Leserstimmen zu
Die Wilden - Familientreffen

Sabri Louatah

Die Wilden Trilogie (3)

(8)
(12)
(8)
(4)
(3)
€ 16,00 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)

Tolles Buch

Von: Leseratte

09.04.2019

Auch wenn es nicht die Art der Bücher ist wie ich sie sonst lese ist es ein fesselndes Buch mit aktuellen Themen was wirklich toll zu lesen war Daumen hoch!!!

Lesen Sie weiter

Familientreffen Die Wilden

Von: Kascha

09.04.2019

In dem Buch geht um islamischen aber auch um rechtsradikalen Terror. Im Mittelpunkt stehen die Familienmitglieder der Familie Nerrouche. Im 3. Band der Reihe beschreibt Frankreich nach dem Attentat auf den Präsidenten Chaouch und den Versuch den Mann hinter dem Attentat, Nazir Nerrouche, dingfest zu machen. Zwar gibt es einen Zusammenfassung der beiden ersten Bände und ein Personenverzeichnis mit Kurzbeschreibungen, aber ist sehr wahrscheinlich sinnvoller die ersten beiden Bände zu lesen. Der Schreibstil ist durchaus spannend, aber man muss sich sehr konzentrieren. Interesse an Politik sollte auch vorhanden sein.

Lesen Sie weiter

Aktueller geht’s kaum

Von: LiWe

09.04.2019

Einen Roman zu lesen, dessen ersten und zweiten Teil man nicht kennt, ist oftmals nicht das Beste. Plötzlich hielt ich jedoch Sabri Louatahs "Die Wilden - Familientreffen" in den Händen, ohne die ersten beiden Teile zu kennen. Dennoch - die Geschichte klang so spannend und die Neugierde war zu groß, als dass ich vorher noch die anderen beiden Teile hätte lesen wollen. Und letztendlich kam ich gut damit klar. Denn dankenswerter Weise enthält das Buch vorab eine Kurzzusammenfassung der Vorgeschichte sowie Personenbeschreibungen der wichtigsten Charaktere. So war der Einstieg leichter als erwartet. Zur Story: In Frankreich kriselt es: Nach dem Attentat auf den französischen Präsidentschaftskandidaten sind die Behörden immer noch auf der Suche nach dem vermeintlichen Täter. Handelt es sich dabei wirklich um Nazir Nerrouche? Wie geht Nazirs Familie mit dem Drama um den verschwundenen Bruder um? Was macht die Ungewissheit mit Frankreichs Gesellschaft? Wie geht eine Demokratie wie Frankreich mit Rassismus, Vorurteilen und vor allem Fehlpolitik um? Das Thema ist aktueller denn je. Immer wenn man denkt "Das ist jetzt alles ein bisschen viel auf einmal", wird man schlagartig in die Realität zurückgeholt, denn Sabri Louatah hat es geschafft, das aktuelle Gesellschaftsbild unverblümt, direkt und erschreckend real darzustellen. Plötzlich denkt man: "Ja, so könnte es tatsächlich sein. Auch hier bei uns." Diese Erkenntnis ist es, die das Buch für Leserinnen und Leser empfehlenswert macht, die gern Geschichten über das aktuelle Zeitgeschehen lesen, keine Scheu vor politischen Dialogen oder Szenen haben, die man sich aufgrund ihrer schmerzhaften Aktualität am liebsten gar nicht vorstellen möchte. Aufgrund der vielen Charaktere, die damit einhergehend vielen verschiedenen Namen, vieler Randhandlungen und Details, die auf den ersten Blick nicht unbedingt zur Story gehören, erfordert es eine gewisse Konzentration das Buch zu lesen. Diese Masse an Details, die manchmal dafür sorgen, dass das Wesentliche nicht mehr so ganz im Mittelpunkt steht, lassen mich einen Stern abziehen. Insgesamt lässt einen die Geschichte um Familie Nerrouche jedoch nicht so schnell los und regt zum Nachdenken an. Daher bin ich nicht abgeneigt, nun nachträglich auch noch die ersten beiden Teile zu lesen.

Lesen Sie weiter

Auch wenn man die ersten Teile nicht gelesen hat, kommt man schnell in die Handlung. Die Charaktere werden anfangs vorgestellt und schnell lernt man die Familie kennen. Gut gefallen hat mir der Schreibstil, der die Geschichte lebendig macht.

Lesen Sie weiter

Vielen Dank zunächst an Randomhouse und Heyne-encore Verlag, dass ich dieses Buch als Testleser lesen durfte. Bei diesem knapp 300 Seiten starken Buch handelt es sich um den dritten Teil des Roman-Zyklus "Die Wilden". Im Mittelpunkt dieses Romans stehen die politischen und gesellschaftlichen Konflikte im heutigen Frankreich. Der aus Algerien stammende Idder Chaouch ist ein charismatischer Präsidentschaftskandidat und wird am Tag seiner Wahl Opfer eines Mordanschlags, überlebt jedoch und der Attentäter, ein Algerier,  wird schnell gefasst. Es entsteht ein gesellschaftliches Pulverfass.  Zu Beginn des Buches wird der Stammbaum der im Mittelpunkt dieses Romans stehenden algerischen Großfamilie Nerrouche sowie die vorkommenden Personen vorangestellt. Besonders gelungen ist dann der nächste Abschnitt, der mit "Was bisher gschah" betitelt ist, und auf gut 5 Seiten die Geschehnisse aus den ersten beiden Büchern kurz zusammenfasst. Man weiß also sofort um was es geht. Louatah's Sprache ist gut, auf den Punkt, präzise, bissig und bisweilen humorvoll. Seine diversen Erzählstränge führen am Schluss zu der Auflösung eines auf allerhöchster politischer Ebene gestrickten Mordkomplotts. Die politischen Machtverhältnisse, Intrigen und Absprachen erschrecken. Viel ergreifender ist aber die durch das Attentat ausgelöste gesellschaftliche Spaltung zwischen den Franzosen und den aus den Maghrebstaaten stammenden Menschen. Rassismus und Ausländerhass sowie die unterschiedlichen Glaubensrichtungen Christentum und Islam zerreißen die Gesellschaft fast. Dies wird plastisch und nachvollziehbar bei der Familie Nerrouche sichtbar. Fouad Nerrouche  ist der Freund der Präsidententochter und ein beliebter und erfolgreicher Schauspieler. Da aber sein Bruder Nazir zum Staatsfeind Nr. 1 erklärt wird, da dieser als Drahtzieher des Attentats gilt, gerät auch er wie andere Familienmitglieder schnell unter Generalverdacht.  Eben ist die Welt noch in Ordnung, und auf einmal steht alles Kopf. Wie erschreckend schnell rechte Gruppierungen doch plötzlich auch in einer Jahrzehnte langen Demokratie Aufwind bekommen, lassen einen schon nachdenken. In Frankreich ist diese Trilogie äußerst erfolgreich, eine TV-Serie ist in Vorbereitung. Ich kann mir sehr gut vorstellen so etwas über Deutschland zu lesen. Allerdings gibt es auch zahlreiche Passagen, die sich etwas ziehen und meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig gewesen sind. Wer sich für die politischen und  gesellschaftlichen Konflikte in Frankreich interessiert, sollte diese Trilogie lesen. Daher kann ich dieses Buch empfehlen und gebe ihm gute 3 von 5 Sternen.

Lesen Sie weiter

Die Wilden - Familientreffen

Von: Tani

06.04.2019

Ich habe diese Buch leider abgebrochen, da es doch irgendwie zu verwirrend war, wenn man die beiden anderen Teile nicht kennt. Es gab zu viele Personen, zwar gab es vorn ein Register, aber es ist ziemlich mies jedes Mal wieder nach vorn blättern zu müssen. Außerdem fand ich den Lesefluss leider auch nicht wirklich überzeugend und ich musste mich teilweise durch die Seiten quälen. Nach ca. der Hälfte des Buches habe ich also abgebrochen. Das Thema ist sicher hochaktuell und auch sehr interessant, aber für mich konnte es in diesem Buch nicht gut umgesetzt werden.

Lesen Sie weiter

Die Wilden 3. Teil

Von: Gabriele aus Hillersleben

05.04.2019

"Die Wilden- Familientreffen" ist der 3. Teil eines Roman- Zyklus, leider habe ich das übersehen. Deshalb hat es mich gefreut, das am Anfang die Figuren des Romans vorgestellt werden. Dann folgt eine Einleitung- die ich etwas verwirrend fand. Nur der Anfang verspricht etwas Spannung und handelt von einer Journalistin die Enthüllungsartikel schreibt. Leider konnte ich mich mit dem Buch nicht anfreunden, die Handlung eher langweilig. Eventuell liegt es daran, das ich die ersten beiden Teile nicht gelesen habe.

Lesen Sie weiter

Dritter Teil eines Polit-Thriller aus Frankreich, bei dem es um die Suche nach einem Attentäter und familiäre Beziehungen geht. Am Anfang werden die ersten beiden Teile zwar kurz zusammengefasst, dennoch empfiehlt es sich, die Vorgänger gelesen zu haben. Detailliert geht es im Buch um die Zusammenhänge in der französischen Politik, daher sollte man sich hiermit ein wenig auskennen. Der Autor versteht sich auf tiefergehende Personenbeschreibungen, die mir besonders gefallen haben. Da das Personal im Buch aber recht umfangreich ist, musste ich schon konzentriert lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Eine gute Idee sind daher die kurzen Personenbeschreibungen und der Familienstammbaum am Anfang des Buches, die sich auf immerhin mehrere Seiten belaufen. Fazit: interessanter Thriller zu einem hochaktuellen Thema (Terrorismus, Einwanderung, Vorurteile gegenüber Immigranten usw.). Der Roman liest sich zwar insgesamt recht leicht, aber man muss aufgrund des komplexen Themas und der vielen Personen beim Lesen schon aufmerksam am Ball bleiben. Von der Spannung her, die man bei einem Polit-Thriller sicherlich erwartet, kam für mich das Buch aber erst gegen Ende richtig in Fahrt, daher einen Punkt Abzug. Für Fans des Genres aber in jedem Fall eine Leseempfehlung.

Lesen Sie weiter