Leserstimmen zu
Abels Tochter

Jeffrey Archer

Kain-Serie (2)

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"Abels Tochter" ist der zweite Teil der "Kain-undAbel"-Trilogie von Jeffrey Archer. Ursprünglich bereits vor fast 40 Jahren erschienen, wird sie derzeit nach einer Überarbeitung neu aufgelegt. Nachdem mich "Kain und Abel" ebenso überzeugen konnte wie die "Clifton"-Saga, habe ich dem zweiten Teil sehr entgegen gefiebert. Auf seiner Lesung in Hamburg sagte Jeffrey Archer, er wollte nie ein hochdotierter Preisträger sein, er sehe sich als "Storyteller", als Geschichtenerzähler, und dies tut er mit einer Inbrunst, die den Leser einfach mitreißen muss und auch die Komplexität der jeweiligen Geschichte erklärt. Allerdings begann "Abels Tochter" für mich mit einer Enttäuschung, denn dieses Buch wird größtenteils aus Florentynas Perspektive erzählt bzw. konzentriert sich auf Ereignisse und Handlungen, die sie direkt betreffen. Dies schließt auch den Part von ihrer Geburt bis zum Tod von Richards Vaters ein und diesen kennt man, wenn auch nicht so auf Florentyna konzentriert, bereits aus "Kain und Abel", wodurch sich im ersten Teil viele Entwicklungen für den Leser wiederholen. Ich verstehe den Sinn dahinter, hätte mir aber gewünscht, dass dieser Abschnitt deutlich kürzer gehalten worden wäre. Ein Leser, der "Kain und Abel" nicht vorher gelesen hat, braucht sich aber so keine Gedanken zu machen, irgendetwas verpasst zu haben, was Florentyna betrifft. Nachdem Abel dann auch hier verschieden ist, kommt die Geschichte in den vom Leser gewohnten Fluß und auch die von Jeffrey Archers Büchern wohlbekannte Sogwirkung ist wieder voll da. Gegen Ende, wenn es auf die entscheidende Präsidentschaftswahl zugeht, kann "Abels Tochter" spannungstechnisch sogar mit den meisten Thrillern mithalten, so atemlos wird man beim Lesen. Natürlich sind, neben den historischen und politischen Fakten, die Jeffrey Archer meisterhaft in seine Handlung zu integrieren versteht, es vor allem die Charakere, die die Bücher zu dem machen, was sie sind - so auch hier und so liebt, leidet, fiebert und erlebt man alles mit Florentyna und ihrer Familie zusammen. Vom Beginn abgesehen, hat mir "Abels Tochter" ebenso gut gefallen wie "Kain und Abel" - definitiv empfehlenswert! Für die Fortsetzung "Kains Erbe" richte ich mich mental darauf ein, auch aus Richards Perspektive noch einmal die Zeit bis zu Kains Tod mitzuerleben...

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Teil 2 der Reihe von Kain & Abel hat mir persönlich wesentlich besser gefallen, als Teil 1. Hier ging es um Florentyna. Erst dachte ich, es wird viel wiederholt aus Band 1, aber dem war nicht so. Ich konnte Florentyna aufwachsen "sehen" und habe miterlebt, was für ein aufgewecktes und ergeiziges Kind sie ist. Auch später im Erwachsenenalter ist sie sehr ehrgeizig und hat aus ihren Fehlern in der Vergangenheit gelernt und wiederholt sie nicht noch einmal. Allerdings hat sie auch Schwächen gezeigt. Machte sie einerseits realer und glaubwürdiger, andererseits war sie mir manchmal zu ehrgeizig und machte sie dann an einigen Stellen für mich nicht mehr liebenswert. Ich fand es sehr wichtig, eine Verbindung zu Florentyna aufzubauen, daher empfand ich es als nicht störend, diverse Dinge aus Teil 1 der Saga nochmal zu lesen. Ich fand es toll, liebgewonnene Charaktere, auch wenn sie schon gestorben waren, nochmal zu lesen, auch wenn sie diesmal eher die Nebenrolle gespielt haben. Was ich wirklich störend fand, waren viele Längen in diesem Buch. Ich möchte hier gar nicht so sehr ins Detail gehen, denn dann würde ich unweigerlich spoilern. Es hätte an sich ein wenig eingekürzt werden können, um der Geschichte ein wenig mehr Spannung zu geben, die in meinen Augen unter den Längen doch etwas gelitten hatte. Ich für meinen Teil habe das Buch gern gelesen, weil ich mich auf Florentyna freute. Ich werde natürlich auch Band 3 der Reihe lesen. Ich glaube, man muss es als Leser mögen, dass diverse Dinge noch einmal wiederholt werden. Man muss die Figuren schon mögen und sich im Klaren sein, dass dieses Buch von Florentyna nicht dort anschließt, wo "Kain und Abel 1" aufgehört hat. Ich, für meinen Teil, kann sagen, dass ich irgendwie ein wenig damit gerechnet hatte, einiges nochmal zu lesen. Und ich denke, das wird auch in Teil 3 zu lesen sein, obwohl wir in Teil 1 ja wenig über Richard Kane erfahren haben. Mein Fazit: Das Buch wies einige Längen auf, so dass sich die Geschichte manchmal echt gezogen hat, und dennoch kann ich sagen, ich habe es gern gelesen. Lieber als Teil 1. Ich vergebe dem Buch 4 Sterne, eben wegen den Längen.

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Nachdem der erste Teil der Kain-und-Abel-Reihe sich in der Hauptsache um William Kain und Abel Rosnovksi und ihre Schicksale drehte, widmet sich Autor Jeffrrey Archer nun, wie der Titel bereits sagt, um Abels Tochter Florentyna. Florentyna ist ein ambitioniertes Mädchen, das zu einer serh zielstrebigen jungen Frau und einer erfolgreichen Geschäftsfrau führt. Doch weil sie den falschen Mann liebt, nämlich den Sohn des Todfeinds ihres Vaters, bricht sie mit Abel und geht ihren Weg alleine. Und sie ist eine tolle Frau, die ich in jeder Haltund und Handlung nachvollziehbar und sympathisch finde. Die Liebe zu ihrem Mann ist besonders und wunderbar und zeigt, dass wahre Liebe alles überstehen kann. Mir persönlich hat dieser zweite Teil der Reihe besser gefallen als der erste Teil, vielleicht auch, weil die Proatgonisten mir näher waren als die Teils verbohrten Männer aus dem ersten Teil. Jeffrey Archer scheint in diesem Buch seinen aus der Clifton-Saga bekannten Stil gefunden zu haben. Richard Barenberg liest das Buch ganz hervorragend. Ein Hörbuch steht und fällt ja mit einem Sprecher und Barenberg macht es toll. Sehr atmospährisch, sehr mitreißend. Ich kann das Hörbuch nur empfehlen!

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