammenfassungen am Ende der Kapitel erleichtern das Verstehen sehr. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, da es so interessant war. Über viele gesunde Lebensmittel, die dabei helfen, den Alterungsprozess zu verlangsamen, wusste ich schon ein bisschen was und ich glaube auch von mir selbst behaupten zu können, dass ich mich im Normalfall schon relativ gesund ernähre, aber trotzdem wurden in diesem Buch viele Studien zusammengetragen, von denen ich noch nie gehört habe und die sehr aufschlussreich waren. Es hat mich auch überrascht, dass viele Mythen an die ich selbst geglaubt habe, gar nicht stimmen. Und auch einige Fakten, die wirklich schockierend sind und bei denen man eigentlich gar nicht glauben möchte, dass sie dem Körper wirklich so sehr schaden, wie zum Beispiel Softgetränke, machen das Buch sehr interessant und aufschlussreich. Ganz wichtig finde ich, dass Bas Kast immer wieder betont, dass eine Diät immer auch vom eigenen Körper abhängt und dass er nicht eine Diät der anderen vorzieht. Er zeigt die unterschiedlichen Vor- und Nachteile unterschiedlicher Diäten auf und erklärt auch, warum eine Low-Carb Diät eben nicht bei jedem Körper funktioniert. In diesem Buch werden nicht wieder Gerichte vorgeschrieben, sondern es werden wirklich nur Studien zusammengetragen, veranschaulicht und erklärt. Es handelt sich somit eher um einen Denkanstoß um die eigene Ernährung zu verbessern, statt um einen genauen Diät- und Essensplan. Das Buch ist meiner Meinung nach von vorne bis hinten gelungen! Es enthält eine gute Balance zwischen Studien und eigenen Erfahrungen des Autors, die durch Humor angereichert werden, wodurch das Lesen sehr einfach gemacht wird. Es war unglaublich interessant, aufschlussreich und hat mich dazu gebracht, viel über das Thema Ernährung nachzudenken und meine eigene Ernährung noch zu optimieren.

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Von: aga aus berlin

08.05.2018

Ein geniales Buch! Nicht zu wissenschaftlich, jedoch mit vielen Beispielen belegt, die sehr neutral dargestellt werden. Auf keinen Fall belehrend, bringt eher zum Nachdenken über eigene Essgewohnheiten. Es beinhaltet viele interessante Theorien, die man schnell in die Praxis umsetzen kann und die Ergebnisse auf eigener Haut (zuerst Magen ;)) zu spüren bekommt. Eine kompakte Übersicht über alle bisher bekannten Ansichten zum Thema Ernährung. Der Autor lässt die Tür offen und lässt den Leser selber entscheiden, was er mit dem Wissen zum Thema Ernährung machen wird. Ich empfehle das Buch jedem, der die Qualiät des eigenen Lebens steigern will.

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Wenn man sich mit dem Thema gesunde Ernährung beschäftigt, wird man mit einer Vielzahl von Theorien konfrontiert, die sich oftmals gegensätzlich ausschließen und völlig verschiedene Behauptungen aufstellen. Spätestens wenn man erkrankt, fragt man sich, welche Methode wirklich gesund hält und dem eigenen Körper gut tut. Mit genau diesem Problem hat sich der Autor Bas Kast hier beschäftigt und eine Vielzahl von Studien zu unserem Essverhalten und gängigen Ernährungsweise und speziellen Diäten ,,Glutenfrei"und ,,LowCarb" genau unter die Lupe genommen. Dabei schaut er auch genau hin, was zum Beispiel Völker, die durchschnittlich länger leben als andere, anders als wir machen. Anders als Vertreter und Verfechter bestimmter Diäten, nimmt Bas Kast unabhängig und neutral die verschiedenen Theorien auseinander. Mich hat dabei oft überrascht und auch erschreckt, dass selbst Empfehlungen, die man sonst von seriösen Stellen bekommt, eigentlich wissenschaftlich widerlegt sind. Erstaunt hat mich allerdings auch, wie man durch eine gezielte Ernährungsumstellung bestimmte Krankheit wie zum Beispiel Diabetes Typ 2 nicht nur vorbeugen und verbessern, sondern sogar durch strenge Maßnahmen manchmal ausheilen kann. Bas Kast schreibt in diesem Buch auch sehr persönlich und erklärt alles sehr anschaulich. Man merkt beim lesen, dass er sich wirklich mit einer Vielzahl von Studien auseinandergesetzt hat. Besonders hilfreich fand ich auch den Überblick an Ende jeden Kapitels und auch zum Schluss des Buches. Dort hat man die wichtigsten Erkenntnisse einmal zusammengefasst und kann jederzeit schnell etwas nachschlagen. Insgesamt hat mir ,,Der Ernährungskompass" persönlich viel gebracht und ich habe beim lesen viel Neues erfahren dürfen. Man bekommt gewissermaßen die Informationen an die Hand, die einem helfen, gesünder zu leben und Krankheiten vorzubeugen. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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