Leserstimmen zu
Das Leben, Zimmer 18 und du

Nancy Salchow

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Zur Story: Diagnose: Depression – Therapie: Hoffnung Für Nancy Salchow bricht eine Welt zusammen, als binnen kürzester Zeit sowohl ihr Zwillingsbruder als auch ihre Mutter an Krebs sterben. Geschüttelt von Panikattacken, sieht sie keinen anderen Ausweg, als sich schließlich in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Hier nimmt ihr Schicksal eine entscheidende Wende: Sie begegnet ihrer großen Liebe, die ihr die Kraft gibt, aus dem Burn-out und der Depression herauszufinden. Ein Buch, das Mut macht und zeigt, dass das hellste Licht manchmal erst dann sichtbar wird, wenn man die Dunkelheit gesehen hat. Mein Fazit: Vorab möchte ich mich bei Randomhouse sowie bei dem Verlag recht herzlich für das bereitgestellte Rezensionsexemplar bedanken. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst. Mit Das Leben, Zimmer 18 und du schafft Nancy Salchow ein Buch über ein sehr ernstes Thema (Depression), welches mich unglaublich begeistern konnte... Der Schreibstil ist durchweg leicht und flüssig geschrieben.... Die Autorin berichtet schonungslos und mit allen Höhen und Tiefen der Erkrankung....Ebenfalls aber auch, das es sich lohnt Hilfe zu holen .... Die Emotionen des Buches kommen definitiv nicht zu kurz. An manchen Stellen musste ich sogar ein paar Tranchen verdrücken.... Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne. Außerdem bekommt es von mir auf jeden Fall eine Lese- und Kaufempfehlung....

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Sehr berührend!

Von: Melie

30.04.2017

Das Cover ist wirklich wunderschön. Man merkt richtig, dass es von jemand gemacht wurde, der viel Herzblut hineingesteckt hat. Meiner Meinung nach stellt der Vogel im Käfig eine Metapher dar. Meines Erachtens bedeutet es, dass wenn man an Depressionen leidet, in seiner Krankheit gefangen ist, und sich ohne Hilfe von anderen nicht mehr befreien kann. Außerdem befinden sich auf dem Cover viele kleine Details, die man erst nach und nach erkennt, so ging es mir zumindest. Ich glaube, dass diese Geschichte eher eine schwierigere Lektüre darstellt, da es um ein ernsteres Thema geht. Dieses lautet Depression. Der Leser lernt verschiedene Leidensgeschichten der Protagonisten kennen. Insbesondere die von Nancy und Bastian. Der Schreibstil hat mich verzaubert, obwohl das Buch nicht so leicht und flüssig geschrieben ist, wie zum Beispiel bei einem Jugendbuch. Ich habe beim Lesen regelrecht die Zeit vergessen und dies ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Vorab möchte ich sagen, dass ich es sehr mutig von der Autorin finde, dass sie ihre Geschichte veröffentlicht hat, da ich denke, dass das vielen Menschen die in ähnlichen Situationen sind, helfen kann. Die Autorin vermittelt einem einfach, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte, egal, in welcher misslichen Lage man sich befindet. Es geht in diesem Buch auch irgendwie um das Thema Schicksal. Nancy glaubt fest daran, da sie vom ersten Moment an als sie Bastian entdeckt eine Verbindung zu ihm spürt, obwohl sie eigentlich verheiratet ist. Ob sie ihren Mann verlassen wird und mit Bastian glücklich werden wird, werde ich jetzt natürlich nicht preisgeben. Ich muss sagen, dass mir David, Nancys Ehemann irgendwie unsympathisch herübergekommen ist. Es kommt mir so vor, als ob ihn die Situation völlig kalt lassen würde, da er auch fast nie Emotionen zeigt. Ich als Leser bekam auch den Eindruck, dass er gar nicht in der Lage ist, sich um seine Ehefrau zu kümmern, da er mit seinen Gedanken stets wo anders ist. Nancys Mutter, die ja an Krebs gestorben ist, lernt man indirekt auch ein bisschen kennen. Zumindest erfahren wir durch ihr Internettagebuch, wie sie mit der Krankheit von Martin, Nancys Zwillingsbruder umgegangen ist und wie sie sich gefühlt hat. Im Buch tauchen immer wieder kleine Passagen davon auf. Meiner Meinung nach ist diese Geschichte wirklich sehr berührend. Außerdem ist es auch ein hoffnungsvolles Buch wie schon oben erwähnt. Da ich an diesem Buch absolut nichts auszusetzen habe, gebe ich ihm 5 Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus.

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Die Autorin lässt an ihrem Leben und an ihren Gefühlen teilhaben. Sie schildert zu Beginn, dass ihr zuerst nicht bewusst war, ob es nur ein Aufschreiben und Aufarbeiten der schwierigen Lebensphase für sie selbst war oder aber ob sie es der Öffentlichkeit als Buch präsentieren will. Dies bemerkt man auch am Schreibstil. Ich konnte dieses Buch nicht flüssig lesen. Dies kann daran liegen, dass das Thema natürlich viel zum Nachdenken anregt und auch, wenn man nicht selbst involviert ist, nach Reflexion verlangt oder aber eben am vorher genanntem. Nancy Salchow, die scheinbar durch den Tod Ihres Zwilllingsbruders und auch ihrer Mutter in ein tiefes Loch fällt, sucht Hilfe in einer psychiatrischen Klinik. Der Klinikalltag wird dem Leser nähergebracht und das Wesen der Krankheit ebenso. Welche Erkenntnisse und Ansätze ihr dabei helfen, ihr das Leben wieder lebens- und liebenswert zu machen, schildert sie in offenen Worten. Hierbei nutzt sie nicht nur den Erzählstil, sondern auch beispielsweise Tagebucheinträge ihrer Mutter, Facebook-Kommentare und auch eMail-Nachrichten. Mein Fazit: ist ganz okay und lädt zum Nachdenken ein - hat aber Luft nach oben

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