Leserstimmen zu
Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

Anna Stephens

Wächter und Wölfe (1)

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Eine interessante Beschreibung und ein blutig-düsteres englisches Cover haben mich auf dieses Buch gebracht und war es absolut kein Fehlgriff, sondern ein Auftakt, der mich neugierig auf mehr gemacht hat. Nach beinahe tausend Jahren der Verbannung scheint es als wäre die Zeit gekommen, dass die Roten Götter wieder ihre Macht zurückerlangen, so meint die Gesegnete Lanta des Volkes der Mirak. Gleichzeitig möchte auch sie ihre Position erheben. Dass die entflohene Sklavin Rillirin den vorherigen König umbrachte und nun ein für Lantas Zwecke nützlicher Nachfolger den Thron besteigt, kommt ihrer Sache sehr nützlich. Währenddessen braut sich auch etwas Dunkles in der Hauptstadt des angrenzenden Reiches zusammen. Truppen versammeln sich und außer dem Seher Dom, bekannt unter Calestar, sieht niemand, was kommen wird. Schon früh hat mich dieses Buch mit seiner ganz eigenen Art gefangen genommen. In einem verglichen mit ähnlichen Büchern dieses Genres recht rasant werdenden Tempo gestaltet Anna Stephens den Debüt-Auftakt ihrer neuen Trilogie und greift dabei auf das Mittel der Erzählung aus verschiedenen Perspektiven zurück. Mittels der kurz gestalteten und sehr abwechslungsreichen Figurenwechsel wird einerseits stets der Spannungsfaden aufrechterhalten, sodass sich das Lesen als ein sehr rasches Erlebnis herausbildet, der Leser zunehmend gefesselt wird, und die teils unterschiedlichen Sichtweisen einer Situation sich zu einem komplexen Bild verweben, das den diversen Kampf eines jeden Einzelnen nachfühlen lässt. Andererseits kann es auch vorkommen, dass die partiell knappen Kapitel den Lesefluss abreißen. Kämpfe und Schlachten steigern sich, dominieren die Handlung und heizen diese zu einer dunkeln, düsteren und bedrohlichen Atmosphäre an, die den Leser gefangen nimmt. Auffällig sind hierbei zuweilen die blutigen und drastischen Szenen, so kann man sich schnell in einem detaillierten Kampfgeschehen zwischen beiden Geschlechtern wiederfinden oder der Folterung als Opfer für die Roten Götter. Die Welt hätte durchaus vertieft werden können, denn beschränkt sich die Handlung überwiegend auf die mehr oder minder skizzenhafte Beschreibung der Hauptstadt Rilporin und die Situation um die Westgrenze und dem dortigen Gilgoras-Gebirge mit dem Kampf zwischen Rilpor und Mirak. Ebenso ist der Blick auf die Götter ein noch weiterstgehend eingeschränkter, da man auf der Seite der Roten Götter und denen des Lichtes lediglich jeweils zwei Vertreter kennenlernt - die anscheinend einzigen. Möglicherweise sind dies zwei Elemente, die in den folgenden Teilen tiefer beleuchtet werden. Stephens bietet ein breitgefächertes Spektrum an Charakteren und konzentriert sich dabei auf die Betrachtung des Inneren. Während das Äußere blass bleibt, was für so manchen Leser ein Manko darstellen könnte, charakterisieren sich die Figuren durch eine ausgebaute Persönlichkeit und damit verbundenen Erinnerungen, die geschickt in die Handlung eingewoben werden und ein Bild von großer Diversität auf vielen Ebenen schaffen. Doch sind manche erzählenden Personen weitaus eingehender gezeichnet als andere, was nicht unbedingt einen großen Schwachpunkt darstellt, aber sie mehr hervorhebt und dahingehend bedeutungsvoller erscheinen lässt. Resümierend ist diese kurzweilige Lektüre ein gelungener Einstieg und mit seiner Vielfältigkeit, vor allem bezüglich der Charaktere und der angedeuteten Welt, regt sie zu mehr an. Ich bin gespannt die Entwicklungen im Folgeband zu erfahren und vielleicht tiefer in das von Stephens geschaffene Universum eintauchen zu können. Dies ist eine wahrlich schöne Mischung aus Spannung und Humor, Kämpfen und Verbundenheit, der nicht für jedermann sein mag, aber für mich ist es eine gute neue Entdeckung, die sich zu lesen lohnt.

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Der Roman wird nicht nur aus der Sicht von Dom und Rillirin erzählt, sondern von einer ganzen handvoll Leuten. Es war nicht verwirrend gewesen, aber es kam vor, dass ich zwei miteinander verwechselt habe und ein paar Sätze brauchte, bis ich wieder drin war. Sonst hat mir der Anfang des Buches richtig gut gefallen. Es ist eine sehr konfliktgeladene Geschichte und während man alle beteiligten kennen lernt, steigt die Spannung stetig an. Auch ist es nichts für schwache Nerven. Die Welt ist geteilt in zwei Götter und es dies wird sehr gut dargestellt. Besonders in der ersten Hälfte des Buches gibt es grausame Szenen, die nicht einfach zu lesen sind, für mich zumindest nicht. Und so legt "Wächter und Wölfe" einen gewaltigen Start hin und zeigt viele vielfältige Charaktere. Aber dann ging es für mich bergab. Die zweite Hälfte ist gezeichnet durch Langatmigkeit und kurzen Kampfeinblicke. Die Kapitel werden immer kürzer und so wurde ich von einer Szene in die nächste geschoben, kaum dass ich Begriff was passiert ist. Ich kam nicht mehr mit dem Tempo zurecht, dass immer hoch und runter ging und manche Kapitel bestanden nur aus zwei oder drei Seiten in denen viel reingepackt wurde oder nur ein Ausschnitt gezeigt wurde. Zu manchen Charakteren kann ich nicht viel sagen, besonders der "Bösewicht" kam so unerwartet für mich und ohne große Erklärungen, dass ich es einfach hinnehmen musste. Andere Personen waren dagegen viel besser ausgebaut, wie Rillirin und ihr Bruder. Da hat man eine richtige Geschichte zu den Personen, wobei Dom immer noch mysteriös ist und bleibt. Ich bin hin un her gerissen. Der Start konnte mich so richtig packen und es war schrecklich aufregend! Doch die zweite Hälfte hat sich mit Kämpfen überschlagen, dass mir schnell die Lust verging und ich froh war fertig zu sein. Wer nichts gegen viele Kämpfe und Schlachten hat, der sollte es auf jeden Fall versuchen. Schließlich ist es nicht durchweg schlecht und konnte mich zeitweise packen.

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Ich fand das Buch war ein wunderbaren Auftakt einer tollen Fantasiereihe. Der Schreibstil war super. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und man schließt sie gleich ins Herz. Ich hatte auch keine Probleme, sofort in das Buch einzutauchen. Trotz der vielen Personen, kamen mir diese gleich vertraut vor. Das Maß an Beschreibungen war für mich einfach perfekt. Hier war tatsächlich nichts überflüssig. Ich konnte auch sofort in die Welt eintauchen.  Die Story machte für mich Sinn und war richtig spannend. Die kurzen Kapitel waren ebenfalls voll nach meinen Geschmack. Die Handlungen und Personen waren sehr authentisch, so dass ich mir auch alles genau vorstellen konnte. Es gab viele blutige und brutale Szenen, die mich persönlich nicht gestört haben. Im Gegenteil, ich finde sogar das diese genau zu Story gepasst haben. Ich fand auch das man richtig gemerkt hat, wie die Personen sich Verändern - auch durch die Brutalität, die Ihnen widerfährt. Das machte das Buch für mich auch so authentisch. Während bei anderen Bücher, Charterzüge gleich bleiben, merkt man hier die Auswirkungen der Handlungen und Geschehnisse.  Dennoch habe ich einen Kritikpunkt. Ich hätte mir mehr Mut gewünscht, dass auch mal eine "wichtige" Person stirbt. Gerade weil hier viele Charaktere schwere Verletzungen abbekommen und diese immer wahnsinnig schnell verheilen.  Fazit: Wirklich ein toller Start einer Fantasiereihe mit brutalen und auch blutigen Szenen. 

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Klapptext: Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk. Der Klapptext hat mich sofort angesprochen und ich musste da Buch unbedingt lesen. 🌸Der Autor gelingt es sehr gut die verschiedenen Handlungsstränge und Charaktere miteinander zu verbinden. 🌸Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzweilige Geschichte hatte ich das Buch sehr schnell gelesen. 🌸Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte hat mich durchweg total überzeugt und gefesselt. 🌸Ein gutes Fantasy Buch, dass mich überzeugt hat.

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Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden. Was mir sofort aufgefallen war, war der Titel, er klingt unglaublich gut. Auch das Cover gefiel mir auf Anhieb, als ich dann auch den Klappentext gelesen hatte war es um mich geschehen und ich musste dieses Buch einfach lesen. Der Einstieg ins Buch fiel mir etwas schwer, es gab eine Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren und das war doch etwas verwirrend. Dennoch blieb ich dran und schon bald war ich mitten in der Story drin. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und sehr einnehmend. Die schreibt sehr bildhaft und auch detailliert. Zu beginn lernte ich Rillirin, eine junge Sklavin, kennen. Diese begeht ein schweres Verbrechen und soll als Menschenopfer geopfert werden. Doch kurz bevor das Urteil verstreckt wird gelingt ihr die Flucht. Auf dieser Flucht trifft die Dom, einen Seher. Aufgebracht erzählt sie ihm von dem bevorstehenden Krieg. Doch außer Dom glaubt ihr niemand.... Die Charaktere finde ich persönlich toll gezeichnet. Sie wirkten auf mich authentisch. Was mir hier besonders gut gefallen hat war die Wandlung einiger Charaktere im Verlauf der Story. Die Handlung an sich war spannend, dennoch gab es leider einige Szenen die sich etwas zogen und somit wurde es etwas langatmig. Doch zum Glück überwog hier die Spannung. Hinzu kommt noch das es einige sehr brutale und blutige Szenen gab, das ganze passte aber perfekt zur Story. Durch geschickte Wendungen blieb dieses Buch bis zum Schluss vollkommen unvorhersehbar. Ich hatte absolut keine Ahnung welchen Verlauf das ganze nehmen würde. Zusammenfassend kann ich sagen hat mir das Buch richtig gut gefallen, trotz kleinerer Kritikpunkte ist dieses Buch ein wahrer Schatz im Fantasygenre. Daher kann ich gar nicht anders als euch dieses Buch empfehlen. Klare und uneingeschränkte Empfehlung. Fazit: Mit "Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens" ist der Autorin ein spannender, fesselnder und packender Fantasyroman gelungen der mich nicht mehr los gelassen hat. Schon jetzt freue ich mich sehr auf den nächsten Band der Reihe. Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne.

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Das Buch hat mir gut gefallen und ich habe es gerne gelesen. Allerdings fand ich einige Kämpfe und Geschehnisse doch recht langatmig. Einiges hätte man doch schneller abhandeln können und manchmal überkommt dem Leser eine gewisse Langeweile, obwohl die Geschichte das überhaupt nicht verdient hat. Das Buch ist in sehr viele Kapitel unterteilt, die jeweils aus der Perspektive eines anderen Hauptcharakters geschrieben worden sind. Dabei kommt auch die "böse Gegenseite" zu Wort und wir erleben ihre fiesen Pläne hautnah. Die Welt die Anna Stephens erschaffen hat ist eine eigene Welt ohne z.B. Orks oder Elfen. Sie klaut also nicht bei anderen High Fantasy Romanen. Das ist mir sehr positiv im Gedächtnis geblieben und das spricht auf jeden Fall für sie und ihr Talent. Anna Stephens Welt ist sehr realistisch beschrieben und gut durchdacht. Die dunklen Götter sind wirklich unheimlich und sehr brutal. Alles im allen doch ein sehr guter Fantasy Roman, den ich allen Fantasyfans ans Herz legen möchte. Aber Achtung es wird doch sehr blutig, gewalttätig und stellenweise sehr sehr traurig weil die Hauptcharaktere doch sehr leiden müssen.

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Rezension Anna Stephens - Wächter und Wölfe: Das Ende des Friedens Klappentext: Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk. Meinung: Im letzten Jahr hat mich das Fantasy-Fieber wieder so richtig gepackt und natürlich ist man da immer auf der Suche, nach etwas Neuem und Besonderem. Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens klang vielversprechend. Der Seher Dom rettet die Sklavin Rillirin, die auf der Flucht ihrer ehemaligen Herren, den Mirak ist. Denn Rilllirin hat deren König getötet und ist im Besitz von Informationen, die der Feind, also das Land Rilpor, nicht wissen darf. Die Mirak rüsten sich zum Kampf gegen Rilpor, um ihre Götter und deren Verbannung wieder an die Macht zu bringen. Die Grundgeschichte klingt vielversprechend, doch die Umsetzung bringt leider ein paar Stolpersteine mit sich. Zwar war ich recht schnell in die Geschichte eingestiegen, doch ein wirklicher Lesesog wollte sich oft nicht einstellen. Das lag zum Teil auch an der Sprunghaftigkeit der Erzählweise. Anna Stephens hält sich nicht lange mit Erklärungen und Umschreibungen auf, so dass ich beim Lesen oft verwirrt war und das Gefühl hatte, etwas verpasst oder überlesen zu haben. Auch die Visualisierung der Welt fiel mir nicht immer leicht, ging die Autorin hier doch zu sparsam mit Umgebungsbeschreibungen um, da sie eindeutig den Fokus auf ihre Figuren legt. Aber auch bei den Figuren hatte ich oft das Gefühl, nicht alles mitzubekommen. Die Charaktere wechseln sich Kapitelweise ab, ihre Sicht der Geschehnisse zu erzählen und man lernt eine Vielzahl an Figuren kennen, richtig warm wird man aber mit den wenigsten und viele Motivationen erschlossen sich mir nicht immer. Manchmal setzt sich die Geschichte nahtlos von Kapitel zu Kapitel fort, um dann im nächsten einen großen Sprung zu machen, der dann im Nachhinein irgendwie erklärt wird. Dadurch fühlt sich die Geschichte ein wenig zusammengeflickt an und ich hatte den Eindruck, als ob da versucht wurde, die Story zusammen zu komprimieren und zu kürzen. Fazit: Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens war ein Buch, dass ich die ganze Zeit über versucht habe zu mögen. Es ist nicht gänzlich schlecht und die Story ist durchaus interessant, leider hat die Geschichte zu viele handwerkliche Fehler, um mich wirklich zu überzeugen. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten. Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

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Mit "Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens" erzählt Anna Stephens vom Wiedererstarken der Roten Götter und führt zu diesem Zweck ein ganzes Figurenkonsortium ins Feld, wobei es ihr vorbildlich gelingt, die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge miteinander zu verweben und eine – auch dank kurzer Kapitel – ungemein kurzweilige Story zu erzählen, die mit einer gelungenen Mischung aus Action, Thrill, Horror und Witz zu überzeugen versteht. Mag auch nicht jede Entwicklung und jedes Detail vollends überzeugen, macht dieser Vertreter eher grimmiger und düsterer Fantasy dennoch eine durchweg gute Figur.

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