Leserstimmen zu
Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

Anna Stephens

Wächter und Wölfe (1)

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Blutgötter

Von: Jandy

16.02.2018

Klappentext Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk. ACHTUNG SPOILER Meine Meinung Wie soll ich nur dieses Buch beschreiben? Ich weiß es ehrlich gesagt habe nachdem ich den Klappentext gelesen habe etwas sehr überrascht was mich beim lesen erwartet hat, natürlich im Positiven Sinne. Der Plottwist ist perfekt passend gesetzt, dass man ihn so gar nicht erwartet. Das Ende ist für mich etwas verwirrend, da ich noch nicht so ganz verstehe, aber im großen und ganzen die perfekte Lektüre für Unterwegs. Leicht und Schnell zu lesen, mit den Charakter Zuordnung könnte man zu Anfang vielleicht ein paar Schwierigkeiten haben, aber diese werden sich schnell legen.

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Rillirin ist eine Sklavin des Königs von Mirak. Sie begeht ein schweres Verbrechen und bevor sie von der Hohepriesterin geopfert werden kann, gelingt ihr die Flucht. Dom ein Seher aus Rilpor sieht, dass er eine Person finden muss, die ihm wichtige Dinge erklären könnte. Dom findet auf einem Streifzug Rillirin und sieht in ihr diese Person. Rillirin warnt vor der Invasion und einem Krieg. Doch niemand außer Dom will ihr Glauben schenken. Hinzu kommt, dass in alles Richtungen Intrigen geschmiedet werden. „Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens“ ist der erste Teil einer neuen Fantasy Serie aus der Feder der Autorin Anna Stephens. Am Anfang tauchen wirklich viele Personen auf. Manchmal war ich etwas verwirrt und musste zurück blättern um Personen wieder einordnen zu können. Das war stellenweise etwas müßig, aber kein so großes Problem. Die Figuren fand ich sehr gelungen. Rillirim ist am Anfang kaum einer eigenen Handlung fähig und wächst im Buch zu einer tapferen Frau heran. Das hat mir schon sehr gut gefallen. Auch die anderen Figuren wachsen und lernen. Man erfährt viel während des Lesens über sie. Die Spannung steigt und fällt bis zum Ende hin immer. Für mich war es so aber genau die richtige Mischung. So hatte man zwischendurch immer Zeit zum Aufatmen und erfuhr wieder wichtige Dinge, die nicht so rasant dargestellt wurden. Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Auch die kurzen Kapitel spornten immer wieder an, noch ein Kapitel weiter zu lesen. Das Cover an sich ist ein richtiger Hingucker. Der Titel und der Wolfskopf passen perfekt zusammen. Die Farben sind passen auch sehr gut zur kalten Stimmung in der Story. Auf der Innenseite befindet sich dann auch gleich eine Karte, wo man immer nachsehen kann, wo man sich gerade befindet. Ich liebe Karten in Büchern. Als erster Teil einer Serie fand ich den Fantasy Roman absolut gelungen. Natürlich hat die Geschichte ein paar Ecken, die vielleicht nicht jedem gefallen. Mir macht der erste Teil auf jeden Fall Vorfreude auf den nächsten Band, den ich kaum erwarten kann.

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Liris ist tot, und die Gesegnete ist bei dem Leichnam. Die Adlerhöhe hat keinen König mehr. Die Adlerhöhe ist verwundbar. "Gosfath, Gott des Blutes, Dunkle Dame des Todes, ich danke Euch", flüsterte Corvus. "Ich schwöre, mich dieser Gelegenheit, die Ihr mir geboten habt, würdig zu erweisen. Alles, was ich tue, tue ich zu Euren Ehren." Einer der Häuptlinge drehte sich beim Klang seiner Stimme um, und sein Mund stand vor Staunen weit offen. "Meine Füße sind auf dem Pfad", vollendete Corvus das Gebet. Er machte drei Schritte vorwärts, hob sein Schwert und begann zu töten. Der König war tot. Lang lebe der König. -- INHALT: Der rilporischen Sklavin Rillirin gelingt nach Jahren der Gefangenschaft überraschend die Flucht vor den grausamen Mirak - doch ihre Überlebenschancen stehen denkbar schlecht. Der Seher Dom allerdings eine eine Prophezeiung, die ihre Wichtigkeit herausstelt, und rettet sie in letzter Sekunde vor ihren Verfolgern. Zum Glück, denn Rillirin hat so bedeutende wie erschreckende Informationen: Die Mirak planen einen Krieg und sie werden schon bald in die Städte Rilpors einmarschieren, um ihre verehrten Roten Götter - blutrünstige, folternde Herrscher - zurück in die Welt der Menschen zu holen. Und sollte ihnen das gelingen, würde die Erde in Blut versinken... MEINE MEINUNG: Anna Stephens' Debüt ist eindeutig der Dark Fantasy zuzuordnen und macht diesem Subgenre alle Ehre: Die Welt in "Wächter und Wölfe" ist unbarmherzig, blutig und brutal, auf schwache Gemüter könnten die ausführlichen Kriegsszenen abschreckend wirken. Gerade diese sind aber hier absolut realistisch - nichts mit kuscheligen Kämpfen und ein paar Toten. Etwas anstrengend sind die vielen Perspektiven, von denen es die Hälfte (und damit immer noch fünf) ebenfalls getan hätten. So kommen immer wieder eher uninteressantere Figuren zu Wort, und auch wenn die Kapitel meist kurz sind, nimmt einem das zwischenzeitlich den Lesespaß. Am besten ausgearbeitet sind definitiv die Sklavin Rillirin, der Seher Dom, der Soldat Crys und die Wölfin Gilda und damit sind ihre Kapitel auch die spannendsten - sie alle beweisen auf unterschiedlichste Weise Stärke. Rillirin etwa, indem sie sich von der ängstlichen ehemaligen Gefangenen zur tatkräftigen Helferin verändert, oder Gilda, die in ihrer Güte und ihrem Glauben nie am Guten im Menschen zweifelt. Die Autorin konzentriert sich also intensiv auf das Innenleben der Figuren, was ein positiver Aspekt ist - vergisst aber dafür ungewöhnlicherweise komplett die Äußerlichkeiten. Es ist kaum möglich, sich eine Vorstellung von den Charakteren zu machen, weil man einfach so gut wie nichts über ihr Aussehen erfährt. Ein ähnliches Problem hat auch das Worldbuilding, das man zwar bald besser kennen lernt und in den Grundzügen stimmig ist, ansonsten aber wenig ausgestaltet wird. Städte, Dörfer, das alles bleibt blass, was enttäuscht. Dafür gibt es viele andere Momente, in denen die Autorin ihre Stärken präsentiert: Den wuchtigen Kampfszenen etwa. Die ersten 170 Seiten plätschern noch etwas dahin, aber nach einem sehr überraschenden Plot Twist gibt es kein Halten mehr und vor allem keine einzige ruhige Minute - sowohl für die Protagonisten als auch den Leser. Es geht Schlag auf Schlag, eine Schlacht folgt auf die nächste und die Gegner scheinen immer einen Schritt voraus zu sein. Es ist eigentlich unmöglich, das Buch am Ende zuzuklappen und nicht direkt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Band 2, der im Original noch 2018 erscheinen soll, wird bei der ausweglos erscheinenden Situation sicherlich einiges zu bieten haben - ich jedenfalls freue mich drauf. FAZIT: Wer harten Kämpfen und einem düsteren Weltentwurf eher weniger abgewinnen kann, wird mit Anna Stephens' Auftakt der "Wächter und Wölfe"-Trilogie nicht glücklich werden. Fans des Genres, die auf der Suche nach etwas Neuem sind, dürften aber wie ich begeistert sein von der vielen Action und dem hohen Spannungslevel. Teilweise bleiben die Figuren noch ein wenig blass und vor allem sind es ein paar zu viele, das trübt aber nicht meine Vorfreude auf Band 2. Knappe 4 Punkte!

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Dies ist das erste Band der “Wächter und Wölfe” Reihe. Es hat ein hübsches Cover. Etwas düster, aber wahrhaftig interessant. Der Klappentext hatte so einiges versprochen und ich war schon sehr gespannt auf die Story. Die Geschichte selber geht recht spannend los, dennoch fand ich die vielen Informationen zum Anfang etwas zu aufdringlich und es gab Situationen, die einem sichtlich verwirrt haben. Gerade in den ersten 50-60 Seiten wird mal regelrecht erschlagen von Ereignissen und Infos. Allerdings ändert sich dies im Laufe des Buches und so wurde das Buch zu einem recht interessanten Roman.

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Meine Meinung Bisher kannte ich die Autorin Anna Stephens noch nicht. Nun hatte ich die Chance ihren Roman „Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens“ zu lesen und war aufgrund des interessante klingenden Klappentextes sehr gespannt was mich hier in der Geschichte wohl erwarten würde. Die auftauchenden Charaktere sind gut dargestellt, man kann die Handlungen nachvollziehen und auch verstehen. Von den Protagonisten wird hier einiges abverlangt. Und ich empfand sie alle als vorstellbar. Klar es sind wirklich einige, die hier auftauchen, da kann man schon mal den Überblick ein bisschen verlieren. So erging es mir am Anfang auch ein bisschen, ich musste erst warm werden mit ihnen. Dom, der Seher wirkte auf mich recht sympathisch. Man muss hier aber vorsichtig sein mit den Sympathien, das kann auch nach hinten losgehen, wem man vertraut muss man sich genau überlegen. Auch Dom tut sich schwer aber letztlich vertraut er der Sklavin Rillirin. Es gibt hier einige verschiedene Völker zu entdecken, so beispielsweise Götter, Könige oder auch Wächter. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und lässt sich wirklich gut lesen. Man kann gut folgen, vor allem auch weil die Kapitel eine angenehme Länge haben. Die Kapitel werden aus unterschiedlichen Sichtweisen geschildert. Es steht auch jeweils drüber wessen Sichtweise man folgt, wobei es sich hier um den personalen Erzählstil handelt. Somit schaut man von außen auf das Geschehen und kann gut folgen. Die Handlung empfand ich zunächst ein wenig zäh. Ich habe wirklich einige Seiten gebraucht um im Geschehen anzukommen. Dann aber zieht die Geschichte merklich an, es wird zunehmend spannender und immer wieder tauchen Wendungen auf, die man nicht erwartet. Immer wieder gibt es hier kleinere Kämpfe, das Hauptthema ist hier tatsächlich der Krieg. Und je näher das Ende kommt desto größer wird die Gefahr, desto heftiger werden die Kämpfe. Das Ende selbst empfinde ich als gut wie es ist. Es passt doch sehr gut zur hier geschilderten Geschichte, macht sie soweit rund. Ich bin dann jetzt auch neugierig darauf was wohl in weiteren Teilen passieren wird. Fazit Alles in Allem ist „Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens“ von Anna Stephens ein Roman, der mich nicht sofort in seinen Bann ziehen konnte. Gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zunächst etwas langwierig wirkte, dann aber richtig spannend und abwechslungsreich gehalten ist, haben mir tolle Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war mir klar, dass dieses Buch absolut zu meinem Lesegeschmack passt, ohne auch nur den Klappentext zu lesen. Und ich habe Recht behalten! Wie ihr mittlerweile sicher wisst, liebe ich schlichte Cover. Der Titel und der Autorenname sind gut sichtbar im Mittelpunkt des Covers, sodass diese dem Leser sofort ins Auge stechen. Das Symbol des Wolfes unterstreicht den Titel perfekt und die Farben des Hintergrunds harmonieren perfekt miteinander und erzeugen eine mystische, düstere Stimmung. Ein perfektes Cover in meinen Augen! Das Buch beinhaltet viele Hauptcharaktere, sodass es sich sehr in die Länge ziehen würde zu jedem Charakter einzeln etwas zu sagen. Jedes Kapitel hat einen Namen als Überschrift, diese Namen/Personen zähle ich als Hauptcharaktere und insgesamt sind es glaube ich zwölf verschiedene - eine beachtliche Anzahl. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es am Anfang schwierig ist, sich alle Namen zu merken und besonders welche Rolle sie spielen und wo auf der Landkarte sie sich befinden. Mit der Zeit bekommt man dafür jedoch ein Gefühl. Leider muss ich sagen, dass durch die Charaktere und Ortswechsel die Nähe zu den Charakteren gefehlt hat. Ich konnte selten eine Bindung zu einem Charakter aufbauen, das finde ich schade, da jeder einzelne Charakter etwas besonderes an sich hat. Nun aber zu den Charakteren, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind: Rillirin, eine entflohene Sklavin. Ihr Schicksal hat mich natürlich besonders berührt, besonders nachdem man ihre Vergangenheit etwas näher mitbekommen hat. Ihre Entwicklung in der Geschichte ist wirklich faszinierend. Am Anfang hat sie kaum mit anderen gesprochen und konnte ihre Sklavenvergangenheit nur schwer hinter sich lassen. Da spielt die Psyche einen großen Aspekt und als angehende Psychologielehrerin fasziniert mich das natürlich besonders. Dann taut sie aber auf und baut Kontakt zu den Menschen um sich herum auf. Ihre Liebesgeschichte hingegen hat sich meiner Meinung nach zu schnell entwickelt. Einerseits hat man von den aufkommenden Gefühlen als Leser kaum etwas gemerkt und andererseits denke ich, dass sie durch ihre Vergangenheit kaum so schnell eine so tiefe Bindung aufbauen könnte. Durdil mochte ich auch sehr gerne. Er ist Fürstgeneral und der Protagonist, der sich die gesamte Handlung über im Palast des Königs befand. Er ist ziemlich intelligent und loyal gegenüber seinem König und dem Reich. Deswegen kommt er auch schnell hinter die geheimen Pläne des Feindes. Obwohl die Gesegnete, Lanta, eher einen schlechten Ruf hat, finde ich ihre Person sehr interessant. Zu Beginn der Geschichte merkt der Leser, dass sie komplett hinter ihren Taten und Göttern steht und keinerlei Zweifel hegt. Im weiteren Verlauf, als sie Kontakt mit einer gewissen Person hat, merkt man als Leser jedoch, dass sie keineswegs ohne Zweifel ist. In ihrem Unterbewusstsein wird sie vermutlich wissen, dass sie mit ihren Taten zu weit geht und sie eigentlich das Falsche tut, doch sie klammert sich an ihrem Glauben fest. Die Religion und Huldigung von Göttern spielt in diesem Buch sowieso eine sehr große Rolle, ich würde sogar sagen, dass sie im Mittelpunkt der Handlung stehen. Auch die anderen Charaktere fand ich großartig und interessant, doch diese drei sind mir am ehesten im Gedächtnis geblieben. Eigentlich hatte ich auch einen Bookish Boyfriend in Sicht - Prinz Rivil - doch das wurde schlagartig geändert, mehr kann ich dazu nicht sagen ohne euch zu spoilern. Dom ist wohl der Protagonist des Buches, doch wirklich warm bin ich mit ihm leider nicht geworden. Dafür habe ich einen absoluten Hasscharakter: Galtas. Im Mittelpunkt des Buches stehen definitiv die Götter. Es gibt zwei Gruppen: Zum einen diejenigen, die die Götter des Lichts unterstützen und andererseits diejenigen, die den roten Göttern folgen. Die Götter sind die Beweggründe wieso die beiden Gruppen aufeinander losgehen. Religion spielt also eine sehr große Rolle. Normalerweise ist das nicht mein Fall, doch dieses Mal fand ich es wirklich interessant. Man konnte beobachten wie weit Menschen gehen, wenn sie an eine Sache glauben. Ansonsten ist das Buch vom Aufbau her eine "typische" Welt würde ich sagen: Es gibt einen König und ein Königreich und eine gegnerische Gruppe, die es gilt aufzuhalten. Also eigentlich nichts besonderes, doch in Verbindung mit den Göttern und Dom als Seher wird das ganze etwas spannender. Wie vorhin bereits erwähnt, hat mich die Aufteilung der Kapitel etwas gestört, da oftmals ein Ortswechsel vorkam und man damit kaum Zeit hatte sich auf bestimmte Personen einzulassen. Auch gestört hat mich der Aspekt, dass die Geschichte eher wie eine Zusammenfassung gewirkt hat. Einige Stellen wirkten ziemlich knapp gekürzt, andere Szenen wurden eher unnötig in die Länge gezogen. Die Autorin hätte sich lieber auf ein paar Charaktere beschränken sollen und nicht kapitelweise hin und herspringen. Ansonsten fand ich das Buch aber klasse! Es gab eine Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte und da musste ich auch erstmal schlucken. Allgemein gab es viele Momente, die sehr detailliert beschrieben wurde, wie zum Beispiel in Schlachten oder bei Opferungen. Das ist definitiv nichts für schwache Nerven, da die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt. Eine wirkliche Spannung gab es aber nicht. Nach der Wendung war es ziemlich vorhersehbar was noch alles passiert und das letzte Drittel des Buches bestand eigentlich nur noch aus Schlachten. Ich finde das interessant und gehört meiner Meinung nach dazu, da man Schlachten nicht in einem Satz abhaken kann, aber wer damit nichts anfangen kann, dem würde ich von diesem Buch abraten. Allgemein könnt ihr keine Geschichte mit vielen Überraschungen erwarten, sondern eher beobachten wie die Psyche durch den Glauben an den Göttern beeinflusst wird. Es ist also eine Mischung aus Religion und Fantasywelt würde ich behaupten.

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"Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens" konnte mich überzeugen. Das Buch ist spannend geschrieben und die Handlung wartet mit einer ganzen Reihe überraschender Wendungen auf, die den Leser von den ersten Seiten an fesseln können. Die Charaktere werden im Laufe der Zeit greifbarer, weil die Autorin sie nach und nach weiterentwickelt. Der Schreibstil ist flüssig, Längen gibt es kaum und man darf gespannt auf den Folgeroman warten, der hoffentlich den Erwartungen der Leser aus dem ersten Buch gerecht werden kann. Eine ausführliche Rezension findet ihr in meinem Blog.

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LeseHighlight 2018

Von: Lilly

09.02.2018

Wow, was für ein Buch. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und würde am liebsten direkt Band 2 und 3 gleich auch noch lesen. Endlich mal wieder ein Fantasybuch das wirklich alles zu bieten hat. Die Geschichte wird zunächst von mehreren Personen erzählt was der Handlung aber keinen Abbruch tut. Zunächst lernen wir Rillirin kennen, eine junge Skalvin die nach einer schlimmen Tat flüchtet. Sie ist zuerst verschreckt, unterwürfig und gebrochen wächst im Buch aber immer mehr aus sich heraus und wird zu einer mutigen jungen Frau. Dom, ist der Calestar, eine Art Seher und kann mit seinen Visionen Dinge sehen die noch passieren. Jedoch hat alles seinen Preis und er ist nicht nur körperlich ziemlich am Ende, sondern auch emotional. Dazu kommt, das er unter einem fremden Einfluss steht. Chrys mochte ich mit am liebsten. Er ist humorvoll und tappt als Hauptman auch immer wieder in das eine oder andere Fettnäpfchen. Ich musste öfters mal lachen. Mich hat zwar dann seine besondere Liebschaft überrascht aber das passt einfach zu ihm. Die Handlung selbst ist spannend erzählt und ja, es steht eben der Krieg im Vordergrund. Aber auch die Intrigen am Königshof werden gesponnen und der Leser hat teil an allem. Ich war komplett überrascht wie sich das Entwickelt hat und hatte diese eine Person so gar nicht unter Verdacht. Ich finde solche Wendungen schon klasse. Während manche Rezensenten bemängeln das es Streckenweise angeblich zu langweilig sein, so kann ich das nicht sagen. Ich fand es genau richtig gemischt. Es kann nicht nur ständig Action geben, dann lese ich einen Thriller und kein Fantasybuch bei dem alles seine Zeit brauchen darf. Fazit: Eine spannende Handlung, tolle Charaktere, manchmal brutale Folterungen, humorvolles Gerede- hier habe ich alles in einem Buch bekommen. Verpackt in eine Geschichte die mich gefesselt hat und von der ich echt gerne mehr lesen würde. Klare Kaufempfehlung. Lesehighlight 2018

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